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Lyrik

Lyrische Ergüsse aus meinem rosa Kopf in dem brennende Teddybären mit rosa Psychoosterhasen die nach Vodka stinken,zusammen Karussell fahren.

Zwielichtige

Lebenslust

die brise die den schweißfilm auf deiner haut trocknet/
die liebe die den Depressiven aus seinem Haus lockte/-
die tauchglocke. aus Freude um all den Spott von dir abzuwenden/
das paar das sich berührt spürt Gott mit ihrn nackten Händen/-
die so verhassten Grenzen. einfach überschreiten ohne/
Angst vor Konsequenzen bleiben keine zweifel zweifelsohne/-
der Tanz der Hormone; im ersten Frühlingserwachen/
sich lächerlich zu machen dann einfach drüber zu lachen/-
einen Entschluss zu fassen. nach langer Zeit des Wankens/
ein aufrichtiges Geschenk in der Zeit des Handels/-
Der Entschluss zu Handeln. im Moment der Lethargie/
und der Lichtblick im Innern nach all den jahrn der Therapie/
lachen mit vertrauten Menschen. Vertraun als eine Erfahrung/
ein Anregendes Umfeld. für deine Begabung/-
eine wärmende Umarmung in der kalten Gegenwart/
und der Respekt deiner Umgebung für deine Lebensart/

An so vielen Tagen beherrscht Angst dein Denken/-
Doch es gibt sie Momente für die es lohnt zu kämpfen/-
fernab von Ängsten. jede eine gute Erfahrung/
dienen dir helle Momente im Dunkeln als Nahrung/


ein Festmahl. nach langer Zeiten der Entbehrung/
die Ansichten vertreten trotz versuchen der Bekehrung/-
keine Erklärung; geben müssen dafür wie du bist/
den einen sonnenuntergang den du nie mehr vergisst/
das zerknüllte Taschentuch das deine Tränen hinfortnimmt/
der klang von musik der nach der stille ins ohr dringt/
was ein ton hervorbringt. die tränen des glücks/
die die hand eines liebenden Menschen verwischt/
dich gleichzeitig schützt und du weißt nicht mehr wovor/
All die Stimmen deines Lebens klingn jetzt sonor/
Im Chor- Sie weisen dir deinen Weg/
Ein Hafen in unruhiger See der rettende Steg/
der anstoß der dich bewegt deinen sinn zu finden/
puzzlestücke die sich vor deim auge blind verbinden/
ein grinsen und eine umarmung nach einem Streit/
und der erste wahre kontakt nach jahrn der einsamkeit/


An so vielen Tagen beherrscht Angst mein Denken/-
Doch es gibt sie Momente für die es lohnt zu kämpfen/-
fernab von Ängsten. jede eine gute Erfahrung/
dienen mir helle Momente im Dunkeln als Nahrung/
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» [blog:6055]
» [user:3207]
18.08.2008 21:37:58

Zwielichtige

Angst - Zustand

zweimal suizidversuch und dann zweimal gescheitert/
und nach jedem versuch geht es dann irgendwie weiter/
und ich glaube nichteinma das die zeit es erleichtert/
nur kurz luft holn und dann wird jede hürde gemeistert?/
fühl mich selten erleichtert ich trage einige last/
diese foltert mich erst tags und sie peinigt mich auch nachts/
ich liege nächtelang wach die angst beansprucht den platz/
tief in meinem kopf an dem jeder andre Freude hat/
von guter Zeit Träume hat von all den hellen Seiten/
bei mir in schwarz gestrichen ich kann nur selten schreiben/
die angst kann welten teilen und ich stehe auf dem Riss/
sie zerreißt alles draußen und sie zerreißt dann auch mich/
leicht wie leinen zu teilen unidentifizierbar/
niemand findet meine spur in diesem riesen wirrwarr/
doch meine präsenz spürbar man meint die aura zu sehn/
stammt von nur einer person doch hat trauer für zehn/
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» [blog:6003]
» [user:3207]
18.07.2008 20:26:33

Zwielichtige

vom himmel schießen I

ich wache auf und das licht- küsst gerade den boden/
schnalle meine flügel um- die arme nach oben/
verlogen? betrogen!- steige auf und drehe runden/
bin hier ungebunden- abseits all der wege unten/
stunden lang ich weiß irgendwann ist wieder schluss/
und brennt die sonne zu heiß dann werd ich falln wie ikarus/
war mir nie bewusst dass ich menschen so sehr verachte/
doch es wird klarer seit ich die welt von oben betrachte/
keine große sache nicht viel größer als insekten/
in großer masse und sich verkriechend in den ecken/
verstecken wo die erde- ihnen noch schutz verspricht/
in ihren bauten doch am- ende nutzt das nichts/
grundsätzlich kann diese- spezies denken und fühln/
doch sie neigt dazu ihrn- eigenen Bau auszuspülen/
sie müssen noch üben wie ich durch die Lüfte zu gleiten/
will mich zeigen doch weil sie neiden flügel beschneiden/



please don´t shot me down ich will flügel kriegen-cause i´m flyer, ich will fliegen
i´m flyer zum himmel und darüber hinaus i´m higher und die schwerkraft besiegen
please don´t shot me down ich will flügel kriegen
cause i´m flyer,ich will fliegen i´m higherzum himmel und darüber hinaus

Sie siedeln und bauen bis zum Himmel Gebäude/
gieren nach mehr doch vergehn dann an innerer Fäule/
verlieren Träume,Ideale ersetzen sie durch Güter/
mein Blick auf diese Art wird mit jedem Flug trüber/
wollen Führer,es gibt nur eine, diese Richtung/
konstruieren abstrakte Bilder wie feinde, vernichtung/
sicher nicht dumm aber ihrem Horizont verhaftet/
kritisch betrachtet alles was flügel hat verachtet/
ein übergroßes Schachbrett mit lebendigen Figurn/
wirr redend sich bewegend in unverständlichen strukturn/
ich gleite über sie hinweg und bewahre Augenblicke/
schönheit der landschaft ich spüre kaum die tritte/
wenn ich wieder lande strande in ihrem hämischen Weltbild/
das liebe kennt doch einzig um ihrer selbst willn/
bei jedem Kontakt ausgelacht um meinen Tag gebracht/
immer unter verdacht ich spreiz meine flügel nur noch nachts/

please don´t shot me down ich will flügel kriegen-cause i´m flyer, ich will fliegen
i´m flyer zum himmel und darüber hinaus i´m higher und die schwerkraft besiegen
please don´t shot me down ich will flügel kriegen
cause i´m flyer,ich will fliegen i´m higherzum himmel und darüber hinaus



Fehlt allerdings noch eine Strophe
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» [blog:5950]
» [user:3207]
07.07.2008 12:31:10

Zwielichtige

Papier II

schreib mich auf!schrei mich aN/
ich bin ein wort man sieht mir zeit nicht an/
schrei mich an! schreib mich nieder/
bring mich zu papier oder ich schlag dich wieder/

weiße seiten verleiten mich zum schreiben/
das Blatt ist ein Meer ich lass den Stift einfach treiben/
ein reigen aus zeilen jede ist ein einzelstück/
jede hoffnung im keim zerdrückt werde mit der zeit verrückt/
zeit ist glück definiere glück, blatt und stift/
ich geh mit offenen augen draußen seh mich satt am gift/
rattengift zeitverzögert die panik gesteigert/
harre schreibend der dinge ich hab den köder verweigert/
unbestreitbar einzelgänger stetig zu bekämpfen/
bin kein Unikat an der uni traf ich kluge menschen /
sie wissen um Unwissen doch sie begreifen nicht/
weil nicht eine Theorie dem Wesen meiner Zeilen glich/
eigentlich erwarte ich nichts mehr außer nichts/
träne gesicht ein spiegel der unter meiner faust zerbricht/
taugenichts ich will nicht mehr schreiben nur vergessen/
glaube ich doch erkannte papier kann man nicht essen/
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» [blog:5903]
» [user:3207]
18.06.2008 00:08:01

Zwielichtige

Papier

An all den Tagen trag ich Narben auf den Armen/
Leute fragen wie sie kamen, soll ich sagen: durch versagen?/
Falle aus dem Rahmen wie schief hängende Bilder/
Ist die Qual pechschwarz doch wird am Ende versilbert?/
Unter der Hand vergilbt ja das Papier das ich bemühe/
Flüssige Bilder in Tinte zu Worten das ist die Brühe/
reichlich trübe red ich-ewig-zuletzt wohl vergeblich/
sind die worte manchmal harsch is doch mein Anliegen redlich/
nur wenig tangiert mich was nicht auf Papier ist/
ganze Wälder die ein schwerer Gedanke an Papier frisst/
Spüre und trage Begriffe vage jedes Wort auf der Waage/
wage mich kaum soll ich mich traun so viele Jahre/
standen Pate ich habe jedes Wort verinnerlicht/
das Mädchen das mit Buch und Stift in ihrem Zimmer spricht/
erinner mich schwer an viele Tage voller Einsamkeit/
schreiben ist für mich mehr als ein schöner Zeitvertreib/
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» [blog:5898]
» [user:3207]
16.06.2008 22:49:03

Zwielichtige

armageddon

Die Stadt versinkt im Nebel alles ist so träge/
Der Tod schleicht heran und stellt die Lebenden zur Rede/
ich lebe noch doch die hoffnung muss hier verblassen/
Angst mein Freund und Feind streift mit mir durch die Gassen/
fühl mich so verlassen kein Lichtblick und kein Leben/
die Bilder sind so grausam doch könn mich nicht mehr bewegen/
der Agonie erlegen macht die Dystopie real/
kein Karma und kein Schicksal alles ist mir egal/
der Stahl wird hier bleiben und auch ohne uns bestehn/
Die Wolke wird sich lichten Sonnen auf und untergehn/
das Grundverstehn haben wir; uns fehlt höheres Verständnis/
doch die Religion förderte es nicht -NEIN-sie bekämpft es/
macht uns ängstlich vor ihrn konstruierten Dämonen/
die Bibel ist Gottes Wort doch es gibt mehrere Versionen/
Zivilisation ein Symptom des Virus der sich Mensch nennt/
doch die Erde wird sich helfen denn sie weiß zu kämpfen/
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» [blog:5860]
» [user:3207]
04.06.2008 20:54:20

Zwielichtige

kultur

ja auch ich stamme aus einer arbeiterfamilie/
doch ich arbeitete hart und habe eine perspektive/
rap meine erste Liebe doch die beine auf dem boden/
ich schrieb nachts meine texte und tagsüber gute noten/
packte Wut in Strophen meine mitschüler hassten mich/
meine haare warn verfilzt und die hosen passten nich/
raps und tracks mehr als text in zeilen auf Beats/
torch, manges, jaw und casper berührn mich zutiefst/
Rapbeef auf MTV nicht die Kultur die ich so lieb/
neugier und wissensdurst allein was mich antrieb/
rapper reden allen ernstes von ihrm riesigen Glied/
und behaupten Betties bouncen wie im Krisengebiet/
doch sind eigentlich weak so zerbrechlich wie Glas/
haben Angst vor Gefühlen das is sicher nich hart/
ich hör parts frag mich woher man soviel hass hat/
doch meine crew ist anders wordclass, hater, schach matt/


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» [blog:5842]
» [user:3207]
30.05.2008 22:10:03

Zwielichtige

viele vorhaben

Ich hab so vieles vor/ so viele Pläne für mein Leben/
Ich hab Träume verlorn/ und lass mich nie mehr klein reden/
Freunde warn oft Scheinwesen/ wahre freundschaft erleben/
möchte ich noch einmal/ bisher zumeist allein im Regen/
möchte ohne abzuwägen/ einfach mal wegfahren/
ohne Ziel ohne Karten/ und nie nach dem Weg fragen/
niemandem sagen/ mein Vorhaben führt mich/
den türgriff greifen/ einpaar wochen nur für mich/allein
sein mit der Welt/wenn ich zurückkomm hab ich ihr mein Geheimnis erzählt/
auf mich wartet mein mann denn ich hab ihn erwählt/
ich hab auf ihn gezählt/ in so vielen dunklen Stunden/
werde heimkehren und / ihn dann fragen unumwunden/
seh mich wie ich sage/ bleib bei mir alle tage/
nicht einige jahre/ sondern jeden moment den ich noch habe/
schließe einen Pakt/ nur mit mir selbst ausgemacht/
doch es ist egal/ ich bin heut morgen nicht mehr aufgewacht/
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» [blog:5833]
» [user:3207]
26.05.2008 22:32:21

Zwielichtige

Sicher gibt es schönere Orte...

streife durch die verlassenen Gassen dieser toten Stadt/
überlege wann hat sie mich zum letzten mal froh gemacht/
hab so gelacht in ihrer Blüte dem Gipfel des Lebens/
nun bleibt mir nur flüstern trau mich nicht mehr zu reden
Regen meidet den Beton hier es ist furchtbar staubig
straßen die lange nichts als furcht sahn glaub ich
kein kinderlachen fahrradklingeln vogelgezwitscher
jeder klang wird verschluckt und jede farbe unsichtbar
all die lichter sind erloschen ohne die energie
nur die sonne spendet licht und nur die fenster spiegeln sie/
ich liebe sie sekunden der wärme scheinbares erbe
dessen woran ich erinnere der duft der erde
nach einem sommer regen barfuß im sommer leben
ich werde jäh hinaus gerissen denn es donnert eben
verlegen bin ich selten nichtmal um Worte/
doch hier möchte ich nicht bleiben es gibt schönere Orte
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» [blog:5828]
» [user:3207]
20.05.2008 02:15:04

Zwielichtige

Lylith

Ich schreite- die Grenzen meines Reichs ab/
heb die-Arme-weilich - die Zeichen meiner Zeit trag//
trage mein Haar und mein Haupt erhaben/
weil alte bäume bis zum Schluß ihr Laubwerk tragen//
an Sonnentagen- blendet mich die Klarheit/
an Regentagen- lähmt mich die Apardheit//
bis ich Knochen auf Stahl treib - währet-dem-Keim/
Dieser Schlamm scheint ein Kind des, Regens zu sein//
leben allein- in stetiger pein /
mehr worte der wolken und weniger Schein//
Der Wein - ist noch jung-die Reben sind klein/
doch ihre Träume meiselt meist der Regen in Stein/
träge zu sein vergibt dir deine Lebenszeit-nicht/
du hast Pläne vielleicht schreib aber ein Leben reicht nicht/
wenn es so weit ist wirst du verstehen was ich mein/
doch wenn die Einsicht dich trifft wird es zu spät für dich sein/


Ich bin Lylith aus dem Paradies verstoßen/
von Dornen durchbohrt und gebettet auf Rosen/
Nächte in Strophen Blut auf dem Boden/
beim letzten Tanz um Mitternacht um meine Ehre betrogen/
Ich bin Lylith aus dem Paradies verstoßen/
von Dornen durchbohrt und gebettet auf Rosen/
Nächte in Strophen Blut auf dem Boden/
im Spiegelbild nunmehr nur ein Leben bei Toten/


Die Wege sind trocken, die Wege sind hart/
und ohne Umwege führn alle deine Wege ins Grab/
trag die Bürde wie Atlas trag sie mit Stolz/
Mein Körper ist Asche doch in meim Innern ist Gold/
Anerkennung Erfolg sind nicht wichtig wie nichtig/
schließ die augen sei stolz denn in dir drin ist ein Lichtblick/
richtig wir können letztendlich nichts ändern/
außer selbst beginnen zu schwimmen wenn alle Schiffe jetz kentern/
falsche Kalender, falsche Uhren zeigen falsche Zeiten/
kalte Zelle, kalte Hände, schreiben kalte Zeilen/
bin zuweilen nicht zugegen und träume zu viel/
doch behalt mein Ziel fest im Auge während du spielst/
viel zu viele der Blicke prasselnd wie der Regen/
wie ich in Liebe ersticke werde ich nicht mehr erleben/
Ich kann vergeben- doch kannst du das auch/
tief, tief in meinem Innern gibt es Hoffnung zuhauf/
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» [blog:5799]
» [user:3207]
05.05.2008 19:37:16

Zwielichtige

Flügelschlag

Der Morgen ist grau Blut im Morgentau/
wessen Gesicht ists in das ich am Morgen schau/
fordernd schau eine Antwort erwartend/
doch still schweig in der Angst ganz zu versagen/
tanzend verzagen den Abgrund im Blick/
mit meinem Schritt hält der Wachhund nicht mit/
ich gab ihm Gift nicht viel gerade genug/
das seine Lunge nie wieder einen Zug tut/
Zeit ist genug die Zeichen sind gut/
meine Flügel schneiden die Lüfte im Flug/
nichts Mut ich fürchte was ich hinter mir lasse/
noch ist es Sommer weiß nicht was ich im Winter hier mache/
den Übergang schaffe vom Wohlstand zur Gasse/
ohne Regeln anzuwenden die ich so sehr verachte/
johlend begaffen sie die Frau die von weit her kommt/
auch wenn ich glaub das meine Aura mit der Zeit verkommt/
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» [blog:5798]
» [user:3207]
05.05.2008 19:35:26

Zwielichtige

Tränen der Nacht I

Sie wartet auf den ersten nicht den letzten des Abends/
tragik träge voller schmerzen hier in Fetzen darbend/
in den letzten Tagen ist es sehr schlecht gelaufen/
keine liebe kein Spaß sie muss sich echt verkaufen/
sie liebt ihn – und das weiße Pulver liebt sie/
sie ist von beiden abhängig weil ihr selbsthass tief liegt/
in ihr ist Krieg- sie muss sich betäuben/
weil Nachts Bilder ihrer Kindheit ihre Bettkante säumen/
Schemen in Träumen Schatten nehmen ihr das Licht/
Tränen sind treu die Maske fehlt ihr fehlt das Gesicht/
an der Tür wird geklopft man klärt Formalitäten/
doch er schlägt ihr ins Gesicht ihr Bauch wird getreten/
Die Haut an ihrer Schläfe reißt Blut auf dem Boden/
er greift sich ihr Geld um für sich die Schore zu holen /
einsam verloren mit Blut soviele Pläne gemacht/
zerfließen zu Zeichen der Zeit Tränen der Nacht/

Das Dunkel kommt still und es macht einsam/
ein Bier, eine Kippe, eine Spritze, ein Gramm/
halt die Zeit an- doch die Welt dreht sich weiter/
keine Liebe, kein Geld allein im Leben gescheitert/
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» [blog:5788]
» [user:3207]
30.04.2008 01:26:05

Zwielichtige

Mittelstufe




Schulwechsel nach Westhagen mit all den dunklen Ecken/
die Kultur berührt mich ich musste mich anstecken/
angefangen zu rappen denn knowledge is queen/
ich mag zwar jung sein doch weiß alles über seen/
mcGill Rest in peace TooStrong Zeb.Roc.Ski/
hasst mich dafür ich hab Respekt für AC/
war nicht wie sie mitschüler hassten mich/
meine Haare verfilzt und die Hosen passten nich/
die erste große liebe lebt weit entfernt/
ich musste schreiben und reisen hab nich gelernt/
hab noch nicht die Attitüde einer Assel überwunden/
mich zu tode gelangweilt dann eine Klasse übersprungen/
in der großen Pause Julius Haschkekse gegessen/
kacke gefressen dann planlos in mathe gesessen/
hab alles vergessen doch der Abschluss mit eins/
bleibt weg mit euren leben dies hier ist meins/
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» [blog:5785]
» [user:3207]
28.04.2008 20:14:44

Zwielichtige

Alltag

Es ist der fünfzehnte des Monats Nudeln und Ketchup/
die Heizung geht nicht kalt Duschen in diesem Drecksloch/
hab ein letztes Becks noch die Briefe stapeln sich/
und ich weiß es ist ein Geschwür das da in meinem Magen is/
frage mich- wie lang man so leben kann/
und schnorr manchmal was zu essen bei der omi nebenan/
hat wehgetan und die uni fucked mich ab/
vierzig stunden da sechzig arbeit dafür dass ich nichts hab/
Dazu die Depression für was leb ich schon?/
keine Frage da ist nichts wofür sichs redlich lohnt/
mein Kopf ist verwohnt wie dieser unsanierte Altbau/
der wackelt wenn die Bahn vorbeifährt weshalb ich halt brauch/
ich kriech und krauch an vielen dieser Tage/
reine vorsicht aus der ich keine scharfen Messer habe/
kein Leben keine Frage doch es ist echt/
das leben ist oft hart aber selten gerecht/
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» [blog:5773]
» [user:3207]
23.04.2008 22:19:14

Zwielichtige

Gedankengift


Meine Füße wandern stetig die Straße entlang/
Verletzt durch euern Lohn den ich als Strafe empfand/
Ihr habt versucht mich zu betören wie mit Harfenklang/
doch auch verschwörer werden irgendwann schlafen dann/
Tritt die Meisterin an sie heran und wird gewiss siegen/
Eure tricks sind ihr bekannt doch hört ihr nichts –Frieden/
ein offener Geist enthält sich jedweder Rache/
ich lernte während der Weise Greis lachte /
weil ich nächtelang wachte "Ubi bene ibi patria"/
Doch ICH wusste nie wo meine Heimat war/
Bin weder Genie noch ein strahlnder Superstar/
Vielleicht schreib ich deep vielleicht seh ich nur klar/
Bin im seelischen Krieg unterwegs wien Wanderer/
Gesellschaftssymetrie kann mich mal doch sie wirft schatten/
Versuch Leben mein bunt zu machen wie mit Lacken/
Seh oft Grund zum sterben doch ich kann es packen/
einzelne Fackeln leuchten manchmal am Wegesrand/
Jede verbrannt die für nen Zug meines Wesens stand/
Ihr sagt ich bin klug doch nun bin ich abgebrannt/
Ihr seit versunken in Brot und Spiele nah dem Untergang/
Zu unbefangen ich hab für euch fragende blicke/
Doch was ich zu ernten hab sind schläge und Tritte/
Hab nur eine Bitte -bitte bleibt mir fern/
Ihr seid mir doch schnuppe wie n fallender Stern/
Wenn nur der verfluchte Regen nicht wär/
Ich gehe und gehe flüstere verlegen vor mich her/
Denn offen zu reden fällt mir offenbar schwer/
Beschreite halbtot einen Weg ohne Wiederkehr/
Doch wenn der Eisengriff der Wahrheit gelockert ist/
das Gedankengift wieder äusserst verlockend ist/
Und ich nur allzu gerne wieder immer blind wär/
Dann durchlebe ich tausend geistige Winter/
Doch ich sitze in meinem Zimmer
Und schreibe wie immer






Den Text habe ich gerade auf einer alten Festplatte wiedergefunden.
Der ist von 2002. Da war ich 14.
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» [blog:5766]
» [user:3207]
20.04.2008 22:12:22

Zwielichtige

Unter Wasser

ich bin taub und kühle langsam aus/
genieße so sehr wovor es andern graust/
atme tief aus und sink dann hinab/
alles zieht sich zusammen der Sauerstoff knapp/
Habe Aufschwung gehabt wurde hinuntergesogen/
in die tiefsten Tiefen doch Grund ist nicht Boden/
es gibt hier kein Oben öffne die Augen/
es brennt kurz dann seh ich doch möchte nicht schauen/
die reflexe flauen ab hab das Lauern einfach satt/
lass mich treiben fühle was das keiner hat/
meine Augen werden matt und ich weiß es/
ich will den Lärm nie wieder hörn fühlen wenn es heiß is/
gleich ist es gut den letzten Satz kurz gedacht/
den Letzten Schlusstrich gemacht hatte alles- nur was?/
Ich spüre die Ohnmacht Wasser in meiner Lunge/
ein letztes Aufbegehrn des Körpers alles wird dunkel/
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» [blog:5735]
» [user:3207]
08.04.2008 20:36:00

Zwielichtige

Jenseits der Stille/ Überlegen? Überlebt. (Audio)

Zwei neue Tracks auf meinem Myspace zu finden.

http://www.lychan.de

Jenseits der Stille und Überlegen? Überlebt. ft. Cynic-K
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» [blog:5706]
» [user:3207]
27.03.2008 17:37:36

Zwielichtige

Träume (Audio)

Auf meinem Myspace http://www.lychan.de
gibt es eine neue Aufnahme von mir. Relativ kurz aber besser als garnichts, ne ;)

Beat von mir
Text von mir
Raps von mir ;)
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» [blog:5697]
» [user:3207]
16.03.2008 09:20:22

Zwielichtige

Selbsthass Pt.2

In der Ecke sitzend- die Augen geschlossen/
die letzte Hoffnung- der Glauben erloschen/
Die Knie angewinkelt- den Kopf an der Wand/
Irrationale Angst trotzt- auch dem schärfsten Verstand/
gebannt in lethargie- Bewegung schaff ich nie/
Kann nicht genau sagen- wann die Kraft mich verließ/
etwas lief schief jenseits der Chemie/
In meinem Kopf der soviel Macht obliegt/
Nenn es Blasphemie- es bleibt Realismus/
sie können mich nicht lieben bleibt ein Euphemismus/
sprich nicht mit dem Spiegel er antwortet kryptisch/
brich das Siegel doch werde nie wieder glücklich/
Angst ist rhythmisch doch sie hat keine Melodie/
Sie bedrängt mich und verängstigt- ich sage c´est la vie/
Ich werde nie so werden wie sie sich mich wünscht/
trotzdem beib ich einzig und habe Fragen für fünf/
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» [blog:5694]
» [user:3207]
13.03.2008 23:18:37

Zwielichtige

Ein Freund

Er wiegt sich im Wind nichts macht noch Sinn/
Sein Geist will zurück vom Mann hin zum Kind/
Die Sehnsucht lebt innen Mann darf sie nicht zeigen/
bestenfalls darf man sie malen oder sie schreiben/
in diesen Zeiten- der Wind frischt auf/
Und in diesen Zeilen tritt sein Innen heraus/
mit allen Sinnen lauscht er seinem Geflüster/
manchmal ernst, albern, manchmal ist es lüstern/
was es ihm gibt frisst er um es auszubrechen/
und dann seine Dramen in seinen Traum zu flechten/
kaum zu sprechen die Worte reden auf dem Papier/
er sieht die Noten hört sie auch ohne Klavier/
er spricht offen mit mir doch ist lieber allein/
Wir hören nächtelang Bright Eyes und trinken zu viel Wein/
zu zweit allein unter sechs Milliarden Menschen/
Wir werden sicher vieles tun, aber nicht vor Gram verenden/


Breaking the silence/
is the hardest thing in life/
knowing that you`re wrong/
feeling like you can`t go on/

er hatte Träume einmal er hatte Freunde einmal/
doch wenn er sie verlor fand er neuere Qual/
ihn greifend brutal am boden haltend/
bleich wie kalk und die lahmen Glieder erkaltend/
vom fieber geschunden voller geistige Wunden/
die nicht heilen wollen zweifelnd verbunden/
verzweifelnd in Stunden Tagen und Wochen/
all die Erfahrung in soviele Fragen geflochten/
gebrochen im Körper und gebrochen im Geist/
Gesprochen in Wörtern und gesprochen mitLeid/
Leide mit im Mitleid fühle mitgefühl/
Spür die Qualen selbst oder bleib im innern kühl/
er schaut mich aus trüben Augen an und ich weiß/
diese Einzigartigkeit verlangt ihren Preis/
sie treibt uns an um uns dann auszugrenzen/
und wir beide bleiben zwei unter tausend Menschen/

Breaking the silence/
is the hardest thing in life/
knowing that you`re wrong/
feeling like you can`t go on/



Seine Augen sind leer und ich trau mich nicht mehr/
zu sprechen - wir beide tauchten im meer/
wandern durch wüsten und welten seit tagen/
nichts wissen nichts ahnen und nichts sagen/
nichts sagend? sicherlich nicht in diesem leben/
wir lieben regen lieben tränen lieben es zu reden/
ohne Worte die letzlich nur Ballast sind/
hoffe dass ich für ihn einen Palast find/
als sicheren Schutz vor all den Gefahren/
möchte nur dass es ihm gut geht nach all den Jahren/
die Schmerzen vergessen die sein Herz zerfetzten/
sie ließen ihn Bitterkeit in jeden Vers setzen/
mich verletzen weil ich weiß was sie meinen/
mich treffen doch ich kann es niemandem zeigen/
das gefühl nicht greifen wir gehn nicht nach außen/
wir zwei sind hier drinnen doch das leben bleibt draußen/

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» [blog:5685]
» [user:3207]
08.03.2008 22:03:16