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UsualRedAnt

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UsualRedAnt
Ola!

Ich wurde gebeten mich hier im Forum ein wenig vorzustellen und weil ich gerne über mich spreche, mach ich das doch am besten gleich mal.

Ich heiße Steffen Geyer und wohne in Berlin. Eigentlich komme ich aber aus Suhl im schönen Thüringer Wald. Wenn ich meinen Freunden glauben darf, erklärt eine Begegnung mit meiner Sippe einen Großteil meines Charakters - Ich bin halt ein zänkischer Bergbewohner, habe offenes Feuer und totes Tier im Blut oder so. Ich bin bühnensüchtig und wäre gern Weltherrscher. Ansonsten bin ich gesund ;)

Im Moment bin ich Single, weil ein Versuch im Spätsommer gezeigt hat, dass ich geistig noch nich wirklich von meiner Ex los bin, aber das wird schon... Ich bin tierlieb, koche gerne, lese wenn ich nicht grade am Computer hänge oder fernsehe. Ich bin extrovertiert und sozial. Auf einer einsamen Insel wird man mich vergeblich suchen, da bleib ich lieber in der Großstadt oder geh in den Bergen auf Tour. Ich stehe auf Winter und leide unter Temperaturen über hmmpfundzwanzig Grad an massiven Hirn-Überhitzungs-Problemen.

Seit 1998 beschäftige ich mich mit Drogenpolitik. Naja eigentlich seit 1997 oder so, als ich die erste "Hanf!" in die Finger gekriegt habe. Aber erst bei einem unangenehmen Erlebnis mit der grün-weißen Trachtengruppe habe ich kapiert, wie beschissen es ist für den Umgang mit Rauschmitteln bestraft zu werden.

Als ich dazu noch ne Freundin hatte, die sich bei Greenpeace engagierte, habe ich mich aufgerafft und mich bei der Hanfparade gemeldet. Langer Rede kurzer Sinn - Ich hab mittlerweile 8 Jahre Paradenerfahrung und bei meinem liebsten Freizeitkiller ebenso viele schöne, wie frustrierende Momente erlebt.

Im Jahr 2004 hat mich der Deutsche Hanf Verband gefragt, ob ich mir vorstellen könnte halbtags bei ihnen zu arbeiten. Weil ich neben dem Studium nicht noch nen (wenn auch bezahlten) Nebenjob außer der (unbezahlten) Hanfparade verkraften konnte, hab ich mein Jurastudium an den Nagel gehängt und bin Vollzeit-Cannabis-Legalisierer geworden. Mancher mag sich fragen, wie man auf die bescheuerte Idee kommt, aber denen kann ich nur sagen: "Irgendwer muss sich doch drum kümmern! Warum nicht ich?"

Reich wird man dabei nicht! Ich kriege vom DHV knapp 20 Stunden die Woche bezahlt und komme damit noch nichtmal auf Harz IV- Niveau. Mehr ist bei kleinen Budget des DHV einfach nicht drin.
Aber ums Geld geht es mir auch nicht. Klar wäre es schön, mehr zu verdienen, aber deswegen ans Fließband stellen? Dann lieber der privaten Berufung folgen und eine gute Sache nach Kräften voranbringen.

Weil sich weder die Hanfparade, noch der DHV nen Webdesigner leisten können, habe ich mir in den letzen 4-5 Jahren in Sachen Webseiten erstellen und optimieren das eine oder andere angelesen. Die Ergebnisse meiner Bemühungen sieht man am ehesten auf der Hanfverband-Webseite.

Die Seite habe ich aber nicht nur programmiert, auch ein großer Teil der Texte wurde von mir geschrieben. Im Laufe der Zeit hab ich so ne Menge Wissen über die Politik rund um Cannabis, Zauberpilze, Salvia und Co. gesammelt. Manche Leute halten mich sogar für einen Hanfexperten. Im Mai 2007 war ich in dieser "Funktion" zu Beispiel bei "Menschen bei Maischberger".

Schon vor diesem TV-Auftritt, waren meine roten Dreads in der Hanf-Szene bekannt, was im Wesentlichen an der Hanfparade liegt. Spätestens nach Maischberger kennen sie aber auch Leute, die Cannabis nicht so aufgeschlossen gegenüber stehen und so wurden meine Haare im Laufe der letzen Jahre so etwas wie ein Markenzeichen. Das ist gut so, denn es macht vieles leichter ;)

Mit hanfigen Grüßen
Steffen

P.S. Im Mai kommt ein Buch heraus, dass ich zusammen mit Georg meinem Chef beim DHV geschrieben habe - Rauschzeichen


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