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Automobil-Alphabet

In unregelmässigen Abständen werde ich hier nun (m)ein <wiki>Automobil</wiki>-<wiki>Alphabet</wiki> bloggen.


Das <wiki>Alphabet</wiki> beginnt bekanntlich mit dem Buchstaben A,
und dazu fallen mir spontan reichlich interessante Fahrzeuge ein.
Mal schauen, wie sich dieser Blog entwickelt.

*greis!**prost+!*


Es gibt Menschen, die einen einfache, sachliche Einstellung zum Auto haben.
Es ist einfach nur ein Verkehrsmittel.
Diese Menschen sind keiner höheren Empfindung fähig.
Sie sind unsensibel und verroht.
Es sind Barbaren, die keinen Sinn haben für die Schönheit des Autos.

Aus: Hans Ludwig Herder


Das erste Auto im Leben vergißt man ebensowenig wie die erste Frau.

<wiki>Stirling Moss</wiki> (*1929), brit. Rennfahrer, 222 Siege!




An dieser Stelle möchte ich ganz dezent auf folgende Freds hinweisen:

Traumauto?

GFX Car-Tuning

"Friedhof alter Zeitzeugen"

Was für ein Auto fahrt Ihr? Der Autofahrer-Fred


*+abrock!!*/*abstink!*\*abrock+!!*


*schmök*

®

RaveN

Wiesmann GT 2003-?

W = Wiesmann GT

Wiesmann Logo


Wiesmann GT Blau


Wiesmann GT Heck



Wiesmann GT

Bereits auf der IAA 2003 in Frankfurt stellte der Dülmener Nischenhersteller Wiesmann sein neues Konzept vor, den Prototypen Wiesmann GT.
Rein optisch unterscheidet sich das um einige Zentimeter in Länge, Breite und Höhe gewachsene Coupé bis auf einige Detailänderungen wenig von seinen Vorgängern MF30 und MF3.
Unter der Verbundstoff-Haut befindet sich jedoch ein nahezu komplett neues Auto, mit neuem, leistungsstarken BMW-V8-Antrieb, Aluminium-Chassis und stärkeren Bremsen, um nur einige Innovationen aufzuführen.
Wie gewohnt hat der Kunde natürlich auch beim GT die Möglichkeit, seinen Individualismus mit der Auswahl der Innenraum-Ausstattung nahezu grenzenlos auszuleben.

Wiesmann hält zu Recht an seiner in der Serienproduktion einzigartigen Kombination aus nostalgischem Design und modernster Technik fest. Hat er doch mit diesem Konzept genau das erreicht, was so viele Kleinhersteller dem großen Meister Enzo Ferrari nacheifern wollten:
Die Realisierung eines eigenentwickelten Nischensportwagens für die Serienproduktion.
Kaum einer hat die sensiblen Vormünder wie TÜV-Abnehmer, Kreditinstitut oder den technischen „Supporter“ (Großkonzerne) überzeugen können.

Die Gebrüder Wiesmann, Dipl.-Ing. Martin und Dipl-Kfm. Friedhelm Wiesmann, haben schon 1985 mit der Verwirklichung ihres Jugendtraums, ein eigenes, maßgeschneidertes Automobil zu entwickeln, begonnen.
In Handarbeit entwickelten sie eine klassische Roadsterform, setzten diese auf einen feuerverzinkten, äußerst verwindungssteifen Gitterrohrrahmen und installierten einen 2,5 Liter Reihen-Sechszylinder (170 PS) aus dem BMW Z1. Hinzu kam noch eine sehr exklusive Innenausstattung, und fertig war der Wiesmann MF25.
Sicherlich werden hier einige Arbeitsschritte nicht erwähnt, denn erst im Mai 1993 verließ der erste nach Kundenauftrag gebaute Wiesmann Roadster die Manufaktur in Dülmen.

Heute....

Quelle



[bild:3453]


Technische Daten:

Chassis: Aluminium

Karosserie: hochwertiger, glasfaserverstärkter Verbundwerkstoff

Motor: BMW V8
Hubraum 4.398 cm³
Nennleistung/-Drehzahl 245 kW/333 PS / 6.100/1/min
max. Drehmoment/Drehzahl 450 Nm / 3.600 1/min.

Kraftstoffverbrauch
kombiniert: 8,6 l/100 km
innerorts: 17,2 l/100 km
außerorts: 11,7 l/100 km

CO2-Emissionen kombiniert: 283 g/km

Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe

Kraftübertragung: Heckantrieb

Fahrleistung: Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h - Beschleunigung 0 -100 km/h: 4,6 sec.

Bremsen: 4-Kolben-Festsättel vorne + hinten
Bremsscheibe Ø vorne 332 mm / hinten 328 mm


Bereifung: vorne 245/35 ZR 20 - hinten 275/30 ZR 20 (Sonderausstattung gegen Aufpreis)

Radaufhängung: Einzelradaufhängung vorne und hinten
vorne: Doppelquerlenker in Aluminium
hinten: Doppelquerlenker mit Längslenker in Aluminium

Gewicht: 1.190 kg

Abmessungen: Länge 4,23 m / Breite: 1,85 m / Höhe 1,16 m



Wiesmann GT Beige



Retro-Look und Hightech - für diese Kombination stehen die Traumautos von Wiesmann.

Ein Design, welches selbst Oldtimer-Fans anspricht trifft auf State of the Art-Fahrzeugtechnik.

Der neue Wiesmann GT ist ein Sprössling aus dem Rennsport:
Die Basisdaten für die Entwicklung lieferte der Wiesmann-Renn-GT, der unter harten Bedingungen (unter anderem beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring) erprobt wurde.
Ab dem erstem Quartal 2005 soll die Produktion des straßentauglichen GT beginnen.

Neu in der GT-Version:
Unter der Haube arbeitet ein aktueller, leistungsstarker BMW-V8.
Das 4,4-Liter-Triebwerk entwickelt eine Leistung von 333 Pferdestärken.
Das Aluminium-Chassis, welches das Gewicht auf 1.190 Kilogramm senkt und die stärkeren Bremsen sind ebenfalls neu.
Auch aus Aluminium gefertigt: Die neuen Doppelquerlenker vorn und Doppelquerlenker mit Längslenker hinten.

Wiesmann GT und Wiesmann Roadster sind seltene Beispiele dafür, wie es gelingen kann, ein Nischenprodukt wie einen exklusiven Supersportwagen zu realisieren und zur Serienproduktion zu bringen, obwohl die eigene Unternehmensgröße zu Beginn nicht die eines Global Players war.
Die Brüder Martin....

Quelle


Wiesmann GT Racing 116


Wiesmann GT Racing 79
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28.02.2005 23:23:19

RaveN

Volvo P1800 ES 1971-1973

V = <wiki>Volvo</wiki> P1800 ES (<wiki>Schneewittchensarg</wiki>)

Volvo Logo


Volvo P1800 ES Blau


Volvo 1800 ES

1971-1973

Dieses Modell erhielt eine andere Heckpartie als der Volvo 1800.
Man kann es als sportlichen Reisewagen nach dem Kombi-Prinzip bezeichnen.
Die Leder-bezogenen Stize hatten eingebaute Kopfstützen.
Der Gepäckraum war für einen Wagen dieser Art ungewöhnlich Groß.
Mit dem B20 E-Motor hatte das Fahrzeug eine Leistung von 124 DIN-PS.



Volvo P1800 ES Duo


Volvo P1800 ES Schneewitchensarg geöffnet



Volvos Schneewittchensarg P1800 ES

Göteborg
Sie nennen es Facelift: Die Auto-Designer nehmen sich ein leicht angegrautes Modell vor, um es mit möglichst einfachen Mitteln etwas aufzupeppen.
Die erhoffte Folge ist, dass manche Autokäufer meinen, der Wagen sehe doch nicht so alt aus.
Wenig später erscheint dann ein Nachfolgemodell, und die ganze Sache ist vergessen.
Auch in Schweden hatte man Ende der sechziger Jahre einen entsprechenden Plan - und war wohl reichlich verwundert, welche Folgen die Aktion hatte. Denn die Auffrischungsaktion bei Volvo schuf einen Klassiker, der seine Basis tief in den Schatten stellt: den P1800 ES, auch Schneewittchensarg genannt.

Bekannt ist und war Volvo vor allem für recht trutzige und solide Limousinen.
Aber dann und wann gönnten sich die Schweden auch einen Hauch von Sportlichkeit.
Ende der sechziger Jahre hieß das entsprechende Auto im Programm P1800 - und hatte seine besten Zeiten längst hinter sich.
Vor allem optisch war der Zweitürer nicht mehr auf der Höhe der Zeit: Am Heck prangten Andeutungen von Heckflossen und erinnerten an eine Blechmode, die schon längst das Zeitliche gesegnet hatte.
Vorne sah der Wagen ähnlich überholt aus: Während alle Welt auf modische rechteckige Scheinwerfer setzte, hatte der P1800 runde Leuchten samt Chromrand.
Nun war das alles eigentlich kein Wunder - immerhin gab es das Volvo-Coupé schon einige Jahre. Prototypen kamen bereits 1957 ans Licht, das erste Serienmodell des P1800 rollte dann 1961 vom Band. Eine Zeit lang genoss der Volvo sogar eine gewisse Prominenz, kreuzte doch Schauspieler Roger Moore in seiner Rolle als Simon Templar mit dem Wagen über die Bildschirme - was allerdings eher ein Zufall war.
Eigentlich sollte er die Kriminellen in einem schicken Jaguar E-Type jagen.
Die Legende besagt, dass Jaguar von der Produktionsfirma den vollen Preis für ein solches Auto verlangte, weswegen diese wiederum auf die schwedische Alternative zurückgriff.

Im Laufe der Zeit verblasste dann nicht nur der Leinwandruhm, auch die Form sah irgendwie immer blasser aus.
Man retuschierte hier, retuschierte da - aber so richtig half das nicht.
Natürlich gab es die Möglichkeit, den Alten aus dem Programm zu werfen und ein komplett neues Modell zu präsentieren.
Nur war diese Alternative nach einem Blick in die Firmenkasse nicht wirklich eine.

Also kamen die Firmenbosse auf eine andere Idee. Chefdesigner Jan Wilsgaard sollte das Coupé noch einmal auf Vordermann bringen.
Das Ziel war es, mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst großen Effekt zu erreichen.
Für Wilsgaard war die Arbeit mit der bekannten Coupé-Form nicht wirklich etwas Neues.

Laut der in Mainz erscheinenden Zeitschrift «Oldtimer-Markt» hatte er immer mal wieder an neuen Ideen für das Auto gefeilt, sie auf Skizzenblöcke gezeichnet oder aus Plastilin zu Modellen geformt.
Es soll eine Art Targa-Version mit herausnehmbaren Dachhälften gegeben haben oder ein Coupé, das ohne die überholten Heckflossen auskam und um einiges moderner wirkte.

Quelle


Volvo P1800 ES Prototyp


Volvo P1800 ES mit dicken Alufelgen


Volvo P1800 ES Gelb


Volvo P1800 ES Dunkelgrün


Volvo P1800 ES Orange


Volvo P1800 Treffen


Volvo P1800 ES Cockpit
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27.02.2005 20:23:22

RaveN

Ultima GTR 1999-?

U = Ultima GTR

Ultima Logo


[bild:3372]

Ultima Show-Cars


Ultima GTR Engine



Ultima GTR - officially the fastest supercar in the world!

Graham Bell reports:
If you ever get chance to ride in an Ultima alongside someone who really knows how to drive one, take it!
The awesome levels of performance this car is capable when in skilled hands will amaze you. Having experienced a previous version of the car driven by Ultima boss Ted Marlow, when the opportunity arose to sample the latest version from the driver's seat I didn't hesitate for a moment!

534bhp!

However, because the Ultima is so unlike normal cars you can't just jump in and zoom off like you can in mass-produced saloons.
On first acquaintance there's a lot to get used to, like operating the sill mounted gear lever with the "wrong" hand and coping with the limited rearward visibility due to the lack of a rear window.
And in this particular car there was also the small matter of a 534bhp engine that'll get in to 100mph in under seven seconds to consider…

This is most definitely not a car for inexperienced or nervous drivers (or for that matter shy types, as few things on the road get more heads turning).
With so much power and acceleration on tap this is a car you really need to ease yourself into, especially when driving on public roads.

Bulbous

Something else you have to ease into is the body hugging lightweight racing seat, which is both comfortable and very supportive.
Once strapped in you can marvel at the view ahead....
Quelle


Ultima GTR open Doors


Ultima GTR Backside


Ultima GTR Blue with white stripes


[bild:3378]

Ultima GTR on Racetrack
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27.02.2005 01:23:38

RaveN

Tatra 603 1957-1975

T = Tatra 603

Tatra Logo


[bild:3332]

Tatra Rückenparade


[bild:3334]

1957 wird nach mehrjähriger Pause mit dem Typ 603 wieder ein Pkw bei Tatra in Serie gefertigt. Die Funktionärs-Limousine besitzt wieder einen luftgekühlten Achtzylinder-Motor im Heck
(ca. 2,5 l, 95-105 PS, 160 km/h), hat jedoch nicht mehr die Tatra-typische Heckflosse.
Der Wagen wird bis 1975 in drei Serien (Serie 1 noch mit drei Scheinwerfern) über 20.000 mal produziert und bis Mitte der 60er Jahre sogar erfolgreich im Rennsport bei Langstreckenrennen, u.a. am Nürburgring, eingesetzt.

Quelle


Tatra 603 Silber


Tatra 603 Rot


Einige werden sich vielleicht noch an sie erinnern:
an jene voluminösen, zyklopenhaft dreinschauenden Automobile mit der langen Rückenflosse, die sich im Ostberliner Verkehr der Vorwende-Zeit wie Blauwale durch das Makrelenheer der Trabbis schoben.
Denn während für das realsozialistische Volk die zweitaktende „Rennpappe“ gerade gut genug war, setzten die Granden des Warschauer Pakts auf die von einem V8-Heckmotor befeuerten Produkt der tschechischen Traditionsfirma „Tatra“.
Die hatte schon 1898 zu Österreich-Ungarischen KuK-Zeiten im mährischen Nesseldorf – heute Teil der neu geschaffenen Republik Tschechien und nun Koprinice genannt – mit einem Automobilbau begonnen.

Die große Glanzzeit der edlen Autoschmiede begann jedoch erst nach dem Ersten Weltkrieg.
Hatten bis dahin vor allem Lizenz-Bauten die Angebots-Palette der ehemaligen Eisenbahnwaggonfabrik bestimmt, übernimmt nun der geniale Ingenieur Hans Ledwinka die Federführung.
Die von ihm entwickelten Autos – vom kompakten Zweizylinder-Boxer bis hin zum majestätischen Zwölfzylinder – sind so erfolgreich, daß Tatra schon fünf Jahre nach Kriegsende beginnt – um die hohen Zölle zu umgehen –, im Ausland Töchterfirmen zu etablieren.

So etwa in Österreich, Frankreich, Ungarn, "und die deutsche Dependence, die Detra, war hier in Frankfurt", sagt Klaus Buschbaum, Vorsitzender des Tatra-Register-Deutschland.
Vor 17 Jahren verlor der Dietzenbacher Buschbaum sein Herz an die damals im Westen wenig verbreitete Ostblock-Marke.
„Bis dahin hatte ich alte Mercedes-Limousinen gesammelt, war aber auf der Suche nach einem Vorkriegs-Cabrio.
Als ich dann die Wahl hatte, in Tschechien einen alten BMW oder einen Tatra Typ 57 zu kaufen, habe ich eben den Tatra genommen.
Diese Autos sind so faszinierend gebaut, dass ich einfach nicht nein sagen konnte“, erzählt Buschbaum vom Beginn seiner Ost-West-Beziehung.
„Das war vor dem Mauerfall und der Wende noch ein echtes Abenteuer, ein Auto von Tschechien in die Bundesrepublik zu importieren.
Irgendwie habe ich es aber geschafft.
Heute habe ich ein Sammlung von sechs Tatra – und keinen einzigen Mercedes mehr.“

Mitte der 80er gab es hier zu Lande allerdings nur eine Handvoll Überzeugungstäter, die sich um den Erhalt der ehemaligen Technologieträger kümmerten.
Und sogar bekennenden Oldtimer-Fans waren meist nur die besagten, eigentlich immer schwarz lackierten Dickschiffe namens Tatra 603 aus Ostberlin bekannt.

Auch diese fünf Meter langen und zwei Meter breiten Repräsentations-Limousinen der Ostblock-Eliten entstammen der Feder von Ledwinka.
Der stellte bereits in den 30er Jahren mit den Vorgänger-Typen 77 und 87 einen revolutionären, vom Gedanken der Aerodynamik geprägten Stromlinienwagen auf die Räder, auf dessen Rücken eine Flosse für Richtungsstabilität sorgt, und in dessen Heck ein luftgekühlter V8-Motor für den Vortrieb zuständig ist.
Ein Über-Käfer sozusagen, nur schon lange vor und noch viel länger nach dem Volkswagen.
Erst vor zwei Jahren stellte Tatra die
Pkw-Produktion ein;
bis zum Ende, also fast 70 Jahre lang, saß der
(be)rauschende V8-Motor hinter den Passagieren.

Quelle



Tatra 603 Ambulanz


Tatra 603 Doppelrohr



Das skurile Gefährt im Motorsport:

[bild:3340]

Tatra 603 Racing
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25.02.2005 20:23:22

RaveN

Sunbeam Tiger 1964-1967

S = Sunbeam Tiger

Sunbeam Tiger Logo


[bild:3315]

Carroll Shelby hatte einen britischen Sportwagen ohne Rücksicht auf die Kosten mit amerikanischer V8 Motortechnik vollgepackt
und seinen legendären AC Shelby Cobra daraus gemacht.
Die ROOTES Gruppe tat genaugenommen das gleiche - aber ihr Ergebnis war nicht nur erschwinglicher, sondern vielleicht auch
bemerkenswerter: der Sunbeam Tiger.
Ein Sportwagen der die typische Handschrift von Carroll Shelby erkennen ließ.
Der Prototyp war in seinen Werkstätten um den Ford V8 Motor gebaut worden.
Der Sunbeam Alpine mit Vierzylinder-Motor war Mitte der 60er Jahre
sehr erfolgreich, doch fehlte ihm der nötige Pfiff
- der stärkere Motor.
Da die ROOTES Gruppe selbst kein geeignetes "Kraftwerk" zur Hand hatte,
boten sich 2 Möglichkeiten an: entweder einen Motor zu entwickeln oder ein Fremdfabrikat einbauen.
Man entschied sich für Lösung 2.
Ian Garrad, der ROOTES - Mann in den USA machte sich mit Shelby daran, einen Sunbeam mir Ford V8 Motor zu entwickeln.
Das Ergebnis - der Sunbeam Tiger - präsentierte man 1964 auf der New York Auto Show gleichzeitig mit dem Ford Trendsetter "Mustang".
Die Auslieferung begann im Sommer.
Da die ROOTES Werke in Coventry mit der Fertigung des Alpine und der Limousinen ausgelastet war, wurde die Montage des Tiger an JENSEN nach West - Bromwich vergeben.

Quelle



Sunbeam Tiger on the road


Sunbeam Tiger Brown


Sunbeam Tiger Yellow


[bild:3319]


Ein faszinierendes <wiki>Automobil</wiki>,
selbstverständlich auch im <wiki>Motorsport</wiki> vertreten:

Sunbeam Tiger Blue, white stripes


Sunbeam Tiger White, blue stripes


Sunbeam Tiger Rallye
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25.02.2005 00:23:08

RaveN

Renault Alpine A 110 1962-1977

R = <wiki>Renault</wiki> Alpine A 110

Renault Alpine Logo


Renault Alpine Original Frontal



Délice suprême

Halb von einer Bordsteinkante verdeckt steht sie da.
Die Strasse ist erstaunlich leer.
Es ist kalt; dich fröstelt leicht. Langsam gehst du hin: rot ist sie, schön steht sie da.
Ein Händedruck vom Fahrer, kurze Begrüssung, und schon sitzt du drinnen.
Der Fünfpunktgurt drückt dich in eine flache Lage, die Beine sind ausgestreckt, fast möchte man einschlafen, als etwas unmenschlich laut aufheult. Manfred, der Besitzer, grinst dich kurz an, dann Abfahrt.
Es drückt dich in den Sitz, die Berlinette prescht über die noch feuchte Strasse vorwärts.
Der Tag wird noch lang.
Es ist gerade viertel vor neun Sommerzeit, viertel vor acht Winterzeit, die nächste Gelegenheit zum Ausruhen ist mehrere Kilometer entfernt.

Über die langsam auftrocknende Strasse geht es einem aufregendem Tag entgegen.
Stehen bleiben mag sie nicht.
Bei jeder Ampel wird der Motor unruhig, immer hast du Angst, er könnte dir ausgehen.
Doch eigentlich liebst du es, kurz stehen zu bleiben, nur um nachher wieder Beschleunigen zu können.

Es ist laut, es stinkt, deine Gefährtin würde dich wegen so einem Auto hassen, doch daran denkst du nicht.
Einfach einlullen lassen von dem Lärm, der dich nach einer jeden Kurve erwartet.
Du lechzt nach einer jeden Kurve, das ausbrechende Heck ist ein Genuss.
Dann wieder der aufheulende Motor, Lärm, dass du dein eigenes Wort nicht mehr verstehst.
Die Strassen sind noch immer leer, sie gehören der Alpine....

Quelle



Renault Alpine Original


Renault Alpine Cabrio



Renault Alpine: Eine Motorsport-Legende feiert Geburtstag

Die Geschichte der Sportwagenschmiede Alpine ist eng mit zwei Namen verknüpft:
Jean Rédélé und Renault.
Der französische Rennfahrer träumte wie viele seiner Kollegen von der Entwicklung eines eigenen Sportwagens.
Mit Renault hatte er einen starken Partner an seiner Seite, mit dem er sich diesen Traum erfüllen konnte.

Zu Beginn der 50er Jahre kam Rédélé auf den Gedanken, auf Basis des kompakten und äußerst robusten Renault 4 CV einen reinrassigen Sportwagen zu bauen.
Das Ergebnis war der Renault 4 CV „Spéciale“, der 1952 sogleich einen Klassensieg bei der legendären „Mille Miglia“ errang.
Bei der Fertigung der Karosserie experimentierte Rédélé in den darauf folgenden Jahren mit verschiedenen Verbundmaterialien wie glasfaserverstärktem Kunststoff, der später typisch für seine Fahrzeuge werden sollte.
1955 gründete er schließlich in Dieppe die „Société des Automobiles Alpine“.
Der Name „Alpine“ erinnerte an den Alpenpokal, den der Franzose im Jahr zuvor gewonnen hatte.

Sieben Jahre später debütierte mit der A 110 einer der bedeutendsten Alpine-Sportwagen. Der Motor stammte – wie bei den Vorgängermodellen – von Renault.
Das Fahrzeug konnte über das Händlernetz des weltweit agierenden Automobilherstellers bezogen werden, was der Manufaktur in Dieppe noch bessere Absatz- und Werbemöglichkeiten bot.
Die A 110 erwies sich während ihrer fünfzehnjährigen Produktionszeit und darüber hinaus als absolutes Erfolgsmodell – sowohl auf der Rennstrecke als auch im alltäglichen Gebrauch.

Mit der blauen Flunder gewann das Renault-Werksteam 1971 die legendäre Rallye Monte Carlo und sicherte sich obendrein noch den Titel in der internationalen Markenmeisterschaft.
Zwei Jahre später wiederholte Renault mit der Alpine diesen Achtungserfolg und gewann die zum ersten Mal ausgeschriebene Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.
Mit der A 110 hatten die Werksfahrer 1973 insgesamt sechs von 13 Saisonläufen gewonnen und bei der „Monte“ und auf Korsika die ersten drei Plätze unter sich aufgeteilt.

Doch der zierliche Hecktriebler schrieb nur einige der vielen Kapitel in der Erfolgsgeschichte von Alpine.
Weitere Modelle wie zum Beispiel die A 310, Alpine V6 Turbo und die A 610 bereicherten in den folgenden Jahrzehnten die Produktpalette.
Zudem feierte die Marke gemeinsam mit Renault viele weitere sportliche Erfolge, wie zum Beispiel 1978 den Gewinn des 24-Stunden-Rennens von Le Mans.

Durch die enge Verbindung zu Renault entwickelte sich das Unternehmen Alpine im Laufe der Jahre vom kleinen Familienbetrieb zum motorsportlichen Aushängeschild der Marke mit der Rhombe.
Der ehemalige Renault-Chef Pierre Dreyfus brachte diese Allianz einmal treffend auf den Punkt:
„Alpine ist Renault; Renault ist Alpine“,
entsprechend gliederte der Automobilhersteller die Marke 1973 ein.

Quelle



Renault Alpine Drift


Renault Alpine Rallye


Renault Alpine dezent getunt


[bild:3297]


empfehlenswerte links:

Renault Alpine Club International