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Wiesmann GT 2003-?W = Wiesmann GT



Wiesmann GT
Bereits auf der IAA 2003 in Frankfurt stellte der Dülmener Nischenhersteller Wiesmann sein neues Konzept vor, den Prototypen Wiesmann GT.
Rein optisch unterscheidet sich das um einige Zentimeter in Länge, Breite und Höhe gewachsene Coupé bis auf einige Detailänderungen wenig von seinen Vorgängern MF30 und MF3.
Unter der Verbundstoff-Haut befindet sich jedoch ein nahezu komplett neues Auto, mit neuem, leistungsstarken BMW-V8-Antrieb, Aluminium-Chassis und stärkeren Bremsen, um nur einige Innovationen aufzuführen.
Wie gewohnt hat der Kunde natürlich auch beim GT die Möglichkeit, seinen Individualismus mit der Auswahl der Innenraum-Ausstattung nahezu grenzenlos auszuleben.
Wiesmann hält zu Recht an seiner in der Serienproduktion einzigartigen Kombination aus nostalgischem Design und modernster Technik fest. Hat er doch mit diesem Konzept genau das erreicht, was so viele Kleinhersteller dem großen Meister Enzo Ferrari nacheifern wollten:
Die Realisierung eines eigenentwickelten Nischensportwagens für die Serienproduktion.
Kaum einer hat die sensiblen Vormünder wie TÜV-Abnehmer, Kreditinstitut oder den technischen „Supporter“ (Großkonzerne) überzeugen können.
Die Gebrüder Wiesmann, Dipl.-Ing. Martin und Dipl-Kfm. Friedhelm Wiesmann, haben schon 1985 mit der Verwirklichung ihres Jugendtraums, ein eigenes, maßgeschneidertes Automobil zu entwickeln, begonnen.
In Handarbeit entwickelten sie eine klassische Roadsterform, setzten diese auf einen feuerverzinkten, äußerst verwindungssteifen Gitterrohrrahmen und installierten einen 2,5 Liter Reihen-Sechszylinder (170 PS) aus dem BMW Z1. Hinzu kam noch eine sehr exklusive Innenausstattung, und fertig war der Wiesmann MF25.
Sicherlich werden hier einige Arbeitsschritte nicht erwähnt, denn erst im Mai 1993 verließ der erste nach Kundenauftrag gebaute Wiesmann Roadster die Manufaktur in Dülmen.
Heute....
Quelle |
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Technische Daten:
Chassis: Aluminium
Karosserie: hochwertiger, glasfaserverstärkter Verbundwerkstoff
Motor: BMW V8
Hubraum 4.398 cm³
Nennleistung/-Drehzahl 245 kW/333 PS / 6.100/1/min
max. Drehmoment/Drehzahl 450 Nm / 3.600 1/min.
Kraftstoffverbrauch
kombiniert: 8,6 l/100 km
innerorts: 17,2 l/100 km
außerorts: 11,7 l/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 283 g/km
Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Kraftübertragung: Heckantrieb
Fahrleistung: Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h - Beschleunigung 0 -100 km/h: 4,6 sec.
Bremsen: 4-Kolben-Festsättel vorne + hinten
Bremsscheibe Ø vorne 332 mm / hinten 328 mm
Bereifung: vorne 245/35 ZR 20 - hinten 275/30 ZR 20 (Sonderausstattung gegen Aufpreis)
Radaufhängung: Einzelradaufhängung vorne und hinten
vorne: Doppelquerlenker in Aluminium
hinten: Doppelquerlenker mit Längslenker in Aluminium
Gewicht: 1.190 kg
Abmessungen: Länge 4,23 m / Breite: 1,85 m / Höhe 1,16 m |

Retro-Look und Hightech - für diese Kombination stehen die Traumautos von Wiesmann.
Ein Design, welches selbst Oldtimer-Fans anspricht trifft auf State of the Art-Fahrzeugtechnik.
Der neue Wiesmann GT ist ein Sprössling aus dem Rennsport:
Die Basisdaten für die Entwicklung lieferte der Wiesmann-Renn-GT, der unter harten Bedingungen (unter anderem beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring) erprobt wurde.
Ab dem erstem Quartal 2005 soll die Produktion des straßentauglichen GT beginnen.
Neu in der GT-Version:
Unter der Haube arbeitet ein aktueller, leistungsstarker BMW-V8.
Das 4,4-Liter-Triebwerk entwickelt eine Leistung von 333 Pferdestärken.
Das Aluminium-Chassis, welches das Gewicht auf 1.190 Kilogramm senkt und die stärkeren Bremsen sind ebenfalls neu.
Auch aus Aluminium gefertigt: Die neuen Doppelquerlenker vorn und Doppelquerlenker mit Längslenker hinten.
Wiesmann GT und Wiesmann Roadster sind seltene Beispiele dafür, wie es gelingen kann, ein Nischenprodukt wie einen exklusiven Supersportwagen zu realisieren und zur Serienproduktion zu bringen, obwohl die eigene Unternehmensgröße zu Beginn nicht die eines Global Players war.
Die Brüder Martin....
Quelle |

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