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Meine Erfahrungen mit dem Kraut

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Cress
Ey ihr Kiffer! *freu*

Hier meine Bewerbung:
http://kiffer.net/kommune/user/bewerbungen/aufnahmen/bewerbung_cress/seite1.html#3
Verdammt, ich wollte mich schon so lange mal mit kiffernet beschäftigen... aber besser spät als nie.


Ich bin nüchtern. ^^ Und nüchtern schreibe ich meinen ersten Beitrag auf kiffer-net, was für eine Schande.. aber egal...

vorab etwas über mich und meine aktuelle Situation:

Ich bin 21 Jahre alt und kiffe seit 2-3 Jahren. Ich lebe seit einem halben Jahr in einem Hamburger Plattenbau in einer Ein-Zimmer-Wohnung, allein. Bis vor kurzem lebte in meiner Wohnung noch ein sehr guter Freund, (mein Bester) mit dem ich schon in meiner letzten Wohnung 1 Jahr (!!) gelebt habe. Wir sind sozusagen parallel umgezogen.

Nein, ich bin hetero. *meditier*

Ich denke nur, dass sich zwei junge gleichgeschlechtliche Menschen auf engstem Raum besser verstehen als Mann und Frau im gleichen Alter, solang mans auf Freundschaft abgesehen hat.

Ich bin ehrlich: Ich stand schon immer auf Kiffen, sogar bevor ich überhaupt wusste, wie es ist. Als Kind trug ich z.B. ne Cannabishalskette und redete auch positiv gegenüber Cannabis mit meinen Freunden und Eltern. Ich rauchte meinen ersten Joint mit 16, merkte aber nicht sonderlich viel davon. (Scheint wohl typisch zu sein)

Kiffen ist die coolste Droge der Welt! *kiff*

In der Zwischenzeit konsumierte ich kein Cannabis.

Als ich dann ENDLICH (mit 18) eine eigene Wohnung (in Braunschweig) hatte, kam ab und zu ein guter Freund vorbei. Im Gepäck hatte er fast immer Jim Beam, natürlich etwas Hasch, manchmal auch Gras. Und das NUR in Jointform. Wir rauchten im Monat vielleicht an zwei Tagen, weil wir uns auch nicht öfter treffen konnten. Ich genoss die Option, den Stress von der Arbeit auszublenden, und einfach mal zu chillen. Lachflashs inklusive. Aber wir tranken dabei immer Alkohol, und der verzerrt den Rausch von Cannabis immens. Man wird von Alk und Hasch, wie Opa Willi und TuPacKiffer8945 es beschreiben würden: BREIT! Trotzdem verherrlichte ich das High-sein. Dieses "Wochenende"-Chillen haben wir dann bis zum Sommer 2006 durchgezogen. Zwischendurch kaufte ich mir selbst auch etwas Gras und war jedesmal von der Wirkung überrascht und fasziniert. Besonders mochte ich die Inspiration zum Musikmachen. Aber als "richtigen" Kiffer wollte ich mich nicht wirklich bezeichnen, weil ich ja nicht täglich kiffte.

Anfang 2007 verlor ein anderer Kumpel seine Wohnung und zog (vorübergehend) bei mir ein. Dieser Typ hatte davor keine Erfahrungen mit Cannabis, ich brauchte ihn jedoch nicht zum Cannabiskonsum überreden, da wir uns zusammen am Sylvesterabend einen Grasticker "klargemacht" haben. Seit dem 1. Januar rauchten wir also täglich Gras in Joints, und dabei keinen Alkohol.

Unser Leben begann erneut.
Wir schoben jeden Tag den Überflash, programmierten uns komplett neu und optimierten unser Leben. Egal welches Problem uns den Weg versperrte, wir lösten es schon im Vorraus oder während sich ein Problem bilden konnte. Wir philosophierten mit einer Genialität, die ich heute gar nicht mehr in Worte fassen könnte. Dank Gras schöpften wir wieder neue Hoffnung und kamen aus unserem depressiven Loch heraus. Gras hat uns therapiert, das ist mein voller Ernst. Deshalb entwickelte sich bei uns eine psychische Abhängigkeit in Form von Liebe. Das ist immernoch mein voller Ernst. Unsere Kreativität hatte durchs Kiffen keine Grenzen mehr. Wir schmiedeten grandiose Pläne, wie wir unsere Ziele in die Tat umsetzen könnten. Und wir hatten große Pläne.

Wenn du in deinem Leben aufhörst zu träumen, ist das Leben nicht mehr lebenswert. Sind deine Träume auch schwer in die Tat umzusetzen, weil soetwas wie Geld fehlt, spornt es einen trotzdem weiter an. Cannabis half uns dabei. Und es ging ständig aufwärts. Wir entwickelten uns weiter. Zu weit für unsere Bekannten; die konnten nämlich mit all dem nichts anfangen.

*grimm* *hand* *heul*

Ich glaube an die Existenz eines Gedankennetzes. Ich glaube, dass die Menschen irgendwie miteinander verbunden sind. Oder kennt ihr das nicht, wenn euch etwas einfällt, und jemand anderes hat das gleiche im Sinn? Ich bin Rapper und ich merke, dass andere Rapper die gleichen Themen, die ich mir zuvor überlegt hatte, aufeinmal von einem anderen Rapper in die Tat umgesetzt wurde. Es ist natürlich auch andersrum so. Wozu sollte denn ein Rapper sonst Angst darum haben, seine Musik wär gestohlen, gebitet, abgeschrieben? Nicht weil es jemand BEWUSST tut, sondern weil man manchmal seine Ideen später enttäuschenderweise in einem Track der Konkurrenzwiederfindet, ohne es vorher zu wissen. Ich bin auch Produzent, dabei ist es das gleiche Spiel. Das ist natürlich nur ein Beispiel. Ich glaube auch daran, dass Kiffer in diesem Gedankennetz einen großen Teil belegen. Irgendetwas, was sich spirituell auf dein Denken auswirkt, ist in Cannabis, sowie in der Natur. Die regelt auch somanches (z.B. die Winterdepression) Natürlich kommt alles, was das Gehirn auswirft, aus meinem Gehirn. Auch das, was mir vorher komplett fremd war. Doch stoned fallen einem manchmal Dinge ein, die gar nicht von einem selbst stammen können und die man noch nie von jemand anders gehört hat. Ach , dazu sollte man einen neuen Fred eröffnen. (Später! ;) ..

Wir fanden zur Erleuchtung mit Hilfe von Cannabis. Man muss nur wissen, welche Informationen einen dafür fehlen. Wir durchliefen Stufen der Weisheit. Und kletterten die Treppe immer höher und höher. Doch um diese zu durchlaufen, muss man mit Cannabis richtig umgehen können. Man darf nicht denken, man sei verwirrt oder verpeilt, das ist nämlich der Ausgangspunkt des Highs. Man muss lernen, sich beim Kiffen richtig konzentrieren zu können. (Klingt behindert und dumm, aber es macht ehrlich Spaß) Man muss nur wissen wie. Natürlich hängt es auch vom Menschen ab, der kifft, von Setting usw. Aber eins ist klar: Man muss stoned sein Gehirn so einsetzen können, wie jedes andere Körperteil auch. Ich konnte, sobald ich stoned war, meine gesamte Erinnerung perfekt kontrollieren, sequenzartig von Ereignis zu Ereignis sprigen, und mir Dinge bewusst merken, wenn ich ich wollte und Orte und Zeitpunkte mit Erinnerungen verknüpfen. Mein Langzeitgedächtnis prägte sich in dieser Zeit sehr stark aus, während das Kurzzeitgedächtnis während des Highs immer schwächer wurde. Doch das machte mir keine Sorgen, da ich ja den Tag über nüchtern und (oft) nur abends stoned war.

Zusammengefasst:
Gras gab mir etwas und nahm mir etwas.
Es gab mir Selbstvertrauen, welches ich vorher nicht hatte. Meine Kollegen bei der Arbeit waren von mir verblüfft.
Mit meinen Eltern hatte ich die ganze Zeit Streit und Diskussionen, da ich nun mein wahres Gesicht zeigte und mich, zu der Zeit (fast) komplett, von den gesellschaftlichen Vorgaben gelöst hatte.
Und es gab mir meinen Humor zurück.
Was mir Cannabis nahm?
Es nahm mir das Verständnis für Dümmere als ich, welches mit Sicherheit nicht so schnell zu mir zurück kommen wird. Auch Nicht-Kiffer verloren bei mir an Sympathie.
Es nahm mir unnütze Kumpels. Ich konnte auch nicht mit ihnen zusammensein und so tun, als wäre ich der Alte. Das wäre nicht ehrlich gewesen.


Nach dieser 8 Monatigen Graszeit folgten 2 Monate Pause, mit einem großen Beutel Gras in der Mitte, und dann begann meine Haschzeit.

Ich zog also nach Hamburg, zu meinem alten Freund. Ich packte bei meinen Eltern, die mich in der Zwischenzeit bei ihnen wohnen ließen, meine Sachen und zog aus dem Dorf in die Stadt, aus verschiedenen Gründen. Da man als Arbeitsloser schlecht eine Wohnung von wo anders suchen kann, musste ich zwangsweise nach HH, um von da aus die Wohnung zu finden. Back zu den Drogen...

Vom November 2007 bis April 2008 rauchte ich Haschisch. Und das täglich. Das Problem war und ist: In Hamburg ist es seehr schwer an Gras zu kommen. Ich war die ersten 2 Monate in einer Einrichtung für Wohnunglose (Piko) in einem Zimmer mit anderen (kiffenden) Jugendlichen, bis ich eine eigene Wohnung hatte. Anfangs war ich noch geflasht, nach ein paar Wochen stellte sich jedoch heraus, dass Hasch nicht wirklich gut ist. Besonders nicht durch die Bong geraucht. Und in einem Umfeld, welches wirklich NICHT chillig ist. (Chillen im Pennerwohnheim < irgendetwas passt da nicht oder ?? : *abstink* )

Durch das Haschisch und meine Lage bekam ich Psychosen. Die einen kamen, die anderen gingen. Doch Hasch war immernoch besser, als nichts zu rauchen. Ich dachte, ich hätte mich noch unter Kontrolle, doch dem war NICHT so. Seit dem ersten Tag bis zum letzten, an dem ich exzessiv Haschisch komsumierte, verschlechterte sich mit der Zeit auch der Rausch. Wie gesagt: Erst war alles cool, dann wurde Kiffen sogar gleichgültig und schließlich ist mir klar geworden, dass Haschisch mein Leben zerstört. Es hört sich krass an, ich weiß. Aber so ist es.

Im Februar konnte ich nach Holland fahren, und stellte fest, dass Gras nicht mit Haschisch zu vergleichen ist. Mir war alles klar im Coffeeshop, es war WIE FRÜHER! Der alte Flash war zurückgekehrt. (Als ich zurückkehrte wurde ich NATÜRLICH GEBUSTET DIESE FUIFHJIDFKSJKLFDJS ZOLL HUERIHWUIHHUREN)

Meine letzten Chillabenden hier verliefen so, dass mich Haschisch unkonzentriert (Ich habe alles, was ich aufgenommen habe, in sekundenbruchteilen vergessen usw.) und dumm (verblödet) machte. (Ich wurde hochgradig depressiv) Das letzte mal stoned war ich vorgestern und gestern. (nach einer zweiwöchigen Pause) Ich dachte mir: "Vielleicht ist jetzt alles wieder gut mit dem Kiffen, weil es mir ja auch nüchtern so gut geht." *abfeier*

Vorgestern hatte ich etwas im Piko geraucht, und musste in meine Wohnung flüchten, weil das Haschisch einfach schrecklich war. Ich konnte auf nichts antworten. Nicht weil ich es nicht verstanden habe, sondern weil ich einen scheiß Blackout hatte. Gestern rauchte ich den Rest des Bobels und.. ach so ein Müll. Ich werde von Hasch nicht stoned, im Gegenteil: Nüchtern bin ich mehr stoned als auf Hasch.

Ich brauch ne Pause. Jetzt zieh ichs durch. Für mich gibt es jetzt nur noch Gras... Hasch ist für mich gestorben.. Ich werde erstmal garnicht mehr kiffen, am besten ein paar Monate, In der Zwischenzeit spare ich für Growequipment. :D

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Gras und Hasch gemacht?

Gibt es Kiffer unter euch, die ähnlich wie ich, Cannabis ideologisch gegenüberstehen?

Hoffe mein erster Fred ist mir gelungen, vielleicht antwortet mir ja jemand *tränenlach*



Cress

macrocosmic
Bin zwar nicht Jemand, sag aber trotzdem:
Moinsen, Hallo und herzlich Willkommen :)


Er5T0r!!!1111ELFtausendeinsbilliarde

Jane
Guuuuten Tach

ThuGinPeacE
moin *rotauge*

Stereo Typ
Bei so nem ausführlichen Text traut man sich ja gar nicht einfach nur "Hallo" zu sagen...
Naja ich machs trotzdem: Hallo!

Franklin
Echt interessante Geschichte. Ich frag mich was in deinem Hasch drin war, ich kann mir nämlich solche Unterschiede kaum vorstellen, ich kann zwar leider nicht aus Erfahrung sprechen, da ich erst wenige male Haschisch geraucht hab, aber ich vermute da stark, dass das Hasch mit Streckmitteln verunreinigt war. Es ist ja immerhin sonst eigentlich der gleiche Wirkstoff, dass dich das eine erleuchtet und das andere die depressiv macht, ist ja wirklich schon krass. Wenn du mal wieder ins gelobte Land kommst, kannst du ja vielleicht mal gutes, sauberes Hasch probieren.

Cress
Hallo @ all

@ Franklin:
Danke ;)

Du hast Recht!Das Hasch, das man hier in Hamburg kriegt, ist echt mies. Sowas schlechtes hab ich vorher noch nie geraucht. Irgendwas ist da drin, was sich mit den Wirkstoffen nicht verträgt. Aber auch wenn ich "besseres" Hasch gehabt habe, war die Wirkung ähnlich. Bei Wikipedia steht, dass nicht nur THC ausschlaggebend ist, sondern auch die anderen Inhaltsstoffe. (an die 200 glaubich) Das ist aber noch nicht ganz durchleuchtet worden und natürlich wurde auch noch nichts bewiesen. Viele sagen ja, Gras ist "klarer" und Hasch wirkt eher "stumpf". Kein Plan. Bei mir waren da schon immer krasse Unterschiede zwischen Gras und Hasch.
Gute Idee! das nächste mal in Holland probier ich mal sauberes..

Stone?
Ich selbst habe keine ähnlichen Erfahrungen machen können, jedoch kenn' ich 2 ziemliche /Kiffer/, welche wirklich jeden Tag rauchen. Der eine raucht NUR Hasch, der andere NUR Gras, es sei denn es geht nichts grünes - dann darfs auch mal braun sein. Was mir aufgeflalen ist, ist das der Grasraucher super auf sein Leben klarkommt und der Haschraucher 'n ziemliches Opfer ist!



Achja: Hola *abstink*

Franklin
Jo stimmt schon, Hasch wird ja eig. auch eine eher plättende Wirkung zugesprochen. Auch komisch, dass man sich darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht hat wieso das so ist.
Das mit den anderen Wirkstoffen die den Cannabisrausch erst zum Cannabisrausch machen hab ich jetzt komplett vergessen, würde mich echt interessieren inwiefern sich diese bei der Herstellung von Haschisch aus Gras verändern.

Cress
Moin Stone?

Auf jeden, das ist mir auch aufgefallen. Auch dass Grasraucher z.B. ihren Führerschein machen und aktiver sind, ich kenn aber keinen Haschraucher, auf der irgendetwas wie Führerschein oder sonstwie Weiterkommen, wertlegt. Hasch machte mich irgendwie motivationslos, mit Gras war das nicht so das Problem. Ich kenn aber auch einen, der nur Gras raucht, aber trotzdem ein Opfer ist. Aber das hat andere Gründe. *brenn*

Wie oft kiffst du denn so?

@Franklin
Jaman, bin auch erst darauf gekommen, als ich von Gras auf Hasch umgeschwenkt bin.

Irgendwie muss man doch als Laie an mehr Informationen über die Zusammensetzung der Wirkstoffe kommen können, oder?
Ich versuch mich mal darüber schlau zu machen, wäre nur von Vorteil,
zu wissen, was man da raucht... *daaa*

Mal n Auszug aus Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis

Die berauschende Wirkung der Hanfpflanze ist bedingt durch die darin enthaltenen Wirkstoffe, insbesondere die Cannabinoide &#916;-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), wenngleich bis jetzt noch nicht alle Bestandteile in ihrer Komplexität vollständig entschlüsselt wurden. Immerhin wurde schon 1995 von Ross angegeben, dass reines Cannabis etwa 480 Substanzen enthalte. Dabei ist von 66 Cannabinoiden &#916;9-Tetrahydrocannabinoid (THC) der aktive Hauptmetabolit.

Für die Wirkung von Cannabis und Haschischprodukten sind hauptsächlich folgende drei Hauptkomponenten verantwortlich:

1. [THC] (&#916;9-Tetrahydrocannabinol), welches zum Großteil den psychoaktiven Effekt von Cannabis hervorruft.
2. [CBN] (Cannabinol), ist vorrangig für die muskelrelaxierende (krampflösende) Wirkung verantwortlich.
3. [CBD] (Cannabidiol), wirkt nach neuesten Studien dem THC-Effekt entgegen, schwächt damit dessen Wirkung und sorgt gleichzeitig für eine längere Wirkungsdauer des Gesamteffekts auf die körperlichen Prozesse. Ein hoher CBD-Anteil in den Trichomen schwächt den allgemeinen psychoaktiven Effekt und führt zu einer eher körperbetonten, sedierenden Wirkung, anstatt zu einer 'bewusstseinserweiternden' Erfahrung.

Ich werd mal tiefer recherchieren....

MrsGreen
Hey *grins*

Zum anderen...
Bevor ich umgezogen bin (hier geht momentan nur Gras) war ich nur Haschraucher.
Und ich hab doch noch ganz gut meine Sachen auf die Reihe gekriegt.
(Ich hab zwar nie 24/7 konsumiert, hatte aber auch mal stärkere Phasen)
Genauso kenne ich Grasraucher die gar nichts mehr hinkriegen.

Was ich an sich sagen will...nicht alle Haschraucher sind unmotivierte Penner und nicht alle Grasraucher sind die geilen, erfolgreichen Moivationsjunkies.
Gibts von jeder Seite genügend und Gott sei Dank auch noch Menschen, die sich nicht so (Egal welcher Art) von einer Droge beeinflussen lassen.

Cress
@ mrs green

Hast natürlich Recht. Man kann seine eigenen Erfahrungen nicht auf andere übertragen. Alles was hier geschrieben wird, ist subjektiv. Für jeden ist das Leben anderes. Man könnte dann ja auch Joint- und Bongraucher gleichermaßen verurteilen, weil es dadurch ja auch unterschiedliche Wirkungen gibt. Man sollte auch nicht die Menge vergessen: Per Joint (mit Gras) raucht man fast immer die gleiche Menge. In der Bong (mit Gras oder Hasch) raucht man die Menge, die man möchte, nach oben hin unbegrenzt. (wenn man am untersten ende der gesellschaft steht, umso mehr)

Auf Joints und Gras kam ich voll klar, auf Bong und Hasch eher nicht. Darum rauch ich jetzt kein Hasch mehr durch die Bong. Das ist, soweit ich weiß, nur mir so passiert.

Ich gebe ja zu, ich hab mich beeinflussen lassen. Auch weil ich es wollte, weil ich süchtig bin und Cannabis liebe. Ich steh halt dazu.

Danke für deine Meinung, die weiß ich sehr zu schätzen *freu*

sour_mash
Moohoin Cress!

Hamburger Nachwuchs, sehr gut! *geil*

...uuund mal wieder n Grund n Joint zu bauen *rotauge*

Cress
Moin Sour Mash


*bombe* Verdammt, ich hab Entzug..... *irre*


Ich kann mich jetzt mit Kaffee und überbackenem Brot (Käase, Rindssalami, Schweinebauch) amüsieren.

Mir fehlt der Duft von Gras *angst* Aber jetzt heisst es erstmal: Pause machen.....

Stone?
jaa, also ich kenn aber mehr von den leuten die gut auf ihr leben klarkommen und Gras rauchen, als welche die Hasch rauchen..

Ich bin nur Wochenend-Raucher, mit kleinen Ausnahmen.

Die "spirituelle Erleuchtung", von der du redest, ist mir auch schon des Öfteren durch Quere gekommen - Als letztes gestern, da hab ich mirn Gesellschafts-Partyspiel ausgedacht und allgemein philosophier ich auf Gras mehr rum als auf Hasch. Mag auch damit zusmamenhängen, dass Hasch häufiger/meistens aus Indicalastigen Pflanzen gewonnen wird, was dann ja soviel heißt wie Herr Drückeberger stattet uns einen Besuch ab.

Holunder Lehmann
Ich sag mal auch nur schnöde Hallo! *grins*

Cress
Hi Holunder Lehmann!! *zwinker*

@ stone?

Das glaub ich auch. Auf Gras komm ich auf jeden Fall klar.
Oh, das hört sich interessant an digga...

Ich werde das nächste mal in Holland etwas indisches Gras mit den sativasorten vergleichen und hier nen vollständigen bericht abliefern *yo*

Aber erstmal pennen.....
*zzz*

Catwoman Down Under
hallöchen, sehr interessante geschichte *gnicker* und ja kiffen ist toll!

poq
ich habs mal überflogen.. sorry aber selten sonen blödsinn gelesen. "gras ist mein zaubermittel aber hasch versaut mir das leben".
na gut jedem das seine.. aber son gras-hysterie kann schnell mal ins gegenteil umschwenken wenn du irgendwann merkst, dass dus einfach übertrieben hast und unglaublich viel zeit und energie an so eine nebensächlichkeit wie kiffen verpulvert hast..
jedenfalls entspricht das meiner erfahrung.. trotzdem willkommen *grins*

Cress
@ Catwoman

Hi,
Bin ganz deiner Meinung *gnicker*


@ poq

Hi,
erstma Danke für die Antwort *grins*

Ich schätze, du kiffst schon viel länger als ich und hast natürlich viel mehr Erfahrung damit machen können. Ich habe meine Erfahrung darüber oben gepostet und in dem Fred geht es NUR um Cannabis. (Nicht um irgendetwas anderes) Blödsinn finde ich das nicht, denn es ist meine Meinung zu dem Thema. Das was ich geschrieben habe, ist natürlich auch zeitgemäß. Also Anfangs hatte ich noch diese, von dir als Hysterie beschriebene, "Geilheit" auf Gras. Später rauchte ich Hasch, mein Leben veränderte sich nicht, wie ich es wollte blablabla und so ändern sich die Dinge eben. Ich hoffe natürlich, ich kann die Hysterie zurückerlangen *geil*

Oder hast du heute noch exakt die gleiche Einstellung zu Gras, wie bei deinem ersten Joint??
Zitat: "...aber son gras-hysterie kann schnell mal ins gegenteil umschwenken"

Das es das kann, hab ich doch wohl oben geschrieben oder nicht? Ich hab mir von Hasch zuviel erhofft, auch deswegen hatte ich schlechte Stimmungen.

Hm, ob Gras eine Nebensächlichkeit ist? Für mich zumindest ist es im Moment der Fall. (Mach grad ne Kiffpause) Aber irgendwann werd ich wieder Gras rauchen und in dem Moment ist es keine Nebensache mehr. Insgesamt gesehen meinst du? .. Äh.. Cannabis ist auf keinen Fall der Mittelpunkt, also das Wichtigste in meinem Leben. In der Mitte sind meine Familie, MEINE Musik und viele weitere Dinge. Cannabis ist ja irgendwie nicht greifbar. Es ist eine Droge mit gewissen Vorteilen und Nachteilen. Auch wenn ich von den Vorteilen 24 Stunden am Tag schwärmen würde, wäre es trotzdem nicht der Mittelpunkt meines Lebens, da es ja nur ein Zustand hervorruft. Ich bleibe stoned ja trotzdem derselbe Mensch.

Viel Zeit hab ich darin investiert, das ist wahr. Man kommt halt stoned nicht vom Sofa, das is klar... Man sollte schon vorraussetzen, dass ein Kiffer weiß, was er tut und dass das Kiffen Zeit und Energie kostet. Früher war es für mich, nach der Arbeit, eine gelungene Alternative zum stundenlangen PC-Zocken oder ähnliches, welche Sucht oft runtergespielt wird. Ich hätte auch genausogut am Wochenende, statt am See oder Zuhause mit anderen zu kiffen, in Diskotheken gehen können, mich vollsaufen lassen, oder ganz andere Aktivitäten in meiner Freizeit ausüben können. Ich versteh aber was du meinst. Seitdem du nichtmehr kiffst, hast du auf einmal SOVIEL Zeit, mit der du gar nichts anfangen kannst. Das Problem hab ich nicht, ich kann mich auch ohne Kiffen beschäftigen. (ich mach Musik, zum Glück)

Bin auf deine Antwort gespannt... sorry, dass ich immer soviel schreibe, ich konnte mich mal wieder nicht bremsen *greis*


Cress

Il dudo
Finde deine Geschichte ziemlich beängstigend.. *g* Du schreibst von Gras als Wunderdroge, die einem anscheinend unendlich viel bringt. Aber denk mal drüber nach, wo bist du jetzt? Was hast du in deinem Leben erreicht? Da muss ja was schief gelaufen sein, wenn du jetzt im Obdachlosenheim wohnst, oder? ;)

Außerdem kann man keine allgemeinen Aussagen über Hasch treffen, du hast halt im Moment schlechtes am Start, würde dir aber nahelegen es ma ganz zu lassen. Schadet auch net, und wenn du eh Psychosen hast wär vielleicht auch n kompletter Schlussstrich angebracht.

Naja, willkommen im Forum auf jeden Fall :)

poq
hey Cress
ich hab glaub ich nicht gesagt, dass ich seit ich nicht mehr kiffe unendlich viel zeit hab mit der ich nichts anfangen kann. (ich kiff übrigens noch ab und zu, wenn auch selten und zur zeit garnicht).

Früher als ich den ganzen tag über breit war, da kam mir jeder tag so endlos lang vor und ich hatte auch ziemlich oft langeweile.. war einfach stinkend faul und wollte nur noch entspannen.
Als ich dann (erstmal ganz) aufgehört hab und mir mal gedanken über mein leben gemacht hab, fiel mir auf wie unglaublich blöd ich war. Ich hab gras in den himmel gelobt, hab jeden kleinen erfolg den ich hatte aufs kiffen zurückgeführt und bin einfach in sonem verträumten scheintiefsinn versunken, der im prinzip nur ne gute ausrede zum faulsein war.

Jetzt, wo das kiffen kein fester bestandteil meines alltags mehr ist, fällt mir erst auf wie UNENDLICH VIEL es zu tun gibt und wieviel zeit ich verschwendet hab. Wie oft ich einfach nur rumgesessen hab, ferngesehn hab o.ä. oder auf anrufe vom ticker gewartet hab usw.
Klar entspannung ist nötig, aber hätte ich mir ab und zu statt jeden tag einen geraucht und dazwischen gearbeitet im weitesten sinne, dann wär das kiffen viel schöner und verdienter gewesen als wenn es einfach alltag ist und eine belohnung für garnichts.

Es tut mir jedes mal weh, wenn ich daran denke, dass mal kitschig formuliert "die blüte meines lebens" mit dauerkiffen vergeudet hab.
Als ich noch in diesem trott steckte hab ich auch nie gewusst, was ich mit mir anfangen sollte, aber jetzt fällt mir jeden tag aufs neue auf wie kurz der tag ist und wie scheissviel es zu lernen und zu tun gibt.
Ich häng kaum noch rum, seh kaum noch fern, mach jeden tag was sinnvolles und frag mich echt, wie ich jemals ZU VIEL zeit haben konnte.

Ich weiss natürlich garnichts über dich, aber ich kann dir sagen: gras ist zum entspannen und spass haben gut und zu sonst nichts! Gras und hasch sind genauso verschieden wie bier und schnaps.
Also, ich würd gern noch mehr schreiben (mach ich vll noch die tage) aber das reicht ja auch erstma.. in diesem sinne..

Cress
@ il dudo
Danke für die Antwort. Der Beitrag ist beängstigend? Ups *oh*
Nein, ich bin nicht im Obdachlosenheim, war nur vorrübergehend da, bis ich ne Wohnung hatte. Ein Kumpel war auch da, deswegen bin ich den Weg darüber gegangen. Außerdem habe ich nie geschrieben, Gras sei eine Wunderdroge. Ich glaube nicht an Gott oder Hirngespinnste. Guck mal in die Leiste oben im Browser. Da steht: Meine Erfahrungen. Da steht nicht: Lexikoneintrag - Gras. Nur weil ich mich mit einem Kumpel aus einer BESCHISSENEN Lage

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>MIT<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Cannabis befreien konnte und darüber schreibe, heisst das noch lange nicht, dass darüber ein x-beliebiger Mensch, nur weil er das gelesen hat, genauso denken muss/soll/will/kann. Ich will hier auch niemanden zum Kiffen anstiften, ich habe jediglich mich und meine Meinung zu Cannabis erläuert. *pfeif*

Und: Ja, ich hab schlechtes Hasch geraucht.
Und: Ja, ich hab Psychosen bekommen.
Und: Danke für deinen Rat.
Und: Ja, ich mache grad ne Pause. ;) Und verzichte doch erstma auf Gras.
Und: Nein, Cannabis hat mich nicht abrutschen lassen, hier ist alles ok.
Und: ein kompletter Schlussstrich wäre übertrieben, diese Welt ist mir jetzt schon langweilig. Irgendwann rauch ich mal wieder einen
Und: Nochmal, ich treffe nie allgemeine Aussagen :D Niemand trifft allgemeine Aussagen. Ich treffe nur meine Aussagen. Treffen wir uns doch mal zum Aussagen treffen. Ich treffe ehrliche und sehr persönliche Aussagen über mich und mein Leben und du sagst mir dann dass ich nicht alles verallgemeinern soll.

*tränenlach* Sry, aber einem Mann mit schlechtem Humor solls ja gut gehen *wieher*

Hast aber Recht mit den Aussagen über Hasch. Ich kenne auch sonst keinen, dem es so gegangen ist. Es liegt wahrscheinlich auch nicht nur am Hasch, die anderen Faktoren spielen auch ne Rolle. Z.B. bin ich umgezogen, ganz neu hier, hab ne sperre beim arbeitsamt, man kommt mit ehrlichkeit nicht weiter, die gesellschaft um mich rum ist bekloppt usw. Das zusammen mit dem Hasch hat halt Psychosen ausgelöst. Und jetzt ist der Punkt gekommen, an dem Kiffen keinen Spaß mehr macht. Also wart ich erstmal. Mach andere Dinge. Poste bei kiffer-net und so.... hier sind die einzigen Leute, die noch auf einen eingehen. Find ich superkorrekt :)


@poq

Entschuldigung, ich hab das mit der Zeit falschrum aufgefasst. Mir kommt es nüchtern nämlich grad so vor, als würde der Tag gar nicht mehr vorbei gehen. Nicht dass ich es so will, nur weil ich jetzt einfach mehr tun kann.

Wow, dein Beitrag ist echt sehr tiefgehend und belehrend für mich. Ich fühle mich ermahnt, nicht wieder in das tägliche Kiffen zu "fallen". Deine Argumente müsste man jedem Neukiffer per Einschreiben schicken :D

Um jetzt mal nicht alle zu verschrecken: Neben dem Leben am Rande des finanziellen Ruins, (sag ich jetzt mal so) solang man täglich raucht, ist alltägliches kiffen auch nicht so "lohnendswert", weil die Wirkung ja auch schwächer wird. Das nur am Rande.

Dass du Erfolge aufs Kiffen zurückgeführt hast, kenn ich von mir selber nur zu gut. Natürlich hab ichs auf mich UND Cannabis bezogen. Aber Cannabis war als "Mitwirkender" immer dabei. Und das war dann wieder ein Grund mehr, neues zu holen. Und das ging dann immer so weiter....

Ach, die Blüte deines Lebens ist doch nicht in der Jugend. George Bernard Shaw, einer meiner Lieblingsautoren, hat mal sowas gesagt wie: "Warum bekommt man die Junged in einem Alter, in dem man nichts davon hat?"
Und ne Arbeitskollegin hat mal zu mir gesagt, dass die besten Jahre mit 30 kommen. Kein Plan, ob das stimmt, das werde ich noch sehen. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass meine besten Tage schon längst vorbei sein werden, weil mans ja immer erst rückblickend weiß. ;) Und das Leben geht ja immer weiter... Ich kenne dich nicht und will dich auch nicht beleidigen oder so. Aber vielleicht, wenn du es dir nur mal vorstellst, war die Zeit gar nicht verschwendet in dem Augenblick. Man kifft ja aus bestimmten Gründen. Was auch immer deine Gründe dafür waren, sie müssen ja gerechtfertigt sein, weil du dich dafür entschieden hast, auch wenn es heute anders siehst. Egal!

Ich war in meiner Jugend dauerbreit von Gras, ja und? *snob*
Und was hast du in der Zeit gemacht? Ach du hast einen 08/15-Job gemacht? Wie? Den hast du immernoch? Na wie schön für dich!

Mit kiffen kann man
manchmal auch mal
angeben digga und
keine Zeit ist verschwendet
*abstink* *abrock+*


...und bei Allem das Positive nicht vergessen. *grins*

Cress