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...Und immer tapfer die Öhrchen gen Sonne richten
Hoch-runter-hoch-runter..die Achterbahnfahrt, die sich mein Leben nennt.
littlefirefairy |
Bemitleidenswerte Kreaturen im KirmesvergügenAnlehnend an Post #1241614 und Post #1241667Mein Leserbrief an die hiesige Tageszeitung: (mit obigem Betreff)
Bitte um Feedback. Ist der Teil für die Kindern zu hart?
Soll ich das so abschicken? Hier werden Leserbriefe noch gedruckt und gelesen, hier zählt das noch was. Und der Brief an den Bürgermeister sieht so aus:
der ist aber schon raus, den habe ich im Affekt geschickt. ![]() Zu diesem Eintrag gibt es einen Kommentar: [BLOG] Bemitleidenswerte Kreaturen im Kirmesvergügen |
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littlefirefairy |
NachtragLeute, ich habe mir doch tatsächlich an einem Esel den Finger gebrochen.
Sowas krieg auch nur ich hin. Ich habe geschlagene drei Stunden im Krankenhaus verbracht, für einmal Röntgen, und so ein wunderästhetisches Omaschlüpferfarbenes Fingerkondom übergezogen bekommen. Tatdsächlich ist ein Stückchen von meinem obersten Fingergelenk gebrochen.- nicht gebrochen, sondern abgebrochen, um genau zu sein. Allerdings traf ich meinen Freund Tobi, der dort arbeitet, und durfte so ganz vipmässig noch nen Kaffee in den Personalräumen trinken, und eine Zigarette rauchen. Zu beginn musste ich mich allerdings noch mit der Notaufnahme-Empfangstigerin messen, da ich mich natürlich genau mitten in einem Krankenkassenwechsel befinde, und die mir da unbedingt nen Strick draus drehen wollte. Gleichzeitig funktionierte das tolle Krankenkassenkarten-Lesegerät bei den ersten 45 Versuchen nicht, während die Tante mich angeigte, bei welcher Krankenkasse ich den nun wirklich gemeldet sei. Die Röntgenschwester hat mich mit meinem Vornamen aufgerufen, und wenn ich brav gewesen wäre, hätte ich sicher noch nen Lolli bekommen.
Nach den ganzen Strapazen sitze ich nun hier mit meiner Fingermiederhose und überlege, ob ich den nun mit Nailtattoos verzieren soll, oder nicht. |
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littlefirefairy |
Zufälle gibtsDa sitze ich heute Nachmittag beim Nähen, blicke in Gedanken aus dem Fenster, und was sehe ich: Zwei Esel im alleingang. Ich natürlich direkt die Treppe runtergespurtet, so ein paar Esel fang ich doch mit links ein.
Da liefen auch schon ein paar Leute hektisch um die Esel rum, die machten es aber bloß noch schlimmer. Ich habe mir direkt mal so einen Esel unter den Arm geklemmt (das geht wirklich), den zweiten bekamen sie aber (zu dritt!) weiterhin nicht zu packen, scheuchten ihn nur hin und her, mein Esel schleifte mich derweil dem anderen hinterher. Ich überlegte bereits, wie ich mit zwei Eseln unter beiden Armen zu potte kommen sollte, da sprang auf einmal wie im Film meine Schwägerin aus ihrem Auto, die gerade zufällig vorbeigefahren war, bewaffnet mit einem Halfter dass sie praktischerweise im Auto liegen hatte. Binnen zwei Minuten haben wir zwei gemeinsam dann die Esel heimgebracht. Die hilflosen Menschen waren die Besitzer der Esel, wie sich herausstellte.
Völlig beeindruckt wie wir ihre Viecher eingesammelt haben. Ende der Geschichte: Viel lieber Dank und ein dicker Daumen. Der kam ganz toll, ich war nämlich vor dem ganzen Tumult im Begriff gewesen einen Reißverschluß in eine Trainingsjacke einzunähen. Diese Jacke gehört einem guten Freund von mir, der sich in zwei Tagen wieder nach Thailand verkrümelt. Der Reißverschluß der LIeblingsjacke Jacke ist kaputt, ich wollte ihm überraschungstechnisch noch schnell einen neuen einbauen, damit er die Jacke mit nehmen kann, weil er sie nämlich lieb hat. Morgen Abend ist Abschiedsessen, musste also schnell gehen. Ich also mit meinem dicken Daumen im Eiltempo weitergenäht.*was tut man nicht alles* Weil ich nicht die passenden Nadeln habe, sind schon zwei drauf gegangen, ausserdem hakt der Faden warum auch immer, aufeinmal immer. *schweiß von der stirn wisch* Und dann, beim Endspurt, nach unglaublichen Mühen, weil diese Jacke in Wirklichkeit ein Fetzen ist, der nur noch von den Nähten gehalten wurde, die ich ja dann entfernte, - freckt mir die Maschine. Jetzt geht garnichts mehr. Krrrtschhhhh Und die Nadel schlägt auf Metall. Und nun stimmt die Position der Spulke nicht mehr mit der der Nadel überein.
Das lässt sich sicher richten-aber nicht mehr heute Nacht. Und das obschon ich die Esel gerettet habe. Da sitze ich nun mit meinem dicken Daumen. Und ich war fast fertig. Alter! Vorige Woche habe ich meinen Kreditantrag eingereicht, das dauert nun 4-6 Wochen bis Antwort kommt, Die Zusage(hoffentlich) für den Laden erwarte ich Ende Juni. In der Zwischenzeit harre ich voller hoffnungsvollem Enthusiasmus der Dinge. Edit: Quatsch Daumen, der linke Ringfinger ist es, aber schlimm genug, ich bin Linkshänder. |
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littlefirefairy |
schon wiederschon wieder hat der an die Wand gemalt.SCHON WIEDER!!! Letzte Woche hat er noch mit Edding auf die Treppe gemalt. Und was soll ich denn noch tuen, als schlimm schimpfen?! SCHON WIEDER!!! Und diesmal in mein Zimmer. In mein schönes Schlafzimmer. Somit hat er nun fast in jedes Zimmer an die Wand gemalt. Im Wohnzimmer hat er zudem mal mit irgendeinem nicht identifiziertem Gegenstand Katschen in die Wand gehauen. Und immer wieder erkläre ich ihm liebevoll und mit engelsgleicher Geduld wie scheiße ich das finde, schimpfe pädagogisch wertvoll, und manchmal kriegt er ein paar Tage Computerverbot, obschon ich Bestrafungen eigentlich unsinnig finde. Irgendwann fällt einem bloß nix mehr ein. VERDAMMT NOCH MAL- Dieses Kind wird in vier Wochen 5 Jahre alt, würde man ja meinen inzwischen müsste er aus dem Alter mal raus sein. Wir haben dieses Haus akribisch renoviert, nachdem wir auch in der alten Wohnung seine Kritzelspuren beseitigt haben.Da war er ja auch noch klein. Meine schöne vanillefarbene Wand.
Und ich bin echt so eine liebe verständnisvolle Mutter. Ich erkläre alles ganz genau, immer wieder. Und ist ja nicht so, als ob wir kein Papier hätten. Manno. Ich kann doch nicht alle Stifte wegsperren. *GeduldabernunwirklichamendgültigenENDEfadengerissen* und dann ist mir die Hand ausgerutscht. Ich hasse sowas. (dass mir die Hand ausrutscht) Eigentlich bin ich die letzte, die ein Kind haut. Aber das jetzt, das war einfach so dreist, das war echt zuviel für mich. Der Satansbraten ey. Und jetzt sitze ich hier und heule, und am liebsten würde ich ihn wecken, und in den Arm nehmen. Aber verdammt noch mal, noch letzte Woche habe ich einen Vortrag gehalten über unser schönes Haus, und wieviele Stunden ich es angestrichen habe, und wie teuer und wieso malt der denn schon wieder an die Wand. Der kapiert das einfach nicht, der meint das nicht böse, aber der kann doch nicht das ganze Haus anmalen. Und glaubt nicht, der kritzelt so ein bisschen in der Ecke rum, lange Striche in schwarz über ca. 2qm Fläche. Harmonie, du blöde Kuh, wo bist Du denn? Und Frühling und so, der Doof, warum geht der nicht in den Garten und malt den ollen Zaun an, da hätte ich ja noch nix gesagt. Oder den Kaninchenstall. Mir aus seine Möbel, irgendwas belangloses. Aber meine Schlafzimmerwand, das geht einfach zu weit. Getobt und gebrüllt hab ich, die Nachbarn hatten auch was davon. -Und wir hatten eigentlich einen tollen Tag. Ist ja nicht so, als würden meine Kinder aus stupider Langeweile an die Wand malen. Nach der Schule saßen wir im Bus nach Hause, fuhren in der Nähe meiner Tante Dani vorbei, sagt der Joshua: >>Ohh, können wir nicht mal die Dani besuchen?<< Sag ich Okay; Steigen wir aus, kaufen noch ein paar Blümchen für die Dani (natürlich kaufen wir 2 verschiedene, damit auch beide Kinder eins aussuchen und schenken können); Kommen unterwegs noch an einem italienischen Delikatessenladen vorbei, da liegen da bunte Nudeln im Schaufenster.
Selbstverständlich, bunte Nudeln kann man ja nun nicht liegenlassen. Also noch flott diese mitgenommen, Kinder noch 'ne Süßigkeit abgestaubt, und weiter. Bei meiner Tante wars wie immer super, da es sich um eine der Lieblingstante handelt, meine Cousins Lieblingscousins sind, meine Cousine mit ihren Kindern hält sich zur Zeit sowieso dort auf. Alle Kinder haben schön zusammen gespielt, und als highlight durfte Joshua sogar Wii zocken. Wenn das mal nichts ist. Dann gabs noch lecker Essen, und wir wurden heimgefahren. Normalerweise sollten Kinder dann glücklich und zufrieden in ihre Bettchen sinken. -Nicht die Wände bemalen.
Also sollte der Herr wohl demnächst als tolle Superstrafe mit diese Wand anstreichen, aber dann könnten wir direkt die anderen bemalten und verkatschten..könnten wir direkt alles neu renovieren, ha ha. Und ausserdem haben die doofen Scheiß Katzen meine schöne Tonschüssel runtergeschmissen, die mir mein Papa mal geschenkt hat, in der kann man backen und ich hatte die lieb.
Und dieses verfluchte Pda ist -wer hätte es gdacht- noch immer nicht da. Der Kerl wird immer nörgeliger und meckert und jammert den ganzen Tag rum. Der macht sich auch den ganzen Tag sorgen, wie kann man nur den ganzen Tag über sowas nachdenken?! Er macht sich bei internettransaktionen immer totale sorgen, er könne betrogen wwerden, abgezogen übers Ohr gehauen, oder Daten gehen verloren. Drei Tage hat er Ruhe gegeben, weil sein Geburtstag und die Überraschungsparty so toll waren, aber nun ist schlimmer als jeh zuvor. Ich rauche mir jetzt eine dicke fette Tüte und dann gehe ich schlafen. Morgen krieg ich die Kinder nicht aus dem Bett weil ich Doof durch meine Schimpftirade die eh schon durch den Besuch überschrittene Schlafenszeit noch länger hinausgezögert habe. Und jetzt träumen die nicht von der netten Tante, sondern von ihrer angepissten Mutter. Aber wenn die dann in der Schule sind, fahre ich zu meinem Pferdchen und reite weit weit und tief in den Wald hinein, und lasse es rennen, und zwar richtig schnell rennen, bis ich wieder gute Laune habe. Und wehe, das Pferd ist auch nicht nett zu mir. Mittwoch war es voll doof, aber das Pony das meine Tochter reitet auch, voll kein Bock, nur Unfug im Kopf. Frühlingsgefühle, oder vielleicht lags am Mond. Aber im Wald geht der immer voll ab, das ist das rasende Pferd schlechthin, und wenn er nicht rasen darf, dann hoppelt der immer so schnell er kann im Schritt oder auch im Trab. Was äusserst belustigend anmutet aber auf Dauer zu Muskelkater in den Armen führt.
Ein echt cooles Pferdchen mit Schneid, in der Regel aber weitaus anstrengender als ein Faules. Tja und dann hoffe ich dass ich bis dahin die ersehnte SMS bekommen habe, dass das PDA angekommen ist, weils eigentlich müsste, und mein lieber Freund sonst losrennt und alle verklagt, einschließlich meinem Bruder. Betet für mich, sonst wird das kein schönes Wochenende. Zu diesem Eintrag gibt es einen Kommentar: [BLOG] schon wieder |
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littlefirefairy |
besser spät als nie ;)
Zwei Rote, zwei Weiße, und zwar mindestens 75cm lange Edelrosen.
Wenn, denn läßt er sich auch nicht lumpen. |
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littlefirefairy |
Der Ausweg aus dem sozialsumpf- ein LichtblickSo langsam aber sicher dämmert mir, dass meine Abhängigkeit vom Sozialamt durch eine herkömmliche Anstellung keiner Art behoben werden kann.Wenn ich in die Zukunft blicke, sehe ich mich die nächsten 10 Jahre in Halbzeitanstellungen, bezuschußt durchs Sozialamt. Selbst in einer Vollzeit-Anstellung im sozialen Bereich ohne Graduat ->den Lohn könnten die eh nicht zahlen, deshalb stellen sie mich ja ein, würde also auch nichts ändern, wenn ich eines hätte- liegt der gezahlte Mindestlohn knapp unter dem Minimex für Familien. Was wiederum heißt, dass ich ca. 100€/Monat vom Amt kriege, dafür meine gesamten sozialen Vorteile(erhöhtes Kindergeld, ermäßigte Buskarten, etc) wegfallen. Dafür darf ich dann aber einen Haufen mehr-Geld an Kinderbetreuung und ähnlichem ausgeben. Wie ich es auch drehe, werde ich weiterhin vom Amt bezuschußt, was wiederum die Bevormundung durch Selbiges mit sich zieht. Da ich aber auf genau diese Unabhängigkeit und Selbstständigkeit solch großen Wert lege, und dies ja nun keine Frage meiner möglichen Kompetenzen ist, sondern meine finanzielle Verantwortung über drei Personen die vorhandenen Verdienstmöglichkeiten einfach übersteigt, bin ich stets in dieser sozialen Schleife gefangen. Selbst der Übergang zum Arbeitslosenstatut bei erneutem Verlust des Arbeitsplatzes bleibt mir in absehbarer und fernerer Zukunft verwehrt, da ich um diesen überhaupt irgendwann erhalten zu können, mindestens ein jahr Vollzeit am Stück gearbeitet haben muß. Das ist schon wegen meiner Ausbildung zur Schneiderin nicht gegeben. Ein besser bezahlterer Beruf, wie zb. der der Krankenschwesternhelferin, dessen Kursus ich mal nebenbei schmeißen könnte, würde mir stets für meine Kinder unzumutbare Bedingungen mit sich führen, wie in diesem Falle die Schichtarbeit. So wälze ich schon seit geraumer zeit einen Riesenhaufen Möglichkeiten, Ideen, (soziale) Projekte und Weiterbildungsangebote, wodurch ich ja auch gerade diese Ausbildung begann. Diese Ausbildung zu halten ist also Priorität. Von der Bachblütenberaterin und Aromatherapheutin brauchen wir garnicht zu reden, die mache ich in gemächlichem Tempo ohne Druck Zuhause per Fernseminar. (Prüfunstermin wannauchimmer frei vereinbar) Also völlig unprioritär weil eher unsichere Verdienstmöglickeiten, aber weiterhin natürlich aktuell, da ich vor allem auf vielseitigkeit Wert lege, da man ja niemals weiß, was die Zukunft für einen dann wirklich bereit hält. So wappne ich mich für alle Fälle gleich auf mehreren Ebenen. Was den Supperfuzzi natürlich nicht mit der wimper zucken lässt in seiner Eisigkeit.
Nun werde ich also wie schon erwähnt demnächst hoffentlich mit Kniefall und Füßelecken erreichen, für die DG(Diensstelle für Personen mit Behinderung der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens) arbeiten zu dürfen, auch wenn es sich dabei um eine Tätigkeit gegen Aufwandsentschädigung handelt. was ja natürlich nicht den finanziellen entlastungsvorstellungen des Sozialamtfuzzis entspricht. Bisher hat er aber noch nicht gemeckert, aber ich glaube bisher hat ers auch noch nicht geschnallt. Zur Zeit warte ich noch auf den nächsten Termin bei der Dienststelle, das dauert alles seine geraume Zeit. Was aber nicht weiter schlimm ist, bisher hat er sich damit abspeisen lassen, und hält erst mal den Rand. Eine Antwort auf meine anfrage zu dem anderen Job habe ich weiterhin nicht, aber die erwarte ich ja auch schon garnicht mehr. Wahrscheinlich trägt dies aber zur ausnahmsweise ruhigen Front bei. Mal vom Sozialamt abgesehen, uch wenn die Verdienstmöglichkeiten in meiner Situation auch eher gering sind, so sind aber ansonsten in dieser Region recht gute Chancen vorhanden. Die Arbeitslosenquote liegt unter 7%, die Wirtschaft hier in der Region steht auf relativ sicheren Füßen, So stehen hier eigentlich noch recht viele Möglichkeiten zur Verfügung. Ich habe bloß ein Ar***loch-Sozialamt erwischt, das mich nicht im Geringsten in meinem Wachstum unterstützt.unterstützt. Da ich aber mindestens die nächsten 10 Jahre in diesem Häuschen zu verbringen gedenke, und mich aber in dieser Zukunft nicht stets vom "Sozial"arbeiter Superfuzzi gebeutelt sehen möchte, suchen wir also weiter nach der Lösung, die mich für ein und allemal in aller Zukunft von der Knechtschaft des Amtes befreit, und mich zu einem glücklichen freien Arbeiter unserer ach so freien Marktwirtschaft macht. Aber ich bin ja nicht irgendwer, und deshalb lasse ja mal nicht so einfach locker, sondern forsche und suche und informiere mich. Nun ist(wird) meine Ausbildung zur Näherin ja schonmal ein Recht gutes Standbein (sein). Aber eher nur ein halbes. Die Heilpraktikerei zähle ich in näherer Zukunft nicht zu den reelen Verdienstmöglichkeiten. Um es noch mal zusammenzufassen: Ich brauche also ein zweites Standbein (-bzw. drittes, aber noch bin ich ja in der Ausbildung, und die dauert ja noch ein wenig länger) Ein Standbein, das kompatibel mit der Ausbildung(ein Vormittag/Woche) und dem Job bei der Diensstelle ist, dessen Stundenanzahl ja flexibel ist. (Das kann ich notfalls auch einschränken, ich berichtete bereits irgendwo). Ein Standbein, das mir auch noch die finanzielle unabhängigkeit vom Sozialamt beschert.
Höhö, nein. Der Gedanke, der sich nun so langsam aber sicher von der Utopie zur tatsächlichen Realisierbarkeit wandelt, durch eifrige Beratung diverser kompetenter Familienmitglieder, unter anderem einer Steuerberaterin ist folgender: Der Weg in die Selbstständigkeit. Durch meine soziale Stellung als Familienoberhaupt in der gottseidank eigentlich recht echt sozialen Gesetzgebung, befindet sich unter meinem Seiltanzseil prinzipiell immer in der Not stets das sichere Netzwerk der Sozialhilfe, und mit den Kindern ist mir das Existenzminimum selbstverständlich stets garantiert. Das zur Absturzsicherung, tiefer fallen als ich nun schon sitze gehts also nimmer. Davon abgesehen, würde ich Vollzeit selbstständig, natürlich- nach einem Jahr das Anrecht auf Arbeitslosengeld gesichert haben, was ein weiterer Vorteil ist. Ausserdem gibts ganz tolle Fördermaßnahmen für Arbeitslose, die sich selbstständig machen. Zudem gibt es eine Ruin-Sicherung für Existenzgründer: Scheitert das Projekt innerhalb der ersten 23 Monate, bekommt man die gesamten Steuerkosten erlassen, was natürlich auch eine Rückzahlung der bereits geleisteten Beträge zur Folge hat, womit man wiederum ein wenig mehr Sicherheit erhält. Morgen habe ich einen Termin zu einer Informationsveranstaltung dort:
http://wfg.be/cms/27.html
...Wer sich bis hierher nun vorgekämpft hat, der will sicher nun endlich wissen, um was für ein Projekt es sich handelt?
Ich gedenke einen super trendigen mega heißen 2-Hand - Schmuck - India - rockabilly - Trend- Shop zu eröffnen. Ihr müßt bedenken, wir befinden uns in der tiefsten Provinz. Hier gübts nüschts. ausser super teure chici-miki Läden, H&M+Esprit. Aber haufenweise junge Leute gibts, in der Stadt, und tatsächlich auch recht viele alternative aller Altersklassen. Zudem gibts in dieser Stadt keinen einzigen 2-Hand Shop. Dafür gibt es aber zwei für Kinderklamotten in den umliegenden Dörfern, die super laufen. Kann man sich also schon vorstellen, dass das laufen könnte. Wenn man das ganze noch mit den für die Jugend so unglaublich wichtigen Accesoires kombiniert, die hier überhaupt nicht erhältlich sind, könnte man sich vorstellen, dass das laufen könnte. Wenn ich das ganze noch mit handgenähten artikeln kobiniere, und meiner super Connection zu den typischen Weihnachtsmarktartikeln die Freunde von mir vertreiben, könnte man sich vorstellen, dass das laufen könnte. Bloß die Mieten, die sind in der Stadt so teuer, so ein Laden müsste ja schon zentral liegen. Bis dahin stand mein Gedankenkonstrukt stets. *** Nun stehe ich heute Morgen so veträumt am städtischemn Bushos, lasse meinen Blick schweifen, und plötzlich kollabiert meine Intuition. Da steht doch die ganze zeit dieses kleine ähm mini-Gebäude, das bis vor zwei Jahren eine Wirtschaft beherbergte. Der Besitzer verstarb, seitdem steht das Ding leer, ie Scheiben wurden zwischenzeitlich eingeschlagen, weswegen das ganze vernagelt wurde, abgesehen von der Tatsache, dass die angrenzenden Toiletten von den Busfahrern genutzt werden. Wie praktisch!
So konnte ich direkt meinen Busfahrer, den ich wie fast alle, natürlich persönlich kenne, durch meine Kontaktfreudigkeit, die sich in solchen Momenten stets auszahlt, anquatschen. Diseser Berichtete, das Büchen gehöre der Stadt, und es scheine keine näheren Pläne dafür zu geben. Wie wunderbar! Das ist echt so ein Büdchen, sagen wir 25qm + Hinterraum, der winzig ist. Ein wenig wrackig, aber es lässt sich ja alles richten, und vor allem ist es sicherlich spottbillig, weils keiner haben will. Im Herzen der Stadt, und genau am Bushof, wo die Jugend stets viel Zeit verbringt. Direkt daneben befindet sich ein Supermarkt, und die Leutschaft nutzt recht gerne die dort vorhandenen Parkmöglichkeiten.
Ich sehe goldene Zeiten auf mich zukommen. Morgen werde ich herausfinden, welche Möglichkeiten ich habe, dann werde ich meine weiteren Schritte planen. Und alles ganz psst und leise. Wenns klappt, brauche ich mich wenns soweit ist, garnicht mehr mit dem Superfuzzi auseinander setzten. Da wäre noch der haken mit der Buchführung, bei näherer Betrachtung allerdings ein Kinkerlitzchen. Verpflichtet bin ich einen 6monatigen Buchführungskurs zu absolvieren- und siehe da- der nächste startet im April. ein halber Tag die Woche, drückt mir die Daumen dass der zu meinen anderen Verpflichtungen passt. Zwei Fliegen mit einer Klappe- Sozialamt schweigt (hoffentlich) die Zeit auch still, schließlich ist das eine ofizielle Fortbildungsmaßnahme. Irgendwie scheint sich alles ganz wunderbar zu fügen... wer weiß.... Und wenn nicht, finde ich etwas neues, immer wieder sowieso. Mein Karma meint es immer wieder gut mit mir.
Tips und Anregungen von Experten und schlauen Füchsen stets willkommen! ![]() Zu diesem Eintrag gibt es einen Kommentar: [BLOG] Der Ausweg aus dem sozialsumpf- ein Lichtblick |
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littlefirefairy |
Heute ist mal wieder so ein Tag, und das am ValentistagNein, eigentlich gehts schon die ganze Woche so.Angefangen hat es mäßig, sich dann aber im Laufe der Woche recht rege zugespitzt, kurz in Wohlgefallen aufgelöst, daraufhin aber nochmal das Sahnehäbchen serviert. Ich fang mal ganz von vorne an. Samstag steht mal wieder 'ne Deco an, was mich schon zu Beginn der Woche zum Schwitzen brachte, da es sich nicht um mein regulär kinderfreies Wochenende handelt. Aber was tut man nicht alles, und die Zahl der freiwilligen Babysitter ist recht groß, das lässt sich organisieren. Bei der Planung wurde bekannt gegeben, dass das erste Auto möglichst früh, gegen Mittag starten solle, um die große Deco zu transportieren. bei diesem Auto handelt es sich um das meines GöGa's, da die zweite Autoführerin, meine beste Freundin, bis in den Nachmittag arbeiten muss. Ich kann die Babysitterei keinesfalls bis Mittags geregelt haben, aber das ist ja kein Problem, dachten wir uns, es fährt ja später das zweite Auto. Also sagte mein GöGa für Mittags zu. Als ich das ganze später in seiner Abwesenheit mit meiner Freundin besprach, meinte sie darauf, dass 'sie mal schauen müsse', weil vielleicht die xy mitfährt. Ich habe das dann erstmal so runtergeschluckt, ums mit meinem GöGa zu besprechen, solche Situationen muß ich mir sowieso immer erst in Ruhe nochmal durch den Schädel schwirren lassen, bevor ich mir sicher bin, ob ich mich nun ärgern sollte. Mein GöGa befand direkt, es sei ein Grund sich zu ärgern, und beschwerte sich bei der Gegenseite, dass mein Platz ja nun gesichert sein müsse, wenn er früher fährt, als ich kann. Was auf der Gegenseite erst einmal anschwellende Empörung nach sich zog, da man sich beschuldigt fühlte, mich sitzenzulassen. Nach diversen euroschweren Telefonaten kreuz und quer zwischen den Beteiligten (Die Dame Schauffeur hat auch noch einen Freund, der Mittags quasi meinen Platz erhält), haben sich die Gemüter natürlich doch beruhigt. Ich ging daraus mit der Meinung hervor, (mal wieder) besser die Schnautze gehalten zu hätten. (hätte, hätte, Fott verbrannt, pflegte meine Oma dann zu sagen :)), da ich mich so in der Vordergrund gedrängt fühle, dass es mich selbst albern und kindisch fühlen lässt. Dabei habe ich diese Diskussion garnicht selbst ausgelöst. Selbstverständlich habe ich den Platz nun sicher, und man hätte mich natürlich nicht stehen lassen. *an den kopf pack* Darum ging es sich ja auch garnicht, sondern um das Prinzip des Vielleichts. Mein GöGa hatte dann wohl auf einmal das Gefühl, ich habe alles furchtbar aufgebauscht, dabei habe ich eigentlich bloß wiederholt, was meine freundin gesagt hat, was ja im Nachhinein dann natürlich nicht so gemeint war. Woraufhin wir dann auch noch Worte warfen, da er sich als Bösewicht abgestempelt fühlte, und das anscheinend meine Schuld ist. Meine Alternative wäre gewesen, ...., quatsch, es gab ja garkeine Alternative, ich konnte ja kaum garnix sagen. Nunja, die Gemüter beruhigten sich wieder. Das haben wir nun auch soweit geklärt, dass wir uns wohl alle Samstag die Hand geben werden, und Friede, Freude, Eierkuchen. Und ich werde fortan sicher nie wieder bei der Planung vergessen, was bei mir wieder einen Nachgeschmack von Prinzessin auf der Erbse-Selbsteinschätzung hinterlässt, und ich hasse das. Darum denke ich dann auch: Hättste doch das Maul gehalten. Argh. Andersherum wird auf andere schließlich auch große Rücksicht genommen, wenn meine Freundin nicht hätte arbeiten müssen, hätte mein GöGa nicht so früh fahren werden müssen, und ich hätte würde Fott verbrannt auch nicht auf einen fremden Sitzplatz angewiesen werden sein müssen. Nur bei mir denke ich immer, man geht davon aus, das ich die Kinder schon pünktlich schaukel'. Verzettel, verzellet, aber ich wollte ja mit diesem Thema enden, sonst sind mir alle Leser eingeschlafen, bevor ich erzählen kann, was mir noch so wiederfuhr. Fang ich mal erfreulich an, heute morgen hatte ich einen wundervollen Start in den Tag, da aufregendes vor mir lag. Heute war nämlich der Tag, der Tage, dem ich seit längerem entgegenfieberte: Vorstellungsgespräch. *Trommelwirbel* Der Job in dem Naturkostladen, dessen Vorstellungsgespräch so erfolgreich verlief, von dem ich vor einiger Zeit berichtete, den hatte ich ja eigentlich schon in der Tasche. Aber das endete damals ja wie ihr vielleicht wisst, in der Anfrage bei meinem Sozialamt auf Zusage eines gewissen geförderten Vertrages da es sich um ein durch Sozialämter finanziertes Projekt handelt. Was für jedes Sozialamt dieser Region eine Selbstverständlichkeit ist: Sie haben je nach Größe der Gemeinde eine gewisse Anzahl dieser Verträge zu vergeben, kurzer Blick in den Rechner: Gibt oder gibt keine Stelle. Ich aber warte nun bereits seit Mitte November auf diese Antwort, und der nette Herr Sozialamt-Arbeitsvermittler-Fuzzi sagte mir damals, er werde mich auf dem Laufenden halten. Das war das letzte was ich von ihm hörte, bis vor zwei Wochen. Da bekam endlichich einen Termin, worauf ich mich auch ausnahmsweise freute. -falsch gedacht. Er wollte bloß hören, wo ich mich in der Zwischenzweit beworben habe. Die Anfrage? Die hat einen riiiiiesenverwaltungsaufwand, (die muss bestimmt mindestens vom König persönlich unterzeichnet werden), denn es dauert noch mindestens einen Monat, bis er Antwort aus Brüssel hat, sagt der Fuzzi.
Wenn ihr mich fragt, lässt der Kerl mich zappeln, weil über diesen Vertrag das Sozialamt der Arbeitgeber ist, sprich, ich weiterhin mein Geld von denen kriege. Das ist ja auch ein soziales Projekt, verdammt noch mal, und das Sozialamt der soziale Projektleiter. Und für wen sollen bitteschön solche Projekte gedacht sein, wenn nicht für eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern?! Das ist übrigens hier ein Kaff mit 3800 Einwohnern, nur zur Info. Nicht als gäbe es hier hunderte von tollen Jobs, zumal mehr oder weniger innerhalb der regulären Schulzeit. Aber gut, scheiß der Hund drauf, ich habe ja noch mehr auf dem Kasten, nicht war?! Da lese ich doch glatt, pünktlich zur anbahnenden Verzweiflung diese Anzeige in der Zeitung. Und mein Karma muß doch toll sein.
Bei meiner Erfahrung, natürlich genau mein Job, und die Zeiteinteilung.
Also zack, zack, Termin gemacht. Und der würde also heute sein. Ich also mit perfekter Laune aus dem Bett gesprungen, gutgelaunte Kinder in der Schule abgeliefert, und dann erst mal zum Nähen geflitzt. Und ich liebe es ja, mit meinen alten netten Tanten im Nähkurs. Mich köstlichst amüsiert, und dabei fleißigst an meiner totgeilen roten Bluse genäht. Nach dem Kurs zu meinem Schatzi gedüst, um mich dort flott frischzumachen. Der hat Nachtschicht-Woche, deshalb habe ich mir die Blumen im vorhinein vorerst eh abgeschminkt, da er Tags zu schlafen pflegt, und hier Nachts nichtmal die Tanken Rosen zur Auswahl haben. Habe ihm aber auf dem Rückweg bei H&M noch fix zwei Oberteile erstanden, die er dringend braucht, Schleifchen drum, in seinen Rucksack gepackt, damit ers später findet. Dann also, perfekt gestylt, auf zum Vorstellungsgespräch. Dennoch ein wenig aufgeregt, wurde ich von der zuständigen Dame empfangen, die mir gleich zu beginn eröffnete, sie sei die beste Freundein meiner Cousine(die absolut flippig ist). *Bonus, yea!* Dann verhaspelte sie sich gleich zu Beginn in ihrem eigenen komplizierten Satz, woraufhin sie rot anlief, und noch einmal von vorne begann. Wir mussten beide lachen, ab da lehnte ich mich geistig zurück, und genoß den Rest des Gesprächs gut gelaunt. Ich sammelte Bonusse wie bei einem Computerspiel. Sieht aus, als hätte ich den Job bereits in der Tasche.
Ich muss noch einen chicen Fragebogen fantasievoll ausfüllen, für die Erstanfrage, dann kriege ich ein erneutes Rendez-vous inkl. erneutem anderen Fragebogen, um genau zu ermitteln, für welche Anfragen man sich eignet, und dann wird/werden mir persönlich passende Aufgaben zugetragen. Das läuft da alles voll psychologisch und sozial, die Menschlichkeit steht im Vordergrund, deshalb wird alles feinabgestimmt. Somit sind auch die Arbeitszeiten und Stundenanzahl flexibel. Sie suchen genau so Leute wie mich. --> Denn der Haken an der Geschichte ist, dass man "nur" eine Aufwandsentschädigung gezahlt bekommt, von 4-6€ die Stunde. Für viele Leute abschreckend, für mich faszienierend perfekt. Denn: Aufwandsentschädigungen dürfen vom Sozialamt nicht verrechnet werden.
Das Gesicht von meinem Sozifuzzi will ich sehen, aber natürlich erst, wenn ich mit stolzgeschwellter Brust und unterdrücktem Kichern mit dem fertig unterschriebenen Vertrag da aufmarschiere. *Mega-Ätsch* Dann müssen die mich weiter bezahlen, da jeder Belgier Anrecht auf Minimex hat, und ich habe dann ja einen Job, bin vermittelt, und die können nix aber auch garnix sagen. höhö *Red Flag* Im übrigen ist die Dienststelle staatlich, deshalb kann der Fuzzi das nicht im Geringsten anfechten, weil der gleiche Arbeitgeber, quasi. Jetzt denkt ihr euch sicher, warum die Überschrift so negativ ist, wo ich anscheinend so einen guten Tag hatte? Valentinstag, keine Blumen. Als ich nach dem Bewerbungsgespräch wieder bei meinem Liebsten hereinschneie, wacht er gerade auf, ich berichte ihm überschwenglich von der freudigen Botschaft, er gratuliert mir, noch schnell einen Kaffee zusammen getrunken, und weiter gehts bei mir, Kinder vonne Schule holen. Tschüß und heimlich gehofft, im Laufe des Abends noch mit Blumen überrascht zu werden, aber auch nicht zwingend. Nachtschichtlern sei verziehen. Vorfreude, wenn er dann endlich in die Tasche guckt, und Überraschung findet. Dann furchtbar schlecht gelaunte Kinder von der Schule abgeholt, Katastrophenstimmung an der Bushaltestelle: Sohn spielt mit ekligem Müllgummiband, ich versuche ihn zu erweichen, es wegzuwerfen, er nörgelt, ich schimpfe, er hat schon ganz dreckige Finger, er wirft das Band nach mir. Mir reichts, schmeiße das Band in Müll, Sohn jammert heult schreit, wirft einen Stock nach mir(!), nicht wirklich weit, trifft aber dafür die nette Dame am Knie.*Im Boden versink* Genau in dem Moment kommt der Bus. Ich noch schimpfend, und dann kommt der Knilch nichtmal. ich zerre ihn also so stinksauer hinter mir her, mit seinem Rucksack, der Schultasche seiner Schwester, und meiner Bewerbungsmappe beladen, entschuldige mich noch |