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Hans Wurstsuppe


Nachdem ich mich köstlich über den Vorgänger "Molwanien - Land des schadhaften Lächelns" amüsiert hatte, musste natürlich auch der Nachfolger ins Haus. Jegliche Skepsis, die Idee könnte nun ausgelutscht sein, haben die Autoren bei mir ziemlich schnell verworfen. Andere Länder, andere Sitten.

Daher nach wie vor Lachanfälle, Dauerschmunzeln und gelegentlich auch mal Mitleid mit sämtlichen Südostasiaten, die hier durch die Bank für die sie betreffenden Klischees und Vorurteile gebeutelt werden. Aber es gibt kein Phaic Tan, also muss sich keiner von ihnen angesprochen fühlen. "Political correctness" at it's best!

Einen zusätzlichen Pluspunkt gibt es für die lustigen Kommentare, neben dem extremen Schnösel Philippe geben nun noch drei andere Personen "wertvolle Ratschläge" für vorsichtige, sparsame oder luxuriöse Reisende.

Bezug zu Cannabis:
Früher hatte Phaic Tan den Ruf eines Kifferparadieses, greift aber inzwischen hart durch. Erwischte müssen entweder Jahre hinter Gittern oder als Fremdsprachenlehrer verbringen.

Hans Wurstsuppe


Über den Inhalt wird bei amazon ja schon alles gesagt, daher möchte ich mich nicht weiter damit aufhalten.

Ich hab das Buch verschlungen, finde es hochspannend und empfehlenswert, aber die Gesellschaftskritik und überhaupt das Ende des Buchs fielen ganz anders aus, als vermutet bzw. von mir erhofft. Zurück blieb eine Art Lähmung. Ich bin mir sicher, dass Rufin eigentlich anderes im Sinn hatte, aber das von ihm geschilderte Problem der Linken, nämlich, dass sie sich so gut wie nie einigen können, wenn es um bedeutende Ziele geht, um dann lieber auf den Messias zu warten statt Kompromisse einzugehen, wird wohl ewig fortbestehen, während die "Rechte" ihre Macht weiter ausbauen wird.

Kurzum, nett gedacht und erzählerisch große Klasse...
Aber der Nachgeschmack hat mir viele Träume gestohlen. Wobei das vielleicht gar nicht mal so verkehrt war.

Würde mich freuen, wenn andere Leser besser differenzieren konnten und mich widerlegen...

Bezug zu Cannabis:
Auf S. 366 holt eine Dame eine Dose mit 'Cannabis - geprüft vom Psychopharmaka-Monopol von Globalia', Unterschrift: 'Der Generalbevollmächtigte' hervor, erhitzt eine braune Kugel und baut sich mit ebenfalls stark "reguliertem" Tabak einen Joint. Sie kommentiert mit den Worten: "Nichts ist verboten, wenn man genug Geld hat."

Hans Wurstsuppe


Das "Schwarzbuch Öl" dokumentiert die Geschichte der Ölförderung und ihren Begleiterscheinungen wie Krieg und Verschmutzung. Der Fokus liegt auf dem Nahen Osten und Südamerika. Für ein Sachbuch fand ich es ungewohnt spannend. Viele Anmerkungen, zahlreiche Quellenangaben (mit einer großen Anzahl an Internetlinks) und Portraits von allen Firmen, die im Ölsektor einen Namen haben, runden die Sache ab. Dass die Autoren sich nicht selten ein wenig verfransen und die Struktur ziemlich wirr ist, will ich keinem verschweigen - aber wer sich für das Thema interessiert, macht nichts falsch, wenn er Seiferts und Werners Kreation liest.

Siehe auch Rollstuhl oder Rolls-Royce, die Rezension der taz.

Hans Wurstsuppe


Nüchtern und sachlich, sprich ohne gross zu belehren oder Cannabis verteufeln zu wollen, erzählt Amon Barth von der Abwärtsspirale, in die er durch immer exzessiver werdenden Cannabiskonsum (teils auch in Verbindung mit Alkohol) geraten ist.

Sehr interessant geschrieben, ich habe auch einen Thread im Forum eröffnet, in dem [user:16196] plötzlich aufgetaucht ist und deutlich gemacht hat, einer Diskussion mit uns über sein Buch nicht abgeneigt zu sein:
"Breit. Mein Leben als Kiffer" von Amon Barth

Bezug zu Cannabis:
Bis auf den Prolog und ein paar Szenen, die von Liebe, Musik, Illuminaten etc. handeln, dreht sich das Buch ausschließlich um Cannabiskonsum, das Drumherum wie Rituale, Beschaffung, Fressflash - und zum Leidwesen des Autors dann am Ende auch um schwerwiegende Komplikationen, die bis zum Aufenthalt in der Pschychiatrie führen.

Hans Wurstsuppe


Das Buch ist wie ein Reiseführer geschrieben, macht aber keinesfalls Lust auf das beschriebene Land. Es gibt glaube ich kein Klischee über osteuropäische Staaten, welches das fiktive Molwanien nicht mit aller Härte ausbaden muss. Clevere Idee jedenfalls und urkomisch, ich musste selten so oft und so laut bei einer Lektüre lachen.

Hier ein paar Einblicke: http://www.randomhouse.de/dynamicspecials/molwanien/start.html


Hans Wurstsuppe


Das beste der New York Hardcore Legende bis 2003.

Herrliche Musik zum abreagieren und ausflippen.

Meine Lieblingstracks in _unbedeutender_ Reihenfolge ;)
Friend or Foe; Down by Law; Set it Off; Been There, Done That; Waste of Time.

Ich liebe Madball...

Hans Wurstsuppe


Godsmack haben hier eine tolle Platte ohne Hänger herausgebracht.
Hervorzuheben sind der Titeltrack Faceless, Straight out of Line, Dead and Broken und die Ballade Serenity.

Ich bin nicht allein, wenn ich Godsmack als etatmässige Nachfolger von Metallica bezeichne. Sie haben es sich wirklich verdient.

Hier noch ein interessanter Artikel über die Band, in dem auch das Verhältnis zu Metallica besprochen wird.

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Die Kunden-Rezensionen sagen alles.
Metalcore in Perfektion.

Hatebreed roxx. "Straight to your face!"

Und in den Videos gibts übelstes pogen. ;)


Hans Wurstsuppe


Eine nette Sammlung von Seyfrieds Werken rund ums Kiffen. Es beginnt mit einem kurzen Vorwort von Mathias Broeckers, dann kommen die Tafeln über die Hanfwirkung, gefolgt von lauter schönen Illustrationen über Hanf und Rausch. Auch ein paar Verse aus "Hanf im Glück" fehlen nicht.

Bezug zu Cannabis:
Es geht (fast) nur um Cannabis.

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Gleich mit seinem ersten Buch zeigt Hornby, dass er ein ganz grosser Autor ist. Es wird nie langweilig, wenn er über Leben und Leiden eines fanatischen Arsenalfans berichtet - auch die weniger vom Fussball begeisterten Leute können zuschlagen. Erstens lesen sie interessante Überlegungen über das Warum des gezeigten Fanatismus, zweitens geht es ja auch noch um den ganz normalen Alltag, der nebenbei bewältigt werden muss - und nicht zu kurz kommt im Buch.

Bezug zu Cannabis:
Eine kleine Randbemerkung gibt es, hier mal sehr frei nacherzählt: "Dort, wo Marihuanaschwaden in den Zuschauerblöcken stehen, ist es weit ruhiger und friedlicher als dort, wo die Bierdosen rumliegen.

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Bevor man sich an den "Herr der Ringe" macht, ist dieses Buch Pflicht. Erstens lernt man die Erzählweise des Herrn Tolkien kennen, zweitens ist es die hochspannende Vorgeschichte zu HdR. Dieser hat gelegentliche Hänger, was die Spannung angeht, beim Hobbit hab ich keine gefunden. Vor allem die Geschichte mit dem roten Drachen Smaug hat mich sehr fasziniert.

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Meine Lieblingsplatte von Metallica. Was haben sie da für ein Meisterwerk aufgenommen, ein Lied schöner als das andere. R.I.P. Cliff Burton.

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Wurde 1977 veröffentlicht, hat aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Immer noch hochbrisant und wirklich sehr fesselnd geschrieben. Das Leben in einer heruntergekommenen Siedlung steht im Blickpunkt, die Hauptrolle haben 2 Jugendliche, die von Rückschlägen begleitet mehr und mehr auf die schiefe Bahn geraten.

Hans Wurstsuppe


Wer über die junge rechtsradikale Gewalt in Deutschland Bescheid wissen will sollte dieses Buch lesen. Der Autor macht einen großartigen Job - sowohl als Gerichtsgutachter als auch als Schriftsteller.

Siehe auch snags Kommentar

Bezug zu Cannabis:
Nicht direkt. Zu erwähnen ist jedoch, dass einer der rechtsradikalen Täter seine Opfer malträtierte, nur weil er sie für "Kiffer" hielt. Ohne offensichtlichen Grund.

Hans Wurstsuppe


Buttercreme...
*heul*

Was muss man zu dem Film noch sagen?

Bezug zu Cannabis:
Gibt es einen Bezug zu Cannabis?
"But let me tell you something: I love Weed, ok? I love it! But not as much as I love Pussy."


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