kiffer.net
Diese Seite als RSS-Newsfeed

Oberliga West revisited - Fußball im Ruhrgebiet

Zuerst mal ein paar informative links:

Meine kleine Seite zum Ruhrgebietsfußball

groundhopping
Alle Tabellen der Oberliga West 1947-1963
Geschichte des Duisburger Spielverein (mit vielen Infos zum Duisburger Fußball, zur Oberliga West und zur 2. Liga West)


Was das Ganze soll?

Zu Zeiten der alten Oberliga West kam es an vielen Spieltagen zu Ruhrgebiets-Derbies, viele Stadien liegen oder lagen so dicht beieinander, dass die auswärtigen Fans mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn anreisten. Neben den heute noch bekannten Größen, wie z.B. dem BVB 09 aus Dortmund und dem FC Schalke 04 aus Gelsenkirchen, gab es zahlreiche Vereine an Rhein und Ruhr, deren Namen man heute außerhalb der Region kaum noch kennt: SC Westfalia Herne, STV Horst-Emscher, Spvgg Erkenschwick, SV Sodingen, Hamborn 07 und viele mehr.
Diese Vereine fristen heuten meist ein bescheidenes Dasein in den Niederungen des Amateurfußballs und treten heute in den Ligen von der Kreis- bis zur Regionalliga um Punkte und Tore auf den Plätzen an.

Diese Vereine, die alten, längst vergessenen Größen des Ruhrgebietsfußballs, möchte ich nacheinander besuchen und davon berichten, was sie heute machen.

Die Vorgeschichte dieses Blogs findet ihr hier: Groundhopping mit historischem Anspruch

Viel Spaß beim lesen,
euer
Arthur Dent

Arthur Dent

Oops, I did it again...

Da bin ich letztes Jahr doch kaum zum Fußball gucken gekommen und an meiner kleinen Ruhrgebiets-Fußballseite hab ich auch fast nichts geschafft. Aber nun hat sich mein Terminkalender deutlich entspannt und so hab ich dann Ostermontag endlich wieder mal ein Fußballspiel besucht...obwohl, eigentlich waren es ja gleich zwei, aber das konnte ich ja nicht ahnen...

Ursprünglich hatte ich geplant, mir das Verbandsliga-Derby SSV Buer - BV Brambauer anzuschauen, aber spontan wie ich manchmal bin hab ich mich kurzfristig umentschlossen und fuhr nach Osterfeld. Planmäßig schaute ich mir dort die Kreisliga-Begegnung zwischen BV Osterfeld und Rhenania Bottrop an, unplanmäßig konnte ich mir aufgrund der Lage der Plätze gleichzeitig die Landesliga-Partie DJK Arminia Klosterhardt - TuS Borth angucken! Die Premiere-Konferenz ist ein feuchter Keks dagegen...*hey*

Naja, alles weitere könnt ihr auf http://ruhrhopping.de nachlesen. Bei den Spielberichten aus 2007 fehlen derzeit leider die Bildergalerien, ich arbeite daran. Aussdem bastel ich im Hintergrund gerade an 2 neuen Stadionportraits und an einem Rückblick auf die INAS-FID Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung. Das wird ca. in den nächsten 14 Tagen online gehen.

Apropos: Ich könnte Hilfe gebrauchen. Gesucht werden Schreiber, Graphiker, Webdesigner, Reporter...
Voraussetzung: Spaß an der Thematik "Fußball-Geschichte(n) aus dem Ruhrgebiet". Jemand Lust?
30
» [blog:5705]
» [user:2131]
26.03.2008 11:26:27

Arthur Dent

Bilder-Sturm...

So, die Bilder im k.net sind z.Zt. Weg, dafür sind nun alle Spielberichte auf Ruhrhopping.de mit Bildergalerien ausgerüstet.
Die Links zu den Galerien sind jeweils oben in den betreffenden Spielberichten zu finden, die Berichte selbst findet ihr auf Ruhrhopping.de unter dem Link "Ruhrhopping" -> "Die Spielberichte"
Es sind auch mittlerweile ein paar hinzu gekommen und am Sonntag geht ja auch schon wieder die neue Saison los. Ich weiss nur noch nicht genau, welches Spiel ich mir anschauen soll. Brambauer gegen Herbede oder hamm gegen Münster?
Am liebsten ja beide, aber so schnell bin ich wohl nicht von Brambauer nach Hamm geradelt (Ende in Brambauer 16:45, Anstoß in Hamm 18:00)

Nun ja, mal sehen, auf jeden Fall freu ich mich, dass es endlich wieder los geht...
29
» [blog:4057]
» [user:2131]
11.08.2006 18:49:42

Arthur Dent

Der Rasen ist doch schon kaputt genug...

Forum läuft wieder, Zeit für einen neuen Spielbericht. Mehr Infos zum Thema auf Ruhrhopping.de

Anfahrt

Winterlich kalt, aber immerhin knapp über 0°C, sonnig und trocken ist dieser Sonntag. Viele Spiele der Region fallen auch an diesem Wochenende wieder aus, so etwa alle Partien in der Oberliga Westfalen mit Revierbeteiligung. Bei TuS Helene hingegen scheint man unbedingt spielen zu wollen und hat kurzerhand die Spiele der Jugend und der 2. Mannschaft abgesagt, um das Nachholspiel der ersten gegen Union 09 nicht zu gefährden. Daher machen wir uns mit der S-Bahn auf zum Bahnhof Essen-Altenessen, das Stadion vom TuS liegt nur wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt.


Stadion und Umfeld

Sichtbar in die Jahre gekommen, aber nichtsdestotrotz sehr hübsch präsentiert sich das Stadion an der Bäuminghausstraße. Betreten wird das Stadion durch einen für sich schon recht sehenswerte, alten Kassenbereich, wobei die Kassenhäuschen heute allerdings nicht besetzt sind, der Kartenverkauf findet an einem Stehtisch dahinter statt. Leider gibt es nur Karten von der Rolle ohne jeden Hinweis auf die Art der Veranstaltung, dafür ist der Eintritt mit 4€ sehr günstig. Nach dem Passieren des Kassenbereich befindet man sich auf einem kleinen Vorplatz, rechts davon ein Ascheplatz, der für sich schon interessant ist. Zum einen verfügt dieser Nebenplatz über eine kleine, holzüberdachte Tribüne, zum anderen handelt es sich um ein Groß- und ein Kleinfeld mit durchgehender Decke ohne jede Trennung zwischen den Spielflächen. Dazu hat der größere der Aschenplätze auch noch eine kleine Flutlichtanlage. Links des Eingangs dann das eigentliche Stadion, vor dem ersten Treppenaufgang ein Gedenkstein. Zwischen den Plätzen findet man noch einige Tennisplätze, von denen wiederum einer mit einer kleinen unüberdachten Tribüne ausgestattet ist.
Das Stadion an der Bäuminghausstraße selbst verfügt über einen Rasenplatz mit Laufbahn, auf der Hauptseite gibt es eine überdachte Tribüne, die früher einmal auch über Sitzbänke verfügt haben muß und gut ein wenig frischer Farbe gebrauchen könnte. Der Rest des Ovals ist von Stehstufen umgeben, die teilweise von Moos und Flechten überzogen sind, daher scheint die ehemalige Kapazität von 25.000 Zuschauern nicht übertrieben.
Auf der Rückseite des Eingangsbereich befindet sich ein kleiner Kiosk, in dem Getränke, Bockwürstchen und Schokoriegel erhältlich sind, dazu gibt es noch ein Vereinsheim neben dem Kabinentrakt. Allerdings blieb das gastronomische Angebot von mir an diesem Tag ungetestet, wenn man von zwei Bechern Kaffee absieht, eine Stadionzeitung habe ich nicht entdecken können.


Spiel

TuS Helene: Miernik, Tok, Hu. Allouche, K. Suelmann, Müller (76. Ha. Allouche), L. Suelmann, Stöhr, Neue, Denizhan (61. Bucuka), Tytlik, Roenz (81. Thomas)

Union 09 Mülheim: Reinhold, Schneider, Wien, Reichinger, Zovko (60. Kaufmann), Assahnoun, Rißland (70. Totzek), Antweiler, Deja (73. Cvijanovic), Tunceli, Aksoy

Schiedsrichter:

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Tok (52., Foulelfmeter), 2:0 Neue (80.), 3:0 Bucuka (83.), 3:1 Cvijanovic (88.)

Zunächst die angenehme Überraschung, daß nicht, wie auf der Seite von Union Mülheim angekündigt und von mir befürchtet wurde, auf dem Ascheplatz gespielt wurde, sondern auf dem Rasenplatz des schicken Stadions.
Gleich vorweg: man merkte beiden Mannschaften an, daß es sich hier um das erste Spiel nach der Winterpause handelte. Kein wirklich hochklassiges Match, denn es lief noch nicht sehr viel rund. Direkt von Beginn an das vom Tabellenstand her zu erwartende Bild, TuS Helene spielerisch überlegen, Union sehr defensiv eingestellt. Obwohl die Hausherren zu zwei bis drei guten Möglichkeiten kamen, fielen bis zur Halbzeitpause keine Tore, denn wenn die Essener einmal die Union-Abwehr überwinden konnten, hatten die Mülheimer einen sicheren Rückhalt in ihrem Torhüter. Vor der Pause sah es nach einem typischen 0:0-Spiel oder gar einer Überraschung durch die trotz der Tabellensituation als recht auswärtsstark geltenden Gäste aus, da TuS Helene seine Chancen nicht nutzen konnte. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich TuS Helene dann jedoch etwas engagierter und zielstrebiger. Belohnt wurden die Gastgeber in der 52. Minute, als der Schiedsrichter, der nicht immer eine gute Figur machte, auf Elfmeter für TuS entschied. Danach war der Kuchen noch lange nicht gegessen, Mülheim versuchte alles um noch den Ausgleich zu erzielen, Helene musste noch zittern. Erst mit dem Treffer zum 2:0 in der 80. Minute sorgten die Altenessener für klare Verhältnisse und erhöhte kurz darauf sogar auf 3:0. Damit war alles klar, bei den Unionern reichte es nur noch zum Ehrentreffer und TuS Helene ist nun vorläufig Tabellenzweiter in der Landesliga mit drei Punkten Abstand auf den Spitzenreiter. Bester Spieler bei den Gastgebern war meiner Meinung nach Dirk Roenz, bei Union 09 gefiel mir Torhüter Reinhold am besten, der einige gute Paraden zeigte. Insgesamt aufgrund der Spielanteile ein verdienter Sieg für TuS Helene, das nun den Blick weiter nach oben richten kann, sich aber noch deutlich steigern muß, wenn man tatsächlich in die Verbandsliga aufsteigen will, noch viel zu tun für Union 09, wenn man die Klasse erhalten will.


Stimmung

Angesichts der winterlichen Temperaturen war nicht mit vielen Zuschauern zu rechnen und so verliefen sich auch nur etwa 150 Menschen im weiten Rund, entsprechen gedämpft war die Stimmung. Support gab es recht wenig, erst bei einem Eckstoß machten sich die Fans aus Altenessen lautstark mit einem Sprechchor bemerkbar, danach folgten noch ein paar Anfeuerungsrufe über das Spiel verteilt und natürlich der dreifache Torjubel, dazu gab es noch einen kleinen Jungen, der gelegentlich mit seiner Fanfare trötete und so für ein wenig Akustik sorgte. Aus Mülheim konnte ich lediglich einen Fan ausmachen, der einen Union-09-Schal trug, obwohl der Stadionsprecher extra die "Anhängerschar" aus Mülheim begrüßte.


Fazit

Sehr interessante, alte Sportanlage mitten zwischen Wohnbebauung, dazu sehr verkehrsgünstig gelegen, das sollte eigentlich jeden Groundhopper dazu animieren, diese sehr hübsche, klassische Anlage des Traditionsvereins aus dem Essener Norden zu besuchen. Ich würde allerdings empfehlen, bis zum Frühjahr zu warten, dürfte dann sehr idyllisch werden, wenn die Bäume, die das Stadion umsäumen, wieder grün sind.
28
» [blog:3526]
» [user:2131]
07.03.2006 13:12:00

Arthur Dent

Ruhrhopping.de ist online!

So, der Server-Crash hat irgendwie den letzten Blog-Beitrag verschwinden lassen, daher schreib ich's nochmal, falls es wer noch nicht mitbekommen haben sollte.
Meine kleine Seite zum Thema Ruhrgebietsfußball ist seit ein paar Tagen online, *freu* ihr findet sie unter ruhrhopping.de

Es gibt dort die bekannten (und auch 2 neue) Spielberichte und Infos zur Geschichte des Ruhrgebietsfußballs. Es gibt zwar noch etliches zu tun für mich (und meine Webdesigner), aber man kann schon erkennen, was es mal werden soll. Schaut doch einfach mal rein. (Ein kleines Forum für Fußball-Themen und Feedback ist auch vorhanden, wär schön, wenn wer was reinschreiben würde.)

Für Tipps, Anregungen etc. wär ich sehr dankbar.
27
» [blog:3517]
» [user:2131]
03.03.2006 15:09:18

Arthur Dent

Jahresrückblick 2005 – Ausblick 2006

Mit der Gestrigen DFB-Pokalrunde geht der Fußball in die Winterpause, auch bei den Amateuren im Ruhrgebiet ruht der Ball, hier fand schon am vergangenen Wochenende der letzte Spieltag (wo er nicht wegen der Schneefälle ausfiel) der Hinrunde statt. Zeit für einen Jahresrückblick und einen kleinen Ausblick auf daß, was das neue Jahr bringen wird.

Bratwurst des Jahres

Den Titel muß sich die SpVgg Erkenschwick mit der SG Wattenscheid 09 teilen. Beide male absolut leckeres vom Grill. Toll auch die Verpflegung in der Blötte des VfB Speldorf, superleckere Frikadellen mit Pommes *schmackofatz*


Fans des Jahres

Ich wage es gar nicht, hier etwas wertendes zu sagen, ihr wart alle super!
Aber beeindruckt bin ich immer noch von der Fan-Szene in Lohberg. Supersupport beim Bezirksligisten, einfach klasse!
Toll auch die Fans der Westfalia und des DSC Wanne-Eickel und schön, daß sich in Speldorf nach dem Aufstieg wieder eine aktive Fanszene bildet (wie ich höre ist sie sogar noch besser geworden ggü. meinem letzten Besuch) und originell die Trommelaktion der Mengeder beim Spiel gegen den BVB 09.

Macht weiter, ihr seid das Salz in der Suppe!


Stadion des Jahres

Vom historischen Aspekt fand ich die Anlagen in Lohberg, Mengede und Sodingen am spannendsten, sehr schöne Großstadien habe ich in Herne, Essen und Erkenschwick gesehen. Nett auch die Kampfbahn in Wanne-Eickel und die kleine, aber gemütliche, Blötte in Speldorf.

Alles in allem hat es einen Riesenspaß gemacht, all diese Vereine zu besuchen! Ich freu mich schon auf das neue Jahr, wenn es wieder los geht.


Ausblick auf 2006:

Wie ich bereits hier ([BLOG] Quo vadis, Amateurhopping?) andeutete, möchte ich eine eigene Seite zum Amateur-Groundhopping im Ruhrgebiet gestalten und dort die Spielberichte (nach und nach) um Fußball- und Vereinsgeschichte sowie Stadionportraits ergänzen. Die Arbeiten dafür laufen auf Hochtouren und die Seite wird wohl ca. Mitte bis Ende Januar online gehen. (Die Neugierigen unter euch können hier schon mal einen Blick auf das Design werfen)
Für den Blog im k.net heißt das, das ich hier dann nur noch die Spielberichte und ggf. kurze Vorankündigungen einstelle und dann jeweils auf meine Seite verlinke, wo ihr dann Fotos und so weiter findet. Auch von den bisherigen Fotos hier werde ich wohl einige rausnehmen, bei der Menge an Bildern dauert es mittlerweile einfach ziemlich lange, bis der Blog geladen ist.
Würd mich freuen, wenn ihr dort mal reinschauen tätet, ihr erfahrt natürlich als erste, wenn der Startschuß fällt!

Zum Fußballerischen Ausblick auf das neue Jahr 2006: Ich werde eine Stippvisite bei den „Helden der Kreisklasse“ machen, aber nicht wegen Manni Burgsmüller oder Kabel 1, sonder wegen ihres geschichtlich sehr interessanten Auswärtsgegners.

Ausserdem geht es zum ältesten Fußballclub im Ruhrgebiet (dem 6. ältesten in Deutschland!), zu dem Stadion, aus dem zum ersten mal live ein Spiel im deutschen TV übertragen wurde und es wird eine Mülheimer Geschichte geben, bei der ich z. Zt. selbst noch nicht genau weiß, wie sie ausehen wird. Laßt euch einfach mal überraschen, mach ich ja auch dauernd *zwinker*

In diesem Sinne wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtsfeiertage, guten Rutsch und bleibt gesund, damit wir uns im neuen Jahr wiedersehen! *grins*

Ich bedanke mich bei mittlerweile über 1400 Leserinnen und Lesern! *abfeier*

Frohes Fest und Guten Rutsch!
26
» [blog:3134]
» [user:2131]
22.12.2005 11:32:31

Arthur Dent

Da kannze besser aufm Flohmarkt gehen...

SpVgg Erkenschwick - SC Westfalia Herne 1:1 (0:0), Sonntag, 11.12.2005. Oberliga Westfalen, 18. Spieltag

Anfahrt

Winterlich kalt und grau ist es an diesem Sonntag Morgen als wir uns auf die "über-die-Dörfer-Tour" nach Erkenschwick aufmachen. S-Bahn, umsteigen in Dorstfeld, in Castrop-Rauxel umsteigen in den Bus, In Henrichenburg in den nächsten Bus und in Datteln noch mal den Bus wechseln, raus am Berliner Platz. Trotz Sonntag und dem bei den Vestischen üblichen 30-Minuten-Takt klappt die Anreise hervorragend. Lange Wartezeiten bleiben uns erspart, bei den Temperaturen wissen wir das zu schätzen.
Am Berliner Platz angekommen, gehen wir zum nächsten Kreisverkehr, halten uns dort links, über den Parkplatz und dort konnte man schon die ersten Gästefans aus Herne ausmachen. Hinter dem Parkplatz deuten sich schon zwei Trainingsplätze an, an denen man vorbei muß, dahinter liegt dann das Stimberg-Stadion.
Eingangsbereich mit Gaffiti


Stadion und Umfeld

Das Stimberg-Stadion liegt ungewöhnlich zentral nahe der Ortsmitte von Erkenschwick und weiß auf Anhieb zu gefallen. Die Mauern und Gebäude im Bereich des Haupteingangs sind mit Fußball-Graffiti verziert, Spielszenen auf der einen, das Wappen der Hausherren auf der anderen Seite. Mit 8€ liegt der Eintritt eher am oberen Limit für einen Oberligisten, aber immerhin kostet weder überdachtes Stehen, noch der Sitzplatz auf der Haupttribüne extra.
Haupttribüne

Das Stadion macht insgesamt einen recht ordentlichen Eindruck, die Haupttribüne scheint nach dem gründlichen Umbau in den 70er Jahren noch einmal renoviert worden zu sein und erstreckt sich fast über die gesamte Hauptseite. Im mittleren Bereich der ganz überdachten Tribüne befinden sich die Sitzplätze, rechts und links davon je ein großer Block mit überdachten Stehplätzen. In dem, vom Spielfeld aus gesehen, linken sammeln sich der größte Teil der Erkenschwicker Fans, der rechte bleibt fast völlig ungenutzt an diesem Tag.
[bild:10945]
Die Kurven und die Gegengerade bestehen fast vollständig aus Stehstufen, nur unterbrochen vom Marathontor in der Mitte der Gegengerade und einem, etwas käfigartigen, unüberdachten Sitzblock neben dem Marathontor, der sicherlich erst später umgebaut wurde.
Gegengerade mit dem Sitzblock

[bild:10947]
Hinter der Haupttribüne und auch in der Gegengerade befinden sich je ein Grill- und Getränkestand, angeboten werden eine sehr leckere Bratwurst für 1,70€, Nackensteaks für 2€ (sahen gut aus und rochen auch sehr lecker) und Frikadellen für 1,50€, an Getränken ist Bier, Cola, Fanta und Mineralwasser erhältlich, sowie als Heißgetränke Kaffee und Glühwein, alles zu erträglichen Preisen. Ein Fanshop gegenüber dem Haupteingang vervollständigt das Ensemble.
Budengasse hinter der Haupttribüne

Dort bekommt man auch das kostenlose Stadionheft, auf 28 Seiten im DIN A4-Format erfährt man alles Wichtige zum Verein, Gegner und Spieltag, ein ordentlich gemachter Schmöker.


Spiel

Spvgg. Erkenschwick: Ritz; Fischer-Riepe, Magga, Falkowski, Kasperidus, Damnitz (69. Knößl), Wood (82. Lenz), Bendig, Grallert, Woidtke, Yavuzaslan

SC Westfalia Herne: Bautz; Celik, Neumann, Seidel (87. Kaub), El-Nounou, Makarschuk, Barton, Dohm (62. Köse), Erzen, Sürgit, Tercic

Schiedsrichter: Sebastian Moritz (Bielefeld)

Zuschauer: 1200

Gelbe Karten: Magga, Damnitz, Grallert, Woidtke, Yavuzaslan; Tercic

Gelb-rote Karte: Yavuzaslan (86. wiederholtes Foulspiel)

Tore: 1:0 (46.) Woidtke, 1:1 (65.) El-Nounou (Handelfmeter)

Es wird gespielt...

Derbies haben immer ihren besonderen Reiz, das gilt natürlich gerade auch im Ruhrgebiet. Und so hatten sich auch für dieses Spiel beide Teams einiges vorgenommen. Nach einer erneut nur durchwachsenen ersten Hälfte der Saison brauchten die Gastgeber einen Sieg gegen Herne, um wieder Anschluß nach oben zu finden und um sich für die 0:3 Hinspielschlappe zu revanchieren, die Gäste mussten gewinnen, um die 1:5 Pleite am vergangenen Spieltag bei der Zweitvertretung des BVB 09 auszubügeln und um nach dem anfänglichen Höhenflug nicht gänzlich ins Mittelmaß abzurutschen. Und so begann man dann auch schwungvoll und engagiert, dabei die Gäste aus Herne zunächst die spielerisch bessere Mannschaft.
Noch keine Torchance

Allein das Glück fehlte, Erzen scheiterte gleich zwei Mal am Erkenschwicker Tormann, dazu eine Riesenmöglichkeit von Westfalias Hasan Sürgit schon in der 6. Minute nach einem Eckstoß, aber es sollte in der ersten Halbzeit kein Tor fallen.
Es wird um jeden Ball gerungen

Dafür viele Nicklichkeiten und kleinere Fouls, die oft den Spielfluß unterbrachen und den Schiedsrichter immer mal wieder in Verlegenheit brachten.
Von der Seitenlinie gekratzt

Nach dem Seitenwechsel dann ein Erkenschwicker Blitzstart nach Maß!
DIe Hausherren versuchen es auch einmal

Der Zeiger hatte noch keine ganze Umdrehung geschafft, da zappelte der Ball im Netz vom Herner Keeper Bautz. Woidtke nahm die Einladung der Herner Abwehr zum Torschuß an und verwandelte zu 1:0 für die Hausherren nach nur 35 Sekunden in der zweiten Halbzeit. Nun nahm die Spielvereinigung das Heft in die Hand, machte Druck und versuchte mit dem 2:0 den Sack zu zu machen. Aber es sollte nichts Zählbares herausspringen. Dann die 65. Minute: Angriff Herne, der Ball kommt in den Strafraum und Sürgit köpft, Magga geht dazwischen und erlaubt sich dabei ein Handspiel, Elfmeter für die Gäste aus Herne!
Elfmetertor für den SCW

Sami El-Nounou lässt sich die Chance nicht entgehen und verwandelt zum Ausgleich. Danach spielte eigentlich nur noch der SCW und vergab dabei Tormöglichkeiten für drei Spiele, nur seltene Entlastungsversuche der Spielvereinigung. Eine durchweg spannende und kurzweilige zweite Spielhälfte, aber da Herne selbst die Überzahlsituation nach der gelb-roten Karte gegen Erkenschwicks Yavuzasla nicht ausnutzen konnte, trennte man sich 1:1 unentschieden, wobei sich die Gastgeber vor allem bei Torwart Ritz bedanken konnte.
Viele Chancen nun für die Gäste, aber kein Tor


Stimmung

Derbygerecht auch die Stimmung an diesem Tag im Stimbergstadion, obwohl die Zuschauerzahl, wohl aufgrund der Witterung, leider etwas gering war. Insgesamt sahen ca. 1.200 Zuschauer die Begegnung, davon gut 600 Kinder und Jugendliche, die Freikarten erhalten hatten.
Erkenschwicker Fans mit Wunderkerzen

Die Fans des Heimteams versammelten sich, wie schon erwähnt, auf den Stehplätzen unter dem Tribünendach, dazu noch eine kleinere Gruppe auf der Gegengerade,
Heimfans in der Gegengerade

Der Nachwuchs...

die Gästefans bezogen in der nördlichen Hälfte der Gegengerade, neben dem "Sitzkäfig" Stellung. Zum Einlauf der Mannschaften gab es Schwenkfahnen auf Herner Seite, ein paar Doppelhalter auf Seiten der Erkenschwicker.
Der Gästeblock...

Während des Spiel dann ein durchweg solider Support beider Fanlager, wobei die Fans der Spielvereinigung durch den Standort unter dem Dach akustisch überlegen waren. Beim des Verlesens der Mannschaftsaufstellung und einige wenige Male während des Spiels machen sich auch die Heim-Fans auf der Gegengerade mit lange nicht gehörten Gasdruckfanfaren und Sprechchören bemerkbar.
...feiert seine Helden

Auch die Gästefans feuern ihr Team an, sind aber nicht immer gut zu hören, da der Gästeblock in der Gegengerade keine Überdachung hat. Wie es bei einem Derby unter Rivalen üblich ist, wurden auch einige Nettigkeiten ausgetauscht, so hieß es z.B. aus dem Erkenschwicker Block „Ohne Harz 4 wärt ihr gar nicht hier!“ und Herne hob mit „Ohne Schiri habt ihr keine Chance!“ auf die Leistung der Unparteiischen ab.
Nach dem 1:0 Führungstreffer gab es im Heimblock ein paar Wunderkerzen zu sehen, kurz darauf versuchte man es mit ein bischen Rauch, was aber nicht nur auf Zustimmung stieß. Nach dem Spiel feierten die Herner ausgelassen den Punktgewinn mit Torwart Bautz am Zaun.


Fazit

Ein sehr ansehnliches Stadion, die Bratwurst ein Hit *schmackofatz*, tolle Stimmung, ein spannendes und kurzweiliges, wenn auch nicht sonderlich hochklassiges, Spiel, alles in allem ein netter Sonntag Nachmittag. So steigen wir durchgefroren aber zufrieden in den Bus zur Rückfahrt, die genauso gut klappt, wie die Hinfahrt und freuen uns auf den Tee und die Bundesliga im Radio zu Hause. Erkenschwick könnte ich mir bei wärmerer Witterung sicherlich noch ein mal Vorstellen.
25
» [blog:3112]
» [user:2131]
12.12.2005 14:49:52

Arthur Dent

Der endgültig allerletzte Spielbericht...

...vor der Winterpause. *grins*

Die Oberliga Westfalen geht in die Rückrunde, auch wenn wegen der schneebedingten Ausfälle noch ein kompletter Hinrundenspieltag nachzuholen ist. Wenn ihr euch zurückerinnert, steht damit das Rückspiel der SpVgg Erkenschwick gegen Westfalia Herne an, Grund genug, einen Blick auf den Verein aus dem nördlichen Ruhrgebiet zu werfen.

Homepage der SpVgg Erkenschwick
Eine Fanpage der Erkenschwicker

Dem Ruhrgebietsfußball haftet beständig der Mythos der Arbeiter- und Zechenvereine an, dabei gehörte zum Beispiel der Schalker Meistermannschaft von 1958 nur noch ein Bergmann an. Nur wenige Clubs waren zu Zeiten der Oberliga West noch "echte" Bergarbeitervereine, einer davon die SpVgg Erkenschwick.
Gegründet 1916, mitten im 1. Weltkrieg, am 9. Juni als Sportverein Erkenschwick gehörte der Verein zunächst keinem Spielverband an und spielt "wild". Erst 1918, nach Ende des Krieges, trat man dem Emscher-Lippe-Spielverband bei und später, nach einer Fusion mit dem TV Erkenschwick dann auch dem Westdeutschen Spielverband.
Bereits ein Jahr später wurde die Fusion mit dem TV Erkenschwick wieder gelöst, der SV Erkenschwick tat sich mit Blau-Weiß Oer zusammen und nennt sich fortan Spielvereinigung 1916 Erkenschwick, der Name, der heute immer noch Gültigkeit hat, war geboren.

1923 folgte der Aufstieg in die B-Klasse, ein Jahr danach erreichte man die A-Klasse. 1929 begann der Bau des Stimbergstadions, welches 1934 fertig gestellt wurde und unter dem Eindruck der damaligen Machthaber als Hindenburgstadion eingeweiht wurde.
1936 folgte der Aufstieg in die Bezirksklasse, aufgrund der Randlage im nördlichen Ruhrgebiet wird die Spielvereinigung dem Münsterland zugeordnet. Statt Ruhrgebietsderbies lieferte man sich hitzige Gefechte mit Preussen Münster, 1943 dann der Aufstieg in die höchste Spielklasse, der Gauliga Westfalen, unter Trainer Ernst Kuzorra, der gleichzeitig noch für den damaligen Serienmeister Schalke 04 die Fußballstiefel schnürte. Bis 1953 blieb die SpVgg Erkenschwick erstklassig, 1947 nach einem 5:0 Sieg gegen Alemannia Aachen wird das Gründungsmitglied der Oberliga West erster Tabellenführer der neuen höchsten Spielklasse. Am Ende der Saison 1952/53 stieg Erkenschwick als Tabellenletzter aus der Oberliga West ab, der erste sportliche Abstieg seit Vereinsgründung und gleichzeitig war das die letzte Saison, in der Erkenschwick erstklassig spielte.

Aus der zweiten Liga West, stieg man 1957 ab, um im Jahr darauf wieder aufzusteigen, jedoch verabschiedete man sich 1962 erneut aus der zweithöchsten Spielklasse.
Nachdem die SpVgg 1965 den Wiederaufstieg verpasst hatte, wurde 1969 wohl zum erfolgreichsten Jahr der Erkenschwicker. Als zweiter der Verbandsliga gewann man zunächst das Entscheidungspiel gegen den SSV Hagen und stieg damit wieder in die 2. Liga, nun Regionalliga West genannt, auf und außerdem erreichte Erkenschwick das Endspiel um die deutsche Amateurmeisterschaft. 1:2 unterliegt man dem SC Jülich 1910, Erkenschwick ist Vizemeister und zum allerersten mal halten Personenzüge in Erkenschwick, denn die Bahn hatte auf dem Gelände der Zeche Ewald-Fortsetzung einen provisorischen Bahnhof eingerichtet, damit die Fans das Spiel gegen Hagen, welches im Dortmunder Stadion Rote Erde ausgetragen wurde, erreichen konnten. Mitte der 70er Jahre kann sich die SpVgg Erkenschwick für die neu geschaffene zweigleisige 2. Bundesliga qualifizieren, aus der man nach der Saison 1975/76, zusammen mit dem 1. FC Mülheim-Styrum, DJK Gütersloh und SV Spandau, absteigt.
In der drittklassigen Oberliga wurde Erkenschwick 1980 Meister und nach erfolgreicher Aufstiegsrunde war man wieder in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Im Mittelfeld der SpVgg spielt zu der Zeit kein geringerer als der spätere Regisseur und Drehbuchautor <wiki>Sönke Wortmann</wiki> (kleine Haie, Der bewegte Mann, Das Wunder von Bern). Mit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga verschwindet Erkenschwick endgültig von der Landkarte der Profivereine.
1994 kann sich Erkenschwick immerhin für die neue, drittklassige Regionalliga West-Südwest qualifizieren, in der man sich trotz bescheidener Mittel bis zur Saison 1998/99 behaupten kann. Danach folgte der Abstieg bis in die Verbandsliga, seit 2004 spielt die SpVgg Erkenschwick wieder in der Oberliga Westfalen.

Beachtlich dabei der Zuschauerschnitt, den man in den 50er Jahren in der Oberliga West am Stimberg verzeichnen konnte. In den 6 Jahren Oberliga West kamen im Schnitt gut 8.000 Zuschauer ins Stimbergstadion, dabei hatte die Stadt gerade einmal 15.000 Einwohner. Nicht selten gab es Spiele, bei denen mehr Zuschauer im Stadion waren, als die Stadt Einwohner hatte. Dennoch war das Stimbergstadion mit damals 25.000 Plätzen immer eine Nummer zu groß für die SpVgg Erkenschwick.

Die SpVgg Erkenschwick trägt ihre Heimspiele im Stimbergstadion aus (Kapazität 20.000 Zuschauer, Baujahr 1929-34)


Ach, was ich vergaß, mein Tipp: 875 Zuschauer (300 aus Herne) sehen ein umkämpften 2:1 Sieg der SpVgg Erkenschwick.
24
» [blog:3106]
» [user:2131]
09.12.2005 20:06:02

Arthur Dent

Herbstliches Standard-Derby

Herbstlich grau und nebelig präsentiert sich dieser Sonntag Morgen, es wird kühler, aber es geht nichtsdestotrotz zum Verbandligaderby nach Sodingen.

SV Sodingen - DSC Wanne-Eickel 2:2 (1:0), Sonntag, 13.11.2005, Verbandsliga Westfalen, Staffel 2, 13. Spieltag

Anfahrt

Bis zum Mittag hat sich der Nebel fast verzogen, grau und verhangen ist es aber dennoch, als wir den Zug der Emschertalbahn betreten. In Castrop-Rauxel Süd hätten wir, so empfahl uns "Efa", in den Bus umsteigen sollen, wir fahren aber eine Haltestelle weiter, steigen in Herne Börnig aus und erreichen nach 25 Minuten Fußweg das Stadion des SV Sodingen. Die Bushaltestelle davor erreicht man aus Richtung Castrop, Münsterplatz oder aus Richtung Herne.
[bild:10928]

Stadion und Umfeld

Das Geheimnis der Sodinger Sportplätze konnte ich an diesem Sonntag nicht ergründen, da ist wohl noch weitere Recherche angesagt, aber das derzeitige, auch schon historische, Glück-Auf-Stadion ist auch so einen näheren Blick wert. Als diese Anlage erbaut wurde, befand sich auf dem benachbarten Gelände noch die Zeche Mont Cenis II, heute stehen dort Einfamilienhäuser, die Zechengebäude sind verschwunden. Auch im Stadion hat sich, verglichen mit eine alten Luftaufnahme, einigen verändert, so daß das Stadion ziemlich ungewöhlich wirkt.
Hauptseite mit Sitzplätzen

Auf der Hauptseite finden sich Unüberdachte Sitzplätze, die Gegengerade weist einige Stehstufen und eine Art Unterstand auf. In der ehemaligen Ostkurve wurde ein Kunstrasen-Trainingsplatz angelegt und in einer Ecke befindet sich eine alte, handbediente Anzeigetafel, die jedoch nicht mehr betrieben wird.
Stehränge, im Hintergrund die alte Anzeigetafel

Die westliche Hintertorseite verfügt über eine Art Terrasse, dort befindet sich auch ein Bierstand, und einen Container als Sprecherkabine. Neben dem Bierstand wurde ein Zelt aufgebaut, damit man sich dorthin angesichts des unfreundlichen Wetters zurückziehen kann, um dort sein Bier zu trinken und seine Bratwurst zu essen.
Hintertorseite mit Terasse und Sprecherkabine

Im Übergang von der Westkurve zur Gegengerade befindet sich ein langer Holzbau, der einige Verpflegungsstellen beherbergt. Bratwurst, Pommes, Kaffee, alles da und die Wurst ist nicht schlecht und preiswert. Daneben ein Pavillon, wo man Kaffee, frische Waffeln oder auch handgemachte Hamburger erwerben kann (sahen sehr gut aus).
Mit 5€ ist der Eintritt erfreulich günstig und Sitzen kostet nicht mehr als stehen. Eine Stadionzeitung gab es leider nicht.
Leckerchen :)


Spiel

SV Sodingen: Wegner - Hakan - Inam (46. Thiemann), Hodzic, Wienroth - Köker, Hasecke (75. Stocker), Crnogaj, Sadin - Hampel (79. Pflüger), Kaya.

DSC Wanne-Eickel: Nowaczyk - Kocakaya (72. Jantowski) - Syperrek, Keshawarzian - Gaida, Bastürk (46. Sickel), Wolf (46. Kolodziej), F. Cimsit, Happe - Korstrzewa, Reis.

Tore: 1:0 (33.) Crnogaj, 1:1 (52.) F. Cimsit, 2:1 (64.) Gaida (Eigentor), 2:2 (90. + 2) F. Cimsit (Handelfmeter).

Gelb-Rot: Sadin (90. + 2)
Schiedsrichter: Rene Kunsleben (Hamm)
Zuschauer: 500

Der DSC greift an

Derby-Zeit in Sodingen. Und die Ausgangslage versprach ein spannendes Spiel: Der DSC hatte, als &