Warte, warte nur ein Weilchen...
dann kommt der schwarze Mann zu dir.
Mit dem kleinen Hackebeilchen
macht er Schabefleisch aus dir!
Diese makaberen Zeilen, von spielenden Kindern als Abzählvers vorgetragen, bilden den Auftakt zu Fritz Langs Klassiker "M - Eine Stadt sucht einen Mörder".
Ein Kindermörder geht um in Berlin und die ganze Stadt ist in Aufregung. Mütter sind in Angst und niemand traut dem andren. Kleinigkeiten bringen harmlose Zeitgenossen in Verdacht und der Mob tobt los.
Die Polizei weiss keinen anderen Rat, als die bekannten Kriminellen stärker zu überwachen. Die Verbrecher, der Polizeiaktionen überdrüssig, beschließen nun ihrerseits den Mörder zu suchen. Dazu spannen sie das Netzwerk der Bettler mit ein.
Ein immer noch aktuelles Thema und so wirkt der Film auch heute noch für sein Alter sehr modern. Dazu trägt auch die gekonnte Schnitttechnik und Erzählweise Langs bei.
M - Eine Stadt sucht einen Mörder
D 1931
ca. 107 Min.
Regie: Fritz Lang
Darsteller:
Peter Lorre
Gustaf Gründgens
Otto Wernicke
Theo Lingen
schwarz-weiß
Sprache: deutsch mit englischen Untertiteln
Lizenz: Public Domain
Qualität:
Ton noch gut, Bild gut
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Meine Meinung:
Ein Meilenstein der Filmgeschichte, den man gesehen haben muß. Handwerklich gut gemacht und spannend und einfühlsam erzählte Geschichte. Dazu viele Blickwinkel, die Nachdenklich werden lassen. Ganz groß der Schluß, ein Plädoyer gegen die Todestrafe und gegen Lynchjustiz.
Wem die Download-Version nicht reicht, bekommt den Film auf DVD für 9,90 in der DVD-Reihe der Süddeutschen Zeitung (Film Nr. 98)
M in der IMDB
M auf Wikipedia
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