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Romantik, Gott

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disjam
Okay, diesen Text hab ich vor ca. einem Jahr geschrieben (kurz nachdem ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen hab *zwinker*). Es geht hauptsächlich um meine Ansichten über Gott, ich stelle sozusagen meinen Glauben vor *lol*...


Ich bin Romantiker. Ich glaube, dass es eine Weltenseele gibt, überall, allumfassend. Sie ist Schöpfer von allem und sie ist in allem. Ich nenne sie Gott, aber das ist irrelevant. Gott ist wie der Autor eines Buches: er erschafft die Figuren, gibt ihnen Charakter und Körper, Freunde und Familie. Er lässt sie reden und denken. Nur ist Gott ein ganz besonderer Autor: er lässt uns Freiheit. Er schreibt seine Geschichte sowohl bewusst als auch unbewusst. Er lässt den Personen in seinem Buch ein eigenes Leben. Wir haben einen freien Willen, freie Gedanken; aber nicht vollkommen frei: Gott hat uns unsere Eigenarten gegeben, unsere Moral und Ethik. Gott weiß, dass das so sein muss. Denn es ist nicht auszuschließen, dass auch Gott einen Schöpfer hat. Dass Gott wiederum nur die Erdichtung einer noch größeren Weltenseele ist. Vielleicht erkennt er dies genauso ansatzweise, wie es die Romantiker tun. Vielleicht spricht das gegen den christlichen Glauben.
Unser freier Wille liegt also in der Tatsache, dass Gott nicht jeden Gedanken und jedes unserer Worte bestimmt. Aber ich glaube auch nicht, dass Gott irgendwann mal das Universum erschuf, nur um dann zuzusehen, was daraus wird. Ich weiß, dass er präsent ist, anwesend, immer und überall. Ich weiß es, wenn ich aus dem Fenster sehe, in den Himmel, oder wenn ich meine Freunde sehe. Wenn ich einen Sonnenaufgang sehe, oder das Meer. Ich bin kein Rationalist, und vielleicht auch kein perfekter Philosoph. Ich bin davon überzeugt, dass manche Gefühle so stark vorhanden sind, dass man aus ihnen Wissen ableiten kann. Oder zumindest einen Glauben, wie meinen Gottesglauben. An diesem einen Tag, als ich den Himmel gesehen habe... wie könnte es sein, dass ich so von einer Sache überzeugt bin, wenn sie nicht stimmen würde?
Es muss diesen Gott geben. Und wenn er dort draußen war, dann ist er immer und überall.
Zur Romantik gehört natürlich auch die Kunst. Gott ist Schöpfer, Schaffer, ich habe ihn bereits mit einem Autor verglichen. Man kann auch einen Maler nehmen, einen Bildhauer oder einen Musiker. Was ist mit der Reggae-Musik, die so unmittelbar mit Gott zu tun hat? Sie ist das beste Beispiel, dass Gott auch dort ist. Wie könnte ich bei manchen Songs so überzeugt sein, dass da mehr liegt als eine Band und ein paar gesungene Worte? Wie könnte ich so überzeugt sein, im Rausch viel mehr in der Musik zu hören als Musik? Nein, nein, ich bin mir sicher, Gott ist überall. Ich bin Pantheist.
Ich grenze mich ganz klar vom Rationalismus und Vernunft-Fanatismus ab. Natürlich ist die Vernunft, wie alles, gottgegeben. Aber sie ist nicht das mittel, um Gott zu verstehen. Gott ist nicht beweisbar, erklärbar. Ich kann sagen, dass sieben plus fünf zwölf ist, aber nicht, dass es einen Gott geben muss. Deswegen gibt es auch keine falsche Religion und keinen falschen Gottesglauben. Auch Agnostiker sind auf dem richtigen Weg: Man kann nicht wissen, ob es Gott gibt. Aber sie ziehen den falschen Schluss: dies ist kein Grund, nicht an ihn zu glauben...

 [user:4024]

bobmarleyfan
"eines Tages hatte ich einfach die vollkommene Sicherheit, dass es ihn gibt."

und darauf bin ich neidisch ... das hätte ich auch gern

 [user:1101]

disjam
ich glaube an gott

gott ist das Produkt dieser Bedürfnisse


hälst du das nicht für einen widerspruch?
wenn man gott nur als produkt menschlicher bedürfnisse sieht, also nicht als allmächtige, allgegenwärtige macht, würde ich das nicht als Glauben bezeichnen.

P.o.d ...rudeboy...
Ich denke du hast ganz Recht. Es muss "Gott" geben, das bewisst meiner Meinung nach die Gewaltigkeit der Natur. nur halte ich sämtliche Religionen für Unsinn weil "Gott" vollkommen unabhänigig von den Menschen ist... Es kann kein zufall sein, das die Welt ist wie sie ist... nur der Mensch ist wohl der genialste und gleichzeitig der schlechteste Teil von allem, weil er einen verstand besitzt aber nicht in der Lage ist ihn richtig zu gebrauchen...

hmm komische Gedanken in meinem Schädel...

Reilgion ist Opium für Volk

Quelle: Lenin


Ich halte die Kirche nicht für etwas schlechtes, sie gibt uns Wert vorstellungen und tut etwas für die Leute, aber mit Glauben hat sie für mich nichts mehr zu tun sie ist dazu viel zu sehr eim Machtinstrument...

 [user:1101]

 [user:147]

disjam
würde er dann nicht so etwas grausames und sinnloses wie Glaubenskriege verhindern?

wahrscheinlich die schwerste frage, die man einem gläubigen stellen kann.
es sei denn man glaubt an sowas wie "gott tötet nur ungläubige und sünder"...
ich kann darauf auch für mich keine antwort finden; auch in meinem text bleibt die frage, in wie weit gott unser leben vorbestimmt und in wie weit wir einen freien willen haben, eher unbeantwortet.

 [user:147]

 [user:1101]

disjam
@[user:147]
das beantwortet aber nicht die sog. theodizee-frage ("wieso lässt gott soviel schlimmes in der welt geschehen"). denn egoismus und hass, tod und verzweiflung oder die hölle, treffen auch gläubige, ehrliche, respektvolle menschen.

glaube ist was man daraus macht

meiner meinung nach absolut richtig. ich könnte auch behaupten, gott liebt nur mich und sonst keinen anderen menschen, und ich komme mit sicherheit in den himmel. wer könnte mir das gegenteil beweisen? abgesehen davon, dass ich so nicht glücklich werden könnte...

 [user:147]

P.o.d ...rudeboy...
@theodizee-frage: Ich kann mir nicht vorstellen, das Gott den Dingen den selben Wert beimißt wie wir. Daher könnte ihm Kriege und Hunger etc. als nebensächlich erscheinen, in dem Wissen was un danach erwartet...

prinzemagic
schwieriges thema. es ist gar nicht so lange her als ich bei einem freund gesessen habe und mir einen riesigen pur gras kopf gestopft hab den ich wohl die nächste lange zeit nicht vergessen werde. Ich begab mich dann aufs sofa um zu chillen, während die anderen am computer waren. Mein brett wurde immer und immer stärker und das gefühl in meinem körper nicht zu beschreiben, ich kam mir vor wie als ob mann mir heroin gegeben hätte. Da fing es dann auch schon an,
ich begann darüber nach zu denken warum wir hier sind, warum wir so aussehen , was dass ales für einen sinn hatt und selbstmord und schizzophrenie waren auch ein thema mit dem ich mich etwa eine stunde lang (gezwungener maßen) beschäftigte. ich muss sagen dass ich ein bis zwei wochen vorher teile zu mir genommen hatte und das in großen mengen, kann sein dass ich so eine art flashback bekommen hab.
Der gedanke was für einen sinn das leben hatt kann einen verrückt machen, ich denke dass ihr da auch erfahrung mit habt, mit diesem komischen gefühl im bauch(ANGST).
Es war fast so als hätte ich den durchblick zumindest weiter wie vor dem kopf den ich rauchte. Wir sind aus der erde entstanden(vor langer zeit) und werden wieder zur erde wenn wir sterben. Wir sind ein samen im körper des mannes und werden irgendwann alt und zerbrechlich bekommen falten und rotten aus. WIESO. Seit diesem TRIPP habe ich nur noch gering gekifft und schließlich auch aufgehört.
Ich hab aber nicht nur deswegen aufgehört, gründe waren auch drogentest, paranoia wenn freunde gelacht haben dachte ich die lachen über mich( kennt ihr bestimmt) undich wollte einfach mal meinem kopf eine auszeit geben bevor ich noch schizophren werde. meine ansicht des lebens ist, alles und nichts endlich und unendlich.

~Minchen~
endlich! auch mal ein fred über dieses thema... ich hatte gehofft, dass soetwas mal kommen würde, damit man mal verschiedene meinungen zum thema glauben und gott hören kann!!

also hier meine meinung:
ich glaube für mich nicht an die person gott, sondern ich glaube an das gefühl neue kraft zu bekommen, wenn ich bete oder mir etwas in der bibel anschaue.
ich kann mich in den meisten gleichnissen identifizieren und damit glaube ich nicht an "jemanden", sondern daran, dass ich mich gut und bestärkt fühle.

das ist auch der grund warum ich nicht so gerne in die kirche gehe, da gott meistens wie "jemand" dagestellt wird.

jemand leitet uns und
jemand spricht zu uns,
jemand lässt wunder geschehen
und jemand hilft uns in der not

aber eigentlich sind es doch die geschichten, oder wahren gegebeheiten (?), die einem helfen, in notsituationen. und es sind die leute die die dinge weitergeben... "gott" ist mehr der auslöser, wie ich schon sagte, die kraft die wir haben, anderen zu helfen und auch uns selber zu helfen.

disjam
das was ~Minchen~ beschreibt, ist meiner meinung nach die wahre funktion der kirche heutzutage. denen, die an eine lehre glauben (ob nun an gott als person, als kraft, an jesus christus oder etwas anderes) den "richtigen weg" zu zeigen. dinge wie nächstenliebe, das bedürfnis anderen zu helfen, solche sachen stehen glücklicherweise heute auch im zentrum der katholischen kirche.
wenn leute dadran glauben, was in der bibel steht und was uns in der predigt erzählt wird, und ihr leben danach richten, dann macht kirche auch heutzutage noch sinn. das gilt auch für mich muss ich sagen, auch wenn ich mich mit einem großteil christlicher lehren heute nicht mehr identifizierern kann...

Kartoffelkifferin
„Ich glaube an Gott,
so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist,
nicht nur weil ich sie sehe,
sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.!"
C.S.Lewis

 [user:4024]

RaveN
ich persönlich glaube nicht an einen gott, zumindest keinen wie er in der bibel beschrieben ist.

was ich wirklich glauben soll, weiß ich (noch) nicht genau.

*???*

mich wundert, das kanta sich noch nicht hier gemeldet hat.

*zwinker*

Kantakukuruz
@Raven: Der war auf einem Seminar "Gregorianisch singen", ist durch halb Deutschland gefahren und zu müde um hier was Anständiges reinzuschreiben. Morgen ist auch noch ein Tag. *gähn*

RaveN
"Gregorianisch singen"?

ernsthaft?

da darfst du beim k-net-treffen gerne mal eine kostprobe von geben.

*grins*

macrocosmic
ich bin selbst gott!
denn als teil des universum's der ich bin kann ich nur sagen das das universum wohl auch ein teil von mir ist und ich demzufolge gott oder was auch immer bin...
ich bestimme mit meinen entscheidungen über mein leben!!
ich brauche keinen "gott" um mich selbst zu finden...
das ist doch nur ein vehikel zur beherrschung und unterdrückung der menschen...

neee ich sollte ins bett gehen denn ich raff nicht mehr was ich da schreibe.
sorry und bis später




disjam
denn als teil des universum's der ich bin kann ich nur sagen das das universum wohl auch ein teil von mir ist
*???*
seltsame schlussfolgerung *lol*

ich bestimme mit meinen entscheidungen über mein leben!

ist mit sicherheit eine gute einstellung, die ich auch teilen würde. allerdings glaube ich doch, dass mein leben sozusagen "im großen und ganzen" irgendwo geleitet wird.
das soll jetzt nicht mit schicksal oder vorherbestimmung zu tun haben, dieser glaube gibt mir nur ein gewisses gefühl von sicherheit.
hmm kann man mit sicherheit auch so sehen, dass ich mir selbst etwas vorspiele, aber das kann man im grunde zu jedem individuellen glauben sagen (s. post #12)

D
...(gelöscht)


nee, is noch zu früh ;)


obwohl: schon mal darüber nachgedacht, dass, wenn jeder mensch nur ein aspekt gottes ist, jeder mensch auch nur einen aspekt gottes begreifen kann? ich denke, nur gott kann sich selbst vollkommen begreifen. und vielleicht ist er ja gerade dabei, oder warum wird die welt sonst auf einmal besser ;)
ihr sagt, gott leitet die menschen. vielleicht leiten die menschen ja auch gott, und irgendwann arbeiten sie mal für die gemeinsame sache... ;)
und wenn er sich dann selbst besser begreift, dann können es sicher auch die menschen.

 [user:4024]

Kantakukuruz
Also, mir gefällt disjams Eröffnungspost. Gott kann man nicht mit den Sinnen erfassen, aber man kann ihn erahnen. Ich würde das aber weniger als "romantisch" bezeichnen. Das klingt immer ein bisschen nach Kitsch. Lieber würde ich sagen, dass der Glaube an eine höhere Wirklichkeit, die nicht von Menschen in seiner Gänze erkannt werden kann, etwas zutiefst menschliches ist. Glaube an Gott (damit ist noch nicht ausgesagt, was für eine Vorstellung von Gott man hat) ist dann eine Art des Protestes gegen eine Welt, die man sich als unpersönliche Maschine vorstellt. Ein Beispiel: Für den Glaubenden ist die Liebe ein Gottesgeschenk, für den Rationalisten das Ergebnis von Hormonausschüttungen. Falsch ist keine dieser Aussagen. Aber die Vorstellung, dass der Mensch und überhaupt die Welt nichts als ein großer, durch irgendeinen Zufall entstandener Automat ist, finde ich schlicht langweilig. Und auch unglaubwürdig.


Noch ein paar Kommentare möchte ich loswerden.

ich glaube an gott, halte aber nix von religionen.


Das hört man oft, aber da steckt ein Denkfehler drin. Jeder Glaube an einen Gott ist schon mal Religion. Wahrscheinlich meinst du, dass du kein Vertrauen in die Dogmen organisierter Religion hast. Aber keine Religion ist eine Menge gleichgeschalteter Menschen, denen irgendjemand oder irgendetwas vorschreibt, was sie zu denken haben. Guckt euch doch mal die Vielfalt selbst innerhalb einzelner Religionen an. Da gibt es überall alles, vom Heiligen über den Mystiker bis hin zum Terroristen. Traut euch doch mal, eigene Erfahrungen mit Religionen zu machen. Macht aber nicht den Fehler, in den Religionen euch einschränkende Institutionen zu sehen, sondern vielmehr Orte, an denen man geistliche Erfahrungen machen kann. Ich genieße es z.B. sehr, an einem stressigen Samstag in der Großstadt dem Gewühl auf der Fußgängerzone zu entkommen, indem ich mich einfach in eine Kirche setze und die Ruhe und die Atmosphäre genieße. Man muss gar nicht mal ein besonders gläubiger Mensch sein, um zu erkennen, was für einen Schatz "Heilige Räume" darstellen, die inmitten der bunten Warenglitzerwelt der Innenstädte so scheinbar gar keinen praktischen Nutzen haben.


Reilgion ist Opium für Volk


Auch so ein Spruch, den man immer wieder hört. Aber was haben sich Marx, Lenin und Konsorten bei dem Spruch überhaupt gedacht? Heute deuten die meisten das so: Religion ist ein Instrument, das die Mächtigen benutzen, um das Volk zu benebeln und klein zu halten. Vielleicht war das in der Vergangenheit wirklich so. Aber die Zeiten des Feudalismus, wo Kirche und Glaube ein Instrument von ausbeuterischen Herrschern waren, sind ja nun wirklich vorbei.

Heute denkt man beim Stichwort "Opium" an eine Droge, die einen in Watte packt, für eine "Alles-ist-gut-Stimmung" sorgt und im Zweifelsfalle abhängig und krank macht. Zu Marxens Zeiten war Opium ein Alltagsmedikament der Reichen gegen so ziemlich jede Art von Unwohlsein. Wenn nun das einfache Volk statt dessen zur Religion greift, kann man das ja auch positiv deuten. Religion gibt den Menschen kostenlos und ohne schädliche Wirkung das, wofür die dekadenten Reichen viel Geld ausgeben müssen: Schmerzlinderung, Lebensqualität und auch ein bisschen Rausch und Mystik, der einen erkennen lässt, dass die Welt die sich dem nüchternen Auge zeigt, nicht alles ist, was existiert.



RaveN
Religion gibt den Menschen kostenlos und ohne schädliche Wirkung das, wofür die dekadenten Reichen viel Geld ausgeben müssen: Schmerzlinderung, Lebensqualität und auch ein bisschen Rausch und Mystik, der einen erkennen lässt, dass die Welt die sich dem nüchternen Auge zeigt, nicht alles ist, was existiert.

Quelle: Kantakukuruz


wie üblich sehr schön formuliert, aber der letzte absatz gibt mir schwer zu denken.
wie soll ich das verstehen?

*???*

kannst du deine aussage bitte mal für "dumme" formulieren?

*grins*

Kantakukuruz
Also, ich meine, dass Religion auch was mit Rausch und Exstase zu tun hat. Das meine ich jetzt nicht in dem Sinn, dass Drogen einen zu Gott führen. Aber Glaube kann meiner Ansicht nach schon so kraftvoll sein, dass er einen aus der sichtbaren und mit dem Verstand fassbaren Welt hinausführen kann. Das ist genau das, was die Mystiker in den verschiedenen Religionen schon immer praktizieren.

Sorry für die komplizierte Ausdrucksweise. Aber das Studium verdirbt einen halt. *grins*


kannst du deine aussage bitte mal für "dumme" formulieren?

Jetzt übertreibst du aber... *grins*

disjam
jau, starker post, Kantakukuruz!
was machst du eigentlich genau, hab glaub ich gehört dass du theologie studierst...?

Ich würde das aber weniger als "romantisch" bezeichnen. Das klingt immer ein bisschen nach Kitsch.
Quelle: Kantakukuruz


Nur um das mal klarzustellen, "romantisch" steht hier für eine bestimmte philosophie, die während der epoche der romantik ihren höhepunkt hatte. Teile dieser Philosophie haben mich eben zu dem inspiriert, was ich heute glaube. Pantheismus z.b., Göttlichkeit überall in der natur zu sehen, oder auch der Vergleich Gottes mit einem Autor oder künstler...

RaveN
@Kantakukuruz: ich persönlich kann mich zwar nicht mit deiner ansicht identifizieren, aber jetzt weiß ich was du meintest.

und "dumme" hatte ich ja extra in "" gesetzt.

*zwinker*

 [user:4024]

Gerdi
ach, dieses thema kann man wirklich stundenlang durchdiskutieren und man kommt auf kein wirkliches ergebnis. aber ich finde es gut, dass hier darüber gesprochen wird, weil ich viele kiffer bisher nur als personen gesehen habe, die sich zwar sehr viel für paranormale dinge interessieren, aber den reinen gottesglauben, wie er in der bibel zu finden ist, vollständig ignoriert haben, obwohl das meiner meinung nach am einfachsten ist gott und seine handlungen zu verstehen.


gottes segen euch allen!

~Minchen~

@maike...ne, wir haben zu viele verschiedene ansichten um darüber genauer zu diskutieren...ich hab angst, dass wir uns streiten!!!


jedem seinen glauben...hauptsache er stärk einen und verletzt keinen

Kantakukuruz
@Maike: Wenn du Spaß am Glauben hast, gerne mit (manchmal schwierigen) Texten arbeitest, ein Bisschen Sinn für Geschichte und Philosophie hast und sprachbegabt bist, dann könnte das Theologiestudium was für dich sein. Es gibt öfters sehr fromme Leute, die meinen, dass dieses Studium einen verwirren und vom Glauben abbringen kann. Es ist streckenweise wirklich eine sehr trockene und wissenschaftliche Angelegenheit. Manche kommen auch in Konflikt mit ihrem "Kinderglauben". Aber wenn du es richtig anpackst, gewinnst du auch persönlich viel dazu. Wenn du nähere Infos haben möchtest, dann SMS mir einach mal.

^BAT^
die während der epoche der romantik ihren höhepunkt hatte


Eine Frage mal, wann war denn die Epoche die Romantik hieß?

Ich hatte irgendwann vor 10 Jahren sämtliche Epochen der Mode in der Schule durchgenommen, aber an eine Romantik-Epoche kann ich mich nicht erinnern

bobmarleyfan

^BAT^
ja......danke
*freu*

Ich habe gerade auch in einem Buch von mir geschaut:

In den Jahrzehnten, die in Frankreich Restaurationszeit (1818-1829) und Justemilieu (1830-1848) genannt werden und in Deutschland als Romantik und Biedermeier gelten.....


Ich schätze mal, dass ich mit Biedermeier am besten etwas anfangen kann.
Wie auch schon geschrieben, wir hatten die Modegeschichte durchgenommen

*zwinker*

disjam
bobmarleyfan, der text hat mich gerade sehr an ein kapitel aus "sofies welt" erinnert. hab nochmal nachgeschlagen und z.b. dieser teil
Die neuen Schlagwörter waren „Gefühle“, „Phantasie“, „Erleben“ und „Sehnsucht“. Die Romantiker bekannten sich zu einer fast hemmungslosen Glorifizierungdes Ichs, wo das einzelne Indivduum das Recht für seine ganz pesönliche Deutung der Welt erhielt.
Quelle: der link von bobmarleyfan aus post '37

findet sich komplett in dem Buch wieder... steht aber nicht in dem quellenverzeichnis deiner page?
*???*
Zufall oder nur ein Quellenfehler?

bobmarleyfan
kann ich dir so direkt jetzt auch nich weiterhelfen.
ich denke der autor der page wirds so übernommen haben, ich hatte die seite nur über google gefunden und fand sie recht passend und ausführlich.
kann gut sein dasser geklaut hat ;)