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Gott gibt es nicht!

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Prosciutto
Guten Tag zusammen

Ich kann nicht verstehen, warum so viele Menschen an Gott glauben. Viele Religiöse und Gläubige aus meinem Umfeld schätze ich als überdurchschnittlich intelligent ein. Ich kann nicht nachvollziehen, warum diese Leute einen "Gott" brauchen. Wobei ich an dieser Stelle auch erwähnen muss, dass mir gläubige Christen häufig einen freundlicheren Eindruck machen und andere Menschen so akzeptieren, wie sie sind. Ausserdem glaubt mein bester Freund an Gott und sein Vater war mal Präsident der reformierten Kirche in unserer Gemeinde.

Ich bin Atheist, wobei mir früher die Bezeichnung Agnostiker eher zusagte. So ziemlich alle Religionen und den Glauben an Gott sind für mich Unsinn. Alle Vorgänge sind logisch und rational erklärbar.

Ich werde nachfolgend das Christentum als Religion, dessen Bibel und Gott auseinandernehmen und kritisch betrachten.

Die ersten Menschen sollen Adam und Eva gewesen sein. Das kann doch nicht wahr sein. Das ist doch völliger Quatsch. Glauben die Christen denn, dass Gott einen Zauberstab genommen hat und diese beiden ersten Menschen auf die Erde gezaubert hat? Sicher nicht. Beschäftigt euch mal mit der Evolution der Lebewesen und der Menschheit auf der Erde, beginnend mit Einzellern. Der Mensch stammt vom Affen ab (mit Zwischenstufen wie Neanderthaler).

In der Bibel stehen schon viele gute und wahre Aussagen, wie z.B. "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen" und andere Weisheiten. Die finde ich schön und gut, aber mit einem gesunden Menschenverstand und normalen Vorstellungen von Anstand, Moral und Ethik sowie einer gesunden Grundeinstellung zum Leben und "Verhalten" sollte man auch so draufkommen, was gut und schlecht ist. Darauf sollten die Menschen auch ohne Bibel kommen.


Kommen wir zu den christlichen Ansichten zum Thema "nach dem Tod": Himmel und Hölle kann es einfach nicht geben. Im Verlauf der Menschheit sind schon einige Milliarden Menschen gestorben. Sollen die jetzt alle im Himmel oder in der Hölle sein? Es wäre ziemlich voll. Und wer oder was sollte entscheiden, wer wohin gehört? Das Fegefeuer und die ewige Verdammnis kann ich auch nicht ernst nehmen. Mit Teleskopen können wir viele Lichtjahre weit ins All sehen und nirgends lodert ein Feuerchen.

Religiöse Rituale wie Taufe, Konfirmation und Beerdigungen finde ich sinnvoll. Die Menschen sollen sich freuen, wenn ein Kind geboren wird. Wenn ein Mensch erwachsen ist, darf es auch eine Party geben. Und wenn jemand stirbt, darf getrauert werden. Aber ist dazu eine Religion nötig?

Meiner Meinung nach war es einer Gruppe von Menschen vor 2006 Jahren einfach sehr langweilig und/oder sie sahen keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Also haben sie eine schöne Saga erfunden, um ihre Mitmenschen aufzumuntern und ihnen Mut zu machen (z.B. um weiterzuleben). An diese Geschichte glauben die Leute heute noch. Ob die Leute (Fischerverein) damals ahnten, dass ihre Geschichte solche Blüten treiben wird und auch 2006 Jahre später noch gelesen und zelebriert wird?


Erklärt mir doch: Wer oder was sollte Gott sein? Weshalb sollte es Gott geben? Hat jemand von euch schon mal Gott mit einem seiner Sinne (sehen, hören oder fühlen) wahrgenommen?

Besonders freuen würde ich mich, wenn sich Kanta an dieser Diskussion beteiligt.

Freundliche Grüsse
Prosciutto

 [user:16869]

kopfsalat
Die ersten Menschen sollen Adam und Eva gewesen sein. Das kann doch nicht wahr sein. Das ist doch völliger Quatsch. Glauben die Christen denn, dass Gott einen Zauberstab genommen hat und diese beiden ersten Menschen auf die Erde gezaubert hat? Sicher nicht. Beschäftigt euch mal mit der Evolution der Lebewesen und der Menschheit auf der Erde, beginnend mit Einzellern. Der Mensch stammt vom Affen ab (mit Zwischenstufen wie Neanderthaler).


Quelle: Prosciutto


wenn man die bibel wortwörtlich liest, erscheint das schon ein wenig seltsam, aber man sollte nicht vergessen, dass es dabei um ne botschaft, um philosophische ideen geht und dass der eigentlichen zielgruppe vor einigen tausend jahren noch nicht unser wissen zur verfügung stand, weshalb natürlich einfachere bilder verwendet wurden, die von uns nicht mehr so recht verstanden werden...

ich denke, das hauptproblem des christentums besteht darin, dass, etwas platt ausgedrückt, das angleichen der vokabeln an aktuelle weltbilder verpasst wurde.

(offtopic: neanderthaler sind nicht unsere vorfahren, sondern ein ausgestorbener nebenzweig, aber das nur am rande)

In der Bibel stehen schon viele gute und wahre Aussagen, wie z.B. "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen" und andere Weisheiten.

Quelle: Prosciutto


ich glaub nicht, dass es damals glashäuser gab...


würd eigentlich noch viel mehr schreiben, aber mein output-trichter ist von zu vielen argumenten, die alle gleichzeitig rauswollen, verstopft




kellermeister
Ich glaube an Gott,weiß aber nicht warum??!!
Ich glaube an ihn ,aber nicht an die enstehungs theorie vom menschen.
Fragt mich nicht warum.

kopfsalat
@ kellermeister: du glaubst nicht an die evolutionstheorie?

kellermeister
Also nicht an die kirchliche .
An die Wissenschaftliche schon. *zwinker*

kopfsalat
achso, das war etwas missverständlich ausgedrückt

lala
Also deine Argumentation, Prosciutto, finde ich nicht sehr überzeugend. Und das schon aus einem einzigen Grund : Auf eine These mit dem sinngemäßen Inhalt "das kann ja gar nicht wahr sein" zu antworten, ersetzt keine ausreichend dargestellte Argumentationskette, die dem Leser anhand von Beispielen die nötige Überzeugungskraft bietet.
Stattdessen Gegenfragen : "Das ist doch völliger Quatsch. Glauben die Christen denn, dass Gott einen Zauberstab genommen hat und diese beiden ersten Menschen auf die Erde gezaubert hat?"
Oder eine andere Theorie wird mit der Wahrheit gleichgesetzt ohne sie und ihren Wahrheitsgehalt betrachtet zu haben: "Beschäftigt euch mal mit der Evolution der Lebewesen und der Menschheit auf der Erde, beginnend mit Einzellern. Der Mensch stammt vom Affen ab (mit Zwischenstufen wie Neanderthaler). "


Wenn wir überzeugt werden sollen, dann musst du es mit anderen Mitteln tun. Im Moment unterscheidest du dich nicht viel von dem Objekt, welches du kritisierst.

chill-o-matic
Ganz wichtig beim Teilthema Bibel ist, dass sie nur Jahrhunderte lang ueber Mundpropaganda uebermittelt wurde.

Da wird aus "er pflegte der Kinder ihr Wesen" schnell ein "er fegte die Kinder mitm Besen", sobald einer Wesen undeutlich ausspricht.

Ich selbst bin uebrigens auch ueberzeugter Atheist, da die existierenden Religionen für mich Erfindungen der Menschen sind.
Allerdings würde ich nie etwas größeres unvorstellbares Ausschließen, da der Mensch doch unvorstellbar klein ist, sich aber dennoch für die allwissende Krone der Evolution/Schöpfung hält.(z.B. Metamensch [siehe blog])


Offtopic

(mit Zwischenstufen wie Neanderthaler)

Quelle: lala


Der homo neanderirgendwas ist nicht vor der menschlichen Entwicklung im menschlichen Stammbaum eingebunden, sondern parallel.
Wir sind nicht mit ihm verwand haben aber quasi die gleichen Großeltern.
Er ist ausgestorben, weil er sich vermutlich nicht so gut anpassen konnte wie der homo sapiens.

lala
Das sollte sowas wie ein Zitat sein, geht eigentlich auch ausm Textzusammenhang hervor. Der Schrott mit dem Neanderdingens is nich auf meinem Mist gewachsen*grimm*

Sorry, hab kein Plan wie man richtig zitiert *???*

Abraxas
btw @ Prosciutto: Der Mensch stammt nicht vom Affen, sondern von kleinen Nagetieren ab.

Wenn schon die Christenheit schlechtmachen, dann richtig und fundiert bitteschön (c;
Wobei du wirklich von der "Kirche" und den "Christen" unterscheiden musst, klar, die Christen haben die Kirche 'erfunden' und betreiben sie auch kräftig, es gibt aber mehr als genug Christen die einfach ihre Religion leben, und nicht mehr wie vor 1000 Jahren in die Kirche gehen und alles machen, was ihnen ein grössenwahnsinniger, lateinkundiger Pfaffe da vorne (natürlich in der erhöhten Kanzel, Höhe = Macht) vorschwafelt.

Ich glaube zwar auch nicht an Gott, mich beeinträchtigen aber auch Leute nicht, die an ihn/sie/es glauben (es sei denn sie fliegen grad mit flugzeugen irgendwo rein...)

also, stay *cool* und glaubt was ihr wollt, nur lasst mich damit in ruhe (c;

kingston-yard der liebeskr..
man sagt religion ist opium fürs volk ... und ich muss euch sagen: ich bin stoned!

es geht auch nicht immer darum an gott zu glauben und zu sagen er hat alles erschaffen, er ist es warum ich lebe, viel mehr kann man sich auch darauf konzentrieren ihn als spirituelle stütze zu betrachten, für mich ist jah: kraft, der wille zum überleben, lebensquell und ein gutes beispiel... er hat gezeigt wies funktioniert ob wirs umsetzten ist unsere sache und das ist für mich glauben! entweder du verwirklichst das wozu du bestimmt bist und er hilft dir dabei, oder du glaubst nicht und stehst alleine da!

ich persönlich distanziere mich vom christentum, doch die ursprünge dier religion steckt voller guter ansätze!

Hille
oh Gott, was für ein Fred...

 [user:16869]

Kantakukuruz
Ich kann nicht verstehen, warum so viele Menschen an Gott glauben. Viele Religiöse und Gläubige aus meinem Umfeld schätze ich als überdurchschnittlich intelligent ein. Ich kann nicht nachvollziehen, warum diese Leute einen "Gott" brauchen.


Logische Schlussfolgerung: Du bist unterdurchschnittlich intelligent. (Sorry, schlechter Scherz zu Anfang...) Gott existiert unabhängig davon, ob Menschen meinen, ihn zu brauchen oder nicht. Die Frage ist nicht: Gibt es Gott? Denn die Welt und alle Dinge müssen einen Ursprung haben. Nennt diesen Ursprung "kosmische Kraft", "Erstbeweger der Materie" oder schlicht "Gott" (was sich auch noch viel einfacher schreiben lässt *g*) Die Frage ist viel mehr: Interessiert sich Gott für seine Schöpfung? Ist er gut? Hat er alles ins nur deshalb ins Leben gerufen, damit es eine Weile existiert bevor es stirbt?

So ziemlich alle Religionen und den Glauben an Gott sind für mich Unsinn. Alle Vorgänge sind logisch und rational erklärbar.


Das ist eine ausgesprochen fundamentalistische Aussage. Erstens vergöttlichst du hier Logik und Ratio. Und zweitens unterstellst du, dass es der Religion darum ginge, mit vorwissenschaftlichen Herangehensweisen Unerklärliches erklären zu wollen. Also Religion als Lückenbüßer für den beschränkten menschlichen Verstand. Diese These hält der Vielfalt religiöser Vorstellungen und religiösen Lebens einfach nicht stand.

Die ersten Menschen sollen Adam und Eva gewesen sein. Das kann doch nicht wahr sein. Das ist doch völliger Quatsch. Glauben die Christen denn, dass Gott einen Zauberstab genommen hat und diese beiden ersten Menschen auf die Erde gezaubert hat? Sicher nicht. Beschäftigt euch mal mit der Evolution der Lebewesen und der Menschheit auf der Erde, beginnend mit Einzellern. Der Mensch stammt vom Affen ab (mit Zwischenstufen wie Neanderthaler).


Es spielt überhaupt keine Rolle, ob der Schöpfungsbericht der Bibel wissenschaftlich haltbar ist. Die Bibel ist kein Naturkundebuch, sondern ein Buch, in dem es um die Geschichte Gottes und der Menschen geht und in der obendrein nicht von irgendeinem Zauberstab die Rede ist. Wichtig ist nicht die Frage, ob ein mythologisch gefärbter Bericht historische Tatsachen wiedergibt. Wichtig sind die transportierten Aussagen über Gott, die Welt und den Menschen.

Darüber hinaus: Meinst du, die Evolutionstheorie kommt ohne Zauberstab aus? Woher "weiß" der Einzeller, dass er sich weiter entwickeln soll? Laut Evolutionstheorie "verbessert" sich die Natur laufend selber. Woher "weiß" sie, was gut ist? Ich sehe keinen Grund, Schöpfung gegen Evolution auszuspielen. Das sind für mich zwei Betrachtungsweisen der selben Sache.

In der Bibel stehen schon viele gute und wahre Aussagen (...). Die finde ich schön und gut, aber mit einem gesunden Menschenverstand und sowie einer gesunden Grundeinstellung zum Leben und "Verhalten" sollte man auch so draufkommen, was gut und schlecht ist. Darauf sollten die Menschen auch ohne Bibel kommen.


Woher kommen die "normalen Vorstellungen von Anstand, Moral und Ethik" denn? Hast du ein Beispiel einer nicht religiösen Gesellschaftsform, die in der Lage gewesen wäre, solche ethischen Grundsätze aufzustellen?

Himmel und Hölle kann es einfach nicht geben. Im Verlauf der Menschheit sind schon einige Milliarden Menschen gestorben. Sollen die jetzt alle im Himmel oder in der Hölle sein? Es wäre ziemlich voll. Und wer oder was sollte entscheiden, wer wohin gehört? Das Fegefeuer und die ewige Verdammnis kann ich auch nicht ernst nehmen. Mit Teleskopen können wir viele Lichtjahre weit ins All sehen und nirgends lodert ein Feuerchen.


Wir schauen mit einer menschlich-beschränkten Brille auf Dinge von universellen Ausmaßen. Als Menschen können wir auch gar nicht anders. Wenn man sich Gott als transzendentes Wesen vorstellt, also als unabhängig von Zeit und Raum existent, stellt sich nicht die Frage nach dem Platz. Auch wissenschaftliche Weltsicht kennt die unendliche Ausdehnung des Universums. Also kann Unendlichkeit auch keine unwissenschaftliche Kategorie sein. So oder so macht es keinen Sinn, mit Fernrohren auf die Suche nach Himmel und Hölle zu gehen. Es geht hier eher um Zustände als um Orte. Wer nach Himmel und Hölle sucht, der suche auf der Erde. Oder bei sich selbst.

Meiner Meinung nach war es einer Gruppe von Menschen vor 2006 Jahren einfach sehr langweilig und/oder sie sahen keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Also haben sie eine schöne Saga erfunden, um ihre Mitmenschen aufzumuntern und ihnen Mut zu machen (z.B. um weiterzuleben).


Zunächst einmal: Der Glaube an Gott ist älter als das Juden- und Christentum.
Der Vorwurf, alle Religion sei nur erfunden, um sich die Welt zu erklären, ist alt und wird auch durch Wiederholung nicht jünger. Eine ausgedachte Religion könnte kaum Massen begeistern, Jahrtausende lang in den unterschiedlichsten Kulturkreisen überleben und sich mit Kunst und Wissenschaft austauschen.
Außerdem: Wenn Religion von Menschen gemacht wäre und deswegen für aufgeklärte Individuen nicht relevant sein sollte, was ist dann mit den Wissenschaften? Sind Philosophie, Biologie und Kernphysik nicht allesamt von Menschen erdacht?

Abschließende Frage: Was tut eigentlich ein atheistischer Schweizer, wenn der Alpen Firn sich rötet?




 [user:16869]

Maweki
Wir hatten letztlich in Physik eine Frage, die Lautete:
Auf dem Planeten x existiert ein Pendel. Es Schwingt mit einer Periode von 20 Sekunden. Die Periodendauer veraendert sich auf 60 Sekunden. Was wurde um wieviel geaendert, wenn sich der Ort des Pendels nicht geaendert hat.

Richtig waere gewesen, dass sich die Laenge des Seiles verneunfacht hat. Meine Antwort: Pi ist um den Faktor 3 groesser geworden...

Ich glaube an die Konstanz von Konstanten. Das macht fuer mich die Existenz eines jeden uebermaechtigen Wesens hinfaellig...

I-ack [Golden]
Ich setze dein Post mal offtopic.
Finde es nicht angebracht so zu antworten wenn sich Kanta, scheinbar, solch eine Mühe gemacht hat um explizit auf eure Ansichten (Thesen sind es ja keine) einzugehen.

Und damit kling ich mich auch wieder aus.

Kantakukuruz
Ich glaube an die Konstanz von Konstanten.


Bitte - wenn dir das ne Hilfe bei der Lebensbewältigung ist...
*zwinker*

Maweki
Stell dir mal nen Kreis vor, bei dem Pi 1 1/3 ist oder so *zwinker* *gnök*

Kantakukuruz
@Maweki:

Gotthold Ephraim Lessings Vater, der Pastor Primarius Magister Johann Gottlieb Lessing, und der Hamburger Hauptpastor Erdmann Neumeister streiten sich um die Ehre der Verfasserschaft eines Chorals, in dem die wunderbare Speisung der Fünftausend durch Jesus geschildert wird. In diesem Lied "Mein lieber Gott soll walten" findet sich die ergreifende und humorvolle Strophe: "Andreas hat gefehlet, Philippus hat gezählet, sie rechnen wie ein Kind. Mein Jesus kann addieren und kann multiplizieren, auch da, wo lauter Nullen sind."

Quelle: http://www.tag-des-herrn.de/artikel/1558.htm

Il dudo
Also, ich bin zwar nur Not-Gläubiger, d.h. ich glaube nur an Gott wenn ich richtig in der Scheisse sitze, aber deine Argumente sind echt arm Prosciutto.

Du scheinst mir etwas Depri zu sein, wenn ich mir deine letzten Freds so anschaue. Und dann dieses "Ich brauche kein Userpic, das ist viel zu fröhlich".. Nah..

Vielleicht solltest du dein Seelenheil in einer Religionsgemeinschaft suchen. Ihr habt ja in der Schweiz recht viele Freikirchen zur Auswahl. *zwinker*

Abraxas
@Kanta:
Leider kann ich deinem geilen Text jetzt nix entgegenbringen, mir fehlt grad die Muße, aber ein dicken Respekt von mir dafür.
Auch wenn ich diese Ansicht vielleicht nicht 100% teile, ich werd sie trotzdem teilweise in meine Lebensphilosophie einfließen lassen...

*meditier*

a boy named sue
Die Frage ist viel mehr: Interessiert sich Gott für seine Schöpfung? Ist er gut? Hat er alles ins nur deshalb ins Leben gerufen, damit es eine Weile existiert bevor es stirbt?

Und wie sind die Antworten? Nein, nein, ja? (Quelle: Meine begrenzte Bibelkenntnis)
Sind Philosophie, Biologie und Kernphysik nicht allesamt von Menschen erdacht?

Die Wissenschaften schon, aber nicht die Natur. Und Natur kann man glücklicherweise messen, Gott nicht. (Phil. ist ja wie Theologie eher eine Hilfswissenschaft)

 [user:11534]

hanfling
dickes WORD @kanta

zum Einen: die Bibel muss man metaphorisch betrachten. Zum Anderen: Die Bibel kann man nicht als non-plus-ultra des Christentums nehmen. Denn sie widerspricht sich relativ häufig. Eher sollte das Neue Testament als Grundlage des christlichen Glaubens betrachtet werden.

Wieso gehen alle von einem allmächtigen Gott aus? Gehen wir davon aus, dass Gott nicht allmächtig ist, um uns in unseren Lebenswegen nicht reinzupfuschen, da er uns Entscheidungsfreiheit etc. gegeben hat. Wenn Gott also nur zusehen kann, heißt es nicht, dass es Gott nicht gibt und dass er noch nie etwas bewegt hat.

Des Weiteren gibt es die Anschauung des <wiki>Pantheismus</wiki>. Das ist die Vorstellung, dass die ganze Natur und alles was dazu gehört, also auch wir, Gott ist und Gott eine untrennbare Macht ist, also kein personifizierter Gott existiert.
Man geht also von einer immanenten Transzendenz aus. Wenn man diesen Gedanken weiterverfolgt, kommt man zu Jesus Christus; dem menschgewordenen Gott. Er hat die Grenze zwischen Immanenz und Transzendenz durchbrochen.

Es heißt, dass wir Gott gleichgemacht wurden. Wenn man nun den Ansatz des nicht allmächtigen Gottes verfolgt, und das Gleiche nicht auf das Aussehen bezieht, sondern auf die Eigenschaften, kann man soweit gehen zu sagen, dass Gott uns nicht helfen kann, da er wie wir nicht fähig ist, das Weltgefüge zu verändern. Aber durch die charakterliche Ähnlichkeit mit Gott kann man davon ausgehen dass Gott mit uns leidet, fühlt, trauert und sich mit uns freut.

Wir haben demnach keinen allmächtigen Gott, da er sich selbst aushebeln würde, wenn man vom pantheistischen Weltbild ausgeht.

Gott
ich hab zwar net alles durchgelesen, wollte aber mal was dazu sagen:

ICH BIN GOTT!!!!


*engel*

Kantakukuruz
Dann beweis mal, dass es dich gibt...

Flüchtiger
Gott gibt es nicht!


Das ist wohl ansichtssache. Aber wenn man sich auf die Suche nach ihm macht kann man ihn finden.

sour_mash
Also ich glaube nicht an den Gott der im Himmel sitzt, alles sieht, über alles urteilt etc.

Ich denke jeder glaubt an seinen eigenen Gott, ob das nun Wasser, Luft, Bäume oder auch ein Musiker ist.

Wenn dieser Gott den Menschen hilft das Leben besser zu ertragen oder es einem besser geht einen Glauben zu haben und einer Gemeinde anzugehören
dann ist es in ordnung.

Aber z.B. die Menschen die ihren Glauben falsch interpretieren wie z.B die Selbstmordattentäter die für ihren Glauben töten, die verurteile ich wirklich aufs schärfste.

Die sind nicht religiös sondern besessen!!

Aber solange man frei entscheiden kann ob man glauben will oder nicht an was auch immer ist es in Ordnung!

Aber an diesen "Himmel" glauben wir doch alle manchmal ganz gerne, oder??

Nucleo-Ultrá DaWeed
ich schließe mich mal kommentarlos den fredtitel an

 [user:2350]

Fruchtpfote
Hätte Gott ein Interesse daran, dass wir die Wirklichkeit über seine Existenz erfahren sollten, dann würde er sich jedem von uns zeigen ,ohne dass wir ihn suchen müssten...

 [user:14681]

THChefkoch
Was ist eigentlich der Sinn solcher Diskussionen, wenn jemand an Gott glaubt, kann man ihn durch eine Diskussion sowieso nicht davon abbringen...
Wir (ich und Freunde) haben schon sooo oft darüber disskutiert und jeder ist immer noch seiner Meinung, am ende war jeder nur leicht wütend auf den anderen und wir waren kein Stück weiter.
Ich denke das der Mensch die Finger von solchen Diskussionen lassen sollte wie: Gibt es einen Gott? Was kommt nach dem Universum?...
Dafür sind wir nicht komplex genug...
Jeder sollte jedem seinen Glauben und/oder seine Lebenseinstellung lassen, sofern dieser keinen Menschen oder Tiere wegen seinem Glauben verletzt!
Man sollte einfach, sobald man sich kennengelernt hat, sagen an was man glaubt, dann weiß der/die/das andere woran er/sie/es ist, und gut is...!
Lasst die anderen in ihrem Glauben, ich weiß, dass wenn jemand z.B.sagt, dass Gott im Himmel ist und jeden beobachtet, dass man dann gerne wiedersprechen möchte, sofern man anderer Meinung ist...

Naja is ja alles meine Meinung...
Achja und ich glaube auch nicht an Gott/Jesus/Kirche...

PS: Denkt nicht, das ich was gegen Diskussionen hätte, ich sag anderen gerne meine Meinung und bin auch nicht zu feige sie zu halten, auch wenn es um Kleinkram geht. Ich finde eben nur, dass wir für diese bestimmten Disskusionen nicht "geeignet" sind...