GOA. Goa?? Jaa, Goa !!! Psytrance halt...
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[user:16163] |
MadMann |
Cooler Fred. Viele Infos. Danke. Werde heute abend mehr schreiben muss gerade arbeiten. Mag die Mucke sehr gern bin aber eher ein Newbie....;) |
~Trinacria~ |
Ja, kann mich Madmann nur anschließen... fast.
Würde mich gerne so richtig auslassen, aber.. die Zeit. Hoffe das ich noch dazu komme, habe auch sehr viel mit der Szene zu tun gehabt... |
THChefkoch |
Ich bin auch ein echter Goa-freak *bekenn*
Leider gibts in unserem "Dorf" fast nie auch nur irgendwelche Partys, geschweige denn welche auf denen Goa gespielt wird... Dem ham ich und mein Kumpel aber Abhilfe geschafft, indem wir vor n' paar Monaten ne Party in seinem Garten gemacht ham, war richtig geil, wir hatten zwei Schwarzlicht-lampen in seiner Gartenhütte hängen, und ham an die Wand so ne Art Spinnennetze gehngt, die mit in flourizierende Farbe getränkter Wolle gemacht waren. Sah einfach nur geil aus, ham die ganze Nacht Party gemacht, die Bong kreisen lassen oder uns mit unserer mörder Bowle (war mit ordentlich Wehrmutkraut versetzt) ins Nirvana geschickt... Dass war echt der geilste Abend meines Lebens, mit Interpreten wie infected mushrooms, skazi oder 1200 micrograms ham wir dicht unter der Decke geschwebt, ham alles Negative aus uns herausgetanzt und am nächsten Morgen einfach eingepennt (19 Leute inner sechs quadratmeter großen Hütte). So long, hört schön weiter Goa. Euer Kurti... |
macrocosmic |
Wenn Fragen gestellt werden...
Die Partys sind unbeschreiblich toll. Die Veranstalter oft gestresst, aber fast immer liebenswürdig und sehr engagiert. In Gö und H hab ich vor längerer Zeit welche mit/organisiert, aufgelegt, Deko gebastelt, Feuerholz, Strom, Flyer, Motivation usw. besorgt, aber zur Zeit ist die Lust auf Parties etwas weg.
Seit ca. 10 Jahren. Natürlich über Kifferkumpels. Sonnenschein, gute Laune, TranceZenDance, lächelnde Gesichter, Schweiß, Bass im Bauch, bunt, schön, freu, lieb u.v.m.
Tu was Du willst und lass andere tun was sie wollen, sei freundlich und andere werden freundlich zu Dir sein, hab Spaß und lass auch allen anderen ihren Spaß.
Lagerfeuer sind toll, ein Pool muss nicht sein. ;)
Wo isser hin? Im Herz und im Kopf jedes Einzelnen.
Achja, die anderen Freds: Goa Wissenswertes über Goa (goaaa) p.s. schöne Grüße nach H. Gibt es das BAD noch? |
[user:16163] |
macrocosmic |
Schau mal in Post #625944 oder Blog Eintrag #750 vom [user:4149].
Schreib Dir am besten selbst eine sms zum Testen und Rumprobieren. ;) |
[user:16163] |
[user:16163] |
MadMann |
...*räusper*....Also, ich höre GOA-Trance vielleicht ein halbes Jahr (ich weiß is nich viel hehe) war aber früher als ich voll auf der TechnoSchiene war 2-3 mal mehr oder weniger unfreiwillig auf GOA-Parties. Die fanden an den entlegensten Plätze des Schwarzwaldes statt...kann mich noch an son derbe ausgeleuchteten Steinbruch erinnern...und an die Leute dort...heheh...;)
Also ich fand auch für mich immer die Grundstimmung wichtig, ob das jetzt GOA oder sonstwie heisst war mir immer egal, nur hatte ich im House-Bereich öfters das Gefühl das Drogen der einzige Grund dafür ist das man sich freut oder zusammen ist (ich sach nur die "E-chicks", damit meine ich die Mädelz die dir bei jeder Party voll druff in den Armen hängen und das nur aufgrund von XTC und nicht wegen eines Funken von echten Emotionen). Das heisst nicht das ich dort keine Drogen konsumiert hätte/würde..... edit Text wird vervollständig....kommt später...erstmal relaxen...*gg* |
bigbaysen |
Hey, mal wieder ein Thread für mich!!
Wie waren die Fragen? Ach egal, ich erzähl einfach
Ich mach jetzt erstmal passende Mucke an, erstmal Flyh – Beware of the evil mushroom Mal überlegen, seit wann hör ich Goa? Ich meine, ich bin seit etwa 3 Jahren dabei. Ich hatte eigentlich immer eine Aversion gegen Techno (der Oberbegriff, den man halt für alles elektronische benutzt, wenn man keine Ahnung hat, so wie ich damals). Dann kam das Alter wo man auf den Kiez geht und da ich HipHop, Raggea etc zwar urgerne gehört habe (und auch immer noch höre) aber mich nicht dazu bewegen kann kam es schnell, dass ich Electro- und Houseläden für mich entdeckt habe, erst eher mäßig, dann gern mal öfters… Wie genau ich von da dann auf Goa kam, kann ich nicht genbau sagen, ich weiß nur noch die ersten Tracks, die ich auf dem Rechner hatte. Das waren „Gamma Goblins Part 1“ von keine Ahnung, dann „The Shen“, „Mush Mushi“ und „Area 51“ von Infected. Das waren alles Nummern, die mich echt mitgerissen haben und schnell hatte ich mir dann weitere Interpreten rausgesucht, die ordentlich Druck gemacht haben. Habe dann jede Menge Livesets studiert und bin immer mehr zu meinem heutigen Geschmack gekommen, der sich von ruhigerem melodischerem Goa (z.B. Klopfgeister, manchmal Yahel) bis zum Full-On erstreckt (Flyh, Cosmic Tone, Sirius Isness, Logic Bomb, Planet B.E.N., Sonus, Shiva Shandra, Sharigrama, ach die Liste ist endlos). Hier im Norden, zumindest in und um hamburg, ist es nicht wirklich schwer an Indoor Parties zu kommen, da gibt es das Ryders Café wo wöchentlich Veranstaltungen steigen (ich glaube in Lübeck?! Es sind immer ander Leute gefahren ) und natürlich auf dem Kiez (MK2 Club im „Last Minute“ oder auch Traxx, wo ich allerdings ungerne hingehe, weil da eher Dark-Psy gespielt wird, auf was ich nicht so stehe und die Leute da sind auch eher unter „Techno-Trooper“ einzuordnen, falls jemand weiß wovon ich spreche). So kam ich dann immer mehr dazu, hab in der Anfangszeit auch ein büschn öfters mal die teurere Droge genommen, passt recht gut dazu, aber das soll weniger unser Thema sein, jedem das seine, solange alles kontrolliert und in maßen stattfindet und man sich noch selber wieder erkennt. Bin zur Zeit ca 1-4 Mal in 2 Monaten im MK2, ein sehr nettes freitägliches Event (siehe Flyer), nicht zu voll, immer so um die 7-8 Leute auf der Tanze und etwa 20-30 im ganzen Laden verteilt, nicht die Tanzflächenzombies die man ja kennt… Sehr cool immer, allerdings trotzdem viel Betrieb auf den Toiletten da
[bild:7126] Mein größtes Event war die Liquid Times 2004 irgendwo im Osten! Consequencer live (waren allerdings auch schon mal im Phonodrome bei „Frischzellenkur“, da hab ich sie auch schon gesehen) war der absolute HAMMER, ich war mir gar nicht bewusst, dass die da oben sind, waren halt 2 Leute hinter ihren Pulten, bis plötzlich der eine seine Blitzform-Gitarre rausholte und anfing RICHTIG abzurocken. Obwohl, wartet mal, nee, ich glaub das war Consequencer im Phono und S.U.N. Project (anspieltip: Dance of the Witches St Pauli Mix) aud er Liquid. Genau so war das. Auf jeden Fall kaum zu toppen…. Mitveranstaltet hab ich nur unsere private kleine 6-Mann/Frau Goa-Sylvesterparty, weil ich meinen Rechner und Anlage mitgebracht habe, dementsprechend hab ich auch „aufgelegt“, sofern man das bei Winamp so nennen kann
Siehe Bild (fragt bloß nicht, warum Abo nur ne Boxer anhatte, so sind wir Jungs alle rumgelaufen *gg*) [bild:10347] Was verbinde ich mit Goa? Fröhliche Menschen, friedliche Parties (wenn mich jemand nach der Stimmung auf solchen Parties fragt sag ich immer, dass die Leute sich entschuldigen im Weg gestanden zu haben, wenn du ihnen aus Versehen auf den Fuß trittst ), ausgelassenes Tanzen, worauf keiner achtet. (Wie schräg wird man bitte von den coolen Checkern auf HipHop-Parties angeguckt, wenn man nicht so tanzt, wie es ihnen passt?!), vollkommene Freiheit was Kleidung, Aussehen, Nationalität etc angeht, Party, Party, Party! Obwohl ich auch zu Hause und im Auto oft (oder hauptsächlich?) und gerne diese Musik höre – mittlerweile begleitet sie mich fast überall.
Was mir wichtig ist? Deko sollte vorhanden sein (reichen ja schon ein Paar Fädendinger oder sonstige Schwarzlichtsachen), Getränkepreise (im MK2 z.B. € 1,60 für ein gezapftes Astra: Spottbillig im Gegensatz zu € 3,50+Pfand für ein Flaschenbecks auf Electroparty), nettes Publikum – eher die Variante Hippy als die Variante Techno-Trooper (mit Ufo-Hose und Buffalos ), Eintrittspreise sind relativ – es kommt immer drauf an was geboten wird. Wenn ich sehe, dass die Fusion über 60 ois kostet muss ich bedenken, dass da soziemlich alles denkbare geboten wird: Kinderhort (ich finde es allerdings unverantwortlich Kinder mit auf Goa zu nehmen, schon sehr oft gesehen), Kino, Audiokino, Theater, weißichwasnichtalles… und natürlich keine
Viele Techno/Trance/Hardstyle etc hörende Leute behaupten immer Goa sei monoton, wobei ich das komplette Gegenteil empfinde. Bei den eben genannten Musikrichtungen ist aus meiner Sicht der Dinge eine schnelle, ewig gleiche Bassline vorhanden, auf die dann Happy-XTC-Melodien gepackt werden. Bei Goa im Gegenteil wird teils vllt an Melodie gespart, was sie allerdings WENN sie dann einsetzt umso geiler macht (Flyh – Fifth Floor hat etwa 3m20sek vorspielzeit, bis die endgeile Melodie einsetzt). Dafür allerdings liegt die Faszination im Goa in den Details: Die Bassline ist dynamischer, sie ist im selben Lied öfters durch Geschwindigkeitswechsel (Sirius Isness – Radar Detection) oder sonstige Änderungen selten gleich, hat diese herrlichen Aussetzer (Sharigrama – Magic land), die einen schreien lassen, wenn der Beat wieder reinpumpt und dieses Dunk-tuku-Dunk, was sich im geschriebenen kaum beschreiben lässt. Dann kommen die kleinen Hintergrund-/Nebengeräusche dazu, die das ganze auch interessanter werden lassen; diese kleinen, oft kosmisch angehauchten, immer wiederkehrenden Geräusche. Woah, man kann das alles nicht beschreiben, man muss es erlebt haben. Ich habe bei non-virtuellen Diskussionen schon oft den Begriff Erlebnismusik benutzt, weil zumindest ich bei der Musik vollkommen mitfühlen und mitgehen kann. Aber was erklär ich euch die Musik, ihr kennt sie selber. Ich denke nur, es könnte interessant sein, mal die Schwerpunkte von anderen kennen zu lernen. Hui, welche Gruppe ich noch unbedingt erwähnen wollte ist SONUS: Verdammt, die sind auch die Härte: Alice is amazed (schon seit langem mein Handy-Klingelton, ab dem Einsatz des Lachens), Auch Krabben tanzen Tango, Engelstrompeten etc. Sehr eigener Style, aber absoluter Renner! So, ich glaube ich bin mittlerweile auf fast alle Fragen eingegangen, ich hoffe es ist nicht zuviel zum lesen und zum Ende muss ich natürlich noch den folgenden Smiley loswerden, der hier natürlich auch nicht fehlen darf. In diesem Sinne, so long und happy Stampfing. bild:9472 P.S.: Wie tanzt ihr eigentlich? Bei mir ist es die Variante mit den Füßen zu stampfen und ein wenig zu marschieren und mit den Armen im Grunde links und rechts synchrone Bewegungen zu machen, meist nach vorne und wieder nach hinten, respektive hoch und runter… Würd mich noch mal interessieren! |
~Trinacria~ |
Goa... was ganz besonderes meiner Meinung nach. Anders als alle Musikrichtungen und Szenen die ich sonst kenne. Viel intensiver, abgespacter. Von der Musik, den Partys und den Leuten. Was so besonderes, dass man dem ganz leicht verfallen kann.. Ich bin mit 17 in die Szene gekommen, direkt mit Partys organisiert... 1x im Monat, so zwischen 100-600 Leute. Hab dort Deko mit einer Freundin gemacht und die Flyer. Es war wirklich mit eine der geilsten zeiten meines lebens, ich war eh die kleine, hab alle djs und veranstalter gekannt und nen riesen `Freundeskreis´ gehabt.. Das ging über 1 1/2 jahre mit den exessivsten Partys überhautpt. Wo man sich da manchmal wiedergefunden hat. Allerdings gabs auch Nachteile, meine Noten in der Ausbildung sanken, die Anwesenheit ebenfalls. In der Schule wurd konsumiert und die Gedanken haben sich nur ums nächste WE gedreht. Man wurde vercheckter und hat mit normalen Leuten so gar nichts anfangen können. ich habe immernoch mit sehr vielen leuten aus der szene Kontakt, hauptsächlich Djs. und das seit Jahren. Es ist schön ab und an die Leute wieder zu sehen, ab und an mal auf eine Party zu gehen und bekannte zu treffen. ich liebe es sogar,.... Was ich daran nicht liebe; das die Leute... schwer auszudrücken. jahr für Jahr das gleiche machen, jedes WE, wenn nicht jeden tag drauf und in seiner eigenen Welt. Die leutz sind arbeitslos, bzw, DJs oder Veranstalter, aber de meisten gehts mit der zeit immer schlechter. haben probleme mit der polizei, verlieren ihren führerschein, jegliche perspektive... Ich mein, es ist geil auf die Gesellschaft zu scheißen und so sein ding zu machen . Ich find aber man verliert ganz leicht den bezug zur realität und flüchtet sich in die Szene... und der schuss geht meistens nach hinten los.. Jedenfalls bei denen aus meinen Bekanntenkreisen... Die meisten DJs die ich kenne, legen auch absoluten Full oN auf., So Full Moon Party Sound. Ich steh aber zum tanzen eher auf den arschwackel-abflieg-goa.. (Ok, bis auf eine ausnahme einer indoor-party in Innsbruck )
Man... goas sind schon das absolut feinste.... aber es ist so schlecht kombinierbar in meiner Zeit. Ich will halt weg hier, aus D...oder EU ... und dafür muss ich was tun und kann nicht feiern... Ach, Infected Mushroom oder Void find ich extrem geil... ok., ist full on, bis auf das chill out album von infected, converting vegetariens, kennt das jemand? ich hab noch nie besser produzierte Töne gehört.. wie lang die Leutz auch nur vor einem Loop hocken müssen...
Eins? .... Aber das absolute, war im Februar 2004 in Thailand, auf Koh Phangan... Was ich gefühlt habe in diesem Momenten ist unbeschreiblich. ich hab im kopf für alle meine freunde mitgefeiert, weils einfach so geil war. Irgendwo, auf ner kleinen Insel, in den Tropen udn am arsch der welt, mit solchen lieben Menschen udn toller Musik, sowas erleben zu dürfen.... der hämmer!
Ja und nein. Nein, weil ich auch schon oft nüchtern, wirklich nur auf cola, auf Partys war udn es geil war. Alleine das tanzen hat einen so gekickt. Ja, weil ich finde diese Musik und alles was dazu gehört sind für drogen gemacht. Mit ist es einfach unbeschreiblich. Und stark. Erlebst du es einmal so richtig, ist man dabei. und das manchmal leider zu extrem und man vergisst sein Leben auf die Kette zu kriegen.
Hm... Alles wichtig. Deko, ist einfach voll wichtig und ich finde es sind einige professionelle leute unterwegs wo ich absolut meinen hut vor ziehe (wenn ich einen aufhätt) Ich selbst hab viel gemalt, mein erstes Bild erstrahlt auch gerade im Schwarzlicht hinter mir... Viel Fadenspann sachen gemacht... Anlage, klar ist ne richtig geile anlage richtig geil ;) Aber.. wir haben auch schon ne richtig geile party am rhein gehabt, wo die musik vom dj über ein auto ging, der mit dem kofferraum offen zur tanzfläche zeigte...) Das auch nur weil die normalen Boxen zerschossen sind... Chill Out, voll wichtig. Hängt man eh fast am meisten drin rum, kann man toll labern, rauchen und gute chill musik kann so richtig kicken... Getränkepreise, alles voll teuer, aber saufen ist da eh nicht so bei mir... außer jägermeister ;) ich war mal auf einer Party, in Belgien, Antwerpen bei Halluzinogen, war gerade aus 8 Monaten Asien zurück und wollte ne flasche wasser bestellen... hatten sie nicht, hätten mir ein glas sprudel geben können... für 3 € !! Hab ich dann nicht genommen und dafür irgend nen long drink bestellt... für ganze 7,50€ ...nach 25 € Eintritt... Mir standen die Tränen in den Augen. Open Air! Open Airs sind einfach immer das geilste. Da kommt keine Indoor dran... auch wenn die auch richtig geil sein können.. Hey, das feeling auf ner open air
Ich finde die Goa-Szene ist in den letzten Jahren schon was... komerziger geworden und es gibt Acts die mir wie Popstars vorkommen. ich glaub, Tikal heißt der, son Israeli, der schon sehr gute Musik macht, aber wie ein Pilz aus dem Boden geschossen ist und wie ein popstar gefeiert wurde.. so mit autogrammen und so... es ist eh schwierig mittlerweile abzuschätzen wer gut udn wer nicht ist. Es ist mit unserer Technik so verdammt einfach musik zu machen... deswegen sind infected auch die richtigen helden für mich. Die ihr Leben darein investieren. Es war die krasseste, verrückteste Szene die ich bisher kennengelernt habe und das ist fast ausschließlich positiv gemeint.. mit einem kleinen miesen beigeschmack... die drogen. Es ist einfach eine Welt in die man sich flüchten kann, so einfach... und das tun die leute ebenso wie die kiffer... nur halt,viel exessiver... und ich persönlich komme mit dem und unserer gesellschaft nicht klar. Ich komme ja so schon mit der Gesellschaft nicht klar und bin sehr froh wenn ich wieder weg bin... ich hab wirklich viel erlebt, viel erfahren dürfen... durch die Szene und ich bin froh mir solch eine Meinung bilden zu können.. Und, ich weiß, ich bin nicht raus aus der Szene, ich nehm mir nur ne auszeit, bis es wieder passt.. aber, ich werde auch nie wieder so intensiv dabei sein, wies mal war.. Und es war verdammt toll! So, war das mal schön sich in der richtung auszulassen, spricht man so selten mit normalen leuten drüber... nie. bigbaysen wie tanzt man..ja, vergleichbar mit dem was du geschrieben hast, aber auch einfach wildes umhergespringe, sich einfach von der musik leiten lassen, einfach nur da stehen und mit der seele tanzen... In der szene muss man nämlich glücklicherweise nicht an tanzschritte oder so oder so ne art um cool zu sein, achten.. da darf man einfach sein.... edit: Goaschlampe, vor dir ziehe ich auch meinen unvorhandenen Hut was Deko angeht ;) geil. |
THChefkoch |
Wermutkraut
Verwendung Wermut wird zur Herstellung von Absinth und Weinaperitifs (Vermouth) verwendet. Exzessiver Absinth-Missbrauch führt zu Abhängigkeit, was auf den meist sehr hohen Alkoholgehalt und das darin enthaltene Nervengift Thujon, das in hohen Dosen oder über längere Zeit eingenommen zu irreversiblen Nerven- und Gehirnschädigungen führt, zurückzuführen ist. In neuerer Zeit werden die entsprechenden Studien aus der Zeit um 1900 aber zunehmend angezweifelt und die Wirkung zum Teil einfach auf den sehr hohen Alkoholgehalt des Absinths, typischerweise 45% bis 74%, zurückgeführt. Außerdem waren in weit verbreiteten billigen Absinthen Chemikalien wie Methanol, Kupfersulfat und Zinksulfat enthalten, um das Aussehen aufzubessern. Sie könnten ebenso zu den Schädigungen geführt haben. Medizinisch wird Wermut unter anderem zur Anregung der Magenfunktion gebraucht. In der Volksmedizin findet der Wermut als Purgaz auch Verwendung als gynäkologisches Mittel (zur Abtreibung und zur Einleitung der Geburt). Wermut-Tee wird bei Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Erbrechen und Durchfall verwendet, ist jedoch besonders für Frauen im gebärfähigen Alter nicht empfohlen, da es bei bestehender Schwangerschaft zur Abstoßung oder zur Schädigung des Fötus führen kann. Der englische Name "wormwood" (= "Wurmholz") deutet darauf hin, dass man dem Wermut anti-parasitäre Eigenschaften zuschreibt. Diese Eigenschaft macht es nicht verwunderlich, dass Wermut auch schon zu biblischen Zeiten weit bekannt war. Wermut gehört zu den bittersten unter den bekannten Kräutern. In symbolischer oder poetischer Sprache steht der Name oft auch für Bitterkeit und Trauer (Wermutstropfen). Dass dessen Bitterkeit bekannt war, lässt schließen, dass Wermutzubereitungen trotzdem ´genossen´ wurden und man sich irgendeine positive Wirkung davon versprach. Dem Wermut werden auch visionsfördernde (halluzinogene) Eigenschaften zugesprochen. Im Mittelalter bezeichnete Hildegard von Bingen Wermut als den Meister über alle Erschöpfungen. Siehe auch: Liste der Küchenkräuter und Gewürze, Wermutjauche [Bearbeiten] Sprichwörtliche Verwendung Der Ausdruck „Wermutstropfen“ spielt auf die Bitterkeit des Wermuts an und beschreibt Dinge oder Erfahrungen, die eine Spur von Bitterkeit (als Synonym für Schmerz oder unangenehmes) in an sich Schönes bringen, so wie auch ein Tropfen Wermut auch einem süßen Getränk eine Spur Bitternis verleiht. [Bearbeiten] Namensherkunft lat.-griechisch: absinthium, Lehnwort zu persisch sipand. (Quelle: Wikipedia) Absinth Absinth (auch: Absinthe, Wermutspirituose) ist ein wermuthaltiges alkoholisches Getränk mit (im historischen Standardrezept) Anis-, Fenchel-, Melisse- und Ysop-Zusätzen. Der Alkoholgehalt liegt standardmäßig zwischen 45 und 74 Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender Kräuter, insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt. Als Hauptwirkstoff von Absinth galt früher neben Alkohol das thujonhaltige Wermutöl des Wermutkrauts Artemisia absinthium, das dem Absinth seinen Namen gibt. Heute ist jedoch erwiesen, dass Thujon zwar in Dosen von mehreren hundert Milligramm leicht psychoaktiv wirkt, jedoch in Absinthen nur geringfügig bis gar nicht enthalten war. Durch Destillation konnte das Wermutöl nicht in den Absinth gelangen, da es eine viel höhere Siedetemperatur besitzt als Ethanol. Hochwertige Absinthe wurden damals und werden heute wieder mittels Destillation – mittelmäßige Absinthe mittels Mazeration von Wermut hergestellt. Öle und Extrakte finden sich nur in Billigprodukten wieder. Die angeblich typisch grüne Farbe, wegen der Absinth auch die grüne Fee (französisch: la Fée Verte) genannt wird, kam früher von Chlorophyll (heute werden in minderwertigen Produkten auch Lebensmittelfarbstoffe eingesetzt). Hochwertige Produkte werden auf natürliche Weise mit pontischem Wermut, Ysop und anderen typischen Kräutern eingefärbt oder es wird gänzlich auf eine Färbung verzichtet. Bleibt der Absinth klar spricht man in Frankreich von einem "la Blanche" und in der Schweiz von einem "la Bleue". Thujon ist ein Neurotoxin. Die Absinth-Herstellung war in den meisten europäischen Ländern lange Zeit verboten. Heute ist Absinth fast überall wieder erhältlich, jedoch gelten Maximalwerte für Thujon (in Europa 5 mg/kg in alkoholischen Getränken mit unter 25 Volumen-Prozent Alkohol, 10 mg/kg in alkoholischen Getränken mit einem Alkoholgehalt von über 25 Volumen-Prozent und 35 mg/kg für Bitterspirituosen). Absinth wird, wie andere Anis-Spirituosen (zum Beispiel Pastis oder Ouzo), meist nicht pur getrunken, sondern mit Wasser verdünnt. Die klare, grüne Flüssigkeit trübt sich dabei ein. Diese Reaktion wird Louche-Effekt genannt. Ursache des Effekts ist die schlechte Wasserlöslichkeit der im Absinth enthaltenen ätherischen Öle. Wegen des selbst unter den Spirituosen sehr hohen Alkoholgehalts des Absinths ist es nicht zu empfehlen, ihn unverdünnt zu trinken, da sonst u. A. Verletzungen an den Schleimhäuten verursacht werden. Tees aus der bitteren Absinth-Pflanze gab es schon in der Antike. Das Rezept für Absinth entstand jedoch erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts in der französischsprachigen Schweiz, im Val-de-Travers im Kanton Neuenburg (Neuchâtel). Ein Arzt namens Dr. Pierre Ordinaire entwickelte es dort im Jahre 1792 als Heilmittel. Bald darauf gelangte das Rezept in die Hände von Henri Louis Pernod. 1805 begann Pernod mit der kommerziellen Produktion des Likörs und eröffnete in Pontarlier (Frankreich) die erste Absinth-Destillerie. In Folge entstanden in Frankreich und in der Schweiz mehrere Konkurrenzunternehmen. Die Absinth-Produktion war für ein Jahrhundert ein bedeutendes Gewerbe. Seine zum Teil geheimnisumwitterte Aura bezog der Absinth aus dem oben erwähnten Louche-Effekt, um den sich zahlreiche Trinkrituale bildeten. Traditionellerweise wurde ein Stück Zucker auf einen Absinthlöffel gelegt (Ein Absinthlöffel ist ein Löffel mit vielen kleinen Löchern. Er ist 15 bis 20 Zentimeter lang und es gibt ihn in vielen verschiedenen, kunstvollen Formen und Variationen) und langsam mit kaltem Wasser übergossen, bis er sich auflöste und in ein Glas mit Absinth floss. Bei einem neu aufgekommenen Verfahren wird der Zucker vorher in Absinth getränkt und dann angezündet, um den so karamellisierten Zucker in den Absinth zu geben. Rituale wie diese, sowie der damals im Verhältnis günstige Preis, mögen dazu beigetragen haben, dass der Absinth zu einem der populärsten alkoholischen Getränke des 19. Jahrhunderts wurde. Bereits um das Jahr 1850 wurden Sorgen über die Folgen des chronischen Absinth-Konsums laut. Dieser führe angeblich zu Absinthismus. Als Symptome galten Sucht, Übererregbarkeit und Halluzinationen. Man führte dies auf das Thujon zurück. Heute wird jedoch in der Forschung davon abgerückt und die Wirkung dem hohen Alkoholgehalt zugeschrieben. Ein spektakulärer Mordfall am Anfang des 20. Jahrhunderts, bei dem ein Mann im Absinth-Rausch seine Familie tötete, führte dazu, dass Herstellung und Verkauf von thujonhaltigen Getränken in den meisten europäischen Ländern und den USA gesetzlich verboten wurde. Dieser Mord wurde von einem Alkoholiker verübt, der neben seinem Absinthkonsum täglich auch mehrere Liter Weißwein trank. Diese Tatsache blieb bei der Verbotsdebatte (welche auch von den Weißweinproduzenten geführt wurde) meist unerwähnt. In der Schweiz wurde das Absinth-Verbot 1910 durch eine Volksinitiative im Jahre 1908 sogar in die Verfassung aufgenommen. Dieser Artikel wurde jedoch am 1. Januar 2000 aufgehoben und durch einen entsprechenden Eintrag im Lebensmittelgesetz ersetzt. Die Legalisierung des Absinth erfolgte am 2. März 2005, somit war der Konsum und die Herstellung von Absinth bis zu diesem Datum in der Schweiz sehr eingeschränkt. Eine einzige Brennerei "Kübler", ein altehrwürdiges Familienunternehmen, hatte die Erlaubnis für den Schweizer Markt eine minderwertige Absinth-Version zu brennen. Diese wurde "Extrait-d'Absinthe" (mit 45%) genannt. Im Gegensatz zur jetzt erhältlichen "Véritable fée verte" mit 53% Alkohol. Im Geheimen wurde der Absinth jedoch durchgehend auch während des Verbots weiterhin hergestellt. Besonders im Schweizer Jura wurde das Verbot kaum beachtet. Nicht verboten wurde die Absinth-Herstellung in der Tschechoslowakei sowie in den EU-Ländern Spanien und Portugal. Dies führte aufgrund einer EWG-Richtlinie zur Aufhebung des Absinth-Verbots in der Europäischen Union. Seit 1991 ist in Deutschland ein reglementierter Thujon-Anteil erlaubt, der je nach Alkoholgehalt zwischen 5 und 35 mg/kg liegen kann. [Bearbeiten] Herstellung Bei der Herstellung wird Wermut und ein Teil der Zutaten (wie z. B. Anis und Fenchel) in Neutralalkohol oder Weinalkohol mazeriert und anschließend destilliert. Die Destillation ist notwendig, um die starken Bitterstoffe des Wermuts abzutrennen. Diese sind weniger flüchtig als die Aromastoffe und bleiben bei der Destillation zurück. Andernfalls wäre das Ergebnis ungenießbar bitter. Das Destillat kann danach mit den anderen Zutaten (wie z. B. pontischem Wermut und Ysop) eingefärbt werden. Einige heutige Absinthe (zumeist minderwertige Sorten) werden mit Lebensmittelfarbe künstlich eingefärbt. Neben der "Grünen Fee" gibt es auch den rot,schwarz und blau eingefärbten Absinth. [Bearbeiten] Trinkrituale Absinth kann auf verschiedenste Art getrunken werden. Jedoch haben sich aufgrund der Charakteristik des Absinths, wie z.B. Louche-Effekt, bitterer Geschmack und hoher Alkoholgehalt, im Laufe der Zeit ganz spezielle Verfahren entwickelt um den persönlichen Genuss des Absinths noch zu steigern. Dabei lassen sich vor allem drei Versionen der Absinthvor- und Zubereitung ausmachen, welche alle oft als traditionell betitelt werden: Das französische Trinkritual, die Schweizer Trinkart und das Feuerritual. Einzig das französische Ritual besitzt eine historisch belegbare Tradition, Absinth wurde im 19. Jahrhundert bis hin zum Verbot (1915) in Frankreich auf diese Weise genossen. Die Schweizer Trinkart findet vor allem bei süßen Absinthen Anwendung, da hierbei die Zuckerzugabe mit Hilfe eines Absinthlöffels entfällt. Das Feuerritual ist historisch nicht mit dem Absinthkonsum verbunden und stellt eine neuzeitliche Entwicklung im Zuge von Vermarktungsstrategien tschechischer Absinthhersteller dar. Es wird seitdem auch das tschechische Trinkritual genannt. [Bearbeiten] Das französische Trinkritual ca. 2-4 cl Absinth in ein Absinthglas füllen. Ein oder zwei Stück Würfelzucker auf einen Absinthlöffel platzieren. Ganz langsam und vorsichtig eiskaltes Wasser über den Zucker gießen. Verdünnt wird, je nach Geschmack, im Verhältnis 1:3 bis 1:5, so dass man den Alkohol geschmacklich nicht mehr oder kaum noch spürt. [Bearbeiten] Die Schweizer Trinkart ca. 2-4 cl Absinth in ein Absinthglas füllen. langsam mit Eiswasser, je nach Geschmack, im Verhältnis 1:3 bis 1:5 auffüllen [Bearbeiten] Das tschechische Trinkritual ca. 2-4 cl Absinth in ein Absinthglas füllen. Ein oder zwei Stück Würfelzucker in den Absinth tauchen, auf einen Absinthlöffel platzieren und anzünden. Sobald das Zuckerstück Blasen zeigt und karamellisiert, die Flammen löschen und den Löffel in das mit Absinth gefüllte Glas tauchen. Auf keinen Fall dürfen noch brennende Zuckerstücke in den Absinth gegeben werden, da hierbei Brandgefahr besteht. Mit Eiswasser im Verhältnis 1:3 bis 1:5 mischen. Auch hier entscheiden persönlicher Geschmack und Stärke des Absinth. [Bearbeiten] Das russische Trinkritual ca. 4-10 cl in ein Absinthglas füllen. Ein bis fünf Sekunden warten und dann in einem Zug trinken. [Bearbeiten] Berühmte Konsumenten Neben vielen Künstlern, Schriftstellern und Halbweltsleuten gehörte auch ein Mann zu den Anhängern der Grünen Fee, der besondere Bekanntheit erlangte: Vincent van Gogh. Wann immer er es sich leisten konnte, trank er Absinth. Auch ansonsten zeigte er große Phantasie, um berauscht zu werden. Deshalb trank er z.B. Terpentin und Kampferöl. Ein weiterer großer Anhänger und Künstler war der Alkoholiker und Grafensohn Toulouse-Lautrec (1864-1901). Er ist an seinem zu hohen Alkoholkonsum gestorben und hatte die Angewohnheit, seinen Absinth nicht mit Wasser, sondern mit Cognac zu verdünnen. Zu diesem Thema malte er auch das bekannte Bild "Die Absinthtrinkerin". In der Bohème von Paris, wo er lebte, war Absinth sehr beliebt. Z.B. genossen außer ihm noch die Künstler Degas, Monet, Manet, Gauguin, Siley und Pizzaro den Geschmack der "Grünen Fee". |
[user:471] |
MadMann |
...sehr geiles&informatives post Mhmm, ich selber bin jetzt nicht unbedingt wild nach Goa zu reisen, für mich persönlich stehen einfach auch die abgefahrene Naturlocations im Vordergrund. Ich habe mal so derbe geile Pics vonner GoaParty in Mexico gesehen. Das sah aus wie in einer Mondlandschaft und jeder hatte einen eigenen Hügel für sein Zelt/whatever das sah sooo derbe abgefahren aus. Sehr interessant war auch mal eine ca.2 Stündige Reportage über Austeiger auf Goa...und naja beneidet habe ich die meisten nicht, den die sind mit Ihrem ganzen Erspartem dort vor ca.10-15 Jahren hingedüst sind um ein "freies" Partyleben dort zu haben und am Ende standen Sie vor dem nichts. Entweder voll durch so das sie garnicht mitbekommen haben was so sache ist oder halt verzeifelt einen Weg suchend das Geld für den Rückflug zusammen zu bekommen. Da breche ich lieber nur für 1-2 Tage in der Woche aus meinem Alltagsgtrott aus....da bin ich ehrlich...;) |
~Trinacria~ |
Freut mich MadMann ;)
Ich würde auch nicht nach Goa reisen wollen, es ist nicht mehr das was es war und das wird es nie wieder sein. ich würd einmal kurz hinfahren um zu sehen wie es jetzt ist. Um mir eine bessere Meinung bilden zu können... aber ansonsten.. |
[user:16163] |
macrocosmic |
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