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GOA. Goa?? Jaa, Goa !!! Psytrance halt...

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 [user:16163]

MadMann
*hey* Cooler Fred. Viele Infos. Danke. Werde heute abend mehr schreiben muss gerade arbeiten. Mag die Mucke sehr gern bin aber eher ein Newbie....;)

 [user:2981]

THChefkoch
Ich bin auch ein echter Goa-freak *bekenn*
Leider gibts in unserem "Dorf" fast nie auch nur irgendwelche Partys, geschweige denn welche auf denen Goa gespielt wird...
Dem ham ich und mein Kumpel aber Abhilfe geschafft, indem wir vor n' paar Monaten ne Party in seinem Garten gemacht ham, war richtig geil, wir hatten zwei Schwarzlicht-lampen in seiner Gartenhütte hängen, und ham an die Wand so ne Art Spinnennetze gehngt, die mit in flourizierende Farbe getränkter Wolle gemacht waren.
Sah einfach nur geil aus, ham die ganze Nacht Party gemacht, die Bong kreisen lassen oder uns mit unserer mörder Bowle (war mit ordentlich Wehrmutkraut versetzt) ins Nirvana geschickt...
Dass war echt der geilste Abend meines Lebens, mit Interpreten wie infected mushrooms, skazi oder 1200 micrograms ham wir dicht unter der Decke geschwebt, ham alles Negative aus uns herausgetanzt und am nächsten Morgen einfach eingepennt (19 Leute inner sechs quadratmeter großen Hütte).

So long, hört schön weiter Goa. Euer Kurti...
*abrock* *abrock+*

macrocosmic
Wenn Fragen gestellt werden...
Ich will eure Meinung zur Scene, zur aktuellen/vergangenen Musik, zu Partys und Veranstaltern, habt ihr schon mal ne Goaparty gemacht, mitgeholfen, habt ihr vor mal eine zu machen/mitzuhelfen?
Die "Szene" ist gut vermischt, friedliebend, bunt, phantasievoll und meist sehr sympatisch.
Die Partys sind unbeschreiblich toll.
Die Veranstalter oft gestresst, aber fast immer liebenswürdig und sehr engagiert.
In Gö und H hab ich vor längerer Zeit welche mit/organisiert, aufgelegt, Deko gebastelt, Feuerholz, Strom, Flyer, Motivation usw. besorgt, aber zur Zeit ist die Lust auf Parties etwas weg.
Ich will wissen, warum ihr gerade diese Musik hört, wie lange schon, wodurch habt ihr sie kennengelernt, was verbindet ihr mit dieser Musik?
Ich höre nicht nur diese Musik, aber sie reisst mich wenndann immer wieder mit.
Seit ca. 10 Jahren.
Natürlich über Kifferkumpels.
Sonnenschein, gute Laune, TranceZenDance, lächelnde Gesichter, Schweiß, Bass im Bauch, bunt, schön, freu, lieb u.v.m.
Hattet ihr, wie so viele, ein Schlüsselerlebnis?
Ja, natürlich. Eine kleine feine Open-Air-Geburtstagsparty mit unglaublich schöner Deko, riesiger Anlage, netten (sehr verschiedenen und doch so geeinten) Leuten, stundenlangem Getanze, Vollmond, Grasgeruch, Tee und der Möglichkeit alles was belastet herauszuschreien und wegzutanzen.
Ist Goa für euch ein Lebensstil, eine politische Einstellung?
Goa ist für mich eine Lebenseinstellung:
Tu was Du willst und lass andere tun was sie wollen, sei freundlich und andere werden freundlich zu Dir sein, hab Spaß und lass auch allen anderen ihren Spaß.
Wart ihr früher auf Goa und nun stinkts euch, und wenn ja, warum?
Ich war noch nie dort.
Muß man auf Goapartys automatisch Drogen nehmen?
Nö, die Musik kann mich schon in drogenähnliche Räusche versetzen, mit Gras und Bier kann es jedoch noch besser werden.
Wie wichtig ist für euch auf Partys: Deko, Anlage, ChillOut, Getränkepreise, Eintrittspreise, DJ, LiveAct, drinnen, draussen, etc.
Alles gleich wichtig. Es muss ja nicht riesig, viel oder megabombastisch sein, das darinsteckende Herzblut und die Mühe ist entscheidend.
Was ist euch wichtig, was nicht?
Schwer zu sagen, die eigene Stimmung gibt den Ausschlag.
Lagerfeuer sind toll, ein Pool muss nicht sein. ;)
Wenn ihr auf einer Goaparty seid, sind um euch herum nur breit grinsende, fröhlich-nette Menschen, oder nur bleiche Feierleichen, die mit stumpfen Blicken aus eingefallenen, faltigen Gesichtern die Situation taxieren?
Sowohl als auch, frühmorgens sind oft nur noch total durche Leute unterwegs, mittags kann das alles schon wieder ganz anders sein.
Gibt’s den oft beschriebenen Spirit noch, und wenn nicht, wo ist er hin?
Den gibt es manchmal noch auf kleineren Veranstaltungen, bei sehr großen Parties (Voov, Shivadings und wie sie alle heissen) geht es anscheinend nur noch um Kohle, ultimative Breitung und größer/schneller/lauter.
Wo isser hin? Im Herz und im Kopf jedes Einzelnen.
Ist die Musik für euch nur noch das ewig gleiche, mittlerweile kommerzielle Geballer/Diskosound, oder die vielschichtigste, innovativste Musik überhaupt, von Kommerz keine Spur?
Es gibt solche und solche, ich hör was mir gefällt, der Rest ist egal.

Achja, die anderen Freds:
Goa
Wissenswertes über Goa (goaaa)
p.s. schöne Grüße nach H. *grins*Gibt es das BAD noch?

 [user:16163]

macrocosmic
Schau mal in Post #625944 oder Blog Eintrag #750 vom [user:4149].
Schreib Dir am besten selbst eine sms zum Testen und Rumprobieren. ;)

 [user:16163]

 [user:16163]

MadMann
...*räusper*....Also, ich höre GOA-Trance vielleicht ein halbes Jahr (ich weiß is nich viel hehe) war aber früher als ich voll auf der TechnoSchiene war 2-3 mal mehr oder weniger unfreiwillig auf GOA-Parties. Die fanden an den entlegensten Plätze des Schwarzwaldes statt...kann mich noch an son derbe ausgeleuchteten Steinbruch erinnern...und an die Leute dort...heheh...;)

Also ich fand auch für mich immer die Grundstimmung wichtig, ob das jetzt GOA oder sonstwie heisst war mir immer egal, nur hatte ich im House-Bereich öfters das Gefühl das Drogen der einzige Grund dafür ist das man sich freut oder zusammen ist (ich sach nur die "E-chicks", damit meine ich die Mädelz die dir bei jeder Party voll druff in den Armen hängen und das nur aufgrund von XTC und nicht wegen eines Funken von echten Emotionen).

Das heisst nicht das ich dort keine Drogen konsumiert hätte/würde.....

edit
Text wird vervollständig....kommt später...erstmal relaxen...*gg*

bigbaysen
Hey, mal wieder ein Thread für mich!!

Wie waren die Fragen? Ach egal, ich erzähl einfach *gnök*

Ich mach jetzt erstmal passende Mucke an, erstmal Flyh – Beware of the evil mushroom

Mal überlegen, seit wann hör ich Goa? Ich meine, ich bin seit etwa 3 Jahren dabei. Ich hatte eigentlich immer eine Aversion gegen Techno (der Oberbegriff, den man halt für alles elektronische benutzt, wenn man keine Ahnung hat, so wie ich damals). Dann kam das Alter wo man auf den Kiez geht und da ich HipHop, Raggea etc zwar urgerne gehört habe (und auch immer noch höre) aber mich nicht dazu bewegen kann kam es schnell, dass ich Electro- und Houseläden für mich entdeckt habe, erst eher mäßig, dann gern mal öfters… Wie genau ich von da dann auf Goa kam, kann ich nicht genbau sagen, ich weiß nur noch die ersten Tracks, die ich auf dem Rechner hatte. Das waren „Gamma Goblins Part 1“ von keine Ahnung, dann „The Shen“, „Mush Mushi“ und „Area 51“ von Infected. Das waren alles Nummern, die mich echt mitgerissen haben und schnell hatte ich mir dann weitere Interpreten rausgesucht, die ordentlich Druck gemacht haben. Habe dann jede Menge Livesets studiert und bin immer mehr zu meinem heutigen Geschmack gekommen, der sich von ruhigerem melodischerem Goa (z.B. Klopfgeister, manchmal Yahel) bis zum Full-On erstreckt (Flyh, Cosmic Tone, Sirius Isness, Logic Bomb, Planet B.E.N., Sonus, Shiva Shandra, Sharigrama, ach die Liste ist endlos). Hier im Norden, zumindest in und um hamburg, ist es nicht wirklich schwer an Indoor Parties zu kommen, da gibt es das Ryders Café wo wöchentlich Veranstaltungen steigen (ich glaube in Lübeck?! Es sind immer ander Leute gefahren *grins*) und natürlich auf dem Kiez (MK2 Club im „Last Minute“ oder auch Traxx, wo ich allerdings ungerne hingehe, weil da eher Dark-Psy gespielt wird, auf was ich nicht so stehe und die Leute da sind auch eher unter „Techno-Trooper“ einzuordnen, falls jemand weiß wovon ich spreche). So kam ich dann immer mehr dazu, hab in der Anfangszeit auch ein büschn öfters mal die teurere Droge genommen, passt recht gut dazu, aber das soll weniger unser Thema sein, jedem das seine, solange alles kontrolliert und in maßen stattfindet und man sich noch selber wieder erkennt. Bin zur Zeit ca 1-4 Mal in 2 Monaten im MK2, ein sehr nettes freitägliches Event (siehe Flyer), nicht zu voll, immer so um die 7-8 Leute auf der Tanze und etwa 20-30 im ganzen Laden verteilt, nicht die Tanzflächenzombies die man ja kennt… *gothic* Sehr cool immer, allerdings trotzdem viel Betrieb auf den Toiletten da *zwinker*

[bild:7126]

Mein größtes Event war die Liquid Times 2004 irgendwo im Osten! Consequencer live (waren allerdings auch schon mal im Phonodrome bei „Frischzellenkur“, da hab ich sie auch schon gesehen) war der absolute HAMMER, ich war mir gar nicht bewusst, dass die da oben sind, waren halt 2 Leute hinter ihren Pulten, bis plötzlich der eine seine Blitzform-Gitarre rausholte und anfing RICHTIG abzurocken. Obwohl, wartet mal, nee, ich glaub das war Consequencer im Phono und S.U.N. Project (anspieltip: Dance of the Witches St Pauli Mix) aud er Liquid. Genau so war das. Auf jeden Fall kaum zu toppen….

Mitveranstaltet hab ich nur unsere private kleine 6-Mann/Frau Goa-Sylvesterparty, weil ich meinen Rechner und Anlage mitgebracht habe, dementsprechend hab ich auch „aufgelegt“, sofern man das bei Winamp so nennen kann *gnicker*

Siehe Bild (fragt bloß nicht, warum Abo nur ne Boxer anhatte, so sind wir Jungs alle rumgelaufen *gg*)
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Was verbinde ich mit Goa? Fröhliche Menschen, friedliche Parties (wenn mich jemand nach der Stimmung auf solchen Parties fragt sag ich immer, dass die Leute sich entschuldigen im Weg gestanden zu haben, wenn du ihnen aus Versehen auf den Fuß trittst *cool*), ausgelassenes Tanzen, worauf keiner achtet. (Wie schräg wird man bitte von den coolen Checkern auf HipHop-Parties angeguckt, wenn man nicht so tanzt, wie es ihnen passt?!), vollkommene Freiheit was Kleidung, Aussehen, Nationalität etc angeht, Party, Party, Party! *abfeier* Obwohl ich auch zu Hause und im Auto oft (oder hauptsächlich?) und gerne diese Musik höre – mittlerweile begleitet sie mich fast überall.

Was mir wichtig ist? Deko sollte vorhanden sein (reichen ja schon ein Paar Fädendinger oder sonstige Schwarzlichtsachen), Getränkepreise (im MK2 z.B. € 1,60 für ein gezapftes Astra: Spottbillig im Gegensatz zu € 3,50+Pfand für ein Flaschenbecks auf Electroparty), nettes Publikum – eher die Variante Hippy als die Variante Techno-Trooper (mit Ufo-Hose und Buffalos *ohje*), Eintrittspreise sind relativ – es kommt immer drauf an was geboten wird. Wenn ich sehe, dass die Fusion über 60 ois kostet muss ich bedenken, dass da soziemlich alles denkbare geboten wird: Kinderhort (ich finde es allerdings unverantwortlich Kinder mit auf Goa zu nehmen, schon sehr oft gesehen), Kino, Audiokino, Theater, weißichwasnichtalles… und natürlich keine *polizei*

Viele Techno/Trance/Hardstyle etc hörende Leute behaupten immer Goa sei monoton, wobei ich das komplette Gegenteil empfinde. Bei den eben genannten Musikrichtungen ist aus meiner Sicht der Dinge eine schnelle, ewig gleiche Bassline vorhanden, auf die dann Happy-XTC-Melodien gepackt werden. Bei Goa im Gegenteil wird teils vllt an Melodie gespart, was sie allerdings WENN sie dann einsetzt umso geiler macht (Flyh – Fifth Floor hat etwa 3m20sek vorspielzeit, bis die endgeile Melodie einsetzt). Dafür allerdings liegt die Faszination im Goa in den Details: Die Bassline ist dynamischer, sie ist im selben Lied öfters durch Geschwindigkeitswechsel (Sirius Isness – Radar Detection) oder sonstige Änderungen selten gleich, hat diese herrlichen Aussetzer (Sharigrama – Magic land), die einen schreien lassen, wenn der Beat wieder reinpumpt und dieses Dunk-tuku-Dunk, was sich im geschriebenen kaum beschreiben lässt. Dann kommen die kleinen Hintergrund-/Nebengeräusche dazu, die das ganze auch interessanter werden lassen; diese kleinen, oft kosmisch angehauchten, immer wiederkehrenden Geräusche. Woah, man kann das alles nicht beschreiben, man muss es erlebt haben. Ich habe bei non-virtuellen Diskussionen schon oft den Begriff Erlebnismusik benutzt, weil zumindest ich bei der Musik vollkommen mitfühlen und mitgehen kann. Aber was erklär ich euch die Musik, ihr kennt sie selber. Ich denke nur, es könnte interessant sein, mal die Schwerpunkte von anderen kennen zu lernen.

Hui, welche Gruppe ich noch unbedingt erwähnen wollte ist SONUS: Verdammt, die sind auch die Härte: Alice is amazed (schon seit langem mein Handy-Klingelton, ab dem Einsatz des Lachens), Auch Krabben tanzen Tango, Engelstrompeten etc. Sehr eigener Style, aber absoluter Renner!

So, ich glaube ich bin mittlerweile auf fast alle Fragen eingegangen, ich hoffe es ist nicht zuviel zum lesen und zum Ende muss ich natürlich noch den folgenden Smiley loswerden, der hier natürlich auch nicht fehlen darf. In diesem Sinne, so long und happy Stampfing.

bild:9472

P.S.: Wie tanzt ihr eigentlich? Bei mir ist es die Variante mit den Füßen zu stampfen und ein wenig zu marschieren und mit den Armen im Grunde links und rechts synchrone Bewegungen zu machen, meist nach vorne und wieder nach hinten, respektive hoch und runter… Würd mich noch mal interessieren!



 [user:2981]

THChefkoch
Wermutkraut
Verwendung
Wermut wird zur Herstellung von Absinth und Weinaperitifs (Vermouth) verwendet. Exzessiver Absinth-Missbrauch führt zu Abhängigkeit, was auf den meist sehr hohen Alkoholgehalt und das darin enthaltene Nervengift Thujon, das in hohen Dosen oder über längere Zeit eingenommen zu irreversiblen Nerven- und Gehirnschädigungen führt, zurückzuführen ist. In neuerer Zeit werden die entsprechenden Studien aus der Zeit um 1900 aber zunehmend angezweifelt und die Wirkung zum Teil einfach auf den sehr hohen Alkoholgehalt des Absinths, typischerweise 45% bis 74%, zurückgeführt. Außerdem waren in weit verbreiteten billigen Absinthen Chemikalien wie Methanol, Kupfersulfat und Zinksulfat enthalten, um das Aussehen aufzubessern. Sie könnten ebenso zu den Schädigungen geführt haben.

Medizinisch wird Wermut unter anderem zur Anregung der Magenfunktion gebraucht. In der Volksmedizin findet der Wermut als Purgaz auch Verwendung als gynäkologisches Mittel (zur Abtreibung und zur Einleitung der Geburt). Wermut-Tee wird bei Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Erbrechen und Durchfall verwendet, ist jedoch besonders für Frauen im gebärfähigen Alter nicht empfohlen, da es bei bestehender Schwangerschaft zur Abstoßung oder zur Schädigung des Fötus führen kann.

Der englische Name "wormwood" (= "Wurmholz") deutet darauf hin, dass man dem Wermut anti-parasitäre Eigenschaften zuschreibt. Diese Eigenschaft macht es nicht verwunderlich, dass Wermut auch schon zu biblischen Zeiten weit bekannt war. Wermut gehört zu den bittersten unter den bekannten Kräutern. In symbolischer oder poetischer Sprache steht der Name oft auch für Bitterkeit und Trauer (Wermutstropfen). Dass dessen Bitterkeit bekannt war, lässt schließen, dass Wermutzubereitungen trotzdem ´genossen´ wurden und man sich irgendeine positive Wirkung davon versprach. Dem Wermut werden auch visionsfördernde (halluzinogene) Eigenschaften zugesprochen. Im Mittelalter bezeichnete Hildegard von Bingen Wermut als den Meister über alle Erschöpfungen.

Siehe auch: Liste der Küchenkräuter und Gewürze, Wermutjauche

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Sprichwörtliche Verwendung
Der Ausdruck „Wermutstropfen“ spielt auf die Bitterkeit des Wermuts an und beschreibt Dinge oder Erfahrungen, die eine Spur von Bitterkeit (als Synonym für Schmerz oder unangenehmes) in an sich Schönes bringen, so wie auch ein Tropfen Wermut auch einem süßen Getränk eine Spur Bitternis verleiht.

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Namensherkunft
lat.-griechisch: absinthium, Lehnwort zu persisch sipand.

(Quelle: Wikipedia)



Absinth
Absinth (auch: Absinthe, Wermutspirituose) ist ein wermuthaltiges alkoholisches Getränk mit (im historischen Standardrezept) Anis-, Fenchel-, Melisse- und Ysop-Zusätzen. Der Alkoholgehalt liegt standardmäßig zwischen 45 und 74 Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender Kräuter, insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt.

Als Hauptwirkstoff von Absinth galt früher neben Alkohol das thujonhaltige Wermutöl des Wermutkrauts Artemisia absinthium, das dem Absinth seinen Namen gibt. Heute ist jedoch erwiesen, dass Thujon zwar in Dosen von mehreren hundert Milligramm leicht psychoaktiv wirkt, jedoch in Absinthen nur geringfügig bis gar nicht enthalten war. Durch Destillation konnte das Wermutöl nicht in den Absinth gelangen, da es eine viel höhere Siedetemperatur besitzt als Ethanol. Hochwertige Absinthe wurden damals und werden heute wieder mittels Destillation – mittelmäßige Absinthe mittels Mazeration von Wermut hergestellt. Öle und Extrakte finden sich nur in Billigprodukten wieder. Die angeblich typisch grüne Farbe, wegen der Absinth auch die grüne Fee (französisch: la Fée Verte) genannt wird, kam früher von Chlorophyll (heute werden in minderwertigen Produkten auch Lebensmittelfarbstoffe eingesetzt). Hochwertige Produkte werden auf natürliche Weise mit pontischem Wermut, Ysop und anderen typischen Kräutern eingefärbt oder es wird gänzlich auf eine Färbung verzichtet. Bleibt der Absinth klar spricht man in Frankreich von einem "la Blanche" und in der Schweiz von einem "la Bleue".

Thujon ist ein Neurotoxin. Die Absinth-Herstellung war in den meisten europäischen Ländern lange Zeit verboten. Heute ist Absinth fast überall wieder erhältlich, jedoch gelten Maximalwerte für Thujon (in Europa 5 mg/kg in alkoholischen Getränken mit unter 25 Volumen-Prozent Alkohol, 10 mg/kg in alkoholischen Getränken mit einem Alkoholgehalt von über 25 Volumen-Prozent und 35 mg/kg für Bitterspirituosen).

Absinth wird, wie andere Anis-Spirituosen (zum Beispiel Pastis oder Ouzo), meist nicht pur getrunken, sondern mit Wasser verdünnt. Die klare, grüne Flüssigkeit trübt sich dabei ein. Diese Reaktion wird Louche-Effekt genannt. Ursache des Effekts ist die schlechte Wasserlöslichkeit der im Absinth enthaltenen ätherischen Öle. Wegen des selbst unter den Spirituosen sehr hohen Alkoholgehalts des Absinths ist es nicht zu empfehlen, ihn unverdünnt zu trinken, da sonst u. A. Verletzungen an den Schleimhäuten verursacht werden.

Tees aus der bitteren Absinth-Pflanze gab es schon in der Antike. Das Rezept für Absinth entstand jedoch erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts in der französischsprachigen Schweiz, im Val-de-Travers im Kanton Neuenburg (Neuchâtel). Ein Arzt namens Dr. Pierre Ordinaire entwickelte es dort im Jahre 1792 als Heilmittel. Bald darauf gelangte das Rezept in die Hände von Henri Louis Pernod. 1805 begann Pernod mit der kommerziellen Produktion des Likörs und eröffnete in Pontarlier (Frankreich) die erste Absinth-Destillerie. In Folge entstanden in Frankreich und in der Schweiz mehrere Konkurrenzunternehmen. Die Absinth-Produktion war für ein Jahrhundert ein bedeutendes Gewerbe.

Seine zum Teil geheimnisumwitterte Aura bezog der Absinth aus dem oben erwähnten Louche-Effekt, um den sich zahlreiche Trinkrituale bildeten. Traditionellerweise wurde ein Stück Zucker auf einen Absinthlöffel gelegt (Ein Absinthlöffel ist ein Löffel mit vielen kleinen Löchern. Er ist 15 bis 20 Zentimeter lang und es gibt ihn in vielen verschiedenen, kunstvollen Formen und Variationen) und langsam mit kaltem Wasser übergossen, bis er sich auflöste und in ein Glas mit Absinth floss. Bei einem neu aufgekommenen Verfahren wird der Zucker vorher in Absinth getränkt und dann angezündet, um den so karamellisierten Zucker in den Absinth zu geben. Rituale wie diese, sowie der damals im Verhältnis günstige Preis, mögen dazu beigetragen haben, dass der Absinth zu einem der populärsten alkoholischen Getränke des 19. Jahrhunderts wurde.

Bereits um das Jahr 1850 wurden Sorgen über die Folgen des chronischen Absinth-Konsums laut. Dieser führe angeblich zu Absinthismus. Als Symptome galten Sucht, Übererregbarkeit und Halluzinationen. Man führte dies auf das Thujon zurück. Heute wird jedoch in der Forschung davon abgerückt und die Wirkung dem hohen Alkoholgehalt zugeschrieben.

Ein spektakulärer Mordfall am Anfang des 20. Jahrhunderts, bei dem ein Mann im Absinth-Rausch seine Familie tötete, führte dazu, dass Herstellung und Verkauf von thujonhaltigen Getränken in den meisten europäischen Ländern und den USA gesetzlich verboten wurde. Dieser Mord wurde von einem Alkoholiker verübt, der neben seinem Absinthkonsum täglich auch mehrere Liter Weißwein trank. Diese Tatsache blieb bei der Verbotsdebatte (welche auch von den Weißweinproduzenten geführt wurde) meist unerwähnt.

In der Schweiz wurde das Absinth-Verbot 1910 durch eine Volksinitiative im Jahre 1908 sogar in die Verfassung aufgenommen. Dieser Artikel wurde jedoch am 1. Januar 2000 aufgehoben und durch einen entsprechenden Eintrag im Lebensmittelgesetz ersetzt. Die Legalisierung des Absinth erfolgte am 2. März 2005, somit war der Konsum und die Herstellung von Absinth bis zu diesem Datum in der Schweiz sehr eingeschränkt. Eine einzige Brennerei "Kübler", ein altehrwürdiges Familienunternehmen, hatte die Erlaubnis für den Schweizer Markt eine minderwertige Absinth-Version zu brennen. Diese wurde "Extrait-d'Absinthe" (mit 45%) genannt. Im Gegensatz zur jetzt erhältlichen "Véritable fée verte" mit 53% Alkohol. Im Geheimen wurde der Absinth jedoch durchgehend auch während des Verbots weiterhin hergestellt. Besonders im Schweizer Jura wurde das Verbot kaum beachtet.

Nicht verboten wurde die Absinth-Herstellung in der Tschechoslowakei sowie in den EU-Ländern Spanien und Portugal. Dies führte aufgrund einer EWG-Richtlinie zur Aufhebung des Absinth-Verbots in der Europäischen Union.

Seit 1991 ist in Deutschland ein reglementierter Thujon-Anteil erlaubt, der je nach Alkoholgehalt zwischen 5 und 35 mg/kg liegen kann.

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Herstellung
Bei der Herstellung wird Wermut und ein Teil der Zutaten (wie z. B. Anis und Fenchel) in Neutralalkohol oder Weinalkohol mazeriert und anschließend destilliert. Die Destillation ist notwendig, um die starken Bitterstoffe des Wermuts abzutrennen. Diese sind weniger flüchtig als die Aromastoffe und bleiben bei der Destillation zurück. Andernfalls wäre das Ergebnis ungenießbar bitter. Das Destillat kann danach mit den anderen Zutaten (wie z. B. pontischem Wermut und Ysop) eingefärbt werden. Einige heutige Absinthe (zumeist minderwertige Sorten) werden mit Lebensmittelfarbe künstlich eingefärbt. Neben der "Grünen Fee" gibt es auch den rot,schwarz und blau eingefärbten Absinth.

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Trinkrituale
Absinth kann auf verschiedenste Art getrunken werden. Jedoch haben sich aufgrund der Charakteristik des Absinths, wie z.B. Louche-Effekt, bitterer Geschmack und hoher Alkoholgehalt, im Laufe der Zeit ganz spezielle Verfahren entwickelt um den persönlichen Genuss des Absinths noch zu steigern.

Dabei lassen sich vor allem drei Versionen der Absinthvor- und Zubereitung ausmachen, welche alle oft als traditionell betitelt werden: Das französische Trinkritual, die Schweizer Trinkart und das Feuerritual.

Einzig das französische Ritual besitzt eine historisch belegbare Tradition, Absinth wurde im 19. Jahrhundert bis hin zum Verbot (1915) in Frankreich auf diese Weise genossen. Die Schweizer Trinkart findet vor allem bei süßen Absinthen Anwendung, da hierbei die Zuckerzugabe mit Hilfe eines Absinthlöffels entfällt. Das Feuerritual ist historisch nicht mit dem Absinthkonsum verbunden und stellt eine neuzeitliche Entwicklung im Zuge von Vermarktungsstrategien tschechischer Absinthhersteller dar. Es wird seitdem auch das tschechische Trinkritual genannt.

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Das französische Trinkritual
ca. 2-4 cl Absinth in ein Absinthglas füllen.
Ein oder zwei Stück Würfelzucker auf einen Absinthlöffel platzieren.
Ganz langsam und vorsichtig eiskaltes Wasser über den Zucker gießen.
Verdünnt wird, je nach Geschmack, im Verhältnis 1:3 bis 1:5, so dass man den Alkohol geschmacklich nicht mehr oder kaum noch spürt.
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Die Schweizer Trinkart
ca. 2-4 cl Absinth in ein Absinthglas füllen.
langsam mit Eiswasser, je nach Geschmack, im Verhältnis 1:3 bis 1:5 auffüllen
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Das tschechische Trinkritual
ca. 2-4 cl Absinth in ein Absinthglas füllen.
Ein oder zwei Stück Würfelzucker in den Absinth tauchen, auf einen Absinthlöffel platzieren und anzünden.
Sobald das Zuckerstück Blasen zeigt und karamellisiert, die Flammen löschen und den Löffel in das mit Absinth gefüllte Glas tauchen. Auf keinen Fall dürfen noch brennende Zuckerstücke in den Absinth gegeben werden, da hierbei Brandgefahr besteht.
Mit Eiswasser im Verhältnis 1:3 bis 1:5 mischen. Auch hier entscheiden persönlicher Geschmack und Stärke des Absinth.



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Das russische Trinkritual
ca. 4-10 cl in ein Absinthglas füllen.
Ein bis fünf Sekunden warten und dann in einem Zug trinken.
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Berühmte Konsumenten
Neben vielen Künstlern, Schriftstellern und Halbweltsleuten gehörte auch ein Mann zu den Anhängern der Grünen Fee, der besondere Bekanntheit erlangte: Vincent van Gogh. Wann immer er es sich leisten konnte, trank er Absinth. Auch ansonsten zeigte er große Phantasie, um berauscht zu werden. Deshalb trank er z.B. Terpentin und Kampferöl. Ein weiterer großer Anhänger und Künstler war der Alkoholiker und Grafensohn Toulouse-Lautrec (1864-1901). Er ist an seinem zu hohen Alkoholkonsum gestorben und hatte die Angewohnheit, seinen Absinth nicht mit Wasser, sondern mit Cognac zu verdünnen. Zu diesem Thema malte er auch das bekannte Bild "Die Absinthtrinkerin". In der Bohème von Paris, wo er lebte, war Absinth sehr beliebt. Z.B. genossen außer ihm noch die Künstler Degas, Monet, Manet, Gauguin, Siley und Pizzaro den Geschmack der "Grünen Fee".

 [user:471]

MadMann
...sehr geiles&informatives post @[user:2981] Danke!

Mhmm, ich selber bin jetzt nicht unbedingt wild nach Goa zu reisen, für mich persönlich stehen einfach auch die abgefahrene Naturlocations im Vordergrund. Ich habe mal so derbe geile Pics vonner GoaParty in Mexico gesehen. Das sah aus wie in einer Mondlandschaft und jeder hatte einen eigenen Hügel für sein Zelt/whatever das sah sooo derbe abgefahren aus. Sehr interessant war auch mal eine ca.2 Stündige Reportage über Austeiger auf Goa...und naja beneidet habe ich die meisten nicht, den die sind mit Ihrem ganzen Erspartem dort vor ca.10-15 Jahren hingedüst sind um ein "freies" Partyleben dort zu haben und am Ende standen Sie vor dem nichts. Entweder voll durch so das sie garnicht mitbekommen haben was so sache ist oder halt verzeifelt einen Weg suchend das Geld für den Rückflug zusammen zu bekommen. Da breche ich lieber nur für 1-2 Tage in der Woche aus meinem Alltagsgtrott aus....da bin ich ehrlich...;)

 [user:2981]

 [user:16163]

macrocosmic
bei welchen Partys hast Du denn mitgemacht? Und wann? Bin ja nu auch nich erst seit gestern unterwegs... vielleicht sind mer uns ja schonmal übern Weg gelaufen.
Oha, hatte den Fred schon wieder vergessen. Also, es waren eine Menge Parties. Einige im Südbahnhof, im Bad (u.a. mit Buggi, Michele, Zossy und Konsorten), die grandiosen Weihnachtsparties in der Faust, hier und da im Harz (Hüttschental) und das war alles 98/99/00. Leider kann ich mich an genaue Daten oder Namen nicht mehr erinnern, ist zu lange her und die Flyer habsch letztens erst weggeschmissen. *aargh*
LoL, kleines Mißverständnis, oder rare Absicht?
das war ein Mißverständniss, dachte es geht um Goa in Indien. ;)

 [user:16163]

Knuffel
Also ich bin wirklich für jede Musikrichtung offen
Seit einer Woche habe ich die CD: The History of Goa, vllt kennt die ja jemand...
Naja jedenfalls hat mich diese CD ziemlich mitgerissen und ich würde gerne mal so eine Goa Party besuchen

Leider habe ich keine Ahnung wo ich mich darüber informieren könnte wo diese Partys steigen *???*
In der Stadt in der ich lebe habe ich noch nie von einer Goa Party gehört und mit den Partys die in München steigen kenne ich mich nicht so aus
Kann mir jemand eine Seite oder ähnliches empfehlen?

Habe auch noch ein paar andere Fragen:
-Kenne mich mit dem Gebiet Techno/Rave usw nicht besonders aus...was genau ist den der Unterschied zwischen Techno und Goa?
-Sind Goa Partys nicht regelmäßig Ziel von Polizei Razzien, da ja bekannt ist das dort oft Drogen konsumiert werden? Oder finden diese Partys gar nicht offiziel statt?
-Was für Leute laufen den dort rum? Extrem freakige, abgespacte Raver? Sollte man sich also auch auffällig anziehen? Oder sind dort einfach alle Klassen von jungen Menschen vertreten... (Also wenn man mit einem gestreiften Polo-Hemd in die Disco will, wird einem gesagt dass das zu ungepflegt aussieht *abstink* )
-Diese Partys sind dann höchstwahrscheinlich ab 18 oder? Wird streng kontrolliert?^^
-Wie muss man sich so eine Party vorstellen? Chillout Bereiche mit Couchen, und dann extrem dekorierte und mit Lasern etc. verschönerte Tanzfläche?

Tut mir leid falls diese Fragen schon beantwortet wurden, aber ich hab gerade nicht soviel Zeit um alles zu lesen *meditier*

MadMann
Äehm. Kann den Jungs hier: [user:471] Post #802709 + Knuffel Post #804500 wer helfen? Möchte selber keine Ratschäge geben dazu fehlt mir die Erfahrung....;)

Fettnäppch3n
Hmm, ich hab mir grad mal ein paar Lieder der oben irgendwo genannten Interpreten gesaugt. War noch nie in sonem GOA, house etc. Schuppen, aber wo ich das so höre könnte ich mir das mal geben....

*hippie*

mellow
Goa reißt dich mit, da kannst nich anders als dich zu bewegen und einzutauchen!

MadMann
Word.

Und es animiert zu exktatischem Tanzen....manchmal bis zur völligen körperlichen Erschöpfung. Einfach nur geil.

und dieses Dunk-tuku-Dunk

Quelle: bigbaysen


...ich denke Viele wissen was du meinst...das Einsetzen der "Trommeln" ist genau der Augenblick wo bei mir das *mitstampf* beginnt....:)

mellow
Ohhh ja, Trommeln woa diese Melodien, dieser Beat, einige bekannte trommeln auch, und wenn ich das höre möcht ich am Strand sein, tanzen, sex haben, schreien, hüpfen, mich einfach auslassen und alles für kurze Zeit vergessen was mich so runterzieht!

*stöhn*

Baysen wo is der Goa Gelbo???

MadMann
[bild:9472]


*hey*