Rettet die Meere mit einem müll- und giftfressenden Roboterfisch
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Hans Wurstsuppe |
Darüber lässt sich reden, aber an den *tripschi..* sollte er schon angelehnt sein. Aber zier dich nicht mit evtll.. besseren Vorschlägen, immer rein damit. Wie das Teil den Müll aufspüren soll ist eine sehr gute Frage... Hochintelligente Plastik- und Metalldetektoren vielleicht? Jo, und immer die Wasserqualität checken, das sowieso.
Wie geil...
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Hans Wurstsuppe |
Ein herzliches Dankeschön an GanJah für ein Query im IRC, von dem ich nun die auf diesen Thread bezogenen Auszüge hier zitiere, da dieser Text eigentlich den ganzen Thread zusammenfasst und noch darüberhinaus:
Flabber wrote: Ich kenn mich mit Chemie nicht aus und weiss daher nicht, ob man Gifte soweit neutralisieren kann bzw. Müll umweltfreundlich verarbeiten... und Biologie hab ich auch nach der 10. abgewählt GanJah wrote: Also alles direkt in biologisch abbaubare Substanzen zu verwandeln wird vor Ort nicht möglich sein Flabber wrote: Er müsste halt intern dann alles stapeln können GanJah wrote: Und wenn, dann würden die Fische zu groß und zu teuer, weil es einfach zu viele nicht abbaubare Verbindungen gibt. Wenn, dann sollte der Fisch die Verbindungen nur erkennen und in sich aufnehmen können, was auch schon sehr hart werden würde. Dann sollte er zu einem "Basisschiff" schwimmen, den Kram dort abgeben und diese Basis könnte dann die Schadstoffe vieler "Roboterfische" verwerten. Flabber wrote: Jo, so in etwa sahen ja auch schon die im Thread vorgeschlagenen Alternativen aus, halt ungefähr so wie du jetzt hier schreibt, also viel zu knapp und ohne Hintergrund, da fehlen die Prozesse GanJah wrote: Diese Basis könnte dann mithilfe von Solarzellen Wasser zu 2 Teilen Wasserstoff und einem Teil Sauerstoff spalten und den Fischen als neue Energie für die Brennstoffzellen zuführen. Diese können das dann zu Wasser in den Brennstoffzellen verwerten. ;) Das größte Problem ist es, die Schadstoffe zu lokalisieren und dann "einzusammeln", meistens ist sowas nämlich nicht möglich Flabber wrote: Er muss nicht alles können... aber er muss helfen - und wenn es nur Müll sammeln und pressen und wieder an die Station liefern ist... GanJah wrote: Schwermetalle und viele Umweltgifte schwimmen ja frei im meer herum und lagern sich dann schließlich im Sediment (meerboden) oder in den biologischen Lebewesen ein. Und man möchte ja nicht den Ozean umgraben oder alle Fische fangen, um die Meere sauber zu bekommen Flabber wrote: Die Fische die bereits kontaminiert wären wären halt kontaminiert, die nächsten Generationen müssen aber weniger Giften ausgesetzt sein GanJah wrote: Der lokale "Müll" schadet ja so gesehen nicht. Wenn da ein Stahlwrack oder so Blechtonnen am Meeresboden liegen, dienen sie den Lebewesen sogar eher als Unterschlupf. Solange keine Schadstoffe abgesondert werden, stellt solcher Müll kein Problem dar. Das problem sind die Umweltgifte.. also chemische Verbindungen, die der Umwelt schaden. Meistens sind diese Gifte sehr verteilt in den Meeren (wie oben beschrieben). Filtern kann man das wasser auch nicht so einfach, da ja überall das plankton schwimmt. damit würde man den planktonfressenden Fischen die Nahrungsgrundlage entziehen. Flabber wrote: Es geht hauptsächlich um Plastikmüll - da stand was im Spiegel.. die Gifte sind natürlich noch schlimmer GanJah wrote: Erm..ist Plastikmüll denn überhaupt so gefährlich? Ich meine, bloß weil etwas Jahrtausende dort liegen bleibt, heißt es nicht, daß es schlimm ist, wenn es dort liegt *g* Flabber wrote: Er zersetzt sich und wird irgendwann so gross wie Plankton. Somit gelangt er auch in die biologische Nahrungskette GanJah wrote: axo, hmm Flabber wrote: Deshalb kann man ihn eben nicht liegen lassen. Im Stillen Ozean zum Beispiel sind ganze Müllhalden - sicherlich auch viel aus den USA, dem Plastikland. Deswegen hab ich die meisten Antipathien gegen die USA, wegen ihrer unvorstellbaren Plastikmüllmenge GanJah wrote: Nun ja..wenn es soviel Plastikmüll gäbe, dann könnte man den natürlich einsammeln. Man müßte ihn allerdings lokalisieren können. Sonst würden die Fische ihn nicht finden. Selbsterkennung ist in Dimensionen wie Ozeanen sinnlos, da sie Jahre bräuchten, um was zu finden. Flabber wrote: Sie müssten gezielt ausgesetzt werden... hierzu könnte man vielleicht sogar Tanker umrüsten, die dann als Basisstation dienen, Plastikmüll ist doch leichter als Öl, da wär mit den alten Schiffen ohne doppelte Hülle noch was zu machen GanJah wrote: Ich hab da ganz andere Bedenken, z.b. das abkommen von Kyoto, das die USA nicht unterzeichnet haben oder deren Einstellung zu Abgas-Quoten. Flabber wrote: Das ist die Luft... die ist noch wichtiger... das Meer wird aber auch bald wichtiger sein als jetzt. Die Menschheit könnte ihr Nahrungsmittelproblem mit Algen sehr mindern GanJah wrote: Das Problem ist wie gesagt, daß der mechanische fisch den kram selbst erkennen und einsammeln können muß. evtl. sind biologische lebewesen, die gern schadstoffe fressen oder sogar plastik, realistischer. Außerdem hat die Menschheit hat doch gar kein Nahrungsproblem Flabber wrote: Klar, so gesehen... aber dann noch nicht: schau dir mal die Bevölkerungsentwicklung an. Das Wetter wird immer wechselhafter -> Ernteausfälle GanJah wrote: Die einzigen Staaten, in denen gehungert wird, haben meist politische Instabilität und wirtschaftliche Probleme. Nahrung für sie wäre vorhanden. GanJah wrote: Naja ok Flabber wrote: Im Meer sind Dürren weniger schlimm GanJah wrote: Es könnte knapper werden Flabber wrote: Der afrikanische Kontinent hat Staaten die bevölkerungstechnisch explodieren. Nigeria vor allem... schau dir deren Prognosen an. Die könnte man dann mit aus dem meer bedienen... aber der Mensch hat das Meer so sehr verschmutzt... nicht zu vergessen, dass zum Beispiel Spirulina-Algen schon hoch angesehenes modernes Futter sind, das wäre kein Zwangsfrass. GanJah wrote: Klar. Aber Nahrung ist eh vorhanden, denke ich. Sieh dir mal die Überproduktion der westlichen Welt an - auch darf man das ungelöste AIDS-Problem nicht vergessen, so traurig das jetzt klingt Flabber wrote: AIDS ist vor allem in Südafrika schlimm... in Nigeria sieht es da noch besser aus. Noch. Stimmt... GanJah wrote: Bauern bekommen in Europa Geld für Land, daß sie nicht bewirtschaften, damit der Preis nicht zu stark sinkt ;) Flabber wrote: Trotzdem, Algen sind halt auch ein Lebensmittel, dem ich aufgeschlossen bin. Viel mehr geht es mir um die Tiere, die im Meer schwimmen. Ich muss zugeben, dass ich schon sehr viele davon verspeist habe... andere sind wunderschön. GanJah wrote: Vor allem sollte man erstmal die Verschmutzung eindämmen. Flabber wrote: Man muss an allen Ecken ansetzen, das Problem ist schon zu gross. GanJah wrote: Denn momentan wird ein Vielfaches von dem in die Meere gekippt, was man mit einem Privatvermögen (z.b. 50 mrd $ => reichster Mann der welt) herausholen könnte. Da könnte man wahrscheinlich mehr bewirken, indem man das gleiche Kapital dazu einsetzt, der weiteren Verschmutzung entgegenzuwirken, anstatt dagegenzusammeln Flabber wrote: Die Finanzierung soll aber mal absolut ungeklärt sein GanJah wrote: axo Flabber wrote: Ich will in dem Thread nur die Realisierung des Projektes besprechen, beschleimen, was auch immer. Denn wir können die Idee letztlich wohl doch nur verschenken... |
Grenzwert |
das problem bei der ganzen sache is der müll an sich. wo soll der denn dann hin? gerade plastikmüll will man ja nich unbedingt verbrennen... und einfach so in was anderes umwandeln geht eben auch nich - denn dann würde das zeug ja nich ins meer geschmissen werden sondern man würde es jetzt schon gewinnbringend weiterverwenden.
und was algen betrifft... würde man tatsächlich algen als hauptnahrungsmittel für alle menschen einsetzen wollen, dann bräuchte man sehr große flächen wo man diese anbaut und ernet. damit macht man auch wieder sehr viel intaktes meer kaputt... außerdem - hast du mal soylent green gesehen? ![]() |
Hans Wurstsuppe |
Lieber in gesicherte Deponien oder er bleibt in den Basisstationen (alte Tanker?). Vielleicht liesse sich ja auch so einiges von dem recyclen, was einfach ohne Überlegung im Meer gelandet ist. Verbrennen ist sicher auch nicht die richtige Lösung. Am schlimmsten finde ich es aber, wenn wir den Müll durch die oben genannten Prozesse den Meeresbewohnern ins Futter mischen. Der Müll wird für Plankton gehalten wenn er genug zersetzt ist.
Bist du dir sicher, dass es nie möglich sein wird? Lass uns doch den Optimismus, auch darauf beruht der Thread. Wer hätte vor hundert Jahren gedacht, dass unsere Welt jetzt so aussieht. Bei diesen Sprüngen darf man doch hoffen...
Nee, so hab ich das nicht gemeint. Es soll nur eine sinnvolle Ergänzung sein. Sicher will ich Reis nicht verdrängen, was den Reis angeht, werden ja auch schon alle Register gezogen. Darüber brauchen wir uns aber hier keine Gedanken zu machen. Intaktes Meer soll nicht kaputt gemacht werden, die Kulturen sollen sorgfältig angelegt und schonend beerntet werden.
Hab ich noch nicht gesehn. |
Grenzwert |
dann guck dir den film mal an... der is absolut klasse! werde das ende nie vergessen...
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Hans Wurstsuppe |
Sehr harte Story - genau diese Art von Negativutopien, wie sie Soylent Green und andere Filme schildern, dürfen nie Realität werden. Auch mit anderen Visionen wäre ich vorsichtiger. Bevor es soweit ist, dass wir das Weltall kolonisieren können, haben wir noch viel Zeit, um uns auf diesem Planeten das Leben zur Hölle zu machen...
Zumal ich gar nicht weg will, eigentlich ![]() |
Grenzwert |
das weltall is aber vieleicht unsere einzige chance... guck dir doch mal die prognosen über das bevölkerungswachstum an... die müssen irgendwie ernährt werden. d.h. dass mehr jetzt noch naturbelassene flächen für landwirtschaft verwendet werden müssen. es wird nich mehr lange dauern und wir essen nur noch gen-food.. das is leider so. is aber letztendlich wahrscheinlich auch besser, denn eine ökologische bio-landwirtschaft würde ja nur dazu führen dass man NOCH mehr flächen urbar machen muss. intensive landwirtschaft dagegen kommt auch mit weniger fläche aus..
daher: ab ins all! |
Zwürfel - Rated R |
Wenn es kein Futter mehr gibt, dann reguliert sich auch die Bevölkerungszahl...
Aber das Weltall bietet eine andere Möglichkeit: Wir nehmen den Müll aus dem Meer und schießen ihn ins Weltall, meinetwegen auch gewzielt auf n Planeten, obwohl der Flug in ein Schwarzes Loch noch besser wäre... *ideeklau* |
Hans Wurstsuppe |
Ich hab mich umgesehen und erfahren, dass Müll im Weltraum auch absolut keine Lösung ist.
Vor allem dann, wenn man so denkt:
Lest selbst: Weltraum-Müll wird allmählich zur Gefahr für die Raumfahrt |
Grenzwert |
nein nein, um gottes willen!! ich will doch nich dass man den müll ins all kippt.. ich meinte das in bezug auf überbevölkerung und nahrungsmittelknappheit.
bei müll is doch eigentlich klar, dass man ihn nich einfach irgendwohin ablagern kann - man brauch neue verfahren, ihn wiederzuverwerten bzw weniger müll produzieren. |
Zwürfel - Rated R |
Ich wollte den Müll ins All schießen
Wenn man den Müll aber gezielt in ein schwarzes Loch schießt, dann sollte das Problem gelöst sein
Aber das bringt uns doch etwas stark vom Fisch ab...Wir sollten an dem Fisch arbeiten... |
| myra^^chichi | 16:15 12.06.08 Ascii - Art (13|6599) |
| Starek | 15:46 28.05.08 Grasgedichte (9|263) |
| littlefirefairy | 20:44 06.12.07 Partyideen statt Opiumhöhle (14|652) |
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