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Rettet die Meere mit einem müll- und giftfressenden Roboterfisch

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Hans Wurstsuppe
edit: Wer interessiert ist, aber nicht den ganzen Thread durchgehen will: Post #623629

Letztens habe ich im Spiegel (er liegt mir im Hotel Mama quasi aus) einen Artikel über die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll gelesen. Dieser zerfällt sehr langsam zu Molekülen, lässt sich aber nicht vollends abbauen. Er ist schon längst im natürlichen Kreislauf eingekehrt und richtet dort grosse Schäden in der Tierwelt an, Mißbildungen etc.
Des weiteren sind die Meere durch zahlreiche Öle, Gifte, Schiffswracks, rostenden Atom-U-Booten bei Murmansk (eine Bedrohung für die gesamte Nordhalbkugel), behandelte Hölzer, sonstigem Metall und zahlreiche anderen Dingen, deren Aufzählung unendlich wäre, verschmutzt. Einige der schlimmsten Fälle der Meeresverschmutzung sind sicher total undokumentiert. Man denke an die russichen Atomlagerstätten in Nähe des Nordpols, zahlreiche Atomwaffentests und ach, man darf eigentlich gar nicht dran denken... *heul*
Im Grunde genommen alles irreversible Schäden am Meer, das doch so wichtig ist für unsere Zukunft. Außerdem denke man an die dortige Tierwelt, vor allem den köstlichen Fisch. Wenn in einem total verseuchten Weltmeer kein einziges essbares Lebewesen mehr überleben könnte, hätte die Menschheit die Möglichkeit verspielt, eines ihrer wertvollsten Lebensmittel ohne elendige Zuchtbedingungen heranwachsen zu lassen. Eigentlich viel wichtiger noch wiegt die Vorstellung, die wunderbare Fauna im Meer zu verlieren

Was wäre, wenn man einfach mechanische Fische ins Wasser setzt, die alle oben aufgezählten und sonstigen unaufgezählten Verunreinigungen und Abfälle einsammeln, intern verarbeiten und ein für die Umwelt unbedenkliches Endprodukt "ausscheiden". Sie sollten ausserdem unempfindlich gegen Radioaktivität sein. Was Schiffswracks angeht sollen sie natürlich nur das fressen, was noch nicht irgendwelchen Pflanzen und Tieren als Lebensraum dient. Diese Fische könnten zumindest helfen, die Meere wieder zu einem natürlicheren Lebensraum werden zu lassen (sie wären ja unschädlich für Tiere, auch wenn sie nicht in das von ihnen geschaffene Bild passen würden -> daher dürften sie sich natürlich nicht gegenseitig fressen).
Ich bin optimistisch genug, um auf so eine Entwicklung zu hoffen. Wir müssen uns so langsam nämlich Gedanken über den Zustand unserer Gewässer machen.
Er wäre ja auch in Flüssen und Seen gut einsetzbar... doch leider hab ich Chemie nach der 10. abgewählt, da ich mich nie sonderlich dafür interessiert hab. Lag aber auch an den Lehrern, die man in der Oberstufe zu befürchten hatte. *angst*
Daher beruht mein Optimismus zu 90% auf gutem Glauben.

Yeah, endlich konnte ich einmal eine richtig fette bekiffte Phantasie aufschreiben *freu*
Trip*tripschieb*fish

phlanze
Yeah, endlich konnte ich einmal eine richtig fette bekiffte Phantasie aufschreiben *freu*

Quelle: Hans Wurstsuppe


yeah! auch wenn es tragisch ist hab ich mich grad gut amüsiert! *firrrrr*

hmmm, ich glaube leider würde es schon daran scheitern dass man nicht so einfach roboterfische in "uns alle gehörende" meere einspeisen darf, weil dann kommen die ersten miesmacher um die ecke geschissen mit "ääää ... das is bestimtn spionfischmüllroboter" ... oder so.

aber ich würde deinen antrag unterschreiben! nieder mit dem müll im meer! die nahrungskette muss sauber bleiben!

Hans Wurstsuppe
Ich hätte nichts dagegen wenn es 10000 mir gehörende Fische wären, alle hochtechnisiert, unzerstörbar und zusätzlich zu obigen Dingen noch in der Lage, Boote auf Waljagden oder Kaperfahrten aufzufressen. Ich hätte die Verantwortung dafür und wär halt kriminell, aber für diese Sache würd ich sterben.

next_episode
Ich hätte die Verantwortung dafür und wär halt kriminell, aber für diese Sache würd ich sterben


*wieher*

was noch fehlt sind fische die die robben-jäger in kanada/japan vertreiben.

Pazifist ist Fowler
was hast du denn gegen waljagd? ist es falsch n wal zu essen? ich find nicht. *breit* natürlich muss man darauf aufpassen, dass man sie nicht überfischt, aber das muss man bei jedem fisch+lebewesen. *hand*

Hans Wurstsuppe
was hast du denn gegen waljagd? ... natürlich muss man darauf aufpassen, dass man sie nicht überfischt

Die "Überfischung" der Wale hat schon längst stattgefunden, (fast?) alle Walarten sind bedroht, bei manchen ist roter Alarm. Als ob die Störung des Orientierungssinns der Wale durch Bohrinseln etc. nicht schon schlimm genug ist, nein - man muss sie auch noch jagen.
Dabei sind Wale, nüchtern biologisch betrachtet, schwimmende Sondermülldeponien.
So einen gestrandeten Wal kann man nicht so einfach auf den Kompost werfen...
Ich versteh einfach nicht, wie man sich sowas als teure Delikatesse geben kann.
Dass dies in Japan noch unter dem Deckmantel der Wissenschaft geschieht, halte ich einfach für eine riesige Frechheit gegenüber der Natur und den ganzen Walfanggegnern. Da ist die Berufung auf die ureigene Kultur, wie es in Norwegen geschieht, noch eher ein Argument.
Genauso frevelhaft finde ich "die Ernte" von Haifischflossen. Für ein geschmackloses Stück Knorpel, dass in erster Linie in chinesischen Suppen sehr beliebt ist, werden Haie gefangen, brutal ihrer Flossen beraubt und wieder, dem Tod geweiht, ins Meer geworfen. Ich esse gerne Fisch und Fleisch, aber ich beschränke mich auf die Tiere, aus denen ich ernährungstechnisch großen Nutzen ziehe und die nicht vom Aussterben bedroht sind. Wenn ich dann aber sowas wie die Sache mit den Haifischflossen sehe, bekomme ich Aggressionen, die mich nicht von ungefähr auf solche Ideen wie den "bösen Roboterfisch" bringen.

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
1. Du hast die britischen Atom-U-Boote vergessen, von denen eine ebenso große Gefahr ausgeht, wie von den Atom-U-Booten in Murmansk.

2. Schiffwracks sollten nicht aufgefressen werden!

Wenn es nicht anders geht, dann aber erst, nachdem Unterwasserarchäologen diese untersucht haben! Was auf dem Meeresgrund für Schätze liegen, die etwas mehr Licht in die Geschichte bringen können, auch wenn wir Historiker weniger Wert auf ein paar Vasen, Schwerter, Kanonen oder was auch immer legen (Buddeln und bewundern dürfen die Archäologen), sondern uns eher auf Schriftzeugnisse stützen, so können auch solche Funde behilflich sein. Eventuell findet man ja auch noch Schriften...

Wenn du das bedenkst, dann unterstütze ich deinen Vorschlag!

Und Wal sollte man nicht essen! Ich hatte in Norwegen schon genügend Gelegenheit dazu, habe mich aber immer verwehrt. Noch gibt es ein Walfangverbot, auch wenn Norwegen (Japan und Island) sich nicht daran halten. Nur ist zu befürchten, dass Japan zu viele Befürworter für eine Aufhebung des Fangverbots mobilisieren könnte...

Hans Wurstsuppe
Wenn du das bedenkst, dann unterstütze ich deinen Vorschlag!

Sicher, gerade auf deine Ergänzungen hab ich doch gestern im dichten Kopf gebaut *grins*

Nur ist zu befürchten, dass Japan zu viele Befürworter für eine Aufhebung des Fangverbots mobilisieren könnte...

Das wäre dann in meinen Augen die traurigste Korruptionsaffäre aller Zeiten...


 [user:5099]

Pazifist ist Fowler
afaik haben sich einige walarten schon soweit erholt, dass z.b. in norwegen die fangquoten erhöht werden durften. *freu*

Hans Wurstsuppe
Wenn das ganze nachhaltig geschieht und die Walbestände sich dabei erholen statt weiter zurückzugehen, ist das Verhalten Norwegens entschuldbar.
Ich habe noch nie Walfleisch gegessen, ich weiss nicht wie es schmeckt.
Aber das es gesund ist glaube ich nicht wirklich, nach Zeilen wie dieser hier:

Bei einigen Schadstoffen wie PCBs (Polychlorierte Biphenyle) werden im Fleisch und im Fett dieser Wale nicht nur die fuer Lebensmittel, sondern sogar die fuer Klaerschlamm maximal zulaessigen Grenzwerte deutlich ueberschritten.

Quelle: http://www.verbrauchernews.de/umwelt/politik/0000001711.html

*ekel* *tocktock*

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
nur sollte man den walfang weltweit echt für 10-20 jahre einstellen, damit sich die walpopulation einigermaßen regenerieren kann, so kanns echt nicht weitergehen...


Da kann ich nur zustimmen. Walfang muss eingestellt werden, da die Tiere vom Aussterben bedroht sind.

haben sich einige walarten schon soweit erholt, dass z.b. in norwegen die fangquoten erhöht werden durften.


Welche Wale denn? Und Norwegen darf keine Fangquoten erhöhen, da es (noch) ein internationales Walfangverbot gibt, somit gibt es auch keine geregelten Fangquoten. Norwegen betreibt sogar als einzige Walfangnation offiziell kommerziellen Walfang. Dies ist zwar verboten, aber es gibt keine Strafmöglichkeiten. Vielleicht hat Norwegen für sich die Fangquote erhöht, das heißt aber nicht, dass die Bestände sich erholt hätten.

Hier kann man nochmal etwas über die mögliche Aufhebung des kommerziellenFangverbots lesen

Hier erfährt man durch wenige Klicks einiges über einzelne Walarten und auch über deren Population. Nach den Zahlen ist der kommerzielle Walfang gleichzusetzen mit der Ausrottung der Wale.

Nur weil es gut schmeckt, muss ein Tier nicht ausgerottet werden. Der Mensch hat der Natur schon genug Schaden zugefügt, warum noch mehr Arten ausrotten? Die Vernunft sollte uns hindern, unter diesen Umständen Wal zu essen!

Hans Wurstsuppe
Ich schlage mich in dieser Sache auf die Seite von Zwürfel in Dosen (III. Wahl) (Danke, sehr gutes Post), bis man mir eine seriöse Quelle zeigt, die eine Gefährdung der "leckeren" Walarten ausschließt. Ich habe es ja oben schon angedeutet, genug Wale stranden an den Küsten, weil der menschliche Fortschritt seinen Orientierungssinn aufs Eis führt, dazu noch Jagd - das sind schon mal 2 vom Mensch ausgehende Bedrohungen für eine gefährdete Tierart, dazu die Verseuchung der Meere (siehe Quelle aus #11).
Hier muss wirklich mehr Vernunft einkehren.


Zum Roboterfisch, sind keine Chemiker hier, die dem Projekt den Genickschuss geben, so wie es unsere Physiker in Zeitreise ? HÄH ?! gemacht haben.
Oder vielleicht wäre es sogar theoretisch machbar *???*
Jaja, der *unprofi* *zwinker*

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
Zum Thema Rettung der Meere:

Ich habe gestern einen sehr interessanten Beitrag im ZDF über das Mittelmeer gesehen. Eine Pazifikalge verbreitet sich im Mittelmeer, verdrängt die heimischen Algen, bedroht Schwämme. Der Beitrag war sehr gut, auch die Wortwahl geschickt (u.a. "Globalisierung der Meere"). Das hat mal wieder schön gezeigt, wie der Mensch die Natur auf unnatürliche Weise verändert.

Link zum Beitrag

Grenzwert
wale haben es noch vergleichsweise gut - denn es existiert wenigstens ein fangverbot.
aber was sollen die fische sagen? fast alle meere sind überfischt, der seelachs geht rapide zurück... und wenn man jetzt denkt dass daraus wenigstens ausschließlich leckere fischstäbchen gemacht werden, dann täuscht man sich. ein großteil der gefangenen fische -z.b. vor der westküste afrikas oder kanada- wird zu fischöl verarbeitet, welches dann in margarine und ähnlichem wiederzufinden is. quasi als streckungsmittel (wenns grad mal keine erdölmargarine is).
es is ein unding, solchen sinnlosen raubbau zu betreiben...
mechanische fische "freilassen" wäre schlecht, da man nie kontrollieren könnte was die da unten treiben. außerdem haben die ökosysteme der meere schon genug zu tun um sich zu regenerieren, fischige roboter würden sie nur noch mehr stören...

 [user:5099]

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
irgendwelche Leute kämen sicher auf die Idee die Teile mit Waffen zu bestücken..


Wieso irgendwelche Leute? Ich warte doch schon ganz ungeduldig auf den ersten Prototypen *lachdiabolisch!*

Spaß muss sein

Nun, unsere Meere sind überfischt, jedoch dauert es so seine Zeit, bis man Fische ausrotten kann, bei Walen ging das sehr schnell und deshalb sind sie jetzt akut gefährdet, denen geht es überhaupt nicht gut. Weiterhin hat zumindest die Europäische Union Fischfangquoten eingeführt und sorgt für eine Kontrolle der Fischereinetze. Diese müssen genügend großmaschig sein, damit Jungfische eine Chance haben sich aus dem Netz zu befreien.
Als Beispiel für Fangquoten kann man z.B. den Dorsch nehmen (abseits der Küste besser als Kabeljau bekannt): Von Anfang Mai-Anfang September gilt ein angverbot für Dorsch, damit die Bestände sich erholen können (vor allem in der Ostsee). Das "lustige" daran: Frischen Dorsch sollte man eh nur in den Monaten mit "r" essen, also nicht in den Somermonaten, aber da gibt es ja jetzt das Fangverbot*zwinker*

Die Fangquoten sind übrigens ein wichtiger Grund, weshalb Island und Norwegen nicht der EU beitreten wollen...

Hans Wurstsuppe
Ich dachte an Roboterfische, die Verunreinigungen und Müll orten und vernichten... an eine Fernsteuerung dachte ich nicht. Die Amerikaner haben schon die ersten "Terroristen" mit ferngesteuerten Drohnen aus der Luft getötet, daher sieht es wohl leider so aus, dass solche Kampffische schon sehr bald Realität werden.

mechanische fische "freilassen" wäre schlecht, da man nie kontrollieren könnte was die da unten treiben. außerdem haben die ökosysteme der meere schon genug zu tun um sich zu regenerieren, fischige roboter würden sie nur noch mehr stören...

Du hast dir meinen Text nicht richtig durchgelesen...

Grenzwert
ich weiß dass wale sehr bedroht sind. doch es is wohl ein unterschied ob man im großen & ganzen geschützt is, von greenpeace bemuttert wird und hohes ansehen bei kindern und geldgebenden spendern hat, oder ob man bis zum gehtnichmehr für den reinen konsum ausgebeutet wird. so war das bei den walen früher, doch mittlerweile is es eben nich mehr so.
die ostsee is durch die eu und überhaupt durch das "zivilisierte" europa noch recht gut behütet... anderswo siehts schlechter aus. aus einem artikel:

>> Nordamerika importiere bereits heute einen großen Teil seines Fischverbrauchs aus Entwicklungsländern in Westafrika oder Südostasien, sagte Reg Watson von der Universität British Columbia. Das vertusche die Krise in lokalen Gewässern. "Wir bezahlen Fischer anderer Weltmeere, damit sie für unseren Konsum ihr marines Ökosystem schädigen." <<


seele
Ich musste sofort an den Friedenspanzer denken *cool*

macrocosmic
-edit-
die ostsee is durch die eu und überhaupt durch das "zivilisierte" europa noch recht gut behütet...

Ich wusste garnicht, das es in der Ostsee auch Wale gibt.
*staun*

Hans Wurstsuppe
Ich weiss nichts von norwegischen Küstengebieten an der Ostsee ;)
Das war glaub ich nur auf die Dorsche bezogen von Zwürfel in Dosen (III. Wahl)...

Für Grenzwert möchte ich nochmal näher ins Detail gehen:
Die Fische sollen in keinster Weise den Lebensraum der noch vorhandenen Tiere stören, ihnen nicht auf den Pelz rücken und auch in keinster Weise von diesen als Nahrung betrachtet werden. In erster Linie hätten sie ihre Arbeit dort zu verrichten, wo es schon so gut wie keinen natürlichen Lebensraum gibt, sei es in stark ölverschmutzten Gewässern, Hafenbecken oder eben dort, wo besonders viel Müll schwimmt.

Sollte es nicht möglich sein, die Umweltgifte zu "neutralisieren", wie ich es in #1 schildere, wäre es ja vielleicht möglich, die Gifte im Innern des Fisches zu isolieren. Wäre natürlich auch sehr kompliziert zu lösen - man bräuchte u.a. die Fernsteuerung um den Fisch irgendwann zu leeren... aber man muss Lösungen finden! Lieber heute als morgen.

RaveN

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
Nunja, die Fangquoten gelten für den gesamten EU-Meeresraum unabhängig von der Art des Fisches. Den Dorsch habe ich nur als Beispiel genommen, da dieser in der Ostsee stark bedroht ist, aber er lebt ja auch in der Nordsee und im Atlantik...Deshalb ist es auch egal, ob Norwegen 'ne Ostseeküste hat oder nicht*zungestreck*
*zwinker*
Da ich kein Geograph bin, kann ich leider auch nicht sagen, ob der Oslofjord mit der Nord- oder der Ostsee verbunden ist. Setzt man die Grenze einfach mittig des Skagerraks, dann wäre es Ostsee, aber Geographen lassen die Nordsee wohl schon an der Nordostküste Dänemarks beginnen (oder enden, je nach Sichtweise, für mich beginnen, da ich es von Osten aus betrachten).

Weiterhin gibt es Wale sowohl in Nord- als auch Ostsee. Am häufigsten trifft man aber Wale in der Nordsee an und dann meist Schweinswale, aber letzten Sommer verirrte sich ein Finnwal in die Ostsee, der häufig in der Kieler Förde zu sehen war und von der Presse "Kilian" getauft wurde (dabei vollkommen missachtend, dass es in Kiel einen Bunker gleichen Namens gibt...).

Nordseewal

ganjamann on funk
um noch mal auf den roboterfisch zurückzukommen:
wo soll der "fisch" denn seine energie herbekommen? er kann ja nicht einfach ins meer geschmissen werden, sondern müsste sich selbstständig bewegen und nachdem der müllbehälter voll ist wieder selbstständig zur entleerung in die basis zurückkehren.
was für einen antrieb soll er nun haben?
solar wär zu schwach, denke ich. und nachts scheint die sonne nicht sehr hell.
den motor der schraube mit einem verbrennungsmotor zu betreiben können wir hier wohl ausschließen. zu großes gewicht und der treibstoffverbrauch machen das unmöglich.
mit einem atomantrieb sind die atomkraftgegner nun wieder unzufrieden. mh...
habt ihr ideen?
habt ihr skizzen(nicht, dass ich davon ausgehe *lol*)? *grins*

 [user:5099]

ganjamann on funk
was ist eine brennstoffzelle`?

wie kann man energie aus müll gewinnen?

das sind fragen, die geklärt werden müssen, bevor wir mit dem bau dieses projektes beginnen können!

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
Brennstoffzellen sind wunderbar! HDW (Werft in Kiel) hat gerade n U-Boot mit Brennstoffzellen gebaut, dieses kann mehrere Monate unter Wasser bleiben dank der Brennstoffzellen...und die Frage beantwortet sich ganz einfach durch eine bekannte Suchmaschine, hab jetzt keine Lust selbst zu suchen*zwinker*

Und den Müll verbrennen wir einfach im Inneren des Fischs, mit dem entstehenden Rauch treiben wir eine Turbine an, die dann den Fisch antreibt (hmm, nicht effektiv)
Die Wärme ist auch nicht effektiv genug...

Hmmm, man müsste die im Müll enthaltene Energie nutzbar machen...

Hans Wurstsuppe
Genau, und bei der letzten Brennstoffzellen-A-Klasse von DaimlerChrysler war schon zu erahnen, dass es zur Serienreife nicht mehr ewig dauern wird.
Und es wird auch echt langsam Zeit, alternative Antriebe zu bekommen. Heute bin ich schon wieder 44€ an der Tanke losgeworden, ohne dass ich noch Kippen oder so dazugeholt hätte...

Aber in der Tat, [user:5099] hatte mit Brennstoffzelle die Idee für den Antrieb. Danke!

ganjamann on funk
dann nehmen wir die brennstoffzelle.
wie groß sollte der "fisch" denn sein(übrigens gutes codeword für das projekt*grins*)?
nicht zu groß, aber auch nicht zu klein.
nicht so groß, dass er einen tanker rammen und zum sinken bringen kann(dieses problem kann man mit GPS ja einigermaßen aus der welt schaffen). aber auch nicht zu klein, denn mehr als 300kg müll sollte das gefährt ja schon in einer fuhre mitnehmen können.

Hans Wurstsuppe
Ich denke, einiges grösser als ein Hai. Aber er sollte wendig sein wie ein Aal.
Ich will den Müll eigentlich nicht transportieren, sondern irgendwie verarbeiten und als ungiftige Substanz wieder dem Gewässer zuführen. Lediglich die Giftstoffe, die er nicht zu umweltschädfreundlichen Flüssigkeiten umwandeln könnte, müsste er isoliert mit sich tragen.


Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
Aber wir sollten auf GPS verzichten sondern das europäische System verwenden, denn GPS kann für den zivilen Gebrauch abgeschaltet werden und das wäre ungünstig. Das europäische System ist nur für die zivile Nutzung entwickelt. Aber das wird sicher noch etwas dauern, genau wie unser Fisch...

ganjamann on funk
Ich will den Müll eigentlich nicht transportieren, sondern irgendwie verarbeiten und als ungiftige Substanz wieder dem Gewässer zuführen


mh... wie? *lol*
ich für meinen teil würde den fisch als eine art einsammler/transporter bauen, in dem der müll getrennt und das gift seperat gesammelt wird. das könnte ja dann an land oder an bohrinseln abgepumpt werden.