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Indigo |
Ich habe mich gerade mal wieder in den weiten des Netzes umgesehen und einige Expressionistischen Malereien gefunden.
Was mich persönlich stört ist dabei,dass ich keine Ahnung vom Grungedanken des Expressionismusses habe... Ich weis weder,was er versucht einzufangen,auszusagen oder was weis ich... Jetzt wäre meine Frage: Was wisst ihr über dieses Thema? |
tucanIJah |
Achjoa, Thema meiner mündlichen Deutschprüfung ^^. Also, der Expressionismus legte Wert darauf die Dinge nicht in ihrem Naturzustand, also originalgetreu, zu beschreiben, sondern so wie der Künstler selber es auffasste. Geprägt durch ein kapitalistisches Denken und eine immer schneller fortschreitende Gesellschaft was Technik etc angingt standen die Menschen dem eher kritisch entgegen. Die Menschheit unterteilte sich in 2 Klassen, einen großteil davon trieb es in die Städte und das Induviduum erfuhr immer mehr den Effekt der Entfremdung. All dies Trieb die Menschen dazu die alten Werte zu verneinen, eine Neuerung herbeizuwünschen. Sie dachten dies wäre nur durch die Zerstörung des Gegenwärtigen möglich, aus dem Chaos sollte dann eine neue, bessere Ordnung entspringen (wie aus der Asche des Phönix ;) ). Dinge wie die Erscheinung des Hallyschen Kometen und der Untergang der Titanic bestätigten sie in ihrem Denken, und auch der 1. Weltkrieg ließ sie mutmaßen dass der ersehnte Umbruch bevor stehen würde.
Demnach war es eigentlich auch kein Wunder, dass die Expressionisten sich dem Philosophen Nietzsche verschrieben hatte, dieser gab ihnen mit seinem Nihilismus und Perspektivismus genau die richtige Weltansicht. Naja, nur mal nen kurzer Anriß des ganzen, irgendwie sank beim schreiben meine Erklärmotivation ^^ greetz nIJah |
Indigo |
Wow danke!
Damit hast du mir eigentlich schon gesagt was ich wissen wollte! |
snag |
In der "Baugeschichte" hatten wir das Thema Expressionismus.
Auch in der Architektur zeigte sich Expressionismus mit bis dahin ungewöhnlichen Beispielen. Funktionalitaet war bis dahin das wichtigste überhaupt. Hauptsach das Gebaeude funktioniert, und dies war auch die Definition der Schönheit der Bauten. Mit Expressionismus war das Ziel, die Schönheit mit der Nützlichkeit zu verschmelzen. Ein tolles Beispiel dafür ist die Glaskuppel von Bruno Taut. Glas war ja bis dahin ein nützliches Material um von der Lichtenergie zu sparen. Aber in dem Gebaeude erfüllte es die Funktion des Lichtes und durch die Kurven, wie die Glasplatten eingebaut wurden, wurde auch ein Spiel mit dem Licht erreicht. Das Licht langte in den Raum, der viel tiefer vom Boden lag. Schon durch den Höhenunterschied erreichte das Gebaeude die Aaussergewöhnlichkeit, so zu sagen Expressionismus. Wenn man die Architektur in den 20er Jahren weiterbetrachtet, oder die Entwürfe, die nie verwirklicht wurden, erinnert man sich leicht an den Film Metropolis. Die extrem hohen Gebaeuden, die man sich bis dahin nie zu entwerfen traute, waren sowohl in Bildern, in der ganzen Architektur und sogar in den Filmen zu sehen. Glas war das Hauptmaterial. Weil es das Unerwartete und Aussergewöhnliche am besten hervorheben und gleichzeitig voneinander trennen konnte. |
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