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[user:356] |
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[user:2223] |
Daniel |
Wenn man deln Film nicht im Stream anschauen kann oder will, kann man ihn auch mit Net Transporter oder ähnlichen Programmen runterladen.
Zum Film: Also ihm das von der Nase runtertropft, sieht es Transparent aus. Aber auf dem Boden sieht es sehr dunkel bis schwarz aus. Sind da überhaupt die selben Flüssigkeiten gemeint? Oder ist dieser Farbenwechsel der Flüssigkeit gewollt? Wenn er sich danach in die Ecke kauert, hätte ich mir einen beißenderen Ton gewünscht. So ein unharmonisches Gekreische, dass einem in den Ohren weh tut, und man sozusagen gefühlsmäßig mit gezogen wird. Die Stelle, als der Fernseher da ist, und er sich mehrmals um sich selber dreht, finde ich ein wenig zu künstlich und zu gespielt. Die Aufwachszene ist meiner Meinung nach, ein ziemlicher Knick in der Handlung, der wohl sicherlich erwünscht ist. Imho, schneller von der Nachaufname des Gesichtes in die Totale zoomen, und die Umgebung, vielleicht noch etwas schneller ablaufen lassen. So, genug meiner inkompetenten Kritik. Alles in allem fand ich den Film schon recht gut. Die Musik passte meistens. Den Schnitt fand ich herrvorragend. Dafür haste sicherlich lange genug Horror Filme und Thriller studiert?
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Cube a Libre |
WOW Ich bin erstmal ganz stark beeindruckt!!!
Ich glaube zweite Assoziation in Richtung Philosophie kommt einfach durch die an sich abstrakte Machart des Filmes Ich finde der Film illustriert auf recht eindringliche Weise Heideggers Existenzialphilosophie wie in Sein und Zeit (1927) dargelegt. Dem "Verstehen" räumt er dort eine zentrale Postion ein und das ist vielleicht auch ein wesentlicher Aspekt des Films. § 31 Das Da-sein als Verstehen. "Verstehen" ist als "universale Bestimmtheit des Daseins" anzusehen. Nach Heidegger sind die Menschen in diese Welt "geworfen". Unmittelbar erfahrbar ist für sie nur, daß sie sind. Woher alles kommt und wohin alles führt, das bleibt im Dunkeln. Nur der Tod ist gewiß. Heidegger nennt dies "das Sein zum Tode". Diese spiegelt sich sehr gut in diesem dimensionslosen dunklen Raum wieder, wo es eigentlich keine Bezugspunkte gibt, weder topografisch noch dialogisch... Euer Hauptdarsteller vermittelt wirklich nur diese Gefühl der Angst, gemischt mit Verzweiflung. Gut gelungen. Den Kriegsbezug war natürlich auch stimmig wie finde. Dieses "Sein zum Tode" nun konstituiert zusammen mit der "Befindlichkeit" - wie etwa die "Furcht" - das "Verstehen". Dieses "Verstehen" zielt auf das Verständnis der Welt, der anderen und meiner selbst. Erst mit jenem primären Verstehen wird das "Worumwillen" und die "Bedeutsamkeit" des Daseins erschlossen, erst damit realisiert sich das "volle In-der-Welt-sein". Das "Verstehen" als Entwerfen von Möglichkeiten ist darauf ausgerichtet, sozusagen versuchsweise das Woher und Wohin zu erschließen, d.h., die Menschen versuchen ihre unabänderliche Einbindung in Überlieferung (das Herkommen) aufzuklären und ihre Weltdeutung bzw. auch ein Welthandeln prospektiv zu "entwerfen". In diesem Sinne finde ich das Ende wie es ist eigentlich recht gut und macht die Sache für mich rund, denn hier wird noch eine Perspektive gegeben.. und die Schlußlocation is echt passig. Noch mal drüber nachdenken.... Unterm Strich: echt klasse!
Öhm, was studierst denn eigentlich genau [user:356]? |
[user:356] |
Cube a Libre |
Würde das Werk beim -Schalter enden, wäre meiner Meinung nach schon wieder zu viel offen für überhaupt irgendeine sinnvolle Interpretation und es würde nicht über eine Zustandsbeschreibung hinauskommen, der Schritt von Innen nach Außen is schon mal irgendwie notwendig. Die Umsetzung vom Ende fand ich aber ehrlich gesagt auch nicht soooo klasse. Wüsste aber jetzt spontan auch nicht wie anders. Könnte halt bloß noch etwas raffinierter sein.... irgendwas wo man vielleicht optisch etwas Tiefenwirkung hat.
off: Multimediart klingt spannend. Was brauchst du da für Zugangsvorraussetzungen? |
[user:356] |
sendlinger_kirch |
würde ihr saugerne sehen, bei mir funzt es nicht. Werde es morgen auf nem anderen Rechner probieren. Hoffentlich geht es medienrechtlich in Ordnung wenn ich deine Idee ausleihe. Gruss |
der_lustige_pete |
Was versteht man denn unter "Idee ausleihen"? Solltest Du Idee klauen meinen, wär das medienrechtlich zwar in Ordnung, dennoch kein feiner Zug (zumindest, wenn Du einen Vorteil daraus schöpfst). |
sendlinger_kirch |
nein nein, das geht, glaub ich schon klar! siehe hier - Post #697341 |
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