Auchtung lang, mein Kunstprojekt zum Thema Krieg; Ausdeutung |
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Faulibaer |
Bilder folgen in den nächsten Tagen..wenn sich jemand die Mühe macht das durchzulesen...dann freue ich mich schon auf positive wie negative Kritik für mein absolutes Meisterwerk der Schriftlichen Ausarbeitung....
Ich habe so kein Bock mehr...hab ordentlich geschwafelt..stellenweise sogar lustig...^^ Krieg; Indirekt; Folgenschwer... 1. Aufbau und Ausführung Zu Beginn meiner Arbeit an der plastischen Kollage war ich sehr unentschlossen. Was ich wusste war, dass ich mich mit dem Thema Krieg auseinandersetzen wollte. Ich entwarf ein paar Skizzen, redete mit verschiedenen Personen über das Thema und meine Ideen und ließ mich inspirieren. Vor meinem geistigem Auge entstanden 2 Wüstenlandschaften, 1 lichter Wald und das WorldTradeCenter. Ich entschied mich dazu die MDF-Platte in vier gleiche Quadrate einzuteilen.Wobei die Einteilung eigentlich noch einen Kreis, dessen Mittelpunkt der Mittelpunkt der Platte war, so dass ein stilisiertes Fadenkreuz erkennbar ist, enthalten sollte den ich aber schlichtweg vergaß. Nun begann ich meine Skizze umzusetzen. Ich bestrich die vier Quadrate mit Leim und bestreute ein Quadrat mit Modellbaurasen, zwei nebeneinanderliegende Quadrate mit feinem Vogelsand und das letzte Quadrat legte ich mit Alufolie aus.Die Grundlagen der vier Landschaften die ich mir erdacht hatte waren geschaffen. Zuerst begann ich die zwei Türme des WorldTradeCenters zusammenzukleben, die aus jeweils 3 leeren Einwegbierdosen bestehen. Die Dosen klebte ich ungefähr mittig auf das Quadrat das mit der Alufolie bedeckt ist. An beiden türmen schnitt ich in die jeweils oberste Dose ein Loch hinein. In eines davon steckte ich ein kleines Plastikflugzeug das ich mit Kleber fixierte, das andere Loch riss ich noch etwas weiter auf. Die zwei Türme lackierte ich mit weißem Spraylack aus einer Sprühdose.Zur Vollendung dieses Quadrates klebte ich einen ausgeschnittenen Kopf des amerikanischen Präsidenten G.W. Bush so auf die beiden Türme das er genau mittig hängt. Nun begann ich den lichten Wald aufzubauen. Für Büsche verwendete ich Moos das ich im Wald gesammelt hatte, für Bäume kleine Zweige auf die ich etwas von dem Moos klebte.Alles wurde mit Heißkleber fixiert.Ausserdem klebte ich noch vereinzelte Büsche in das Wüstengebiet neben dem Wald. Ich begann vier Legofiguren die Extremitäten abzutrennen und klebte zwei Figurenrümpfe samt ihrer Extremitäten verstreut in den lichten Wald. Die Verbindugsstellen der Extremitäten mit dem Rumpf bemalte ich behutsam und großzügig mit dunkelroter Modellbaufarbe, die ich zusätzlich noch als Blutspritzer und Flecken auf dem Untergrund verteilte. Um das Wüstenstück mit den Büschen fertig zu stellen zeichnete ich mir einen Faltplan für kleine stilisierte Zelte auf. Insgesamt bastelte ich sieben Zelte aus Papier die ich mit Ockerner Wasserfarbe dem Wüstenboden anpasste. Die Zelte positionierte ich asymetrisch in der Landschaft. An jeder der zwei Grenzen der Landschaft stellte ich eine versehrte Legofigur mit Amputaionen auf, die die Zeltstadt betreten. Über dem letzten noch freiem Wüstenquadrat verstreute ich kleine dunkelgraue Steine, Teile eines kaputten Spielzeugautos, amputierte Extremitäten zweier Legofiguren, etwas Watte, ein Ein-Centstück und ein kleines Stück eines Zweiges. Das ein Centstück, auf dem ein zweig schräg befestige ist, klebte ich auf den Untergrund. Die restlichen Teile arrangierte ich atmosphärisch in der Umgebung und fixierte sie wiederrum mit Heißkleber. Den Zweig bemalte ich mit brauner dickflüsiger Modellbaufarbe (Braun weil ich kein Schwarz hatte) , wovon ich zum Schluss noch einen Teil über den Zweig und den Boden ergoss. Nun folgte der destruktive Teil meiner Arbeit. Ich nahm eine Deodorantsprühdose und zündete damit den Wald an um eine Minenexplosion darzustellen. Nun Stimmte das Bild der opfer im Minenfeld. Die Bäume und Büsche, der Untergrund und die Opfer sind verkohlt. Auch das Wüstenfeld mit der Watte fiel den Flammen anheim. Ich Flammte alles einmal ab und lies die Watte ausbrennen, um verbrannte Strukturen zu erzeugen, es war voll bracht, die irakischen Ölfelder, symbolisiert durch die braune Farblache und das Ölrohr, der Zweig, brannten ! Zuguterletzt ging ich nun dazu über dem papierenen Kopf des G.W.Bush systematisch eine verkohlte Optik zu verpassen. 2.InterpretationsVORSCHLAG Zuallererst sei gesagt: Jeder Mensch möge dieses Werk so interpretieren wie er es für richtig hält. Allerdings werde ich nun versuchen einen kleinen Überblick darüber zu verschaffen aus welcher Motivation und mit welcher Intention ich dieses Werk geschaffen habe. Wie schon im ersten Teil erwähnt war ich von Anfang an unschlüssig weshalb ich mich dafür entschied vier verschiedene Szenarien in einem Werk darzustellen. Die vier Szenarien sind folgende: Anschlag auf das WorldTradeCenter Folgen eines Minenfeldes Improvisiertes Flüchtlingslager Vom Krieg verschandelte und zerstörte Landschaft Jedes dieser vier Szenarien stellt zuersteinmal für sich die Schrecken und Folgen des Krieges und seiner Begleiterscheinungen wie z.B. Terrorismus dar. Zusammengenommen wird deutlich welche indirekten Formen und Folgen von Krieg es gibt. In keinem der Szenarien wird ein direkter Angriff mit Waffengewalt dargestellt und doch stehen sie symbolisch für das Leiden und Sterben vieler Menschen auf der ganzen Welt. Krieg ist schon seit dem ersten Weltkrieg kein direkter Kampf zwischen zwei Menschen mehr und der Krieg wird mit jedem neuen Krieg und jeder neuen Kriegstechnologie indirekter und unberechenbarer. Der Anschlag auf das WTC war ein grausames Verbrechen und steht symbolisch vorallem für die Ohnmacht einer oder gar der einzigen Supermacht der Welt. Das WTC wurde nicht durch einen konventionellen Krieg zerstört, sondern durch einen indirekten nie dagewesenen Angriff. Das das WTC aus Bierdosen besteht ist ein Symbol für den Symbolcharakter den das WTC hatte, es war ein Symbol der westlichen Wirtschafts und- Konsumgesellschaft. Das Gesicht G.W.Bushs prangt auf dem WTC da er, so makaber es auch ist, jemand ist der von diesem Verbrechen profitierte, indem seine Regierung diese nationale Krise ausnutzen konnte um sich zu profilieren. Ausserdem habe ich Bush ausgesucht da er eine der Personen ist die maßgeblich dafür verantwortlich ist, das wir uns überhaupt mit dem Thema Krieg auseinandersetzen. Ein anderer Grund ist, dass er der Präsident eines Landes ist, welches noch IMMER Landminen und darunter auch ANTIPERSONENMINEN produziert. Womit ich auch schon auf die zweite Szenerie eingehen kann, Das Minenfeld. Minenfelder sind eine direkte Folge eines Krieges der indirekt, u.a. durch Minen geführt wird. Minen verbleiben überviele Jahre im Boden, sind schwer und nur unter Lebensgefahr zu räumen und sind vorallem ein großes Problem in vom Krieg zerrütteten Entwicklungsländern. Es kann immer wieder passieren, dass spielende Kinder oder andere Menschen zufällig auf eine bisher unentdeckte Mine treten und so zumeist ihr Leben oder ihre Extremitäten verlieren. Minen zerstören die Wirtschaft ganzer Länder, die Grundlagen vom Familien und einzelne Existenzen. Minen sind grausame und gnadenlose Mordwerkzeuge. Kriege zwingen Menschen dazu zu flüchten und ihre Heimat hilflos dem Krieg zu überlassen.Flüchtlinge sind Menschen die nicht direkt oder indirekt als Soldaten an einem Krieg beteiligt sind bsi auf die Tatsache, das ihr Leben jede Sekunde des Krieges gefahr läuft durch einen Angriff ausgelöscht zu werden. Um diesem Schicksal zu entgehen Flüchten sie in Länder in denen kein Krieg herrscht. Da die Flüchtlinge meist zu gigantischen Massen kommen, müssen sie in Flüchtlingslangern unterkommen, die meist aus nicht mehr als aus Zelten bestehen.Sollte der Krieg einmal ein Ende gefunden haben gibt es nur viele Verlierer. Zum Beispiel die Flüchtlinge die nun wieder in ihre Heimat zurückkehren und sehen müssen das ihr Land in Schutt und Asche liegt. Ihr ehemaliger Besitz ist nicht mehr und zudem ist das Land nach einem Krieg meist unbewohnbar aufgrund von obengenannten Minenfeldern oder aber auch zum Beispiel aufgrund von gigantischer Umweltverschmutzung wie sie momentan im Irak anhand von brennenden Ölquellen stattfindet. Alle Szenen haben gemeinsam, dass sie vorallem die zivile Bevölkerung anstatt der Regierungen und Soldaten vernichtend treffen. 3.Verwendete Materialien Vogelsand Modellbaurasen Steine Moos Modelbaufarben Wasserfarben Sprühfarben Papier Watte Münzgeld Legofiguren Holz Bierdosen Verschidenen Arten von Klebestoffen Teile eines Spielzeugautos Ausschnitt aus einer Illustrierten MDF-Platte Alufolie Plastikflugzeug 4.Reflektion Abschließend ist zu erwähnen das ich vieles anders gemacht habe als ich es mir vorgestellt hatte. Ich verwendete andere Materialien, viele Ideen wurden verworfen, viele waren spontaner Natur, und entstanden nur in Wechselwirkung mit den Teilnehmern der Kunstkurses. Einige Materialien wurden untereinander ausgetauscht und Jeder half Jedem mit Materialien aus. Ich sammelte nur wenige wichtige Materialien im vorrausm bei den meisten entscheid ich mich spontan, wie z. B. bei den Legofiguren die ich erst am Morgen des Tages an dem der Kunstpraxistermin war einsteckte. Alles in allem bin ich mit meinem Werk sehr zufrieden und bin zuversichtlich auf eine positive Bewertung. |
Faulibaer |
Ey..das hat nochncihtmal jemand geöfnet...hätte ich das Topic doch mal "Ficken bumsen Blasen" genannt...dann hätten es sich mehr Leute angeguckt...:) |
dready |
ficken bumsen blasen?? WOO?? :D
ich werds später sicher mal lesen |
[user:1541] |
MadMann |
...ROFL... na guut, alleine wegen dem Satz werde ich
mir den Text jetzt mal durchlesen....
Brauchse Adresse? *ggg* |
Faulibaer |
Bittööö...sagt doch mal was dazu ...ich muss das Morgen abgeben....;) |
TheDD |
ja die anzeige wie oft n fred gelesen wurde geht hier im knet nicht mehr gescheit.
dann bringt es dir ja nichts ![]() |
Fahrsteiger |
gerne doch, aber ich weiß doch noch gar nicht, wie das Teil nun eigentlich in natura aussieht. Klingt aber interessant. |
| mellow | 00:01 02.12.07 psychedelische traumfänger (10|1275) |
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