meine ratte ist gestorben :`(
Unterseiten dieses Freds-1- 2
Suche |
[user:2217] |
macrocosmic |
mein beileid!
der "ein fred für charlie-fred" und kynegas post's sind eine grosse hilfe! *such* -edit- hier im internetcafe geht die rechte maustaste nicht! |
Slacker |
Ich fühle mit Dir! Mir sind schon zwei Hunde gestorben und das ist irgendwie immer ganz schön scheiße!
Gräm Dich nicht zu sehr, im Rattenhimmel ist´s bestimmt auch schön! *tröst* |
^BAT^ |
oooooch.......[user:2217]
menno *tröst* Das ist aber traurig ![]() |
aya47 |
ohhh - mein beileid, aliena
wir haben selber eine ratte, und auch wenn sie manchmal nervt (weil natürlich der kampfkater eifersüchtig ist) - aber sowas ist trotzdem traurig.... |
[user:831] |
Oxygen |
Tut mir wirklich leid für dich, ich weiß wie es ist, sein Haustier zu verlieren.
Aber es ist doch besser, das sie nicht krank war. So hatte sie einen schönen Tag mit dir und musste ganz bestimmt keine Schmerzen erleiden. |
Kynega |
ach mensch aliena.... das tut mir so leid.....
vergiss nich, dass es wirlich ein segen ist, dass sie bis zum schluss viel spaß hatte und es ihr richtig gut ging... woran auch immer es gelegen hat, es ist doch besser so, als wenn sie wochenlang krank gewesen wär.... du wirst damit klarkommen, du wusstest immer, dass der zeitpunkt irgendwann kommen wird.... und vergiss nicht, dass du, wenn deine persönliche trauerzeit vorbei ist, einer andern armen kleinen ratte ein wunderschönes zuhause bieten kannst, die ihres verloren hat, z.b.... es gibt so viele davon, und jede einzelne wird sich freuen, einen neuen platz in deinem herzen einzunehmen... auch wenn deine ratte immer ihren platz behalten wird, ist da noch mehr raum, das weiß ich :) weine soviel du musst und tauere wie es angemessen ist, aber gib nicht die hoffnung auf. dein leben geht weiter, und ihr gehts jetzt gut, sie hat keine schmerzen und keinen hunger mehr... und ist doch immer bei dir, wohin du auch gehst. |
Mario |
öhm, mein beileid....
dann ist sie wohl an altersschwäche gestorben, kleinnager werden in der regel max 2 jahre. |
Ideengeber |
meine ratte ist auch vor kurzem verstorben...in einem alter von 2 jahren.
janks war ihr name und weiblich ihr geschlecht. schwarzes fell schuetzte sie vor kaelte. auch ihr sah man keine schmerzen an aber man sollte wissen dass gerade heimtierratten die gene ihrer laborfreunde tragen welche sie sehr sehr starke schmerzen aushalten laesst ohne auesser wirkung zu zeigen. eine schande ist es mit den versuchen an den schuldlosen wesen. sie sind so intelligent und lieb :(. ich hab sie einschaefern lassen muessen und durfte noch ein paar minuten nach der betaeubung mit ihr verbringen. war echt hart sie langsam in ihren letzten schlaf sinkend sehen zu muessen. da janks nicht wusste was da passiert war sie sehr sher angsterfuellt und ihre augen spiegelten das auch wieder. :( ich musste dann halt weinen und eine traene viel auf sie. und genau beim auftreffen der traene war sie eingeschlafen :((. es ist scheissenhart sowas aber man muss sich halt irgendwie auch im klaren sein das die ratte quasi ein wesen ist auf welches wir unsere emotionen projezeren. man projeziert eine persoenlichkeit auf die ratte welche nicht wirklich existent ist. ratten haben zwar sehr individuelle neigungen und verhaltensweisen. dennoch besitzen sie kein bewusstsein. sie leben einfach ohne zukunft. ist das kiffernet eigentlich gross genug um mal ne anti-laborratten sache zu starten :) ? |
Hinkelstein |
Mein herzliches Beileid Aliena, es fällt mir schwer, tröstende Worte zu finden. Es trifft einen besonders hart, wenn der Tod so unverhofft eintritt. Als unsere Hexe ( Schäferhündin) starb, habe ich "Schnott" und Tränen geheult. So ein Haustier, ob groß oder klein wird zum geliebten Familienmitglied oder Kameraden, da hilft weinen, da muß und darf man trauern. Wir haben unsere Hexe an einem ihrer Lieblingsplätze begraben, ein Gebet am Grab gesprochen und noch eine Rose als letzten Gruß in die Grube gelegt. Auf ihrem Grab wächst das Gras seit Jahren besonders gut und erinnert uns immer wieder an sie. Hoffentlich findest du auch ein schönes Plätzchen für deine liebe Ratte. Liebe, herzliche Grüße! |
toprai |
Auch von mir herzliches Beileid |
C0oLjAzZ |
Ist zwar offtopic, aber es wird dir wohl nichts bringen. Selbst die breiteste Öffentlichkeit kann nichts gegen Tierversuche unternehmen, wie ein Beitrag der ZDF-Sendung "Frontal 21" zeigt. Die Reporter hatten nämlich eine grausame Entdeckung in meiner Heimatstadt gemacht. Eines der weltgrößten Affenlabors befindet sich in meiner im Grunde beschaulichen und hübschen, sympathischen Stadt Münster. Das schlimmste: bisher haben die Gerichte dem Unternehmen recht gegeben. Lest selbst: Das schreibt die TAZ Das hier die rheinische Post Und das hier unser Verwaltungsgericht |
Talisker |
mein Beileid....mag gar nicht daran denken, wenn Herr von Bödefeld im Rattenhimmel
verschwindet. Er ist nun auch schon über ein Jahr alt. Man gewöhnt sich so an ein Tier, egal ob Hund, Katze oder Pferd. herzliches Beileid |
GoLdCoAsT |
Hallo, es tut mir wirklich sehr leid für Deine Ratte!
Versuche das positive zu sehen: Deine Ratte ist anscheinend schnell gestorben, was für Ratten untypisch ist, leider sterben die meisten Ratten an Krebsgeschüren, die manchmal über Wochen übelst wachsen können und auch eine OP bringt meiner Erfahrung nach nicht viel ;-). Die Tiere müssen macnmal sehr leiden. Schwierig ist es auch einen Tierarzt zu finden, der raten mit dem nötigem Respekt und Einfühlsamkeit von Ihrem Leiden erlöst. Das beste für das Tier ist doch zuhaus in ihrer Ecke zu gehen. Also insofern nicht ganz so traurig sein *tröst* Jetzt nochmal ein paar mahnende Worte an fast ale hier: EINE RATTE ALLEIN ZU HALTEN IST TIERQUÄLEREI!!!! Denkt mal drüber nach!!! Wer sich wirklich informieren will dem empfehle ich die Seite www.rattenzauber.de |
[user:4294] |
[user:2217] |
Oxygen |
Super Mutter
Sry, dass konnte ich mir nicht verkneifen. |
Don Merino / Motorschaf |
Och nöööö....
Ich wollt jetz eigentlich hier garnichts dazuschreiben, wer bin ich schon, was hilft Dir schon mein Beileid, aber was Du grad vom Verhalten Deiner Mutter berichtet hast, hat mich dann doch ein bisschen geärgert. Ich finds schade wenn man so wenig Verständnis aufbringen kann, zumal für seine eigene Tochter..Da muss ich sagen, schalt auf Durchzug, in dem Alter kann man nem Menschen nur schwer noch was beibringen, grad wenn man dessen Tocher oder Sohn is. Da sind sie's ja seit vielen Jahren gewohnt, dass ihr Wort Gesetz ist. Ich weiß nicht, wie Du zu solchen Aktionen stehst, aber ich würde sagen, wenn Du dann irgendwann wieder Lust verspürst, Dir wieder eine Ratte ins Haus zu holen - mach es einfach. In meinen Augen fällt das einfach nichtmehr in den Zuständigkeitsbereich Deiner Eltern, ob Du ne Ratte hast, oder nicht. Mit nem Hund wär das vielleicht was anderes, aber wenn die Ratte nen anständigen Käfig hat, kann man sie ja da reintun wenn man nich da is, und denn stört sie auch keinen. Gut, ich weiß jetz nich, wie sich Ratten so ihrer Wohnung gegenüber verhalten - unser Chinchilla hat halt doch im ganzen Haus Kabel durchgefressen und Unmengen an Ködeln hinterlassen. Das wär natürlich dann ein Faktor, bei dem man Deiner Mutter wohl oder übel ein Mitspracherecht einräumen müsste. Ja..weiß auch nicht...tut mir auf jeden Fall leid für Dich die ganze Sache, und ganz besonders dass Deine Mutter so reagiert hat. |
Meister Quitte |
da fällt mir auch was ein:
ich wollte vor ner ewigkeit (da muß ich so 9 oder 10 gewesen sein) unsere tote katze "purzel" draußen irgendwo begraben. ich hab die tote katze dann in eine schubkarre gelegt und hab noch einen spaten geholt, den ich dann auf die katze son bisschen raufgelegt hab. als ich dann über die straße wollte, ist die schubkarre durch so ein kleines schlagloch gerumpelt, woraufhin der auf der toten katze liegende spaten anscheinend einen leichten druck auf den katzenkörper ausgeübt haben muss. jedenfall hat die tote(!) katze daraufhin so einen mächtigen furz abgelassen hat, dass mir fast das würgen kam. wer hätte gedacht, dass tote katzen noch so kräftig abledern können! ![]() |
Menschenfresser wetzendie .. |
![]() dafür Tüte
So möchte ich auch von der Welt gehen mit nem tödlichen Furz sry wegen deiner Ratte ich bin auch fast vor Trauer gestorben, als unser Kater gestorben ist. Kauf dir nicht gleich ne neue, ich würde erstmal mit der Toten in Ruhe abschließen. |
KEV |
*kaputtlach*
Tut mir sehr leid für dich Aliena. Einige kennen ja sicher noch meinen Charlie Fred und jeder konnte dort sehen wie es mir psychisch ging. Bitte falle nicht in so einen Abgrund wie ich damals. Ich kam nach Charlies Tot auch nur sehr schwer wieder auf die Beine und habe oft über Selbstmord nachgedacht (ernsthaft) weil ich dachte das Leben ohne ihn nicht auf die Reihe zu bekommen. Mittlerweile geht es mir ja wieder ganz gut, aber bei mir hat es ziemlich lange gedauert, bis ich wieder an ihn denken konnte ohne zu weinen. Darüber hinweg bin ich aber wohl noch lange nicht
Also kopf hoch Aliena |
Don Merino / Motorschaf |
Nunja, ich glaube da bist Du wirklich ein Extremfall...ich bin ja emotional doch recht instabil und habe in Sachen Selbstmord durchaus ein, zwei Erfahrungen hinter mir...aber Selbstmordgedanken wegen eines verstorbenen Haustieres, das kann nichtmal ich mir wirklich vorstellen...ich glaube da müssen wir uns um Aliena in dem Punkt keine Sorgen machen. |
[user:4294] |
[user:2217] |
Truesp!n |
So ist Recht, Sassi. Find ich gut mit dem Foto.
Ich habs zwar gestern schon gesagt, aber ich fühl auch heute mit Dir. Und man weiss ja nicht so recht, was man sagen soll. Also mach ich einfach etwas, dass ich kann. Ich zitier mal wieder Michael
|
Don Merino / Motorschaf |
H-Milch, das glaub ich Dir gerne. Ich hab nun auch schon einige Haustiere gehen lassen müssen, und einige Menschen. Aber das is eben der Punkt: gehen lassen - wir fühlen uns immer so schrecklich ungerecht behandelt, aber was da passiert ist nichts weiter, als dass das Leben seinen Lauf nimmt. Und wenn die Katze schon 15 Jahre alt ist, dann weiß ich, dass es bald Zeit für sie sein wird, zu gehen, und ich bin dankbar für die Zeit, die ich noch mit ihr verbringen kann.
Mit so unschönen Sachen wie Tod is es nichts anderes als mit so kleinen Dingen wie dem Besuch bei Freunden - als Kind hab ich noch rumgeheult, weil ich nicht nach Hause gehen wollte. Heute nehme ich, um wieder vom Tod zu sprechen, vor allem wahr, dass die Zeit schön war, und ich sehe dass das Leben auch noch weitergeht, wenn jemand fehlt. Ich glaube schon, dass das ein bisschen eine Verhaltensweise ist, die der modernen Zivilisation entsprungen ist. Wir nehmen einfach alles was uns umgibt als selbstverständlich hin und schreien dann Zeter und Mordio, wenn dann doch mal etwas verschwindet. Wer den scheinbar selbstverständlichen Dingen in seinem Leben mehr Beachtung schenkt, wird erstens intensiver und glücklicher leben, weil er öfter Freude über etwas empfindet, und zweitens wird der Verlust ihn nicht so schwer treffen, weil er weiß dass es ein Geschenk war, und weil er dem verlorenen genug Aufmerksamkeit geschenkt hat, um jetzt, wo er/sie/es fort ist, mit Freude und Dankbarkeit an die vergangene Zeit zurückdenken zu können - anstatt mit Wut zu fordern, man hätte ihm doch mehr Zeit geben sollen, all die Dinge zu sagen und zu tun, die er nun nichtmehr sagen und tun kann. Das ganze ist übrigens eine ganz grundlegende Lehre des Buddhismus und nennt sich ganz schlicht "Achtsamkeit üben". Der Umgang mit Verlust ist zum anderen aber auch eine Frage der Art und Weise, wie man liebt. Wer in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht, weil jemand gestorben ist, muss sich fragen, warum das Leben denn den Sinn verloren hat? Eine Möglichkeit ist, weil man zu viele Wünsche und Hoffnungen, zu viele Erwartungen an das Leben und an sich selber auf den anderen projiziert hat. Ich nehme also alles, was ich mir vom Leben verspreche und packe es in diesen Menschen oder dieses Tier und sage "Solange Du da bist, ist alles gut, denn mehr als Dich brauche ich nicht." In Wirklichkeit brauche ich aber sehr wohl viel mehr. Ich lasse nur die Liebe all das überdecken, gebe meine Wünsche auf und richte all mein Streben darauf, in der Gegenwart des Geliebten zu bleiben. Dann liebe ich diesen Menschen oder dieses Tier aber nur um seiner Eigenschaft willen, mir Freude zu machen. Das ist eine sehr eigennützige Sache, die zwar auf jeden Fall zur Liebe gehört, aber nur einen Teil ausmacht. Der andere Teil ist die Liebe zum anderen für das, was er ist - ganz ohne irgendeine Art von Gegenleistung. Das aber nur am Rande, gehört nicht wirklich zum Thema. Wer also sagt "Ich liebe Dich, und ich möchte das, was ich mir wünsche, mit Dir an meiner Seite erreichen statt alleine", dem bleiben, wenn der Partner geht immernoch die Wünsche, die er sich zu erfüllen sucht, und Ziele sind immer etwas an dem man sich festhalten kann, bis man über den Verlust der Freude, die einem der Partner bereitet hat, hinweg ist. |
KEV |
du weißt aber schon,dass der Tod eines Haustieres für den Besitzer mindestens genauso schlimm sein kann, wie der Tod eines nahestehenden Menschen? In meinem Fall ist das jedenfalls so. Aber das können viele Leute nicht nachvollziehen, es ist ja "nur" ein Tier.... |
Cynops |
OT:
Eigentlich ist es so, dass die Labor- und Haustierratten zwar den gleichen Ursprung, also die gleiche "Stammart", haben, aber die HAustierratten die ursprünglichere Form sind, die Laborratten wurden "herausgezüchtet", so dass es verschiedene Laborrattenstämme gibt, die letztlich auf die "normale Haustierratten" zurückgehen.
Das Aushalten von Schmerz ist aber kein kriterium der Laborrattenzucht, es ist ehr die "nicht-agressivität" der tiere, sie sollen also schnell zutraulich und an den menschen gewöhnbar sein, und dann bestimmte andere merkmale, die dem jeweligen laborrattenstamm zu eigen sind und in abhängigkeit vom ziel der versuche gewählt werden, z.B. gibt es stämme mit besonders gutem Sehsystem etc. Das Ratten gegenüber schmerz generell recht unempfindlich sind ist wohl ehr in der natur der tiere begründet - genauso wie die große resistenz gegenüber wundinfektionen etc. Da, wo die Tiere (über inzwischen jahrtausende) in ihrer "freien Wildbahn" oft leben kommt es bei den tieren oft zu verletzungen und zu starken infektionen der wunden, da haben eben die Tiere bessere chancen gehabt, die das ganze so wegstecken konnten. |
[user:1678] |
Don Merino / Motorschaf |
Ja, das weiß ich. Und ich halte das für ein wenig problematisch, wenn man zu einem Tier eine so innige Beziehung hat. Ganz abgesehen davon, dass ich einfach weiß, dass mein Hund nicht mit mir alt werden wird und ich deshalb im Kopf behalten sollte, dass es irgendwann ohne ihn weitergehen muss, ist die Beziehung zu einem Tier immer eine etwas einseitige Angelegenheit - natürlich zeigt der Hund mir auch, dass er gern in meiner Nähe ist, und er spürt, falls es ein sensibler Hund ist, wenn ich ihn in meiner Nähe haben will. Er ist mir kompromisslos treu, wesentlich unkomplizierter als das mit einem Menschen ist. Und genau da liegt, Entschuldigung, der Hund begraben: Das Tier gibt mir keine ernstzunehmende Rückmeldung über mich selbst, ich kann mit ihm nur äußerst begrenzt kommunizieren, und es herrscht eine große Kluft zwischen Geben und Nehmen in dieser Beziehung. Natürlich ist das Tier über viele Jahre hinweg immer bei mir, ist ein fester Bestandteil meines Lebens, und es entsteht eine innige Bindung zueinander. Aber ich weiß dass der Hund, je nachdem was es nun für einer ist, nach zehn, elf, oder vielleicht auch erst nach 15, 16 Jahren diese Welt wieder verlassen muss. (Vielleicht wird er sogar älter, aber spätestens wenn er seine "normale" Lebenserwartung erreicht hat, bin ich dankbar für jeden Tag, an dem er mich noch begleitet) Mich an jemanden, der mir kein gleichwertiger Partner ist, so tief zu binden, dass ich meine, ohne ihn nicht leben zu können, obwohl ich mir nicht nur bewusst bin, dass diese Beziehung auf jeden Fall von begrenzter Dauer ist, sondern auch noch ungefähr weiß wann das Ende kommen wird, das hat für mich einen ungesunden Charakter. Natürlich lassen sich emotionale Bindungen nicht einfach so mal eben kontrollieren, aber da is einfach eine gewisse Differenz bei der Grundhaltung, die ich der Sache entgegenbringe, und auf einer anderen Basis entwickeln sich Dinge natürlich auch anders.
Das soll jetz kein blöder Spruch oder Angriff oder sowas sein: Hast Du denn schonmal einen nahestehenden Menschen verloren?
Und hier könnt ich n bisschen nen Hals kriegen. Ich rieche hier die Unterstellung, ich würde Tiere für wertlos oder sonstirgendwas in der Art halten, und das kann ich überhaupt nicht leiden. Ist allerdings totaler Käse. Und trotzdem: Jawohl, es ist NUR ein Tier, siehe oben. Ich sag es nochmal, es ist NUR ein Tier. Es ist nicht irgendein wertloses Geschöpf, sondern es ist ein liebgewonnener Freund. Aber die Beziehung zu diesem tierischen Freund ist nunmal etwas anderes als zu einem menschlichen Freund - oder sollte es in meinen Augen zumindest sein, und ich finde einfach, dass eine Beziehung zu einem Tier, die für mich so wichtig ist, dass ich ohne das Tier nichtmehr leben will, nicht wirklich gesund sein kann. Herrgottnochmal das klingt alles so unpersönlich und wissenschaftlich - grad als hätt ich noch nie ein Haustier gehabt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wir hatten immerhin nacheinander drei Katzen und ein Chinchilla. Und von diesen Tieren ist keins an Altersschwäche gestorben. Die erste Katze überfahren, die zweite Katze, nach einem Unfall oder Angriff oder sonstwas auf einem Auge erblindet und von da an sehr scheu gewesen, hat den Umzug in eine andere Ortschaft sowie den aggressiven Nachbarskater nicht überstanden und is eines Tages einfach nicht wieder nach Hause gekommen. Die dritte Katze haben wir, als meine Eltern und ich zugleich wegzogen, nach dieser Erfahrung den Nachbarn überlassen, bei denen sie ohnehin viel war. Ich glaub der gute Willi lebt auch noch. Und das Chinchilla ist meinen Eltern nach zehn Jahren (und vielen Erfahrungen mit offenen Haustüren, die es nicht sonderlich interessierten) ausgebüchst, als ich nicht da war, und ward nie wieder gesehen. Vielleicht rede ich deswegen so hart darüber. Vielleicht hab ich es doch durch die Verluste irgendwie gelernt, mich leichter damit abzufinden und verlange jetzt einfach harter Weise, dass das alle anderen doch bitteschön auch tun sollten. Aber teils liegt es auch an dem, was ich in meinem Posting weiter oben beschrieben habe. Wenn man sich diese Dinge, die ich da beschrieben habe, öfter mal bewusst macht, glaube ich schon, dass man dann mit soetwas einfach leichter umgehen kann. |
Lino |
hm das tut mir leid ..
mein beileid ich weiß noch gut wie fertig meine schwester war als ihr hamster gestorben ist..also kann ich mir vll ein bischen vorstellen wie traurig du bist.. kopf hoch.. :( |
bördi |
oh nein.. :(
tut mir echt leid :/ die ratte von maya is auch grad erst verstorben (an dem abend war sie bei mir..also maya..) es is schlimm wenn ein tier stirbt dass man sau lieb hat... ich weiss wie das is...das hab ich ziemlich oft mitgemacht, weil wir viele tiere hatten, die ich alle in mein herz geschlossen hatte... aber ich denke es ist leichter wenn das tier nicht leiden muss, weils vielleicht krank is, sondern gleich stirbt... auch wenns halt einfach so plötzlich passiert.. |
KEV |
Drachi soviel Text hättest du dir sparen können. Ich lese ein bisschen aus deinem Text heraus,dass man sich nicht zu sehr mit einem Tier anfreunden sollte, weil das Tier irgendwann eh vor mir in den Himmel kommt und das ein Tier nicht viel zurückgibt ist totaler Blödsinn. Außerdem laberst du mir die ganze Zeit was von einem Hund vor...schon möglich,dass ein Hund nicht erkennbar viel zurückgibt,aber in meinem Fall war es ein Kater und du weißt ja selbst,dass gerade Katzen/Kater viel zurückgeben und das ist es,was es einem Menschen beim Verlust sehr schwer macht.
Jein,als vor fast genau einem Jahr ein Klassenkamerad bei einem Autounfall starb,war ich auch erstmal platt.Er saß in 2 Fächern neben mir und wir waren auf Klassenfahrt 5 Wochen vorher zusammen auf einem Zimmer. Dennoch war es nicht wirklich ein nahestehender Mensch bzw. ein wichtiger Mensch für mich....deswegen eher Nein und darüber bin ich ehrlich gesagt super froh. |
Kynega |
ihr seid beide menschen die tiefe beziehungen zu tieren kennen, und ihr habt beide schon unter dem verlust geliebter tiere gelitten. aber ihr seid unterschiedliche menschen und geht ganz unterschiedlich mit diesem verlust um, also bitte akzptiert das doch einfach und lasst euch gegenseitig so stehn wie ihr seid. drachi, du sagst selber, dass dich vllt auch die erfahrung härter gemacht hat. kev hat diese erfahrung soweit ich weiß zum ersten mal gemacht und war aus irgendeinem grunde in diesem moment so schwach, dass es ihn tiefer getroffen hat, als es vllt sonst gewesen wäre. ich muss zugeben, dass ich es auch schwer nachvollziehbar finde, dass kev den sinn in seinem eigenen leben nach chalies tod erst wieder finden musste, so schwer hat es mich nicht getroffen, obwohl ich das vorher für möglich gehalten hatte. aber das ist nunmal sein weg damit umzugehn, und er hat sich ja längst wieder gefangen, also warum willst du ihm das ausreden? du hast deine meinung gesagt und wer sich ein bisschen in deine lage versetzt wird sie verstehn, und damit ists doch gut. kev, trotzdem hat drachi nicht ganz unrecht, wenn er an andre die botschaft hat, dass man sein herz nicht ZU sehr an ein tier hängen sollte, bzw nicht vergessen darf, dass es nur eine begrenzte zeit da is |