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Computer- oder Konsolenspiele: Sinnlose Verschwendung von Zeit

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Prosciutto
Sinnlose Verschwendung von Jugend- und Lebenszeit. Man kann nicht stolz darauf sein, in seiner Jugend stunden-, tage-, nächte- und/oder wochenlang sitzend und in gebückter Haltung in eine kalte, quadratische Röhre gestarrt zu haben. Was bringts? Kann man stolz darauf sein? Sich damit rühmen? Das im Lebenslauf angeben? So eine Beschäftigung beim nächsten Klassentreffen erklären? Es ist einfach nur schlecht (psychisch und physisch), sich zu oft in virtuellen Welten (Computer, X-Box, Playstation, Gamecube, Nintendo und anderes Zeug) aufzuhalten... geht raus, geniesst die Natur und macht andere sinnvolle und/oder konstruktive Beschäftigungen, die euch im Leben weiterbringen... oder lenkt euch mit Sport ab. Lest ein Buch. Oder so.

Ich höre auf, mich über die gesellschaftlichen Probleme wie z.B. Einsamkeit zu wundern..

Ach, sicher ist die Beschäftigung mit Spielekonsolen besser als Drogen zu nehmen oder kriminell zu werden. Aber... es ist eine bessere Ausnützung der Zeit möglich.

Die Zeit läuft. Nein, sie rennt. Sie rennt uns davon. Spielen kann man auch noch mit 80, wenn man sowieso nicht mehr stundenlang draussen sein mag.

< ironie >
Jaja, Computerspiele haben ja soooo viele Vorteile:
- Erhöht den Gemeinschaftssinn (Gruppe A - Gruppe B)
- Bessere soziale und kommunikative Kompetenz (Chats im ganzen Spiel, innerhalb der Mannschaft oder innerhalb eines Clans)
- Bessere Fähigkeit, Dinge zu organisieren (Clangründung, Website-Erstellung, Angriffstaktiken)
- Verbesserung der Reaktionszeit (Zielgenauigkeit, Schlussgeschwindigkeit, Augen-Hand-Koordination)
< /ironie >

Ich habe auch sehr viel, oft und lange Computerspiele gespielt und weiss, wie das mit den Clans läuft... lasst es! Sucht euch andere Methoden und Mittel zur (scheinbaren) Egosteigerung. Euer Fehlen (in den virtuellen Spielewelten) wird nicht auffallen. Verbringt wieder mal mehr Zeit mit den Menschen um euch herum *???*

Macht nicht den Fehler, den ich auch gemacht habe... gut, ist die Zeit schon eine Weile hinter mir.

Lasst ... es ... sein.
Sport (und nein, nicht EA Sports, RICHTIGEN SPORT) ist ein hervorragender Ausgleich zu den psychischen Belastungen des Alltags. Gut für die Gesundheit. Gut für den Körper. Abbau von Aggressionen. Hirn durchlüften. Neue Gedanken. Adrenalinkick (selbst beim biken... muss nur schnell genug sein). Leben. Natur. Ja.


 [user:831]

Gearhead
naja, mit den pc/konsolengames ist es dasselbe, wie mit allem im leben: es kommt auf die menge an!
ich seh nichts schlechtes darin, wenn jemand (so wie ich es auch selbst tue) vielleicht zweimal in der woche 2-3 stunden zockt. schlecht wird es erst, wenn das privat- und/oder berufsleben darunter leidet..
ich muss leider immer häufiger bei freunden feststellen, dass ihr leben immer mehr nur noch durch das spielen bestimmt wird.
schuld daran ist nicht zuletzt die tatsache, dass die games immer besser und interessanter werden und somit einen immer höheren suchtfaktor aufweisen (bestes beispiel: world of warcraft)
ein kollege von mir investiert schon fast seine gesamte freizeit in WoW, lässt dafür schule und arbeit sausen.. traurig sowas..

Prosciutto
Gearhead, dann zeig deinem WOW-Kollegen folgenden Erfahrungsbericht von [user:831]s Berichtesammlung: Dokumentation einer WOW-Sucht

 [user:4666]

Prosciutto
Du bist unreif, [user:4666]. Geh lieber spielen als mich zu nerven, Kind *abstink*. Es ist ein ernstes Thema, auch wenn es mich nicht mehr betrifft.

Gearhead
ja, hab mir gerade ein paar berichte aus [user:831]s link durchgelesen und muss sagen, dass ich doch sehr erschrocken bin, wie sehr alles durch das internet den bach runter gehn kann (auch wenn ich es mir irgendwie schon gedacht hatte) ...
meinen kollegen sehe ich leider nicht mehr oft (wahrscheinlich weil er zuhause rumsitzt und WoW zockt..) und hab ihn auch nicht im icq/msn ...

edith meint, wenn [user:4666] sich das auch durchlesen würde, würde sogar auch er merken, dass es sich um ein ernstes problem handelt ...

kopfsalat
Text aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht. Mac Fly

edith: ok, wusste nicht, dass sowas hier nichtmehr geht, hab grad festgestellt, dass der songtexte-fred auch nicht mhr existiert...

aber der vollständigkeit halber erwähn ich hier nochmal das passende lied "bürger von konsolien" von jan delay feat. sensimilla

 [user:4666]

Hans Wurstsuppe
Es gibt soviele Dinge, mit denen man seine Zeit sinnlos verschwenden kann.

Viele haben soviel Zeit, dass sie gewisse Teile davon verschwenden müssen, mehr oder weniger, mancher hat Spaß dran, andere entwickeln Süchte, wie bei so vielen Dingen, die zur Suchtbildung führen können, auch Sport oder lesen...

Computerspiele sind hierbei nicht die billigste, nicht die teuerste, nicht die übelste, nicht die beste, nicht die gesundheitsschädlichste, nicht die anstrengendste, nicht die leichteste, nicht [...] und eben nicht die sinnvollste Art. Also Durchschnitt par excellence.

Es gibt Bücher, wo das spielen jedes Computerspiels sinnvoller ist. Es gibt Menschen, bei denen Computer spielen jeglichen Kontakt mit ihnen vorzuziehen ist. Es gibt Sportarten, die für manchen so gefährlich sind, dass er sinnvollerweise lieber Computer spielen geht. Vom Fernseher ganz zu schweigen...

Ich könnte endlos so weitermachen...

kingston-yard der liebeskr..
es ist mal wieder absolute ansichtssache und nen konsenz zufinden wird schwer ohne jemandem damit derb auf die füße zu treten.

was ich nicht verstehen kann, das wir als leidtragende der cannabisprohibition, die solche streits mit zwei verhärteten fronten tag täglich mit erleben und jetzt selbst noch das leben so schwer machen müssen in dem wir uns ein anderes thema suchen wo wir genau sowenig erfolgschancen auf ne einigung finden.

zu dem finde ich es nicht so toll, wenn andere meinen sie wüssten es in jedemfall besser als man selbst. klar wer süchtig ist und schlichtweg zu viel zockt der leidet wohl schnell an realitätsverlust und benötigt hilfe.

doch auch hier stellt sich die frage: ab wann ist man süchtig, wann ist die zeit sinnlos vergeudet, wann es es genug und andere dürfen über mich bestimmen?

ich meindas ist wie beim hanf konsum: wann sinds zuviele köpfe am tag, wann ist man zu oft stoned, wann süchtig...so das ander eüber mich entscheiden dürfen!

warnung und aufklärung die der wirklichkeit entspricht, dafür sind wir "hanfrebellen" doch, nicht für so subjektive studien etc. die weit an der realität vorbei schrammen.

warum sollten also gerade wir solche aussagen treffen wie: alle zocker sind doof, vergeuden ihr ezeit etc. etc.. bei diesem thema wäre eine pure veralgemeinerung genau so fehl am platz und das obwohl es dochg enau das ist, wo wir so sehr dagegen sind.

hoffe ihr versteh wie ich das mein. denn shcließt nicht von einem süchtigen auf alle jugendliche! ich kenn z.bsp. genug jugne leute die noch nie nen kontroler oder ähnliches in der hand hatten!

Lino
prosciutto nur so als tipp...
wenn man so einen fred aufmacht, sollte man auch mit kritik umgehen können, und was hoax geschrieben hat, war in meinen augen nicht unreif. deine antwort dagegen war beleidigend.

 [user:11618]

LoneWolf
Ich sitze oft und lange und gerne vor dem PC. Und es ist in meinen Augen deutlich sinnvoller, wenn ich mir Leute aus meiner alten Klasse anschaue, die heimkommen und sich vor den Fernseher hocken.
Ansonsten Word @ Hans Wurstsuppe.

Larry_Brent
Um mal ne Lanze zu brechen für die Videospiele(r):

In Videospielen kann man ungestraft Ferraris mit 300 Sachen über die Nordschleife vom Nürburgring prügeln und sie aus Jux mutwillig zu Schrott fahren, man kann Flugzeuge fliegen die bis in die letzte Schraube detailgetreu simuliert sind. Man kann zu viert Super Mario Kart spielen oder zu zweit Mortal Kombat. *irre*

Man kann epische Rollenspiele spielen, was ich jederzeit einem Fantasyfilm vorziehe. Und auf die Erfahrung alle Monkey Island Teile gespielt zu haben, möcht ich auch nicht verzichten.
Und dafür hab ich keinen Tag meiner Jugend vergeudet. Ich hatte eh Akne damals und kein Mädchen wollte auf meiner Mofa mitfahren *zwinker*

brösel
hey Prosciutto is ja ganz nett was du da schreibst, aber denkst du nicht, dass es etwas einseitig betrachtet ist?! es gibt sicherlich viele -zu viele- leute, die nichts anderes machen als zocken, aber trotzdem solltest du dein bild nicht so verallgemeinert darstellen, denn somit tust du den leuten unrecht, die nicht so sind und trotzdem gerne zocken. dein eröffnungspost kommt mir vor wie ein post von hanfgegnern, die nur die nachteile sehen. tut mir leid, aber ich finde es ein bisschen schwach das so darzustellen. ich möchte in keinster weise leugenen, dass dauerhaftes spielen nicht ungesund ist, aber es gibt leute, die die ein gleichgewicht herstellen.
ich zocke selber im clan, aber diese zeit verschiebt sich in die abend- und nachtstunden. ich treffe freunde (auch abends!), treibe sport im verein, gehe mit meinem hund raus und kümmer mich um ihn, schreibe gedichte und lese viel, wobei ich meist viel zeit in der natur verbringe. ich muss dir recht geben, dass man einen ausgleich braucht, aber trotzdem solltest du nicht alles schlecht darstellen. stolz bin ich nicht darauf, dass ich zocke, denn auf was sollte man da stolz sein? das man besonders gut ist? besonders viel spielt? nein...
ich denke zocken ist eine spaßige beschäftigung, die vllt auch zu dem gleichgewicht eines gesunden menschenverstandes dazugehören kann.
und sinnlos finde ich die zeit in der ich zocke nicht! es macht mir spaß! andere gehen karten kloppen oder schauen fern. wo ist da der unterschied?
jeder braucht eine art von ablenkung zum entspannen und abreagieren. sport ist bestimmt eine gesündere methode, aber man kann auch mit zocken sein gleichgewicht finden.
so weit, so gut... *hippie*

Odin
Is es nicht jedem seine eigene Sache, was er mit seiner Zeit macht?

Ich mein is es nicht auch Zeitverschwendung, zu schlafen, sich zu waschen, in Urlaub zu fahren oder zu arbeiten??

Lass doch die leute die zocken wollen zocken is echt nicht dein Problem - und damit Zeitverschwendung *grins*

Prosciutto
Ich nehme nochmals Stellung zu den verschiedenen Beiträgen und relativiere meine Meinung. Zuerst aber noch einige Angaben zu mir: Ich hatte in meinem ganzen Leben nur eine einzige Spielekonsole und zwar den Original Ur-Gameboy (grau, zwei Farben, 1989). Sonst hatte ich nie ein Gerät, das ausschliesslich für Spiele verwendet wird. In meinem ganzen Leben habe ich vielleicht 8-10 Stunden an Spielekonsolen verbracht (in Kaufhäusern und Eletronikabteilungen). Ich hätte zwar locker das Geld für ne X-Box 360 und vielen Spielen dazu, aber ich finds einfach nicht nötig, Geld dafür auszugeben. Vielleicht hab ich als Informatiker einfach genug mit Elektronik zu tun, um auch noch in der Freizeit Spass am/mit Spielekonsolen zu haben.

1. Stimmt, sich mit Computerspielen zu beschäftigen ist gewiss keine schlimme oder für andere Leute schädliche <u>Freizeit-</u>Beschäftigung. Besser als reale Gewalt oder Drogenkonsum.
2. Ich will niemanden vorschreiben, wie er seine Freizeit zu gestalten hat. Mein erster Beitrag sollte eigentlich keine Bevormundung darstellen, sondern meine Meinung, bzw. Tipps/Empfehlungen. Zu anderen Themen, besonders zu bestimmten Drogen, gibt es ja auch Tipps wie "Lasst es".

Trotzdem bleib ich bei meiner Meinung: Es ist schade, dass viele Leute sehr viel Zeit mit Computerspielen oder vor Spielekonsolen verbringen. Besonders schlimm finde ich es, wenn dadurch Schule, Arbeit und soziale Kontakte (Familie und Freunde) vernachlässigt werden. Wenn einsame Menschen oder Aussenseiter spielen, kann ich das noch verstehen. Und wenn es wirklich nichts anderes zu tun gibt... ja, dann ist es sicher OK, ne Runde zu zocken...

Ich war heute morgen wohl etwas zu müde und habe schlecht auf den Beitrag "Post #958970" von [user:4666] reagiert. Ja, es stimmt schon, dass man nicht ständig hochkonzentriert wichtigen, nützlichen, konstruktiven, produktiven, relevanten und kreativen Dingen nachgehen kann.... und mal abschalten muss. [user:4666], dein Beitrag ist schon in Ordnung! Muss ich schon sagen... habe überreagiert.

Aber leider finden wenige Leute das richtige Mass... und übertreiben es mass-los mit Spielen (gleich nach der Schule/Arbeit bis Mitternacht). Auch ich verbringe extrem viel Zeit vor dem PC, da ich Informatiker bin. Und trotzdem habe ich eine kritische und distanzierte Einstellung zu Computern und dem Umgang damit. Vielleicht paradox.

Den Beitrag von Hans Wurstsuppe finde ich sehr gut wie überhaupt die meisten Beiträge von ihm. Zustimmung. Den Beitrag von kingston-yard der liebeskrieger finde ich ebenfalls ganz gut. Er nimmt zwar nur oberflächlich und generell Stellung zum Thema, aber der Beitrag enthält so gute Fragen, dass ich ihn ontopic setze.

Lino, ich kann normalerweise gut mit konstruktiver Kritik und anderen Meinungen umgehen. Dass ich schlecht reagiert habe heute morgen, habe ich eingesehen....

Larry_Brent, ja: Neben Egoshootern war ich früher auch von Strategiespielen und Simulationsspielen wie NFS angetan. Klar, es war schon geil, soviele Gesetzesübertretungen wie möglich zu machen und vor der Polizei zu flüchten. Aber ich denke, dass es einige Leute gibt, die dadurch auf dumme Gedanken kommen (Verhalten in den Spielewelten auf die Realität übertragen zu wollen oder es sogar zu tun).

Guter Text, brösel. Wenn man seine Prioritäten im Leben richtig setzten kann (z.B. so: 1. Gesundheit, 2. Familie/Freunde, 3. Schule/Arbeit/Bildung, 4. Spiel, Sport und Spass, 5. PC-Games) und nicht zuviel Zeit mit Computerspielen verbringt, hab ich kein Problem damit...

Odin: Stimmt schon, Leben und leben lassen...

Und noch etwas: Computerspiele gehören halt in das Leben von Teens. Aber ich habe wenig Verständnis, wenn noch 30jährige Leute exessiven PC-/Konsolenspielekonsum betreiben...

 [user:11618]

Pasteur
OK, ich denke die Argumente sind nun klar dargestellt worden. Eventuell können wir uns der Frage zuwenden, warum wir spielen und wohin wir uns bewegen?

Kurz zu mir: Ich bin 29, führe ein ausgeglichenes Leben, habe eine schöne Beziehung, einen anstrengenden, ausfüllenden Job, schaue viele Filme, lese gerne ein Buch, fahre gerne mit dem Radel durch die Stadt und treffe meine Kumpels am Abend zum Bier. Mit großer Begeisterung zocke ich mit meinem Gamecube und meiner PSP. Videospiele haben schon immer einen hohen Stellenwert in meinem Leben gehabt. Das war die vergangenen 10 Jahre so - und wird sich auch in den kommenden zehn Jahren nicht ändern. Ich sehe es als eine Form von Unterhaltung, in keinster Weise niedriger gestellt als ein Buch, ein Gespräch oder ein Film. Im Gegenteil: Ich glaube, dass Videospiele in den nächsten Jahren den Spieler noch intensiver in Anspruch nehmen werden, ihm geistlich und intellektuell stärker fordern werden. Wir werden uns noch wundern, wenn wir an die teils stumpfen Spielvarianten wie "Egoshootern" von heute zurückdenken werden.

Das Medium Computer-& Videospiel ist das Medium, welches sich in den letzten 30 Jahren am schnellsten entwickelt hat. Es hat ein sehr hohes wirtschaftliches Potential. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Mittlerweile spielen Frauen und Rentner. Die Industrie baut neue Nischen wie Gruppenspiele auf, die für jeden greifbar sind. Das Videospiel ist somit längst aus der Nerd-und Eierkopp-Ecke gestiegen und ist gesellschaftsfähig geworden. Computerspiele und das Medium Film kommen sich immer näher. Bald wird man von interaktiven Filmen reden. In ein paar Jahrzehnten werden wir das perfekte Spiel zocken können, welches wir kaum noch von der Realität unterscheiden werden können.
Ich beobachte diese Entwicklung mit großer Spannung. Als Filmfan kann ich kaum darauf warten in etwa 25 Jahren einen epischen Film wie "Herr der Ringe" aktiv mitzuerleben. Und ich bin fest davon überzeugt, dass es so werden wird.

Sorry, meine Gedanken sind am Ende etwas "gestormt".

Zum Schmunzeln noch das altbekannte Filmchen von der Zocker-Omma:

http://home.case.edu/~tss9/videos/mtvghole_grannygamer.mov


 [user:10403]

yamcanadian
Ich gebe dir tendenziell Recht Prosciutto, aber leider kannst du uns den wirklichen Sinn des Lebens auch nicht verkaufen.
Wenn du darauf hinweist, dass man sich das nicht in den Lebenslauf schreiben kann, verschiebst du doch deine Vorstellung von einem abgeschlossenen und existenten Sinn des Lebens nur auf ein anderes Gebiet (dem du, egal warum, eine höhere Wertigkeit zumisst).
Ich glaube dass viele Menschen ganz ohne einen schönen Lebenslauf ebenso glücklich sein könnten, und dass es "DEN Sinn" jeder einzelnen Handlung überhaupt nicht gibt.


Wenn ich jeden Tag 3 Stunden Arien singen würde um in die Oper zu kommen, wär das ja erstmal ganz schön (und weil Kultur ja auch was ganz wichtiges ist, steht in der Zeitung) - aber irgendwann bin ich tot und hab meine 2qm, und die Stimmbänder verfaulen. Was hats mir also gebracht?

Ich glaub das einzige was man dazu sinnvollerweise und halbwegs werturteilslos sagen kann ist "Nichts zu sehr".
Und das gilt für Drogen, Lebenslaufoptimierung und Operngesang üben ebenso wie für PC-Spiele

 [user:831]
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Computer- oder Konsolenspiele: Sinnlose Verschwendung von Zeit

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