Preiserhöhungen bei Lebensmitteln |
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Löwenzahn |
Aufgrund der aktuellen Preissteigerung bei den Lebensmitteln dachte ich mir, das wäre doch mal einen eigenen Fred wert.
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Dr. Hanf |
... zur Vermeidung von Überproduktion eingeführte Milchquoten...
erst führen sie diese sinnlosen Milchquoten ein, die dem Landwirt verbieten, über eine bestimmte Menge heraus zu produzieren. Tut er es trotzdem, muss der Landwirt mit Sanktionen rechnen (!!!). Aus diesem Grund wird er zuviel produzierte Milch weggießen. Dann steigen die Milchpreise wegen Knappheit. Einige Landwirte bei uns wären froh, wenn sie mehr Milch produzieren und verkaufen dürften. Denn der Hof und die Tierhaltung und die Pflege, Tierarzt etc. kosten ja auch Geld. Viele Landwirte gehen "nebenbei" Vollzeit arbeiten, damit es zum Leben überhaupt reicht. Hat die EU toll hingekriegt, Bravo! Preissteigerungen von 40-70 Prozent sind nicht gerechtfertigt, da kassiert der Handel kräftig ab. Die Bauern bekommen davon nur ein paar Cent, wenn der Handel die Preise um mehrere zehn Cent, oder sogar Euro erhöht. Brot und Backwaren dürften nicht viel teurer werden, da sich die Preiserhöhung auf beispielsweise ein Brötchen verschwindend gering auswirkt. Außerdem ist da nicht NUR teurergewordenes Mehl drin. Und immer wieder die Geschichte mit den Äpfeln. Durch die anhaltende Trockenheit im Frühjahr sind ja angeblich dramatische Ernteeinbußen zu befürchten. Durch Verknappung des Angebots muss der Preis steigen. Im Gegenteil. Zumindest hier in der Gegend hängen Apfelbäume proppevoll, einige sind wegen der Last, beim letzten Sturm umgekippt. So viel zum Thema Knappheit. Müssen wir schon Lebensmittel bunkern? ^^ |
Boogeyman |
Jo wollt ich auch grad sagen - MILCH oder MILPRODUKTE sind "sackteuer" geworden.Und ich für meinen Teil sauf die recht gern und verarbeite sie auch gern weiter.Da ich sie aber eh meisten vom Nachbar der Bauer ist (also Milchkühe hat) bekomm hält sichs noch in Grenzen mit dem Preisanstieg ...
M.f.G. |
*KalLi*KnAlLi* |
sowas wäre dann reiner Luxus
E: eigentlich isses das ja ejtzt schon
[bild:16818] und nen leckeren Kakao muss man sich auch zweimal überlegen
das ist auch mega zum schreien!! |
MadMann |
irgendwo habe ich mal ne Statistik gesehen in der stand das die Deutschen nur 10% ihres Geldes für Nahrungsmittel ausgeben. Unsere italienischen Geniessernachbarn liegen bei 30%, bei den Franzosen siehts ähnlich aus. Hat uns nur BSE, Gammelfleisch usw. gebracht.Mich kotzt schon seit Jahren diese Geiz ist geil Mentalität an. Und wenn jetzt einer schreit er kann sich nix mehr zum Essen leisten dann muss ich mich echt an den Kopf fassen. Rechtfertigen will ich diese Preiserhöhungen aber bestimmt nicht..... |
Dr. Hanf |
Bei jedem Einkauf ist irgendetwas teurer geworden. +10% +30% +70%
Bekomme ich deswegen mehr Lohn? Nein, bestimmt nicht, denn man bekommt ja immer WENIGER Lohn ausgezahlt. 53% Abgaben an Vater Staat. Es werden ja nicht nur Lebensmittel teurer, sondern auch Strom, Heizung und viele andere Dinge. Wenn die Qualität der Lebensmittel zumindest steigen würde... aber nix da. So wird der Gammel einfach teurer verkauft. Fakt ist, dass das Geld immer weniger wert ist. Vom "Aufschwung" spürt der kleine Mann überhaupt garnichts. |
[user:628] |
[user:16869] |
mellow |
Pf, als wir noch Schilling hatten bekam man für hundert Schilling ne Menge, heute sind das ca. 7 Euro!
Mit tausend Schilling war ich sowas von reich, heute sind das ca. 130 Euro und ich komm nicht mal annähernd so lange aus wie damals! Am meisten stört mich das die Backwaren so teuer sind, aber auch 4.50 für ein Vodka Bull im Lokal ist nicht mehr neu! 3-5 Euro ein Anständiger Kaffee,...etc |
MadMann |
Ich weiß nicht in welcher Branche Du arbeitest aber bei uns gabs 4%. Wer in diesem Jahr nix bekommt der sollte sich nen neuen Job suchen. In vielen Branchen ist das das ideale Jahr um zu Wechseln(wegen der guten Konjunktur)! Das hat natürlich nix mit Benzinpreisen und dem Euro zu tun hat. Das sind Faktoren die da leider noch dazukommen... |
[user:628] |
mellow |
Au ja, wie wärs dann auch mit Essensmarken und so? |
MadMann |
lol. Also von Inflation ist jawohl noch lange keine Rede, sonst würde der Euro wohl nicht so gut gegenüber dem Dollar stehen....;) |
[user:16869] |
[user:628] |
Dr. Hanf |
Preiserhöhung beim SB-Bäcker
Laugenbrezel VK alt 0,29 € VK neu 0,49 € Käsebrötchen VK alt 0,29 € VK neu 0,49 € normales Brötchen VK alt 0,12 € VK neu 0,25 € (!!!) Da kauf ich lieber beim richtigen Bäcker, der seit über 100 Jahren hier Qualität produziert und nicht wie der Discountbäcker die Teiglinge in Polen fertigen lasst, und hier nur noch aufbackt. |
[user:16869] |
MadMann |
Die Diskount Bäcker sind die Totengräber des normalem Handwerks. Bei uns im Dorf gabs nen Bäcker und nen Metzger, jetzt haben wir nen Penny mit (Billig-)Metzger der hat die jahrzehntelang ansässigen vertrieben. Besonders für alte Menschen sehr unschön da der Penny ausserhalb im Gewerbegebiet ist und nicht wie die anderen im Dorf.
Jo aber der Dollar ist auch in zich anderen Ländern die inoffizielle Währung...es wird zu keiner grossen Inflation kommen. Das gibt es in der Regel nur vor/während einem Krieg. edit Habe heute mit nem Geschäftspartner geredet der 3 Jahre in Italien gearbeitet hat. Dort zum Beispiel sind die Dienstleistungen viel billiger als hier aber dafür die Preise fürs Essen teurer.... |
schmock ING. |
also 100schilling = 7€ 1000schilling = 130€ ? |
littlefirefairy |
solangsam gleichen sich die Preise der herkömmlichen Lebensmittel den Biolebensmitteln an.
Da habt ihr endlich nen Grund euch gesund zu ernähren. |
kopfsalat |
ist bio wirklich gesünder für uns, oder nur gesünder für den rest der welt?
ist n thema für nen anderen fred... |
[user:16869] |
GreenDream @ Userbild! |
Post #1111005
Sicher dass es eine Inflation in der Regel nur vor oder während eines Krieges gibt? Falls Deutschlands Handelsvolumen abnehmen sollte hätten wir n Grund für die Inflation...aber so drastisch ist das gerade nicht so, Krieg wird damit auch nicht ausgelößt und wenn es einen Krieg gäbe wo Deutschland selber mit allen Truppen vertreten wäre, wäre es der 3. Weltkrieg und wir könnten eh einpacken. Nächste Möglichkeit wäre , wenn die BundesBank damit anfängt Millionen von Euros zu Drucken. Muss auch keinen Krieg auslößen und nach einem Krieg (oder überhaupt!) sowas zu machen wäre ja nicht nur blöd sondern strunzdumm! |
Larry_Brent |
Früher war der Euro mal ne Mark wert, heute nur noch knapp 70 Pfennig ;-)
Für Normalsterbliche... sieht vermutlich anders aus, wenn man Panzer kauft. |
mellow |
Löwenzahn |
Wenn jetzt noch einer hier offtopic postet, bitte ich einen Mod den Fred zu schließen. Hier geht es um Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und nicht um Inflation oder Kriege oder sonstwas.
25 Posts: 12 ontopic, 13 offtopic!!! |
Dipdido |
Hä aber das kommt doch irgendwie nich hin mellow...
Wenn 100 Schilling 7 >Euro wert sind, dann müssten 1000 Schilling doch 70 Euro wert sein, oder?
Achja ontopic: Ich persönlich kann das nur bestäätigen, das in Deutschland die Lebensmittel verdammt billig waren bisher. War dieses Jahr in Bulgarien im Urlaub und dort wars wirklich super billig, nur die Lebensmittel die waren gar nicht so krass billiger als bei uns. Wenn ich an die letzen Jahre Spanien, England oder Frankreich denke, da waren die Lebensmittel immer nen guten Schuss teurer. Ansonsten kann ich euch ebenfalls nur raten: Kauft Bioprodukte, am besten direkt aufm Bauernhof, dann wisst ihr auch wen ihr unterstützt ;-) |
mellow |
Ách war doch nur so ca. geschätzt. Jedenfalls konnt ich früher für 100 Schilling ne Menge kaufen und heute geht das mit dem Euro nun nicht mehr.
Aus lauter Zorn hab ich auch vergessen wie man umrechnet, das hab ich noch nie getan weil ichs für unsinnig halte. Nur mit der Zeit hatte ich das Gefühl das wirklich einiges teurer wurde! |
*KalLi*KnAlLi* |
Am Besten sicherlich, aber hier in der Großstadt is weit und breit kein Bauernhof
Gut, eventuell sind wir Deutschen "verwöhnt" aber wenn man mal betrachtet, dass die Lebenserhaltungskosten - sprich Miete, Strom, Gas, Öl, LBM..etc. preislich immer mehr in die Höhe schnellen aber die staatlichen Unterstützungen (es gibt bekanntlich sehr viele Bedürftige- zB auch MIT Arbeit) gleich bleiben- dann ist das doch ungerecht...wie so vieles. Kein Wunder, dass es doch Armut in Deutschland gibt- wieviele Familien können nicht mal ihre Kinder bis zum Monatsende versorgen? Zum Glück gibts da zB die Mittagstische- aber was machen die auf dem Dorf etc? (gut die können zum Bauern gehen, aber ohne Moos is da och nix los...) *ich darf mich nicht aufregen^^* |
Freaky FourfingaZ |
Mir kommt es so vor, als ob die Sprüche ala "Wir müssen die Preise anziehen, wie sind im EU-vergleich die Günstigsten, so kann das nicht ewig weitergehen...blabla" immer öfter gebraucht werden.
Dabei vermisse ich Sprüche wie "Wir sind im EU-vergleich mit am Teuersten, wir müssen die Preise senken... Zum Beispiel "Wir bezahlen viel mehr für`s Benzin als in Luxemburg, wir müssen die Steuern angleichen" Das wär doch mal was. |
Arthur Dent |
Also ertsmal der offizielle Teil: Der Thradstarter hat darum gebeten, offtopic zu unterlassen! Haltet euch bitte daran. Jedes weitere Offtopic-Post wird mit 'nem Kick belohnt. Dazu ist das Thema zu ernst.
Benzin und Schulhefte etc. sind keine Lebensmittel!
######################################################################### Zum Thema: Ich hätte kein Problem mit steigenden Lebensmittelpreisen, wenn sich dafür die Qualität steigern würde und zudem der Erzeuger mehr Geld bekäme. Etliche Lebensmitte sind schlichtweg viel zu Billig. Beispiel: An der Pommes-Bude unten an der Ecke bekommt man ein 1/2 Hänchen gegrillt für 3 Euro. Macht also 6 Euro für das ganze Tier. Davon müssen Transportkosten, Lohnkosten für die Pommesbudenverkäufer, Lohn für den Schlachter, den Zwischenhändler und die Energiekosten für den Grill sowie Futter und ggf. Tierärzte bezahlt werden. Da kommen beim Landwirt allerhöchstens ein paar Cent an. Wie soll ein Bauer davon seine Familie ernähren? Gilt für andere Landwirtschaftliche Produkte genau so, weshalb in der jüngeren Vergangenheit viele Landwirte ihre Höfe aufgeben mussten. Auch das trägt seinen Teil zum aktuellen Preisanstieg bei. Die Energiekosten, genauer die Benzinkosten, sehe ich weniger als Problem an, denn das könnte dazu führen, daß viel mehr regionale Ware angeboten wird. Ich persönlich halte es für Unfug, den Joghurt aus Bayern nach Lübeck zu karren um anschließend Schleswig-Holsteiner Joghurt nach München zu transportieren. Das ist imho zimlicher Blödsinn. (Und macht die Produkte auch nicht billiger) Von Obst, das um die halbe Welt geflogen wird, will ich erst gar nicht reden. Allgemein finde ich die Aufteilung "Lebensmittel relativ günstig, Dienstleitungen relativ teuer" nicht verkehrt. Ob ich eine Diensleistung in Anspruch nehme, liegt eher in meiner Entscheidung, als die Frage "Eß ich was oder nicht?". Übrigens: Ein Päckchen Butter war bis vor wenigen Tagen billiger zu kaufen (in absoluten Zahlen!), als in den 70er Jahren (erinnert sich noch wer an Weihnachtbutter oder die "Butterfahrten"?) |
Dipdido |
Hm das seh ich komplett anders, weiß jetzt nicht genau wie ernst das von dir gemeint war Kalli, aber Armut gibt es in Deutschland wirklich nicht. Sicher ist dabei noch zu unterscheiden zwischen relativer und absoluter Armut, aber absolute Armut gibt es in Deutschland nicht! Haben das Thema kürzlich in Sowi behandelt und naja, es ist einfach so das die Familien(meist ja eher alleinerziehenden Mütter) es einfach selber Schuld sind. Kindergeld, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld, damit sollte man, wenn man gut wirtschaftet , sein Kind gut bis zum monatsende satt bekommen. Das Problem ist aber das für das Geld dann doch lieber ne neue Konsole für den Kleinen gekauft wird und der somit nochmehr vor der Glotze hängt. Daraus reultiert dann wieder Übergewicht und 10-jährige Kinder die nicht wissen wie man rückwärts geht... Und anstatt das die Mütter dann aus ihrem damaligen Fehler gelernt haben ist auch schon da snächste Kind in Anmarsch und wieder weiß keiner so genau wer denn nun der Vater ist... Naja, über sowas könnt ich mich echt aufregene, is aber auch wohl eher nen eigenen Fred wert... Zu dem was Arthur Dent geschrieben hat, abolutes Word! Es stimtm einfach das viele Produkte wesentlich zu billig sind wie man ja auch an dem Hühnchenbeispiel gut sehen kann. Genau so ist es ja auch mit den Eiern und der Milch. Die Bauernhöfe sind quasi gezwungen sich zu ner Fabrik mit Kühen und Hühnern umzurüsten und möglichst viel aus den Tieren rauszuholen oder sie gehen unter. Lediglich wenige Bauernhöfe haben das Glück sich in einem kleinen Dorf halten zu können, wo noch genug Leute dazu bereit sind 50 Cent mehr für 10 Eier zu zahlen als im Plus nebenan. Alle anderen Höfe müssen entweder das Geld aufbringen um sich zur "Fabrik" umzurüsten oder struggeln am Existenzminimum. Naja es tut mir leid wenn ich jetzt mit meinem Post irgendwie nen leicht anderes Thema angeschlagen hab, aber ich denke ich kann den Post dennoch noch ontopic setzen. Nen komplett anderes Thema isses ja auch nicht. |
Dr. Hanf |
Preiserhöhungen bei Lebensmitteln
Heute: Kartoffeln 2,5 kg VK alt: 0,99 € (Stand MO) VK neu: 1,79 € Macht eine Preissteigerung von fast 80 Prozent. Ganz schön dreist. |
Haken |
Vorgestern:
1L Milch: 0,49€ Heute: 1L Milch: 0,89€ Mhh... |
Löwenzahn |
Also mir sind die steigenden Milch-Preise schon vor einigen Wochen aufgefallen, als die H-Milch 1,5% von 0,49 auf 0,55 € kletterte. Heute bzw gestern habe ich aber immer noch 0,55 € bezahlt. |
kopfsalat |
noch was zum thema armut, auch wenns dafür jetzt nen eigenen fred gibt, das gehört noch hierhin:
wenn am ende des monats in der regel noch was übrig ist, dann ärgert man sich zwar über preiserhöhungen, empfindet es aber sicher nicht in dem maße bedrohlich wie jemand, der jetzt schon ganz genau rechnen muss und froh ist, sein konto am ende des monats nicht im minus zu haben. achja, das hier ist auch ganz interessant in dem zusammenhang: welt online: Hartz IV - Gesunde Ernährung von Jugendlichen kaum möglich |
Execration Text |
Na toll, das steht jetzt auch auf der Titelseite der gestrigen Zeitung.
Stören tut's mich momentan nicht wirklich , außer Kaugummis kosten 5 €.
*wegrenn* |