Führerschein in einer anderen Stadt? |
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Fruchtpfote |
Meine Freundin hat ihren Hauptwohnsitz seit Anfang 2006 in der Stadt ihrer Ausbildungsstelle. Nun möchte sie allerdings gern den Führerschein in den Sommerferien in einem Ferienkurs in ihrem Heimatlandkreis, wo ihr Zweitwohnsitz ist, erwerben.
Grundsätzlich darf sie das also zulassen. Meine Freundin war heute nämlich auf dem Amt gewesen und die () unfreundliche Dame (), meinte dass dies nicht ginge. Nur mit einem driftigen Grund ist es möglich eine Sondergenehmigung auszustellen, mit der man in einem anderen Landkreis, als der des Hauptwohnsitzes oder der Ausbildungsstätte, den Führerschei machen darf... Nun ist sie total fertig, da in der Stadt wo der Hauptwohnsitz liegt wesentlich mehr für den Lappen bezahlen muss als hier in der Heimatstadt. Außerdem kennt sie sich hier viel besser aus, lebte immerhin 18 Jahre hier. Sie hatte schon alles geplant und sich auch schon mit der Fahrschule in Verbindung gesetzt, wegen des Ferienkurses. Fahrschule meinte, dass dies kein Problem geben dürfte... Nun gibt es allerdings eins. Hauptwohnsitz ändern ist wegen Bafög schwierig...
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Arthur Dent |
-erledigt- |
littlefirefairy |
wasn hier los?
Fruchtpfote, vielleicht sollte mal die Fahrschule anfragen, das wird doch wahrscheinlich eher ernst genommen.. |
Fruchtpfote |
Weiß nicht ob das was bringt.
Fahrschule hat ja damit eigentlich nichts zu tun. Laut Fahrlehrer haben sich die Ämter eigentlich nicht so und es sollte kein Problem darstellen... Option 1 wäre den Hauptwohnsitz mit Zweitwohnsitz zu tauschen, was schwierig bezüglich BaföG und Hartz IV der Mutter ist. Das würde eine Neuberechnng des BaföGs nach sich ziehen, was wiederum bis 3 Monate dauern kann, was wiederum bedeutet, dass man im worst case ein Viertel Jahr ohne Einkommen leben muss, was ohne Geld nur sehr schlecht geht. Option 2 wäre Fahrschule hier, Prüfung dort. Was wiederum bedeutet, Strecken zur Prüfung völlig unbekannt. Option 3 wäre dort Fahrschule und ausschließlich Abends zu fahren und noch ein paar hundert Euros mehr blechen... |
Arthur Dent |
Führerscheintechnisch ist Option 1 die einfachste, wenn der FS unbedingt am Zweitwohnsitz gemacht werden soll. Option 2 ist in Absprache mit dem Fahrlehrer möglich, aber auch teurer, denn für die Prüfung muß der Fahrlehrer ja zum Prüfungsort. Zudem kann er wenig helfen, da er die Prüfer nicht kennt. (Kennt der Fahrlehrer den Prüfer, gibt's schon mal ein extra Tipp am Rande) Option 3 ist mit Blick auf's Bafoeg die stressfreiste Methode. |
Fruchtpfote |
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