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Grenzwert |
so wie's aussieht, gibts hier verhältnismäßig viele davon..
also, meine situation: ich komme jetzt ins 2te studienjahr. studiere in leipzig. nächstes jahr, dh zum hauptstudium, will ich auf alle fälle woanders hin. ich hab ökologie und zoologie als meine größten interessensgebiete. will daher auf alle fälle an eine uni, welche ein gutes angebot an ökologischen fächern hat. nun meine frage... wo studiert ihr? wie sind eure unis? was habt ihr von anderen unis gehört? wo empfiehlt es sich, wo empfiehlt es sich nich? mein derzeitiger favorit is jena. ich glaub, das is auch mehr oder weniger ideal. aber ein bisschen weiter westlich und ein bisschen mehr großstadt wäre auch nich übel
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Cynops |
Ich bin schon in der Endphase meines Studiums in bremen...hier gibt es viel Meerebio, Neurobio und Biochemie/molekulare Zellbiologie, fast überhaupt nicht gibt es klassische Zoologie und Botanik (ausser meerebotanik). Die MiBi ist auch ganz gut vertreten, hauptsächlich weil es ein MPI für Marine Mikroorganismen gibt. Ökologie gibt es "durchschnittlich" viel, früher war es wohl mal mehr.
Ich hab mal gehört, dass die klassische Zoologie in Heidelberg sehr groß ist, Ökos sollen es auch in Potsdam ganz gut haben. Für sowas ist der Studienführer vom VdBiol übrigens auch immer ganz gut, da steht jede uni mit dem fächerangebot drin. |
Wiggum |
Ich will nächstes Jahr auch Bio studieren.... Wie gefällt euch das Bio-Studium? Ist es hart? kompliziert? wie viel lernt ihr vor Prüfungen? |
Grenzwert |
ah, danke.. wusste gar nich dass es sowas gibt... wiggum... nunja, das grundstudium, so wie ich es bisher hatte, is eher nur allgemeines vorgeplänkel... richtig los gehts wahrscheinlich erst danach.
es is aber ziemlich hart, was den umfang angeht... ich zb hatte chemie nach der 10ten abgewählt, und das hat mir im studium nich unbedingt geholfen.... wieviel lern ich vor prüfungen? zuwenig... lol |
Cynops |
Den VdBiol (="Verband deutscher Biologen")-Studienführer sollte es auch in der Bib geben, ansonsten kann man den auch normal im buchhandel bekommen.
Ich fand das Grundstudium am härtesten - viel chemie, physik, mathe, statistik...stumpfes lernen, lernen, lernen....sachen, die ich vorher jahrelang nicht gehört hatte. War schon schwer, dadurch zu kommen. Dannach wurde es dann leichter, vor allem deshalb, weil man im Hauptstudium die sachen macht, die einen interessieren. Im Grundstudium muss man ja auch als zoologe z.b. Mikrobiologie oder Biochemie machen oder als Biochemiker Ökologe, und wenn einen das überhaupt nicht interessiert, dann wird so ein kurs schonmal zur qual... Aber ich kann nur raten sich vorm studium die uni gut auszuschen, z.B. mit dem o.g. buch. das grundstudium ist zwar überall (fast) gleich, aber in der Wahlmöglichkeit der hauptfächer ist es an fast jeder uni anders - und der wechsel nach dem vordiplom ist zwar möglich, aber nicht immer problemlos. Wenn man schon zu studienbeginn weiss, was für ein hauptfach man machen möchte, dann sollte man am besten von vornherein an einer uni studieren, die das hauptfach auch gut ausgestattet anbietet. Wirklich schwer oder kompliziert ist es dann aber selten, viel (auswendig)lernen, keine angst sich mal den hände schmutzig zu machen und durch den schlamm zu stiefeln (denn zumindest bei uns gibt es im grundstudium verpflichtende exkursionen, z.B. nach Holland oder an die ostsee, aber sowas gibt es an den unis wohl immer seltener), einige tage, an denen man bis in den späten abend im labor steht, viel lesen (am anfang bücher, später wissenschaftliche veröffentlichungen) und viel schreiben - protokolle, leistungsnachweise, etc. - man soll ja irgendwann mal eine diplomarbeit und wissenschaftliche publikationen schreiben. Ausserdem muss man ganz gut mit Computern, zumindest mit den office-anwendungen, umgehen können, PowerPoint, Word und Excel sind als Biostudent enorm wichtig. Das nimmt eigentlich auch in dieser reihenfolge von studienbeginn an zu. ganz wichtig: Englisch. Mindestens sehr gut, am besten fließend. Die Literatur ist später nur noch auf englisch und viele schreiben schon während ihres studiums die ersten veröffentlichungen, und die sind auch auf englisch. ausserdem gibt es bei uns z.B. in der Biochemie ab dem hauptstudium nur noch vorlesungen und seminare auf englisch, da wir mir ausländischen studenten zusammen studieren, die ihren Master of Biochemestry machen. |
Wiggum |
MMh.. hört sich ja ganz interessant an. Allerdings sind meine Englishkenntnisse eher bescheiden, das macht mir etwas Sorgen... |
Grenzwert |
du kannst das ja aufbessern... es müsste eigentlich an jeder uni fachsprachenkurse geben.. so zb "englisch für naturwissenschaftler" und ähnliches.
und was das lesen von fachliteratur betrifft - da is es wohl größtenteils learning by doing (zumindest hilft einem das englisch das man in der schule hatte, da wenig weiter)
ergo - fehlendes englisch sollte kein grund sein, bio nich zu studieren! |
[user:10031] |
Cynops |
Ja, das stimmt. Das benutzte Englisch ist ein reines "wissenschafts englisch", also sehr leichte formulierunen mit viel fachbegriffen. Allerdings braucht man auch mal alltagsenglisch, schließlich hat man viel mit master/bachelor-Studenten zu tun, mit denen man sich auch mal unterhalten will. Sollte man dann doch mal probleme bekommen kann man einen dieser "englisch für bioloigen"-kurse nutzen, die gibt es allerdings nicht überall. Es gibt aber an jeder uni ein fremdsprachenzentrum, die kurse anbieten bzw. selbstlernmeterialien zur verfügung stellen. Von uns haben relativ viele englischkurse besucht, einige an der uni, andere von extrenen veranstaltern, beliebt sind z.b. ferienkurse - irgendwie 8 wochen intensivenglischlenrnen in england, oder sowas. Möglichkeiten genug...
Ja, Laptop ist schon seeeeeehr hilfreich, aber am anfang - wenn man also noch nicht so enorme Datenmengen aufnehmen muss und noch nicht so viele vorträge/referate halten muss noch nicht zwingend nötig. Später wirds dann wichtiger, andererseits hat man dann auch meist die möglichkeit in den Arbeitsgruppen einen rechner zu benutzen und sich dort einen Laptop bei bedarf auszuleihen. Bei den Programmkenntnissen habe ich mich in Excel nochmal reinarbeiten müssen, dann ging das auch - nur mit PowerPoint kannte ich mich noch nicht aus, dass musste ich neu lernen, aber auch dafür gab es bei uns einführungskurse.
Ja, wenn man irgendwas nicht packt, dann Mathe, Physik oder Chemie...die reinen Bio-fächer brechen eigentlich niemandem das genick...mit mathe hatte ich glück, da war der prof ganz locker und die Klausur nicht sonderlich ernst zu nehmen, mehr so ein pro forma-ding. Große Probleme hatte ich mit Chemie, hat 2 jahre gedauert und insgesamt 6 versuche gebraucht die klausur zu bestehen... ![]() |
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