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Suizid ist der direkte Weg in den Tod. Warum einen 60 Jahre langen Umweg machen?

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Prosciutto
Der vollständige Titel sollte lauten: "Suizid ist der direkte Weg in den Tod. Warum einen 60 Jahre langen Umweg machen?"

Das ist die Frage, die ich mir in den letzten Tagen häufig gestellt habe. Ich kenne die Antwort nicht. Mein aktuelles Alter: 23. Wird von vielen Leuten als die beste Zeit des Lebens bezeichnet. Davon merke ich allerdings nicht viel *grübel*.

Kantakukuruz
Weil Umwege oft landschaftlich reizvoll sind.

Hans Wurstsuppe
Und weil man auf Umwegen zuweilen merkt, dass man das falsche Ziel hatte.

Grenzwert
umwege erhöhen die ortskenntnis.

SmokyYoda
an dieser Stelle möchte ich den werten Farin U. zitieren, da er den Nagel mal wieder auf den Kopf getroffen hat...:

"... die eigenen Schmerzen enden zwar,
doch mach dir bitte eines klar:
du hast dein Leid nur gegen anderes eingetauscht,
nichts ist besser, nicht ein Stück,
die dich verliern werden den Schmerz für immer spürn,
wenn du gehst, du verstehst,
es gibt kein Zurück...

...Tatsache ist zwar,
dass wir alle sterben müssen
nur die meisten hätten gerne noch mehr Zeit "

Besser wirds durch Suizid sicher nicht...

macrocosmic
Auf Umwegen kann man fremde Menschen treffen und sie kennenlernen.

Prosciutto
Alles widerlegbar? Ja.

@Kanta:
Wenn man tot ist, ist einem die Landschaft egal. Und in ca. 60 Jahren (und einige mögen noch 5-10 Jahren dahinvegetieren, aber nicht mehr wirklich leben) ist es eh Aus. Fertig. Vorbei. Ende. Schluss. Punkt. Dann wissen wir nicht mehr, was "Landschaft" ist. Denn tot zu sein heisst auch, dass die Seele tot ist und alle Gedanken weg sind. Die Seele besteht IMO aus unseren Gedanken - elektrischen Signalen!

@Flabber: Falsches Ziel? Das ist eher ein Argument für Suizid. Es ist möglich, dass man als 80jähriger Greis unglücklich, traurig und frustriert zurückblickt. Und bereut, sich nicht schon früh umgebracht zu haben und statt dessen ein Leben voller Unglück, Leid, Qualen, Problemen, Sorgen, Schmerzen, Einsamkeit, Depressionen und anderen psychischen Krankheiten, etc. erlebt hat.

@Grenzwert: Schön. Was bringen dir deine Ortskenntnisse, wenn du 80 bist? Was bringen dir deine Ortskenntnisse in 100 Jahren (dann existierst du nur noch als Leiche/Mumie/Asche, je nach dem...)

@SmokyYoda: Es wird nicht besser, wenn man weiterlebt. Weiterleben kann die schlimmere Entscheidung sein. Wenn ich jetzt sterbe, werde ich nie erfahren, ob es besser hätte sein können. Aber das kann mir egal sein, weil ich ja nicht mehr existiere. Und anderen zuliebe weiterleben ist absolut kein Argument gegen Suizid. Man muss selber leben wollen und glücklich sein. Zum Glück gibt es kein Zurück mehr.

@macrocosmic: Und dann sind noch mehr Leute unglücklich, wenn man irgendwann einmal stirbt. Also sollte man keine neuen Leute kennenlernen.

Es hat Vorteile, jung zu sterben. Dann ist es noch gut möglich, dass um einem getrauert wird. Wenn alte Leute sterben, ist es normal oder fast ein freudiges - weil z.B. entlastendes oder Reichtum bringendes - Ereignis. Dazu möchte ich später noch mehr schreiben...

Allgemeines: Wir sind so klein und unbedeutend. Wir können nichts daran ändern. Wir leben in einer so unendlich kleinen Zeitspanne. Aber ich mag sie nicht voll ausschöpfen.

Kantakukuruz
Wie kommst du darauf, dass Totsein irgendwelche Vorteile dem Leben gegenüber hat?

 [user:11963]

Kantakukuruz
Ohne Verpflichtungen fände ich es langweilig.

chill-o-matic
Sollte man in dem Fall nicht ein eher kurzes extremes Zukunftrückloser Leben führen und dann früh abdanken ?
So kann man diese verdammt kurze Zeitspanne verkürzen und den Lustgewinn maximieren.
Allerdings würde ich persönlich diesen Schritt erst wagen, wenn ich ich wüsste, dass mir nicht mehr viel Zeit bliebe.

Aber da ich eventül noch ne ganze Ecke älter werden könnte buckel ich mich im System unter ohne die stetigen Nierenschläge gegen selbiges zu unterlassen, man muss sich auch wehren.

Du solltest allerdings auch nicht die Möglichkeit außer Acht lassen, dass du ein endloses Leben nach dem Tod führen müßtes und die Unendlichkeit bietet viel Zeit, da sollte man viel zum nachdenken und erzählen haben. *zwinker*

*rotauge*

Zwürfel - Rated R
@Flabber: Falsches Ziel? Das ist eher ein Argument für Suizid. Es ist möglich, dass man als 80jähriger Greis unglücklich, traurig und frustriert zurückblickt. Und bereut, sich nicht schon früh umgebracht zu haben und statt dessen ein Leben voller Unglück, Leid, Qualen, Problemen, Sorgen, Schmerzen, Einsamkeit, Depressionen und anderen psychischen Krankheiten, etc. erlebt hat.


Und was ist mit den Greisen, die auf ein erfülltes Leben zurückblicken?
was ist mit denen, die im Endeffekt eine positive Bilanz ziehen können?

Ich muss mir nur meine Großeltern ansehen. Sie haben den Krieg erlebt, die Nachkriegszeit, die Schwierigkeiten in der DDR und dennoch haben sie eine Familie gegründet, ohne die es mich heute nicht geben würde. Und nun schauen sie zurück auf ihr Leben und sind zufrieden. Und sie haben noch Lust weiter zu leben.
Meine Uroma ist dieses Jahr 96 Jahre alt geworden. Sie hatte nie viel in ihrem Leben und trotzdem ist sie heute zufrieden. Und sie hat auch noch Lust zu leben. Jetzt möchte sie gerne noch die 100 schaffen...

Wenn alte Leute sterben, ist es normal oder fast ein freudiges - weil z.B. entlastendes oder Reichtum bringendes - Ereignis. Dazu möchte ich später noch mehr schreiben...


Solltest du auch. So ist es ein Schlag ins Gesicht eines jeden!



Du hast eine sehr destruktive Sichtweise. Mit dieser Einstellung hätte es die Menschheit nicht weit gebracht.

Natürlich sind wir endlich, aber was ist am Tod denn gut?

Wie kommst du darauf, dass Totsein irgendwelche Vorteile dem Leben gegenüber hat?


Besser hätte ich es nicht sagen können.



tucanIJah
Jaja, eine Frage der ich mich in letzter Zeit auch zu genüge widmete, und dabei bin ich auch grade mal 19 Jahr'... Warum den stetigen Kampf aufnehmen, warum sich immer wieder von der Waagerechten in die Senkrechte quälen nur um wieder zu realisieren wie vergänglich doch alles sein kann, um sich klarmachen zu müssen wie sinnlos und nichtig all sein handeln gen unendlich tendiert. Alles läuft Richtung Null, jegliches Schaffen, so konstant es doch in einem kleinen Kreis zu sein scheint, im großen der Welt - des Kosmos - gesehen, ist es alles doch wieder wertlos. Den Erfolg den ich heute noch einheimse; in Jahren oder auch erst Äonen ist er vergessen und ohne Sinn. Das Glück das mir heute wiederfährt und so belebend wirkt, lasse die Zeit nur wirken und auch dies wird vergangen sein. Warum muss ich erst Leid kosten um dann endlich auf dem Sterbebett liegen zu können um meine (verdiente?) Ruhe zu schmecken...? Ist das bisschen süß duftende Glück, die bisschen Freud' es wert? Und wenn es dies sein sollte ist es doch trotz alledem nicht von ewigem Gehalt, ist doch all dies eh einmal vorbei. In gewisser Hinsicht besteht uns allen doch ein nahezu ewig anhaltender Kreislauf aus Höhen und Tiefen bevor, dessen endgültiger Ausweg lediglich der Tod sein mag. Obwohl, Kreislauf ist eigentlich die falsche Beschreibung hierfür, ist es doch eher eine Art Spirale, da mit jeder Umdrehung sich, wie bereits in diesem Fred erwähnt der KReis der Bekanntschaften sich vergrößert, und somit auch der Schaffens- und Wirkungskreis. Das Leid wie auch das Glück das man zu erfahren vermag als auch zu wirken man im Stande sein wird, erfährt einen immer größer werdenden Wachstum. Stirbt man früh, so ist auch das Loch das man hinterlässt geringer.... Man wird zwar sagen "Er hat so wenig erlebt, viel zu kurz gelebt, viel zu wenig gesehen von der Welt", doch hinterlässt er doch dadurch auch weniger Lücken und somit weniger Leid. Achja, mein Kopf ist glaub ich gerade zu voll von Gedanken um mir Klarheit über all dies zu schaffen, einerseits gebührt mein Neid denjenigen die kurz vor dem natürlichen Tod stehen, da ihnen die Entscheidung bald eh abgenommen wird, andererseits beneide ich jene, die ganz und gar an ihrem Leben hängen, da die Glücksmomente sie so dermaßen erquicken und beflügeln, als dass sie nie und nimmer daran denken dies freiwillig aus ihrer Hand zu legen. Ist es fair einem Wesen die Entscheidung des Todes zu verwähren, nur weil man meint er wäre nicht in der Lage seine potentiellen Glücksquellen abzuwägen, nur weil man denkt er wäre zZt in einem derartigen Tief, das einem den Sinn für die Realität vernebelt. Naja, nach einer Runde Schlaf denke ich evtl anders darüber, jedoch kann ich Prosciutto atm voll und ganz verstehen....

greetz

niksen

macrocosmic
Es ist möglich, dass man als 80jähriger Greis unglücklich, traurig und frustriert zurückblickt

Ja, durchaus. Aber genausogut ist es möglich, mit Freude und Liebe im Herzen, schönen Erinnerungen im Gedächtniss, glücklich mit sich, seinen Leistungen und der Rolle im großen Spiel des Lebens, zurückzuschauen.

Und dann sind noch mehr Leute unglücklich, wenn man irgendwann einmal stirbt. Also sollte man keine neuen Leute kennenlernen.

Kannst Du in die Zukunft schauen und sehen wie Dich die Begegnungen verändern?
Eventül sterben sie alle vor Dir?

Ich bin raus, zu viele WasWäreWenn's. Außerdem hab ich grad beim Tippen und Überlegen zu lange gebraucht.
-edit-
'got to walk out of here
I can't take anymore
going to stand on that bridge
keep my eyes down below
whatever may come
and whatever may go
that river's flowing
that river's flowing

don't give up
you know it's never been easy
don't give up
'cause I believe there's the a place
there's a place where we belong


Quelle: Peter Gabriel - Don't give up

marymary
Wenn du tot bist ist Nihcts mehr. Da brauchst du nihct mehr zu denken.
Du solltest froh sein, dass´du dich der HErausforderung Leben stellen darfst und das wahrscheinlich gesund.
Es ist doch der niederste und einfachste Weg der Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.Es ist feige, sich nicht dem zu stellen, was passiert.
Und es ist verantwortungslos denen gegenüber, die wen lieben, der beschlossn hat, seinem Leben ein Ende zu setzen. Es ist ein Davonlaufen. Wenn du alt und unzufrieden sein solltest, kannst du dich immer noch quälen.
Das Leben bietet eine MEnge Spass, wenn man nicht alles so schwarz sieht und schlechtes in Humor kehren kann.
Aber tot sein, ist wohl eher keine lustige Angelegenheit, sondern vermutlich Stillstand

SmokyYoda
Lass den Weg doch einfach das Ziel sein und nicht den Tod

bobmarleyfan
und noch ein weiteres mal: warum schreibst du das hier? du sagst doch selbst es macht leute nur unglücklich.auch hier würden dann leute traurig sein...warum kannst du das in kauf nehmen aber real ist das nicht drin?

warum lebst du noch wenn alles dagegen spricht?

warum machst du dir die zeit nicht schön? es gibt leute die weit weniger gute vorraussetzungen haben als du. ja auch wenn du krank bist.du musst entscheiden ob es für dich möglich bist.hier kann niemand in dich gucken.

aber du machst es so nur anderen leuten schwer wenn du darauf aus bist an ihnen zu widerlegen um deine legitimation zu kennen.wer zu feige zum springen ist sollte sich das doch von niemandem erzählen lassen.

stell dir doch bitte selbst die fragen oder öffne dich wenigstens dafür das genau diese menschen versuchen dir die zeit hier gut zu machen.
auf ihre kosten.
das allein könnte einen tag/ein jahr /ein leben mehr wert sein, wenn du da bock drauf hast.

wenn nicht dann nicht

hier wird dir niemand dein argument zu leben auftischen können wenn du nicht wenigstens mitsuchst.

frag dich lieber was du hören willst als abzuwarten was dabei rauskommt auf kosten von gefühlen anderer.

und das schreib ich jetzt hier so weil ich schon erlebt habe das damit von seiner seite offensiv umgegangen wurde. soll heissen auf kosten anderer und auf gefühle und gedanken der leute.

mit soetwas leichtfertig umzugehen versaut leuten zeit in ihrem leben das sie wollen, wenn du nichtmehr willst betrifft das wie du schon sagst niemanden als dich.

argumentativ(nur vernunft) kann man sich nicht fürs leben entscheiden...

edit : und wenn du mitleid willst wie du mal gesagt hast, dann nicht auf diesem weg. und wenn du aufmerksamkeit willst, dann nicht auf diese art und weise.
und wenn du nicht weisst was du willst, sag wenigstens das und stell dich nicht hin und behaupte du gehst eh bald egal was kommt.

nen funken zugeständnis an die chance das du deine meinung mal änderst wäre drin.
gesteh dir doch wenigstens selbst den zweifel an den du an der selbstmordgeschichte hast. sonst wärst du doch schon längst tot.

einfach weil du nicht wissen kannst wie du später denkst ist es den umweg wert,weil es soviel gibt was dir wert geben kann, wovon du jetzt nichtmal die leiseste ahnung haben kannst. musst du auch nicht wenn du 6 feet under liegst is schon richtig. das musst du schon jetzt wollen.
es gibt beide chancen , das es gut und das es schlecht wird.

und wenn du daran nicht glauben kannst, hol dir hilfe von leuten die sagen das sie solchen problemen gewachsen sind und die darauf ihr leben ausgerichtet haben.

sorgentelefone kirchliche beratung staatliche beratung suizid foren suizid chats religiöse splittergruppen scientology. alle sagen sie können da vielleicht was drehen.

wieso dann hier fragen, wo du leute wieder auf ihr eigenes dilemma bringst?

xmas
Mensch, überleg Dir das nochmal...

Son Selbstmord macht doch nur Spass, wenn man vorher sein Umfeld in den Wahnsinn getrieben hat, damit es denen am eigenen Totenbett auch richtig schön leid tut. das muss gut geplant sein und kann schon so seine 60 Jahre dauern. erstmal muss man wen kennenlernen, dem es was ausmachen würde.. und dann müssen auch alle erfahren, dass es einen nicht mehr gibt (häufiger Fehler) und wenn die Methode nicht nen bisschen originell ist, spricht kein Schwein von dir, es sei denn als Überleitungstörung.
(nachwievor meine Lieblingsmethoden: Beim Sprung in die Tiefe verhungern und im Milchreis bzw an Klopapier ersticken)

und wie kommst du darauf, dass du erst mit 60 stirbst?
Warum auf die tolle Krebserfahrung mit 45 Jahren verzichten wollen?
es gibt so Vieles, was man verpasst:
welche Möglichkeiten bietet uns zB die Gentechnik?
wie sieht der Suizid im Jahre 2030 aus?
und kann man das irgendwann Leuten überlassen, die sich mit sowas auskennen, weil sie sich schon mehrfach erfolgreich umgebracht haben?
muss man denn alles selber machen?



Sorry.. ich hab irgendwie für so theatralische Auftritte kein Verständnis. und sollte all das, was bmf dir freundlicherweise geraten hat keine Wirkung zeigen, noch eine andere Antwort: Ich kenn jemanden, der hat sich mit 24 umentschieden.

 [user:165]

eMc
Oh Gott. Du würdest mir leid tun, wenn du das nicht selber schon zu genüge tätest. Wart mal noch 1-2 Jahre ab und dann siehst die Welt wahrscheinlich schon wieder ganz anders aus.
Und wenn nicht: ab zum Psychiater!

Mit irgendwelchem "Das Leben ist doch so schön"-Gelaber werd ich dich ja wahrscheinlich eh nicht umstimmen. Wenn man depressiv ist, erscheint einem ja alles völlig sinnlos. Aber
Die Seele besteht IMO aus unseren Gedanken - elektrischen Signalen!
und auch deine jetzige Stimmung resultiert nur aus elektrischen Signalen, die dafür sorgen, dass dir alles sinnlos erscheint und du dich nicht daran erinnern kannst, wie sich das Leben anfühlt, wenn man nicht depressiv ist.

tucanIJah
@[user:165]

und wenn man mit dem Fortpflanzungstrieb argumentieren würde, könnte man direkt wieder hinterfragen, warum uns dieser von der Natur gegeben wurde, was diesen aus metaphysischer Sichtweise wiedderum belanglos erscheinen lässt. Dieser Trieb wäre imho nur ein Werkzeug um das Erreichen des Sinnes/Ziels zu gewähren/abzusichern...

ontopic:

Naja, hatte heute mal wieder das ein oder andere Erlebnis, dass mir aufzeigte warum ich immer wieder erneut umentscheide diesen Umweg aufzunehmen, allein schon das (für einen Sonntag recht) frühe aufstehen und der darauffolgende Spaziergang in die Stadt bei dem schönen Wetter war es wert.... =)

greetz

niksen

miami
"Suizid ist der direkte Weg"

Wohin?

"Warum einen 60 Jahre langen Umweg?"

Weil der weg das ziel ist. es gibt keinen direkteren weg als das leben selbst.
hab gestern momo mit meiner schwester geguckt. Momo: "die nacht ist ein schöner tag. nur ohne sonnenschein."

wir brauchen alle mehr momo! es gibt echt viel schönes. wir haben das nur wegen des stresses und des konsumzwangs vergessen. ein grund für die dramatisch ansteigenden depressiven.

 [user:10031]

marymary
word:
und wie kommst du darauf, dass du erst mit 60 stirbst?
Warum auf die tolle Krebserfahrung mit 45 Jahren verzichten wollen?


Ironischer hätte man es nicht formulieren können. Danke dafür

*lol*

Weichsi
Wie es in diesem Fred schon so treffend gesagt wurde, sein Leben einfach aufzugeben ist einfach feige. Ich habe leider damit Erfahrung machen müssen, und das einzige was es bewirkt hatte war, dass es die Menschen im Umfeld nur Schmerzen zufügte.

Gib dich nicht auf! Es gibt immer einen Ausweg! Denk nicht zuviel darüber nach, sondern genieße die Zeit die du hast! Suche dir neue Beschäftigungen oder suche neue Bekanntschaften! Es hilft!

Wie man in Costa Rica so treffend sagt: PURA VIDA! (Enjoy your life)
Es gibt immer etwas was wichtiger ist als man selbst. Familie z.B. Stell dir einfach vor wie es ist, eine Familie zu haben!

*zwinker*

miami
"Ich denke jeder Mensch hatte schonmal Selbstmordgedanken.
Ich eingeschlossen. Aber: Ich weiss, das ich damit zuvielen Menschen viel zu viele Schmerzen zufuegen wuerde. Das is der hauptgrund warum ich es nicht tun wuerde"

von diego.

daraus kann man ja schließen, dass jene menschen suizid gefährdet sind, die sich alleine fühlen. solange man freunde oder familie hat, sollte man dort halt suchen und sich nicht wegen finazieller oder ähnlicher probleme aufgeben.

"everyday is good because of being alive...." (patrice)

selbstmord kann ich nur verstehen bei mördern oder kinderschändern. die sind nämlich dann alleine und menschen (sind die das noch?) können alleine nicht leben.

selbstmord halte ich sonst für sünde. nicht im katholischen sinn mit seinen unverständlichen konsequenzen, sondern als sünde dem leben gegenüber.

Kantakukuruz
selbstmord halte ich sonst für sünde. nicht im katholischen sinn mit seinen unverständlichen konsequenzen, sondern als sünde dem leben gegenüber.


"Sünde" heißt ja ursprünglich nichts anderes als "Entfremdung". Sei es nun von Gott, seinen Mitmenschen oder sich selber. In so weit kann man es schon als Sünde bezeichnen, sein Leben selbst zu beenden. In unseren aufgeklärten Zeiten geht es wohl weniger um Angst vor Verdammnis, als um die Lücke die man reißt. Die Gemeinschaft der Lebenden ist auch eine Solidargemeinschaft. Wer sich dem entzieht, fügt nicht nur sich selber Schaden zu, sondern auch den Menschen, die mit ihm zu tun haben.

RaveN
Wer sich dem entzieht, fügt nicht nur sich selber Schaden zu, sondern auch den Menschen, die mit ihm zu tun haben.


und ob die anderen menschen damit jemals klar kommen, steht auf einem anderen blatt.
aber als egoist kann einem das ja egal sein. *abstink*

Odin
Miami wer gibt dir eigentlich das recht zwischen mensch und nicht mensch zu unterscheiden?

 [user:15000]

marymary
es ist egoistisch.natürlich, da man in dem moment nur an sich und sein wohlergehen denkt.nach mir di esintflut so nach dem motto

Ijon_Tichy
Ich habe eine Liste im Kopf mit Dingen, die ich unbedingt noch machen/erreichen möchte. Das sind einfache Dinge wie Reisen, Konzerte, Unternehmen usw., Dinge, die schon schwerer zu verwircklichen sind, z.B. ein Buch nur für mich persönlich schreiben, oder ein richtig chilliges Musikzimmer mit Projektor für Visualisationen und allem drum und dran (Pläne schon vorhanden *g*), aber auch Dinge, die ich wahrscheinlich niemals schaffen werde (obwohl die Möglichkeit besteht, darauf muss ich natürlich spekulieren), wie eine Holzhütte in Finnland in einem Wald oder eine eigene Insel in der Karibik.
Und wenn ich das nicht alles schaffe? Pfff... drauf geschi**en! Wenigstens hab ichs versucht!

Ein Leben ohne Träume und Ziele ist tatsächlich langweilig und nicht übermäßg lebenswert. Aber man muss sich seine Träume und Ziele selber suchen und nicht darauf warten, das sie einen finden.

miami
@ odin
hab ich nicht. ich meine, dass wenn ein mensch alleine ist, er einen teil von menschlichkeit verliert.

"selbstmord kann ich nur verstehen bei mördern oder kinderschändern. die sind nämlich dann alleine und menschen (sind die das noch?) können alleine nicht leben. (s.o.)"

wie du siehst ist da ein fragezeichen. der mensch ist halt nen herdentier. wer jemanden tötet (aus niederen motiven) tötet sich selbst, somit töten sie den menschen in sich.
ein mensch kann sich nur selbst zum "unmenschen" (der begriff besitzt keine entgültigkeit) machen und nur er kann wissen, wer er wirklich ist.

RaveN
# 1 17.07.2005 00:08:25


Prosciutto
(zuletzt online: 17.07.2005 02:40:19 )


sollte uns das zu denken geben? *???*

 [user:11618]

marymary
kennt ihn denn niemand näher? Mail addi oder sowas

stoneage
Die ganze Thematik von "Wieso 60 Jahre warten?" kommt mit ziemlich depressiven Vibrations rüber.

Der Sinn der Freude am "tot-sein" entgeht mir irgendwie, für mich ist das Leben der Hauptbestandteil unseres Daseins.
Vielleicht hab ich schon zulange zuviel Physik, Mathematik und Co und zuwenig Relig