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Apfelmus
Ich versuch euch hier mal zu schildern wies aussieht.


Also es geht um meine Schwester sie ist 22Jahre alt und wohnt in Dt./SB sie ist bei uns hier zurzeit zu Besuch in Spanien.
Sie ist hier seit Freitag und das letzte mal das ich sie davor gesehen hab war an Weihnachten letzten Jahres. Ich fang mal von dort an zu erzählen:

Also als sie an Weihnachten hier war kam sie mir vor wie der glücklichste Mensch auf Erden.
Sie hatte seit 2Wochen einen neuen Freund , mit dem sie echt glücklich schien und auf der Uni liefs auch bestens , sie bekam sogar ein Erasmus Platz in Granada für 1/2Jahr.
Also wie gesagt , der Himmel auf Erden.
Dann verließ sie uns am 28.12 und flog zurück nach Deutschland.
So dann hab ich wieder was von ihr gehört mitte/ende Januar.
Ihr gings total scheiße , sie hat an Silvester mit ihrem neuen Freund schluß gemacht , und irgendwie schien alles den Bach runter zu gehen.
So das war vor 2Monaten und an ihrer Laune hat sich bis jetzt nix positives geändert , im Gegenteil es wurd schlimmer.
Die einfachsten Sachen sind für sie eine Qual , wie zb. Duschen , Einkaufen , .. , feiern geht sie gar nicht mehr , sie sagt "ich hab einfach keine Freude mehr daran , das ist für mich sinnloses Geld ausgeben!"
An Selbstmord dachte sie auch schon , das einzigste was sie daran hinderte , ist/war ihre Familie wie sie sagte...( "Wär ich ein Weisenkind , hätt ichs getan").
Und wenn man sie fragt , woran es denn liegt - tja wenns so einfach wäre - den sie weiß es selber nicht.
Es ist einfach eine Leere in ihr.
Sie will ja selber wieder "normal" werden , aber irgendwie klappts nicht.
Sie ist soz. von 100 auf 0 abgestürzt.

Sie war jetzt in Granada (wg. studieren) , sie war dort 2Wochen und kam zurück und meinte sie schafft es nicht , sie kommt da nicht klar - mit allem.
An der gescheiterten Beziehung zu ihrem Freund liegt es nicht , sagt sie jedenfalls ...aber woran dann?
Sie hat doch alles , sie ist beliebt , geht auf die Uni ist eine gute Studentin , sie hat eine Familie , keine finanziellen Probleme.
So also was machen?
Das es eine Depression ist glaubt sie selber nicht , aber vllt. helfen ja Pillen - bin allerdings dagegen ,oder einen Psychiater...?!
Dann redet sie noch vom "Sinn des Lebens?" , was ist der "Sinn des Lebens?" , jaklar wenn man sich die Frage stellt ist das schon deprimierend -> rational gesagt die Fortpflanzung , aber eigentlich gibt es doch keinen "Sinn des Lebens!".
Also mach mir schon derbst Sorgen zurzeit wg. ihr , aber ich weiß auch nicht wie ich ihr helfen soll , muss doch noch was anderes geben ausser "Die Zeit heilt alle Wunden!".

Achja beim Arzt war sie , das Blutbild ergab allerdings nichts.
Dachten das es vllt. an der Pille liegt , und die Gefühlsschwankungen bei der Absetzung.
Ja mag sein , aber das hält wohl keine 3Monate an.

Vielleicht hattet ihr ja schomal was ähliches , oder Tips oder was auch immer >> immer her damit.
Danke

 [user:4666]

Kitty, just Kitty
also anhörn tut sich das nach einer depression, und ja, man kann dagegen wunderbar die netten kleinen alles wird gut tabletten nehmen. hilft. aber ist eben auf rein chem. basis, und vielleicht ists ja eben keine rein organische sache, vielleicht doch durch die freund-sache oder sonstwas ausgelöst.
psychotherapie is not so bad. und kein anständiger therapeut wird auf die idee kommen, einen patienten dem es schlecht geht, mit sinn des lebens fragen zu belästigen. ich meine, er wird vielleicht sachen vorschlagen, um der person eine motivation, eine perspektive zu geben...aber rumphilosophieren?

 [user:4666]

tribbä
Ich hab auch einen guten Freund dem es immer mal wieder richtig schlecht geht. Er hat auch schon mal gemeint sich über Selbstmord gedanken gemacht zu haben. Ich weis nicht ob er das teilweise nur "schauspielert" und er Schmarrn erzählt, oder ob es was ernstes ist. Gedanken hab ich mir aber durchaus gemacht.
Er hat auch erzählt er nimmt Antidepressiva. Auslöser des ganzen ist vermute ich eine nicht erwiederte Liebe und der Streß den er sich wegen der Uni gibt. (Grad erzählt er mir sie hat gestern bei ihm geschlafen. Problem ist das sie ihn sicherlich nicht nimmt. Sie ist lespisch).
Er steigert sich da total rein, und kommt von der überhaupt nicht los.
Hab auch keine Ahnung was ich da machen kann. Ich versuch immer mit ihm über seine Probleme zu reden, aber wirklich gut bin ich da auch nicht.

Wünsche die aber viel Glück das sich das wieder einrenkt.


Edit: Das mit den Tabletten find ich auch nicht besonders toll. Kommt mir irgendwie nicht wie eine vernünftige lösung vor. Hab schon mal versucht das auszureden.

Kitty, just Kitty
deppressionen können durch ne störung im gehirnstoffwechsel (serotonin/ dopamin und so) zustande kommen, und die kann man eben medikamentös behandeln, weil da eben ein bestimmter stoff abgeht.ich mein, bei nem diabetiker sagt ja auch niemand, er soll kein insulin nehmen, da ist auch klar, dass das fehlende ersetzt gehört.
und eben die möglichkeit einer organ. ursache sollte man ausschließen. also beim neurologen oder so.
in den allermeisten fällen ist natürlich bei sowas nicht nur das körperliche schuld, aber wie gesagt: da gibt psychotherapie

NeoHippie
Der Sinn des Lebens,...

meiner Ansicht nach, es zu bewältigen! Und das so, das man im Alter darauf zurückblicken kann, und sich nicht selber belügen muss.

Ich hab nen Kollegen, ... der hatte auch gerade so ne Phase,... oder besser, er steckt immer noch drin, ist aber wieder auf dem aufsteigenden Ast. Er hatte nen Nervenzusammenbruch bei der Arbeit. War völlig überfordert.
Hat vor einiger Zeit mit seiner Lebensgefärtin schluss gemacht, ... ein gemeinsames Kind.

Seine allgemeine Situation, ... Wohnung, Geldmittel, Mobilität, Freundeskreis (na ja, bis auf mich), sind eher bescheiden. Einfach zusammengeklappt, über Nacht Intensivstation, dann ne Zeitlang zuhause, schlussendlich überweisung in ne offene Station,... Gespräche, Bewegung, wieder Gespräche, viel Schlaf, regelmässiges Essen,... jetzt ist er wieder zuhause. Wir sehen uns häufig, sind viel draussen, und... reden.

Er hat sein Leben im Augenblick stark ritualisiert,... sprich, einen relativ geregelten Tagesablauf (ist auch nötig, sonst würde er am Ende das Essen vergessen).
Er hat nen gewissen Tagesplan, ... Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Selbst die Körperpflege hat nen gewissen regelmässigen Turnus. Spaziergang, Lesen, unsere Treffen,... auch weiterhin therapeutische Gespräche (zweimal die Woche).

So hangelt er sich durch den Tag, die Wochen, bald die Monate.

Aber gerade diese Regelmässigkeit gibt ihm den Raum, sich in den "Frei"- Phasen Gedanken zu machen, und an sich zu arbeiten. Denn, durch seine kleinen Rituale, ... auch ganz klassisch Räucherstäbchen und Schwarztee (mit Milch) am Nachmittag mit guter Musik, kommt er garnicht in die Verlegenheit zu fallen.

Faulibaer
*hüstel* *ausderdunklenEckehervortret*

Ich wüsste nicht was man da groß helfen kann.
Das wichtigste ist da sein,Bereitschaft signalisieren zu Helfen(wenn es gewünscht wird),aber direkt und aufdringlich tiefbohrend kann man da wenig tun.Man muss selbst erkennen warum einem das Leben keinen richtigen Spass macht.Dass kann etwas Zeit in Anspruch nehmen(Jahre!) wenn man es mit sich allein ausmacht.
Wie das mit nem Psycho(loge/therapeut/whatever) vorran geht weiss ich nicht,aber ich weiss dass ich es mit mir allein ausmachen will und werde.
Ja ich kann da nur von mir auf andere schliessen und ja ich habe denke ich einen Grund gefunden warum ich dass Leben nicht so geniessen kann wie andere.

Und nun muss ich daran arbeiten diesen (Ab)Grund zu überwinden.

Aber ich bin nicht wie deine Schwester,eine Freundin sagte letztens zu mir :
"Du bist eigentlich Depressiv,kannst das aber nicht richtig zeigen!" *lol*
Ein schöner Wiederspruch,aber ein miesepeter zu sein hilft mir auchnicht,deswegen bin ich keiner. Momentan bin ich eher Gleichgültig.

Deshalb zurück zu deiner Schwester,ich denke schon dass es irgendwie an der Beziehung liegt,bzw zumindest damit verbunden ist bzw, mit dem Fehlen einer Beziehung.Ich kann mir nicht erklären was es sonst sein sollte,denn man wird doch nicht plötzlich EINFACH SO depressiv ?Ich mein ICH war schon immer komisch...

Sie jedoch nicht.... also sollte es eine Ursache geben...und sei es nur ein Buch oder eine Philosophische Theorie über das Leben und das Sein,das kann einen ganzschön aus der Bahn werfen..oder ein schlechter Trip? Psychedelika?

Naja was soll jetzt das Fazit aus meinem Geschwafel sein ?
Man(Sie!) muss Ursachenforschung betreiben!
Ob nun mit oder ohne Psycho(irgendwas)....

Nunja ich schliesse das hier erstmal ab....bin etwas neben der Spur
zuviel Tee getrunken (wirklich !) *hippie*

Alchimist
ich hatte auch schon so eine schwere lebenskrise mit suizidversuch und allem drum und dran...
habe lange antidepressiva genommen, die einem wieder schwung geben, etwas zu bewältigen, somit kommt man leichter aus dem loch, als wenn man nur zuhause sitzt und auf nix bock hat.
ich hatte auch noch eine lange stationäre therapie hinter mir, die mir allerdings nicht das meiste gebracht hat.
aber was mir echt geholfen hat dieses Buch: Der Alchimist von Paulo Coelho

Ich bin kein grosser leser und hab mir eigentlich nicht viel von dem buch versprochen, aber als ich es gelesen hatte war ich ein anderer mensch.

ras claat
Klingt nach ner Depression, hatte ich auch mal ca. 2 Jahre lang und das ist wirklich nicht schön! Als Tipp kann ich nur sagen, dass sie sich auf jeden Fall von nem Arzt (Psychologe/Psychiater) dahingehend untersuchen lassen sollte. Es gibt heutzutage ziemlich gute Antidepressiva, die (am besten natürlich zusammen mit einer Psychotherapie) wirklich helfen können, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen... Partner, Freunde, Familie etc. können aus eigener Erfahrung dauerhaft leider kaum helfen, so bitter das klingt!

Zu den Bedenken Pillen gegenüber: Kann ich sehr gut verstehen, aber es ist ja nicht so, dass die zwangsläufig abhängig machen müssen oder man als sedierter, sabbernder Zombie herumläuft oder man nur noch krankhaft kichernd gut drauf ist.
Hauptmerkmal einer Depression sind permanente "schwarze Gedanken", alles erscheint leer, negativ, sinnlos, man denkt nur noch im Kreis, entwickelt Ängste und kann einfach nicht mehr so, wie man gerne würde - die Medikamente helfen einfach nur dabei, diese "schwarze Wolke" im Hirn zu lichten und den Kopfkreisel abzustellen, so dass man seine Gedanken wieder auf Wesentliches richten kann. Bei einer Depression ist der (Boten-)Stoffwechsel im Gehirn gestört, was ja nichts anderes ist als biochemische Vorgänge - was spricht also dagegen, diese mit den richtigen, vom Fachmann genau dosierten Chemikalien wieder ins Gleichgewicht zu bringen?

Wenn es denn nicht sofort die Chemiekeule sein soll, hilft gegen vorübergehende leichte Depressionen Johanniskraut (Öl oder Extrakt) ganz gut, gibt's rezeptfrei & recht günstig in der Apotheke. Aber vorsicht: Macht die Haut extrem lichtempfindlich (nix Solarium/sonnenbaden!) und die Pille wirkt glaub ich auch nicht mehr so gut... Dafür ist es aber rein pflanzlich.

Alles Gute für Deine Schwester!

-Edith:-
W'happen? Die ganzen Posts waren grade aber noch nicht da...

Apfelmus
Erstmal danke für die Posts.
Wegen den Pillen , ist meiner Meinung auch falsch.
Also ich sehs so , man nimmt dann immer die Pillen wenn man down is anstatt den Grund des ganzen Problems zu bekämpfen ... meiner Meinung nach einfach eine "vorrübergehende Lösung!".

@Miss Kitty
deppressionen können durch ne störung im gehirnstoffwechsel (serotonin/ dopamin und so) zustande kommen, und die kann man eben medikamentös behandeln, weil da eben ein bestimmter stoff abgeht.ich mein, bei nem diabetiker sagt ja auch niemand, er soll kein insulin nehmen, da ist auch klar, dass das fehlende ersetzt gehört.


- Ja daran dachten wir auch schon , den Gehirnstoffwechsel zu untersuchen.
Bekommt man glaub ich so ein "Röhrchen" ins Gehirn gebohrt und die nehmen ein bisschen Gehirnflüssigkeit ab und untersuchen es.
Wobei ich mich da auch nicht allzugut auskenne.
Und auf gut Glück wird man die Pillen dann doch nicht nehmen können , ohne den Beweiß dafür das es so ist.


@Alchimist

Danke für den Buchtip , ich gucks mir mal an.

k.aos
Bekommt man glaub ich so ein "Röhrchen" ins Gehirn gebohrt und die nehmen ein bisschen Gehirnflüssigkeit ab und untersuchen es.

bullshit!

wenn denn dann unbedingt liquor abgenommen werden muss, wird dies mit einer lumbalpunktion am verlängerten rückenmark (steiß) gemacht.

ras claat
Also ich sehs so , man nimmt dann immer die Pillen wenn man down is anstatt den Grund des ganzen Problems zu bekämpfen ... meiner Meinung nach einfach eine "vorrübergehende Lösung!".


Quelle: Apfelmus

Die Medikamente sollten auch auf keinen Fall die Lösung sein, sie versetzen dich nur erst mal in die Lage, überhaupt die eigentlichen Ursachen des Problems angehen zu können, z.B. mit Hilfe eines Therapeuten!

wenn denn dann unbedingt liquor abgenommen werden muss, wird dies mit einer lumbalpunktion am verlängerten rückenmark (steiß) gemacht.
...und das auch bestimmt nicht bei Depressionen. Tsts...

Kitty, just Kitty
also, mir hams damals so nette klipserl auf den kopf getan, also eeg gemacht und die hirnströme gemessen. weil man da zum teil auch feststellen kann wenn was nicht stimmt.

ich hoff es is okay wenn ich hier mitschreib, als "geheilter expsycho aus der klapse"

Apfelmus
@M.Kitty

Bin dankbar für jeden Post , also immer her damit.

Kitty, just Kitty
kleine antidepressiva - kunde: da gibts die selektiven serotonin-wiederaufnahmehemmer (SSRI): die dafür sorgen, das mehr serotonin (=glückshormon) im synaptischen spalt zur verfügung steht.
dann gibts trizyklische antidepressiva, die antriebssteigernd wirken (sorgen für erhöhung des noradrenalin im syn. spalt)
monoaminooxydase-hemmer hemmen das enzym monoaminooxydase (MAO), daduch werden die "guten" hormone weniger verstoffwechselt, und es sind mehr davon da.
johanniskraut wirkt auch leicht antidepressiv, allerdings nicht bei jedem und sowieso. der nachteil eben die extreme lichtempfindlichkeit u. das die pille absolut schachmatt gesetzt wird

 [user:4666]

Boogeyman
Also bevor man ihr (seiner Schwester) hier möglicherweise zu unrecht eine Krankheit oder "psychische Störung" oder Depression andichtet würd ich sie erst mal fragen was genau sie denn eigentlich will.Also will sie dort studieren oder wurde es ihr "aufgepresst" von Eltern,Freunden usw...

Möglicherweise hatte sie ein Erlebniss das sie dazu brachte sich mal "ernsthaft" mit ihrem Leben auseinanderzusetzten.Und nun findet sie auf die Frage aller Fragen keine Antwort - das depremiert sie! Menschen die sonst bislang auf alles eine Antwort hatten könnte sowas ein wenig aus der Bahn werfen.

Auf jeden Fall sollte man ihr noch Zeit geben bevor man an irgendwelche Medikamente denkt ...

M.f.G.

kopfsalat
ich glaub, wir haben hier alle nicht genug einblick in die situation, um einzuschätzen, was genau das beste wäre.

an den meisten unis gibts ne psychotherapeutische studentenberatung, da sollte sie mal hingehn, einfach um das problem einzugrenzen und festzustellen, inwieweit evtl. ne therapie nötig wäre usw.

vielleicht wird dabei deutlich, dass sie das erasmus-jahr auf eis legen muss, um erstmal den nötigen freiraum für sich zu gewinnen, aber im moment ist ihre psychische situation wichtiger, als diese offiziellen sachen...

IceMan
Ich denke auch das deine Schwester sich von professioneller Seite helfen lassen sollte. Der Psychologe oder Psychotherapeut treffen dann die Entscheidung ob Medikamentöse Hilfe benötigt wird, auf keinesfalls sollte man einfach so mal Antidrepessiva nehmen in der Hoffnung das es vielleicht hilft.
Es ist nicht schlimm die Hilfe eines Psychologen in Anspruch zu nehmen, von manchen kommen vielleicht dumme Kommentare wie arme Irre - oder denken wenn man die braucht ist man verrückt, aber das sind selber Spinner die keine Ahnung haben.
Der einzige der deiner Schwester helfen kann ist sie selbst. Sie selbst muss (mit der entsprechenden Hilfe) rausfinden was in ihrem Leben nicht stimmt oder früher vielleicht vorgefallen ist (sowas hat vielleicht auch Ursachen die schon lange Zeit vorher passiert sind, und man sie deshalb selbst nicht mehr weiss, vielleicht auch weil man sie verdrängt hat).
Musste selber mal Hilfe in Anspruch nehmen, hatte ein Burn-Out-Syndrom (Ausgebrannt), hatte keinen Trieb mehr, keine Lust zu Arbeiten, der Druck war einfach zu gross. Aber Gespräche mit einem Therapeuten haben mir geholfen den Druck abzubauen und mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Vielleicht wurde ihr ja der Druck auch zu gross, aber das wird sich dann schon zeigen.
Wichtig ist aber, das sie einen Psychologen(in) findet dem sie vertraut und auch alles erzählen kann, kann schon sein das man mehrere ausprobieren muss bis man die richtige Hilfe findet (ich würd ja auch net alles erzählen wenn mir die entsprechende Person z.B. unsympathisch ist, oder ich mich einfach unwohl dabei fühle).
Helfen kann man sich in solchen Situation nur selbst, und wenn es nur darum geht sich helfen zu lassen.
Auf jeden Fall wünsch ich deine Schwester viel Glück dabei!
*grins*
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