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Heimtrainer + Dynamo = weniger Stromkosten?

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Hille
ok, klingt erstmal echt grob bescheuert.
aber warum eigentlich nicht?

ich find die Kombination eines Fahrrad-Heimtrainers mit einem kleinen Generator und evtl. einem Akkupack aus der Solartechnik doch sehr reizvoll. leider hab ich im Physik-Unterricht meist andere Sachen im Sinn gehabt, so dass ich jetzt ohne zeitraubende Recherche nicht in der Lage wäre, die Idee mal etwas detailierter durchzudenken.

die Kraft soll natürlich möglichst vollständig an den Generator gehen. der Kraftaufwand um den Generator in Bewegung zu halten sollte weder zu groß noch zu klein sein. wenn man ein altes Fahrrad mit Gangschaltung verwendet, erübrigt sich das.

daher formuliere ich einfach mal die Anforderungen:
- die Batterien müssen genug Strom speichern können um einen PC samt Monitor für a) 3, b) 6 Stunden betreiben zu können (oder wir legen einen konkret messbaren Wert fest)
- die Spannung muss natürlich konstant sein und eine Anzeige für den "Füllstand" wäre auch wünschenswert

ist das als Low-Budget umzusetzen?
ich denk mal, den Heimtrainer (bzw. ein altes Fahrrad) besorgt man sich gebraucht, die anderen Komponenten sollten nach Möglichkeit neu sein. lasst uns doch hier ganz in Ruhe nach und nach dran feilen, vielleicht wird ja was draus.
*grins*
kann gar jemand ausrechnen, wieviel elektrische Energie man erzeugen könnte, wenn man einigermaßen trainiert ist und täglich eine halbe Stunde strampelt?

Rennschnecke
Hmm hab davon absolut keine Ahnung, bin mir aber zeimlich sicher dass man da nicht genug Strom für nen Computer produzieren kann. Ausserdem müsste man noch gucken wieviel Strom der PC verbraucht, je nachdem verbraucht der ja mehr oder weniger. Ich denk aber mal dass sich das nicht wirklich lohnt, da müsste man ja den ganzen Tag strampeln um den Computer zu betreiben...

Faulibaer
Ich wollte mal einwerfen, dass, wenn man im Fitnessstudio auf sonem Strampelrad
sitzt, das ding ja anzeigt, weiviel "Watt" Leistung man verstrampelt, wenn das stimmt
dann könnte man schon...einen Akkuaufladen, den Solarzellen geben ja auch keinen
konstanten Stromfluss ab, da die Sonne imme runterschiedlich scheint...
Vondaher..könnte ich mir schon denken dass es geht, ABER AHNUNG hab ich auch keind :/

Wobei zum Strom nochmal , was wohl wahrscheinlich sein wird, ist dass du wenn überhaupt 12 V Strom erzeugen wirst, und dann am besten so einem 12 zu 230V Transformator fertig kaufst....
WObei man das wohl auch profihafter sicher besser lösen könnte....hmmm....

Und ..noch eine Sache..ja...Kombienergie :-D
Windstrom sollte wirklich recht einfach sein und einen leichten konstanten Ladestrom erzeugen.....

EDIT : Sir war schneller *zungestreck*,
ABER SIR ...., er will ja nicht während dem Strampeln am Rechner hocken, er will ja den Strom speichern können, evtl als USV ? Und ausserdem währe es ja Schaaaaade die Leistung einfach so verpuffen zu lassen die Hille da erstrampelt

Und...So wie ich Hille kenne will er den Strom sicher einspeisen..*gnicker*

EDIT 2 : Da shabe ich schonmal geposted, aber es wird nicht angeziegt ,
hatte nen Fehler beim Editieren gegeben ..HÄ ? Naja...

Hille
so, die anderen Unkenrufe habe ich gelöscht. *grins*
@ Rennschnecke
hab davon absolut keine Ahnung
warum postest Du dann bitte? *grimm!*

ich denke, ich hab im ersten Post klar formuliert, worum es mir geht:
ich möchte wissen, wieviel Leistung man wohl produzieren kann und wie man diese dann speichert.

ob sich das dann lohnt oder nicht, ist doch wohl mein Bier...

und noch ein kleines Beispiel: ich hab von einem Fitness-Studio gehört, dass einen darunter liegenden Supermarkt mit Strom versorgt. ob das nun stimmt, kann ich zwar nicht belegen, aber ich denke da ist Potential.

und auf jeden Fall führt es zu einem bewussteren Umgang mit elektrischer Energie, das allein ist mir die Durchführung eines Experimentes fast schon wert. und vielleicht steig ich ja bei entsprechender finanzieller Lage eh vom PC auf ein Notebook um, dann wird es schon ein ganzes Stück realistischer. ich will mich außerdem nicht vom Netz abkoppeln, mich interessiert das einfach.

 [user:4227]

Hille
Ein durschnittlicher Mensch auf dem Fahrrad leistet ca. 60 Watt
wo hast Du den Wert her? wie wurde er gemessen?

Energiespeicherung könnte in einer Autobatterie passieren, die locker 60Ah speichert (60Ah * 12 Volt = 720 Wattstunden, d.h. PC würde theoretisch 7 Stunden laufen, praktisch vielleicht 4 bis 5).
jawoll, das sind Fakten. *freu*

evtl. wäre es einfacher, die Spannungen für das Motherboard direkt zu generieren (ich glaube 5V Gleichsopannung und 12 Gleichspannung).
hab ich auch überlegt, das hin- und hertransformieren verbessert den Wirkungsgrad sicher nicht.

die Idee mit der Lichtmaschine ist auch nicht übel. sowas lässt sich sicher für wenig Geld auftreiben.

wenn also der Großteil der Energie auf mechanischem Wege verloren geht, dann muss man also da besonders gut überlegen. weiß aber auch nicht, wie Du auf den Wert für den Wirkungsgrad kommst. ist da sowas wie Körperwärme schon mit drin, oder wie?
*???*
also in meinem Kopf sieht das Gerät nun so aus, dass an einem alten Fahrrad einfach das Hinterrad fehlt und die Kette direkt mit dem Generator verbunden ist...


Hille
hab mal geguckt, ein gutes Notebook verbraucht ca. 15 Watt, daraus ergibt sich eine theoretische Laufzeit bei einer billigen Autobatterie von 48 Stunden...

Zong64
Also ohne jetzt viel technisches Verständnis mitzubringen, kann ich immerhin ein Beispiel liefern, und zwar hat/wollte vor einiger Zeit ein Hersteller einen PC mit Fahrrad auf den Markt bringen, wobei das Fahrrad den nötigen Strom dazu bringen sollte. Einsatzgebiet dafür sollte sein, dass die Bauern in Irgendwo im Internet die Reispreise vergleichen können. So viel zur Theorie, dass es wohl möglich wäre.

Hier der Artikel dazu:
09.01.2003
Pedalbetriebener Internet-Anschluss
http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/33557

Vielleicht kann man da ein paar Informationen rausziehen...

weiteres dazu:

Jhai Foundation, die Organisation, die die Vernetzung aufbauen will
http://www.jhai.org/

Rashron Energy and Auto Ltd., die Hersteller des "PowerBikes" was dafür genutzt werden soll
http://www.ecozen.com/

Wiggum
Ich glaub die Anschaffungskosten für den Dynamo+akku, und keine ahnung was, kostet mehr als letzendlich wieder gespart werden kann....

Hille
geil! *gnicker*
http://www.ecozen.com/appg1.htm
das Model P4 rockt doch... *lol*

 [user:4227]

Hille

 [user:10473]

 [user:13158]

PotBot!
Oh ein Thema für mich *grins*

also Autolichtmaschinen liefern nur Drehstrom, man braucht dann dazu noch ein Gleichrichter.
Die Dinger haben ziemlich viel Leistung und brauchen eine Drehzahl, wenn ich mich gerade nicht täusche, von über 1000U/min um die passende Spannung zu erzeugen.


Ich habe hier einen 1,8KW und drei 500 Watt DC (Gleichsspannung) Motoren rumliegen, die sich auch hervorragend als Generatoren missbrauchen lassen und dann noch den passenden Strom liefern, naja fast...
120 Volt haben sie wenn man sie als Motoren verwendet und als Generator weiss ich nicht, ich kann sie ja mal bei Gelegenheit an die Drehbank hängen und gucken was sie bei welcher Drehzahl liefern.
Man kann natürlich auch einen 230 Volt Generator verwenden, aber davon rate ich mal pauschal ab.

Joa, das Ganze kann man mit einem Zahnriemen oder Keilriemen(mehr Verluste)
gleich mit der passenden Übersetzung auf den Generator Kuppeln.

Als Zellenspeicher sollte man sich fertige Solarspeicher aneignen, die dazu noch eine Elektronik für ungleichmässigen Stromfluss besitzen um halt die Schwankungen im System auszugleichen.

Und mit nem Laptop wär's natürlich optimal, da der keine 230V braucht sondern nur seine eigene Betriebspannung, die man mit diversen Geräten(Umwandler) erzeugen kann um es dann direkt an ihn zu koppeln.

Joa soweit so gut *freu*

EDIT: Ach shice Datum nich gesehen

Hille
EDIT: Ach shice Datum nich gesehen
macht nichts, inzwischen hab ich tatsächlich ein Notebook.
mal gucken, wenn mir die Stadtwerke mal den Strom abstellen sollten, wär es eine Option... *zwinker*

miami
die energiekosten, die bei der produktion der benötigten gegenstände benötigt wird, wirst du niemals durch nen heimtrainer wieder reinkrigen. mal ganz abgesehen von den materialkosten an sich. deshalb macht diese idee ökonomisch wie ökologisch keinen sinn.
aber wenn du ne glübirne anschließt, kann dir das als mtivationshilfe dienen.
je schneller du trampelst, desto heller leuchtet die birne. "schaffst du es noch heller"..."JJJJJJJJJJJaaaaaaaaaaaaaaaaaa!"
viel spaß beim training


tip: bewirb dich als zeitungsausträger. mehr money *sms*

 [user:10403]

Hille
ich hab 2 1/2 Jahre vom Zeitungsaustragen Miete, Auto und was man sonst noch so braucht bezahlen können... war eine geile Zeit, denn ich musste nur 2 Stunden am Tag arbeiten und konnte die restliche Zeit mehr oder weniger kreativ verbringen.

allerdings hätte ich heute keinen Bock mehr, 6 Tage die Woche um 4 Uhr morgens aufzustehen...
*gähn*

davon ab:
die energiekosten, die bei der produktion der benötigten gegenstände benötigt wird, wirst du niemals durch nen heimtrainer wieder reinkrigen. mal ganz abgesehen von den materialkosten an sich. deshalb macht diese idee ökonomisch wie ökologisch keinen sinn.
zu kurz gedacht. wenn überhaupt hätte ich sowas selbstverständlich aus Schrott hergestellt, vorzugsweise zum Preis um 0,- Euro. finde die Idee in Kombination mit einer Solar-Anlage noch immer interessant.

kann mir gut vorstellen, dass ich in absehbarer Zukunft komplett unabhängig vom Stromversorger bin.

Lino
hauke "MacGyver" hille *knister*

KEV
Zeitung austragen find ich eigentlich völlig ok, habs selber mit 15-16 gemacht aber nur jeden Sonntag das Wochenblättchen, was dann im Monat insgesamt so 50-75 Euro brachte aber als Jungspund kann man damit seeeehr gut leben...aber ein Kollege von mir macht das selbe wie Hille früher, jeden tag 4 Uhr aufstehen, Zeitung austragen, Schule, Mittagsschlaf usw. und das wär mir einfach zu heftig auch wenn 1-2 Std. Arbeit jeden Tag sicherlich akzeptabel ist, aber alleine die Uhrzeit *zwinker*

SmokyYoda
Mit nem Rudergerät kannst du, wenn du groß und stark genug bist locker über 1000 watt erzeugen, da könntest du die arme ausserdem mitarbeiten lassen.

Hab eins zuhause, da wird durch den Zug den du erzeugst eine simple Fahrradfelge im Kreis gedreht, welche den nötigen Widerstand erzeugt. Würdest du das Rad durch einen Generator ersetzen könnte das ganze klappen

 [user:4197]

SmokyYoda
naja, die Ergometer im Ruderhaus scheinen der Wahrheit zu entsprechen. Ich persönlich schaffe, auch wenn ich kämpfe nicht annähernd so viel.
Nen Durchschnitt von 200 Watt schaff ich vielleicht über 15 minuten am Ergo...

Ein bekannter von mir, welcher sehr groß ist und auch gut trainiert, schaffte es über kurze Zeit ca. 1400 Watt an dem Ding zu ziehen, allerdings war er mal deutscher Vize-Meister im Einer, was wohl leider nicht von ungefähr kommt...

Disch
Ich bike sehr viel und gerne - aber biken um Stromkosten zu senken -

da geh lieber bei Penny-Markt Regale einräumen.

Netzhäckchen
High zusammen...

ich finde allein schon die Idee genial. Warum vor dem Rechner nur rumsitzen, wenn man dabei auch noch strampeln und Strom sparen kann. Allein in meinem Hobby-/Computerzimmer werden täglich knapp 3 kW/h verballert... *geil*

Nun wie ich im Verlauf dieses Freds feststelle, werden hier mit ungenauen Angaben und falschen Informationen nicht gerade gespart.

Oh ein Thema für mich *grins*

also Autolichtmaschinen liefern nur Drehstrom, man braucht dann dazu noch ein Gleichrichter.


Quelle: PotBot!


Sorry, Drehstrom besteht mindestens aus 3 Außenleitern. Der herkömmliche Generator in unseren KFZ produziert eine einphasige Wechselspannung, welche bauteilintern in eine nicht sinusförmige Gleichspannung gleichgerichtet wird. Diese ist ohne eine Spannungsstabilisierung nicht für empfindliche Elektronik geeignet.

Ich wollte mal einwerfen, dass, wenn man im Fitnessstudio auf sonem Strampelrad
sitzt, das ding ja anzeigt, weiviel "Watt" Leistung man verstrampelt, wenn das stimmt


Quelle: Faulibaer


Diese Leistungsanzeige bezieht sich ganz gewiss auf die mechanische Energie, welche früher in PS angegeben wurde. Diese Werte werden bei Sportgeräten mittels einer Magnetpulverbremse ermittelt. *grins*

Na ja, ich möchte jetzt allerdings nicht jede Fehlinformation zitieren, sonst bin ich morgen früh noch dabei. Vielmehr geht es mir darum, ob noch Interesse besteht, dieses Projekt fortzuführen. In diesem Falle würde ich den Schaltplan entwerfen und eine Liste der benötigten Komponenten bereitstellen.

Interessant wäre jetzt noch, welche Spannung, aus wie viel Stromquellen, mit welcher "elektrischen" Leistung benötigt wird. Ich denke, dass sich für dieses Projekt wunderbar ein Drehstrom Asynchron Motor missbrauchen lassen würde, welcher in Sternschaltung variabel 3x 230 Volt Wechselspannung oder gar 400 Volt Drehstrom liefert. Die elektrische Wirkleistung entspricht jedoch den technischen Daten des Motors und der mechanischen Energie, welche auf die Welle gegeben wird. *gnök*

Ich warte jetzt erst einmal ob noch Interesse an diesem Projekt und deren Umsetzung besteht...

bis denne... *+abrock* *hippie*

Faulibaer
Also wenn du sowas kannst , immer her damit !!
Und ich würd sagen, 12 V wär bestimmt einfacher als 230 V ?
Zumindest hab ich nur Erfahrung mit 12 V Basteleien, Autobatterien etc.

Klar wäre SteckdosenStom besser, aber den zu erzeugen halte ich mit meiner Laienhaftigkeit für zu schwer, und 12 V lässt sich ausserdem gut in Akkus zwischenspeichern....

Netzhäckchen
...klar, das lässt sich verwirklichen. Dann stelle ich mir das so vor, dass Du mit einem Fahrrad einen Generator eines KFZ antreiben wirst. Dieser sollte sich mindestens 1200 mal in der Minute drehen, welches kein Problem darstellen sollte. Die Spannung, welche vom Generator induziert, bzw. abgegeben wird beträgt zwischen 12 und 15 Volt. Diese Spannung wird parallel zu einer Autobatterie geführt, welche den produzierten Strom zwischenspeichern wird. Ab der Autobatterie wird der weitere Verlauf der Spannungsversorgung erst einmal abgesichert, um einen Kurzschluss in diesem Bereich auszuschliessen. Hinter der Überstromschutzeinrichtung wird ein, oder besser mehrere Kondensatoren parallel zur Stromquelle geschaltet, welche für eine gleichmässige Spannungsweitergabe sorgen. Jetzt haben wir eine geglättete Gleichspannung von ca 13,5 Volt.

Da wir jedoch eine kostante 12 Volt Spannung anstreben, muss die jetzige Spannung geregelt werden. An dieser Stelle bin ich auch an dem Schwerpunkt dieser Aufgabe gelangt. Mein Ziel ist es jetzt, die Ausgangsspannung, auch bei unterschiedlicher Belastung der Schaltung, eine Ausgangsspannung von 12 Volt, +/- 10% zu halten. Dies ist unter Verwendung einer Z-Diode, oder eines Thyristors möglich. Nur muss ich mich noch schlaumachen, welche Leistung die Komponenten aushalten und welche Leistung der Generator bietet.

Da ich in zwei Monaten meine Zwischenprüfung habe, sehe ich diese Aufgabe hier mal als kleine reale Übung. Sobald ich den Entwurf fertiggestellt habe, werd ich diesen hier mal zum verwirklichen einstellen. *zwinker*

...bis denne... *+abrock* *hippie*

ps: hier mal eine grobe Schaltungsskizze zur Produktion von 3x 230V/50Hz(3000U/min)

[bild:8255]

Netzhäckchen
High...

...wollt mal schnell den Schaltungsentwurf für 12 DC reinwerfen. Die Leistungsdaten müssen noch berechnet werden, danach kann ich auch die Materialliste zusammenstellen...

[bild:8294]

bis denne... *+abrock* *hippie*

Netzhäckchen
...nun erstmal ein paar verständliche Worte zu dem Schaltplan. Der Generator produziert eine Wechselspannung welche ca. 14,4 Volt beträgt. Die Stomstärke ist bei jedem Generator verschieden und richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Demnach habe ich ein mittelmaß von ca 150 Ah angenommen. Die Frequenz dieser Spannung ist für unsere Zwecke vorerst nicht relevant.

[bild:8368]

Gleichrichter

Diue Wechselspannung wird in eine Gleichspannung umgewandelt. Dazu werden Bauteile verwendet, die den Strom nur in eine Richtung passieren lassen (Dioden). Aus der anliegenden Wechselspannung wird nur eine Hälfte der Schwingungen durchgelassen (Ventilverhalten). Je nach Schaltungsanforderung werden ein bis vier Dioden verwendet.

Spannungsquelle und Ladungsspeicher

Hier habe ich eine gewöhnlichen KFZ-Akkumulator vorgesehen, welcher erzeugte Energie, wie im KFZ speichert. Somit ist gewährleistet, dass bei der Verschnauf- oder Zigarettenpause die Schaltung weiterhin mit Spannung versorgt wird. Zusätzlich würde es sich noch empfehlen, an dieser Stelle ein Voltmeter einzusetzen, um die Ladung des Akkumulators kontrollieren zu können.

Spannungsglättung

Die Spannung am Ausgang des Gleichrichters ist noch keine ideale Gleichspannung. Sie ändert von Null bis zum Maximalwert einer Schwingung. Die Spannungskurven müssen deshalb geglättet werden. Geeignete Bauteile hierzu sind Kondensatoren. Sie sind dazu in der Lage, Ladungen zu speichern und wieder abzugeben. Ist die Spannungskurve auf ihrem Höchstwert, wird der Verbraucher mit Spannung versorgt und zugleich der Kondensator geladen. Sobald die Spannungskurve die vorhandene Ladung des Kondensators unterschreitet, gleicht der Kondensator die fehlende Spannung aus. Eine Restwelligkeit der Spannung bleibt jedoch vorhanden.

Spannungsstabilisierung

Diese Restwelligkeit wird in der letzten Stufe durch elektronische Bauelemente beseitigt. Zusätzlich erfolgt eine Stabilisierung der Spannung, damit die daran betriebenen Verbraucher, bzw. Bauelemente einwandfrei funktionieren können und eine konstante Spannung erhalten.
Hierzu gibt es verschiedene Schaltungsmöglichkeiten. Hier z.B. wird eine Spannungsstabilisierung mit einer Z-Diode verwendet, welche Spannungen > 12V ableitet.

*gnök*

Fish-Vamp
*staun*
ich muss mir das dann mal nochma durchlesen, wenn ich mehr zeit hab...

Netzhäckchen
Interessant wäre hier noch jemand, der den eigentlichen Antrieb bis zur Welle des Generators mal plant. Nicht, dass ich es nicht hinbekommen würde, aber ich denke, dass es hier jemanden gibt, der dies besser kann als ich. Wie bereits beschrieben, würden ca 1200 U/min aud der Welle des Generators ausreichen.

...und wieder erstma wech... *grins*

 [user:16278]

 [user:13158]

becki
hallo?


Na, so was.
Hab auch schon gelegentlich über Stromgewinnung und Fahrräder nachgedacht. Hatte aber eher den Ansatz, daß in den Fitnessstudios sowieso alle strampeln und die Energie ja verpufft. Hab mal ne Arbeit geschrieben, zur Bestimmung der Dauerleistungsgrenze. Mit 100 Sportstudenten, die eine Std auf dem Fahrradergometer strampeln. Dabei lag die Dauerleistungsgrenze bei den einzelnen zwischen 60 und 340 Watt. Also sollte der durchschmittliche Fitnesscenterbesucher 150 wohl schaffen.

Aber das sind dann eben 150Watt, die der Fahrer aufbringen muß und nicht 150 Watt, die rauskommen...
...aber etwas sollte ja übrigbleiben.

Mein bruder erhält für den Strom, den er über solar einspeist 4mal soviel geld wie der normale Verbraucher bezahlt. Heute gibts glaube ich nur noch 3mal so viel.

Wenn man gebrauchte Teile nimmt kommt man vieleicht auf 0 euro anschaffungskosten, aber so ein eierndes altfahrrad hat bestimmt auch einen großen Energieverlust zur Folge
Wenn man aber die Teile neu baut oder so? Was sagt der Betriebswirt? Je mehr desto billiger? Also bitte ein Modell für alle Fitnessstudios in überall?
(Meine Mutter kriegt da schon Matrix-Visionen)

Hm dachte ich mir es geht ja bei dem thema nocht nur um meine Stromersparnis, sondern auch um unsere Umwelt. Die Schweizer haben gerade einen 10 Milliarden Topf für neue Möglichkeiten zur Nutzun erneuerbarer Energieen oder so ähnich aufgemacht. Ist das nicht sowas. Die EU will auch so was machen Deutschland hat momentan keine Meinungsmöglichkeiten, aber wer weiß???

Na wie steht, mal so rein zum intellektuellen Vergnügen (oder was) mit ein bißchen Größenwahn?
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