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Simon-Belmont |
Hallo!
Ich bin gerade am Nachdenken über ein Thema, von dem ich gerne wüsste, wie ihr damit umgeht: ERMUTIGUNG
Findet ihr, man sollte seine Freunde, Familie und Bekannte nur dann ermutigen, wenn es ihnen offensichtlich schlecht geht, oder denkt ihr, dass es auf keinen Fall schaden kann, auch "grundlos" anderen Menschen etwas überdurchschnittlich Gutes zu tun? Mir fällt im Moment extrem auf, wie aktiv man das eigene Umfeld positiv beeinflussen kann. Ich habe zum Beispiel gestern einer guten Freundin völlig ungefragt etwas leckeres zu Essen vorbeigebracht, von dem ich wusste, dass sie es zwar total gerne mag, es ihr aber eigentlich zu kostspielig ist, um es "nur" für sich selbst einzukaufen. Dadurch habe ich sofort Freude bei meinem Gegenüber erzeugt, wodurch ich sogar selbst gerührt war.
Ich würde gerne mehr solcher positiven Ursachen setzen, brauche dazu aber ein paar Gedankenanstöße von euch. Was macht ihr, um jemanden zu ermutigen? Muss es immer einen "besonderen" Grund geben, um jemanden zu ermutigen? Alles Gute, Simon-Belmont |
myra^^chichi |
Die einfachste Antwort ist leider wohl die schwierigste: selber nie den Mut verlieren. Und dazu braucht man keine Gründe. |
Boogeyman |
Man sollte prinzipiell versuchen A llen immer Gutes zu tun ohne eine Gegenleistung zu erwarten.Und "überdurschnittliches Gutes" kann man sowieso nicht tun.
M.f.G. |
grinsekatze |
das beste was ich jemals gemacht hab is denke ich mal als ich einen meiner besten freunde geraten hab sich inne entzugsklinik einweißen zu lassen
ich weiß klingt jetzt blöd aber : bei dem jungen is ja nicht beim kiffen geblieben sondern der fing an täglich peep zu ziehen und teile zu fressen und ich konnte nicht mit ansehen wie sein leben daran kaputt ging! hab ich auch geholfen den ganzen papierkram zu erledigen! naja zum glück is er heute clean und hält sich von jeder droge jetzt fern! er ist das beste beispiel das drogen auch schlimme folgen ham könn. |
^BAT^ |
Das ist ganz unterschiedlich, es kommt natürlich drauf an, warum es der Person nicht gut geht.
Oftmals macht es sehr viel aus, wenn die Person einfach erzählt und man zuhört. Die Person redet sich quasi die Sorgen weg. Es ist zwar möglich, dass man selber daneben sitzt und möchte gerne helfen, kann es aber nicht, jedoch ist es schon Ermutigung wenn man einfach da ist und zuhört. Sehr wichtig ist, dass man immer bei sich bleibt und sich nicht vom gegenüber "runterziehen" läßt (unbewußt). Das kann sehr schnell geschehen. Ich hab den Eindruck bekommen, dass es einfacher ist, schlechte Laune zu verbreiten als gute Laune. Wie gesagt, man sollte darauf achten. Man könnte einfach das Ruder in die Hand nehmen und sagen: "Jetzt machen wir einen Spaziergang bei dem schönen Sonnenschein". Frische Luft und Sonne machen verdammt viel aus. Postkarten schreiben ist auch immer nett. Fast alle freuen sich über die persönlichen Karten. Briefmarken kaufen und immer welche im Portemonaie bereithalten. Wenn man mal in der Stadt ist, könnte man eine Postkarte kaufen und sie versenden (u. a. in der Karte schreiben "Hab grad an dich gedacht"). Oh, mir fällt grad auf, ich schweife vom Thema ab
Natürlich ist es auch immer wieder schön, wenn man etwas "bekommt" auch wenn es einem normal geht. Man freut sich darüber, dass jemand an einen denkt. Ich finde es sehr wichtig auch zwischendurch etwas ermutigendes zu machen. Das zeigt anderen Personen, das sie gemocht werden. Und diese "Kleinigkeiten" machen doch das Leben lebenswert. |
schmock ING. |
kleine geschenke erhalten die freundschaft.
es muss nichts gekauftes sein, eine cd mit guter musik oder einem film sind nette giveaways. oder wenn man etwas gebacken oder gekocht hat und hiervon einen teil abtritt. ein schönes mitbringsel ausm urlaub wie zb der tolle stein, die schöne muschel oder doch das komische ding ausm schaufenster ohne nutzen aber mit hohem ästhetikfaktor erfreuen daheimgebliebene. und der bringer überhaupt: blumen ob ein strauß ausm garten oder eine einzelne blume vom wegesrand ist egal. frauen stehn auf sowas ![]() |
Fanta I |
Ich finde es wichtig, jedem Menschen auf meinem Weg zu ermutigen. Er ist nicht umsonst da (also der Mensch, dem Zuspruch bedarf). Oft allein schon durch zuhören kann dem anderen geholfen sein.
Ich mache das den ganzen Tag. Klar will ich auch Wein verkaufen, dennoch nehme ich mich allen an & sollte es sich ergeben, das sie mir von Problemen schildern, dann höre ich ihnen zu & ermutige sie nicht aufzugeben. Egal was sie letztendlich nun getroffen hat... Manchmal gelingt es mir auch, sie die Dinge aus einer anderen Sicht sehen zu lassen. Das erfüllt mich an meinem Job. Nur Weinverkauf ist zu fade. Zu der Frage: Wie ermutigt ihr eure Freunde? Nun denn. Das trifft es: "Wer kämpft hat die Chance auf einen Sieg. Wer nicht kämpft hat schon verloren." |
littlefirefairy |
Wenn jemand Hilfe oder einen Ratschlag braucht, bin ich meist direkt am Ball.
Ich will mir nicht unbedingt auf die Schulter klopfen, denn so gut ist das auch nicht immer, aber ich neige dazu, die Probleme von anderen zu meinen eigenen zu machen. Das heißt, ich fühle mich dann auch verantwortlich, und es lässt mich nicht locker, bis es gelöst ist. Damit stelle ich oft für andere meine eigene Welt auf den Kopf, und finde auch meistens Lösungen. Leider kann ich auch nicht gut nein sagen, oder meine eigenen Prioritäten vorne an stellen. So passiert es mir manchmal, dass ich dabei selbst zu kurz komme, weil andere auf meine Probleme nicht immer unbedingt so reagieren. allerdings macht es mir große Freude, anderen zu helfen, und das ist doch die Hauptsache. Teilweise übertreibe ich dabei aber sehr. kleines Beispiel: Es ist noch garnicht so lange her, da las ich, dass ein Papagei in der Gegend verloren gegangen ist. Einen Tag später sitze ich im Bus, und sehe: den Papagei, auf einem Baum sitzend. An der nächsten Halte rausgesprungen, zurückgerannt, und dann... äh... Steh ich da. Papagei sitzt im Baum. Ich überlege mir, wie ich nun da runterholen könnte, rufe
der Papagei guckt mich an, und fliegt einfach weg. Ich laufe noch ein Stück hinterher, doch dann ist er futsch. Fazit: Arschkalt, und eine Stunde bis zum nächsten Bus.
Ich habe dann aber die Besitzer noch angerufen, und informiert. |
^BAT^ |
Es ist natürlich sehr löblich, dass du so etwas tust, aber du bist nicht verantwortlich. Anderen helfen ist völlig in Ordnung, aber wenn du deine eigene Welt zurückstellst ist es nicht gesund für dich selber. Du solltest dir selber am wichtigsten sein.
Ich sag dir das jetzt, weil ich dir das nun abnehme: "Du bist nicht verantwortlich für andere, du bist verantwortlich für dich selber" Ich hoffe, das klingt nicht zu hart.
Genau das passiert beim Samariter-Syndrom. Auf längere Zeit wird man unzufrieden mit sich und anderen. Nimm dich selber wichtig und sage auch mal "nein", dann wirst du auch wichtiger von anderen genommen. |
littlefirefairy |
Du hast ja so recht, liebe ^BAT^.
Vor allem wissen die Begünstigten meist nicht, was ich mir für Mühe gemacht habe, deshalb auch nicht wirklich zu schätzen. |
Fish-Vamp |
im idealfall is das ja eh egal... ![]() |
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