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Der Sinn des Lebens

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Budforce
Hallo,
ja wie soll ich diesen Fred anfangen...seit Monaten zermürbt mich die Frage, wofür man lebt, wofür man alles tut was man tut und auf welches Ziel man hinausarbeitet.

Klar ihr braucht mir nicht erzählen "Schule erfolgreich abschließen - Geld verdienen(soviel wie möglich natürlich) - Famillie gründen - Gene weitergeben".
Meine Frage sucht da doch eher tiefgründigere Antworten.

Ich weiß auch nicht so wirklich wie ich das beschreiben soll, aber es würde mir denk ich schon weiterhelfen, den Sinn des Lebens zu kennen, denn im Moment versink ich oft einfach in Gedanken über alles was in der Welt abläuft, ob nun unwichtige Kleinigkeiten in der Umgebung oder Dinge, über die man im größeren Stil irgendwo was hört, und versuche einen Sinn/Zweck darin zu erkennen oder einfach zu erschließen, welchen Vorteil die Menschen für ihr weiteres Leben daraus ziehen.

Hin und wieder führt das bei mir zu einer gewissen Antriebslosigkeit, also nicht diese "gefährliche Kifferlustlosigkeit", sondern nur Momente in denen ich keine Lust habe auch nur irgendwas zu tun, da es mir wie gesagt sinnlos erscheint.

Naja ich hoffe ihr könnt mir da irgendwie auf die Sprünge helfen *grins*

Arthur Dent
Öhm, 42?

Budforce
was? 42?
Edit: Ich hab uahc nach 42 gegoogelt aber nix vernünftiges gefunden *lol*

tucanIJah
@Budforce

...füg noch "per anhalter" dazu, und du dürftest fündig werden... oder einfach " arthur dent" *cool*

Gearhead
Der Sinn des Lebens ist es, den Sinn des Lebens zu finden. *meditier*

Arthur Dent

Budforce
Ok, alles klar^^
@MuteAssassin: Damit geb ich mich nicht zufrieden *abstink* *zwinker*

Gearhead
was ich damit sagen wollte ist, dass jeder für sich selbst seinen eigenen sinn des lebens finden muss, da es nun mal keinen "generellen" sinn gibt. manche finden ihn in religion, andere in astrologie oder in einer bestimmten tätigkeit, die sie ausführen etc etc
der sinn des lebens ist es also, etwas zu finden mit dem man sich identifizeren kann, also quasi selbstverwirklichung oder sowas *meditier*

 [user:4149]

 [user:12772]

sour_mash
Ich habe mal überlegt ob Das Leben was wir führen nicht wie eine riesige Ameisen Farm ist, also das wir alle in einem, für uns, grossen Glasskasten hocken und unsere Welt praktisch in dem Regal einer 13 Jährigen mit Zahnspange steht...

Versteht ihr mich?
Ich meine das uns irgendwer so einiges wie Öl etc zur Verfügung gestellt hat und gucken möchte was wir draus machen...
Und wie wir alle sehen bestehen wir diese Aufgabe nicht und und bis diese Ameisenfarm "runterfällt" dauert es nicht mehr lange.

Ja ich weiss ich bin *ohje* *ohrzu+*

Prosciutto
Wenn man über die Frage nach dem Sinn des Lebens nachdenkt, muss man zwangsläufig auf Suizidgedanken kommen. Denn das Leben ist sinnlos!

Es bringt einfach nichts, weiterzuleben, da man sowieso einmal stirbt. Die Endstation für uns alle ist der Tod. Für eine 20jährige Person bedeutet weiterzuleben einen 60jährigen Umweg in den Tod. Suizid ist sozusagen die Abkürzung.

Da unser Zustand nach unserem Tod genau so sein wird wie vor unserer Geburt/Zeugung, nämlich inexistent, ist alles egal. Alles irrelevant. Eine Sekunde nach unserem Tod (Ende aller Körperaktivitäten, keine Herzschläge mehr, keine Hirnströme mehr, Versagen aller Organe) gibt es auch unseren Geist/Psyche/Seele nicht mehr. Wir werden dann ewige Ruhe haben.

Leben bedeutet Sklave sein:
- Sklave des Staats (Steuern bezahlen, Gesetze einhalten sowie Schul- und andere Pflichten zu erfüllen)
- Sklave des Arbeitsgebers (Wir müssen unsere Arbeit erledigen, sonst gibt es keinen Lohn. Und ohne Lohn/Geld können wir nicht leben)
- Sklave unserer Gesellschaft (Wir müssen uns anständig benehmen, höflich sein, uns anpassen und nach den Regeln, Bräuchen und Sitten der Region, in der wir wohnen, leben.)

Fish-Vamp
ich liebe solchen optimismus... *lol*

und mein ontopic-beitrag in diesem fred besteht aus dem 2. wort dieses postings... auch wenn ich damit der letzte verblendete naive volldepp bin... *zwinker*

Prosciutto
Der Tod besiegelt die Sinnlosigkeit des Lebens.

Seit Jahren beschäftige ich mich mit der Suche des Sinns des Lebens. Ich habe lange nach dem Sinn gesucht, ihn aber nicht gefunden. Und ich muss immer den Sinn und Zweck einer Sache verstehen, um dafür motiviert zu sein. Mit der Antwort „Der Weg (zum Tod, also das Leben selbst) ist das Ziel“ bin ich nicht zufrieden. Und es ist sicher, dass wir alle sterben. Die Frage ist einfach, wie und wann man stirbt. Für mich (24) bedeutet weiterleben einen ungefähr 60jährigen Umweg zum Tod (24 + 60 = 84). Und Suizid ist der direkte Weg zum Ziel.

Anders formuliert: Das Leben ist ein Spiel und Selbstmord ist der Cheat (Bschiss/Betrug) in diesem Spiel, weil man früher als vorgesehen am Ziel angelangt ist. Der Tod besiegelt die Sinnlosigkeit des Lebens. Passiv auf den Tod zu warten, grenzt an Selbstverarschung.


Angst vor dem Tod habe ich nicht. Mit dem Tod endet mein Leben. Der Tod bedeutet das absolute und unvorstellbare Nichts. Ich glaube ganz sicher nicht daran, dass ich in einer Zwischenwelt lande oder wiedergeboren werde. Das ist religiöser Quatsch. Wenn man ganz logisch und rational über die Sache nachdenkt, kommt man zum Schluss, dass die Seele lediglich aus elektrischen Signalen besteht und ohne Körper nicht mehr weiterexistieren kann. Im Laufe der Menschheit sind schon über hundert Milliarden (100'000'000'000) Menschen gestorben. Glaubt ihr denn wirklich, dass die Seelen der Toten wirklich irgendwo herumfliegen? Nein, denn es gäbe ja gar keinen Platz für die Seelen. Selbst die Hölle oder der Himmel müsste ja total überfüllt sein, wenn alle Seelen nach dem Tod weiterexistieren.


Menschen arbeiten oder sind sonst irgendwie beschäftigt, damit die Wartezeit auf den Tod kürzer vorkommt. Wer arbeitet, denkt wenig oder gar nicht über den Sinn des Lebens nach. Der Mensch funktioniert einfach und stellt nichts in Frage.


Warum sollte es mein Ziel sein, ein alter, armer und einsamer Tattergreis zu werden? Ein körperliches Wrack zu werden? Selber mitzuerleben, wie es physisch und psychisch langsam bergab geht? Die körperlichen und geistigen Funktionen nachlassen? Jemand hat den Spruch „Die Besten sterben jung“ in „Jung sterben ist das Beste“ umgewandelt. Sehr passend und treffend. Auch wenn manchmal nachgeholfen werden muss.


In gewissen Kulturen (Schamanen) wird erwartet, dass jemand in einem gewissen Alter sein Leben selber beendet. Eine Quelle dazu kann ich aber nicht nennen. Hat doch eine andere Person im KNET erwähnt, oder?

 [user:14681]

k.aos
Der Sinn des Lebens

fressen und gefressen werden *abstink*

macrocosmic

 [user:4149]

 [user:14681]

Gearhead
Prosciutto, in deinem fred Computer- oder Konsolenspiele: Sinnlose Verschwendung von Zeit sagst du, man solle nicht seine zeit sinnlos verschwenden und hier behauptest du, dass man sich auch gleich selbst umbringen kann... zweiteres ist für mich die noch viel grössere zeitverschwendung, denn wie wir ja alle wissen ist unsere zeit auf der erde beschränkt und - egal wohin es uns führt - ist es doch unsere aufgabe, das beste daraus zu machen.

Suizid ist sozusagen die Abkürzung.

und eine abkürzung ist die weiteste entfernung zwischen zwei punkten.

 [user:11873]

 [user:4149]

lala
Wenn man davon ausginge, dass Computer so weit entwickelt sind wie es unser Gehirn ist, dann könnte man die Aussage von Peterle so leicht widerlegen.

Aber wir sind noch weit weit weg davon, wer weis wie sie sich in 300 oder 400 Jahren verhalten und welche Mechanismen in ihnen vorgehen. Halte diese Idee für gar nicht mal so abwegig.

Aber ich habe mich insgesamt gesehen nicht genug mit der gesamten Materie befasst, da es nicht möglich sein wird den Sinn zu finden, man kann höchstens sich selbst einen auftischen. Und wenn ich von Anfang an weiss dass ich zu keinem Ende komm, fang ich gar nicht erst richtig an. Ich fauler Sack *abstink*

chill-o-matic
Der Genuss der Existenz.

 [user:4666]

lala
Das Aushalten der Existenz. (für die erfahrenen Optimisten unter uns)

Edit:
außerdem glaube ich daran, das alles so wird wie man selber sich das vorstellt;

Quelle: hOax


Was wär das schön *lol*

Prosciutto
@[user:4666]: Im Wikipedia-Beitrag "Weltbevölkerung" steht, dass zur Zeit 6'519'000'000 Menschen auf der Welt leben und dass derzeit 5.8% aller jemals geborenen Menschen leben. Somit bedeutet das, dass im Verlauf der Menschheit bereits 112'396'551'724 Menschen gelebt haben (inkl. der Menschen, die jetzt noch leben).

Und zum Thema Geist, Seele und Psyche kannst du dich selber informieren. Nach dem Tod des Trägers/Körpers kann es keine Seele mehr geben. Und nein, die Erfahrungen bleiben nicht in einem Erfahrungspool. Wenn der Mensch auf den Erfahrungspool aller Menschen zugreifen könnte, würde niemand den Fehler machen, den bereits ein anderer Mensch getan hat. Lernen und Erfahrungen sammeln muss jeder selber!

 [user:4149]

lala
Ich bezog mich auf den Beitrag von el Samu:

Das Bewusstsein lässt sich nicht auf "elektrische Signale" reduzieren. Dann müsste auch ein Computer ein eigenes Bewusstsein entwickeln.

Quelle: el Samu


Ich meinte damit, dass die Computer noch nicht so weit entwickelt sind, um die Theorie mit den elektrischen Signalen die uns Leben lassen, so einfach in eins zwei Sätzen zu widerlegen.

 [user:4666]

Darwin
Einen Sinn an sich kann man in diesem Universum nicht vorfinden, doch jeder Mensch kann seinem Leben selbst einen Sinn geben.

Es bringt einfach nichts, weiterzuleben, da man sowieso einmal stirbt.


Da unser Zustand nach unserem Tod genau so sein wird wie vor unserer Geburt/Zeugung, nämlich inexistent, ist alles egal. Alles irrelevant.


Du findest also, es ist völlig egal, ob man sich als Jugendlicher von der Brücke wirft oder ein glückliches, erfülltes, 90 Jahres langes Leben führt?

Dieses Leben ist alles war wir haben, es wegzuwerfen ist die grösste Dummheit die ich mir vorstellen kann.

 [user:14681]

Darwin

Ich kann mich selber Informieren - aha! Meinem Wissensstand zufolge gibt es zu dem Thema nur vermutungen, kein Lebender kann es bewiesenermaßen wissen ob ein Teil von uns den Tod überdauert oder nicht!


Unser Bewusstsein ist ein Produkt von unserem Körper. Ein vom Körper losgelöster 'Geist', ein Bewusstsein ohne funktionierendes Gehirn konnte noch nie beobachtet werden. Die Annahme, dass Bewusstsein nach dem Tod plötzlich nicht mehr von Materie (also unserem Körper) abhängig ist und einfach so existieren kann ist völlig unlogisch.
Nüchtern betrachtet müssen wir davon ausgehen, dass es ein Leben nach dem Tod nicht geben kann.


[edit] es gibt aber eine reihe von religionen in denen seit jahrtausenden eine Wiedergeburt verankert ist - die logik dieser religiösen Weltbilder hat hand und fuß und das leben einen sinn. [/edit]


Du richtest dich eher nach jahrtausende alten Mythen als nach der modernen Wissenschaft? Darf ich dich fragen, welche Form die Erde deiner Meinung nach hat?

kingston-yard der liebeskr..
mein sinn des lebens ist es, den punkt zu erreichen an dem ich etwas bestimmtes geschafft/getan/gesehen/erlebt habe und ich dann sagen kann: gut nun hast du es ja geschafft, jetzt kann der tod kommen.

was dieses seltsame mysterium ist, das versuche ich mir gerade in meinen gedanken zusammen zu bauen und nennt sich "zukunft"...wie ich mir die genau vorstelle, weis ich stellenweise bis ins kleinste detail anderer seits noch überhaupt nicht...darum lebe ich auch um mir diesen gedanken irgendwann runum ausbauen zu können und zu verwirklichen...

in welche richtung das ganze geht und was ich mir für die zukunft also vorstelle verrat ich aber nicht *meditier* .. ist ja mein sinn des lebens und nicht eurer *unprofi*

 [user:4666]

Darwin
ich richte mich nach beidem - religion ist keine wissenschaft


Und wenn sie sich widersprechen? Z.B. in der Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt?

 [user:4666]

Darwin
die wissenschaft vertritt teilweise so schwachsinnige thesen, während sie in anderen punkten ganz klar richtig liegt.


Beispiel einer schwachsinnigen These (die von der Mehrzahl der Wissenschaftler als richtig angeschaut wird) ?

sie sind aber da, also kann man hinweise auf diese sammeln(das sind 'persönliche' beweise die du nicht festhalten kannst)


Dann kann man es auch nicht Beweis nennen.

oder man verschließt sich dem geheimnis von vornherein, weil man ja schon 'logisch und rational' darüber nachgedacht hat und erspart sich die mühe. in dem fall fliegen die hinweise ununbeachtet an dir vorbei.
ich selber habe genug erlebnisse gehabt, um für mich sagen zu können: hinter dem 'menschsein' steckt mehr als das 'auf der erde leben und sterben'


Werde doch mal ein wenig konkreter. Welche Gründe hast du für die Annahme, dass es mehr als 'das Leben auf der Erde' gibt?



 [user:4666]

Darwin
ja gerne, wie wäre es mit "es gibt kein leben nach dem tod"^^



... *grmpf*

Nochmal: das sind persönliche Gründe/Beweise - es bringt nix das hier aufzuzählen. Du wirst es nicht nachvollziehen können und sagen das das keine allgemeingültigen beweise sind(was ja auch stimmt, denn sie gelten nur für mich); im besten Fall lachst du mich nur aus :D


Was wenn ich jetzt behaupten würde, persönliche Gründe/Beweise für eine flache Erde zu haben...

Wer in einem öffentlichen Forum seine Meinung kundtut sollte auch dahinterstehen und sie vertreten können.

 [user:4666]

lala
*lol*

Wenn wir annehmen dass alles was wir uns grad so ausdenken auch so ist, dann brauchen wir auch gar nicht drüber reden.

Schade dass du deine Meinung nicht weiter begründen willst, wär mal ganz interessant gewesen.

 [user:4666]

Gearhead
wenn man nur aus irgendwelchen wissenschaftlichen zeitschriften 'wahrheiten' übernimmt und damit stolz in der luft rumfuchtelt

auf jeden fall besser, als die "wahrheiten" aus irgendwelchen tausende von jahren alten "heiligen" büchern zu übernehmen.

xmas
also es wird ja hier wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen, dass Pratchett absolut Recht damit hat, dass nach dem Tod genau das passiert was wir denken was passiert. ausserdem moechte ich noch hinzufuegen, dass alles gut wird, solange man eine Kartoffel hat.

: )

weitere Anregungen ...

chill-o-matic


Dieses Leben ist alles war wir haben, es wegzuwerfen ist die grösste Dummheit die ich mir vorstellen kann.


word !


Viele Menschen wissen es wahrscheinlich gar nicht zu schätzen.

Tüdeldidürann
ich frag mich grad, ob es nicht ebenso sinnlos ist, zu suizidieren wie zu leben.

josephine
wann immer ich mit der frage nach dem sinn des lebens konfrontiert werde, denke ich daran wie krass es ist, dass ich überhaupt darüber nachzudenken in der lage bin.

danach überkommt mich eine ehrfurcht vor dem leben und die frage nach dem sinn verliert ihre bedeutung beinahe.