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Otto Natter |
Wie der Titel vermuten lässt, habe ich Fragen zu diesem Job. Eigentlich mag ich keine Türsteher, allerdings kam es mir irgendwann in den Sinn, dass das evtl. doch Spaß machen könnte. Ich rede nicht von Türstehern vor Clubs oder so. Ich meine solche, die bei Konzerten, Parties etc. für Sicherheit sorgen. Ich hab nu schon öfter Mädels gesehen, die sowas machen(Bisher nahm ich an, dass sei ein reiner Männerjob, bzw. für Mannsweiber).
Also: macht das zufällig jmd. oder kennt sich einfach damit aus? Muss man auf jeden Fall eine Kampfsportart o.ä. beherrschen? Sonstige Voraussetzungen? Wie siehts mit dem Verdienst aus? Gegoogelt hab ich natürlich schon, allerdings bin ich nicht richtig schlau geworden Bitte immer her mit den Antworten ![]() |
[user:2214] |
Otto Natter |
Schon klar, aber ich dachte bei Festivals etc. sei das nicht so- weils ja nie was festes ist... Ansonsten natürlich danke für die grausamen Worte
Dachte mir schon, dass das sicher kein Spaziergang ist :-/ , aber ich bin ja hart im nehmen- und es ist ja bis jetzt nur ne Überlegung. |
[user:2981] |
I-ack [Golden] |
Und viel Spaß mit dem Weissen Pulverchen hat auch der geläufige Türsteher.
Die Bouncer die ich kenne bzw. die die geschult sind und die die eh ja eh es nicht sind , ziehen alle gut was weg. Das der Job schlecht bezahlt ist gloob ich nicht. Kommt halt druff an wie gut du bist/wie gut du ausgebildet bist & wadd du fuer connections hast. Du wirst viele verschiedene Orte sehen. also hallen und so und hast kein spass wenn andere welchen haben. |
Otto Natter |
Wohl wahr. Aber das kenne ich aus meinen bisherigen Jobs auch
Ich rede wiegesagt nicht vom normalen Türsteher. (kam mir so vor, als ob Du das eher auf selbige beziehst??) |
Daniel |
Da du ja gerade auf die Tätigkeit im Festivalbereich ansprichst, will ich hier nur anmerken, dass es auf Festivals ja nunmal so ist, dass Männer von Männern und Frauen von Frauen abgetastet werden, somit ist weibliches Personal unabdingbar. Da es bei Festivals in dem Sinn keine reine Einlasskontrolle gibt (z.b.: du kommst hier net rein, deine Schuhe gefallen mir nicht, dein Outfit ist zu sportlich,...) kommt es auch zu weniger Aggressionen gegenüber den Sicherheitskräften. Klar, nicht jeder steht drauf abgetastet zu werden. Aber wenn du nur Frauenabtastest und abtasten darfst, wirst du auch nicht so viel mit sturzbetrunkenen zu tun haben. Und bei einer Einlasskontrolle stehst du meist hinter den männlichen Kollegen oder bessergesagt unter den Kollegen. Somit dürftst du auch bei Ausschreitungen nicht allein dastehen. Da ich mich in der Security-Szene nicht so auskenne kann ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen, als es der normale Festivalbesuche mitbekommt. Ansonsten könnte man eben die von [user:2214] erwähnten Nachteile noch aufführen. |
[user:4146] |
InNombreDeQuién |
es werden aber immer mehr frauen als türsteher oder so eingesetzt. liegt wohl daran, das da die hemmschwelle höher ist gewalt einzusetzen wenn es eine hübsche dame ist... |
Otto Natter |
Vielen Dank für Eure Antworten!
Werde mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen... falls jmd noch was dazu einfällt: her damit ![]() |
[user:16163] |
SmileSoGern |
Hui, was für ein Berufsbild spukt denn hier rum!??
Also hier mal noch ein paar Infos für Dich: Mittlerweile muss jeder im Sicherheitsbereich eine Sachkundenachweis bei der IHK machen (gemäß §34 a Gewerbeordnung). Dies ist eine Schulung von zwei Wochen und es besteht im Regelfall nur aus dem Teilnahme- also Anwesendheitszwang, es gibt aber keine Prüfung. Kosten je nach IHK: 250-500EUR. Dazu kommt für jede/n SicherheitsmitarbeiterIN der/die im öffentlichen Bereich tätig ist (also zB Türsteher, Kaufhausdetektiv, Doormen usw) ein multiple choice Test, den man gemeinhin nur Sachkundeprüfung nennt. Der dauert einen Tag und beinhaltet Themen wie Recht, Psychologie, Dienskunde und Technik. Ist nicht allzu schwer, aber ohne vorher zu büffeln dürften die wenigsten wissen, welcher Paragraph Notwehr oder Hausfriedensbruch ist. Die Prüfung kostet, je nach IHK zwischen 150-250EUR. Meistens bezahlen die Sicherheitsfirmen die Prüfungkosten und ziehen sie dann in Raten von deinem Lohn ab. Streng genommen wird dieser Nachweis bei der Ordnungsamt eingereicht, die ihrerseits in der Führungsakte nachschauen, ob grössere Einträge strafrechtlich dagegensprechen oder momentan gerade eine Ermittlung gegen dich läuft, dann nennt die Behörde das: Ungeeignetheit und die Firma darf dich nicht beschäftigen. Allerdings wenn Du im Servicebereich tätig bist (zB Empfangsdamen, Platzanweiserin, Rezeption, Hosstess usw) benötigst Du denn Nachweis nicht, was ein beliebtes Schlupfloch bei den Securityfirmen ist. Ansonsten haben meiner Erfahrung nach, die meisten grösseren Discos eigene Türsteher, da die Preise besonders bei guten Türstehern (Fremdpsrachen, Konfliktbewältigungsseminar, Selbstverteidigung usw) recht hoch sind und sich somit nicht lohnen an eine externe Firma zu geben, die dann vielleicht jedes WE jemand anderen für die Tür schickt. In den letzten Jahren tauchten immer mehr kleinere Firmen auf, die für ein Butterbrot Türsteher stellen, meist eher dubioser Natur. Ansonsten hängt die Bezahlung immer vom Einsatzgebiet, also dem Bundesland ab. Da gibt es gravierende Unterschiede von bis zu 5EUR die Stunde, keine Ahnung wo Du wohnst, weshalb ich Dir keine Angaben machen kann, aber Du kannst Dich kostenlos bei der IHK oder einem Berufsverband erkundigen. Die richtige Bezeichnung für Security ist übrigens: Bewachungsgewerbe. Bezahlt wird meist ein Stundenlohn plus Zuschläge, die auch wieder vom Tarifvertrag abhängig sind. Darin stehen aber nur Sicherheitsmitarbeiter, Hundeführer, Werkschutz und Geldtransportfahrer. Türsteher, Kaufhausdetektive, Empfangsdamen, Veranstaltungspersonal sind in kaum einen Tarifvertrag erwähnt und somit ist es immer eine Verhandlunsgsache, wobei meistens die (niedrigen) Tarife der Sicherheitsmitarbeiter (Pförtener&Co.) als Anhalt genommen werden... |
Otto Natter |
Danke SmileSoGern für die Infos!
Ich habe das lediglich als Nebenjob in Betracht gezogen
Du beschreibst allerdings hauptsächlich Türsteher-Voraussetzungen- aber genau das meinte ich ja eben nicht. Aber ich denke all zu große Unterschiede wirds da wohl nicht geben!? |
I-ack [Golden] |
Spukt? Hier Spukt nichtS. alleS So beSchrieben wie et is.
Ich rede nicht von Türstehern vor Clubs oder so. Ich meine solche, die bei Konzerten, Parties etc. für Sicherheit sorgen. Und das ist ds gleiche. |
Otto Natter |
Ich glaube, damit war ich gemeint, nicht Du ![]() |
SmileSoGern |
Wow, was ein cleveres Mädel Du bist -Meya-KQK-
Aber in diesem speziellen und recht lockeren Forum kann man über Mißverständnisse ja easy grinsen ;) Gibt bestimmt gute Gründe dafür *fg* Ja, okay..mag sein, daß es alles nach Türsteher aussieht, aber eigentlich bezieht sich das auf alle Bereiche. Wobei es im Sicherheitsgewerbe ebenso wie in allen anderen Berufssparten auch ist: Es kommt immer auf den Chef an. Als Nebenjob würde ich Dir das sogar empfehlen können, wobei ich mich an Deiner Stelle "nur" als Hosstess - sprich für Veranstaltungen bei einer "großen Firma" wie http://www.securitas.de/ http://www.wisag.de/ http://www.piepenbrock.de/ bewerben würde. Am Besten eine Initativbewerbung, wenns keine Stellensuche dort gibt. Bei Veranstaltungen der "Großen Dienstleister" verdienst Du einfach mehr, bei weniger Stunden. Meist sind da auch die Fahrarrangements gut geregelt, aber das ist jetzt etwas pauschal gesagt... Also, meiner Meinung nach ist es meist doch erheblich angenehmer auf Veranstalltungen für Ladys; jedenfalls interessanter als am Empfang, in der Pforte oder bei "kleineren" Veranstaltungchen (Klar, ist Geschmackssache, wie ja auch bei den Peacesorten *g*). Okay, manch gute Aufträge gehen ja auch an kleinere Firmen, aber meistens eben nicht. Liegt wohl an der freien Marktwirtschaft und den... sagen wir mal.... buchhalterisch schwer einzuordnenden Gratifikationen, die sich die meisten Unternehmer gegenseitig zu schieben... Tja, ´cest la vie
anyway,... toitoitoi ;-) |
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