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[user:22568] |
Gearhead |
Das Buch hab ich nicht gelesen.
Zum Film kann ich sagen: Ich finde, dass es viel zu schnell geht (den Einstieg in ihre "Drogenkarriere"). Kaum den ersten Joint geraucht schon kommt der erste Schuss, das scheint mir etwas zu unrealistisch. Ansonsten kann ich mich nicht mehr so gut an den Film erinnern.
Und wenn ich mich nicht irre gibts da schon nen Fred dazu. |
shAd |
Wieso sollte das nicht so sein? Wäre es anders, könnte man ja behaupten: Einstiegsdroge THC. Das die meisten mit ner Tüte anfangen, liegt denke ich auch einfach daran, das man da leicht rankommt. Aber mit der "richtigen" Einstellung probiert man dann eben in kurzer Zeit alles mögliche durch.... Habe den Film nicht gesehen, aber das Buch, soweit ich das noch in Errinerung habe, vor Jahren mal gelesen. |
Lyssi |
Tadaaa! Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ![]() |
Gearhead |
Naja, so wie es dargestellt wurde, zielt es ja gerade auf die Einsteigsdroge an, da es halt die erste Droge war, die sie konsumiert hat. Was mich stört war eher, dass die zeitlichen Abstände, in denen sie auf andere Drogen umstieg zu kurz waren, sprich man hatte den Eindruck, dass sie von Gras gleich auf H oder was auch immer umgestiegen ist. Auch wenn ich das Buch nicht gelesen habe, nehme ich mal an, dass es dort anders dargestellt wurde und bloss der Zeitfaktor im Film nicht so gut rüberkam. |
littlefirefairy |
Das Buch ist die wahre Geschichte von Christiane F. ,der Film weicht leider sehr vom Original ab.
Ich habe im Spiegel mal ein Interview mit einem H-Dealer gelesen, der sagte dass er bei den Kinogängern dieses Filmes leicht Neukunden gewinnen konnte, er postierte sich vor dem Kino. Und genau da, finde ich, ist der krasse Unterschied zwischen Film und Buch, das Buch stösst ab, und der Film lädt ein zum Drogenkonsum. Der Film ist echt viel zu verharmlost, finde ich. Im Buch aber kommt das ganze dreckige Elend zum Vorschein. |
[user:14681] |
Etzel |
Ich persönlich fand nicht, dass der Film zum Konsum von H oder Drogen generell "einlädt". Ich finde ihn ziemlich gut um ehrlich zu sein und finde die Aussichtslosigkeit, die Desorientierung, die Schmerzen der Betroffenen ziemlich gut dargestellt. Und das obwohl die meisten der jungen Darsteller offensichtlich Laien waren, vielleicht war das auch so beabsichtigt. Sicherlich trägt die trostlose Atmosphäre des 70er Jahre Berlin auch dazu bei, dass der Film für mich ungemein erschreckend wirkt. Die ständige Verzweiflung von Christiane, wieder an Stoff zu gelangen, das Streiten unter den Mädchen um die Freier, all das empfinde ich nicht als Spaß und macht einem die Droge nicht in irgendeiner Weise schmackhaft, wie es wohl bei Trainspotting eher der Fall ist. Es stimmt, dass der Film die Geschehnisse des Buches in nur knapper Form wiedergibt und manche anderen ganz weglässt. Aber das ist bei jeder Verfilmung eines Buches so, sollte man denn einen 48 Stunden Film drehen?
Die wirkliche Christiane F. ist übrigens ein ziemlich hübsches Mädchen bzw. war es zumindest mal finde ich. Mittlerweile hab ich gehört, dass sie an einer Überdosis gestorben sein soll, weiß jemand Genaueres darüber? |
*KalLi*KnAlLi* |
In Wirklichkeit
Filmplakat Was zu lesen da steht
Nochmal Was dazu |
[user:22568] |
Dilek |
Ich fand den Film so was von schrecklich. Meine Tochter war damals klein und ich dachte, "den Film muss Sie später sehen, dann wird Sie nicht mit Drogen anfangen"
Es ist vielleicht ein großer Unterschied, ob man sich den Film als Konsument oder Nichtkonsument ansieht! Das Buch brauchte ich nicht mehr zu lesen. |
[user:22568] |
Dilek |
Ich war Nichtkonsumentin, ich bin Nichtkonsumentin.
Der Film würde mich auch heute noch abschrecken. Ich muss dazu sagen, ich hatte nie mit Drogen oder Drogenkonsumenten zu tun. Für mich war/ist die Drogenszene nur in Medien real, eine komplett fremde Welt also. Und das ist auch gut so. |
[user:16869] |
Dilek |
Danke lieber Pate. Ich sagte ja, "Medien" |
[user:22568] |
firat93 |
ich hab das buch gelesen und ich fands richtig gut. war ne lange zeit sehr vertieft in dieses buch. fands gut wie alles erzählt war, ihre versuche von den drogen wegzukommen, die prostitution und so, war alles sehr gut beschrieben und gut aufgebaut und ich fands gut mal nen einblick ins leben einer heroin-abhängigen zu bekommen
mfg firat |
Dilek |
Merhaba Firat.
Sag bloß, du bist erst 13? |
Boogeyman |
1stens
Cristiane F. ist nach wie vor drogenabhängig und ist in Berlin in einem Methadonprogramm. 2tens Das Buch passt nicht mehr wirklich in die heutige Zeit.Die Scene und alles drumrum hat sich in den letzten 20 Jahren schwer verändert.Die Zahl von Heroinerstkonsumenten ist seit Jahren rücklaüfig. Auch gibt es "schwachsinnige" Scenen in den Film/Buch zb. wo sie mit ihrem Freund zuhause entzieht und das letzte Material vollkotzt.Keinem Junkie würde sowas passieren... Um einen Aber gegen Heroin zu haben ist der Film aber bestens geeignet.Wenn auch nicht mehr ganz zeitgemäss. |
Dilek |
Seit wann haben Filme auch Realitätsanspruch?
Das sind 1,5 Stunden Kunstwerke und haben die künstlerische Freiheit. In erste Linie wollen sie unterhalten. Normale Zuschauer muss auch garnichts davon wissen, was einem Junkie niemals passieren würde oder ob kalter Entzug angebracht ist...warum auch? Man kann nicht mal bei Dokus davon ausgehen, dass sie richtig sind. Denn es ist immer eine Meinungssache und wer hinter dieser Meinung steckt. Wenn du aber sagst, "Die Zahl von Heroinerstkonsumenten ist seit Jahren rücklaüfig." muss der Film ja was bewirkt haben, freut mich sehr. |
Boogeyman |
Dieser Film hat für sich sehr wohl Realitätsanspruch da er ja schliesslich das Leben einer reelen Person zum Thema hat.Unterhalten wollte der Film sicherlich auch nicht sondern wohl eher aufklären.
Das ein "normaler" Zuschauer diverse Gedankengänge eines "Junkies" nicht nachvollziehen kann oder muss ist klar.Dennoch ist es nicht richtig eine Situation darzustellen die so "Lebensfremd" ist wie die oben beschriebene Scene des Film.Weil gerade der "normale" also "unwissende" Zuschauer könnte ein falsches Bild davon bekommen. Und das die Zahl der Heroinerstkosumenten seit Jahren rückläufig ist ist sicherlich nicht der Verdienst des Filmes sondern eher die Folge gezielter Aufklärung und die Tatsache das die Jugend heute auf andere Drogen steht.Die Zahl der Exstasyerstkonsumenten hat wahrscheinlich dafür um mehrere hundert Prozent zugenommen.
Nun denn - trotzdem ein sehenswerter Film M.f.G. |
[user:22568] |
Mozzer |
Highlight des Films ist meiner Meinung nach der Auftritt von David Bowie.
"The return of the thin white Duke, throwing Darts in lover's eyes!" |
Otto Natter |
Vielleicht ja. Aber eher nein. Habe das Buch mit so ca. 13 Jahren gelesen. Damals wars noch nicht so normal mit 13 zu kiffen, somit war für mich alles was mit Drogen zu tun hatte in etwa das Gleiche. Als ich 16 war, haben wir den Film in Ethik gesehen. Die wenigsten hatten zu der Zeit schonmal gekifft, geschweige denn härtere Drogen genommen. Ein großer Teil dieser Leute hat mittlerweile gekifft, oder tut es auch heute noch, einige wenige (gottseidank) nehmen auch härtere Drogen. Das Buch würde ich mir trotzdem nicht entgehen lassen! Das Bücher und Filme häufig voneinander abweichen sollte klar sein. Als ich das erste Mal in Berlin war (1999) kam ich am Bahnhof Zoo an. Trotz besseren Wissens habe ich eine Junkie-Szene dort erwartet und hatte echt Angst. Wie Boogeyman schon sagte
Trotz allem gibt es immer noch trotz bessern Wissens viel zu viele Leute die (wieso auch immer) dem Heroin verfallen. Traurig |
Dabby |
Ich habe auch gerade das Buch gelesen. Auf den Inhalt möchte ich jetzt gar nicht weiter eingehen. Ich war also gerade auf den letzten pahr Seiten. Christiane war also in Hamburg mit ihrer Clique in dieser Kalksteinspalt/höhle. Ich lese noch die Zeilen
Fehlen bei mir ein pahr Seiten oder ist das normal? Ich hätte gerne noch erfahren, wie es weiterging. ![]() |
Arthur Dent |
Schalten Sie nächste Woche wieder ein, wenn es heißt...
Nee, muß dich enttäuschen, das Buch endet da. |
Dabby |
ufff... dann muss ich Christiane mal privat anrufen und fragen, wie es weiterging. Sehr seltsames Ende, für so ein Buch. |
Arthur Dent |
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