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29.01. Gegendemo in Kiel

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Neil Young
Also ich habe vor ein paar Tagen diese e-mail bekommen und hab mir überlegt hierzu einen Fred zu eröffnen. Mir ist zwar bewusst das es hier nur wenige Kieler gibt ,aber es kann ja sein das einige Gäste aus Kiel reinschauen und hingehen. Ich selber werde warscheinlich auch mit meinen Eltern hingehen um friedlich zu zeigen ,dass diese Menschen mit ihren Meinungen im Unrecht sind...


Kein Nazi-Aufmarsch am 29. Januar in Kiel

Nazis isolieren - Rassismus und soziale Ausgrenzung bekämpfen!

Für den 29. Januar 2005 haben Nationalsozialisten aus dem Umfeld der sog. Freien Nationalisten erstmals seit sechs Jahren in Kiel eine Demonstration angemeldet. Unterstützt wird der Aufmarsch von der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), die auch zu den Landtagswahlen am 20. Februar antritt. Unter dem Vorwand, gegen das Inkrafttreten der Hartz IV-Gesetze zu demonstrieren, wollen die Nazis anlässlich des Jahrestages der Machtübertragung an Adolf Hitler am 30. Januar 1933 mit ihren rassistischen und antisemitischen Parolen durch die Straßen ziehen und den historischen Nationalsozialismus verherrlichen.
Dies wollen wir nicht zulassen!
Und so verläuft die vom Kieler Ordnungsamt genehmigte Nazi-Route:
Hauptbahnhof – Sophienblatt – Hummelwiese- Königsweg – Hopfenstraße –Ringstraße – Königsweg – Schülperbaum – Rathausstraße –Holstenbrücke – Andres-Gayk-Straße – Sophienblatt - Hauptbahnhof


Die Spitze des Eisbergs
Die Wahlerfolge extrem rechter Parteien im Saarland, in Brandenburg und in Sachsen haben dazu geführt, dass Neonationalsozialisten mit einem neuen Selbstbewusstsein auftreten. Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein versucht die NPD an diese Erfolge anzuknüpfen. Im Vorfeld gab es Absprachen mit den anderen Parteien der extremen Rechten wie der DVU und den „Republikanern“ (REP), die zugunsten der NPD auf eine eigene Kandidatur verzichten und deren Wahlkampf unterstützen. Mit großem finanziellen Aufwand und dumpfen Parolen will die NPD die tatsächliche Unzufriedenheit in der Bevölkerung in Wahlstimmen umsetzen und ihre menschenverachtende Ideologie gesellschaftsfähig machen. 1933 haben die Nationalsozialisten nicht die Lösung sozialer und gesellschaftlicher Probleme gebracht - Diktatur, die Zerschlagung von Parteien und Gewerkschaften, Zwangsarbeit, Krieg und der Völkermord an den Juden waren Ziel und Folge ihrer Politik.
Auch heute schrecken Nazis vor Brandanschlägen auf Synagogen und Asylbewerberunter-künften, vor Terror und brutaler Gewalt nicht zurück. Seit 1990 wurden über 100 Menschen in der Bundesrepublik aus faschistischen und rassistischen Motiven ermordet.

Mit dem Slogan „Gegen Multi-Kulti und Hartz IV – das Volk sind wir“ stellen die Nazis ihren Aufmarsch in den Zusammenhang aktueller politischer Debatten. Mit populistischen Aussagen suchen sie den Anschluss an die Protestbewegung gegen den Sozialabbau und schüren Fremdenfeindlichkeit und Hetze gegen MigrantInnen. Die politischen Diskussionen um die Integration von Nicht-Deutschen, der Streit über einen möglichen EU-Beitritt der Türkei und die Patriotismusdebatte belegen, wie weit rassistische und antisemitische Argumentationen und chauvinistisches Gedankengut quer durch Parteien und Medien in der Mitte der Gesellschaft verankert sind. Daran knüpfen die Nazis aktuell an, spitzen sie zu und bieten scheinbar einfache Lösungen an.


Was wir wollen
Wir treten ein für eine sozial gerechte, tolerante und offene Gesellschaft. Und wir fühlen uns verbunden mit den Menschen, die in vielen Teilen dieser Welt um ihre Rechte kämpfen.
Deswegen treten wir den Nazis entgegen – auch am 29. Januar 2005 in Kiel!

Schon einmal, im Januar 1999 anlässlich der so genannten Wehrmachtsausstellung im Kieler Landeshaus, haben Neonazis in Kiel versucht, einen Aufmarsch durchzuführen. Damals riefen über 80 Kieler Gruppen und Organisationen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen dazu auf, gemeinsam auf die Straße zu gehen und sich dem Nazi-Aufmarsch entgegenzustellen: Über 3000 Menschen sind diesem Aufruf gefolgt, viele haben sich an den Blockaden der Marschroute beteiligt. Die breite Bündnismobilisierung und das gemeinsame Verständnis, den Nazis jede Möglichkeit zu verbauen, ihre rassistischen und faschistischen Parolen zu verbreiten, haben dazu geführt, dass die Nazis ihren Aufmarsch nach wenigen hundert Metern abbrechen mussten.

Wir wollen auch diesmal gegenüber der Stadt eine Demonstrationsroute durchsetzen, die durch die Innenstadt führt. Für den Runden Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel ist es ein Skandal, wenn der Nazi-Aufmarsch durch das Kieler Zentrum führt und der Protest dagegen ausgesperrt bleibt.

Wir rufen alle antifaschistischen und demokratischen Organisationen, Verbände, Gewerkschaften, Institutionen, Parteien und Einzelpersonen auf, sich auch an den Protesten und Aktivitäten gegen den erneuten Nazi-Aufmarsch aktiv zu beteiligen. Zeigen wir, dass wir Neonazis und ihre verbrecherische Ideologie ablehnen: in Kiel und überall.

Für eine offene und solidarische Gesellschaft!
Verbot und Auflösung aller faschistischen Parteien und Organisationen!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Den Nazi-Aufmarsch in Kiel stoppen!



Demonstration gegen den Naziaufmarsch: 29.1.2005
Treffpunkt 11.00 Uhr / Auftaktkundgebung: 11.30 Uhr Wilhelmplatz, Kiel


RednerInnen: Peter Gingold, Antifaschist
Sowie VertreterInnen von Organisationen aus dem Bündnis


...hier noch ein paar Infos

Gruß

edit: hö...verplant...bitte verschieben...mein operafenster ist so klein das ich in der rubrik das cannabis davor nicht gesehen habe also nur >links>...

Zwürfel - Rated R
Hatte auch schon überlegt, einen Fred zu eröffnen. Ich werde jedenfalls da sein.

Interessant in diesem Zusammenhang waren auch die Beiträge in den Kieler Nachrichten von heute.

Hier mal ein paar Zahlen:

- ca. 500 Rechtsextreme aus dem gesamten Norden
- ca. 3000 Gegendemonstranten
- 2000 Polizisten

Was mir missfällt ist, dass es zu Gewalt kommen wird. Als vor 6 Jahren der Naziaufmarsch stattfand, sah es hinterher sehr übel aus in Kiel. Gewaltbereite Gruppen haben ihr Kommen angekündigt, um an 1999 anzuknüpfen. Dabei handelt es sich um Gruppen beider Seiten.

Oberbürgermeisterin Volquartz hat z.B. Schüler aufgefordert, die zum Portest aufriefen, lieber an der Demo teilzunehmen, die bereits um 9.30 am Landeshaus beginnt und noch vor Beginn des Naziaufmarschs beendet ist. Die 2. Gegendemo beginnt gleichzeitig mit der nazidemo am Wilhelmplatz. Die Routen sind so geführt, dass Nazis und Gegendemonstranten nciht auffeinander treffen. Konfliktpotental ist am HBF gegeben, da dort "Anhänger" beider Gruppen ankommen werden. Die Polizei hat große Präsenz in Zügen und am Bahnhof angekündigt.

Was mir sehr negativ aufstößt ist, dass die Nazikundgebung auf dem Rathausplatz stattfindet. (bezeichnenderweise hies der Platz zur Zeit der NS-Diktatur Adolf-Hitler-Platz)

Ich hoffe nur, dass es möglichst firedlich bleibt, denn gewaltloser Protest ist wirkungsvoller!


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area 51
hmpf... zu spät aufgestanden.
ich wollt da heute eigentlich auch hin.
weiss einer der kieler hier wie lang die demo heut noch gehen soll??
dann würd ich mich da noch anschliessen.

Zwürfel - Rated R
Hättest um die Uhrzeit ruhig losgehen können, da standen wir noch auf'm Wilhelmplatz.

Das Motto war ja, den Naziaufmarsch zu verhindern/stoppen. Eins vorweg: Es hat geklappt. Aber nun alles chronologisch, wie ich es erlebt habe.

Um 11 Uhr war Treffen mit 2 Freunden am Wilhelmplatz, 11.15 war ich da, da durch Polizeisperrung und dem Problem, dem Nazitreffpunkt Hauptbahnhof ausweichen, ein Umweg nötig war. Wir 3 waren als Mobiles Fahrrad Kommando (MFK) unterwegs. Also am Wilhelmplatz gestanden und gewartet, dass es losgeht. Statt 11.30 setzte sich die Demo dann ungefähr um 11.50 in Bewegung.

Zu diesem Zeitpunkt wurde bekanntgegeben, dass die Nazis erst um 12 Uhr starten.

Der Demonstrationszug setzte sich in Bewegung und das MFK mitten drin und gleich zu Beginn gab's Stress. Eine Frauengruppe (vermutlich der gleichgeschlechtlichen Liebe zugetan) hatte Probleme mit unseren Rädern, nur weil sie es verpennt hatten, sich vorher in Formation zu bringen.

Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Zahl von 4.000 Demosntranten genannt, also schon 1.000 mehr als erwartet.

Der Demozug bewegte sichvom wilhelmplatz durch die Möllingerstraße auf den Knooper Weg zu. Zu diesem Zeitpunkt war man von den Durchsagen schon genervt. Ständig "Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten" oder "Lasst den Lautsprecher wagen durch" oder "Lasst euch nicht provozieren, auch nicht von den Polizisten, die durch ihre Straßensperrungen für Provokation sorgen wollen" zu hören, kann mehr als nerven.

Das MFK setzte sich etwas von der großen Masse ab, was beim Eintreffen auf dem Dreiecksplatz auch von Vorteil war. Außerdem konnte man so den Schneebällen entgehen.

Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Zahl von 6.000 Demonstranten genannt, die dann nochmal auf 10.000 eröht wurde. Es gab auch viele "Zaungäste", die, anstatt mitzulaufen, lieber aus dem Fenster kuckten.

Die Bergstraße runter ging es weiter Richtung Lorenzendamm. Das MFK rollte den Berg hinunter und hatte ein prima Bild vor Augen. Brücke und die gesamte Berger voller Menschen. Leider kam es in der Berger auch zu ersten Ausschreitungen, die aber ohne Polizeieinsatz beendet wurden. Lediglich eine Eingänge wurden abgesperrt.

Dann sollte es weiter Richtung Alter Markt gehen, doch die Polizei verhinderte zeitweise ein Vorranschreiten und hatte schon vorher dafür gesorgt, dass die Zwischenkundgebung nicht stattfinden konnte. Nach kurzer Zeit ging es dann weiter und auf dem Alten Markt sollte dann die Abschlusskundgebung stattfinden. Dies nutzte das MFK, um mal nach den Nazis zu kucken, deren Zahl auf 300 geschätzt worden war.

Da der Weg der Nazis bekannt war, machten wir uns auf die Suche. Durch die Holstenstraße ging es noch ganz gut, die Kreuzung zum Ziegelteich war dann aber voller Gegendemonstranten. Eigentlich sollte dort nur eine kleine Gruppe von ca. 300 Autonomen sein, die die Straßen blockierten, um die Nazis aufzuhalten. Es waren mindestens 1.000 dort. Einige versuchten auch zum Bahnhof vorzudringen, was dann zum einsatz von Wasserwerfern führte. Das MFK beobachtete das Geschehen aus sicherer Entfernung. Da es aber keine Infos von den Nazis gab, verfolgten wir weiterhin das Ziel, an den Rand der geplanten Strecke zu kommen.

Den Ziegelteich hoch fahrend trafen wir auf den ersten Brandherd. es roch etwas nach Gummi. Dann Schülperbaum rein und erstmal ne Gruppe Autonomer gesehen, die Mülltonnen umwarfen. Polizei war in etwas größerer entfernung aber präsent, so dass es zu keinen Ausschreitungen kam. Eigentlich sollten die Nazis da durchkommen. Nun, dort wurde es auch langweilig und durch den Königswg wollte das MFK zur Ringstraße kommen. Dort sperrte die Polizei auch alles ab.

Nach kurzer Überlegung stand fest: Ein Kaffee muss her. Also über einen kleinen Umweg zum Europaplatz und ein Kaffee getrunken. Als wir zurück zum Exer wollten, war da plötzlich alles dicht. Also erstmal Richtung Rathaus und kucken, was da los ist. Zu unserer Überraschung war dort gar nicht. Eigentlich sollte dort die Kundgebung der Nazis stattfinden. Auch um den Kleinen Kiel war die Polizei abgezogen worden.

Zurück zum Exer war wieder alles voller Polizisten, von den Nazis fehlte aber jede Spur. Plötzlich sah man Bewegung bei den Polizisten und das MFK versuchte noch vor der Polizei am gedachten Ort einzutreffen. Allerdings hatte die Polizei entsprechende Zubringer abgesperrt. Ziegelteich war also dicht und so ging es dann zurück wieder in die Holstenstraße. Von den Nazis war nichts zu sehen.

Letzte Idee des MFK war dann, beim ZOB entlang zum HBF zu kommen. Die Idee konnte in die Tat umgesetzt werden und zu unserer Überraschung und Freude standen die Nazis noch immer am Hauptbahnhof. Sie waren nicht einen Schritt marschiert.

Ständige Rufe und Gesänge wurden Richtung Nazis geschickt und um 16.30 lösten sich die Nazis auf, nachdem sie nochmal versuchten, eine Rede zu halten.
Die Nazis standen also über 5 Stunden auf der selben Stelle und konnten nicht marschieren.

Eine Stationen des MFK habe ich jetzt ausgelassen, waren aber auch nicht so wichtig. Viel Gewalt hab ich aber nicht gesehen. Allerdings sind wir dann auch gegen 16.45 da weg, so dass ich nicht weiß, was jetzt noch los ist.

edit: Habe ich mich doch zu früh gefreut. Die Nazis konnten doch n Stück marschieren, waren aber immer da, wo wir gerade nicht waren.

Ticker zur Demo

Manre
gerade eben kamen in den nachrichten, dass anhänger der gegendemonstranten die polizei mit steinen beschmießen haben und generell randaliert haben.
die linken weltverbesserer gehen teils auch mit gewalt vor. also schließt sich für mich daraus das diese möchtegern anarchisten auch nichts besseres sind, wie sie immer darstellen

Neil Young
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich heute morgen um 10 Uhr bei nem Kumpel total verrazt aufgewacht bin und mir beim stopfen des guten morgen kopfes einfiel das meine eltern um 10 uhr zur demo wollten und ich eigentlich gesagt hatte das ich dabei bin...naja schade

Zwürfel - Rated R
Ich empfehle wirklich den Ticker. Da wird alles gut dargestellt.

Marschroute der rechten Demonstranten wurde von der Polizei unter Abwägung der Rechtsgüter verkürzt, sie maschieren nicht am Rathaus vorbei, sondern sind über Hopfenstraße, Ecke Friedrichstraße direkt zum Bahnhof geführt

Quelle: Ticker


da wollten wir hin, aber das hatte die Polizei gut verhindert.

Wirklich schade, dass die Nazis noch n paar Hundert Meter gehen konnten.

Der Beitrag in der Teagesschau war sehr schlecht (meiner Meinung nach). Klar gab es Krawalle als die Gegendemonstranten zum HBF wollten. Ich hab auch Steien etc. gesehen, aber es war nicht die Eskalation, die man hätte vermuten können.

Den Angriff auf die Polizisten finde ich aber nicht gut. Die machen nur ihren Job und glücklich sahen sie nicht aus. Das sie keine Lust auf die Nazidemo hatten, hat man auch gemerkt, denn sonst hätten sie die ursprüngliche Marschroute durchsetzen können.



edit: Wir wollten keine Nazis und das wurde auch sehr gut erreicht, auch wenn sie n bisschen marschieren konnten. Der Aufmarsch wurde immer wieder gut gestoppt. Das ist mir wichtig. Keien Nazis in Kiel, keine Nazis im Land.

Schleswig-Holstein wird auch nach der Landtagswahl (20.02.) Nazi befreite Zone bleiben. In unseren Landtag werden keine Nazis einziehen!

area 51
so ich bin doch dort gewesen.
hab mich noch um kurz nach 2 mit zwei weiteren leuten an der gaykstrasse verabredet und sind dann noch bis zum ende hin mitgegangen.

in den nachrichten haben die von knapp 45 festnahmen gesprochen.
aus meiner sicht gab es eigentlich relativ wenig krawall dort.
die haben ab und an mit schneebällen geworfen, einen kaffeebecher und eine bierflasche habe ich fliegen sehen.
das mit dem wasser hab ich gott sei dank nicht mitgekriegt.
das soll wohl kurz bevor ich gekommen bin passiert sein.

der lacher aber überhaupt war folgendes.
in der nähe des bahnhofs seh ich 2 frauen rumlaufen.
sind wohl aber nicht mitmarschiert, sondern nur so dort rumgelaufen.
da guckt die eine der frauen auf einmal mit riesigen augen nach rechts, wo auch die nazis rumliefen, kriegt nen totalen schreck und sagte völlig histerisch zu ihrer freundin "oh gott mein sohn läuft mit denen mit". rennt zu dem nächsten typen mit nem mikro inner hand, schnappt sich das mikro und schreit "daniel du altes ....schwein! wie kannst du da mitlaufen? du bist nicht länger mein sohn! du kannst nachher deine sachen packen!". *lol*

muss aber ehrlich mal sagen, dass die rechten kaum nen aufstand gemacht haben.
sind alle brav marschiert, was wohl aber kaum n wunder war, bei knapp über 7000 gegendemonstranten.*g*


Hille
daniel du altes ....schwein! wie kannst du da mitlaufen? du bist nicht länger mein sohn! du kannst nachher deine sachen packen!
*tränenlach!*

Günne
Vielleicht auch ein Beispiel, wie viel bzw. wie wenig manche Eltern vom Leben und den Meinungen ihrer Sprösslinge mitbekommen.

Zwürfel - Rated R
da guckt die eine der frauen auf einmal mit riesigen augen nach rechts, wo auch die nazis rumliefen, kriegt nen totalen schreck und sagte völlig histerisch zu ihrer freundin "oh gott mein sohn läuft mit denen mit". rennt zu dem nächsten typen mit nem mikro inner hand, schnappt sich das mikro und schreit "daniel du altes ....schwein! wie kannst du da mitlaufen? du bist nicht länger mein sohn! du kannst nachher deine sachen packen!".


*knetlol*

Ich hab gestern noch n Bericht über die Demo bei N24 gesehen. Man kann Ereignisse auch sehr verzerrt wiedergeben. Dort wurde von 1.000 gewaltbereiten
Autonomen gesprochen, die sich ne Straßenschlacht mit der Polizei geliefert hätten. Allerdings hab ich gestern noch das Schleswig-Holstein-Magazin im NDR gesehen und dort wurde deutlich besser berichtet. So wurde von Seiten der Polizei von einem gelungenen Einsatz gesprochen, da es nur zu 72 Festnahmen kam. Wenn laut N24 1.000 Leute Gewalt ausgeübt haben sollen, dann wäre die Polizei mit 72 Festnahmen nicht sehr erfolgreich gewesen...

Überhaupt: Bei gut 8.000 Demonstranten (ca. 400 Rechte und 7.600 Gegendemonstranten) ist eine Zahl von 72 (in der ARD waren es 42 oder 48) Festnahmen sehr gering. Der Großteil war friedlich, sogar der Großteil der nicht genehmigten Blockaden verlief friedlich.

Auch wenn ich nicht üebrall vor Ort war, so hat man doch ein deutlich anderes Bild bekommen, als einige Medien verbreiten...

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29.01. Gegendemo in Kiel

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