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Kindermordwelle im Osten - Ganz Deutschland entsetzt!

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tribbä
Kindermordwelle im Osten - Ganz Deutschland entsetzt!

Gräfenhainichen - Im beschaulichen Gräfenhainichen, in Sachsen-Anhalt, hat am Samstag die Polizei einen abscheulichen und grausigen Fund gemacht. In der Wohnung einer 27-jährigen fanden sie die Leiche eines Säuglings.
Das Kind wurde, in ein Tuch eingewickelt und in eine Plastiktüte verpackt, in einer Tiefkühltruhe gelagert.
Ganz Gräfenhainichen ist von tiefer Trauer gepackt. Der Bürgermeister teilte in einer ersten Presseerklärung mit, er sei sehr erschüttert über diesen Vorfall und wolle nun ein Pflichtübungskurs für werdende Mütter, sowie eine wöchentliches Pflichttreffen aller Mütter mit Kindern bis zu 5 Jahren einführen. Dort werden über die erzieherischen Fortschritte und die Beziehung zwischen Mutter und Kind geredet, und im Falle eines Falles Verwarnungen an die Mütter ausgesprochen.
Dies ist nicht der erste Fall in dem ein Säugling von seiner Mutter ermordet wurde.
Seit Jahresbeginn sind 6 solcher Fälle bekannt geworden. Und die Staatsanwaltschaft geht von einer gehörigen Dunkelziffer aus.
Aber was ist es dass junge Mütter verzeifeln lässt, und sie zu brutalen, skrupellosen Mörderinnen macht?
Ein Polizeisprecher berichtet das in der Wohnung der 27-jährigen diverse Frauenzeitschriften gefunden wurden, mit dubiosem Inhalt. In diesen Zeitschriften wird suggeriert junge Frauen sollten berufsorientiert und erfolgreich sein. Das Hüten und Aufziehen der Kinder wird hier als lästige Pflicht abgetan. In manchen dieser Magazine wird in erschreckend offener Art und Weise gefordert, Männer sollen sich ebenso an der Aufzucht der Kinder beteiligen wie Frauen.
Auch in den anderen Fällen wurden solche Zeitschriften gefunden.
Dr. Prof. Ibidumm, Elternbeafutragter und Experte in Berlin, sieht einen Zusammenhang zwischen den Magazinen und den Säuglingsmorden.Er weis:"Zeitschriften wie "Brigitte", "Emma" oder "Ilse", mit teils hetzerischen Artikeln, haben durchaus Einfluß auf die jungen Mütter. Sie erwecken den Selbstverwirklichungstrieb und führen den Frauen auf, dass das Leben vorbei ist sobald die Familie in eben jenes tritt."
Führende Politiker aus Bund und Ländern fordern jetzt Reaktionen. Der Bundesinnenminister kritisiert die Verläge die diese Zeitschriften drucken. "Man müsse mit der Verantwortung eines Verlages umgehen können, und sich zweimal überlegen was gedruckt wird und was nicht!" Der bayrische Landeschef forderte ein Verbot "dieser kinderfeindlichen Verblödungsblätter". Sein Innenminister dazu:"Verblödungsblätter sind antidemokratisch und gefährlich!"
Jetzt wurde bekannt das die Mutter mit ihrem Frust schon vorher ins Internet gegangen ist. Auf der Hompage (eine virtuelle Seite auf der Informationen in Form von Texten und Bildern weitergegeben werden können) www.die-moderne-frau.de/Mütter/Lass_uns_darüber_reden hat die Frau ihre scheusliche Tat angekündigt. Bereits Ende 2005 schrieb sie hier:"Mein Kind schreit den ganzen Tag und mein Mann kommt von seinem unterbezahlten Job erst spät nach Hause. Was soll ich machen? Ich kann nicht mehr! Jetzt fängt es schon wieder an zu schreien. Manchmal könnt ich mein Kind an die Wand klatschen!"
Doch trotz dieser deutlichen Worte wurde niemand darauf aufmerksam gemacht.
Ein Vorsitzender des Verbandes für Kinderschutz forderte heute Mittag ein bessere Überwachung des Internetes durch die Polizei. Er wirft den Beamten vor deutliche Fehler gemacht zu haben. "Diese tat hätte verhindert werden können!"
Kommende Woche wird das Kind beigesetzt. Die Mutter wird wohl nicht dabei sein können. Sie befindet sich in Untersuchungshaft.



Hm hm hm. Hab mir lange überlegt ob ich dieses Stückchen Gehirnschleim posten soll. Is ja doch ein unschönes Thema. Außerdem ist die Disskusion in diesem Forum ja abgeschlossen. Aber das sind halt so Fragen die ich mir dazu stelle. Denn wie es aussieht gibt es eine solche Gewaltbereitschaft nicht nur unter jugendlichen Zockern. Väter die ihre gesammte Familie umbringen, Mütter die ihre Kinder umbringen, irgendwer der irgendwen umbringt. Klar, man kann nicht jeden Mord vergleichen. Und es ist ein Unterschied ob man ein Massaker plant oder aus einer Situatuion heraus handelt. Aber dennoch wundert es mich warum bei einem nach Ursachen geforscht wird und dann auch schnell ausfindig gemacht werden, und beim anderen irgendwie nicht.
Jetzt hab ich halt mal so ein bisschen angefange zu schreiben und das kam dabei raus. Meine einzige Quelle ist diese. Ich wollte niemandem auf den Schlips treten. Nicht den Ostdeutschen, nicht den Frauenzeitschriften, nicht den Opfern dieser Tat, erst recht keinen Müttern und auch nicht Politikern. (Nagut, denen eigentlich schon)

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Eigentlich wollte ich das hier in den Der offtopic-Fred posten. Aber dann wurde ich gebeten doch einen Fred aufzumachen um ordentlich disskutieren zu können. Naja, mal schaun was es wird.
Der Text ist ja nicht allzu ernst, aber vielleicht kann man ja trotzdem ernsthaft eine Disskusion führen.
Denn das Thema ist eigentlich schon ernst, und beschätigt mich durchaus.

Überschrift fällt mir keine vernünftige ein. Ich nehm einfach mal die "Artikelüberschrift". Wenn nem Mod was besseres einfällt hat er alle Freiheiten.

Arthur Dent
Denn wie es aussieht gibt es eine solche Gewaltbereitschaft nicht nur unter jugendlichen Zockern. Väter die ihre gesammte Familie umbringen, Mütter die ihre Kinder umbringen, irgendwer der irgendwen umbringt.
Eben. Deshalb sagte ich ja auch im Amoklauf-Thread, daß die Gewalt eben nicht von Spielen ausgeht, sondern ein gesellschaftliches Phänomän ist. Das zeigt sich ja hier ganz deutlich, oder hat die Mutter auch CS gespielt. Nein, hier werden nun irgendwelche Zeitschriften als Anstifter aufgeführt...
Übrigens: Es muß nicht immer Mord und Todschlag sein, auch das Mobbing hat imho dieselben Ursachen.

MrsGreen
Bestimmte Themen haben eine ernsthafte Disskusion verdient.
In meinen Augen gehört dieses dazu.

Ich bin ja selbst auch kein Kinderfan, aber wer sich schwängern lässt, sollte auch die Verantwortung für sein Kind tragen können, bzw muss die Verantwortung tragen.
Es ist ja nicht so, als wäre Mord der einzigste Ausweg.
Wir leben nicht in China.

Im Falle einer ungewollten Schwangerschaft gibt es auch noch die Babyklappe.
Ansonsten Adoption wäre eine weitaus vertretbarere Möglichkeit.
Man muss zwar mit dem Gedanken leben, sein Kind einfach weggegeben zu haben, aber immerhin nicht mit dem, es getötet zu haben.

In diesen Zeitschriften wird suggeriert junge Frauen sollten berufsorientiert und erfolgreich sein.

Ich selber lese solche Zeitschriften ja doch eher selten und bin auch nicht die Zielgruppe, allerdings empfinde ich diese als keineswegs "hetzerisch".
Oftmals ist es doch der Fall, dass ein gesunder Mittelweg zwischen Familie und Beruf geschildert wird.
Nur auf Karriere ausgelegte Artikel sind mir bis jetzt weitaus seltener in die Hände gefallen, als kompromissorientierte.

Dass wir von den Medien beeinflusst werden ist klar, aber es ist ein Unterschied, ein verdammt großer, ob sich das "nur" auf unsere Musik oder Kleidung bezieht, oder ob man sich so weit beeinflussen lässt, dass man sein Kind tötet.

"Mein Kind schreit den ganzen Tag und mein Mann kommt von seinem unterbezahlten Job erst spät nach Hause. Was soll ich machen? Ich kann nicht mehr! Jetzt fängt es schon wieder an zu schreien. Manchmal könnt ich mein Kind an die Wand klatschen!"
Doch trotz dieser deutlichen Worte wurde niemand darauf aufmerksam gemacht.

Wenn man alles gleich melden würde, würde das kein Ende nehmen.
Wie oft hört man auf der Straße Sachen wie: "Der regt mich so auf. Ich könnt ihn umbringen!"
Klar, in einem Forum, das sich an hilfesuchende Mütter wendet, stehen, bzw sollten, solche Äußerungen weiter im Vordergrund stehen, aber viele dieser Äußerungen entstehen wohl im Eifer des Gefechts, bzw aus der momentanen Hilflosigkeit heraus.

Gewaltbereitschaft

Ich denke nicht, dass man das direkt Gewaltberreitschaft nennen kann, in vielen Fällen ist es eher eine Affekthandlung, aber das hast du im Prinzip ja auch geschrieben, tribbä. ;)

Ich hoffe nicht, dass die Disskusion so abrutscht, wie bei dem Killerspiel Fred, auch wenn der Text nicht an allen Stellen ernstzunehmend ist.

tribbä
*schluck*

Moment mal. Ich glaub hier läuft was schief. *oh*

Also der Artikel der da stand, den hab ich selbst verfasst. Das war, bis auf den ersten Absatz, alles erstunken und erlogen. Ich habe nur das Gewese um den Amoklauf auf dieses Ereignis umgemünzt. Dachte eigentlich das würde aus den Erklärungen darunter und dem Text selbst leicht ersichtlich sein.
Die einzige ernsthafte Quelle ist <link=http://www.sueddeutsche.de/,kulm5/panorama/artikel/880/92788/<DIESE HIER</link>.
Den Link gabs auch schon in meiner ersten Fassung. Ist aber beim Copy & Paste verloren gegangen.
Also ähm, das war im Gunde, wie oben schon erwähnt, nur Gehirnschleim. Allerdings halt mit der ernsten Frage im Hintergrund.

kingston-yard der liebeskr..
genau ihr beiden!

ich denke mal wir sind keine verhaltenspsychologen und können nur waage vermutungen anstellen aber viell. hilft es einfach mal sein eigenes umfeld zu reflektieren.

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ich denke es ist ein sehr sehr komplexes thema und man kann sicherlich die gewaltbereitschaft in den einzellnen generationen nicht vergleichen.

zum anderen wäre aus doch auch möglich das wir in dne letzten jahrzenten nur duch eine periode der gewaltlosigkeit, sozusagen die nachwirkungen diverser kriege gegangen sind. und jetzt wo sich so langsam alles einschleift, uns eignetlich der krieg nicht direkt betroht kommt viell. das böse in uns wieder hoch ODER aber der mensch an sich ist der heutigen weltsituation nicht mehr gewachsen.

ich denke kaum das es bestimmte gründe zur gewaltbereitschaft gibt sondern eher so allgemeine sache, jeder hat probleme, viele sind unzufrieden, an waffen kommt jede rheran, tod und mord sieht man täglich im fernsehen.

es wäre interessant mal zu erfahren wie es mit der gewalt in anderen ländern aussieht, ob es da auch zu nimmt oder abnimmt, je nach situation im land.

vielleicht laufen hier insgesammt bei vielen auch dinge im unterbewusstsein ab die wir garnicht so war nehmen,

so fällt mir zum beispiel gerade etwas ein was ich mal bei galileo sah: da ging es um prüfungsstress und das bei diesem stress die selben dinge im und mit dem körper passieren wie vor tausenden von jahren als es in gefahren bzw. stresssituationen noch darum ging auf leben und tod zu kämpfen oder zu flüchten.

viell. kann das ein grund sein, zu hoher stress der im unterbewusstsein die bereitschaft zum kampf aktiviert denn flüchten ist oftmals nicht möglich.

fragen über fragen...

Arthur Dent
Also der Artikel der da stand, den hab ich selbst verfasst.
Ooops, sorry, sah wie ein Zeitungsartikel aus. Tut mir leid. *rotwerd*
Hast du ihn noch? Dann stell ihn wieder rein.

MrsGreen
Huii....dann entschuldige ich mich *autsch*
Bin wohl etwas verwirrt...
Nya, wenn niemand was dagegen hat, lass ich meinen Post trotzdem so stehen, repräsentiert ganz gut meine Meinung zu diesem Thema.

tribbä
Sollte ja auch wie einer aussehen.

Hab ihn natürlich nicht mehr. Das Ding ist in den ewigen Weiten des Copy&Paste verschwunden. Kannst du den wieder herstellen? Wenn nicht dann schreib ich ihn bei gelegenheit neu.

Arthur Dent
Nee, ich kann ihn leider auch nicht mehr wiederherstellen. Meine Zwischenablage hat ihn längst wieder rausgeworfen...hach ist das peinlich...

Kitty, just Kitty
Ich glaube nicht, dass man die Säuglingsmorde in irgendeiner Weise mit einem Amoklauf eines Jugendlichen oder eines Familienvaters vergleichen kann. Um eine solche Tat zu begehen bedarf es Planung, eine Neugeborenes kann sich nicht wehren und ist auch von einer kleinen/ zarten Person zu töten.

Zudem sind auch die Motive völlig andere. Während bei der einen Tat Rache (an einer Person oder der Gesellschaft) eine wichtige Rolle spielen dürfte, ist es bei den Säuglingsmorden eher die Obsession, dass nicht sein kann/ soll, was nicht sein darf.

Es ist davon auszugehen, dass die Mütter, die ihre Babys ermordetet haben, schon die Schwangerschaft verleugnet haben, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass sich niemand über das Nichtvorhandensein eines Babys gewundert hat. Doch auch vor sich selber verleugnen diese Frauen die Tatsache, dass sie ein Kind erwarten. Eine Frau, die über Jahre hinweg mehrere Kinder nach der Geburt getötet hatte gab an, nie etwas von der Schwangerschaft bemerkt zu haben, was ich für reichlich unwahrscheinlich halte...
Doch wie kommt es, dass diese Mütter ausrasten und zu einer Gewalttat schreiten? Die meisten der Säuglingsmorde geschahen unmittelbar oder wenige Stunden nach der Geburt. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass diese Mütter, die ihre Kinder gleich nach der Entbindung töten, vor Gericht mildernde Umstände zugesprochen bekommen, da sie sich in einem Ausnahmezustand befinden. Dies ist ein zu einem großen Teil chemisch verursachtes Phänomen, denn während einer Geburt werden verschiedene Stoffe im Körper freigesetzt, die einen in seiner Urteilsfähigkeit stark einschränken.

Oft werden die Täterinnen auch als "verwirrt" oder "psychisch äußerst instabil" beschrieben bzw. können sich nicht mehr oder kaum an die Tat erinnern. Natürlich könnten sie das auch nur spielen, weil sie sich eine Strafmilderung erhoffen, ich denke jedoch, dass diese Beschreibungen die Wahrheit ganz gut treffen. Im Normalfall würde keine Mutter ihr Baby umbringen. Klar, im Normalfall bringt niemand irgendwen einfach so um, aber ich glaube dass die "Tötungshemmung" gegenüber dem eigenen Kind noch stärker ausgeprägt ist. Darum vermute ich, dass auch bei Frauen, die ihr wenige Tage/ Wochen altes Kind umbringen irgendwas total verkehrt läuft, und zwar in noch stärkerem Ausmaß als bei einem Standardmord. Dafür spricht auch die Tatsache, dass es eine so genannte Wochenbettspsychose gibt, die etwa 0.2% der Mütter erleiden und bei der die betroffene Person nicht mehr in der Lage ist, ihre Handlungen zu verantworten.

saraa
dafür ist dein text aber ziehmlich gut geschrieben. ich denke es weist darauf hin was man erwarten könnte wenn das thema mal wieder aktueller wird...

als ich den text las und die kommentare drunter las, ging mir mal wieder durch den kopf : immer ist jemand bzw. etwas anderes daran schuld wenn ... ja wie soll ich sagen solche morde geschehen und nie ein fehler im politischen system und der geselschaft, die alles möchte und nur an sich selber denkt.
ganz nebenbei wird das thema auch noch auf der allgemeinen bild-meinung diskutiert und irgentwelche irsinnigen pflichtprogramme eingefüht worüber sich dann wieder aufgeregt wird...

Don Merino / Motorschaf

Ich glaube nicht, dass man die Säuglingsmorde in irgendeiner Weise mit einem Amoklauf eines Jugendlichen oder eines Familienvaters vergleichen kann. Um eine solche Tat zu begehen bedarf es Planung, eine Neugeborenes kann sich nicht wehren und ist auch von einer kleinen/ zarten Person zu töten.

Hab ich im Killerspiel-Thread schon ausgeführt:
Ein Amoklauf muss sehr wohl geplant werden. Schließlich müssen die Waffen irgendwo herkommen.
Und erwachsene Menschen, die in diesem Land für gewöhnlich unbewaffnet umherlaufen, können sich genauso wenig wehren und sind genauso von "einer kleinen/ zarten Person" zu töten, wenn diese kleine/ zarte Person eine Feuerwaffe in der Hand hält.

teekessel-sensei
"...wird in erschreckend offener Art und Weise gefordert, Männer sollen sich ebenso an der Aufzucht der Kinder beteiligen wie Frauen. "

im prinzip keine schlechte sache....

kingston-yard der liebeskr..
wollt nur noch aml auf meinen etwas offtopicpost hinweisen zur allgemeinen gewaltbereitschaft, viel. hat da ja noch jemand ne meinung zu, viell. sind meine oben aufgeführten gedanken ja extrem verquer und ich bekomms nicht mit, danke! *gnicker*

Kitty, just Kitty
Und erwachsene Menschen, die in diesem Land für gewöhnlich unbewaffnet umherlaufen, können sich genauso wenig wehren und sind genauso von "einer kleinen/ zarten Person" zu töten, wenn diese kleine/ zarte Person eine Feuerwaffe in der Hand hält.

Quelle: Don Merino / Motorschaf


Das bestreite ich gar nicht, das ist eigentlich eh selbstverständlich.
Es ging mir eben darum, dass das eine immer geplant ist, das andere (so gut wie) nie.
Wenn eine Mutter nach der Geburt/ nach ein paar Tagen plötzlich ausrastet, dann ist es durchaus möglich, dass sie aus dem Affekt raus ihr Baby tötet.
Da die Menschen, wie du schon sagtest, bei uns für gewöhnlich unbewaffnet rumrennen, kann niemand einfach so aus dem Affekt raus um sich ballern, und um seine Mitmenschen mit bloßen Händen umzubringen wäre einiges an Körperkraft erforderlich, und es ist auch unwahrscheinlich, dass in ner Schule oder so da niemand eingreift.

littlefirefairy
Jede Mutter kennt wohl den Augenblick, wo in einem Agressionen aufwallen, gegen dieses süsse, kleine unschulfdige Wesen.
Und zwar dann, wenn man es seit Stunden auf dem Arm trägt, schaukelt, beruhigt, ihm was vorsingt, sich 1001 Dinge ausdenkt,
---und alles nichts hilft, es schreit und schreit und schreit....
Irgendwann ist Mann/Frau mit der Kraft am Ende, irgendwann fällt einem nichts mehr ein, irgendwann reisst auch der letzte Nerv. Irgendwann fängt man vielleicht sogar selbst an zu weinen vor Verzweiflung. Vielleicht fragt man sich, warum, ich tue doch schon alles, Du hast gegessen, getrunken, ich habe alles getan, was willst Du denn noch?
Vielleicht legt man das Kind Fünf Minuten ins Bett und macht die Türe zu, weil man es einfach nicht mehr hören kann, aber dann siegt das schlechte Gewissen.


Wenn ich in so einer Situation war, habe ich meine Mama/Papa/Schwester/Freundin/Nachbarin angerufen, und habe mich ablösen lassen.

Mir eine entspannende Badewanne einlaufen lassen, ein gutes Buch und eine Tasse Tee mitgenommen und mich eine Stunde lang verzogen.

Und siehe da, mir gings wieder gut, und meist hatte das Kind inzwischen auch wieder gute Laune.

Schlimm ist wenn die Mutter-Kind-Beziehung anfängt zu verkrampfen, vor lauter Stress, Anspannung, Erfolgsdruck. Mutterdasein ist nicht immer Zuckerschlecken, es verlangt einem unheimlich viel Kraft ab, wenn man aufeinmal für zwei verantwortlich ist.
Viele, vor allem junge Mütter sind vollkommen unvorbereitet, weil sie vielleicht garkeine Babys im Umkreis haben.
Und wenn man alleine im Leben steht, ohne die Entlastung durch Familie etc zu haben, 24h/24h alleine Verantwortlich ist, kann man sich nicht erholen.
Und das braucht jede Mutter hin und wieder.

Ich weiss nicht, wie ich das ohne Hilfe geschafft hätte.
Und das viele Mütter so alleine da stehen ist ein gesellschaftliches Problem.

Bei allen Naturvölkern dieser Erde ist und war es total unüblich, sich allein um ein Kind zu kümmern. Dort steht die ganze Gesellschaft hinter den Kindern und Mütter, es wird sich gemeinsam gekümmert, und alle sind verantwortlich.

Dort gibt es nicht diesen unendlichen Druck, der hier auf den Müttern/Vätern lastet.

Auch jetzt wo meine Kinder schon grösser sind, sind sie jedes zweite Wochenende mindestens unterwegs(selbstbestimmt) bei Papa, oma Opa, Freunden.
So kann ich mich hin und wieder mir selbst widmen, was jedesmal sehr gut tut, und mir neue Energie gibt.
Und so gerate ich nie in die Situation, überbelastet zu sein,
Der lieben Menschen in meinem Umfeld sei Dank!!!

Es ist so traurig dass die Gesellschaft (hauptsächlich der kinderlose Teil) die Mütter so stark unter Druck setzt, ganz alleine fertig werden zu müssen, "wenn man ein Kind in die Welt setzt", das liegt nicht in der Natur des Menschen, in der Natur des Menschen liegt sich gemeinsam um die Kinder zu kümmern, was auch das soziale Verständnis der Kinder wachsen lässt.
Vor allem aber liegt es in der Natur des Menschen die Abwechslung zu suchen, und nicht ein einseitiges Dasein zu fristen.

Als wir vor zwei Jahren umgezogen sind, war ich so glücklich einen Tag lang nur Wände anzustreichen, 8Stunden ohne eine einzige Unterbrechung, da meine Kinder bei Oma untergebracht waren, nach Drei Jahren Mutterschaft das erste mal einen ganzen Tag arbeiten, wow.

Jede Mutter auf dieser Welt(selbstverständlich auch jeder Vater) sollte zu genüge entlastet werden, dass sie/er niemals in die Situation kommen möge, nicht mehr weiter zu wissen.
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