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Killerspiele (Mit)schuld am Amoklauf?

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CRySTAL
Noch gestern sagte ich: "Dauert bestimmt nichtmehr lange und schon kommen viele viele sog. "experten" und predigen uns dass Gewaltspiele Amokläufe auslösen oder fördern.


Wie denkt ihr über diese Sache?
Was ist dran an der Sache der Verrohung, Apathie in Gewaltsituationen und Förderung der Gewaltbereitschaft?

Da ich nicht wollte dass man dazu mit Diskussionen dieser Art irgendeinen Fred zerlabert, dachte ich mir aufgrund der Brisanz der Sache sollte man einen eigenen Fred aufmachen *grins*

Freaky FourfingaZ
Dann poste ich hier nochmal dasselbe wie inPost #1026531:

Ich könnt da auch immer an die Decke gehen, wenn in den Medien, die Spiele als Ursache für die Amokläufe angegeben werden. Fachleute die über die psychologische Wirkung reden blabla.
Paar Minuten später werden wieder Bilder aus dem Irak veröffentlicht, in denen die Sicht eines Kampfpiloten dargestellt wird, der gerade ein Haus in die Luft bombt. Danach kommt dann George und versucht Gründe für einen unnötigen Krieg zu finden, in dem täglich Menschen sterben und die Welt praktisch dabei zusieht, sprich es mitverfolgen kann. Dann werden wieder Kinder mit AK`s in den Händen gezeigt, die sich Strassenschlachten mit GI`s liefern. Aber schuld sind Spiele...

MadMann
Glaube nicht das das irgendeinen Einfluss auf solche Menschen hatte.
Habe mal ne ziemlich coole Radiosendung mit mehreren "Experten" gehört. Und da war ein älterer relativ cooler Prof. dabei der genau das Gegenteil behauptet hat. Gerade weil CS immer genannt wird hat er deutlich auf die TeamKomponente hingewiesen...es wird ja nicht sinnlos gekillt sondern man muss in einer "Gruppe" arbeiten Strategien entwicklen etc.
Man trifft sich zu bestimmten Zeiten, es gibt Turniere usw.
So ähnlich denke ich auch, klar wenn das Leute 12Std. am Tag machen ist es nicht förderlich..;)

 [user:16869]

Dabby
Für diese Gewalttat waren gesselschaftliche Probleme verantwortlich nu sowas will keiner lesen Aaaarrrgh *autsch*

Arthur Dent
Ich zitiere mal kommentarlos den Kollegen Kölnfahrer aus einem anderen Forum zu einem ähnlichen Thema:

Ich wüsste da schon was. Hat allerdings ein paar Haken. Es geht nicht von heute auf morgen und "man" - nämlich jeder in der Gesellschaft - muss was dafür tun. Und zwar die Ellbogen wieder einfahren, einsehen, dass Geiz eben nicht geil ist, Solidarität und menschliche Werte wieder in den Vordergrund stellen und seitens der Politik vielleicht langsam mal dafür sorgen, dass die soziale Schere nicht immer weiter auseinander klafft. Also eigentlich ganz banale Dinge.

Jede Gesellschaft hat die Jugend, die sie verdient. Oder?

Gut, dass der Täterschutz in Deutschland wesentlich größer geschrieben wird als der Opferschutz ist auch noch so ein Problem... das sich aber so gravierend auch nicht stellen würde, wenn man von vornherein was dafür tut, dass jemand gar nicht erst zum Täter wird.

Bei einem der erst von Eltern und Geschwistern, dann von Mitschülern und dann vom Rest der Gesellschaft immer nur rumgeschubst wird, muss man sich nicht wundern, dass der keine sozialen Wertvorstellungen hat. Was keine Entschuldigung für entsprechende Taten ist, aber eine Erklärung, die man nicht wegdiskutieren kann.

Dem ist imho wenig hinzuzufügen.

CRySTAL
Hoppla, meine Meinung oder Stellungnahme ganz vergessen, dann halt jetzt *zwinker*
Ich denke auch nicht dass sog. "Killerspiele" zu Gewalttaten animieren, und zum immer als Synonym für sämtliche Spiele hingestellten CS:
In dieser Hinsicht denke ich ähnlich wie MadMann, weil man halt mehr oder weniger im Team agiert.

 [user:10141]

MadMann
nur so als Einwurf da ich auch die Zeit vor den PC/Videospielen erlebt habe, davor waren die Horror- bzw. Gewaltvideos die Ursache...heute sinds die Spiele allein...*schulterzuck*
Finde schon das die Gesellschaft es sich zum Teil etwas zu einfach macht.

CRySTAL
Ich erlebe immer wieder, daß gerade bei "Vielzockern" die Aggresivität nach aussen transportiert wird.


Inwiefern meinst du des? Kannst du mir diesbezüglich ein Beispiel aus dem täglichen Leben nennen?
Ich selbst "zocke" normalerweise viel (30-40 std die woche), macht mich das aggressiver oder womöglich zu einem Amokläufer? Sicher nicht.

bertimaniax
wenn jem. seine freizeit nur mit zocken verbringt,glaub ich schon, dass sich das auf die persönlichkeit auswirkt!!!!
vor allem,wenn es sich um jüngere handelt....

aber war doch klar,dass die polizei und die medien sich auf "killerspiele" ausreden...

das war doch beim amoklauf von erfurt auch so.


littlefirefairy
Ich glaube wenn man 30-40 h die Woche zokkt, verpasst man auf alle Fälle jede Menge
Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse.

Füllt man dieses Loch dann einfach mit virtuellem Erleben?
*schock*


Da fehlt bestimmt was.
Ich will nicht behaupten dass es der alleinige Auslöser von derartig aggressiven Ausbrüchen ist, aber förderlich ist es bestimmt nicht, genauso wenig wie Horrorfilme.

Ich finde da sieht man Sachen, die man sich in seinen wildesten Fantasien nicht ausgemalt hätte, wenn es diese Medien nicht gäbe, ist ja auch bei Pornos nicht anders.
Ich halte alle drei für überflüssige Auswüchse unsere kranken Gesellschaft.
Die kranken Fantasien ein paar weniger wird für die breite Masse zur verfügung gestellt und regt dann dren Fantasie an.

Wo mag das nur hinführen?? *gothic*

 [user:10141]

chill-o-matic
Es ist ein absolut gesellschaftliches Problem, das wurde auch an dem von ihm veröffentlichten Text deutlich.

Später mehr...

 [user:10141]

MadMann
Ok. Vielleicht kannst Du das durch dein Umfeld besser beurteilen. Fakt ist aber auch das seit mehreren Jahrzehnten die Verbrechensrate sinkt dafür im Gegensatz die mediale Ausschlachtung ins unendliche steigt.
Mitschuld ist nen blödes Wort, ein Faktor vielleicht aber nicht in der Form das es derjenige so lernt sondern es vielleicht ausleben kann. Und da ich momentan 45Std. in der Woche arbeite habsch ich bestimmt keine Zeit 30-40Std. zu zocken nur so btw.
Und vor 20-30 Jahren gehörte zum Beispiel Schlägereien am WE in der Zappelbude zum Standard, undenkbar bei den Folgen heutzutage.

Don Merino / Motorschaf
Pfff...das kann man jetz alles sehen wie man will.

Was ist denn mit den Räuber-und-Gendarm-Spielen?
"Kurze Hose, Holzgewehr" oder was?

Da wird das sogar nichtmal virtuell erlebt, sondern ganz in Natura, draußen in der echten Welt- ich drücke ab, es knallt möglicherweise auch, falls ich von Fasching noch Munition übrig habe, und mein Freund da drüben schreit und lässt sich hinfallen.
Und als würde man nicht aggressiv dadrüber - bescheißt doch eh meistens einer den anderen, und am Ende prügeln sie sich, weil sie sich nich einig werden konnten, wer wen erschossen hat. (nicht so bei uns damals, ich hatte lauter Kumpels, die das Spiel fair gespielt haben, aber das is ne andere Geschichte)

Achso, richtig, es wird ja in dem Sinne keine Gewalt dargestellt, es fließt kein Blut, whatever.
Mit dem Spielzeug wird den Kindern also auch noch suggeriert, Waffen seien ein völlig harmloser Spaß? Ja umso schlimmer! *ohje*


Meines Erachtens alles Quark.
Aus Spielen kommt höchstens die Idee für die Ausführung, aber die kannste Dir auch aus Filmen oder Büchern holen.

Seit den neunzigern sinds die Computerspiele, die die Jugend verderben, in den achzigern warens die Filme, in den siebzigern die Rollenspiele, in den sechzigern die Comics....das lässt sich sicher bis in die Antike zurückverfolgen.

Arthur Dent
Ich glaube wenn man 30-40 h die Woche zokkt, verpasst man auf alle Fälle jede Menge
Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse.
Das mit Sicherheit, allerdings ist das imho unabhängig davon, ob man in den 30-40h CS oder Das Teletubbiespiel spielt.

Dilek
Ganz Eindeutig JA!

Ein Amokläufer-Jugendlicher (ich weiß nicht mehr wer und wo) hatte seine Tat aus einem Spiel, das sehr realistisch war. Er hatte es lange lange gespielt -Verfolgen-Jagen-Töten- und genau so wollte er dann umsetzen, in seiner Schule.
Möglich, dass der Kick durch virtuelles töten nicht mehr ausreichend war.
Möglich, dass er das Spiel und seine Rolle darin sehr ernst genommen und sich damit identifiziert hat.
Möglich, dass man schon labil sein muss, um so weit zu kommen aber Kinder in der Phase sind nun mal nicht stabil, nicht gefestigt.
Und Kinder/Jugendliche nehmen die Welt des Spiels/Kino anders wahr, als Erwachsener, es ist eine Realität vorhanden. Es sind noch die Märchen von Guten und Bösen und Kämpfen und Kriegen....

Es ist nur schade, wenn Experten gegen den Wind reden!

"Gut" ist ja auch nicht mehr der Sanftmütige-Gerechte sondern wer die Waffe hat, ballern und töten kann. "Terroristenjagd" Was für ein Sch......Was für eine Verblendung und Manipulation.

 [user:10141]

bobmarleyfan
das mit den spielen ist mir zu simpel und volljährig,sprich erwachsen war der gute junge auch. also ...
siehe artikel
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24030/1.html
sein text:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24032/1.html

Pantoffelkino Teleshopping
Er hatte es lange lange gespielt -Verfolgen-Jagen-Töten- und genau so wollte er dann umsetzen, in seiner Schule.
Möglich, dass der Kick durch virtuelles töten nicht mehr ausreichend war.


Ich sehe überhaupt keinen Ansatz dafür, daß man einen "Kick ausleben" möchte, wenn man Egoshooter spielt. Der Spaß an diesen Spielen entsteht doch nicht durchs virtuelle "Töten" oder durch das Blut, das man sieht, sondern durch den Wettkampfcharakter, Geschicklichkeit und Teamplay.

Mich jedenfalls überfällt beispielsweise auch keine wahnsinnige Lust, Fußballschuhe anzuziehen und auf dem Bolzplatz kicken zu gehen, wenn ich FIFA spiele.

Ich finde, man macht es sich viel zu einfach, die Ursachen für solche Taten darauf zu schieben. Ein Verbot würde auch rein gar nichts bewirken und wäre reiner politischer Aktionismus, davon abgesehen, daß die Spiele übers Netz sowieso noch verfügbar sein werden.

Kantakukuruz
Einerseits: Um zum Amokläufer zu werden, braucht es mehr als nur Videospiele.

Andererseits: Die Welt wäre ohne solche Spiele auch nicht ärmer.

Fazit: Sollen sie das Zeug ruhig vom Globus fegen. Gewalt lässt sich zwar so nicht vermeiden. Aber die menschliche Kultur hätte trotzdem gewonnen.

PAIN
word!

 [user:10141]

MadMann
Warum sollte solche Software einem mündigem volljährigen Menschen vorenthalten werden? Und das meine ich durchaus ernst. Dann dürften viele Spiele die zwar nicht genauso aufgebaut sind aber Straftaten implizieren alle durchweg verboten werden. Also fegt Sie hinfort!.....*huibuhh*

 [user:10141]

Don Merino / Motorschaf
Ja! Wir kriminalisieren gewalttätige Videospiele, dadurch wirds bestimmt viel besser, klappt bei den Drogen auch super. Die bringen ja Gott sei Dank keinen mehr um, weil sie verboten sind und im Rahmen von Aktionen, die man "Aufklärung" nennt, im schlechtestmöglichen Licht dargestellt werden, weil die Kids das ja alles ernst nehmen und...ach, ich verfrans mich schon wieder.


xmas

ich fänd es mal interessant zu wissen, ob der Prozentsatz jugendlicher Amokläufer, die kein solches Video/PC/Konsolenspiel zocken, im Vergleich mit der Gesamtheit der Jugendlichen geringer ist. die Zeit der monokausalen Erklärungsmodelle ist ohnehin abgelaufen, doch würde es mich nicht verwundern, wenn sich "brutale Spiele spielen" mit zum Cluster "Einzelgänger", "Antisoziale Persönlichkeit" etc. einordnen ließe, welches ja irgendwie jenseits aller Klischeebildung doch kennzeichnend für solche Täter scheint.

Kantakukuruz
Ach, im Grunde will ich ja garnix verbieten. Spielt doch, was ihr wollt.

Ich frag mich halt immer wieder, was an sich friedliebende Menschen an sowas finden. Wollen sie ihren Frust über die Ausmusterung kompensieren?

Zum Vergleich: Welcher Antifaschist läuft mit einer Hakenkreuzfahne durch die Stadt?!


Don Merino / Motorschaf
Weiß jemand, was so Studien kosten, die da gerne von den verschiedenen Parteien in Auftrag gegeben werden?
Man sollte mal unter Gegnern und Befürwortern von Computerspielen Spenden sammeln für eine solche Studie, die dann ganz klar zum Ziel hat, beiden Seiten gleichermaßen neue Erkenntnisse zu vermitteln und NICHT, die Position dessen zu stärken, der sie in Auftrag gegeben hat...

@Kantakukuruz
Ganz im Ernst, den Vergleich mit der Hakenkreuzfahne versteh ich nicht.

Und was die Kompensation angeht:
Keine Ahnung. Ich wurde T2 gemustert, weil ich 2cm zu kurz für den protokollarischen Dienst bin. Und hab verweigert.
Ich würde weder sagen, dass ich Aggressionen loswerde beim virtuellen Töten, noch dass sich welche aufbauen - weniger jedenfalls, als wenn ich bei Gesellschaftsspielen verliere.
Dass die Hemmschwelle sinkt, soetwas in der Realität nachzumachen, halte ich auch für eine sehr gewagte These. Hast Du schonmal ein Arcade-Rennspiel wie Need for Speed gespielt? Ist dadurch Deine Hemmschwelle gefallen, wie ein Verrückter zu rasen?

Kantakukuruz
Ganz im Ernst, den Vergleich mit der Hakenkreuzfahne versteh ich nicht.


Das soll heißen: Für mich ist es ebenso absurd, wenn ein friedlicher Mensch irgendwelche Ballerspiele geil findet, als wenn ein Nazigegner eine Nazifahne hisst.

Das mit der Ausmusterung war eher eine freundschaftliche Spitze gegen Pantoffelkino Teleshopping. Er möge mir vergeben. (user:173 ist T5 und glücklich.)

 [user:10141]

Don Merino / Motorschaf
Ich muss dem Vergleich leider starkes Hinken attestieren, denn das Nazitum ist bittere Realität, die Welt von Counterstrike und Konsorten mitnichten.
Klar kann man jetzt z.B. mit den Weltkriegs-Shootern argumentieren, war doch der Krieg ebenso Realität wie Hitler und seine Schergen - aber Spiele stützen sich nicht auf irgendeine Ideologie, die Anspruch auf Gültigkeit in der Realität hätte.
Da die Welt im Spiel die Welt im Spiel bleibt, setzt das Spielen von solchen Spielen in meinen Augen keine Geisteshaltung voraus, die im echten Leben des Spielers ebenso Anwendung finden müsste oder könnte..

 [user:10141]

Kantakukuruz
Also, nochmal ohne Nazivergleich (um den es mir gar nicht geht):

Warum finden es Menschen, die im RL jede Spinne unter nem übergestülpten Glas raustragen, derart geil, virtuell Menschen zu töten? Warum reichen Moorhühner nicht?

xmas

es wär ja auch irgendwie schlimm, wenn ein studierter, gebildeter Mensch mit sozialer Kompetenz und Zukunft auf solche Spiele ebenso reagieren würde, wie ein in seiner persönlichen und sozialen Entwicklung stehengebliebener..

Larry_Brent
Warum lesen Menschen Krimis...?

MadMann
Die Spielewelt hat doch inzwischen eh schon bizarre Formen angenommen, was ist schlimmer nen EgoShooter oder das eigene "virtuelle" Leben vor dem Rechner wie bei den Sims zu verbringen?

 [user:2214]

Pantoffelkino Teleshopping
Hab' ich mir schon fast gedacht, Kantakukuruz...*schmoll*
Aber ich habe mich durch 'nen psychologischen Test "ausmustern lassen", in körperlicher Hinsicht war ich T3 (wollte also nie zum Bund). Außerdem bin ich kein exzessiver Spieler von Egoshootern.

Ich sehe aber in Videospielen eben keine "Kompensation" oder virtuelles Ausleben von Wünschen, für mich sind das zwei verschiedene Paar Schuhe.
Sehe auch keinen Widerspruch darin, daß man ein friedliebender Mensch ist und trotzdem solche Spiele spielt. Mit gesundem Geist ist man sich doch immer im Klaren darüber, daß es sich um ein Spiel handelt und daß es letztendlich keine große Rolle spielt, ob da nun auf "Menschen" oder irgendetwas anderes gezielt wird.

Habe aber auch keine passable Erklärung dafür, warum solche Spiele so vielen Spaß machen. Vielleicht sind das die niederen Jagdinstikte im Menschen? *???*

xmas

seit wann schließt das eine das andere aus?
und vielleicht brauchen wir ne Statistik vonwegen, wie hoch ist der Prozentsatz der jugendlichen Amokläufer die Sims spielen im Vergleich mit denen von Egoshootern. wahrscheinlich ist das der eigentliche Wert von xfire ^^

Don Merino / Motorschaf

Warum finden es Menschen, die im RL jede Spinne unter nem übergestülpten Glas raustragen, derart geil, virtuell Menschen zu töten? Warum reichen Moorhühner nicht?

Maan, weil der Reiz ja zu so nem großen Teil darin besteht, virtuell etwas zu tun, das in der Realität absolut nich machbar wäre. (edit: was sich fett mit der Aussage da über mir beißt, aber ich muss sagen, für MICH ist was dran an dem virtuellen Ausleben von "Wünschen"...das sind ja keine Wünsche, das is...hm...vielleicht die Faszination von "ich kann machen was ich will, ohne Folge."?)
Und grad Spinnen-Rausträgern (wie ich übrigens einer bin) gibts wohl was, dass sie so'n Zeug eben ohne Konsequenzen tun können. Ich würd die Fliegen, die mich nerven, auch lieber einfach so erschlagen - das blöde is nur, dass es mir hinterher dann immer leid tut: Hässlich sein (wie die Spinnen) oder die Sicht auf den Monitor behindern is ja nun kein Grund, sterben zu müssen....

Umgotteswillen
das passt viel. nicht hier her, aber ich hab was gebastelt......aber nicht ernst nehmen:::


http://www.youtube.com/watch?v=ZaCtmJZYfHg