Jugendkriminalität
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GreenDream @ Userbild! |
offtopic: Kein Userbild?
ontopic: Jugenkriminalität...die hab ich noch nicht wirklich persönlich wahrgenommen. Bei (red ich mal von der Innenstadt und den meisten Außenregionen) uns ist es normal ab und zu sich prügelnde Jugendlichen zu sehen, großes Aufsehen gibt es da nicht mehr. Dabei sind auch meistens keine größeren Gruppen beteiligt. Problemviertel, wie es sie in JEDER Landeshauptstadt gibt, sind natürlich auch bei uns präsent. So zum Beispiel der *Hallschlag*, der auch unter der pöhsen Szene von Kiffern als *Halsschlag* bekannt geworden ist. Und so wurde er auch andersweitig übernommen. Im Hallschlag soll schon einiges passiert sein. Vorallem Straftaten von Jugendlichen und jungen Erwachsen. Es gibt Jugendliche Gangs die gerne mal in ein Einkaufszentrum gehen und dort die halbe Nike-Abteilung ausräumen und dann die Kurve kratzen, Massenschlägereien und auch Morde. Eine Geschichte, wo sich jemand aus Jux auf die Schienen von der Strassenbahn gelegt hat, der Fahrer (es war späterer Abend) weitergefahren ist (vllt. sogar km/h erhöht?!) da er Angst hatte das um die Ecke eine Jugendgang lauert die die Bahn und ihn versehren könnte, hat mich da am meisten schockiert. Zum Glück konnte der Kerl auf den Schienen sich noch retten. Aber von denen hört man auch immer weniger..... Ist eigentlich recht ruhig geworden. Mfg aus Stuttgart |
Execration Text |
Gutes Thema!
Ersteres ist auf jeden Fall die 'apocalyptische Ausbreitung der Agressionen von Jugendlichen', die jüngeren lernen es von den älteren, geben sich gegenseitig Motivation für Gewalttaten und andere diverse Kriminelle Aktivitäten. Dies entwickelt sich nach der Zeit auf jeden Fall zur Gewohnheit und härten sich mit diesen Herausforderungen (unter anderem Einbrüche, Schlägereien, Verfolgungen, Stalking-ähnliche Versuche) ab. Ich hab' diese Scheiße (entschuldige, aber ich spreche aus angekotzter Erfahrung) viele Jahre miterlebt und hab so ziemlich viele solcher Schwachköpfe gekannt, nur mit dem Unterschied, dass ich ruhig und eher bei den Skatern war. Man könnte zu der Art von kriminellen Jugendlichen nach meinem Munde auch sagen "emotions-und respektlose Misanthropen in einer Elite von Härtetests", ist sehr strikt fomuliert, aber wenn man als "normaler" in einem Ghetto lebt, ist es rechtfertigt es so zu bezeichnen. Mich fasziniert auch schon lange, wie die sich immer und immer wieder in Schlägereien verwickeln bzw. sich danach sehnen, ohne dass man mit denen ein-zwei normale Wörter sprechen kann; ohne dass man Schimpfwörter bzw. Faustschläge abbekommt. Was ich aber auch schon weiß, ist das die "Coolness" eine Art "Tarnschild der Persönlichkeit" ist, d.h. offen und ehrlich reden verlernen sie somit, und deshalb bleiben sie in der lockeren-coolen Art, pushen sich mit "agressiver" [Beispiel] Gangst0r-Musik, und nehmen die Hip Hop-Stars als Vorbilder. Sind jetzt eigentlich nur meine 2 Cents, hab leider nur von dieser Geschichte erzählen können. Viel liegt mir auch nichtmehr in Erinnerung, außer dass ich oft von denen gejagt wurde. (Zum Glück immer 'rausgeredet und nichts abgekriegt.) Bitte um etwas Verständnis, falls zu Jugendlichen-feindlich geschrieben. Fazit: Meiner Ansicht nach kann das nur zunehmen, weil sich der großteil nichtmal von der Polizei abschreckt, und von Zeit zu Zeit wird das nunmal einfach schlimmer. Außerdem wissen viele bestimmt, dass viele der Kriminellen Jugendlichen aus dem Bereich Balkan, Türkei, etc. kommen (natürlich Europäer genauso), aber die sind nunmal am hartnäckigsten, so wie ich es in meiner bisherigen Lebenszeit erlebt habe. So long: Nur meine Ansicht und kann damit leben. (Wäre anders auch leider schwer formulierbar )
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scarygary&the staircase ko.. |
Ich habe das gefühl dass wenn man den falschen Personen Aufmerksamkeit schenkt (Augenkontakt, Ausversehene Berührung und auf Reaktion eingehen), man zum Sandsack für diese Person wird, an dem negative Energien abgelassen werden können.
-In der U-Bahn auf provokation eingegangen-->16jähriger sticht einem ein Messer in den Rücken beim aussteigen. -sich auf dem Kiez anrempeln lassen und sich entschuldigen: Faust in der Fresse, verfolgt werden - mehr schläge wenn er nicht geflohen wäre. -In eigentlich "normalen" vierteln neben einer Gruppe von Jugendlichen gehen und sachen wie: "ey digger, hab so bock mich heut nacht zu schlagen, ey bin so aggro, lass mal schlagen gehen" mit anhören. Leider sowas von alltag. Genannte Beispiele kürzlich erlebt, bzw. zu hören bekommen. Ich finds traurig. Ich werde bald 25 und wenn ich mich zurückerinner, lief das vor 8-10 jahren anders. vielleicht hat sich das geschehen auch einfach aus der Gosse auf "meine" Strassen verlagert. Jedenfalls ist es mir ein Rätsel wie sich solche Menschen selbst ertragen können. Wobei, auf der anderen seite auch nicht. Meinem Verständnis nach sind die alles andere als gerne solche Menschen. Diese Kids geben einfach weiter was in ihrer Welt abgeht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele dieser Verhaltensweisen eher gezwungen, als gewollt "gelebt" werden. Offtopic: Grasfunk, freut mich von dir was zu lesen! |
Raiser |
Also ich finde vor allem bei Ausländern, ich nehm mal türken als Bsp (weils halt leider die unbeliebtesten Ausländer in Deutschland sind, auch wenn die älteren eigentlich voll ok sind). Da ist es doch so das jeder sowieso denkt: Oh die Türken die machen bestimmt wieder was. Eigentlich verhalten sie sich aberja nur so wie man es von ihnen erwartet. Ich meine in Berlin werden ja ganze Virtel mit Jugendlichen quasi aufgegeben. Was sollen die denn noch machen? DAnn nehmen sie halt cheycha und spielen Tony Montana.
Das einzige was uns bei dem Problem helfen kann, so kitschig es auchklingt, sind Programme für Jugendliche z.B. Tanzschulen, Fußballclubs all diese sachen wo sie halt sehen das sie doch was wert sind und das aus ihnen noch was werden kann. Wenn man sie einfach abschiebt tun sie genau das was man von ihnen erwartet. |
Starek |
Du beschreibst die Verhaltensweisen eigentlich relativ gut Execration Text ur diese "Verteufelung" des Hip Hops ist ein wenig schwach.
IN 10-15Jahren sind es die Gabbas , welche durch diese Musik "gepusht" werden. ...
Man kann einer Musikrichtung nicht einen solchen Vorwurf machen. |
Raiser |
Ja aber man muss scho sagen das de Hip Hop Com in ihren texten halt viel gewalt, Drogen etc verarbeitet da stehen ja dealer und Tührsteher als HElden da |
scarygary&the staircase ko.. |
Mich erinnert das im großen und ganzen an meine (nicht mehr) gestörte Beziehung zu meinem kleinen Bruder. WIr haben uns verbal und fast Mit fäusten die köpfe eingeschlagen, jahre lang. Provokationen, Wut usw. Und irgendwann wollten wir damit aufhören, bzw wollten uns wie brüder verhalten...aber wir waren das so tief drin, in diesen Abläufen, das wir sachen gesagt und verhaltensweisen an den tag gelegt haben, die wir überhaupt nicht sagen wollten! das war irgendwie wahnsinnig schwer da rauszukommen. denn jedes wort wurde fehlinterpretiert und alles wurde als angriff und negativ empfunden. arghs. hab damals ziemlich darunter gelitten, das ich eigentlich gutes wollte, aber zwanghaft schlechtes herbeigeführt hab. ja und so ähnlich stelle ich mir das auch bei im Topic genannten Problemsituationen vor. |
Starek |
Das Bild der Medien. Wenn du diese Musik "hören" würdest , würdest du nicht diese Aussage treffen. Zumal es solche Provokation in Liedern schon immer gab , nur heute fällt es den Fans schwerer zwischen Realität und Fantasie unterscheiden (bezogen auf die Masse) zu können.
Hip Hop ist defintiv nicht der Usprung der "neuen" angestiegenden Kriminalität/Respektlosigkeit. |
Execration Text |
Du hast natürlich sehr recht. Vielleicht ist das nunmal auch Regional, Persönlich oder Menschlich verschieden..daher hab' ich angemerkt, dass ich es auf meinem Horizont beschrieben habe.
Aber eins gibt's da noch; Warum stehen die meisten Gangst0rs mit den Handy's da, lassen Mukke mit härteren Texten laufen (Keine Angst, ich hab' selbst sowas gehört, war aber KEIN Schläger) und haben immer da Bock auf Schlägerei, wenn die Musik läuft? Ist irgendwie mehr oder weniger ein Phänomen, aber die Kombination mit Gangst0rs und agressive Mukke sollte man nicht verharmlosen. Musik macht sehr viel im Leben aus, nur so by the way. :) |
Raiser |
Komischerweise sind in Amerika laut einer Studie der Drug Enforcement Administration (DEA, Drogendezanat) die lieblingsfilme von festgenommenen kleineren Pushern fast immer Scarface, Blow etc. IN wiefern wohl FIlme eine Rolle spielen? ALso wenn ich scarface schau denk ich schon manchmal das es sau geil sein muss so schnell soviel kohle zu machen. aber kp |
[user:1101] |
GreenDream @ Userbild! |
Post #1211943 Für mich waren 3 Türsteher mal die Helden, da die verhindert haben das ich bei meinem allerersten Diskobesuch gleich zusammengeschlagen wurde: "Hab dich nie gesehen? Auf die Fresse?", so hieß das damals....
Türsteher und Drogendealer in einem Satz will ich nichtmehr sehen, ist völlig daneben. Ich hab auch vor sowas bald mal als NJ zu amchen, (Eher Security, sind aber z.T. auch Tührsteherjobs). |
Slusher ~V6~ |
Oh ja, die Kriminalität nimmt in jeden Fall zu.
Es gab schon immer einige Assis, aber die richtige Flut kam erst (zumindest hab ich das so empfunden) 2002/2003 auf als der Berliner HipHop so populär wurde. Was man so sieht und hört fahren wirklich fasst alle Problemkinder auf den Deutschen Hip Hop ab. Ich sag nicht das der Hip Hop generell schuld ist, aber es gibt eben viele einfach gestrickte Leute die solche Texte (die sie im vergleich zu den englischen auch verstehen) für bare Münze nehmen. Seit dem ist es "Cool" alles zu hassen was nicht auch "Cool" ist. Seit dem ist es "Cool" in einem "Ghetto" zu leben, keine Arbeit/Bildung zu haben und sich mit massig Drogen rumzuschlagen. Seit dem ist es "Cool" jedem gleich aufs Maul zu hauen, und das mit mindestens 5 Leuten auf einen alleine etc. |
weisserwitwer |
Liegt wohl auch an der Armut der Familien, falscher Erziehung (Vater schlägt Kinder, Kinder schlagen andere), Gleichgültigkeit der Gesellschaft an den Zuständen was zu ändern. Wenn es allen gut geht, gibt es kaum noch Kriminalität, aber dann würde die Polizei überflüssig und die Gefängnisse und die CDU |
pommespuppe |
Ich denke, man sollte die Hauptschuld nicht nur auf die Musik projezieren.
Denn jeder ist ja noch selbst dafür verantwortlich was er tut und was er lässt (im Groben gesehen). Aber ich glaube schon, das sich die Jugendlichen ihre Bestätigung für ihr Handeln aus der Musik ziehen. Frei nach Motto: Richtig was ich mache! Bushido hats ja so auch geschafft (sorry, kenn mich in der Hip Hop Szene Null aus und Bushido ist einfach nur ein Beispiel). Ob man Hip Hop mag oder nicht, aber eins kann keiner bestreiten: Hip Hop (bis auf paar wenige Ausnahme-Bands) ist eine gewaltverherrlichende Musikrichtung. Diese in Problemvierteln auch deswegen so beliebt ist, weil sich die Jugendlichen damit identifizieren können. Da singt einer von ihnen, er war auch mal im Ghetto und weiß, was die jetzt gerade durchmachen und wie hart das alles ist. Hinzu kommt noch diese absolut bescheidene Zukunftsperspektive. Keiner der (Problem) Jugendlichen kann sagen, wie er sich sein späteres Leben vorstellt. Verwertbare oder brauchbare Antworten wird man da nicht finden. Ich finde es ganz schlimm, wenn ich mir diese Entwicklung anschau. Ich will aber nicht alles auf Ausländer schieben....vor drei Wochen hat mich ein Fall da auch eines Besseres belehrt, bei dem ich von drei Jugendlichen auf der Straße angemacht wurde (haben mir beim Gehen von hinten in die Beine getreten und versucht mir diese weg zu ziehen). Die Jugendkriminalität hat in den letzten Jahren gewaltig zugenommen. Nicht allein aber auch deshalb, weil die Kids einfach keine Aufgabe mehr haben. Und anstatt Sport zu treiben und dadurch beweisen zu wollen was fürn toller Hahn ich bin, trainier ich meine Kraft an anderen und kann dabei auch gleich zeigen, das ich der "Oberchecker" bin und mit großem Respekt zu behandeln. Ich selbst geh auch Konfrontationen mit Jugendlichen aus dem Weg. Allein schon aus dem Grund, die denken nicht mehr nach und hauen einfach nur drauf. Konsequenzen gibt es nicht - denn ich bin ja nicht der, der am Boden liegt. Sondern der Starke, der vielleicht früher auch mal da im Dreck gelegen hat. Ist ein sehr komplexes Thema. Aber ist erstmal nur meine Meinung....sehr zusammen gefasst. |
weisserwitwer |
glaube auch eher weniger dass es an der musik liegt, obwohl der meiste deutschsprachige HipHop/Rap/sonstwas absolut für den Allerwertesten ist. Hinzu kommen noch Handygewaltvideos und Pornografie in früher Jugend konsumiert, Vernachlässigung durch die Eltern (schlagen und ansonsten nicht drum kümmern), Alkoholkonsum und die Perspektivlosigkeit. Ohne Perspektive wird einfach alles Unwichtig... |
pommespuppe |
Sehr schön zusammen gefasst weisserwitwer
Ich sehe das Hauptproblem auch in der Perspektivlosigkeit. Jeder braucht einfach etwas in dem er sich behaupten kann. Und wenn ich das mit meiner "normalen Leistung" nicht bringen kann, muss ich mich mit meiner Muskelkraft behaupten.
absolut WORD und wirklich ALLES! |
[user:23532] |
weisserwitwer |
Vielleicht ist Gewalt in der Erziehung kein ausschlieslicher Grund, später selbst gewalttätig zu werden. Da spielt sicher auch noch Gruppendruck und Testosteron bzw "jugendlicher Leichtsinn" eine Rolle. In dem Alter kann man oft noch nicht wirklich einschätzen (manche ja selbst später nicht) wie ernst es werden kann. Allerdings ist Gewalt in der Erziehung immer noch weit verbreitet, wenn man sie selbst erfährt wird man sie möglicherweise eher auch selbst einsetzen.
Bsffn hab ich mich auch schonmal geprügelt, wir waren in einer Clique, die Laune war am Boden und irgendjemand (wenn ich's recht bedenke war's meine Schwester) fing mit einer anderen Gruppe einen Streit an, wer jetzt genau Schuld war kann ich im Moment nicht ganz nachvollziehen. Jedenfalls, vom Alk enthemmt, schnappte ich mir einen Zaunpfahl (viel zu schwer und unhandlich) und ging mit anderen, alkoholisierten, gewaltbereiten Freunden auf die andere Gruppe zu. Das ganze endete in einer fürchterlichen Beulerei. Ich glaube wir griffen sie ohne jede Vorwarnung an. Allerdings waren es mehr und sie waren auch nicht so bsffn. Ich hätte nie gedacht dass ich aus so einem nichtigen Grund so gewaltätig werden könnte. Wir teilten aus, aber mehr kassierten wir. Am Schluß, vertrugen wir uns wieder alle, entschuldigten uns und machten uns auf den beschwerlichen Heimweg. Die Schmerzen kamen erst am nächsten Tag. Ein 12 jähriger ne 8 jährige ? da kommt wohl das Porno/Gewaltargument wieder durch... außerdem wohl Vernachlässigung durch die Eltern (vielleicht selbst mißbraucht ? Jedenfalls entsteht Gewalt meist nicht in priviligierten Verhältnissen) |
Arthur Dent |
Allerdings hat es sicherlich Veränderungen gegeben. Währen die Kriminalität insgesamt abnimmt, haben Gewalttaten zugenommen. Zum Teil dürfte das daran liegen, daß Prügeleien, die früher als "normal" angesehen wurden, heute öfter angezeigt werden (bzw. in der Presse aufgebauscht werden), zum anderen daran, das heutzutage die Brutalität zugenommen hat. Wo man sich früher geprügelt hat, wird heute viel eher eine Waffe eingesetzt. Zu den Ursachen: Es ist nicht die perspektivlosigkeit allein, es fehlen viele Angebote für Jugendliche. Nehmt nur mal den heutigen Tag. Hier regnet es grade. Wo könnte (in eurer Stadt) ein, sagen wir mal, 15 Jahre alter Jugendlicher hingehen, ohne Mitglied in einem Verein zu werden bzw. zu sein? Es regnet, mittelprächtig Warm, Taschengeld ist schon verbraten, Eltern nicht da.
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[user:23532] |
Arthur Dent |
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pommespuppe |
Gutes Argument. Aber im Gegenzug könnte man da auch fragen: Was haben wir mit 15 an einem regnerischen Tag gemacht? Zumal dies auch wieder eine perspektivlosigkeit darstellt. Diese fängt ja nicht mit der Berufswahl an. Sie beginnt ja schon in der Freizeit. Es gibt immer Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Das muss nicht mit 20 Leuten, einem netten Spaziergang durch die Innenstadt und Messern/Schlagstöcken u.ä. sein. Gewalt wird vorgelebt. Ob man sich dieser in späteren Jahren annimmt oder nicht kann nur jeder Betroffene für sich selbst entscheiden. Die Prägephase eines Kindes ist bis zum dritten Lebensjahr die Wichtigste überhaupt. Und in diesem Alter ist man von Allem (Guten wie Schlechten) fasziniert, lässt sich mitreissen und lernt auf diese Weise. Im Großen denke ich aber, wer anderen Schmerzen und Verletzungen zufügt zeigt, das er Anderen überlegen ist. Somit stärkt sich das gefühlte Machtpotential. Man wird anerkannt, die Leute zeigen Respekt. Und um diese Macht beizubehalten wird man immer Gewaltbereiter. Es muss immer eine Steigerung geben - Stillstand ist ein absolutes No-Go. Mitleid habe ich mit diesen gewalttäigen Jugendlichen auch nicht - überhaupt nicht und wäre, meiner Meinung nach, auch vollkommen verfehlt. Dennoch muss ich mich Arthur Dent anschliessen und stelle das mitführen einer Waffe sehr in Frage. Fänd übrigens auch einen eigenen Fred zu diesem Thema sehr interessant. |
krixi kraxi |
da ich mich als jugendlich bezeichnen würde und sich der fred ja an solche irgendwie richte möchte auch ich meinen senf dazu abgeben.
ich denke das die jugendkriminalität nur kaum zugenommen hat. das so genannte "mobbing" hat irgendwie schon zu genommen, zumindest musste ich es mir zum teil selbst gefallen lassen und deshalb fällt mir "mobbing" halt besonders auf.ich wurde/werde wegen meiner frisur (lange haare zopf) sehr oft niedergemacht. so aller art:" he, schauts euch mal die schwuchtel da an!" da denk ich mir schon was soll der scheiß sexismus, warum sagen die das ich schwul bin nur aufgrund meiner frisur. besser gesagt wieso denken die das sie mich damit beleidigen können. zumindest die homosexuellen die ich kenne sind mitunter die sympatischsten menschen. die medien werden halt immer aufmerksamer und pushen, nicht immer, aber oft, jede kleinigkeit hoch. stimmt schon das es manch ärgere fälle gibt nur standen die früher halt in lokalblättern. naja, just my 2 cents |
LoneWolf |
Haha, ich war mal mit nem guten Freund von mir in Berlin, damals, als 16jährige Freaks, und auf dem Ku-Damm nachts um zwei haben uns eine Gruppe von Türken gefragt ob wir nicht was kaufen wollen. Der Preis war aber mies (meinte mein Kumpel, ich war noch relativ unbeleckt in dieser Hinsicht), und das hat ihnen wohl net ganz gefallen. Irgendwann meinte einer ob wir schwul wären, und mein Freund gleich "na klar" und ich hab ihn in den Arm genommen. Da hat sich die Gruppe ganz schnell verzogen gehabt
Sorry für OT. |
Arthur Dent |
Und auch die Einstellung zu vielen Dingen. Als Kind hab ich dauernd auf nem Schrottplatz gespielt, hat Riesenspaß gemacht. Ich denke heutzutage würd sicher wer die Polizei deswegen rufen. |
emily |
diese aussage versteh ich nicht. ist deutschrock das nicht auch, wenn man an irgendwelche nazischläger denkt? oder techno, weil ja der ein oder andere auf pille mal durchdreht? blackmetal, siehe die ganzen teufelsanbeter? und was ist eigentlich mit muslimischer gebetsmusik? |
schmock ING. |
menschen die als vorbild fungieren könnten, tun dies viel zu selten. seien es profisportler die ihren arsch nur bewegen wenns "angemessen" vergütet wird, wirtschaftsfunktionäre, die mami und papi den job und somit die lebensgrundlage aus "notwendigen einsparmaßnahmen" entziehen, selbst jedoch infolge der "produktivitätssteigerung" ihre bezüge ins unermessliche steigern, politiker, die die demokratie in ihren grundzügen erschüttern oder medial gepuschte "sternchen" der musik- und modeindustrie mit dem herangezüchteten geistigen potenzial einer amöbe während des teilungsprozesses, gehen nicht spurlos an einem heranwachsenden vorrüber. jene aufgezählten (und etliche ungenannten) nehmen die position der nicht bzw nur hintergründig in erscheinung tretenden "wahren" vorbilder ein. als wahre vorbilder möchte ich menschen mit herausragenden (er)kenntnissen, leistungen, fähigkeiten oder handlungsweisen bezeichnen. talentierte und/oder strebsame, die die zeit in der sie leben, für den künftigen verlauf ihrer kulturgeschichte im positiven sinne gewirkt haben. mitgefühl, nächstenliebe, emphatie usw werden in angespannte lebensverhältnissen in denen ungerechtigkeit und ellenbogendenken vorherrschend sind nur uzureichend vermittelt. ein problem dass aus meiner sicht auf ständigen wettbewerb zur sicherung des sozialen stands beruht. die aussichten auf spätere berufschancen (entweder bin ich berufen etwas zu tun oder nicht - my2ct) stellt ein problem dar. nicht nur geld um den filius mit kleidung und unterhaltungselektronik auszustaffieren, auch um dem rest der familie ebenfalls eine angemessene lebensgrundlage zu verschaffen und die oftmals nur sekundär betrachteten bereiche der richtigen ernährung, förderung, selbstentfaltung und freizeitgestalltung wie auch ein ansprechendes wohnumfeld finanzieren zu können. niemand der arbeitet leistet das hunderttausendfache einer niedriglohnkraft - somit kann eine derartige einkommensdifferenz wie zwischen straßenkehrer müller und herrn ackermann, mehdorn oder wie sie alle heißen nicht fair sein. fairnes bedeutet für mich chanchengleich. das sind nur einige, längst nicht alle, für mich ursächliche gründe für ausufernde gewalt. |
Ixam |
"We ain't a band bitch, we ain't playin' instruments" |