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Wenn Du was ändern willst gründ ne Partei werd politisch aktiv

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Menschenfresser wetzendie ..
Ich denke viele Menschen in den westlichen Industrienationen wollen etwas an der weltweiten Strukturierung und den Führungssytemen etwas ändern.

Dies ist nur durch erheblichen Kapitaleinfluss oder durch eine enorm große Masse von Menschen möglich.

Beides wird verhindert, indem das Kapital zu egoistischen Zwecken zum erheblichen GRoßteil bereits in das System eingegliedert ist.
Dadurch wird die Beeinflussungsquelle nr1, die Medien, gesteuert.
Es ist für eine einzelne Person nicht möglich ohne Kapital ausreichend medialen Einfluss zu erlangen, um die breite Masse in einem benötigten Ausmaß aufzuklären,
dadurch behält das System ausreichend Unterstützer um die Lüge der Demokratie glaubhaft zu machen.

Ich will etwas verändern, habe aber auf enormes Kapital und die Medien keinen Zugriff, somit ist es nutzlos eine Partei zu gründen, da ich nicht genügend Anhänger mobilisieren könnte, außerdem wären die Kosten undeckbar.

Von anderen politischen Aktivitäten die nur eine Minderheit erreichen und Terrorismus sehe ich ab, da es nicht zum Erreichen etwas größeres dienen kann.

Wie seht ihr diese Problematik ?

*bombe*

MrsGreen
Was verstehst du unter "vielen Menschen"?
Ich würde diese Menschen eher als eine Minderheit bezeichnen, zu der ich allerdings auch gehöre.
Die Meisten lassen sich viel zu sehr von den, von dir genannten, Medien beeinflussen, interessieren sich schlichtweg nicht dafür, oder denken: ~ Warum ich? Das wird schon jemand anderes machen. ~

Viel ändern kann man als Einzelner wirklich nicht, aber man kann andere Menschen zu der gleichen, bzw. einer ähnlichen Einstellung bringen.
Im Prinzip nach einer Art Schneeballsystem.
Aber eine Partei gründen?
Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich soviel bringen würde.
Das ist ein extrem harter und langwieriger Prozess, bei dem nicht nur viele aufgeben würden, sondern auch auf der Strecke bleiben würden.
Zudem sind die meisten Wähler "Gewohnheitswähler", sie wählen einfach das, was sie letztes mal schon gewählt haben oder das was auch die Bekannten, Familien, etc... wählen.

Menschenfresser wetzendie ..
Ich sage ja das es momentan nutzlos ist eine Partei zu gründen.

Viele Menschen sind für mich min. 5% der Gesamtbevölkerung der Industrienationen.

Wie steht eigentlich der MadMann dazu ?

Cyan
Was willst du denn konkret ändern ?

Menschenfresser wetzendie ..
Darum gehts hier gerade nicht, es geht erstmal darum, dass es meines Erachtens momentan unmöglich ist, etwas zu ändern.

Aber das schreit förmlich nach einem "Was willst du am politischen/wirtschaftlichen System ändern" Fred.

 [user:16869]

Proletheus
Unmöglich ist es sicher nicht, etwas zu bewegen. Aber aufgrund der unverhältnismäßig großen Gegenkräfte, die den Status quo des gegenwärtigen Systems aufrechterhalten wollen, fällt der Spielraum denkbar klein aus.
Eventuell könnte man die regionale VAG dazu bewegen den kurzen Fahrschein um 10 Cent preiswerter zu machen. Allein das würde viel Zeit und eine Menge Arbeit kosten - mit ungewissem Erfolg.

*hand* @ [user:16869] , auch wenn Headshots bei vielen zur Luftnummer verkommen würden..^^

s
Man sollte ggf. bedenken, dass es schon seine Richtigkeit hat wenn "min. 5% der Gesamtbevölkerung der Industrienationen" nicht allzuviel zu melden haben.

Menschenfresser wetzendie ..
Hat es denn seine Richtigkeit, das momentan weitaus weniger als 0,1% der Erdgesamtbevölkerung die Fäden in der Hand halten ?

Außerdem sollte man das mindestens nicht überlesen....

 [user:22478]

scarygary&the staircase ko..
mit provokation kann man wenigstens n bisschen was erreichen. es reicht aber nicht wenn eine person alleine provoziert, je mehr desto besser.

politischer flashmob ist das thema^^

Proletheus
ich denke da an das fliegende Suizidkommando der judäischen Volksfront "Denen haben wir's gezeigt!"

 [user:16869]

Proletheus

 [user:2981]

walter
Zu ändern gibt es fast nichts...

aber, nur fast.


Quelle: ~Trinacria~


Dem stimme ich voll zu, sehe die Möglichkeiten aber weit aus größer:

Es gibt so vieles was man ändern kann, wenn man es nur möchte. Glaube und Wille kann Berge versetzen.

Man muss sich nur gedanklich davon frei machen, die Welt in einem Zug verändern zu können. Viele kleine Schritte führen ebenfalls zum Ziel, man muss sie nur gehen. Man kann sogar auch mal einen Fußlänge zurück weichen oder vom geraden Weg abbiegen, hauptsache man macht im Anschluss wieder zwei Schritte vorwärts.

Aber das Ziel niemals aus dem Auge verlieren.

 [user:2981]

kingston-yard der liebeskr..
hm... gut dann schreib ich doch was.

ALSO vorweg muss ich sagen, das ich vom politischen system der partein nichts halte. meine wahlberechtigung werde ich in den nächsten jahren mit gutem gewissen sicherlich nicht einlösen gehen.

viele sagen zwar immer, ja wenn du net wählen gehst, gibst du automatisch deine stimme den falschen. ja und wenn alle die falschen sind? die ganzen partein sind doch nichts weiter als selbstverliebte und von ihrer ideologie überzeugte grüppchen in den es nicht darum geht, sie wollen was fürs volk tun, nein erstmal muss sich das volk ihnen anpassen und dann kann unter umständen geholfen werden.

nicht jeder sieht das so und das ist auch gut so. find es auch gut das leute wählen gehen, noch viel besser find ich es aber wenn leute sich mit der politik aus eigenem interesse mehr auseinander setzen, denn diese leute wollen etwas bewegen, sie wollen helfen.

für mich ist das parteinsystem schlichtweg ne sackgasse und eine politisch korrekt ealternative habe ich nicht, damit kann ich nicht bieten.

was ich aber für eine gute möglichkeit halte um etwas zu bewegen, wäre bei den nächsten größeren wahlen..hm viell. landtagswahlen oder so, einen wahlboykott, denn wenn alle weiterhin wählen gehen, denken die politiker doch, sie machens schon richtig. dem ist aber nicht so und warum sollte ich mich genötigt fühlen einen von den zu wählen wenn ich doch mit keinem so richtig zu frieden bin bzw. nicht sehe das er sie oder die partei sich bemühen!

mein ehemaliger gemeinschaftskundelehrer hatte mal ne echt gute idee wie man partein etwas aufmischen kann:

kann man sich mit einer bestehenden größeren partei, grüne, pds, fdp oder auch die ganz großen etwas anfreunden, ist es eine möglichkeit dei partei etwas aus der jugendsparte herraus umzukrempeln.

so sind die jugendabteilungen der vereine äh ich mein partein meist noch untergliedert in einzellne regionen und wirklich gut besetzt mit führungskräften wohl auch nicht. hat man ein paar kumpels und tritt gemein dort ein und alle versuchen einen der jungs etwas höher zu bringen dann hat man dort gute aufstiegschanchen so soll es wohl in berlin schon eins zwei mal pasiert sein und von dort aus kommt man ohne weiteres in schon gehobenere positionen der partei, wer dann nich etwas wissen, charme und ergeiz mit bringt der kann sich dort versuchen.

wie gesagt für mich wärs nix mein politisches system ist der glaube, die hingabe zu gott und rechtschaffenheit und ehrlichkeit, wirkliche liebe und strebsamkeit nach frieden sind meine ziele und das kann mir keine partei bieten.

nennt mir jetzt bitte keine partei wie du cdu oder andere partein die sich "gott" auf die fahne geschrieben habe, die sind dem teufel näher als gott, sind wie ein herz aus hass das von liebe spricht wenn ihr versteht was ich meine.

hoffe etwas einblick in meine sichtweise gegeben zu haben. wollte niemanden angreifen viell. nur etwas nachdneklich machen.

liebe und frieden sei mit euch, gottes segen. *grins*

littlefirefairy
Sozialistisch Alternative


...Würde ich persönlich empfehlen, bin Mitglied der belgischen Schwesternpartei..
Edit: warum geht das nicht...
Jetz Aba

muh?!
.

 [user:2981]

littlefirefairy
uhh.... Geburtenkontrolle *ohje* *ohrzu+*

Zwürfel - Rated R
viele sagen zwar immer, ja wenn du net wählen gehst, gibst du automatisch deine stimme den falschen. ja und wenn alle die falschen sind?


Dann wähl ungültig!

Wenn du zur Wahl gehst, einen leeren Stimmzettel abgibst, zählst du wenigstens zur Wahlbeteiligung, so dass Parteien wie die NPD weniger Prozente bekommen.


Menschenfresser wetzendie ..
so neue posts nur kurz überflogen bin auch gerade ein wenig in eile, daher:


Ich denke auch das es richtig ist, nicht wählen zu gehen um allgemeinen Missmut kundzutun.


Das denke ich nicht,d a es auch als Faulheit oder Desinteresse gewertet werden kann, ich würde eher eine ungültige Stimme abgeben, das zeigt, dass man immerhin interesse hat, aber die eigene Meinung ind er Auswahl nicht vertreten ist.

otto
viele sagen zwar immer, ja wenn du net wählen gehst, gibst du automatisch deine stimme den falschen. ja und wenn alle die falschen sind?



Dann wähl ungültig!

Wenn du zur Wahl gehst, einen leeren Stimmzettel abgibst, zählst du wenigstens zur Wahlbeteiligung, so dass Parteien wie die NPD weniger Prozente bekommen.




genau das wollte ich auch gerade empfehlen.
denn mit einem ungültigen zettel wählen zu gehen ist auf jeden fall sinnvoller als gar nicht zur wahl zu gehen.
mit dem nicht-hingehen signalisiert man desinteresse, aber mit einem ungültigen wahlschein zeigst du das du zwar bereit und gewillt bist zu wählen, das dir allerdings keine der angebotenen wahlmöglichkeiten zusagen.

ich habe bei der letzten wahl meinen stimmzettel dazu benutzt, um meinen missmut über die derzeitige politik der verschiedenen parteien zum ausdruck zu bringen.

das hat zwar eh keiner gelesen, aber das wichtigste ist das es mir dabei besser ging und meine stimme ungültig war.

 [user:2981]

Proletheus
Leider wählen zu wenige ungültig als dass es in der Wahlstatistik in der Flimmerkiste auftauchen würde. Auf sich aufmerksam machen kann man deshalb durch ungültig wählen bisher nicht, geschweige denn den Parteien einen Denkzettel verpassen - das wäre erst der Fall, wenn durch eine Gesetzesänderung allen Parteien finanzielle Einbußen drohen, wenn zu viele Wähler nicht oder ungültig wählen.

otto
Auf sich aufmerksam machen kann man deshalb durch ungültig wählen bisher nicht, geschweige denn den Parteien einen Denkzettel verpassen



trotzdem noch die beste alternative zu gar nicht wählen gehen bzw. das kleinste übel wählen.

Cyan
Das Problem liegt wohl darin , die verschiedenen Interessen der verschiedenen Menschen / Gruppen unter einen Hut zu bekommen.
Klar ist es so , daß diejenigen mit viel Geld ,etc. ihre Vorstellungen in weitaus höherem Maße umsetzen können , als der kleine Kiffer , der sich Gedanken über die Ungerechtigkeiten in dieser Welt macht.

Aber so war es schon immer und zwar meist noch schlimmer als heute ; und Gejammer sowie Träumereien von einer besseren Welt helfen nicht viel weiter.

Ich empfinde Situationen wie in Deutschland trotz aller Kritikpunkte trotzdem als große Errungenschaft menschlicher Kultur. (lacht mich ruhig aus ... *g*)
Bevor man gegen das gegenwärtige System vorgeht , sollte man ein besseres und besser funktionierendes System "in der Tasche" haben.

Klar : durch die Globalisierung gerät vieles ins Wanken , und diejenigen mit Geld und Einfluss sind natürlich die Ersten , die die neue Situation zu ihren Gunsten nutzen.
Aber wie schon immer gilt : wenn der kleine , einzelne was ändern will , so muss er was tun : Sich konkrete Ziele setzen , diese verfolgen , andere Menschen für sein Tun begeistern , sich organisieren , etc...
Und gerade heute sind die Voraussetzungen dafür doch bestens.

walter
denn mit einem ungültigen zettel wählen zu gehen ist auf jeden fall sinnvoller als gar nicht zur wahl zu gehen.


Wer nicht wählt, obwohl er wahlberechtigt ist oder bewusst seinen Wahlschein so ausfüllt als dass er ungültig wird, stärkt diejenigen welche er ansonsten niemals wählen würde.

Denn diese mobilisieren Ihre Wähler.

Warum gewinnen denn im Osten ständig die rechten Parteien. Weil diese straff durch organisiert sind, ihre Wähler teilweise sogar abholen lassen, zum Wahllokal fahren und wieder zurück bringen, sogar von Vergütungen ist schon die Rede, da die Differenz für die Stimmenvergütung gem . Wahlgesetz und Zahlungen an die Wähler immer noch lukrativ genug ist.

Und auf der anderen Seite die sogenannten Protestwähler meinen, sie sind besonders intelektuell, wenn sie einen Stimmzettel ungültig kreuzen, am Wahlsonntag lieber im Biergarten und am Grill sitzen bleiben anstatt einem Grundrecht nachzukommen, obwohl es ja sogar kostenlose Briefwahl gibt.

Ist wie das Alphatelefon in Münster: Schreib Dich nicht ab

Wäre in meinem Wahlkreis bei der letzten Kommunalwahl nicht eine lächerliche Wahlbeteiligung von gerade 36 % gewesen wäre die NPD mit Sicherheit nicht im Stadtrat.



 [user:11873]

macrocosmic
walter, ich denke, Du schmeißt zwei verschiedene Dinge in einen Topf.
Dies:
Wer [...] bewusst seinen Wahlschein so ausfüllt als dass er ungültig wird
ist ein anderer Schuh, als jenes
Wer nicht wählt, obwohl er wahlberechtigt ist [...] am Wahlsonntag lieber im Biergarten und am Grill sitzen bleiben

Das in Post #1016290 beschriebene Verhalten ist das einzig richtige für Wahl/Politikverdossene, die trotzdem ihre Grundrechte nicht übern Jordan werfen wollen.

edit: ist diese übern-Jordan-Formulierung heutzutage eigentlich noch politisch korrekt? :/

otto
Wäre in meinem Wahlkreis bei der letzten Kommunalwahl nicht eine lächerliche Wahlbeteiligung von gerade 36 % gewesen wäre die NPD mit Sicherheit nicht im Stadtrat.



du weisst aber schon das zu den 36 % wahlbeteiligung auch die ungültigen stimmen gezählt werden ?

die restlichen 64 % sind ausschliesslich leute die gar nicht zur wahl gegangen sind.

btw. wähle ich lieber ungültig als widerwillig eine partei zu wählen mit deren programm ich mich keineswegs identifizieren kann.

walter
macrocosmic

Nein, ich werfe keine zwei verschiedenen Dinge zusammen.

Ich finde es sogar noch schlimmer, einen ungültigen Wahlzettel abzugeben als gar keinen.

Und ein ungültiger Wahlschein zählt eben genau nicht mit. In keiner Statistik, höchstens in der Analphabetenquote, eben für solche welche überall nur drei Kreuze machen.

Edit: Sorry, habe eben nachgesehen, er zählt in der Wahlbeteiligung doch mit

otto
Durch die Entscheidung, nicht wählen zu gehen, schenkt mensch den meistgewählten Parteien seine Stimme, da die Sitze im Bundestag nach Prozenten verteilt werden. Das heißt, wer am meisten Stimmen hat, der bekommt die meisten Sitze. Die Nichtwählerschaft fällt hier weg und wir in der Statistik nicht erwähnt. Des weiteren bekommen die einzelnen Parteien für jeden Prozentpunkt eine Wahlkostenrückerstattung. Daher bekommt eine Partei bei geringerer Wahlbeteiligung mehr Kosten zurück, was vor allem für Parteien mit geringer Wählerschaft sehr positiv ist. Im Gegensatz zu Wahlboykott ist ungültig Wählen sehr von Vorteil. Die Zahl der ungültigen Stimmzettel muss in der Wahlstatistik erfasst und genannt werden. Jede ungültig Stimme nimmt zudem den einzelnen Parteien Prozentpunkte weg und es werden weniger Kosten zurück erstattet. Das ungültig Wählen ist zu dem der Ausdruck von Nichtzustimmung und Unzufriedenheit des vorhandenen Staatssystems.


quelle: http://www.trend.infopartisan.net/trd0805/t210805.html

edit: habe nicht gesehen das walter seinen beitrag editiert hatte während ich diese infos rausgesucht habe.

kingston-yard der liebeskr..
wollte nur kurz anmerken das man mich viell. etwas falsch verstanden hat. denn mit einem ungültigen wahlzettel zeige ich ja, das ich das parteinsystem zwar beführworte nur mit dne partein net zufrieden bin. ich bin aber weder mit den partein noch mit dem gesammten system zu frieden.

klar hab ich kein besseres system so gleich im petto aber dennoch warum sollte ich mit meiner wahl ein system unterstützen welches ich nicht beführworte? *???*

s
Sehr interessant, allgemeine Ratlosigkeit.
@flashmob Exakt, z.B. so (Vertrauen etc.). Klick wer sich auf Kapital und Medien angewiesen fühlt.
@0,1% They rule oder wie? :D

 [user:14681]

Proletheus
warum sollte ich <zitat>mit meiner wahl ein system unterstützen welches ich nicht beführworte?

Du hast meine Stimme *zwinker* *abrock+*

 [user:2981]

Dabby
Das einzige was wir wählen dürfen ist, wer die nächsten Vier Jahre über uns bestimmen darf. In Gebieten wie z.B. Gesetze haben wir doch (so weit ich weiß) gar kein Mitrederecht! Ich finde die Regierung sollte mehr auf die Bürger eingehen und ein Mitrede recht einführen so das nicht nur Politiker entscheiden. Ich finde die Regierung sollte ais einem Sitz besetehen in dem einige experten auf dem Gebiet sitzen und ein paar otto-normal-verbrauchern!

Arthur Dent
Zum Thema "ungültig Wählen" versus "nicht wählen":

Stimmenthaltung = Nichtwahl

Eine Stimmenthaltung und eine ungültige Stimmabgabe haben beide den gleichen Einfluß auf das Wahlergebnis (nämlich keinen). Nur in Ausnahmefällen (Landtagswahlen in Berlin und Saarland) gilt für die Berechnung der 5%-Hürde die Zahl der abgegebenen statt der gültigen Stimmen und könnte so einen marginalen Einfluß haben.
Statistik
In der amtlichen Wahlstatistik werden ungültige Stimmen explizit aufgeführt. Das ist es aber auch schon. Es wird aber nicht festgehalten, warum die Stimmt ungültig sind, ob es dem Wähler zu kompliziert war und er aus Unkennntnis keine gültige Stimme abgegeben hat, er sich enthalten will, oder er gar Protest ausdrücken will.

Es gibt auch kein Feld auf dem Stimmzettel, um den Grund seiner Wahlenthaltung anzugeben oder anzukreuzen. Sprüche auf dem Stimmzettel sehen auch nur die Wahlhelfer vor Ort.
Wer nicht wählt, wählt die Großen
Auch wenn immer gesagt wird, wer nicht wähle, wähle extrem, von der Nichtwahl profitieren alle Parteien proportional zu ihrem Stimmenanteil, d.h. vor allem die großen Parteien CDU und SPD.


Quelle: http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html