Studiengebühren, der Anfang vom Ende?
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SigurRos |
Ich hoffe ihr habt teilweise mitbekommen, dass extra Gebühren für das Studium eingeführt werden sollen!
Leider sind die Studiengebühren so hoch, dass jeder, der sich die Gebühren durch seine soziale und finazielle Stellung nicht leisten kann, mit einem starken Schuldenberg ins Berufsleben einsteigt! Hinzu kommt, dass von den neuen Studiengebühren die Universitäten keinen Cent sehen! Alles geht also in die Länderkassen! Nehmen wir Hamburg als Beispiel, so haben manche reiche Leute ein Einkommen, dass so hoch ist, dass man mit einer leicht erhöhten Steuer den ganzen Bildungshaushalt in Hamburg decken könnte! Dabei ist die Bildung in einem Staat am wichtigsten! Nicht im Ausland,in den Krisenregionen muss für unsere Sicherheit gesorgt werden, sondern bei der Bildung im eigenen Staat! Wenn diese vernachlässigt wird, haben wieder gefährliche poltische Bewegungen Futter gefunden! Und schließlich steigt die Kluft zwischen Arm und Reich! Wie lange geht dies noch gut? Ist es der Anfang vom Ende unseres Sozialstaates? Was sagt ihr dazu? PS: Habe kein ähnlichen Fred gefunden! Falls einer vorhanden ist, dann löscht ihn ruhig! |
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Zwürfel - Rated R |
Bei uns (also in Schleswig-Holstein) wird sich das wohl am 20.02. entscheiden...CDU will ein gebürhenpflichtiges Erststudium, SPD ist dagegen (wie lange das anhält, ist dann die nächste Frage...).
Grundsätzlich aber bin ich gegen Studiengebühren. Bildung ist ein sehr hohes Gut, dass jedem offen zugänglich sein muss! Weiterhin sind die 500€ Semestergebühr, die momentan im Gespräch sind, ja bei weitem nicht ausreichend, um eine gute finanzielle Versorgung der Hochschulen zu erzielen. Mittelfristig soll sich das wohl so auf 2.500€ pro Semester einpendeln. Ein weiteres Problem sehe ich übrigens darin, dass im Länderhaushalt dann noch weniger im Bildungsetat auftauchen wird. Die Studenten zahlen ja für die Hochschulen, da muss das Land nicht mehr so viel geben. Wenn es dazu kommt, dass einige länder Studiengebühren einführen und andere nicht, dann werden die Hochschulen ohne Gebühren überfüllt sein und ein sinkendes Niveau aufzeigen, während sich die gebührenpflichtigen Hochschulen zu den sogenannten Elitehochschulen entwickeln werden. Weiterhin wird es ja darauf hinauslaufen, dass immer mehr Bachelor- (und ggf.Master-) Studienengänge eingeführt werden. 3 Jahre Studium bis zum Bachelor und dann ab ins Berufleben. Schon jetzt gilt der Masterstudiengang als Zweitstudium und ist somit in einigen Ländern (z.B. Hessen) schon kostenpflichtig. Dadurch erhalten wir schlechter ausgebildete Akademiker und das kann nicht das erstrebte Ziel sein. (Die Bachelordiskussion ist zwar eine andere, aber mit Studiengebühren würden die Alternativen mit der Zeit gänzlich schwinden, denn wer studiert länger, wenn er dafür bezahlen muss?) |
[user:4149] |
Otto Natter |
Als ich im Oktober 2004 zu studieren angefangen hab, gingen diese ganzen Diskussionen gerade los, ständig waren Demos, Streiks etc.
Zunächst war ich schon ganz schön geschockt, von den Kosten, die da evtl. auf uns zukommen. Auch habe ich mich aufgeregt, dass wie hier schon erwähnt, die Kohle gar nicht an die Unis direkt geht.
Allerdings habe ich mir auch nochmal Gedanken darüber gemacht, und bin auf einige ndere Aspekte gestossen. Z.B. hab\\\' ich mir überlegt, dass das mit den Studiengebühren in vielen anderen Ländern noch nie anders war, wer studiert denn z.B. in Südamerika, Afrika oder Mittelamerika? Und selbst in Nordamerika studieren nur reiche,bzw. sehr gute Schüler an ner guten Uni. Und in einigen dieser Länder kostet der Spaß weit mehr als 500€ im Monat. Und meines Wissens gibt es in wenigen Ländern solche Unterstützungen wie Bafög o.ä. Dort studiert halt echt nur der Teil von Leuten, die wirklich interessiert sind (+ natürlich so einige Papa-Kinder, dies sich halt leisten können). Wie siehts bei uns aus? jeder hat eigentlich die Möglichkeit zu studieren, der ABI oder Fachhochschulreife hat. Die Uni (zumindest meine) ist voll von Leuten, die einfach studieren, weil sie nicht wissen, was sie sonst machen sollen (das ist bis zu einem gewissen Grad auch verständlich, bei der Ausbildungslage momentan), und nehmen so vielen Leuten evtl. den Platz weg, die zwar gerne etw. bestimmtes studieren würden, aber wegen des NC\\\'s nicht reinkommen. Und der wird nach Nachfrage auf die Plätze erhöht. Ich selbst habe einen Kommilitonen, der im 17 Semester ist und sagt, er hat nicht vor, bald aufzuhören, denn er studiere nicht um einen tolln Job zu bekommen, sondern nur für seine Bildung, weils ihn interessiert was er studiert. Er hat im ersten Semester Portugiesisch angefangen, kam nachn paar Wochen nicht mehr, im 2. Semester das selbe und dieses Semester kommt er auch nur noch ins LitWi-Seminar. Sorry, aber bei solchen Leuten versteh ichs absolut, wenn sie bezahlen sollen! Es ist ja auch nicht so, dass die einfach jedem fett Kohle abzocken einfach so, ich habe z.B. laut diesem komischen Studienguthabensgesetz 12Semester Zeit( Regelstudienzeit 8 Semester) und muss erst danach bezahlen. Dass es nicht jeder in der vorgegebenen Zeit schaffen kann ist klar( ich werde sicher auch mehr als 8 Semester brauchen ), aber 12 Semester sind immerhin 6 Jahre.Ich persönlich will überhaupt nicht länger studieren, was aber auch damit zusammenhängt, dass ich einfach nicht mit 30 (nja, soo viel jünger werde ich leider nicht sein) das Studium beenden will, dann nach einiger Zeit evtl. nen Job hab, bis ich dann richtig drin bin, bin ich ca. 35...na denn gut Nacht, hatte noch bischen was vor im Leben...
Und nochwas zu den Kosten direkt,es ist ja so, dass sowieso ein grosser Teil der Studenten Bafög bekommt und das wird natürlich bei diesen Studiengebühren dann erhöht! Ich kenne so viele, die sich über evtl Gebühren aufregen, aber ein Auto haben (natürlich nicht alt!), ständig shoppen gehen etc. irgendwo macht das für mich keinen Sinn
Nja, trotz allem hoffe auch ich, dass es nicht allzu übel über uns kommt...
Und wie finanzierst Du das
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[user:11618] |
Baghira |
im prinzip schließe ich mich peterles meinung an, dass studiengebühren sinnvoll sind, solang die gelder an den unis bleiben. so könnte man tatsächlich die studienzeiten verkürzen, was dann im gesamten wieder billiger werden würde. denn wenn man es mal von der rein finanziellen seite betrachtet, nehmen die gebühren nur ein fünftel der kosten für ein studium ein. überlegt mal, wieviel kohle es im monat kostet ein zimmer/appartment, nahrung, kleidung etc zu bezahlen und was da 500-1000 euro pro semester bedeuten.
natürlich kann es aber nicht angehen, dass mit den geldern andere löcher gestopft werden, denn bsp. ausbildung: da hat das schulgeld den direkten sinn die qualität der lehreinrichtung zu sichern, sei dass nun von der ausstattung her oder auch auf ein angemessenes schüler- lehrer- verhältnis bezogen. noch ein wort an alle nrw-ler: bei den kommenden landtagswahlen schön das kreuz weit entfernt von der cdu machen gell.. ;) |
[user:10752] |
Otto Natter |
Wenn dem so ist, bekommst Du doch sicher Bafög oder?
Aber leider hat man durchs Bafög ja leider auch Schulden
Und immer dran denken: Und nicht immer wenn es regnet wird man nass! ![]() |
SigurRos |
word und Leute, dass Geld geht nunmal, wie es jetzt geplant ist, nicht an Die Unis!!!! Und so läuft das nicht! Ich werde wohl oder übel Deutschland verlassen!
word Ich will mit dem Studium Abfang Oktober anfangen, doch Die Gebühren und das ganze Bildungsgeschwürr in Deutschland, nimmt mir jegliche Lust... word Wir haben in deutschland schon eine sehr niedrige Geburtenrate! In Frankreich sieht es schon anders aus, dort ist mehr umsonst! Nach dem Studium verschuldeter Familiengründer.... Neee! |
[user:10752] |
[user:356] |
[user:4149] |
Sven |
Selbiges Argument habe ich auch schon an anderer Stelle vernommen. Mich interessiert, wie man auf diese Schlussfolgerung eigentlich kommt. Vorausgesetzt die Gebühren gelangen in die richtigen Kanäle, dann soll sich durch die dadurch verbesserten Studienbedingungen automatisch die Studiendauer verkürzen? Ist das nicht eine Milchmädchenrechnung?
Das war das Bundesverfassungsgericht, nicht der BGH. Im übrigen hat das BVerfG doch lediglich entschieden, dass eine Erhebung von Studiengebühren Ländersache ist und nicht im Kompetenzbereich des Bundes liegt. Falls es also durch die uneinheitliche Regelung der Länder und die damit einhergehenden ungleichen Lebensverhältnisse tatsächlich zu massiven Studentenwanderungen in gebührenfreie bzw. -niedrige Länder kommen sollte, könnte der Bund in die Gesetzgebung wieder eingreifen. Prinzipiell sage ich nicht Nein zu Studiengebühren. Sie dürfen nur keineswegs zu sozialen Hürden führen, die ärmeren Menschen ein Studium erschweren oder von vornherein verhindern und dadurch eine Zweiklassengesellschaft begünstigen. Bevor man also über die Höhe von Studiengebühren diskutiert, sollte man besser sozialverträgliche Gebührenmodelle erschaffen. Dazu würde zum Beispiel eine Ausfallbürgschaft zählen, welche der Staat (oder besser noch die Länder selbst) dann leisten muss, wenn der Hochschulabsolvent nach dem Studium keinen Job findet. |
Baghira |
darf ich mal fragen, wie du das machst? ich kenne niemanden, der mit so wenig kohle pro monat über die runden kommt. ich gehe davon aus, dass man ca 200-250 (inkl nk) für seine bude zahlt (in manchen städten mögen die preise sogar noch darüber liegen), dann nahrungsmittel, strom, internet und telefon, waschsalon (für viele), kleidung kommt individuell dazu, sind meine schuhe endgültig im arsch und ich brauch neue, sind da locker mal mind. 50 euro weg, dazu kommen evtl bücher und andere dinge, die anfallen, womit wir bei einer ungefähren gesamtsumme von 450-500 euro im monat sind. da das jetzt sogar noch relativ großzügig gerechnet ist, kommt das mit dem 5tel meiner meinung nach hin. das alles heißt ja noch gar nicht, dass ich die studiengebühren gut heiße, schon gar nicht unter diesen bedingungen und auch domys argument kann ich nur unterstreichen, ich selbst habe auch 2 brüder, die ebenfalls studieren bzw. werden (der eine macht jetzt abi). nichtsdestotrotz muss man berücksichtigen, dass die idee der studiengebühren nicht verkehrt ist und in vielen anderen ländern schon lange die regel sind. mehr wollte ich damit gar nicht sagen.
das halte ich für ein wenig übertrieben.. wenn ich mein studium in 10 semestern durchziehe, was ja machbar ist, wenn ich das geld nicht nebenher verdienen muss, habe ich am ende zwischen 5 000 und 10 000 euro schulden, je nachdem wie hoch nun die gebühren in meinem land sind (ok, sie sollen ja langfristig durchaus auch noch höher gehen, aber warten wir das erstmal ab). wenn ich nun anfange zu arbeiten und als akademiker ein nicht gerade unerhebliches gehalt bekomme, kann ich meine schulden in ungefähr 2-3 jahren abgearbeitet haben. also in der hälfte meiner studienzeit. und mal zum thema familiengründung.. es gibt immer noch sowas wie kindergeld, womit die leute heute auch auskommen müssen (wie angemessen oder nicht ist ein anderes thema) und sollte ich soweit gehen wollen, dass ich ein haus kaufen/bauen/was auch immer will, dann muss ich eh nen kredit aufnehmen. edit: ich hab mich da n bisschen unglücklich ausgedrückt. ich meine damit, dass heutzutage die wenigsten ihr studium in der vorgegebenen mindest- oder regelstudienzeit beenden, sondern eher 2, 3, 4 semester 'langsamer' studieren und daran würde sich denke ich schon was ändern, wenn man für seine trödelei auf einmal bezahlen muss. |
Sven |
[user:4149] |
Zwürfel - Rated R |
Word! Es ist z.B. so, dass in England fast nur noch Assistentenim Bereich Mathematik eingestellt werden, die in Deutschland promoviert haben! Der Abschluss in England zählt scheinbar sogar in England nicht mehr viel... Abiturienten in Deutschland haben im Bereich Mathematik häufig eine bessere Ausbildung als Studenten in den USA, die schon wenige Semester studiert haben... Und nur weil es in anderen Ländern Studiengebühren gibt, ist das ja noch lange kein Grund Studiengebühren einzuführen. In anderen Ländern gibt es auch die Todesstrafe... |
Otto Natter |
Natürlich ist es kein Grund!Ich wollte damit nur zeigen, dass man das irgendwie schon hinkriegen kann! Wie schon gesagt, ich befürworte die Gebühren auch <b>nicht !Es sollte nur sowas wie ein Denkanstoss sein! Zum letzten Teil deines Posts wollt ich ja eigentlich nix sagen, weil aber nun doch: in denen von mir aufgeführten Ländern gibts keine Todesstrafe mehr, ausser natürlich in Bushlandia...
Ach ja wg den Ländern:
Ok, dann von bleiben wir eben in Europa: GB, P,E,A,I nur um einige zu nennen
und
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Baghira |
1. kriegt nicht jeder n platz im wohnheim und muss entweder in ne wg oder eben ne 1z-wohnung ausweichen und 2. hab ich das bsp. der schuhe nur aufgeführt, um zu verdeutlichen, dass es ab und an summen zu begleichen gibt, die über das normale limit schlagen. so z.b. auch ne neue jacke/mantel für den winter (man könnte diese beträge jetzt natürlich auch aufs jahr verrechnen).klar kann man sich mal n t-shirt leisten, aber die ausnahmen bestätigen ja die regel.. will das aber gar nicht weiter vertiefen, sind uns ja im grunde auch einig ;) |
Zwürfel - Rated R |
Die Todesstrafe war ein überspitztes Beispiel. Eigentlich wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass man in andere Länder kucken sollte, aber dann eben überlegen muss, ob man Regelungen übernimmt oder nicht, denn
Ich habe auch nicht gesehen, dass du dafür wärst. Hab dich, hoff ich, schon ganz gut verstanden. Ich möchte keine Bildungselite durch Kapital haben. Der großen Masse wird eine gute Ausbildung versperrt, das Kapital darf studieren. Der Blick in die USA sollte für uns eher ein mahnendes Beispiel sein. |
[user:10752] |
Otto Natter |
Das Problem ist, dass ich und anscheinend auch Du zu wirklichen Ausnahmen zählen und sich mehr oder weniger selbst versorgen müssen. Bei den meisten meiner Freunde (und auch bei vielen Kommilitonen) wirds so gehandhabt, dass die Eltern wenigstens die Miete und Semesterbetrag bezahlen, wenn nicht sogar Extrageld zustecken, fürs Essen z.B. Und wie ich oben schon erwähnte
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xmas |
ich muss einfach mal Luft ablassen..
BRD ist jetzt schon eines der EU-Länder mit dem geringsten Prozentsatz an Unterschicht-Kindern unter der Studierendenschaft; das finde ich erstaunlich; schliesslich ist immerhin das Studium in BRD kostenlos. möglicherweise hat das was damit zu tun, dass ein Hochschulstudium in unteren Schichten nicht als ein positives Element der Lebensplanung angesehn; hat Studieren einen schlechten Ruf? aber zum Thema Unterschicht: also ich komm aus der Mitelschicht und hab nun nen kleinen Unijob. dh den Grossteil meiner Lebenshaltungskosten bestreiten meine Eltern und eigentlich ist es jetzt schon ziemlich knapp. 500 Öre pro Semester (die HRK findet auch mehr in Ordnung) würden wohl bedeuten, dass ich in den Semesterferien keine unbezahlten Praktika oä machen kann, sondern einem anderen Menschen den Arbeitsplatz wegnehme, weil ich Dank meines Studiendenstatus billiger bin. . Schlüsselqualifikationen, Lebenslauf, Engagement.. es wird gerade nen bisschen viel von uns Studierenden verlangt. schlagt doch mal eine dieser PropagandaZeitungen wie Unicum, Audimax oder Unispiegel auf. (die wurden übrigens vom Deutschen Pressereferat wegen fehlender opitischer Differenzierung von Information und Werbung gerügt) da stehts was man alles können muss, gemacht haben muss. yeah, die Consultingbranche boomt; machen Sie doch ein Praktikum bei McKinsey, Versicherung sucht Juristen, MarketingManager bei Jägermeister etc. und verdienen Sie das grosse Geld. Seitenweise Anzeigen von privaten Universitäten: WHU Koblenz; Master of Business-Administration, in 6 Tagen japanisch lernen, Jobmessen besser, jünger, mehrsprachig (asiatische Sprachraum bevorzugt), hochqualifiziert, mit Doktor aber unter 22, gutaussehend, soft skills. das ist doch ne Riesengrosse Verarsche: ich kenn genug JuristInnen und BWLerInnen ohne Job. und die, die einen haben sitzen auf dem Schleudersitz.. doof sind die alle nicht. wofür brauchen wir Menschen die Geld verwalten, wenn bald nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung vermögend ist? was macht der Rest? warum scheuchen sie einerseits Studierende in 6 Semestern durch die Universität - was sollen wir auf dem Arbeitsmarkt? vielleicht ne Weiterbildung durch die örtliche Agentur für Arbeit verordnet bekommen? das Studium wird nicht mehr auf die Rente angerechnet, die Lehre is bescheiden, die Aussichten beschissen und dann wagt es mir son Prof. Dr. CSUSeniorenVorsitzender durch Radio zu erzählen, dass deutsche Studierende einfach zu spät in den Arbeitsmarkt eintreten und sie zu wenig Kinder bekommen.. wie soll denn da die Rente aufrecht erhalten werden? - jetz abgesehen davon, dass er es anscheinend in 6 Semestern Studium zum Professor geschafft hat.. hab ich nicht ein Recht auf Zukunftsangst? wo soll ich mein Kind denn unterbringen, wenn ich eins hab und nebenher arbeiten muss? von was soll ich seine Rente zahlen? die ganze Welt bewundert BRD, weil die Orchester und Theaterlandschaft einzigartig ist. Kultur wird abgebaut.. die ganze Welt lacht über PISA und Brd.. und was machen wir? stellen weniger Lehrer ein und evaluieren und evaluieren ohne je Schlüsse zu ziehen. Elite ist nicht die Rettung; etwas kann ja auch nur desswegen höher stehen, weil die Umgebung abgesenkt wurde. wer kommt eigentlich auf die hirnrissige Idee zu behaupten, es gäbe eine direkte Kausalität von positiver Leistung durch Verkürzung der Studienzeit und Bezahlung? Bildung als Dienstleistung.. noch nich ma die politische Rhetorik gibt sich keine Mühe zu verschleiern, was aus dem Recht auf Bildung geworden ist: etwas, dass man sich leisten muss. Langzeitstudierende tun niemandem weh. wenn die nicht in Vorlesungen sitzen, dann verbrauchen sie auch keine Ressourcen. das Semesterticket kriegt keiner geschenkt, das das nicht mit öffentlichen Geldern zu tun hat, sondern zumeist das Ergebnis von eines Vertrages zwischen dem ÖpNV und dem Asta oder Studierendenwerk ist. ausserdem müssen bereits ohne Studiengebühren viele arbeiten nebenher. (Geldsorgen sind übrigens kein Grund für ein Urlaubssemester) auch toll, dass die verfassten Studierendenschaft weitgehend platt gemacht werden mit.. wer hat noch Zeit für Engagement? kurz: also ich bin dagegen! |
Otto Natter |
sorry, aber ich hoff ma stark das das Sarkasmus oder sonstwas ist...
Schon mal drüber nachgedacht das viele Jobs nur von Studenten oder Ausländern angenommen werden, weil kein andrer sie auf Grund von niedrigen Löhnen nicht annehmen will??? Und immer dran denken: Und nicht immer wenn es regnet wird man nass! ![]() |
[user:10752] |
Otto Natter |
Ich weiß nicht auf was für Unis Ihr seid oder wa sihr für Freunde habt, aber ich kenne maximal 6 Leute die studieren und reich sind, alle anderen sind Mittelschichtler oder nichtmal das.( und trotzdem gehöre ich zu den wenigen, die keine bzw. wenig finanzielle Unterstützung von den Eltern kriegt) Ich finde Ihr übertreibt ein wenig.
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[user:10752] |
SigurRos |
word word Ich denke es wird Zeit, dass wir uns wieder mehr bewegen! Wir müssen wieder auf die Barrikaden steigen! Es kann ja wohl nicht sein, dass die damaligen 68er uns jetzt zum Teil alles verbauen wollen! Nur weil in voriger Zeit geschlammt wurde? Ich sage: Lasst es euch nicht gefallen! |
Pils |
Das Zauberwort in diesem Zusammenhang ist 'sozialer Filter', welcher schon nach der Grundschule anfängt und sich bis zum Studium tapfer hält. Es ist durch Studien erwiesen worden, dass zum Beispiel Arbeiterkinder eine um 50% höhere Leistung als Oberschichtskinder erbringen müssen um eine Empfehlung für das Gymnasium zu erhalten... |
[user:356] |
Fenian |
mhm, ich hab glück in nrw zu studieren, hier wollen sie es nicht einführen.
dann könnte ich mein studium vermutlich auch knicken, ausser mir studieren noch meine beiden schwestern und ich bekomm auch kein bafög. |
Pils |