Eva Herman
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Holunder Lehmann |
Was ist da eigentlich los mit Eva Herman? Meines erachtens werden einfach Aussagen ihrerseits aus dem Kontext gerissen und sie wird einfach in die braune Ecke gestellt. Würden die Leute mal zuhören, dann wüßten sie auch, was sie meint. Ich glaube auf keinen Fall, daß Eva Herman ein Nazi ist und würde gern Eure Meinung dazu hören. Infos dazu poste ich jetzt nicht, die kann man ja im Moment überall hören und sehen. Aber es ist doch wohl echt nicht wahr, wenn man Eva Herman in die Naziecke stellt, nur weil sie dafür plädiert, daß Kinder in den ersten drei-vier Lebensjahren bei der Mutter verbringen sollten. Jetzt mal echt , Leute. Wie arm ist das denn? Und Hitler hat nun mal ne Autobahn gebaut. Er hat auch den VW-Käfer in Auftrag gegeben (Kraft durch Freude-Fahrzeug). Und nebenbei: Er hat auch den Maschsee in Hannover zu verantworten. Also bitte, mal auf dem Teppich bleiben und die Kirche im Dorf lassen. |
Mo |
Ich hab das mit der Herman zwar nicht verfolgt, aber man kennt ja dieses "Oh mein Gott, Hitler das auch gemacht, du Fascho!"-Getue. Ich weiss nicht was sie genau gesagt hat, aber die Leute sind bei so was ja sehr empfindlich |
Z-ties |
Auch sehr übertrieben zwar find ich ihr frauen hinter den Herd gehabe total daneben.
Aber sie ist beiweitem nicht rechts. Das ist nur mal wieder auf irgendjemand rumhacken und ein opfer suchen das man kritieseren kann typisch Presse halt. Sie hat sich vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt und jeder müsste normal wissenw was damit gemeint ist und nciht irgendwelche, Schlagworte von ihr aus dem zusammenhabg reißen. Ich befürworte echt keinesfalls was sie sagt. Aber wenn men die reaktion von kerner gestern das war total überzogen. Am besten man sagt den namen hitler gar nicht mehr weil sich anscheinend viele dafür Schemen und das thema nicht ansprechen wollen. wenns dan doch jemand tut wie frau Herman ises gleich rechts. Aber ist auch blödsinn was sie da sagt mit die familienpolitik war besser... und die autobahnen waren soviel ich weiß auch nicht wircklich von hitler zumindest die ersten nicht |
Holunder Lehmann |
Nicht zugehört. Hat sie so nie gesagt. Autobahn - Klick |
macrocosmic |
Mir ist das Gelaber von/über Eva H. völlig egal.
Sieht aus wie eine clevere Büchervermarktung im Sommerloch. |
Z-ties |
"Ihre Thesen spalten die Nation in Erzürnte und Entzückte. In ihrem Buch fordert die Moderatorin: Frauen sollten ihre Karriere knicken, ihre Männer ehren und die Kinderschar vermehren."
Quelle stern okay naja das ist jetzt reine auslegungsache Versteh nicht warum sie immer so zweideutig redet oder zumindest nicht eindeutig redet. Kommt mir alles so zwiespältig vor was sie von sich gibt |
sour_mash |
Ich muss sagen, dass ich Eva Hermans Idiologie nicht vollkommen unterstütze, allerdings empfinde ich das Geschehen um sie und auch die ernsthaft üblen Unterstellungen als vollkommen haltlos.
Ihre Meinung mag ein wenig überholt klingen in der heutigen Zeit, und dass plötzlich eine Frau mit einem solchen berühmten und anerkannten Status einen Aspekt an der böööösen böööösen böööösen Vergangenheit Deutschlands schätzt, schockt natürlich erstmal einige. Aber wie Frau Herman gestern Abend bei Kerner schon selbst sagte, ist es ein Unding über unsere Vergangenheit zu reden. Geschweige denn etwas daran für gut zu befinden. Ein wunderschönes Beispiel dafür sind tatsächlich die Autobahnen die damals erbaut wurden, weshalb darf man dieses Format loben aber ein Anderes, wie die Stellung der Familie , nicht? In diesem Falle gebe ich also Frau Hermann recht. Die Alde Schreinemaker find ich scheiße - und das begründe ich einfach mal nicht ![]() |
Z-ties |
ja nur sie lobt immer nur und kritiesiert nichts an unserer Vergangenheit. Das ist das was mir komisch vorkommt.
Zumindest so weit ich das mitverfolgt habe |
teekessel-sensei |
Hitler hat doch nur die reichsautobahn-pläne adenauers wieder aufgegriffe.... |
Grenzwert |
... natürlich ist sie kein nazi - aber ich finde es immer schwierig, wenn man über "es war nicht alles schlecht" redet. natürlich war nicht alles schlecht. es ist niemals alles schlecht. aber was will man denn mit dieser aussage? es ist in jedem fall eine relativierung aller ereignisse dieser epoche, auch wenn nicht so gewollt. anstatt sich auf die familienpolitik des 3ten reiches zu berufen, hätte sie ihre eigene familienpolitik lieber unabhängig davon vermarkten sollen (was sie ja größtenteils auch tut). |
Mo |
Also, ich hab die Sendung nicht gesehen, aber bei SPIEGEL online stand :
Und ich weiss echt nicht was daran so schlimm sein soll
Mal davon abgesehen, dass es bloss publizistische Provokation ist |
Ixam |
is das doch alles nur so typischer medienhype gepaart mit dem "nazi-stock" im arsch...wenn ihr versteht, dieses übertriebene rumgehampel bei dem thema...eigentlich is das ganze höchstens ne fussnote wert |
Z-ties |
Grenzwert was gibts da zu gnickern |
xmas |
hab das nur kurz im Radio gehört und dachte bei mir: da hat der Kerner die verwirrte blonde Frau zum Sündenbock gemacht, damit ein paar Stammtisch-Spiesser auf ihre antifaschistische Gesinnung ein paar Gedecke kippen und ohne Gewissensbisse zur Tagesordnung übergehen können. ich bin überzeugt, dass das von vorneherein geplant war.
edits: wenn man man von der springerüblichen Position im Historikerstreit in der Einleitung absieht, steht ein sehr brauchbarer Artikel dazu bei Spiegel-Onlein und gewohnt konservativ-kritisch auch faz. |
Grenzwert |
Z-ties ... "die autobahnen sind von hitler" "nein, sind sie nicht!" "sind sie wohl!" ... |
teekessel-sensei |
aber dafür kontrollieren hitlers ufos die USA
scnr |
Z-ties |
okayyyy esht bisschn dummm was ich sagen wollte
die erste autobahn war nicht von hitler obwohl das viele glauben |
myra^^chichi |
Hilfe. Die Reichsflugscheiben kommen.
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*KalLi*KnAlLi* |
oh ich dachte sie heisst nun Eva Braun... ![]() |
Holunder Lehmann |
Sehr witzig. ![]() |
Mr Pink |
sry der war irgendwie zu offensichtlich um wirklich lustig zu sein |
s |
Eva Herman ist dumm und auch wenn es schwer fällt (mir zumindest), muss man bei dummen Menschen eben niedrigere Maßstäbe an die Sinnhaftigkeit und Verständlichkeit ihrer Aussagen anlegen. Sie ist nunmal gelernte Nachrichten-Ablese-Trine, wieso hat man sie überhaupt nach ihrer Meinung zu irgendwas gefragt bzw. andernfalls eine unerbetene Meinungskundgabe für diskussionwürdig befunden? Völliges non-topic und reines Gruseldeutschland das alles.
Nein, sie heisst doch Eva Hermangöring. ![]() |
Holunder Lehmann |
Naja, okay, bezeichnend auf jeden Fall. |
Chris |
OK, irgendwie scheinens ja doch alle lustig zu finden :-P
Was mich an ihrem Verhalten stört - und zwar ganz erheblich stört - das ist nicht die Frage, ob sie eine Meinung hat, aufgrund derer sie bestimmte Dinge gutheißt, die im Dritten Reich "in" waren. Das würde ich niemandem ankreiden. Obwohl es gefährlich ist, da es einen falschen (oder schlimmstenfalls: gewollten) Eindruck hinterlassen kann. In diesem Fall glaube ich ebenfalls nicht, dass man Eva Herman als Nazi bezeichnen sollte. Aber: es ist die ART UND WEISE, wie sie diese Dinge gesagt hat und sich anschließend um eine Klarstellung gewunden hat. Ihre Aussage, vieles am Dritten Reich ("z.B. Adolf Hitler") sei sehr schlecht gewesen, anderes aber auch sehr gut, läuft sarkastisch überspitzt, daruf hinaus zu sagen: "Hitler war schlecht, aber was er gemacht hat war oft gut". Völlig egal wie man zu der Frage nach dem Guten im Detail steht: Das zeigt völlige historische und soziologische Inkompetenz, denn es greift viel zu kurz. Mal angenommen, ich würde mich auf Hermans Seite schlagen und "die Wertschätzung der Frau [unter dem Nazi-Regime]" als "sehr gut" bezeichnen; dann müsste ich trotzdem anerkennen, dass diese so genannte Wertschätzung systembedingt war und im Dienste einer Sache stand (vorwiegend nämlich: der Produktion neuer Soldaten-Generationen). In diesem Kontext - und NUR in diesem Kontext - machte die entsprechende "Wertschätzung" bevölkerungspolitisch und volkswirtschaftlich für die Nazis Sinn. Natürlich ließ sich das ganze dann noch exzellent ideologisch verbrämen. Ohne diesen Hintergrund (der historisch übrigens umfangreich belegt ist) lässt sich diese "gute Sache" jedenfalls nicht betrachten - und das aus zwei Gründen: 1) Die Betrachtung nur einer Seite einer Medaillie kann legitim sein, die Vernachlässigung des Hintergrunds (und der Verzicht darauf, sich von diesem abzugrenzen) ist jedoch derart pauschalisierend, dass damit (gewollt oder ungewollt) geschichtsrevisionistischen Argumentationen in die Hände gespielt wird. 2) Diese Art der "Wertschätzung der Frau" wäre ohne besagten Hintergrund im Dritten Reich nicht lebensfähig gewesen, genausowenig wie sie in der heutigen Gesellschaft isoliert betrachtet volkswirtschaftlich lebensfähig wäre. Und damit löst eine solche Aussage bei allen geschichtsbewussten Mitbürgern Assoziationen zu genanntem Hintergrund aus. Man kommt praktisch nicht drumherum sich zu fragen: "Wie weit würde Frau Herman auch einen solchen oder ähnlichen Hintergrund gutheißen (oder zumindest billigend in Kauf nehmen), wenn hierdurch eine Grundlage für ihre geliebte Archao-Familie als Leitbild geschaffen würde?". Natürlich kann es bei heiklen Themen schnell passieren, dass man sich missverständlich ausdrückt oder ungewollte Assoziationen auslöst. Aber mit einer Klarstellung hätte man diese Frage aus der Welt schaffen können. Eine Klarstellung (die wirklich etwas KLARGESTELLT hätte) gab es aber nicht, stattdessen windiges Um-Die-Sache-Herumreden. Folglich unterstelle ich schlicht und ergreifend übelsten Rechtspopulismus. Ich unterstelle, dass Eva Herman bewusst mit dem Gedankengut kokettieren möchte, das sie partout nicht klarstellen will. Motive dafür gibt es genug: Aufmerksamkeit und Lob von ultrakonservativen (das klappt ja jetzt auch bestens) und die damit verbundenen Verkaufszahlen ihrer Bücher. Was sie dafür in Kauf nimmt ist die ebenso starke Aufmerksamkeit von Rechtsextremen, die schillernde (aber halbwegs "harmlose" und akzeptierte) Personen wie Frau Herman dafür lieben, dass sie Teile rechtsextremen Gedankenguts durch die Hintertür hoffähig machen. Ein anderes Motiv wäre Medienaufmerksamkeit durch den Skandal. Ziel: Wieder Auflagen oder einfach Verbreitung der Diskussion ihrer Ideologie. Das ist Populismus in seiner widerwärtigsten Form. |
littlefirefairy |
Quelle: Eva Hermanns Die Frau ist mir völlig unbekannt, deshalb habe ich keine Ahnung, was sie wirklich denkt, aber wenn man das jetzt mal von der nationalsozialistischen Schiene ablöst, finde ich das garnicht so unverständlich, was sie da formuliert. Vielleicht geht es sich ja einfach um die Tatsache dass zwar ständig nach der Gleichberechtigung der Frau geschrieen wurde und wird, aber diese vermeintliche "Gleichberechtigung" dazu führt, dass Mütter, alleinerziehende insbesondere, zwar gleichberechtigt arbeiten, aber nebenbei zusätzlich noch die Rolle der Mutter und Hausfrau innehaben. Wenn Stimmen kundtuen, dass es vielleicht für die Kinder auch Vorteile haben könnte, nicht direkt nach der Geburt ihrer Mutter entrissen und untergebracht zu werden, damit diese Vollzeit arbeiten kann. Ich finde, das ist ein sehr kompliziertes Thema, weil ich natürlich einerseits dafür bin, dass alle Mütter finanzielle Freiheit geniessen, nicht in ihrer Küche eingesperrt sind, und nicht vor lauter Babybrei die Welt nicht sehen. Andersherum tendiert die Gesellschaft heutztage leicht dazu, die Mütter zu verurteilen, die es nicht bevorzugen, ihr Baby direkt wegzugeben, und die Erziehung fremden Personen zu überlassen. Diese Mütter werden heutzutage gern als Schmarotzer der Gesellschaft gesehen, es sei denn, sie sind finanziell so abgesichert, dass sie es sich leisten könen. Wenn man wirklich die Frage nach dem Wohl und Interesse der Kinder stellt, ist es sicherlich nicht das beste, bereits in den ersten drei Lebensjahren bei einer Tagesmutter aufgehoben zu sein. Und das bei der eh so hohen Arbeitslosequote, und die geringe Möglichkeit, die finanzielle Situation wirklich zu bessern, durch zu geringe Einkommensmöglichkeiten als Mutter. Wie gesagt, Eva Hermanns Bücher habe ich nie gelesen, noch Interessiert es mich wirklich, ob die Situation der Mütter und Babys besser war im dritten Reich . Aber wenn sie es so gemeint hat, wie ich mutmaße, und sich dabei vielleicht ein wenig unbedarft ausgedrückt hat, muss ich ihr in gewisser Weise recht geben. P.S. : ZU der Wertschätzung der Mutter(rolle): Heutzutage ist eine Mutter nur noch etwas wert, wenn sie die Mutterrolle und Arbeit zu kombinieren vermag. Mütter, die sich um ihre Kinder kümmern, und nicht arbeiten, werden überhaupt nicht ernst genommen. Die Mutterrolle n sich hat keinen Wert mehr. Stimmt. Das aber hauptsächlich in Deutschland. |
Freaky FourfingaZ |
Ich hätte sie auch rausgeschmissen.
Kerner hat ihr doch oft genug, die Möglichkeit gegeben, sich aus dem Schlamassel zuziehen. Sie hätte klar stellen können, dass sie es nicht so gemeint hat, wie in den Medien beschrieben. Hat sie aber nicht. Also muss man es ja als ihre Meinung so stehen lassen. Und wenn es ihre Meinung ist... na bitte, dann brauch man sich nicht wundern, wenn sich über sowas aufgeregt wird. Ja klar, damals war der Familienzusammenhalt größer(Aber Wiso und zu was für einem Preis). Also back to the Roots, Mutterkreuz wieder einführen, Frauen an den Herd, so werden auch wieder Arbeitsplätze geschaffen. Solche Werte müssen wieder geschaffen werden. Eine Frau soll erst wieder in der Gesellschaft anerkannt werden, wenn sie HJunge geworfen hat und diese groß zieht. Sollen wir uns das 3. Reich in der Hinsicht zum Vorbild nehmen? Wenns keinen stört, na dann zurück in die 30er. Wenn solche Vergleiche ok sind, warum importieren wir nicht einfach ein paar Taliban. Entmündigen wir einfach die Frauen und zwingen sie Kinder groß zuziehen und das Essen zumachen. Ich mein kuckt euch mal den Familienzusammenhalt im damiligen Afghanistan an, wie sich die Frauen dort um die Kindererziehung und den Haushalt gekümmert haben, ist doch vorbildlich. -e- ein Abschinitt aus der Welt Online:
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littlefirefairy |
Ich frage mich, ob sie nicht auch die Zeit vor dem Nationalsozialismus mit einbezieht. |
xmas |
tut sie wohl auch. aber sie ist offensichtlich zu dumm das deutlich zu machen und zu arrogant das zuzugeben. die Gäste dienten wohl dazu mit ihrer Blöd- und Uncouragiertheit den Scharfrichter als Bodensatz des Journalismus zu etablieren und uns eine Castorf-werte Inszenierung zu bescheren, bei der man sich nun wirklich mal fürs deutsch-sein schämen könnte oO |
Nickel |
Menschenfresser wetzendie .. |
Ich kann nicht nachvollziehen wie man ein Diskussionsbedarf zu solch einem uninteressanten und unbedeutendem Thema haben kann, aber naja jedem das eine.
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Lézard |
Na ja, man kann das völlig verworrende Zitat von ihr jetzt auseinander nehmen wie man will. Fest steht, dass es völlig mißverständlich ist, und sie einfach nur hätte sagen können: Sorry, dass meine Aussage etwas unglücklich war, ich würds so nicht mehr sagen. Da sie aber völlig stur ist, hatte sie nicht die Größe dazu. Darüber hinaus hat sie ja wiedermal bewiesen, dass sie rhetorisch eine absolute Pfeiffe ist und ihre Thesen gerade mal für Stammtische interessant sind. Nun gefällt sie sich in ihrer Opferrolle und spielt die Märthyrerin, die in die rechte Ecke gedrängt wird. Ich hab irgendwo gelesen, dass die DVU eine Demo für sie machen wollte. Glückwunsch!
Und der fürcherliche Kerner, der ja sonst ein elender Schleimer vor dem Herrn ist, konnte schön einen auf political correctness machen...
Ansonsten geb ich macrocosmic Recht:
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xmas |
ich finde das Thema weder uninteressant noch unbedeutend. klar kann man sagen: "steh ich drueber, mir scheissegal", aber die verschiedenen von ihr angestossenen Konflikte bieten mehr Diskussionspotential als es bei dem Deutschlandfahnenmeer zur WM der Fall war. eine wirklich spannende Kombination von Pressefreiheit vs. Empörtheit vs. Qualitaetsjournalismus vs. Historikerstreit vs. Quotengier/Kapitalismus vs. Verständigungswille (von Familienpolitik und Autobahnen mal ganz abgesehn), der man sich als Deutscher schon mal stellen darf. schliesslich ist das ja die Vergangenheit unsres Staates, die die Beteiligten so reagieren lässt, wie sie es tun und ihr Versagen Indiz einer Meinungspolitik, die letztlich statt der Bekämpfung einer Glorifizierung des Hitlerismus den Faschos auch noch in die Hände spielt. |
marymary |
Ich finde Eva Herman schon merkwuerdig und bin gewiß kein Fan von ihr, jedoch finde ich dieses Theater um sie und ihre Aussagen, und ueberhaupt darum wenn jemand nur ein Wort aus der NS Zeit benutzt, ziemlich übertrieben.
Ich denke nicht, dass eine ehemalige NAchrichtensprecherin die NS Zeit befuerwortet, sondern, dass sich sie unglücklich ausgedrueckt hat, ebenso kursiert ueber diese Zeit viel Unwissenheit, die sie deutlichst zu Tage gebracht hat. Worte sind nunmal schnell gesagt. Es scheint unüberlegt und vorschnell geäußert gewesen zu sein. Sie deshalb beim NDR rauszuwerfen, finde ich übertrieben. |
Freaky FourfingaZ |
Genau darum gehts ja. Kerner hat ihr doch oft genug die Möglichkeit gegeben, sich aus der braunen Ecke zuentfernen. Er hat ihr den Ball so oft hingspielt. Er hat sie fast dazu genötigt doch bitte zu sagen, man habe sie falsch verstanden und sie wollte die NS Zeit nicht verherrlichen. Zitat von Eva Herman:
Wenn es nun so war/ist, dass die Medien ihr was falsches unterstellen, warum nutz sie dann nicht die Chance, beim Kerner einfach mal Klartext zureden, bzw sich von den Anschuldigungen zudistanzieren. Nein, sie sucht vergeblich nach Ausreden, stellt sich als armes Opfer hin bla bla bla. Auf die Frage von JBK, ob sie einen Fehler gemacht hat:
Sie bemängelt einzig den Umgang der Medien, mit diesem Thema. Aber das sie mit der Aussage völligen Bockmist gebaut hat und das, was geschildert wurde (hoffentlich) nicht ihre eigene Meinung ist, lässt sie aussen vor. Sie entschuldigt sich nicht, sie nimmt die Aussage nicht zurück. Im Gegenteil sie bezieht Stellung und vertritt die Auffassung an der Aussage sei nichts verwerfliches dran. Also, wenn was aus dem Kontxt gerissen wurde, wie sie behauptet, hätte sie bei JBK alles |