Der Politik Fred
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Alchimist |
Irgendwie ist mir grad aufgefallen, als ich von MadMann Angela Merkel - Lassen wir uns so leicht zufrieden stellen? gelesen habe, dass es gar keinen Politik-Fred gibt, in den man, aktuelle Meinungen, Geschehnisse oder seinen Unmut loswerden kann.
Also ich denke, dass wir zuviele Leute im Land haben, diese Entwicklung, wie sie momentan ist, ist untragbar, viele kinderlose Leute. Dann hätten wir eben nicht mehr solch eine Bevölkerungsdichte, na und? Unsere Strassen sind sowieso nicht dafür geschaffen. Meiner Meinung nach, wäre dies des Rätsels Lösung, was die wirtschaft in Deutschland betrifft, allerdings ist dies eben auch nicht realistisch umsetzbar.... |
Hans Wurstsuppe |
Bisher hatte keiner Lust ihn zu eröffnen.
Das Problem dieses Freds könnte halt sein, dass er, da viel zu breit gestreut, vor lauter Nebendiskussionen uninteressant wird. Und nunja, so wirr, wie du ihn jetzt eröffnet hast.
Wieso? Nur weil die Strassen nicht dafür geschaffen sind, da du morgens länger pennen willst, aber einen kleinen Stau auf dem Weg zur Arbeit einplanen musst? Bis die paar Kinder, die heute geboren werden, Auto fahren können, sind garantiert mehr heute 50(+)jährige berufstätige Pendler in Rente gegangen und stehen morgens mit ihrem Auto nicht mehr vor dir.
Ist das jetzt untragbar, oder tragbar. Denn die untragbar vielen kinderlose Leute würden ja bedeuten:
Unsere Bevölkerungsdichte ist doch wirklich noch als moderat zu bezeichnen. Es gibt zwar ein paar dicht besiedelte Ballungsräume, aber wer auf jeden Fall gute Arbeitschancen haben will, muss dafür halt dann länger im Stau stehen. Oder er steigt auf ÖPNV um, auch so ein Thema, wo es noch viel Luft nach oben gibt.
Denn Satz kapier ich noch weniger, da... Nee, ich will ihn einfach nicht kapieren. ![]() |
mcmoe |
klar sieht es im moment nicht sonderlich rosig aus. aber was mir am gewaltigsten gegen denn strich geht ist dieses typische gemecker, a la"buhuu, uähh, heul, alles scheisse, keine kohle, kein job blablabla"
wir leben immer noch in einem industriestaat mit sozialer versorgung. selbst mit hartz4 ist man besser gestellt als in vielen anderen EUländern von gewissen anderen regionen in der welt mal ganz zu schweigen ich bin eher optimistisch eingestellt, und das fehlzt leider bei vielen leuten, aber wenn die stimmung so mies ist gehts auch nicht vorwärts. am wochenende habe ich mich lange mit meiner oma unterhalten über die zeit nach dem krieg. sie sagte das zwar alles kaputt war und alles neu geschaffenw erden musste, aber die menschen sind optimistisch an die sache rangegangen und haben einfach angepackt. ich weiss auch das man die situationen nicht 1:1 vergleichen kann, aber im kern is da was wahres dran |
Alchimist |
Natürlich leben wir in einem Industriestaat und haben eine sehr gute soziale Versorgung, und ich will bestimmt auch nicht alles schlecht reden, aber wir haben zuviele Leute, die diese Sozialleistungen beanspruchen, hätten wir weniger Bevölkerung (bitte versteht das nicht falsch,), wäre auch für fast jeden Arbeit da, wenn jeder arbeit hat, dann werden auch die Kinder wieder mehr, weil sie wieder finanzierbar werden, so meinte ich das. Ich hab echt nen guten Job, nur 100m von meiner Wohnung weg, stehe also eigentlich nie im Stau. Aber wenn ich dran denke, ich müsste nun noch ein Kind verhalten, dann hätte ich ganz schön zu knabbern...Ich denke einfach, dass der staat ganz neu wachsen müsste, genau wie es nach dem Krieg war, da konnte jeder was tun und die Kinder waren finanzierbar. Naja, im Der Fußball-Fred geht es ja auch ziemlich durcheinander und unsortiert ab. |
Tüdeldidürann |
schon mal daran gedacht dass mit mehr arbeitern und arbeitslosen mehr konsumiert und produziert wird als mit vollbeschäftigung? |
Arthur Dent |
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SmokyYoda |
Genug Arbeit ist vorhanden, tun könnte jeder etwas. Stellt sich nur die Frage, ob die zu erledigenden Sachen bezahlbar sind. Und in vielen Fällen sind sie es nicht, Stichwort "Lohnnebenkosten"... |
Zwürfel - Rated R |
Oder mangelnde Qualifikation...Stichwort: Bildungspolitik...
Ja, aber da geht's immerhin nur um Fußball...Vergleichbar wäre dieser Politik-Fred mit einem Sport-Fred... |
Hans Wurstsuppe |
Jepp. Zudem wurde er nicht in der Absicht eröffnet, das ganze Thema abzudecken, es hat sich dann halt, unter mehreren Titeländerungen, so ergeben. Der Vergleich hinkt also doppelt. Dennoch kann das hier noch ganz lustig werden. |
marymary |
GUte Idee dieser Thread, das mal als Erstes.
Oder Überqualifiziertheit. Stichwort : Spargelstechen Alles gibt es Jobs nur anscheinend nicht dir Richtigen. |
Leb0rKurtbrötchen |
richtig oder falsch ... die meisten leute sind sich einfach zu schade für die meisten arbeiten,deswegen lieber auf kosten des staates,evtl. das 3fache mehr bekommen monatlich,als sonst wo auf nem Feld rumzuwuseln .... |
Lézard |
Hmm, mal nachrechnen: Als Einzelperson erhält man ca. 700 € ALG II ( je nach Wohnkosten), wären also das 3-fache von 233,33 € für auf nen Feld rumwuseln, nee das is wirklich ganz schön wenig... |
yamcanadian |
Ich denk schon dass es sinnvoller ist, fuer jedes "Thema" einen eigenen Fred zu eroeffnen, bei der oft relativ komplexen "Diskussionskultur hier" driftet es sonst schneller ab als Hille sich nen Koepfchen ziehn kann... |
Freaky FourfingaZ |
Für viele junge Leute, fehlt einfach die Perspektive.
Die älteren sind nur am meckern und wie leicht früher alles war. Die Medien zerreissen die Wirtschaft, ständig wird über fehlende Lehrstellen gesprochen. Dann als junger Knabe grad mit dem Abi fertig und schon steht man aufm Feld zum Spargel stechen. Was ja an sich kein Beinbruch wär. Es bricht sich keiner einen Zacken aus der Krone wenn er mal ein paar Wochen auf Feld rum springt. Nun fragt sich der junge Mensch, ob denn alles umsonst war, hat er sich umsonst die 13 Jahre durch gebissen? Nein! Und da gilt es den jungen Leuten ein Stück Hoffnung zurück zu geben. Es is hier nicht so schlecht wie es oft dargestellt wird. Klar gabs schon bessere Zeiten und man sollte auch offen über die Probleme reden, doch ab und zu ein Lichtschimmer am Ende des Tunnels gäbe Hoffnung für die Zukunft. Also liebe Leutz steckt net den Kopf in den Sand. Da draussen geht noch was... |
marymary |
Post #903479 word, Freaky FourfingaZ!
Die fetten Jahre sind vorbei, so ist das eben. Was mich an der ganzen Sache nur stört, ist der immer mehr wachsende Industriekapitalismus und die scheinbar daraus resultierende Verarmung, die ebenso imemr groesser wird. Die Sozialleistungen gehen immer mehr zurück, Gesundheit wird Luxus, Steuererhöhungen um Finanzlöcher zu stopfen, aber Diäten werden immer weiter erhöht, Gehälter auch und Firmen vergroessern sich andauernd. Das fidne ich scheiße. Sozialstaat Deutschland, der scheidet wohl spätestens mit Regierung Merkel dahin. Und es gibt nunmal auch Leute, die wirklich darauf angewiesen sind. Aber wir haben jahrelang Geld in Alles und Jeden gepumpt, immer mehr Leute ins Land reingelassen ohne, wie in den Staaten zb ein Kontrollgremium einzusetzen, dass der der reinkommt und bleiben will, wenigstens die Sprache beherrscht. Kriegsflüchtlinge stehen dabei natürlich aussen vor. Aber nur jemand der auch deutsch spricht, kann hier Arbeit finden und sich selbst versorgen. Andernfalls bleiben die Sozialleistungen oder die kriminelle Geldbeschaffung zum Ausweg |
kopfsalat |
marymary, ich finds irgendwie unpassend, wie du von der finanziellen gesamtsituation deutschlands zur integrationsproblematik übergehst, das sind unterschiedliche themen und der schluss, das geld fehle im system, weil wir ausländern die sozialhilfe spendieren, ist zu kurz gedacht.
edith: das grundproblem ist doch die tatsache, dass wir zu effektiv arbeiten, der gewinn aber nicht gleichmässig verteilt wird, sondern an einzelnen punkten hohe geldstapel bildet, wodurch eine immer grössere gruppe aus dem kreislauf herausfällt, weil die leute, die noch arbeit haben, ihren lebensstandard halten wollen, und deshalb noch effektiver arbeiten (überstunden,...) usw. die einzelnen geldstapel werden immer höher und das was für die gemeinschaft übrig bleibt, wird weniger und statt sich nach oben dagegen zu wehren, meckert man über die, die noch weiter unten stehen, "sozialschmarotzer", die sich zu fein sind, spargel zu stechen (mag ja ein paar dieser fälle geben, aber immer diese verallgemeinerungen...) |
Alchimist |
also ich find die diskussion hier nicht schlecht, weil man hier mal über die gesamte lage diskutieren kann, wenns brisante themen gibt kann ja trotzdem ein eigener fred eröffnet werden?
Hier werden sicher Sachen diskutiert, die vielleicht einen Fred nicht wert wären... |
marymary |
Das der Übergang nihct gerade der Beste ist, ist mir klar. Trotzdem liegen Kapitalismus und zu stopfende Finanzlöcher, die durch hohe Sozialleistungen entstehen, wenn nciht genügend reinkommt, nicht weit auseinander. |
IceMan |
Das Lehrstellen fehlen ist aber nur teilweise richtig. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen (ich habe schon Lehrlinge ausgebildet) das heute nur noch sehr schwer vernünftige Jugendliche oder junge Erwachsene zu finden sind die eine Ausbildung machen wollen. Sehr oft stimmt schon die Arbeitseinstellung nicht mehr - komm ich heut komm ich morgen, mal krank, mal keinen Bock, ist mir doch egal usw. Wer bekommt bei so einer Arbeitseinstellung Lust dazu Lehrlinge auszubilden - sich mit ihnen zu beschäftigen, was beizubringen, sie zu bezahlen und durch die Prüfung zu bringen? Hat man einen Lehrling erstmal eingestellt und ist die Probezeit vorrüber ist er quasi unkündbar - so ziemlich egal was der Lehrling anstellt. Egal ob Klauen, Verschlafen, krank (ich spreche nicht von einmal sondern öfters) oder einfach keinen Bock so das sie einfach heimgehen. Nein, Kündigen ist nicht möglich, mindestens vorher 2malige Abmahnung (innerhalb von 2-3 Monaten) Gespräch mit den Eltern, Schiedsgericht vor der Handwerkskammer, evtl. Arbeitsgericht und noch Abfindungszahlungen. Und ganz so nebenbei muss man noch einen Betrieb führen!
Ich spreche hier nicht davon Lehrlinge kapitalistisch Auszubeuten, aber sie sollten sich wenigstens für den Betrieb einsetzten und es "versuchen". Stattdessen sinkt die Moral der Jugendlichen immer mehr - und natürlich auch die Chancen auf Ausbildungsplätze. Ganz davon abgesehen, das die Moral bei den meisten Zuwanderern noch schlechter ist, durch fehlende Integration (ja, die Arbeitsmoral muss auch Integriert werden....) und Motivation. Es gibt Menschen die Leben seit 10 Jahren bei uns, sind aus Bosnien vorm Krieg geflohen und dürfen nicht arbeiten! Was soll das? Entweder soll man sie zur Arbeit verpflichten ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder zurück schicken, da kein Krieg mehr herrscht. Bei unserer Zuwanderung sowie Integration muss eine klare Linie her (nicht so wie bisher nach dem Motto in Bayern wirst du ausgewiesen in NRW darfst du bleiben....) |
Slimq |
Mmm, also ich denke was du beschreibst sind nur ein paar extremfälle. Sicherlich gibt es auch solche Jugendlichen.... Allerdings gibt es ja auch viele andere, man sollte nicht alle über einen Kamm scheren, sich nicht durch ein paar schwarze Schafe blenden lassen:) |
Hans Wurstsuppe |
Die Pfalz kriegt euch alle. ![]() |
Leb0rKurtbrötchen |
hoffen wirs ma nich |
Hans Wurstsuppe |
Euch zuerst...
edit zu dem Post zwei weiter unten: ... von Blutwurst mit Kartoffeln verfeinert ganz zu schweigen. ![]() |
Leb0rKurtbrötchen |
dann lieber zu den Franzosen |
Freaky FourfingaZ |
Wenn dir mal ein orginal "pälzer Fläschknobb" mit etwas Meerrettichsosse auf der Zunge zergeht willst du von uns garnet mehr weg. |
Fruchtpfote |
IceMan, Lehrstellen fehlen definitiv. Das Problem, dass du angesprochen hast liegt einfach daran, dass es einfach immer schwerer wird aus der grauen Masse der Job suchenden Jugendlichen den/die richtigen heraus zu suchen.
Und dass den Jugendlichen oftmals die Arbeitsmoral fehlt, bei dem Bewusstsein, nach der Lehre sowieso nicht übernommen zu werden is doch klar. Bei meiner Mutter im Klinikum wurde zum Bsp. von 63 ausgebildeten jungen Menschen einer übernommen, und die bekam den Job als Prämie, da sie ihren Abschluss mit 1,0 gemacht hat. Glückwunsch! Wir bilden 62 junge Menschen aus, zum Teil gefördert vom Staat, um sie danach wieder umzuschulen oder in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Diese Menschen dann noch zu verpflichten beim Arbeitsamt an Kursen teilzunehmen, wo gelehrt wird, wie man sich richtig bewirbt ist schon fast beleidigend. Die Arbeit ist da, die Leute sind nur zu doof sich zu bewerben... Na klar liebe Chefs...
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[user:2214] |
Fruchtpfote |
Jo [user:2214], absolutes Word!
Nur greift aus meiner Sicht einfach dieses Argument nicht, dass es keine qualifizierten jungen Leute gibt. Die gibt es, nur offensichtlich am falschen Ort. Aber 16 jährige über 500Km entfernt allein in eine fremde Stadt schicken kann nicht ide Lösung sein. Man muss auch berücksichtigen, von welcher Region man spricht, denn diesbezüglich ist Deutschland nicht gleich Deutschland. |
Alchimist |
Also, so ganz kann ich das nicht unterstreichen, ich habe durch mein Unternehmen ein wenig Einblick, wenn es auch kein deutsches Unternehmen ist, sondern ein amerikanisches.
Bei uns fehlen Leute und es wird immer mehr eingespart, stattdessen wird aber schon fast monatlich ein neuer Manager mit einen 10-fachen an gehalt wie ein kleiner Arbeiter eingestellt. Da fehlt mir jedes Verständnis dazu. Früher hatten wir 1 Manager und nun haben wir 4, und das bestimmt nicht, weil sich Aufgaben verschoben oder Mehraufwand besteht.Wenn ich daran denke, dass unser Vice-President ein ca. Gehalt von 60 Mio € pro Jahr hat...(Mit Tantiemen etc etc) Desweitern liest man ja so die Jahresberichte der Firma und bei ständig steigenden Gewinnzahlen (Gweinn, nicht Umsatz) müssen wir immer auf mehr verzichten: längere Arbeitszeiten ohne Lohnentschädigung, Kürzung von Urlaubstagen, Gehalt und Überstunden... |
Slimq |
:) nur weil du da doppelt arbeiten must, muste ja nich doppelt posten;) spass |
Alchimist |
habs auf off geändert. |
Slimq |
Hehe, dachte hätt ich eh..... Aber wir machen ja alle Fehler:) |
marymary |
Word. Vor allem in Betracht der Dienstleistungsrichtlinie. |
kopfsalat |
schätze mal, auf dem schild steht eher "ALTENHEIM Deutschland, RUHE BITTE" |
marymary |
Ein Hoch auf die Pressefreiheit
Es war, besonders in Anlehnung an die Spiegel Affäre, eine Frechheit der Staatsanwaltschaft, die Redaktion und das private Haus des Redakteurs zu durchsuchen.
Bereits 1962 war man seitens der Regierung im Unrecht. Nachsichtig betrachtet, haben wir ja spätestens nach der Schmiergeldaffäre erfahren, dass die CDU durch ein schlechtes Gedächtnis gekennzeichnet ist... to be continued |
Menschenfresser wetzendie .. |
Wo wir gerade bei Presse- und Meinungsferiheit sind...
Wenn ein Mensch die Äußerungen C |