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Bedingungsloses Grundeinkommen - ein realistischer Vorschlag?

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Hans Wurstsuppe
Man hört oft den Vorschlag, sich vom Traum der Vollbeschäftigung zu verabschieden. Statt der Überbrückung schlechter Zeiten am Arbeitsmarkt durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und staatlicher Stütze soll stattdessen ein <wiki>bedingungsloses Grundeinkommen</wiki> für alle eingeführt werden.

Will es nicht mehr vorstellen, daher erstmal einige Links zur Information:

  • Netzwerk Grundeinkommen

  • Telepolis: Bedingungsloses Grundeinkommen

  • Podiumsdiskussion an der Johann Wolfgang Goethe-Universität


  • Speziell bei Telepolis werden einige Bedenken, zum Beispiel im Fazit von Peter Glotz, aufgeführt. Aber weder diese noch die genannten Zahlen lassen mich im Glauben, dass ein Grundeinkommen absolut nicht zu realisieren sei. Sieht das jemand anders? Wer würde ein Grundeinkommen lieber heute als morgen eingeführt sehen? Und könnte Deutschland sowas überhaupt alleine durchführen, falls sonst keine anderen Länder mitziehen?

    Zum Schluss noch Konsum ist bessere Geldquelle", ein taz-Interview mit Drogerie-Unternehmer Götz Werner, der sogar sämtliche Steuern außer der Mehrwertsteuer (die dann auf 35-40% erhöht werden müsste) abschaffen will, um davon unter anderem ein ordentliches Grundeinkommen zu finanzieren.

    LoneWolf
    Ich finds eine echt gute Idee, einer aus meiner ehemaligen Klasse hat uns viel und oft davon erzählt. Aber sie wird große Anfangsschwierigkeiten haben.

    s
    Atm keine Zeit für eigene Gedanken, daher:
    Das Bürgergeld ist ein Schritt in Richtung DDR. Da warst du auch automatisch total abgesichert, so etwas wie Existenzangst konnte nicht aufkommen. Mit der Folge, dass die Verkäuferinnen total unfreundlich zu den Kunden waren, dass es normal war, blauzumachen und zu spät zu kommen, und dass vieles einfach nicht funktioniert hat. Ich bin trotzdem eher für als gegen ein Bürgergeld. Je weniger die Bürokraten zu entscheiden haben, umso besser.

    Quelle: Das Ende der Angst

    Sehe ich so ähnlich. Anderer, ausgezeichneter, Artikel:
    „Walt Disneys Lustige Taschenbücher“ sind, wenn es um die Familie Duck aus Entenhausen geht, ein grandioses Sittenbild einer wirren Gesellschaft. Die drei klügsten Köpfe in diesen Geschichten – wer würde das bestreiten? – sind die Neffen des trostlosen Systemerhalters Donald Duck. Sie heißen Tick, Trick und Track. In fast jedem Abenteuer, das sie bestehen müssen, finden sie die richtige Lösung. Die drei Jungenten sind gewiss nicht faul. Aber sie kennen den Unterschied zwischen Arbeit und Tätigkeit, zwischen sturer Routine und kreativem Problemlösen. Sie sind eine Entscheidungselite, und sie können das auch sehr klar ausdrücken. Ihr Motto lautet: „Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, ist verrückt.“

    Mit dieser Einstellung würden die drei pubertierenden Enten hier zu Lande nicht alt. „Sozial ist, was Arbeit schafft“, behauptet die CDU, für die SPD sind Arbeitsplätze die schönsten Plätze in Deutschland. Die Besserverdienenden von Bündnis 90/Die Grünen singen „Brüder, durch Sonne zur Arbeit“, und die FDP quengelt: „Arbeit muss sich wieder lohnen.“ Am Ende der ideologischen Verirrungen steht die Linkspartei: „Arbeit soll das Land regieren.“

    Mit diesem Slogan kommen diese Neo-Stalinisten der Wahrheit, wenngleich ungewollt, ziemlich nah: Ohne Arbeit, das ist der letzte gemeinsame Nenner der politischen Psychologie, kein Staat, keine Gesellschaft. Und folgerichtig auch kein Leben.


    Quelle: Der Lohn der Angst

    Und genau daran scheitert mal wieder eine gute Idee schon Längen vor der Umsetzung. :/

    s
    nix

    bobmarleyfan
    mal was zur ethischen argumentation : http://www.freitag.de/2001/20/01201201.php

    ansonsten sowieso schon länger dafür, lieber heute als morgen.
    kann demnächst eventuell noch eine diskussion mit nem befreundeten VWL- Studenten über das thema auftreiben...ich schau jetzt erstmal die podiumsdiskussion an.

    bis dahin:

    Verwirrende Lehre zu verwirrtem Handel waltet über die Welt, und ich habe nichts angelegentlicher zu tun, als dasjenige, was an mir ist und geblieben ist, womöglich zu steigern und meine Eigentümlichkeiten läuternd zu steigern, wie Sie es, würdiger Freund, auf Ihrer Burg ja auch bewerkstelligen.
    Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
    Quelle : An Wilhelm von Humboldt im letzten Brief seines Lebens vom 17. März 1832
    *zwinker*

    LoneWolf
    Mit der Folge, dass die Verkäuferinnen total unfreundlich zu den Kunden waren..


    Naja, dann geht da aber auch keiner mehr hin und das Mehreinkommen ist zum Teufel.

    /edit: Word @ post unter mir

    bobmarleyfan
    mal davon ab... sind die heute freundlich? ist man nur freundlich wenn man geld dafür bekommt? ist man freundlicher wenn man existenziell davon abhängig ist, wenn ja was für eine qualität hat diese art von freundlichkeit und wie fällt sie auf den zwangsgrinser zurück?

    Kantakukuruz
    Geld zu bekommen, ohne dafür in irgendeiner Form gearbeitet zu haben, missachtet die Menschenwürde.

    Fruchtpfote
    Wenig Geld zu bekommen und dafür 30 Jahre geschufftet zu haben, missachtet sie dann wohl nicht!?

    Wasn das für ne Logik?
    *???*

    bobmarleyfan
    da ist doch wieder die frage welchem arbeitsbegriff du anhängst. ist es nur arbeit wenn du dich dafür gequält hast? und braucht arbeit eine stechuhr, oder einen direkten arbeitgeber?

    ich würde sagen, es ist nicht möglich, nicht zu arbeiten. jede soziale interaktion bedeutet arbeit (im sinne von "verlorener" lebenszeit und im sinne von aufwand körperlicher und geistiger "kräfte), jedes aushalten einer laune bedeutet arbeit, jede unbezahlte pflege eines freundes/verwandten/behinderten, jedes babysitting, jede nicht tariflich festgelegte hausarbeit, das alles ist für mich arbeit.ich behaupte ganz frech, dass ich diese art von arbeit entspannter erledigen kann, wenn ich davor einen tag mit dingen verbracht habe die mir spaß machen...
    mit sicherheit sind all diese sozialen tätigkeiten selbstverständlich, aber es kommt mir wesentlich würdevoller vor als aus angst/existenzzwang am fließband zu stehen.

    desweiteren, wieso ist die arbeit an mir selbst ( mit dem ziel teil einer welt/einer bzw. eben dieser solidargemeinschaft zu sein ), mit mir selbst, in ruhe, keine arbeit?

    vielleicht versteh ich auch deinen begriff von menschenwürde falsch? kannst du ja eventuell nochmal erläutern?

    ansonsten nochmal zitiert aus dem brand eins artikel

    „Der Tag fängt damit an, dass ich in der
    Frühschicht um 7.20 Uhr erscheinen muss,
    offiziell beginnt die Arbeitszeit erst um7.50 Uhr. Diese halbe Stunde wird als so
    genannte Vorarbeit bezeichnet, ist aber
    unbezahlte Mehrarbeit: Wir müssen morgens
    Waren einräumen. Nach Geschäftsschluss
    sollen wir ebenfalls etwa eine
    halbe Stunde länger arbeiten: Offiziell ist
    Schluss um 20.10 Uhr, aber es gibt Kollegen,
    die können erst um 21 Uhr oder
    später gehen. Die müssen nach Feierabend
    aufräumen, Abrechnung machen, den
    nächsten Tag vorbereiten. Filialleiter haben
    oft Arbeitstage von 6 bis 22 Uhr. Und wer
    sich weigert, umsonst zu arbeiten, wird
    schikaniert und gemobbt.“
    [...]
    „Man
    wird in weit entfernte Verkaufsstellen geschickt,
    sodass man einen langen Fahrweg
    hat. Man wird ständig mit Testkäufen und
    Kassenbandkontrollen konfrontiert, oder
    man wird dauernd ins Büro bestellt und
    vom Filialleiter oder Bezirksleiter angeschrien:
    ,Sie sind das Allerletzte, was bilden
    Sie sich ein, Sie haben doch keine Lust
    mehr zu arbeiten, wir werden Sie rauswerfen
    …‘ Dass es darum geht, dass man
    unbezahlte Mehrarbeit machen soll oder
    dass man aufhören soll, sich zu wehren,
    wird nicht offen gesagt.“
    quelle: http://www.brandeins.de/ximages/25645_036sozinno.pdf

    Hans Wurstsuppe
    Geld zu bekommen, ohne dafür in irgendeiner Form gearbeitet zu haben, missachtet die Menschenwürde.

    Quelle: Kantakukuruz

    Im Gegensatz zu ALG II, das auch an Leute gezahlt wird, die noch nie in irgendeiner Form gearbeitet haben, hätten hier auch die Leute etwas davon, denen es aktuell trotz Arbeit oder Rente nicht rosig geht.

    Mir will der Einwand nicht einleuchten, er beschreibt ja keine neue Situation, die existiert auch in der derzeitigen (und auch nicht billigen) sozialen Sicherung.

    Trevirian (Urlaub)
    Geld zu bekommen, ohne dafür in irgendeiner Form gearbeitet zu haben, missachtet die Menschenwürde

    Quelle: Kantakuruz


    Einem Menschen die Teilhabe am kollektiven nationalen Besitzstand mit diesem Argument zu verweigern, missachtet die Menschenwürde.

    Und ist menschenverachtender Zynismus in Reinstform.

    Geld zu bekommen, ohne dafür in irgendeiner Form gearbeitet zu haben, missachtet die Menschenwürde

    Quelle: Kantakuruz


    Einem Menschen die Teilhabe am kollektiven nationalen Besitzstand mit diesem Argument zu verweigern, missachtet die Menschenwürde.

    Und ist menschenverachtender Zynismus in Reinstform.

    Hans Wurstsuppe
    Sachte, ich würde es begrüßen, wenn sich Kantakukuruz hier nochmal äußert, aber solche Reaktionen finde ich überzogen.

    Mir schaudert vor dem Begriff "kollektiver nationaler Besitzstand" - habe ich noch nie gehört und kann (oder will) mir wenig darunter vorstellen.


    Ich habe beobachtet, dass zwischen "nicht-arbeitenden" und "arbeitenden" Menschen bisweilen ein riesiger Graben ist. Die einen schimpfen über die Parasiten und können sich nicht vorstellen, dass man so würdelos sein Dasein fristen kann, würden sich selbst lieber umbringen statt aushalten zu lassen und lassen Sprüche los, dass selbst eine Mücke mehr Sinn als solche Leute hätte, da sie Nahrung für Vögel darstellt (gerade letztens im Gespräch gehört)...

    Die nicht-arbeitenden hingegen geben dem System oder irgendjemand anderem die Schuld an ihrer Situation, um sich von allen Schuldgefühlen zu befreien, zudem flüchten sie sich oft in Krankheiten oder in die Isolation, um den immer gleichen, für sie entwürdigenden Sprüchen zu entgehen.

    Es ist schwierig, das Thema Würde hier einzubauen.

    Tinschn
    Würde nicht sogar die Wirtschaft davon profitieren wenn alle mehr geld zum ausgeben hätten? selbst ein Arbeitsloser könnte sich dann mal einen neuen Fernseher kaufen und so den Absatz für Fernseher wieder steigern.
    Allerdings kann man ja erkennen das sich das nicht rechnet. wenn der staat x€ an jeden Bürger gibt, und durch die Mehrwertsteuer (die ja die einzigste sein sollte nach dem Taz artikel) nur 40% von x€ wiederbekommt. Ergo 60% von dem Geld gehen unbesteuert an die Unterneher. Mir is klar das es auch noch Arbeiter gibt die dann auch mehr verdienen + ausgeben.
    Ansonsten eine bestimmt wohlstandsförderne maßnahme.

    Und dazu das selbst Leute die nie gearbeitet haben Hartz 4 bekommen, würde ich gerne eine Quelle haben. Habe einen Kumpel der 24 is und von 156€ Kindergeld leben muss...

    s
    Allerdings kann man ja erkennen das sich das nicht rechnet. wenn der staat x€ an jeden Bürger gibt, und durch die Mehrwertsteuer (die ja die einzigste sein sollte nach dem Taz artikel) nur 40% von x€ wiederbekommt. Ergo 60% von dem Geld gehen unbesteuert an die Unterneher. Mir is klar das es auch noch Arbeiter gibt die dann auch mehr verdienen + ausgeben.

    Dir ist aber vermutlich nicht klar, dass die Mehrwertsteuer auch auf ausserhalb Deutschlands hergestellte Produkte gezahlt wird, wohingegen Körperschaft-/Gewerbesteuer nur von in Deutschland ansässigen Unternehmen gezahlt wird. Da die z.B. von Dir genannten Fernseher sowieso nicht in Deutschland hergestellt werden, ist es tatsächlich so, dass die zu besteuernde Basis um einiges grösser würde. D.h. der Vergleich "60% unbesteuert" und "nur 40% von x€" hinkt gewaltig, da es schliesslich darauf ankommt was besteuert wird. Nämlich mehr als vorher.

    r0wi aka Sir_sumpf_a_lot
    ich hab mir die infos über das modell des Bedingungslosen Grundeinkommens durchgelesen und finde es hört sich gut an - vielleicht mal wieder eine chance für deutschland!

    hab keine zeit und keine lust großartig was dazu zu schreiben... wollt nur kurz meine meinung zum thema kundtun *snob*

    Hans Wurstsuppe
    Danke s für die Richtigstellung, ebenso für die sehr informativen brand:eins-Artikel. [off: Man hört nur Lob über die Zeitschrift, viel darunter vorstellen kann ich mir dagegen nicht... Zweit-Wirtschaftsmagazin für das gute Gewissen oder was stellen die dar? Falls du sie besser kennen solltest, kannst du sie in der Zeitschriften-Fred bitte kurz portraitieren?]


    Mal anders gefragt: Wer von dem Wort "bedingungslos" nichts hält, kann auch gerne schreiben, unter welchen Bedingungen er sich ein Grundeinkommen vorstellen könnte.

    Reallife
    Die einfachste Variante so etwas zu erreichen ist mMn die Schulden zu tilgen und ein Vermögen aufzubauen.
    Ich weiß nicht ob es für Länder auch Zinsen aufs Guthaben gibt. Aber unsereins kann ab einem bestimmten Betrag bequem von den Zinsen leben.#
    Die Zinsen werden von denen erbracht, die sich einen Kredit genommen haben und den nun "abarbeiten" müssen.
    Sehr viele Länder sind verschuldet. Das Volk muß arbeiten um die Zinsen und evtl mal den Kredit zu tilgen.
    Wenn der Staat keine Mittel mehr vom Volk benötigt, wird das Geld wertlos. Aber die Produkte können weiterhin Produziert werden.
    Wenn Rohstoffe benötigt werden, können die über die Zinsen die der Staat bekommt bezahlt werden.

    Irendwie so halt. Ist schon späääääät. *gähn*


     [user:14681]

    littlefirefairy
    Googelt mal "Natürliche Wirtschaftsordnung", "Freiwirtschaft"

    Sorry aber ist mir jetzt zu kompliziert zu verlinken.

    Aber spannende Infos zum Thema

    *country*

    s
    Zweit-Wirtschaftsmagazin für das gute Gewissen oder was stellen die da?

    So in etwa, aber selbst evil WSJ schreibt:
    The place to start is a blindingly obvious economic reality that no one seems to notice: This country is awash in money. America is so wealthy that enabling everyone to have a decent standard of living is easy. We cannot do it by fiddling with the entitlement and welfare systems--they constitute a Gordian Knot that cannot be untied. But we can cut the knot. We can scrap the structure of the welfare state.

    Instead of sending taxes to Washington, straining them through bureaucracies and converting what remains into a muddle of services, subsidies, in-kind support and cash hedged with restrictions and exceptions, just collect the taxes, divide them up, and send the money back in cash grants to all American adults. Make the grant large enough so that the poor won't be poor, everyone will have enough for a comfortable retirement, and everyone will be able to afford health care. We're rich enough to do it.


    Quelle: Going Private

    Und es ist wirklich "blindingly obvious", in Deutschland sogar noch viel mehr. Eine solche Veränderung ist aber natürlich absolut nicht gewünscht, denn es würde Verantwortung vom Staat nehmen und den Bürgern geben. Das will weder der Staat, noch die Bürger, da jeder seinen persönlichen kurzfristigen Vorteil aus dem bestehenden System nicht aufgeben will. Alles andere wäre nämlich "ungerecht" (zur Errinerung: rund 36 Millionen Deutsche leben überwiegend von staatlichen Transferleistungen. Der Grossteil ist wahlberechtigt.).

    bobmarleyfan
    Der Zeit Zuender fragt : " „Wie würdest du leben, wenn du jeden Monat 1.000 Euro hättest?“ "

    http://php.diezuender.de/gallery/gallery.php?gid=110&nr=0

    Thomas Straubhaar vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) zum Thema:

    http://www.zeit.de/online/2006/39/grundeinkommen-straubhaar

    bobmarleyfan
    "Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut hält ein bedingungsloses Grundeinkommen für "volkswirtschaftlich effizient" und "finanzierbar" "


    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24951/1.html
    "
    http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Leistungen/Gutachten/Grundeinkommen-Studie.pdf

    Budforce
    Ich möcht dazu erstmal eigentlich nur eins sagen...
    wenn ein Grundeinkommen eingeführt wird, muss man genauso ein Maximaleinkommen einführen, Lohndifferenzen wird es immer geben und sind im Prinzip auch gerechtfertigt, aber ab einem gewissen Grad ist es nur noch unverhältnismäßig.

    Oder kann jemand an einem Tag wirklich 200 mal so viel arbeiten wie jemand anderes; ums mal ganz stumpf zu formulieren.

    Arthur Dent
    wenn ein Grundeinkommen eingeführt wird, muss man genauso ein Maximaleinkommen einführen
    Nö, sehe ich nicht so. Allerdings sollte eine art "Vermögenssteuer" wieder eigeführt werden (ob nun mit oder ohne Gruneinkommen).
    Auch könnte ich mir für gewisse Dinge eine Luxussteuer vorstellen.

    Oder kann jemand an einem Tag wirklich 200 mal so viel arbeiten wie jemand anderes.
    Das kann man so nicht sehen, da "Arbeit" (im Sinne von Erwerbsarbeit) nicht als eindeutige Menge definiert werden kann. Ein (bestimmter) Arzt arbeitet vielleicht weniger Stunden und auch weniger körperlich als ein (bestimmter) Müllmann, aber er trägt auch ein Mehr an Verantwortung. Anderesherum ist der Müllmann auch wichtig, da wir sonst in unserer eigenen Scheiße ersticken würden. Aber wirklich vergleichbar sind die jeweiligen Jobs nicht.
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