kiffer.net

beweise für keinen cannabistoten durch überdosis?

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Pazifist ist Fowler
hat jemand ne anständige quelle, die das aufzeigt?

Cujo!
Hast du eine anständige Quelle die das Gegenteil aufzeigt?

Pazifist ist Fowler
man, ich glaube zu wissen, dass es keinen haschtoten gab, aber paar kumpels glaubens mir net...

 [user:356]

Oxygen
Was ist denn das für 'ne Fragerei hier?
Ich denke, falls es so einen Fall geben sollte - zumindest in den Industriestaaten - wäre das festgestellt worden. Immerhin macht man sich doch so seine Gedanken, wenn jemand unverhofft stirbt (und vor allem, wenn eine noch rauchende Bong vor ihm steht ;-D ).
Und veröffentlich worden wäre das wohl in jedem Fall, da ein gefundenes Fressen für die Presse etc..
Gäbe es eine Überdosis, so wäre das Kiffer.net um einige Mitglieder kleiner, so wie ich das aus vielen Beiträgen rauslese und auch aus Eigenerfahrung sagen kann *grins*

Normal wäre wohl die frage "beweise für einen cannabistoten durch verpeiltheit", sprich vorn LKW gelaufen oder sowas ;)

Cujo!
Is ja schon gut, war ja gar nicht so gemeint.. aber versuchs mal auf http://www.cannabislegal.de da müsste was zu finden sein..

wintux
Doch Hank, ein Dockarbeiter in Amsterdam ist an einer Überdosis Haschisch gestorben .... als eine Tonne Hashisch auf ihn drauf gefallen ist .... *lach*

Ne mal im Ernst .... es gibt keinen Bekannten Drogentoten der an einer Überdosis THC gestorben ist ....

Pazifist ist Fowler
normal müsste man doch im drogen- und suchtbericht zahlen finden, wieviele an heroin, kokain,... gestorben sind... da wären dann logischerweise auch die grastoten vermerkt... aber wo ist das? habs net gefunden!

 [user:471]

wintux
stimmt Icarus hab ich auch gelesen das der Körper canibioide stoffe selbst produziert ....



Pazifist ist Fowler
quellen leute, quellen! (findet jemand im drogen- und suchtmittelbericht zahlen zu den verschiedenen drogen?)
hat jemand die studie da, die sagt, 1 joint~1glas wein (wegen fahrtüchtigkeit)?

 [user:471]

Amt für Straßenraub
gelöscht

Smoking_Joe
Die Dosen, die toxische Wirkung hätten, kann man unmöglich konsumieren, da pennt JEDER weit weit vorher ein...


wintux
@ Allianz

also harmloser ja .... aba harmlos ist nichts auf dieser welt ....

@Icarus

Sehr interessanter Bericht .... !!!

Pazifist ist Fowler
leute, ich brauch quellen, die nicht unbeding von "unglaubwürdigen spritzerseiten" kommen es kann ja jeder was in inet schreiben... => offtopic, sorry

 [user:471]

Pazifist ist Fowler
ok, thx icarus, da hab ich zumindest das gefunden: "Gefährliche Symptome oder gar Todesfälle durch Cannabis-Überdosierungen sind unbekannt (GRINSPOON und BAKALAR 1994, HESS 1996, HOLLISTER 1986, SCHMIDT 1992)"

tüte dafür...

wintux
Hurray !!!

dann bleibt wohl Hank, der Dockarbeiter, der einzige der an ner Überdosis Hash gestorben ist ... *lach*

Jemand
Einen Nichtexistenzbeweis von etwas kann man nie geben.

Die letale Dosis von reinem THC bei Mäusen beträgt 482mg pro kg Körpergewicht bei oraler Aufnahme.
Eine direkte Vergiftung mit Cannabis ist also eher unwahrscheinlich, aber prinzipiell möglich.

Direkte tödliche Alkoholvergiftungen sind auch relativ selten, man zählt zu den Alkoholtoten meist auch:
Tod durch Unterkühlung bei Einschlafen im freien im Rausch
Tod durch Einatmen von Erbrochenem im Vollrausch und Schlaf
(manchmal werden auch Unfalltote durch Alkohol mit dazugezählt)

Solche indirekten Todesfälle sind prinzipiell auch bei Cannabis möglich, auch wenn sie in keiner Statistik auftauchen müssen im Zusammenhang mit Cannabis.
(Wenn man außerdem bedenkt, daß Cannabis schizophrene Psychosen auslösen und chronifizieren kann bzw. den Verlauf ungünstig beeinflußt, kann auch dies theoretisch direkt zu Todesfällen führen, denn die Schizophrenien haben eine Suizidrate von 15-20%.)

Bie den oben angesprochenen "Nikotintoten" handelt es sich größtenteils um Krebskranke. Das Rauchen von Cannabis ist ebenfalls krebserzeugend und man könnte hochrechnen wieviele Krebsfälle durch Cannabis zustande kommen (auch wenn man es dem Krebs nicht ansieht).

@Icarus
Was hat das mit der Toxizität zu tun?

Auch Heroin und Morphin wirkt an körpereigenen Rezeptoren an denen sonst sogenannte endogene Opioide wirken.
Nikotin wirkt an sogenannten Nikotinrezeptoren, die eigentlich Acetylcholinrezeptoren sind.
Usw. usw..
Selbstverständlich ist THC KEIN körpereigener Stoff und hat weder chemisch noch sonst mit den körpereigenen Anandamiden zu tun. Es wirkt nur zufällig am gleichen Rezeptor an den es aufgrund strukturchemischer Ähnlichkeit "wie ein Schlüssel paßt". Genauso paßt Heroin und Nikotin usw. an körpereigene Rezeptoren wie "ein Schlüssel".

(Im übrigen sind auch wirklich körpereigene Stoffe tödlich in entspr. Dosis, z.B. Insulin. Aber nochmal: THC ist KEIN körpereigener Stoff, genausowenig wie Nikotin usw..)

Alf Da5id
@Pazifist: Ist doch eine reine Logikaufgabe...
Um beweisen zu können das es keine Cannabistoten gibt müsstest du die Todesursache eines jeden Menschen kennen....sehr unwahrscheinlich

Demnach müsste man doch beweisen das es Cannabistote gibt.
Da aber die Wahrscheinlichkeit für eine vorsätzliche oder zufällige Überdosierung seeeeeehr gering ist, und zudem in den letzen Jahrzehnten der Drogenverfolgung kein einziger Fall bekannt wurde (die yellow press würd sich wohl darauf stürzen) ist die These vom Cannabistoten quasi widerlegt

yodahasterecht
hi pazifist,
ich hab ne sehr glaubwürdige quelle.
nur ist die quelle keine homepage :)
meine quelle is nen bekannter von mir.
er ist pensioniert und hat früher als toxikologe in der pathologie gearbeitet und hat sich somit sehr viel mit drogen beschäftigt.

er hat sich besonders viel mit dem cannabis-konsum auseinandergesetzt.
seiner eigenen aussage nach hat er hin und wieder mal hasch geraucht.
er meinte, dass es keine dokumentierten beweise für einen an den folgen von cannabis gestorbenen gibt.
er meinte nur, dass er einen (pathologie-)befund gelesen hat, in dem jemand mit einem sehr hohen thc-wert über die strasse gelaufen ist und dann umgefahren wurde.

er ist also nicht direkt an cannabis gestorben.
*edit*und einen dokumentierten beweis für cannabis-tote gibt es nicht.*/end-edit*

es gab wohl mal eine studie zu den folgen von überdosierung vom cannabisprodukten. dabei haben die sich kekse und son kram gebacken.
dabei is nur rausgekommen, dass die leute die (teils sehr stark) überdosiert haben mehrere tage wahnvorstellungen gehabt haben und probleme mit dem kreislauf und der verdauung gehabt haben (igitt ;-)

allerdings kommen solche überdosierungen nur selten vor, da die meisten leute nich genug geld haben um ihr schönes dope so zu verschwenden *g*

mfg yodahasterecht

 [user:471]

Jemand
Nein, das ist kein Widerspruch.
THC ist chemisch etwas völlig anderes als die Anandamide, sie sind Fettsäurederivate und haben lange Kohlenstoffketten, jedenfalls völlig anders als das THC Molekül.
Genauso hat Heroin nichts mit den endogenen Opioiden zu tun, dies sind Peptide, also kleine eiweißähnliche Stoffe.
Nur wirkt Heroin an deren Rezeptoren wie THC an den Anandamidrezeptoren, weil das Molekül irgendwie zufällig an den Rezeptor bindet.
Es ist ähnlich wie wenn ein großes Knäul aus Stahl und Draht mit einer Ecke zufällig in ein Türschloß paßt und dort schließt, obwohl es mit dem richtigen Schlüssel nichts zu tun hat.

Was die Wirkung betrifft ist es auch etwas ganz anderes ob ein Botenstoff selektiv an einem ganz bestimmten Punkt an einem Rezeptor im Gehirn ausgeschüttet wird, oder ob man eine Substanz von außen zuführt, sie mit dem Blutkreislauf und durch Diffusion überallhin verteilt wird und an allen erreichbaren Rezeptoren wirkt.

Amt für Straßenraub
gelöscht

Pazifist ist Fowler
@allianz: weil da keine quellen angegeben sind!
ich hab auch sofort gesagt, dass man nicht beweisen kann, dass es was net gibt... *zwinker*

kann es sein, dass man auch total dicht, von thc noch die reflexe hat, dass man nicht am erbrochenen erstickt, bzw. erfriert, weil man noch kälte spürt?

eMc
hab einige heldenhafte selbstversuche hinter mir und det zeuch is definitiv nich tödlich ;-)

 [user:471]

Jemand
@Icarus
Ich meinte damit die weiter oben von Dir geschriebene Äußerung daß "THC in Form von Anandamide körpereigen" sei und es schon darum unwahrscheinlich sei daß man daran stirbt.
Das ist 1. nicht richtig, denn THC hat sonst nichts mit den Anandamiden zu tun und 2. sind es gerade Stoffe die an den gleichen Rezeptoren wie körpereigene wirken die gefährlich sein können, gerade weil sie dadurch in körpereigene Vorgänge eingreifen. Alle möglichen Drogen, Medikamente, Gifte wirken an Rezeptoren von körpereigenen Stoffen und dies sagt nichts über die Gefährlichkeit aus.
Wie gesagt, Du hättest auch sagen können:
Heroin "ist in Form der" endogenen Opioide körpereigen usw.., -was natürlich nicht stimmt!

Der von Dir zitierte Text ist eine Verzerrung von Tatsachen und trägt dazu bei, daß solche falschen Vorstellungen von THC enstehen.
In dem Text wird suggeriert eine THC-Wirkung sei etwas völlig natürliches, denn schließlich sei ja jedes Glücksgefühl durch eine Art körpereigenen Anandamidrausch bedingt, es sei so als ob sich der Körper einen "Anandamidjoint" anzündet. Dies ist völliger Schwachsinn. Welche Funktion die Anandamide genau haben ist größtenteils unklar, jedenfalls sind es keine körpreigenen Joints. Diese Behauptung verzerrt und verharmlost.

Man könnte auch sagen indem der Körper GABA (ein Botenstoff)ausschüttet macht er sich seinen eigenen Alkoholrausch (Alkohol wirkt am GABA-Rezeptor) bzw. suggeriert damit ein Alkohlrausch sei ein weitgehend natürlicher Vorgang, er ist ja in Form von GABA körpereigen, analoges bei nahezu allen Drogen einschließlich Opiaten und anderen Blösdinn.

Daß Anandamide praktisch die gleiche Wirkung haben wie THC ist ebenfalls in der oben beschriebenen Form nicht richtig. Im Tierexperiment kann man lediglich feststellen, daß die Ratten wenn man ihnen THC spritzt in ähnlicher Weise herumtorkeln wie wenn man ihnen Anandamide ins Hirn spritzt, um es mal ganz direkt zu sagen. Komplexe psychische Wirkungen und Nebenwirkungen lassen sich so nicht beurteilen.
Auch die Zahl 1:20000 ist sicherlich um das 10fache oder mehr übertrieben. Das ändert zwar nichts an der Tatsache der geringen Toxizität, aber auch das trägt zu einer Verharmlosung von Cannabis bei.

Man muß sich nicht wundern wenn viele Kiffer dann mit solchen Behauptungen wie "Cannabis ist gar keine richtige Droge", es hebt sich gewissermaßen von allen anderen Drogen durch seine besondere Harmlosigkeit ab, oder gar, es ist so etwas wie ein körpereigener Stoff, kiffen als eine Art natürlicher Zustand, da sich ja das Gehirn sowieso mit Anandamiden bekifft. All die ist Quatsch.

MonaLisa
Wir werden alle sterben!

Cynops
Im Tierexperiment kann man lediglich feststellen, daß die Ratten wenn man ihnen THC spritzt in ähnlicher Weise herumtorkeln wie wenn man ihnen Anandamide ins Hirn spritzt, um es mal ganz direkt zu sagen. Komplexe psychische Wirkungen und Nebenwirkungen lassen sich so nicht beurteilen.

Wobei es dafür natürlich standartisierte Verhaltestests gibt, in denen (Objekt/Soziale) widedererkennung, Startle-Verhalten, Lernverhalten u.ä. Beurteilt wird - stimmt, über komplexe Wirkungen kann man damit nix sagen, aber mehr als eine "pi-mal-daumen"-beurteilung des "Herumtorkelns" der tiere ist das schon.
Zudem werden diese Versuche ja i.d.R. nicht alleine durchgeführt, und zusammen im kontext mit anderen Versuchen wie z.B. Läsionierungen der Tiere in für relevant gehaltenen bereichen einschließlich der natürlich damit nötigen histologischen verfahren ergeben sich dann aussagekräftigere Ergebnisse.
Natürlich, der test von Bewusstseinverändernden Substanzen an Tieren ist was anderes als z.B. der test eines Stoffes, dessen auswirkung sich durch direkte erhebung pysiologischer Daten beurteilen lässt - aber niemand beurteilt die ergebnisse solcher versuche nur am "rumtorkeln" der tiere oder anhand anderer ebenso ungenauer faktoren. Damit würde einem die Ergebnisse keiner abnehmen, die Arbeit wäre für die Katz und damit wäre es nicht zuletzt schade um die Tiere.

[...]hebt sich gewissermaßen von allen anderen Drogen durch seine besondere Harmlosigkeit ab, oder gar, es ist so etwas wie ein körpereigener Stoff, kiffen als eine Art natürlicher Zustand, da sich ja das Gehirn sowieso mit Anandamiden bekifft. All die ist Quatsch.

Wie ja ganz aktuelle forschungergebnisse auch zeigen - zumindest relativieren sie die geschichte von der "harmlosen Droge" in großem Maße.

Erzkanzler
Respekt und Word @Jemand und Cynops. Das ist der Geist der Aufklärung im Kiffernet. Vielleicht wäre es an der Zeit, ein festes Board einzurichten, dass der Verharmlosung des Cannabiskonsums entgegenwirkt.
Ich denk mal in Hörsall 3b darüber nach...


Jemand
@Cynops
Mir ist bekannt, daß psychopharmakologische Wirkungen tierexperimentell getestet werden, z.B. hat man tierexperimentelle Angstäquivalente bzw. testet sie (z.B. elevated plus maze Test), und man hat auch Depressionsäquivalente (z.B. Reserpin-Wirkung). Trotzdem sind die Möglichkeiten tierexperimentell psychopharmakologische Wirkungen zu testen leider sehr beschränkt.
Und um es mal ganz direkt und überspitzt zu sagen beobachtet man Koordinationsstörungen am "herumtorkeln" der Ratten.
Jedenfalls ist es nicht so (wie es ja obiger Text suggeriert), daß man tierexperimentell zeigen kann, daß Anandamide die gleichen Wirkungen haben wie THC, lediglich die groben tierexperimentell überprüfbaren Wirkungen scheinen übereinzustimmen. Die höheren psychischen Wirkungen kann man so nicht bzw. nur sehr begrenzt beurteilen. Der obige Text zeigt jedoch ein völlig anderes Bild auf.
(Und mit histologischen Untersuchungen kann man psychopathologische Effekte auch nicht beurteilen.)

Truesp!n
Wie schnell geht datt denn immer?*staun**daumenhoch*

Don Merino / Motorschaf
Schön zu sehn, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der jene Droge konsumiert und dennoch bei weitem nicht behaupten möchte, dass sie völlig harmlos sei - in diesem Falle bezieh ich mich neben den toxischen Aspekten allerdings vor allem auf ihr SUCHTPOTENTIAL, verehrte Gemeinde!

Rauch ich auch noch so selten mein Kraut (nur des Wochenends, und auch dies zuweilen über einen Monat oder länger nicht), merk ich dass ich nie und nimmer nicht bereit wär, es aufzugeben - und dass ich niemals nein zu sagen imstande bin, wenn mir jemand einen Zug anbietet, und stets große Augen und lange Finger bekomme, so ein fremder Mensch in meiner Nähe ein Tütchen sich ansteckt!

Abraxas
Da THC in Form von Anandamide körpereigen ist, würde man ja an einem Bestandteil von sich selber sterben und das klingt doch schon recht unwahrscheinlich.


es sind auch schon leute an ihrer kotze erstickt, dass ist doch kein argument!

*grins*

Cynops
jemand:
Ich hab gerade ein bisschen den überblick verloren und weiss nicht genau, auf welchen test Du Dich beziehst. Gehts um den text von Icarus?

Natürlich ist die beurteilung psychoaktiver Substanzen - genauso wie z.B. auch die darstellung von psychischen erkrankungen in Tiermodellen - ein Problem der Versuchtierkunde und der experimentellen Neurobiologie.
Gerade z.B. die von Dir angesprochenen Depressionen... soweit ich weiss gibt man die tiere in eine Art Water-Maze und lässt sie in ein floating-behavior übergehen - alles nicht das gelbe vom Ei...

Daher gebe ich Dir im Bezug auf den von Icarus zitirten text natürlich recht - aber das liegt sicher an der interpretation der Ergebnisse, nicht an den ergebnissen selber. Schließlich kann man immer nur durch indirekte Parameter auf der psychischen zustand des Tieres schließen.

Natürlich sind die möglichkeiten durch Tierversuche zu aussagekräftigen ergebnissen zu kommen recht beschränkt - und dies muss man bei der betrachtung der Ergebnisse wissen. Man muss sich darüber klar sein, das die Tierexperimentellen ergebnisse in der experimentellen Neuropharmakologie immer nur eine eine beschränkte aussagekraft haben - aber innerhalb dieses Rahmens keinesfalls ungenau sind.

Letztendlich will ich dir damit vollkommen recht geben - nur nocheinmal betonen, dass es im beschränkten Rahmen der tierexperiemtellen arbeit sehrwohl exakte aussagen geben kann, die jedoch nie dazu führen dürfen, dass ergebnisse als das dargestellt werden, was sie nicht sind - nämlich die abstraktion weg von den experimentellen basisfunktionen auf eine höhere, "menschliche" ebene. Darüber kann man gerne diskutieren, aber man kann es nicht als erwiesen ansehen - z.B. ist die abstraktion von der tatsache, dass THC und Endocannabinoide gleiche effekte zeigen auf die Idee, dass beides die "gleichen stoffe" wären wissenschaftlich betrachtet sicherlich mehr als fahrlässig.

Jemand
@Cynops
Wie es aussieht sind wir uns ja völlig einig. Mir lag auch nicht im geringste daran die tierexperimentelle Neuropharmakologie irgendwie in Frage zu stellen, im Gegenteil. Und selbstverständlich: die beschränkten Ergebnisse von tierexperimenteller Neuropharmakologie sind sehr wichtig und nützlich. Beschränkte Methoden, andere gibt es leider nicht, sind besser als gar keine.
Mir ging es darum zu zeigen, daß der zitierte Text aus Cannabislegal durch Verzerrung von Fakten ein falsches Bild nahelegt, was die Forschungsergebnisse bezüglich Anandamid usw. betrifft.
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