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wann wird legalisiert?

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Ch@y
also ich glaube da ehrlich auch nimmer wirklich dran... vor allem wenn die CDU wieder an den Strippen zieht und das wird sie....  :-( *g* rein paranormal-vorausseh-wunsch-technisch schätze ich mal noch so 2 Jahre...
8)

[i]Letzte Änderung: Ch@y - 01:41:56/13.07.01[/i]

Joe Wein
Ich sehe gute Chancen, dass wir in der naechsten Legislaturperiode etwas erreichen, zumindest wenn die CDU nicht ans Ruder geraet, was ich mir aber schlecht vorstellen kann, bei der Fuehrungsmannschaft...

Die SPD tut's in der Legislaturperiode nicht, weil es ihr noch nicht klar ist, wie die Leute darauf reagieren wuerden. Es gibt in der SPD ein paar Leute die sind dafuer, ein paar die sind dagegen und viele die das Thema meiden wenn sie koennen. Schroeder ist ein Umfragen-Kanzler nach dem Muster von Clinton und Blair. Allerdings sind wir von einer Mehrheit zur Entkriminalisierung wahrscheinlich nicht mehr weit entfernt, wenn ueberhaupt. Vor mehreren Jahren war laut einer Bild-Umfrage eine Mehrheit unter 30 dafuer. Jedes Jahr steigt die Altersgrenze, wo die Mehrheit sich aendert. Informationen verbreiten sich. Schroeder wird dann kippen wenn Meinungsumfragen eine Mehrheit fuer eine Reform angibt, und nur dann.

Das kann man mit Oeffentlichkeitsarbeit erreichen. Dazu braeuchte es eine Zusammenarbeit der Jugendorganisationen der Parteien (bis auf die JU), der Vereine und Verbaende in diesem Bereich. Man braucht Flugblaetter, Zeitungsanzeigen, Prominentenunterschriften fuer eine Reformpetition, Unterschriftensammlungen, usw.

Wenn sich der Wind dreht, dreht sich auch die Drogenpolitik der SPD-gefuehrten Koalition.

Mit freundlichen Gruessen

Joe Wein

http://www.cannabislegal.de



 [user:628]

Joe Wein
[quote]Meiner Meinung nach in 3 Jahren , aber ich schätze mal das die dann kräftig Steuern draufhauen oder ???
Was meinen sie Herr Wein ??[/quote]

Auf keinen Fall wird es insgesamt teurer werden als jetzt, weil der Markt das nicht hergibt. Ich rechne mittelfristig mit der Straffreiheit von Eigenanbau, und das setzt ein Limit, wieviel der Staat verlangen kann ohne den Schwarzmarkt aufbluehen zu lassen. Versucht er, zuviel an Steuern herauszuschinden dann werden zuviele mit dem Anbau zur Versorgung von Freunden anfangen. Ist der Steuersatz niedrig genug, dann wird dagegen die grosse Mehrzahl der Konsumenten versteuert in Laeden oder Apotheken einkaufen, wenn es da gute Qualitaet gibt, ohne dass man monatelang einen Garten betreuen muss.

So oder so spart der Staat die Kosten der Strafverfolgung. Das sind wahrscheinlich schon ein paar Hundert Millionen pro Jahr.

Eine Studie der belgischen Finanzverwaltung hat ausgehend von einer Prävalenzstudie der Freien Universität Brüssel die möglichen jährlichen Staatseinnahmen aus einer Cannabisbesteuerung auf 14,4 Milliarden Belgische Francs (ca. 720 Millionen DM) geschätzt. Ich halte diese Schätzung für deutlich zu hoch weil sie ignoriert, dass die meisten Cannabiskonsumenten nur gelegentlich konsumieren:

La derniére heure: Le H, une manne pour l'Etat...
http://www.cannabislegal.de/medien/artikel/dh/ulb.htm


Die folgende drei Studien befassen sich ebenfalls mit dem finanziellen Nutzen einer Cannabislegalisierung. Die Muselmann-Studie geht von einer etwa fünfmal höheren regelmässigen Konsumentenzahl aus als durch Umfragen ermittelt. Die beiden anderen Studien liefern jedoch recht realistische Ergebnisse:

Thomas Kessler: Anbauprogramm für Konsumhanf im Berggebiet (Schweiz, 1987)
http://www.cannabislegal.de/studien/kesslerstudie.htm

Harald Muselmann: Wirtschaftliche Möglichkeiten einer Hanflegalisierung (Deutschland, 1999)
http://www.muselmann.de/legal/brief1.htm

Library of Commons: Library Research Paper 00/74 (Grossbritannien, 2000)
http://www.cannabislegal.de/studien/ukcomlib0074.htm

Joe Wein

http://www.cannabislegal.de

[img]http://www.cannabislegal.de/bilder/banner.gif[/img]

P.S. Hat dir schon mal wer gesagt, wie aehnlich dir Peter Tosh sieht? ;-)



[i]Letzte Änderung: Joe Wein - 11:03:53/13.07.01[/i]

Schlomo
Ich schätze wenn das Zeug legal ist, dann kommen da ertsmal dicke Steuern drauf und zum Verkaufen muss man sich dann auch eine Lizens kaufen, wie beim Alkohol halt.

Chillah
also ich seh die chancen, dass wir in der nächsten legislatur-periode unsere erste legale tüte in d'land rauchen können eigentlich auch ziemlich gut (außer :-6 stoiber 9-: kommt an die macht).

ich sehs auch so, dass die öffentliche tolleranz steigt. habs sogar letzten monat geschafft meine mutter zu überzeugen (der kampf hat 2 jahre gedauert und am anfang war sie noch der meinung weed wär so schlimm wie heroin und hat immer gemeint "du wirst mich nie davon überzeugen können..." ;D).

es muß nur zu einer diskussion im bundestag darüber kommen, weil wenn dann objektiv über fakten diskutiert wird dürfte selbst die CDU zugeben müssen, dass es keinen sinnvollen grund dafür gibt an einem veralteten gesetz festzuhalten, das auf wissenschaftl. wiederlegten "tatsachen" beruht.

außerdem kann wohl kaum d'land daran festhalten, wenn die "legalisierungs-welle" (schweiz, belgien, canada -zwar nur für patienten...-, für g.b. siehts ja grad auch nich schlecht aus,...) anhällt.

die drei jahre, die holger geschätzt hat halt ich auch für sehr realistisch.


Watersmoker
Es gibt einen Vielversprechenden Ansatz unter www.Kimwillkiffen.de die versuchen auf verfassungsmäßiger ebene das Recht auf cannabis durchzusetzen, Ich hoffe das sie es bis zur höchsten Instanz schaffen, denn der Medienrummel allein würde dann schon viel helfen.
Wie seht ihr das?
CU Watersmoker

 [user:628]

bbw
Also, mal realistisch: Es gibt ja wie wir alle wissen (hoff ich) angeblich in Berlin und Hamburg (und garantiert net nur da) schon coffeshops! (Halt net offiziell!) Und jetzt nochmal realistisch! Unser Staat: Langsam und... Langsam! Und wenn die Bullen den einen shop dicht machen macht vielleicht noch am selben Tag halt ein neuer auf! Und soviel machen sie ja au garnet! Also ich denk mal soo lang dauert das au net mehr! Schlecht wäre für uns nur wenn die CDU wieder an die Macht kommt! Dann können wir es au net vergessen aber es dauert (denk ich mal) mit sicherheit länger! Aber irgendwann kommt es! (Ich tipp mal auf 1-2 Jahre!

 [user:1335]

orti <3
okay, wie ich das sehe sind die meisten leuts eher zuversichtlich...

merke: wer kiffen will, darf nicht cdu-wähler sein! 8)

Breiti
ich denke das es mid.7-10jahre dauern wird(schade eigentlich)weil dann erst die "alte generation" nich mehr and macht is
es sind ja eigentlich nur die "jungen" politiker
die sich für eine legalisierung einsetzten,und bis die was zu sagen haben kann dat noch dauern
:-,

orti <3
7-10 jahre...wer bietet mehr? *verzweifel*

naja, wer weiß, vieleicht dauert's ja noch viel länger...dann haben wir wenigstens ne schöne zeit im altersheim *g*

bbw
Naja das seh ich net so! Guck mal den Joschka Fischer an! Was der für ne Vergangenheit hat! Der hat bestimmt au mal gekifft! (99,8%!!) Und der macht jetzt irgendwie au net und seine Partei hats zwar mal probiert aber scheisse wars!

 [user:280]

 [user:280]

Zong64
also teilweise ist es aber auch nicht
so schlimm mit den Eltern. Von meiner
Mutter weiß ich, dass sie es auch mal
probiert hat und so konnte ich mir z.b.
das ganze erklären sparen... obwohl
ne bong kannte sie auch noch nicht ;D

phlanze
[i]Joe Wein's Worte:[/i]
[quote]Schroeder wird dann kippen wenn Meinungsumfragen eine Mehrheit fuer eine Reform angibt, und nur dann.[/quote]

[i]Antwort der phlanze:[/i]
Hehehe, wer weiß, vielleicht is der Gerhard ja schon längst unter uns und informiert sich hier aus erster Hand ... ;D
" Doris, mach doch schon ma die Mische klar, ich komm gleich ins Bett!"
... und dann: :-?

[i]Letzte Änderung: phlanze - 03:59:53/14.07.01[/i]

Joe Wein
Es wuerde mich wundern, wenn ausgerechnet der Schroeder in Juso-Tagen an keinem Joint gezogen haette. Ich glaube, der weiss schon Bescheid. Aber als Opportunist tut er vor allem das, was seinem Fortkommen nuetzt.

Interessant finde ich auch, dass sich Ute Vogt (SPD-BawWue) in einem Brief fuer die Entkriminalisierung ausgesprochen hat:

http://www.cannabislegal.de/aktionen/obriefe/brief-vogt.htm#antwort1

Sie gilt naemlich als eine der Favoriten Schroeders unter den juengeren Politikern in der SPD.

Joe

phlanze
[quote]Sie gilt naemlich als eine der Favoriten Schroeders unter den juengeren Politikern in der SPD.[/quote]

Dos ist jo gerodezu fontostisch!

- Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

- Oder ein Fähnchen im Wind?

(- Wohl keins, oder? Die Aufklärung der Bevölkerung muß weiter vorangetrieben werden!!)

 [user:280]

wenn es noch 7 jahre dauert seh ich schwarz, denn bis dahin wird irgendeine rechte partei an der macht sein. denn in ein paar jahren sind alle rechten jugendliche wahlberechtigt und dann sieht es schlecht. und wenn der fasch-boom weitergeht haben wir auch ein problem.

phlanze

[quote]wenn es noch 7 jahre dauert seh ich schwarz, denn bis dahin wird irgendeine rechte partei an der macht sein. denn in ein paar jahren sind alle rechten jugendliche wahlberechtigt und dann sieht es schlecht. und wenn der fasch-boom weitergeht haben wir auch ein problem.[/quote]

*schluck*
Ich muß zugeben, den Gedanken hab ich bis jetzt immer verdrängt ...

Dann sieht es wohl nach einem Endkampf zwischen Kiffern und Nazis (bzw. Mitläufern) aus.

julian
hmmm, ich denke auch mal das das kiffen legalisiewrt wird *gähn*
aldda jungs ich sach euch ich bin dich... :))))):-,:-,:-,:-,

Zong64

[quote]@ zong64: meine Mutter hats auch mal probiert trotzdem hat sie vorurteile[/quote]

ja, gut, etwas mehr als probieren war's
wohl schon. aber trotzdem kiffe ich nicht
vor ihr oder so, dafür muss das setting
schon stimmen, freunde sind da eher angebracht :)

Joe Wein
[quote]wenn es noch 7 jahre dauert seh ich schwarz, denn bis dahin wird irgendeine rechte partei an der macht sein. denn in ein paar jahren sind alle rechten jugendliche wahlberechtigt und dann sieht es schlecht. und wenn der fasch-boom weitergeht haben wir auch ein problem.[/quote]

Von den aelteren Wahlberechtigten die sterben war ein hoeherer Prozentsatz gegen eine Cannabislegaliserung als von denen die mit 18 wahlberechtigt werden. Das ist seit Jahrzehnten so, weshalb sich auch der Prozentsatz fuer die Legaliserung seit Jahrzehnten verbessert hat.

Faschowelle hin oder her, keine Rechtsaussenpartei hat es seit dem NPD-Zwischenspiel in den 60ern mehr in den Bundestag geschafft! Und was die Drogenpolitik der CDU/CSU angeht: Es war die Union die 1992 die Einstellungsmoeglichkeit per §31a BtMG eingefuehrt hat. Die Union bleibt wie bei anderen sozialen Fragen nicht einfach stehen, sondern hinkt nur um Jahre hinter der SPD hinterher.

Ich rechne damit dass irgendwann auch die Union fuer die Cannabislegalisierung sein wird, wie die CVP in der Schweiz oder Teile der britischen Konservativen. Es gibt auch jetzt schon Leute in der JU und CDU die dafuer sind, nur wissen die, dass sie noch keine Chance haben, in ihrer Partei Gehoer zu finden.

Sogar ein Law-and-Order-Idol wie der Hamburger "Richter Gnadenlos" Ronald Schill hat bereits verkuendet, er koenne sich eine Drogen-Legalisierung vorstellen, wenn gezeigt werden koenne, dass damit kein Anstieg des Konsums verbunden waere:

http://www.mopo.de/seiten/20010407/hamburg-artikel19.html

Zitat: "Auch unsere konservativen Anhänger sind an einer sachgerechten, ideologiefreien Lösung interessiert."

Joe

http://www.cannabislegal.de





[i]Letzte Änderung: Joe Wein - 03:31:06/16.07.01[/i]

 [user:1409]

orti <3
und wie stellst d dir das vor?

Joe Wein
[quote]warum starten wir nicht einfach ein Volksbegehren? Da wird dann bei 10% Stimmen aus dem Bundesland ganz sicher was pasierren (soviel zu Sozialkunde[/quote]

Das BtMG ist ein Bundesgesetz. Auf Bundesebene gibt es derzeit keine Volksbegehren. Eine Gesetzesaenderung ist nur ueber den Deutschen Bundestag oder eine Initiative des Bundesrats moeglich.

Ein Ansatzpunkt waere die Tatsache, dass das Bundesverfassungsgericht 1994 eine "im wesentlichen einheitliche Anwendungspraxis" des §31a BtMG (straflose Verfahrenseinstellung bei geringer Schuld) vorschrieb und eine Studie der kriminologischen Zentralstelle, Wiesbaden im Jahre 1997 fand, dass die Anwendungshaeufigkeit von 10 Prozent in Sachsen und 19 Prozent in Bayern bis 92 Prozent in Schleswig-Holstein reichte. Hier wird der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verletzt. Indem wir darauf aufmerksam machen, koennen wir Druck auf die Regierung ausueben.

Mit freundlichen Gruessen

Joe Wein

http://www.legalisieren.de
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 [user:1409]

 [user:1409]

Joe Wein

[quote]Das solltet ihr gelesen haben:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/artikeldruck.asp?artikelid=24785 8)

[/quote]

Der Artikel kam im Oktober raus und ist sehr brauchbar fuer die Debatte.

Ich habe auch schon mit Herrn Dr Nedelmann persoenlich Kontakt aufgenommen. Leider will er sich aber nicht weiter politisch zur Legalisierung engagieren.

Zum Volksentscheid / Buergerentscheid / usw. - auf Bundesebene gibt es keine direkte Demokratie, nur die indirekte Demokratie: Waehlern waehlen Abgeordnete, Abgeordnete machen Gesetze.

Das ist in der Schweiz und auch in Oesterreich anders. Allerdings fehlt es in Oesterreich noch weit auf einer Mehrheit fuer die Legalisierung. In der Schweiz wird es aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit naechstes Jahr einen Volksentscheid ueber das Legalisierungsgesetz geben.

Joe

http://www.cannabislegal.de
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Lord X
Hi Leutz!

@joe sag mal... ich meine wenn wir es wirklich gebacken kriegen würden einfach nur unterschriften zu sammeln... ich meine es müsste nur jeder aus dem kiffer.net eine liste mit sagen wir 50 leuten an unterschriften zusammenkriegen und eben auch listen weiterverteilen...

Wenn wir denen da oben mal 100.000 unterschriften hinlegen würden müsste da doch was zu machen sein... ich weiss nicht aber ich finde wir sollten wirklich mal ernsthaft ne unterschriftenaktion starten...

MFG
Lord X

 [user:1409]

qwartz
Hmm also ich kiffe nun seit 13 Jahren, schon bei meinem ersten Joint wurde gesagt "Ach, das ist eh bald legal...!" Nja also irgendwie sind das heute noch die selben diskussionen?!
Glaubt irgendeiner von euch ernsthaft dass Cannabis legal wird?
Also die Fakten sprechen meiner meinung nach TOTAL dagegen.

1. In den Niederlande wurden auf druck der EU in den letzten 10 Jahren fast 50% der Coffeshops geschlossen, auch die Drogengesetze dort wurden angezogen.

2. Die Drogenpolitig der EU sieht sogar ein verbot von Zigaretten in der öffentlichkeit vor (z.b Bahnhöfe!)

Das einzige Land das sich nicht von EU oder USA unterdrücken lässt is wohl die Schweiz.... (Was fürn völkchen, ich such schon ewig ne nette Schweizerin um endlich nach Schlaraffia zu kommen :) )

Meiner meinung nach sind nicht die Kiffer zu blöd sind Ihre Fehler einzusehen sonder der Staat drückt beide Augen fest zu wenn es um die Konsumgewohnheiten der Bürger geht. (Es kifft doch eh fast jeder "mal" und wer es nicht tut hat eigentlich nix dagegen, zumindest hab ich das in den letzten 13 Jahren so kennengelernt.)
Nja ich möchte euren elan in dieser richtung ja nicht brechen aber ich seh da wenig chancen!

Langfristig gesehen umzug oder aufhören (sich geschlagen geben) muss sagen bei mir ist es bald soweit dass ich aufhöre wenn sich nichts tut.
Meine jüngste Verhandlung hat mir wegen Konsum & Erwerb (200g) kein Handel!!
18 mon auf 3 Jahre Bewährung gebracht... ganz zu schweigen von den Kosten der Verhandlungen (war ja nicht die erste) grob überschlagen hat mich das Kiffen die letzten Jahre (ohne das Dope) etwa 20.000 € an Gerichts- Anwaltskosten & Strafen gekostet. Für mich ist das langsam nicht mehr Tragbar, also lasst euch biiiiittttteeee was einfallen ;(

Ich muss auch sagen mich KOTZT es an ein unbescholdener Bürger zu sein der Arbeitet und Steuern zahlt und dennoch Kriminalisiert zu werden weil ich Kiffe?!!
Selbst der Polizist bei meiner Verhaftung hatte eine eher liberale einstellung zum Kiffen(Aber es ist halt verboten.....).
zitat
"Ja ihr Kiffer seid schon ein ruhiges völkchen, keine Beschaffungskriminalität, keine Gewaltverbrechen u.s.w"
Das nenn ich mal nen Beamten mit Köpfchen!

Vor allem in der heutigen zeit, wo Kinder zuhause verhungern, leute auf der Strasse erfrieren, alle paar Wochen wird irgendwo ne Schandtat an Kindern begangen.
Tschuldigung aber ich komm von dem Kinderthema nicht mehr weg, durch meine Verhandlung hab ich mal wieder im Stgb geblättert ...
Wusstet Ihr dass "Schwerer Sexueller Missbrauch von Kindern" (durch den Gesetzgeber definiert "mit eindringen in den Körper") genauso bestraft wird wie wenn ich mit nem 17 järigen einen Kiffe(Feiheitsstrafe nicht unter 3 Jahren)?
Da fehlt doch die Relation? oder seh ich da was falsch?
Versteht mich nicht falsch also Kinder 18< sollten keine Drogen nehmen - klar!
Aber ein Kinderschänder ist doch nochmal eine ganze Stufe KRASSER oder?

Aber jetzt lass ichs mal gut sein, weil da könnt ich mich ewig drüber auslassen.
Ich fänds auch mal super wenn irgeneine Istitution mal ein "nicht angesagtes" Drogenscreening im Bundestag durchzieht..
Ich würde wetten dass auch dort einige Ihren Job und Führerschein verlieren würden!!

Also nix für ungut und gebt bitte alles!!

Grüsse aus Bayern (hier is es wohl dank Stoiber am schlimmsten.... mann mann wenn der an die macht kommt können wir legalisieren TOTAL vergessen)

 [user:10403]

hanfmißbraucher
abgesehen davon, dass du einen 4 1/2 jahre alten thread rausgekramt hast, ein toller beitrag!

stimme voll und ganz zu, auch wenn ich hier in schleswig-holstein ein wenig besser dran bin.

in dem zusammenhang passt der thread hier übrigens auch ganz gut: http://kiffer.net/cannabis/legalisierung/aktionen/100000unterschriften_fuer_canabis

Pazifist ist Fowler
ich finds ok, dass er den thread ausgräbt.

aber: immerhin hat das bvg 1994 ja festgelegt, dass es geringe mengen geben muss. das mitm führerschein war glaub ich 2002, also dass man den durch den blosen besitz nichtmehr verliert. ob die grenze bei 1ng sinnvoll ist, die dieses oder letztes jahr kam kann bezweifelt werden, eine 5 ng grenze wäre sicherlich sinnvoller und mehr in relation zum alkohol. soweit ich weis ist zur zeit eine noch nicht veröffentlichte studie zum thema geringe mengen in verschiedenen bundesländern irgendwo am rumgeistern, nach der dann einheitliche geringe mengen festgelegt werden sollen. das wäre zumindest für uns bayern ein fortschritt, für andere bundesländer könnte es schlimmer werden. aber falls es dann eine menge gibt, bei der eingestellt werden muss ist das auf jeden fall ein schritt zu gerechteren gesetzen.

fazit: es geht alles zu langsam. öl in form von geld würde gut tun, aber eine starke hanflobby gibts in D. nicht.

Kantakukuruz
Wo der Fred schon mal ausgegraben ist... Habe die Tage folgendes in der aktuellen Nummer des "Hanfblatts" gefunden und stelle das mal zur Diskussion:

Mal ehrlich. Lassen wir den Politikern doch ihre drogenfreie Scheinwelt. Es würde doch reichen, wenn man seine Blüten aus dem Garten holt, eher unauffällig zu Hause konsumiert und ein korrekter THC-Grenzwert den Führerschein sichert. Brauchen wir eine totale Legalisierung, Coffeeshop-Ketten wie Starbucks oder Gras aus staatlich kontrolliertem Anbau? Oder würde eine "Quasi-Legalisierung" mit stillschweigendem Einverständnis nicht reichen?

Quelle: Artikel

Pazifist ist Fowler
aber in bayern denk ich, dass die totale legalisierung näher ist, als ein stillschweigendes einverständnis... *autsch*

Hans Wurstsuppe
Ich finde es nicht ausreichend, da es weder eine Qualitätskontrolle, noch die Loslösung aus dem allgemeinen Drogenmarkt geben würde.

Wer eine gute Versorgung hat, kann sich damit anfreunden - alle anderen schauen weiterhin in eine Röhre, die lediglich ein wenig heller werden würde.

edit: Übrigens, toller Zufall, dass ich gleichzeitig zu dieser Ausgrabung Cannabis - das wundersame Allheilmittel! mit einem Post ausgeraben habe, das so ähnlich auch hier rein könnte...

Zwürfel - Rated R
Interessant zu lesen, wie optimistisch man vor 4 Jahren schonmal war...aber wer weiß, was die Zukunft bringt? Vielleicht ist der Tipp mit 7 Jahren (wären jetzt noch 3) gar nicht so verkehrt gewesen...

Oder würde eine "Quasi-Legalisierung" mit stillschweigendem Einverständnis nicht reichen?


Quelle: Artikel aus Kantas Post


Und dann? Ein stillschweigendes Einverständnis ist keine geregelte Grundlage. Da könnte jederzeit unterbunden werden, dass ich "meine Blüten aus dem Garten hole".

Solange noch keine Legalisierung stattgefunden hat, ist Entkriminalisierung wichtig, aber das Ziel muss eine Legalisierung sein zum Wohle der Konsumenten und auch des Staates (neue Einnahmequellen, weniger Ausgaben für Justiz und Polizei...)

edit: Wann wird denn nun legalisiert?

MisterTHC
Ich denke nicht so schnell. Ich meine das die Politiker, sehr wohl über die Vorteil von Cannabis bescheid wissen (zumindest