Cannabisreferat in der SChule (GK)
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Jemand |
Du schreibst weiter oben einige Dinge die mindestens ebenso Schwachsinn sind wie sicher einiges von "Konservativ" etc. Bevor man anderen Halbwissen vorwirft sollte man überlegen was man schreibt. Das Cannabis an körpereigenen Rezeptoren wirkt ist absolut kein Hinweis auf Unbedenklichkeit. Das Gegenteil ist der Fall, gerade wenn Substanzen an Rezeptoren (die normalerweise auf körpereigene Stoffe ansprechen) wirken können Effekte bzw. toxische Effekte auftreten. Bsp. Nikotin: es wirkt an bestimmten Acetylcholinrezeptoren (man nennt sie Nikotinrezeptoren, das bedeutet jedoch nicht -wie der Laie denken könnte- daß der liebe Gott diese Rezeptoren zum rauchen ins Gehirn eingebaut hat), das Pilzgift Muscarin wirkt an anderen Acetylcholinrezeptoren, Bsp. Alkohol: er wirkt an vielen verschiedenen Rezeptoren, vor allem am GABA-Rezeptor an dem auch Barbiturate und andere Schlafmittel wirken, Heroin wirkt am µ-Endorphin-Rez. usw. usw. usw. Die Wirkung eines von außen zugeführten Stoff der mit dem Blut an alle ereichbaren Rezeptoren verteilt wird, diese gewissermaßen längerfristig überschwemmt, ist etwas völlig anderes als ein körpereigener Botenstoff der nur in einem ganz bestimmten Areal vom Körper selbst gesteuert und dosiert freigesetzt wird und dessen Wirkung sogleich wieder gelöscht wird. Du schreibst THC sei kein Toxin. Das ist nun völliger Schwachsinn, schon Paracelsus wußte es gibt nichts Nicht-Toxisches. Die letale Dosis THC bei der Maus beträgt übrigens 42mg/kg Körpergewicht (intravenös). Es ist also falsch zu behaupten Cannabis könnte gar nicht tödlich sein. Richtig, die letale Dosis ist durch Rauchen von Cannabis vermutlich nicht zu erreichen. Es ist aber auch richtig, daß toxische Effekte nicht tödlich sein müssen. Toxisch heißt letztlich eine deutliche unerwünschte Substanzwirkung. Wenn eine Person ein Abführmittel oder Brechmittel als Medikament absichtlich nimmt ist es eine Medikamentenwirkung, wenn eine andere Person die gleiche Substanz unbeabsichtigt nimmt ist es ein toxischer Effekt. Man kann also "toxisch" nicht ohne weiteres definieren. Wenn eine Person unbeabsichtigt größere Mengen Cannabis einnimmt (z.B. Cannabiskekse), solche Fälle kamen vor, kann die unbeabsichtigte Wirkung so unangenehm sein, daß der Notarzt gerufen wird, es ist eine toxische Wirkung, auch wenn es vielleicht ganz grundsätzlich die gleiche Wirkung ist wie beim absichtlichen Konsum. Zusätzlich muß man das auftreten von Panikattacken, paranoiden Zuständen bis hin zu schweren toxischen Psychosen bedenken, dies alles gibt es bei Cannabis mehr oder weniger häufig. Wer mit Cannabis in seinem Neurotransmitter-System herumpfuscht kann sich nicht sicher sein, davon keine negativen Folgen davonzutragen. Letztlich ist es ein Eingriff in die natürlichen Gleichgewichte der Neurotransmitter auf dem der Rausch beruht. Neben den oben genannten Akutzuständen kann Cannabis sehr wahrscheinlich längerfristige Psychosen bei dafür Veranlagten auslösen, verschlechtern, zur Chronifizierung beitragen usw.. Einschränkungen der Konzentrationsfähigkeit, Kurzzeitgedächtnis usw. sind ebenfalls bekannt. (Ganz abgesehen von Abhängigkeit usw..) Du schreibst jedesmal wenn der Mensch sich angenehm fühlt würde dies an Anandamiden liegen, die ausgeschüttet werden. Schwachsinn. Die Funktionen der Anandamide sind weitgehend unklar. Es gibt übrigens auch Anandamidrezeptoren an Immunzellen im Blut. Die Folgen die sich diesbezüglich bei langfristigem Cannabiskonsum ergeben sind unklar. Dies alles hat nichts mit der Frage einer Legalisierung und Entkriminalisierung zu tun, ein Verbot verhindert diese Dinge nicht. Trotzdem sollte jedem klar sein Cannabis ist eine Droge, es gibt wie bei anderen Drogen/Medikamenten usw. Risiken und Nebenwirkungen u.U. auch gravierende und längerfristige. Die Risiken muß jeder selber für sich abwägen, aber kennen sollte man sie dazu. Die meisten dieser Risiken wurden ja im Thread schon angesprochen. |
Wiggum |
Krass! |
MrMackey |
wow! für diesen Beitrag kriegst ne Tüte von mir! |
Max Mustermann |
max mustermann sein freund [weil der gafft seine nachbarn an]: also ich finde die reihenfolge ok die gesetzlage würde ich zu den parteien stecken außerdem kannst du noch die gesetzlage der anderen länder in europa hinzufügen also ich wünsch dir viel glück für dein referat und tschüß[denn max ist zurück] |
Shawn |
erstmal,.... wahnsinns medizinisches Wissen
Das hab ich auch für die Argumentationsführung sehr auf Cannabis fixiert und vielleicht auch sehr unkomplex geschrieben, jedoch beim Thema Cannabis ist meine Behauptung nicht direkt falsch (oder ?)
da denke ich hab ich mich dann echt verhaun, hab Toxin als ein Gift definiert, vgl. mit Alkohol, welche halt zum Beispiel den Körper übersäuert!
ich hab auch über die physischen Folgen gesprochen, da es vom Umfang des Briefes unmöglich ist auch npch auf die Psyche einzugehen
mehr hab ich auch nicht geschrieben!
das wurde aus meiner Quelle auch nicht ersichtlich
auf jedenfall word! hmm,.. aber ich muss sagen, daß ich dann ja grundelegend nicht falsch lag sondern auch nur mit einem recht vollständigen halbwissen glänzen konnte :) Zumal die Wirkweise im Groben nicht falsch erklärt ist, ich hab lediglich Details nicht genau beschreiben können, was auch denke ich einem absolut unwissenden nicht auffallen wird. Das einzige was mich grad etwas ärgert ist, daß ich toxisch nicht genau genug definiert habe,..... und, mit dem Vorwurf des "halbwissen" hab ich auch nur eine Provokation zu Anfang gesetzt, sodaß er weiterliest und unter umständen auch einmal anfängt nachzudenken! |
Shawn |
Denn das ist echt ne Wahnsinnsladung an Fachwissen |
funkjoker |
ich würde erwähnen das cannabis in jungen jahren außerst schädigend für den körper sein kann. zahlreiche studien, z.b. auch eine australische langzeitstudie haben gezeigt das cannabiskonsum bei kindern bzw. jugendlichen erhebliche veränderungen im gehirn zur folge haben kann. folgen wie konzentrationsschwächen oder "verblödung" wurden festgestellt. für personen die nicht annähernd ausgewachsen sind stellt cannabis meiner meinung nach eine gefahr dar, wie die meisten anderen drogen auch und das ist ein sehr wichtiges contraargument. |
fl!x |
bist du fertig Wiggnum ? ich ware sehensüchtig auf das ergebniss ^^ |
Pazifist ist Fowler |
aaah, mir is grade noch eingefallen, dass eine sehr wichtige negative wirkung noch nicht da war: einstieg in eine nikotinsucht. (hab das an einigen leuten beobachtet) |
Zwürfel - Rated R |
*ausgrab**zombie*
Alle, die ich kenne und als Nicht-Raucher angefangen haben Cannabis zu kosnumieren, sind auch heute noch Nicht-Raucher...mich eingeschlossen |
Pazifist ist Fowler |
ich kenn min. 3 die mit kiffen angefangen haben und dadurch zum raucher wurden. habs aber nur bei einem wirklich mit angeschaut. (3 monate, bevor er auf schulhof rauchte sagte er noch, sowas fänd er lächerlich usw...)
aber das hängt sehr vom einstiegsalter und der konsumhäufigkeit und dem umfeld ab. kenn auch min. 4 kiffer, die keine kippen rauchen. |
Shawn |
ich kiffe schon seit zwei Jahren und bin immernoch Nichtraucher.
Hier bin ich das erste mal auf Jemand gestoßen. Find übrigens immernoch toll, dass man noch was von ihm liest, möge er uns noch lange erhalten bleiben und nen haufen Vorurteile / Leichtgläubigkeiten und medizinisches Fehlwissen korrigieren ![]() |
QubiQ |
Auch auf die Gefahr hin, mich als Klugscheißer abzustempeln, habe ich doch noch Zweifel an Gesagtem! (habe vieles überflogen, jedoch den Widerspruch v. Jemand mitbekommen)
Wenn ein nicht körpereigener Stoff intus kommt, der auf fremde Rezeptoren passt, (und ein Mensch wird kaum spezielle THC Rezeptoren haben ^^) führt das dazu, dass aufgrund der Überdosis, nämlich körpereigene Stoffe + konsumierte Stoffe, eine Erweiterung der Rezeptoren auftritt, die kaum bis gar nicht rückgängig machbar ist (-> ein Abhängiger wird sein Leben lang die Sucht nicht los, er kann sich nur zusammenreissen und die Sucht verdrängen, jedoch wird er nach einmaligem Konsum genauso rückfällig wie er bereits war -> die Rezeptoren bestehen noch in fast gleichem Ausmaße). Da diese in Folge (nach regelmäßigem Konsum) nichtmehr ganz vom Körper selbst gefüllt werden können, braucht man sie über die Drogen oder ähnliches. Das ist auch das Prinzip dieses mir fällt der Name nicht ein, Ersatzprodukt für Heroinabhängige. Es benötigt die gleichen Rezeptoren, mildert also die Sucht. Kurz gesagt: eine !KÖRPERLICHE Sucht! entsteht. bzw. zuviele Rezeptoren SIND eine, nein sind DIE körperliche Sucht! Nicht anders also, als bei den junkenden Bahnhofsleuten, ihr wisst ja was alles körperlich süchtig machen kann... mit Entzugserscheinnungen und allem drum und dran... So, nun wenn THC dies bewirken würde, wär ich so süchtig wie vergleichsweise ein Morphium- oder Heroinabhängiger. Ergo wären die Meisten hier nicht im Forum sondern hätten ihre PC's für THC haltige Produkte verkauft *g* Hmm .. wie gesagt, ich habs nicht studiert, aber wenn ich nicht zumindest grundsätzlich recht habe waren die letzten 2 Jahre naturwissenschaftliche Schule fürn A*sch x_X btw. zum OffTopic mit den Zigaretten: Das ist alles eine Sache, die sich im Kopf abspielt. Ein Kampf Großhirn bzw. Verstand: lass diese ungesunde Kacke vs anderer mir gerade entfallener Hirnteil/kleine Stimme im Kopf, die sagt: rauch rauch rauch rauch! -> Wenn ihr wirklich nicht rauchen wollt, tut ihrs auch nciht, die Gewohnheit am Morgen/nach dem Essen eine zu rauchen ist das einzige Problem, nach 2 Wochen nicht rauchen legt sich selbst das. Und ihr werdet es genißen, nichtmehr überall nach Aschenbecher zu müffeln, jeden Tag massig Geld zu sparen, nichtmehr am Schnorrerleben der Raucher teilhaben zu müssen und vor allem eure eigenen Organe zu schonen. Ich hab da schon Erfahrung drin... das Einzige was man braucht ist der Wille (und man muss es wirklich WOLLEN! AUCH zum Bier oder wegen der Beruhigung, das ist sowieso kompletter Schwachsinn, alles Einbildung, das muss euch wirklich bewusst sein) Zur Zeit kiffe ich wie ein Ochse und wenns mal 2-3 Tage nix gibt, tja, Zigarette brauch ich keine mehr, nie und niemals. Kenn aber auch Leute, die angefangen mit dem Kiffen und jetzt in Notzeiten eine Zigarette nach der anderen dampfen -> selber schuld, man muss doch spätestens nach der dritten Zigartte mit dem Verstand wahrnehmen, dass Zigaretten nicht high machen also was komplett anderes sind als das eigentlich Gewünschte ... bevor wir hier jetzt weiter über Sucht labern, aus *g* Sry 4 Fehler: 5Std Fahrschule + 4Std Schule + 2Std Fußball + 1Std Radfahren > me |
Pazifist ist Fowler |
körperliche sucht entsteht, wenn das belohnungssystem aktiviert wird. das ist bei thc nicht der fall. |
Jemand |
Durch Stimulation im sogenannten Belohnungssystem entsteht die PSYCHISCHE Abhängigkeit, nicht die körperliche. Psychische Abhängigkeit bedeutet, daß sich diese Abhängigkeit in psychischen Symptomen zeigt: ein mehr oder weniger starkes Bedürfnis/Verlangen die Substanz zu nehmen, selbst wenn klar ist, daß dies negative Folgen hat, die mehr oder weniger ausgeprägte Unfähigkeit zur Abstinenz usw. usw.. Das ist die psychische Abhängigkeit, sie ist die eigentliche Abhängigkeit bzw. "Sucht". Der Begriff "psychisch" bedeutet nicht, daß es sich hier nicht auch um einen körperlichen, biochemischen Vorgang handelt (zumindest teilweise). Auch die psychische Abhängigkeit hängt also mit biochemischen Veränderungen die die Substanz im Gehirn auslöst zusammmen. Die körperliche Abhängigkeit kommt bei einigen Substanzen hinzu und schafft zusätzliche Probleme, aber auch hier ist die psychische Abhängigkeit die eigentliche "Sucht". Wenn Stoffe auf bestimmte Rezeptoren wirken, dann kommt es längerfristig zu Veränderungen in den entsprechenden Transmittersystemen, Anpassungsvergängen im Körper an die Substanz. Wenn die zugeführte Substanz plötzlich weggelassen wird, kommt es zu einem kurzzeitigen Ungleichgewicht, die Anpassungsvorgänge müssen erst rückgängig gemacht werden und so lange bestehen Symptome. So entsteht auch die körperliche Abhängigkeit. Trotzdem (!): viele Substanzen haben solche Effekte bei längerer Einnahme, aber nur ganz wenige erzeugen eine Abhängigkeit, denn es muß eine psychische Abhängigkeit hinzukommen. Ansonsten ist es kein Entzugsymptom, sondern ein Absetzsyndrom. D.h. der Betroffene hat nach plötzlichem Absetzen eines Stoffes, z.B. eines Medikamentes, vorübergehend körperliche Symptome. Er hat aber trotzdem kein Bedürfnis dieses Medikmament einzunehmen, es besteht keine Abhängigkeit. Wenn man bespielsweise bestimmte blutdrucksenkende Medikamente länger einnimmt und es dann plötzlich absetzt, dann können Symptome wie Herzklopfen, Zittern, Blutdruckanstieg usw. entstehen. Trotzdem besteht keine Abhängigkeit, kein Bedürfnis dieses Medikament einzunehmen und es gibt auch keinen illegalen Markt wo diese Blutdrucksenker an die "Süchtigen" für hohe Preise verkauft werden. Ein Absetztsyndrom ist also nicht das gleiche wie ein Symptom einer körperlichen Abhängigkeit. |
kopfsalat |
Jemand ist der grösste, danke |
| Desire | 22:01 26.02.08 BEKENNER - FRED (35|528) |
| pApA noAh | 17:41 13.02.08 If drugs are legal / Der Dokumentarkrimi (11|1357) |
| Budforce | 15:00 04.10.06 Originell, jedoch wie alle anderen Kampagnen fragwürdig (4|598) |
| *KalLi*KnAlLi* | 21:58 05.09.06 So ein Scheissdreck !!! (14|895) |
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