Die Themen des DHV-Newsletters |
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UsualRedAnt |
Hi!
Weil ja immer noch nicht alle den Newsletter des Deutschen Hanf Verbandes kriegen, stell ich euch einfach mal die aktuellen Themen vor. 1. Deutschland: Deutliche Unterschiede bei der Bestrafung von Drogenbesitz 2. Berlin: Erste Schule mit Drogen-Tests 3. International: 30 Millionen Europäer sind Kiffer 4. Wissenschaft: Cannabiskonsum im Urin kürzer nachweisbar als angenommen 5. Nutzhanf: Ein Hanffeld wird zum Irrgarten 6. Termine Informiert euch über die aktuellen Entwicklungen in der Hanfszene - Lest den Newsletter des Deutschen Hanf Verbandes! |
Haken |
So eine Sch**sse! Wann ist man denn "verdächtig"?! Faschistoider Mist... |
Budforce |
Ja so ist das, wenn man "frei" Leben möchte darf man sicht nichts selbst darstellen, sondern muss einem Shema entsprechen.
Also keine Dreads usw...
Genau, jeder Jude hatte krumme Nasen, jeder Kiffer hat Dreads und trägt Baggies... so wie teilweise gegen "uns" vorgegangen wird, müsste man schon denken wir wären der Staatsfeind Nr1. |
UsualRedAnt |
Der Deutsche Hanf Verband veröffentlicht einen monatlichen Newsletter mit den aktuellen Entwicklungen in der Drogenpolitik.
Hier die Themen der Ausgabe im Mai 2006: 1. Berlin: Drogen- und Suchtbericht 2006 vorgestellt 2. Stuttgart: Cannabis und Alkohol auch für Beifahrer verboten 3. Mexiko: Regierung entkriminalisiert Drogenkonsumenten 4. Medizin: US-Behörde leugnet Nutzen von Cannabis 5. Weltweit: GMM2006 soll Millionen auf die Straße bringen |
Illuminati |
zu Nummer 4 sage ich nur, dass diese verdammten Amerikaner endlich mal die Meinung gesagt werden sollte...
... wie kann man denn nur alle anderen medizinischen Forschungsergebnisse sowie zahlreiche Patientenberichte leugnen?
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UsualRedAnt |
bahgwan |
n1 |
Satori |
Wäre ja mal endlich ein sinnvoller Schritt wenn die sich mal einigen würden! Bin auch dafür das die sich alle mal für eine geringe Menge einigen!
Meine Meinung zur Legalisierung ist nicht unbedingt "LEGALIZE IT"- das hängt auch von vielen Faktoren unseres Umfeld Deutschlands/Europas hat. Du kannst dich hier selten BREIT bei deinem Arbeitgeber/Cannabis-kriminalisiert-Eingestellten Verwandten,- Fremden oder Kollegen blicken lassen!! Maler, Schweißer, Bauarbeiter die Bier zu ihrem Begleiter gemacht haben würden einen Joint oder eine Bong mit auf die Arbeit nehmen! Stellt euch das mal vor Augen! Deutschland würde ein ganz neues Bild überkommen! Ein Bild das für viele nicht leicht zu verdauen wäre, etwas woran sich unser Land gewöhnen muss, bis es akzeptiert wird... und es wird NIE akzeptiert werden! Die Kriminalisierung von Cannabis/Drogen allgemein stelle ich mit dem Terrorismus auf eine Stufe! Er ist nicht zu bekämpfen! Gerade Folgeschäden wie Psychosen find ich erschreckend...aber was ich auch sehr schlimm finde - fast noch schlimmer finde als Psychosen- ist wenn der exzessive Konsument durch den Konsum den Boden unter den Füßen verliert: Wenn er dadurch Probleme bei der Arbeit bekommt, Soziales Umfeld links liegen lässt, nichts mehr im Haushalt und Hygiene tut weil er ständig an der "Bong hängt". Ich habe ein total verträumtes Bild über eine Legalisierung.... Akzeptanz der Substanz und Wirkung vom Umfeld, Schöne Klänge, Nette Menschen, Schöne Arbeiten (selbst das Pflücken von Tomaten wäre schön für mich!), Kein Genmanipuliertes Ganja sondern das was Mutter Natur für uns gebährt, Nette Menschen, Musik, Das große weite Meer vor Füßen, Muschel-Ketten für Frauen... Tja... In meinen Träumen erlebe ich das und noch mehr schöne Dinge.. Deswegen habe ich auch vor mir meine Wohnung so zu gestalten wie dieses Paradies.. und vielleicht werde ich ja eines Tages auswandern und an solch einem Ort leben... Machen wir uns nichts vor.... es wird niemals klappen.. Die Mindesmenge vielleicht irgendwann- was auch schön wäre..... |
UsualRedAnt |
Mit der Einstellung ... es wird niemals klappen... wirds natürlich auch nix!
Glaubst du wirklich, dass das Verbot die Konsumenten vor den von dir befürchteten negativen Auswirkungen schützt? Ist es nicht vielmehr so, dass ein legaler Hanfmarkt gerade Problemkonsumenten hilft, weil er angstfreie Hilfe ermöglicht? Wieviele Problemkiffer werden heutzutage mit ihren Problemen alleine gelassen... und die bestehenden "Hilfsangebote" dafür lieber von Gerichten mit eigentlich unproblematischen Konsumenten überschwemmt - ich sage nur Therapie statt Strafe. |
Zwürfel - Rated R |
Post #984914 - ab in die Tonne damit.
Tut mir Leid, das so hart sagen zu müssen, Satori, aber wirklich was brauchbares kann man in dem Beitrag nicht finden. 1. Eine einheitliche geringe Menge ist wünschenswert, aber nicht unter diesen Bedingungen. Die Länder scheinen sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen, wobei einigen dieser immer noch zu hoch ist. Dieser Nenner liegt bei 6 Gramm. Bei allen, die über 6 Gramm bei sich haben, wird sofort der Verdacht des Handeltreibens geäußert. Dies ist aber wahrlich nicht der Fall. Gut, in den Niederlanden gibt es eine Begrenzung bis 5 Gramm, wobei dort aber auch der Nachschub geregelt und gesichert ist, was man in Deutschland nicht immer hat. Weiterhin muss man abwarten, welche Regelungen für Wiederholungstäter getroffen werden, die mehrfach mit einer Menge unter 6 Gramm angetroffen werden. Und natürlich ist eine einheitliche geringe Menge kein Freibrief. Es kommt in jedem Fall zu einer Anzeige. 2. Niemand, wirklich niemand will, dass die Menschen bekifft auf ihrem Arbeitsplatz erscheinen. Genau wie niemand will, dass jemand betrunken seiner Arbeit nachgeht. Das muss ja auch nicht sein. Eine Legalisierung soll es dem Konsumenten nicht ermöglichen, kiffend seinem Beruf nachzugehen, es soll im lediglich ermöglicht werden, ohne Kriminalisierung in seiner Freizeit Cannabis zu konsumieren. 3. Psychosen sind möglich, jedoch muss es eine Veranlagung geben. Cannabiskonsum lässt nicht aus dem Nichts eine Psychose entstehen. 4. Wie UsualRedAnt bereits schrieb, kann man Problemkonsumenten durch eine Legalisierung besser helfen. Durch Aufklärung wird ein Stigma beseitigt, so dass Menschen sich helfen lassen. Weiterhin kann das Problem so u.U. verhindert werden, bevor es entsteht. 5. Ein verträumtes Legalisierungsbild hilft gar nichts. Es würde sich nicht allzu viel ändern. 6. Was verstehst du unter genmanipuliertem Gras? Das, was uns die Medien verkaufen wollen, welches es gar nicht gibt? Durch Optimierung der Anbaubedingungen kann man den THC-Gehalt zwar steigern, mit Genmanipulation hat das aber nichts zu tun. Weiterhin gibt es dieses Gras kaum auf dem freien Schwarzmarkt. |
Satori |
Ja, die Konsumenten würden sich freier mit ihren Beuteln Gras bewegen können und die Paranoia würde schwinden, es würden Aufklärungen geben und nicht der Mist wie "Cannabis ist das Werk des Teufels", "Cannabis die Einstiegsdroge", sondern sehr gute strukturierte durchdachte Aufklärungen..der Eltern, Beratern etc. aber irgenwie scheint es mir so das ihr die negativen Folgen nicht einsehen wollt- man muss ja echt kein Hellseher sein um zu wissen das positive Dinge die man gerne hätte auch mal schief gehen können und der Schuß von hinten losgeht! Ich fände es schön wenn es zu einer Legalisierung kommen würde- und stimme auch deinen Ansichten zu... aaaaber es kann doch nicht ohne Folgen bleiben.. daran glaub ich nicht.. wir reden hier über unsere Politiker, Nachbarn, Eltern..Arbeitgeber die das vielleicht nicht so gerne weil ihren Kindern es erlaubt wird Drogen zu nehmen! Hin oder her mit der Aufklärung!! Manche Eltern,Nachbarn..etc.- und DIE gibt es tatsächlich...würden das NIE sehen wollen und Ruckzuck wird dagegen protestiert... das kann nicht gut gehen! Zu Punkt 1 stimme ich dir zu. Das mit der Anzeige hätten die sich sparen können... Zu Punkt 2 stimme ich dir selbstverständlich zu das kein Arbeitgeber es gerne sieht wenn die Arbeitnehmer bekifft/alkoholisiert zur Arbeit kommen! Aber es wird sich sicher nicht jeder daran halten (da es ja ermölglicht werden soll lediglich in der Freizeit straffrei zu konsumieren), nicht jedem wird es reichen in der Freizeit zu kiffen!! Wenn ich mir vorstelle was die Kiddies denn machen würden wenn es legalisiert wird...ohje!!... Worauf ich hinaus will ist das die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein wird das viele Arbeitnehmer durch den meist verheimlichten Konsum- sich ertappen lassen- sich outen- oder Kollegen einen verpfeifen-aus welchen Gründen auch immer.. und und und - ist ja alles möglich- und dann diese den Arbeitsplatz verlieren!! D.h. Höhere Arbeitslosigkeit und durch eine Anmerkung im Arbeitszeugnis od. Referenzen = schlechte Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz! Einziges Vorteil dabei ist das jemand der "sauber" ist wieder diesen Arbeitsplatz ersetzen kann... Punkt 3 : Die Tatsache das Cannabis Psychosen und dadurch viele Leute krank machen und sogar Selbstmorde passieren ist schon schlimm genug! Das jemand veranlagt ist oder nicht spielt sicher eine Rolle- aber Cannabis macht diesen Menschen das Leben schwer und das ist Fakt - Meine Meinung. Höre dazu den Track von Rapper Curse - Titel = Unter 2 Augen (sehr guter Song dazu!) Punkt 4: Aufklärung ist sehr wichtig! Ich saß anfangs mit Leuten zusammen die das Zeug rauchten um einfach nur dicht zu sein! Später saß ich mit äteren Personen zusammen die eines besseren gelehrt haben. Seitdem rauche ich Cannabis aus weltanschaulichen Gründen. Jedenfalls stimme ich dir in diesem Punkt voll und ganz zu... Punkt 5: Das weis ich selbstverständlich selber aber man darf ja auch träumen dürfen! 6. Die Medien sagen viel Mist - aber nicht alles was der Mensch versucht zu verbessern ist nicht gleich gut! Der THC-Gehalt ist um vieles gestiegen! Alles manipuliert...meiner meinung nach... Was ich mit meinem Thread bewegen wollte ist das auch über die schlechten Folgen nachgedacht wird und das ist ganz bestimmt nicht für die Tonne.. |
Zwürfel - Rated R |
Dann muss diesen Menschen geholfen werden. Wer es nicht schaffen sollte, seinen Arbeitstag ohne Cannabis zu bewältigen, hat ein großes Problem. Allerdings ist dies jetzt auch gegeben. Eine Legalisierung von Cannabis bedeutet nicht, dass der Konsum sprunghaft ansteigen wird. Diese Menschen brauchen dann medizinische Hilfe und keine Strafverfolgung.
Dumm aus der Wäsche gucken? Eine Legalisierung ist keine unkontrollierte Freigabe. Man muss Rahmenbedingungen schaffen. Cannabis soll weder im Supermarkt noch an Tankstellen erhältlich sein, sondern in speziellen Läden mit ausgebildetem Personal. Eine Altersgrenze muss geschaffen werden. Einige sehen diese bei 16, andere - wie ich auch - bei 18 Jahren. Bei Verstoß müssen die Strafen so erheblich sein, dass der Anreiz völlig fehlt, an Minderjährige zu verkaufen. Eine Möglichekit wäre hier der Entzug der Lizenz, welche ich für notwendig halte, um den Verkauf einigermaßen zu kontrollieren. Bei legaler Abgabe für Volljährige schwindet auch der Schwarzmarkt. Und man sollte auch nicht vergessen, dass der wohl größte Reiz für viele Jugendliche ist, etwas verbotenes zu tun. (siehe hierzu Cannabis is losing its cool for the young
Sehe ich nicht so. Natürlich kann bzw muss ein Arbeitgeber reagieren, wenn seine Angestellten bedrogt zur Arbeit erscheinen, aber da spielt die Legalität von Cannabis erstmal eine untergeordnete Rolle. Jemanden entlassen, nur weil er hin und wieder in seiner Freizeit Cannabis konsumiert, darf es nicht geben. Ob der Verkäufer im Supermarkt nun abends n Bier trinkt oder n Joint raucht, kann sowohl mir als auch dem Arbeitgeber egal sein.
Natürlich gibt es Menschen, die durch Cannabiskonsum gesundheitliche Probleme bekommen. Das bestreitet niemand. Doch bin ich der Meinung, dass man diesen Menschen eher helfen kann, wenn Cannabis nicht mehr stigmatisiert wird. Ansätze für Problemkonsum z.B. könnten so schon früher erkannt werden. Und wie bei jeder anderen Substanz auch, gibt es Menschen, die diese nicht konsumieren sollten.
Klar darf man träumen, ich träume selbst gerne. Aber in diesem Punkt muss man nüchtern bleiben.
Der Hinweis auf negative Folgen ist sehr wichtig. Dennoch schien mir der Beitrag nicht als geeignet, diese aufzuzeigen. Abschließend bleibt mir zu sagen, dass eine Legalisierung mit kontrollierter Abgabe nicht dazu führen wird, die "Cannabisprobleme" zu verstärken, sicherlich wird sie sie auch nciht vollständig lösen können, aber das Verbot ist gescheitert, es kann die Menschen nciht schützen, ihnen nicht helfen. Also muss es weg, denn es ist nciht gerehctfertigt, deshalb Millionen Konsumenten zu kriminalisieren. |
Satori |
Auch wenn Cannabis in speziellen Läden verkauft werden würde, würden die Kiddies trotzdem IRGENDWIE an das Zeug kommen... sei es durch den großen Bruder, älteren Kumpel oder sonst wer! Dann schaltet sich wieder die "böse Gesellschaft" ein... ZACK Proteste, Beschwerden etc.
Das mit der Früherkennung von Psychosen bei anfälligen Konsumenten wäre natürlich sehr gut! Wenn das Thema Früherkennung und Vorbeugung von Psychosen von den "lieben Hohen Tieren" angesprochen wird und sich Leute sogar darauf spezialisieren würden/werden, dann könnte auch die soziale Welt (Eltern, Lehrer etc.)davon profitieren indem sie sich sicherer fühlen könnten und die Sache etwas lockerer sehen würden. Dazu wird auch noch eine gesunde Aufklärung dazu beitragen.. Ich gebe zu das ich mein beschriebenes- beinahe paradiesisches Bild nach einer Legaliesierung total übertrieben habe,.. dieses Bild was ich beschrieben habe ist mehr die Vorstellung von einer von mir zusammengebastelten Welt die mich total erfreut ! Sozusagen "So hätte ich es doch gerne". Habe es ein wenig falsch formuliert! Was ich meinte war : "Auf so einer Welt würde ich gerne leben" und nicht "So wird es sein- nach einer Legalisierung".. Ich bin mir darüber total bewusst und bin auch ganz klar auf den Boden!..Wollte das jetzt nur mal so klar machen weil das schon "dumm" wäre wenn ich solche Zukunftsaussichten hätte! Hmm... der Beitrag schien dir nicht als geeignet zu sein weil ich vielleicht etwas detailierter und sachlicher hätte bleiben sollen? Wir sind hier nicht um jemanden NOten zu vergeben! Ich hatte ja etwas über die negativen Folgen geschrieben (nicht ganz so ausführlich wie bei meiner langen Antwort danach- zugegeben) aber ich finde das mein "ach so schlechter Beitrag" doch ins schwarze getroffen hat, denn sonst hätten wir nicht- meiner Meinung nach sehr interessant- über dieses Thema weitergesprochen, richtig? Abschließend sage ich noch was zu deinem letzten Punkt. Wir wissen alle das Gras unter einem ganz ganz kritischem Auge betrachtet wird. Du liegst meiner Meinung nach nicht falsch mit deinem Argument das das Verbot gescheitert ist und nicht schützen und helfen kann und das der Cannabiskonsum sogar nicht höher sein wird-trotz Legalisierung und kontrollierten Abgaben!- Aber da ja Cannabis lange Zeit schon "verboten" ist und es soooo viele als Teufelswerk ansehen wird es nicht um viel Beschwerden brauchen um die Legalisierung rückgängig zu machen denn gerade weil diese "Cannabisprobleme" nicht vollständig gelöst werden würden. Was sicher nicht geht! Kurze Rede kurzer Sinn: Viel zu viele sind dagegen!! Viele würden protestieren und da ja Cannabis als sehr kritisch und unerwünscht in unserer Gesellschaft gilt, werden die Politiker nicht lange diskutieren und nehmen uns wieder den Joint weg... |
UsualRedAnt |
Ein Vorteil der Arbeit beim Deutschen Hanf Verband ist, dass man bei sich selbst klauen kann. Da die "Gegenargumente" von Satori mir von vielen anderen Diskussionen bekannt sind, hier mal der Text eines Flugblatts, dass sich genau mit diesen Fragen beschäftigt:
" Hanf legalisieren! - Aber warum eigentlich? Ist Cannabis gefährlich? Aus medizinischer Sicht ist ein Verbot sicher nicht zu rechtfertigen. Zahlreiche Studien belegen, dass der Konsum von Cannabis zwar nicht völlige harmlos ist, jedoch wesentlich weniger schädlich als beispielsweise Alkohol und Tabak. Selbst das Bundesverfassungsge-richt hat in einer Entscheidung 1994 „das Suchtpotential der Cannabisprodukte als sehr gering eingestuft“ (BVerfG 9.3.1994). Ebenso wird die Hypothese von Cannabis als Einstiegsdroge heute von der Wissenschaft als Mythos abgelehnt. Bleibt die viel beschworene psychische Abhängigkeit. Nur ein kleiner Teil der KonsumentInnen entwickelt eine solche Abhängigkeit. Diese ist jedoch auf bestehende psychische Stimmungen und Probleme zurückzuführen und eher als Symptom für diese zu betrachten denn als Ursache. Problematischer ist, dass Cannabis in sehr seltenen Fällen eine latent vorhandene Psychose auslösen kann. Es entwickelt jedoch niemand nur auf Grund seines Cannabiskonsums eine Psychose. Schreckgespenst „hochpotentes Gras“ Das neueste Schreckgespenst, das durch die Medien geistert und die Menschen verunsichert, ist das von neuartigem hochpotentem oder gar „genmanipuliertem“ Gras. Dabei wird übersehen, dass es schon vor über 25 Jahren vor allem den Niederländern gelungen ist, durch "Indoor- Anbau" und optimierte Zuchtbedingungen stärkere Sorten zu züchten. Mit "Skunk" und "Superskunk" etc. gab es einen signifikanten Anstieg der THC-Gehalte. Heute ist das nicht so eindeutig wie von Medien und Experten behauptet. So gehen z.B. das BKA und die europäische Drogenbeobachtungsstelle davon aus, dass es in den letzten Jahren zwar Funde mit hohem THC-Gehalt gab, aber kein allgemeiner Anstieg zu verzeichnen ist. Hinzu kommt: Ein hoher THC-Gehalt ist an sich kein Problem, solange der Konsument weiß, was er konsumiert und sich entsprechend in seinem Konsumverhalten darauf einstellen kann. Drogenfreie Gesellschaft? Ein häufig nicht ausgesprochenes Ziel des Verbots ist die totale Abstinenz. Großzügig werden dabei legalen Drogen übersehen. Legal oder illegal, war eine Entscheidung der Opiumkonferenzen, die im Wesentlichen aus machtpolitischem Kalkül getroffen wurde, rational ist sie nicht nachvollziehbar. Wir meinen, eine drogenfreie Gesellschaft ist weder realistisch noch wünschenswert. Aus freiheitlichen und demokratischen Gründen sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen, ob und welche Drogen er konsumieren möchte. Die Risiken und Probleme, die der Kon-sum von Hanf oder anderer Drogen mit sich bringen kann, bestehen unter lega-len, wie illegalen Bedingungen. Sie hängen von verschieden Faktoren ab: Art der Droge, des Konsumverhaltens, des sozialen Umfeldes. Durch ein Verbot kommen weitere Probleme hinzu. Für den Konsumenten bedeutet es, sich in ein kriminelles Milieu zu begeben, keine Informationen über die Qualität der Drogen zu haben und kriminalisiert zu werden. Für die Gesellschaft bedeutet das Verbot vor allem mehr Kriminalität und somit hohe Kosten bei Polizei und Justiz. Schützt das Verbot unsere Kinder? Es ist ein berechtigtes Anliegen, die Jugend vor möglichen negativen Auswirkungen des Cannabiskonsums zu schützen. Das Verbot hat sein wichtigstes Ziel, Verringerung von Angebot und Nachfrage, jedoch nicht erreicht. Drogen, insbesondere Cannabis sind in unserer Gesellschaft präsenter den je und problemlos zu beschaffen. Die vier Millionen deutschen Cannabiskonsumenten belegen deutlich, dass sich die Nachfrage vom Verbot unbeeindruckt zeigt. Dafür leidet der Jugendschutz durch das Verbot erheblich. Unter den Bedingungen des Schwarzmarkts scheren sich viele Händler nicht um die Qualität des Cannabis, noch interessieren sie sich für das Alter des Käufers oder dessen Konsumgewohnheiten. Abstinenzorientiert gehen alle Präventionsbemühungen an den Bedürfnissen und Lebensrealitäten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorbei. Konsum wird immer mit problematischem Konsum (Missbrauch) gleichgesetzt. Das macht diese Art der Prävention unglaubwürdig! Ziel sollte vielmehr die Erziehung zur Drogenmündigkeit sein, die den Menschen befähigt, bewusst und selbstbestimmt mit Cannabis umzugehen. Vorteile einer Legalisierung Eine Legalisierung von Cannabis würde die Risiken und Probleme, die die Substanz mit sich bringt, nicht beseitigen! Sie würde aber die Möglichkeit schaffen, mit ihnen offen umzugehen. - Konsumenten könnten sich über die Qualität und den Wirkstoffgehalt informieren - dem Schwarzmarkt wäre der Boden entzogen - Jugendschutz könnte wirksamer greifen, wenn Cannabis nur unter geregelten Umstände verkauft werden darf - soziale Kontrolle wäre ebenso möglich wie das soziale Erlernen ungefährlicher Konsummuster - Niemand wäre gezwungen, seinen (Problem-)Konsum zu verheimlichen - Problematischer Konsum könnte schneller erkannt werden und entsprechende Hilfsangebote könnten besser greifen - der Staat könnte Steuern einnehmen, legale Arbeitsplätze entstünden und hohe prohibitionsbedingte Kosten bei Polizei und Justiz entfielen " |
Satori |
Werde mir nachher alles aufmerksam durchlesen hab gerade nen leckeren Sandkuchen im Backofen und muss aufpassen |
Satori |
Ok, habe mir alles durchgelesen. Gestern hatte ich keine Zeit mehr dazu.
Ich empfinde die ganze Aufzählung für sehr vielversprechend und halte die Vorteile einer Legalisierung sicher für sehr gut. Nur macht mir das soziale Umfeld sorgen. Es wird immer Gegner geben und ich denke auch in diesem Fall. Mann muss ja erstmal versuchen diese Punkte die du aufgezählt hast den Menschen näher zu bringen und es so zu vermitteln das Verstand und Toleranz entsteht- und ich glaube das ist der Punkt woran es zu einer Legalisierung scheitert. Der Staat hätte eigentlich ja mehr Geld und wir (mehr) (legale) Arbeit dadurch. Das wäre doch ein großes Plus für uns alle... Der Staat will und braucht Geld! Und der Staat tut alles um an Geld zu kommen - das wird sich ja auch ab nächstes Jahr mit der 19%igen Mehrwertsteuer 100%ig zeigen... Worauf ich hinaus will ist das es denen doch eh total egal ist ob wir unter der Brücke schlafen oder Drogen nehmen! Hauptsache die machen doch ihre überdurchschnittliche Kohle und Geschäftsreisen von denen die Preise die Rahmen sprengen und dies auch noch unser Geld ist! Warum also verdammt nochmal legalisieren sie es nicht einfach? ----zu viele Gegner!... Diese würde wohlmöglich den Staat "stürzen"... Ja ich übertreibe etwas- ich merke es selber. Du hast doch auch recht mit alldem was du sagst- ich sehe das genauso! Nur wie sehen es die anderen die nicht auf unserer Seite sind!? Die waren bisher viel mächtiger als wir 4 mio Kiffer! Eines würde ich nach der Legalisierung verbieten : Das Kiffen in der Öffentlichkeit! Deswegen rede ich ja auch die ganze Zeit von Protesten etc. - stell dir mal vor jeder würde auf einmal *so richtig öffentlich kiffen* Die Gegner würden ausflippen- ich würde es nicht machen denn ich würde mich outen und das will ich nicht in aller Öffentlichkeit. Aber es gibt genug viele denen das egal ist und das wirkt sich wie beim Zigarettenrauchen etwas respektlos gegenüber den anderen aus. Ich stelle mir das so vor: Cannabis wird legalisiert. Jeder der gerne Gras möchte- maximalgrenze 6 g, geht hin und kauft es sich. Jeder Kunde hat eine Karte (Kundennummer) so das alles protokolliert werden kann und die Abgaben genau überprüft werden können. Das rauchen in der Öffentlichkeit wie z.b. Fußgängerzonen, Spielplätze, Restaurants etc. verbieten! Jeder konsumiert ohne Angst bei sich daheim oder bei wem auch immer. Hinzu kommt noch die Vorsorge/Vorbeugung von speziellen Betreuern und Psychater die sich spezialisiert haben. Am besten wäre es wenn diese in jeder Nächstgrößten Stadt vertreten wären. 6 Gramm reichen völlig für ein paar Tagchen- zu mind. für mich. Gibt ja auch krassere Fälle.... Habe jetzt sicher einiges vergessen... aber so ungefähr mehr oder weniger könnte es aussehen... Abgabe bei Jugentlichen verbieten da diese noch in der Entwicklung sind. Ab 18 Jahren ist der Kauf erlaubt. Die Politiker bekommen ihre Steuer, wir wind high und alles sind zufrieden... |
UsualRedAnt |