Der Weg zur Cannabis-Legalisierung: Weitere Vorgehensweise |
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Wir brauchen mal ein Konzept, das Überlegungen zur weiteren Vorgehensweise der Legalisierung des Anbau, Erwerb, Handel, Besitz und Konsum von Cannabis-Produkten enthält.
- Welche Steine sind im Weg? - Welche Hürden sind zu nehmen? - Welche Schritte sind zur Legalisierung nötig? Folgende Fragen müssen im Verlauf der Diskussion beantwortet werden und wenn ich genug Zeit habe, suche ich mir die Antworten selber zusammen: 1. Wann genau wurde Cannabis in a) Deutschland, b) der Schweiz und c) Österreich verboten? 2. Aus welchen Gründen wurde Cannabis verboten? 3. In welchen Bereichen (Medizin, Haushalt und Alltag) wurde Cannabis vor dem Verbot eingesetzt? In der Schweiz haben schon mehrere Politiker erwähnt, dass es Probleme geben könnte mit der Cannabis-Legalisierung, selbst wenn diese vom Volk verabschiedet wird, was wahrscheinlich nächstes Jahr in Form einer Volksabstimmung der Fall sein wird. Denn Cannabis steht auf der UNO-Liste der illegalen Drogen. Die UNO darf zwar ganz bestimmt nicht mitbestimmen, wie die Gesetze der teilnehmenden Länder auszusehen haben, aber die UNO sieht es gar nicht gerne, wenn Länder über die UNO-Empfehlungen hinwegsehen. In der kleinen Schweiz ist es relativ einfach, ein Thema vor das Volk zu bringen und demokratisch darüber abzustimmen. Wie kommen in Deutschland und Österreich neue Gesetze oder Gesetzesänderungen zustande? Kann jemand wie in der Schweiz eine gewisse Anzahl an Unterschriften sammeln, damit das Thema in der Politik besprochen und darüber abgestimmt wird? In vielen verschiedenen Foren (nicht nur Drogen- sondern z.B. auch Computerforen) lese ich "so, jetzt bau ich mir einen Joint" oder "Her mit der Legalisierung". In Deutschland wird eifrig Cannabis konsumiert. Sehr viele Leute wollen eine Legalisierung dieser Droge. Der Wille, dafür etwas zu tun, ist erkennbar. Aber es klappt nicht so gut, weil jeder sein eigenes Süppchen kocht. Die Organisation, Koordination, Kommunikation der Legalisierungsbewegung muss zwingend besser werden. Organisation: - Zentrale Website der Legalisierungsbewegung. Sie sollte sachliche Informationen und Aufklärung beinhalten. Vorkommen sollen die Themen: Botanik, Geschichte, Gründe der Illegalisierung, Wirkung, Konsumformen, Einsatzbereiche (Medizin / Wirtschaft / Alltag / Haushalt / etc.)... Joe Weins Website http://www.cannabislegal.de/ wäre ein hervorragendes Fundament, aber sie benötigt dringend eine Generalüberholung. Die Website sollte besser gestaltet sein (Design), eine klare Navigation beinhalten (Usability) und die Inhalte anders angeordnet werden (Inhalt). Koordination: - Es sollten Arbeitsgruppen gebildet werden. Je eine Arbeitsgruppe für Nord-, Ost-, Süd- und Westdeutschland. Zudem wäre je ein Standort in der deutschsprachigen Schweiz und in Österreich nicht schlecht. Diese Arbeitsgruppen können/sollen diverse Aktionen durchführen, z.B. Demos, Infoflyers gestalten und verteilen, Unterschriftensammlungen durchführen, usw. Kommunikation: - Die Abteilung Kommunikation soll versuchen, Gespräche mit Politikern zu suchen. Sie sollte die Legalisierungsbewegung "repräsentieren", Interviews führen können und sich bemühen, in den Medien präsent zu sein. Diese Abteilung soll auch dafür verantwortlich sein, dass Mitglieder gewonnen werden können, die bereit sind, für die Legalisierung zu kämpfen. Eventuell kann man eine zusätzliche Abbteilung "Marketing" schaffen, die den Bekanntheitsgrad einer zentralen Legalisierungsbewegung im deutschsprachigen Raum steigern soll. Fragen: - Wie soll die Rechtsform der Legalisierungsbewegung aussehen? Ich denke, wir können die Bewegung "Interessengemeinschaft" oder "Verein" nennen. Benötigte Mittel: - Finanzen - Domain - Webspace - Flyers Benötigtes Personal: - Webmaster (Verantwortlich für Technik) - Webdesigner (Verantwortlich für Design) - Polygraf (Setzt die Texte und Bilder optimal zusammen) - Contentmanager (sucht und bestimmt die Inhalte) Zentrale Stelle: - Organisator - hilfsbereite Mitarbeiter Sektion Nord, Ost, Süd und West: - Organisator - hilfsbreite Mitarbeiter Die Legalisierung ist klar eine politische Angelegenheit. Bisherige Bemühungen sind im Sande verlaufen. Warum gehts einfach nicht vorwärts? Natürlich gibt es in Deutschland noch sehr viele andere gesellschaftlichen Probleme (Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung, Kriminalität, Armut, Sicherstellen der Rente / Überalterung etc.), aber doch wäre es gut, wenn die Cannabis-Legalisierung eine etwas höhere Priorität erhalten würde.. Es gibt genug Kiffer, die sehr viel Freizeit haben. Der Kampf für die Legalisierung wäre eine sehr gute Beschäftigung. Wollt ihr euren Enkeln lieber erzählen, dass ihr in eurer Jugend WOW gezockt habt oder euch politisch engagiert habt und für die Cannabis-Legalisierung gekämpft habt? Nun... was werden eure Enkel anworten? Einen Joint mit euren Enkeln, das wärs doch, oder? Und sie werden euch lieben, wenn sie wissen, dass ihr zur Legalisierung beigetragen habt. Los jetzt! Nicht schon wieder im Sande verlaufen lassen. |
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Max Plenert |
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