kiffer.net
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 [user:433]

don_ronsen
Schön geschriebener Text,keine Frage *grins*
jedoch...

[quote] Egal ,kiffen macht nicht süchtig ! [/quote]

Mit der Aussage würd ich vorsichtig sein,da kiffen aus meinen erfahrungen her zwar nicht physisch,jedoch sehr wohl psychisch abhängig macht,wenn mans übertreibt... (sollte zwar nach ner woche vorbei sein,aber immerhin...)

mfg ronsen *drehdurch*

achja,zum thema kotzen : [quote] Egal ob man die Scheißhausbrille dabei anschreit oder den Weg nach Hause markiert, es ist einer der Nachteile beim saufen. [/quote]

Klasse formuliert !! *knister* *firrrrr*

Biber von der Bierbar
und die Fußgängerzone ist nicht mehr breit genug.

*firrrrr*

Jule
*ähäm* ich wär übrigens für... absätze *tripschieb*

wuslon
und ich finds endgeil *g* .... *aufstehundapplaudier* ... so is recht insulaner ... mehr davon

 [user:356]

weezer
[QUOTE]
egal ,kiffen macht nicht süchtig !
[/QUOTE]

warum rauch ich innerhalb kürzester zeit alles weg, wenn ich was hab? warum ist die längste pause die ich geschafft habe 2 wochen lang gewesen? warum kann ich ohne nicht einschlafen? warum gehts mir ohne so scheiße? warum rauch ich jeden tag? warum bin ich gereitzt wenn ich es nicht mache? warum gebe ich ca. 80% meines geldes für dope aus?
warum muss ich mir sogar nen kopf ziehen, nur wenn ich die Geschirspülmaschine auszuräumen?

warscheinlich weil ich und die xxxxx anderen süchtigen sich das alles nur einbilden. und wenn es so einfach ist aufzuhören, warum schaffen es dann so viele nicht?

an alle kiddies: lasst euch keine scheiße erzählen. THC MACHT ABHÄNGIG.

Lino
du hast probleme ... ernste probleme !
und das ist vollkommen ernst gemeint !

 [user:147]

wuslon
zieh ersma nen kopf weezer .... *kopfschüttel* ... und dann verbreit nicht sone gülle

 [user:1886]

 [user:433]

weezer
[QUOTE]
du hast probleme ... ernste probleme !
und das ist vollkommen ernst gemeint !
"Don Lino"
[/QUOTE]

DU auch. denk mal drüber nach.

...danke für deine fernanalyse... nicht das ich in irgendeiner weise etwas damit anfangen kann, war aber sicherlich nett gemeint.


[QUOTE]
zieh ersma nen kopf weezer .... *kopfschüttel* ... und dann verbreit nicht sone gülle
"wuslon"
[/QUOTE]

war etwas an meinem post sachlich falsch, oder unverständlich?

[QUOTE]
Zuviele Leute vertrauen auf die Aussagen alteingesessener. Was stimmt und was nicht, sollte man aber für sich selbst rausfinden
"el3ven"
[/QUOTE]

WORD!

[QUOTE]
Es gibt einen Unterschied zwischen Abhängigkeit und Sucht.
Imho macht kiffen "nur" süchtig...Ich werde die Sucht nach dem Zustand vielleicht nie mehr richtig los.
Es hat sich in mein Leben integriert wie das Schokoladeessen.
"eleven"
[/QUOTE] 

da hast du wohl recht. habe da nie richtig drüber nachgedacht....
geht mir wohl ähnlich. vermutlich werde ich mein leben lang nie wirklich von thc loskommen. so tragisch ist des ja nicht. ich mein ich werde vermutlich auch mein leben lang alkohol trinken. warum auch nicht?

wieviele von euch rauchen denn täglich? ich schätze mal das es nicht wenige sind. und wenn sich die als NICHT SÜCHTIG bezeichnen, lügen sie sich selber an!






Abraxas
also ich habe entzugserscheinungen von Cannabis noch nicht grossartig bemerkt... etwas schlechter Einschlafen konnt ich, aber sonst... ich kiff eigentlich fast jeden Tag, aber es macht mir auch nicht grossartig was aus ne Woche oder zwei mal nicht zu kiffen...

@weezer:
Vielleicht solltest du nicht von dir auf andere schliessen und eine Drogenberatungsstelle aufsuchen

Fahrsteiger
Ich persönlich merke nach einem durchrauchten Wochenende wirklich so etwas wie Entzugserscheinungen. Während der normale Zustand etwa so aussieht: "Ach, man könnte ja mal wieder was rauchen", wandelt er sich zu einem "ich brauch jetzt unbedingt ´ne Tüte". Natürlich rauche ich dann keine, sondern erst dann wieder, wenn das Verlangen verschwunden ist.

Arthur Dent
Es gibt einen Unterschied zwischen Abhängigkeit und Sucht.
Imho macht kiffen "nur" süchtig...

nicht wirklich. abhängigkeit ist zweierlei, körperliche a. und seelisch a. (physische bzw psychische a.)
die körperliche abhängigkeit wird auch als sucht bezeichnet, von daher liegst du bei hanf "etwas" daneben, denn hanf macht wenn, "nur" psychisch abhängig.
psychisch abhängigkeiten sind aber in der regel schwerer zu beherschen als die rein körperlichen. (deshalb auch die hohen rückfallraten)

wieviele von euch rauchen denn täglich? ich schätze mal das es nicht wenige sind. und wenn sich die als NICHT SÜCHTIG bezeichnen, lügen sie sich selber an!

leider gibt es kein maß für eine abhängigkeit, das ist immer persönlichkeitsabhängig. der eine kifft täglich 2 joints und fühlt sich wohl, auch wenn's mal drei wochen nix zu rauchen gibt, der andere raucht sicht nur am wochende die hucke voll, aber dreht voll am rad, wenn's das mal ein wochende nich gibt...
so eine kausalität zwischen konsummuster und abhängigkeit gibt's nicht.

 [user:628]

wuslon
ich kiff jetzt das 11.jahr und muss dir sagen das cih am anfang auch übelst probleme hatte wenn cih mal nix hatte ruhig zu bleiben bzw. einzuschlafen

aber aus dem alter bin ich raus ... mittlerweile mach ich solang mischung wie ich was hab und wenn nix mehr da is schau ich ob ich was neues krieg und wenn das mit aktion verbunden wäre lass ichs sein und rauch halt ma nix ... auch net schlimm

genauso hab ich aufgehört "sparmischungen" zu machen ... ich hass das wenn leute nur weil sie nix mehr haben oder nimmer viel, anfangen mit ihrem piece zu knipsen und dann lieber tabakmischungen rauchen.
ich mach solang mischung (richtige mischung *g*) bis nix mehr da is.







und dazu:

war etwas an meinem post sachlich falsch, oder unverständlich?


JA! ... THC macht nicht abhängig


und zu deinen ganzen fragen aus post7 hab ich eine antwort:


"weil du dich nicht im griff hast"

aber nachdem du wenigstens erkennst wie es um dich steht, kannst du doch dagegen anarbeiten oder kriegst du deinen arsch nicht hoch? bist vom kiffen schon faul geworden?

Arthur Dent
JA! ... THC macht nicht abhängig

doch, hanf kann zu einer psychischen abhängigkeit führen! (wie so zeimlich alles im leben)



 [user:147]

Arthur Dent
der volksmund wirft die begriffe "sucht" und "abhängigkeit" gern durcheinander, aber eigentlich meint sucht dasselbe wie körperliche abhängigkeit. daher liegst du bei hanf immer noch falsch, auch wenn du die begriffe nun für dich umdefinierst.
aber darum geht's mir auch nich, mir geht's nur um den unterschied psychischer und physischer abhängigkeit.
wie du das ganze dann für dich nennst, ist dein bier.

Silent Bob
Also erstmal: Netter Text, lustig zu lesen. Sachlich vielleicht nicht 100%ig astrein, aber man muss ja net alles so bierernst nehmen.
Zu Weezer: Ich finde seine Aussage sehr wichtig und denke man sollte ihn deswegen auch nicht angreifen. Er hat völlig recht, THC kann in einigen Fällen psychisch abhängig/süchtig (ich enthalte mich der Diskussion;)) machen und dessen sollte man sich als Kiffer auch bewusst sein. Finde ich sehr gut dass er die Aussage "Kiffen macht nicht süchtig" so nicht stehen lässt, dadurch können andere von seinen Erfahrungen profitieren und unterschätzen die Sache nicht.
Was mich angeht bin ich meiner Meinung nach zwar nicht süchtig, aber dass sich nach ner Zeit eine gewisse Gewöhnung einstellt kennt vermutlich jeder. Wenn ich den Verdacht habe in den leichtfertigen Konsum abzurutschen stelle ich mir immer wenn ich auf die Idee komme zu rauchen die Frage, ob ich das wirklich will, oder ob´s ne reine Gewohnheitshandlung wäre. Dafür ist mir mein Gras dann doch zu teuer und meine Gesundheit zu lieb*grins*

Pazifist ist Fowler
mir gehts so, dass ich nach gras genauso süchtig bin wie nach schoko: wenn man nicht daran denkt isses wurscht, dass man nix hat. ich rauch aber auch nur am we...

kerlvonebenan
Wer von euch zieht Aufstehtöpfe / Aufstehjollies vor der Arbeit / Schule?
Hab ich mal ne Zeitlang gemacht, jeden Abend nen Topf für die früh aufgehoben, in der früh dann geduscht und bla fertiggemacht und dann gezogen, und das war, muss ich schon sagen, immer göttlich. Da is man dann null müde un irgendwie voll fit-breit.
Aber irgendwie verstrahlts den Tag auch und is auch n anzeichen einer ziemlich grossen abhängigkeit bzw sucht, keine ahnung was jetz genau was is :).
Mittlerweile mach ichs auch nich mehr, auch den Nachmittag zieh ich gar nich mehr, ich fang erst ab 6 an meine ersten töpfe zu rauchen, und damit komm ich eigentlich relativ gut zurecht...

gruß

MadMann
...ich kann die Aussage von weezer schon nachvollziehen,
so Unrecht hat er wirklich nicht..*grins* Mal abgesehen
von der Aussage "THC macht abhängig"..da steh ich nicht
dahinter...
Selber bin ich auch schon "älteren" Semesters und kiffe
auch schon ca.10Jahre und den Zustand den weezer oben
beschreibt kenne ich genau...
Das hatte ich so die ersten 3-5 Jahre ab dem Beginn mit
Kiffen...damals wäre ich fürn überteuerten Bröckel piece
50km gefahren nur um was zu kiffen zu haben...krank echt...
Da ist man Abends stundenlang wachgelegen konnte nicht
einschlafen nur weil nix zu smoken da war...mein Gott war das scheisse.*schniff*
Und damals war es auch kein Thema wenn viel am Start
war und Ferienzeit begonnen hat sich mit 1-2 Freunden
in der Bude einzuschliessen nur um 24 Std. jeden Tag zu kiffen...man ist höchstens zum Essen oder pissen aufgestanden....arghs...
Heute hat es sich gottseidank um 180 Grad gedreht...
irgendwie hab ich was das kiffen betrifft schon jeden
Breitheitsgrad durch von daher isses nix mehr besonderes
etwas zu kiffen für mich...der Drang dazu hat folglich
auch stark nachgelassen....
Wenn ich heute mal nix zu rauchen hab denk ich mir
"Scheiss drauf die nächsten Tage gibt es bestimmt wieder
was...und das turnt dann auch wieder wie Sau...hehehe"

Aber das Kiffen zu unterschätzen oder gar zu verharmlosen gerade bei Kindern und Jugendlichen halte
ich für extrem bedenklich. *zwinker*

High-End
* Wenn jemand Kifft, um sich damit die (für ihn) ungern bzw. unangenehmen "Aufgaben" (zum beispiel schule, arbeiten) zu überbrücken...
* Wenn jemand direkt nach dem Aufstehen unbedingt was rauchen muss, um ausm Bett zu kommen...
* Wenn jemand vorm schlafen gehen was rauchen muss, um einpennen zu können...
* Wenn jemand der Meinung ist, ohne Dope machen bestimmte Aktivitäten (z.B. Konzerte, Demonstrationen, etc.) keinen Spaß/Sinn...
* Wenn jemand sich einbildet, nur Bekifft den Tag zu überstehen...
* Wenn jemand trocken liegt und dann nervös, aufgeregt, gereizt, agressiv wird und evtl. daran denkt, das Leben sei sinnlos
* Wenn jemand andauernd kifft und schon gar nix mehr vom Rausch merkt...
* Wenn jemand unbedingt 24h/7Tage dauerbreit sein muss...

-> ... dann ist dieser jemand psysisch abhängig!

Dieser Jemand bildet es sich nur ein, unbedingt Dope zu benötigen! Man braucht es aber nicht, d.h. es geht alles auch ohne, es ist nur Einbildung! Das Gehirn spielt demjenigen nur etwas vor!
Würde er das Kiffen absetzten, würden weder körperliche Schmerzen einsetzen, auch keine weiteren körperlichen Einschränkungen oder Bewusstlosigkeit. Es würde lediglich der Drang nach dem Rausch wachsen, dieser Drang, "dass man ohne nicht mehr kann", ist aber nur Einbildung, und er kann, wenn man sich nicht selbst kontrollieren kann, bestimmt unerträglich werden! allerdings kann jeder, wirklich jeder wieder davon los kommen, wenn er nur WILL!

In ordnung ist es, wenn man ohne Probleme längere Zeit pause machen kann: Wenn man freiwillig einige Wochen aufhört und aber auch ruhig bleibt, wenn man mal länger auf dem trockenem liegen sollte (ich schon seit 5 monaten). Wenn man es nicht übertreibt und sich unter Kontrolle hat, ist alles im grünen Bereich! Man sollte wirklich nur zur Entspannung, zum Vergnügen oder zur gesellschaftlichen Freude kiffen und nicht, um seine Probleme zu verdrängen!

weezer
WORD @ HIGH-END
so ists wohl am besten... aber extremfälle gibts immer wieder.
habe es aber auch mittlerweile besser unter kontrolle. hatte 1 monat pause und so extrem wie es in meinem vorherigen thread beschrieben habe ist es nicht *freu*


Truesp!n
Also ich find weezer war nur sehr ehrlich. Das Suchtpotenzial von THC mag gering sein, aber wenn weezer erzählt, er kann nicht ohne, dann bedeutet das nur eines: Er ist süchtig.

Das ihr dann einfach sagt, es würde grundsätzlich nicht abhängig machen, dann müsst ihr die Augen mal aufmachen:

Hier ist einer, der sagt er wäre süchtig. Das sollte Anlass zum Nachdenken geben. Wenn er die Situation so erlebt wie er sie schildert, könnt ihr doch nicht einfach sagen, dieses Problem wäre nicht existent. Euch hats nicht erwischt, denn es ist ja auch vom Typ abhängig wie man damit umgeht. Ich finde es unverantwortlich zu sagen, THC könne nicht abhängig machen, nur weil euch das nicht betrifft.

High-End
wie gesagt: psysische abhängigkeit (das Gehirn spielt die die Sucht nur vor) und nicht physiche Abhängigkeit (der Körper reagiert auf den Entzug mit Schmerzen&Co.)

13hoch7
Wie gesagt, koks macht auch nur psychisch abhängig. Und trotzdem kann man darauf sehr ungut reagieren -im übrigen, schmerzen sind auch wie die denkvorgänge im gehirn nur elektrische impulse, was ich sagen will, könnt schon passieren, dasses da ein bisschen zu körperlichen unannehmlichkeiten kommt.

Hille
@weezer
DU auch. denk mal drüber nach.

...danke für deine fernanalyse... nicht das ich in irgendeiner weise etwas damit anfangen kann, war aber sicherlich nett gemeint.

reiß Dich mal zusammen! wie Du selbst richtig erkannt hat, das war gut gemeint. da brauchst Du nicht sinnleer in die Offensive zu gehen! wer stänkert fliegt raus.

war etwas an meinem post sachlich falsch

ja, eindeutig.
warum rauch ich innerhalb kürzester zeit alles weg, wenn ich was hab? warum ist die längste pause die ich geschafft habe 2 wochen lang gewesen? warum kann ich ohne nicht einschlafen? warum gehts mir ohne so scheiße? warum rauch ich jeden tag? warum bin ich gereitzt wenn ich es nicht mache? warum gebe ich ca. 80% meines geldes für dope aus?
warum muss ich mir sogar nen kopf ziehen, nur wenn ich die Geschirspülmaschine auszuräumen?

warscheinlich weil ich und die xxxxx anderen süchtigen sich das alles nur einbilden. und wenn es so einfach ist aufzuhören, warum schaffen es dann so viele nicht?

an alle kiddies: lasst euch keine scheiße erzählen. THC MACHT ABHÄNGIG.

an alle Kiddies: lasst Euch keine Scheiße erzählen!
THC _KANN_ ABHÄNGIG MACHEN.

insbesondere, wenn man die Warnsignale ignoriert, von denen Weezer einige aufgezählt hat. wenn es erst mal so weit ist, dass man nicht mehr die Kraft hat eine Pause zu machen, dann braucht man professionelle Hilfe.

aber warum rauch ich nur alle paar Wochenenden? warum war die längste Pause die ich je gemacht hab über ein Jahr lang? warum kann ich auch ohne bestens einschlafen? warum gehts mir ohne nicht schlechter als mit? warum bin auch ohne mal gereizt? warum geb ich so gut wie gar kein Geld dafür aus?

THC kann abhängig machen, bei Weezer ist das ganz offensichtlich der Fall. aber man kann auch vernünftig damit umgehen. ich hab auch phasenweise viel gekifft, es dann wieder lange gelassen, mal so, mal so. man darf es eben nicht übertreiben und sollte sich nicht selbst belügen, wenn man merkt, dass es außer Kontrolle gerät.

Jemand
Ein paar Ergänzungen zu oben verwendeten Begriffen:
Der Begriff "Sucht" ist lediglich der eher volkstümliche Begriff für den medizinisch definierten Begriff Abhängigkeit, bzw. schwere Abhängigkeit. (1968 wurde der Begriff "Sucht" von der WHO durch Abhängigkeit ersetzt und genauer definiert s.u.).
Sucht ist nicht synonym mit körperlicher Abhängigkeit.
Einige Substanzen erzeugen eine schwere Abhängigkeit bzw. Sucht ohne eine körperliche bzw. ohne wesentliche köperliche Abhängigkeit zu erzeugen (z.B. Crack).
Ein weiteres Beispiel ist eine schwere Abhängigkeit bei der gar keine Substanz zugefügt wird: die (Glücks)SpielSUCHT.
Überhaupt spielt die körperliche Abhängigkeit bei Abhängigkeiten bzw. Suchterkrankungen nur eine untergeordnete Rolle, wesentlich ist stets die psychische Abhängigkeit, welche die Abhängigkeit an sich, das was man mit Sucht meint, ausmacht.

Auch beim Heroin z.B. spielt die körperliche Abhängigkeit i.d.R. nur eine untergeordnete Rolle. Die körperliche Abhängigkeit beim H. spielt eine Rolle insofern sie die Abstinenz, vor allem beim Selbstentzug schon in einem sehr frühen Stadium erschwert, bzw. ein Vermeidungsverhalten vor jeder Abstinenz erzeugt.
Bei einer Entgiftung in einer Klinik dauern die körperlichen Entzugssymptome einige Tage und werden medikamentös behandelt, oft wird auch schrittweise entgiftet was den Entzug abschwächt aber etwas verlängert. Dann bestehen nach etwa 10-15 Tagen praktisch keine körperlichen Entzugssymptome mehr (es gibt selten auch einen sog. protahierten Entzug mit geringerer Symptomatik die länger dauern kann). Wenn der Betroffene z.B. nach 20 Tagen entlassen wird spielt die körperliche Abhängigkeit praktisch keine Rolle mehr. Trotzdem sind die eigentlichen Probleme im wesentlichen unbeeinflußt: die psychische Abhängigkeit, die die eigentliche Abhängigkeit/Sucht darstellt, besteht weiterhin.
Der Betroffene wird obwohl er genauso frei von körperlichen Entzugssymptomen wie jeder andere ist, eine Erinnerung an den Heroin-"Kick" tief in seinem Gedächtnis behalten und gleichzeitig das sehr starke Verlangen diese Erinnerung aufzufrischen, diese zu wiederholen. Es ist praktisch so, als ob durch die Abhängigkeitsmechanismen in seinem Kopf der starke Wunsch/Impuls besteht der ihm sagt: "tu es nochmal, wiederhole es!!". Und dieser Wunsch, starke Drang bzw. Impuls zur erneuten Substanzeinnahme ist es, der ihn sehr oft früher oder später (auch Wochen/Monate/Jahre) dazu bringt alle guten Vorsätze für kurze Zeit zu vergessen, in einer euphorischen Vorfreude auf das Auffrischen der alten Erinnerung, wird jetzt wieder vorhandenes Geld schnell in H. umgesetzt und schon ist der Rückfall da. Das starke Verlangen erneut die Substanz zu nehmen ist also die psychische Abhängigkeit. Dies kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein, bis zu dem Grad wo alles getan wird um dieses Verlangen zu efüllen und alle anderen Dinge in den Hintergrund rücken. Bei anderen Abhängigkeiten ist es im wesentlichen der gleiche Mechanismus mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Psychische Abhängigkeit bedeutet also nicht eine "eingebildete Abhängigkeit" und der Betroffene braucht sich nur zu sagen "achso, ich bilde mir es nur ein und brauchs ja gar nicht".
Es ist ebenso Quatsch zu behaupten (wie in einem anderen Thread) eine Sucht ist ja nicht soo schlimm, da es nur eine Frage des Willens sei sie zu überwinden. Denn genau da liegt ja das Problem: eine Abhängigkeit, psychische Abhängigkeit, verändert den Betroffenen, verändert seine Persönlichkeit grundlegend und oft langfristig, gerade auch in den Bereichen Willen und Motivation, Einsicht usw..

Wie ist Abhängigkeit (laut WHO) definiert:
mind. 3 der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:
1. starker Wunsch oder Zwang zum Konsum
2. verminderte Kontrolle bezügl. Beginn od. Ende, Menge d. Konsum
3. körperliches Entzugssyndrom bei absolutem oder relativen Entzug
4. Toleranzeffekte
5. Vernachlässigung anderer Interessen und Aktivitäten zugunsten des Konsum oder Beschaffung/Erholung vom Konsum
6. anhaltender Konsum trotz Nachweiß schädlicher körperlicher, psychischer, sozialer Folgen
Wenn mind. 3 Kriterien erfüllt sind spricht man von Abhängigkeit, unabhängig von der Substanz und natürlich kann das Ganze mehr oder weniger ausgeprägt sein. Allgemein gilt aktueller Konsum bzw. starker Wunsch danach als besonders typisch.
(Körperliche Abhängigkeit besteht wenn ein spezifisches körperliches Entzugssyndrom sowie Toleranzerscheinungen auftreten.)

MadMann
@Jemand

Tüte + Respekt für dich... *grins*
Schreibst du die Texte komplett ohne Hilfe
oder bedienst du dich vieler weiterer Quellen?
Der Text ist dir nämlich gelungen...enorm....

edit
hehe sehe gerade das du schon eine tüte von
mir hast...hättest dir ne 2. verdient....

Mayhew
lol schöner wiklich in den meisten stellen auch sehr wahrer text. es gibt so tage da wacht mna auf und weis heute abend lauf ich irgendwo planlos durch die gegen und freu mich dass ich draußen sein kann weil laut und so...

aber ich finde wenn man saufen möchte, (MEINE meinung) ist es am besten ein BISSCHEN zu rauchen so 1-2 moes oder so 3-4 töpfe und dann nix mehr rauchen sprich saufen wenn man den gewüschten pegel erreicht hat sich am level erfreuen und noch einen joe rauchen

am nächsten tag: ohne kater uafwachen, da THC andere drogen (meist)verstärkt "muss" man weniger trinken um genauso besoffen zu sein -> weniger alk -> besser für den körpa

greenthumb
achtet doch bitte mal aufs datum

 [user:12058]

T.O.P.F
aber ich finde wenn man saufen möchte, (MEINE meinung) ist es am besten ein BISSCHEN zu rauchen so 1-2 moes oder so 3-4 töpfe und dann nix mehr rauchen sprich saufen wenn man den gewüschten pegel erreicht hat sich am level erfreuen und noch einen joe rauchen


Sorry aber das halte ich für Blödsinn
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Saufen und Kiffen (langer text/FSK16)

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