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Marx |
Also ich kiff jetzt regelmäßig seit nem halben Jahr und hab daran auch gefallen gefunden. Vor nem guten Monat hat meine Mutter etwas Gras bei mir gefunden und naja die sache lief denkbar scheiße:
Ich war von samstag auf sonntag auf ner party und hab da einiges geraucht und irgendein kumpel hat mir noch nen 10er fürn weg gegeben und naja davon hab ich dann am nächsten morgen die hälfte geraucht und bin nach hause. Erst mal geduscht und was ffrisches angezogen. Der Tag verlief friedlich bis ich abends was rauchen wollte. Ich geh hoch schau in meine hosentasche da war dann der rest von dem 10er nicht mehr da. hmmm naja scheiße halt aber passiert ok dann montag komm ich von der schule heim und hör so:"Thomas komm mal ich möcht mal mit dir reden" ich denk so aha da war also der rest von meinem 10er . Sie legt das tütchen so auf den tisch und fragt mich was das sei. Ich hab gedacht "na was wohl ein Schaufelradbagger" da mußt ich mir dass lachen verkneifen und hab gemeint: "Cannabis". Dann hat sie mich gefragt woher das kommt ich mein dann so: "hmm naja keine ahnung muß mir wohl jemand in die tasche getan ham" (auch da konnt ich mris lachen fast nicht verkneifen aber hab schon gemerkt das meine mutter kurz davor war sonst was mit mir anzustellen. Dann legt sie so nen fuchs von mir aufn tisch und meint:"aha und wo kommt das jetzt her" ok meine gedanken rassten und ich dann naja viel mir halt nix besseres ein:"hm das is jetzt dumm gelaufen". Ok dannach die übliche aktion von wegen schädlich und einstigesdroge . Sie is auf kein argument von mri eingegangen und auch am nächsten tag nicht. Seit dem herscht bei uns über dieses Thema funkstille. Damit hab ich bislang immer leben können aber jetzt kam ich irgendwie drauf das es das nicht sien aknn. Ich finde einfach das das Kiffen zu meinem Leben dazugehört. Es ist für mich eine art lebenseinstellung. Es ist nicht nur der konsum von Cannabis und der verzicht auf Alkohol. Es ist auch naja meine auffassung von gewissen dingen. Das ich manches einfach wesentlich gelassener seh und nicht wirklich unter druck steh. Also Punkt um für mich steht nun einfach fest das ich kiffe ich nicht aufhören werde und meine Mutter das akzeptieren soll. Ach ja mein Vater is rechtsanwalt dem hats meine mutter nicht gesagt da er wahrscheinlich dafür sorgen würde das ich 60 sozialstunden bekomm und bis ich 18 bin kein blauen himmel mehr seh. Er verteidigt ab und zu kiffer und bezeichnet sie schon immer sehr abwertend als "Junkies" Also meine Frage an euch: Wie kann ich meine Mutter dazu bringen das sies akzeptiert? Reden kann man mit der Frau nicht. Danke fürs lesen und hoffentlich acuh antworten. |
RaveN |
[user:4666] |
Shawn |
Als ich mal mit nem Rechtsanwalt sprach, meinte er zu meinem Vater: "Das schädlichste am Joint ist sowieso der Tabak und die Kriminalisierung" .... aber natürlich gibt es nicht den Norm-Anwalt! |
kopfsalat |
I. die phasen elterlicher toleranzenticklung in bezug auf den konsum von cannabis: (von prof. dr. dr. köpfchen)
1. phase: meckern 2. phase: ignorieren/ verdrängen 3. phase: ab und zu kurze fragen zum thema, später witze und lustig gemeinte anspielungen zum thema 4. phase: akzeptanz II. rahmenbedingungen: 1. eltern kiffen selbst nicht und haben vorurteile 2. man schafft es, den alltag zu meistern 3. eltern lieben einen wirklich III. versuchsverlauf: 1. man nehme ein oder zwei elternteile und deren kind (volljährigkeit sollte erreicht sein) und mische sie mit dem richtigen augenblick [edit: sollte das kind bedenken bezüglich des richtigen zeitpunktes haben, kann die reaktion auch mit pech oder zufall gestartet werden] 2. warten und sanktionen ertragen 3. unbedingt ständig punkt II.2. beachten 4. bei interesse tüte anbieten [edit: interesse an einer tüte ist ein perfekter indikator für akzeptanz ] offtopic: (hab grad 5 stunden chemie gelernt, merkt man das? inhaltlich isses übrigens ernstgemeint) |
Melonenmann |
wie alt biste den im moment?
vielleicht ist es das beste, wenn du dir die argumente/ängste deiner eltern anhörst und dann mal ne zeit "nichts mehr rauchst"
ps: untertreibe deinen konsum ein bischen, wenigstens solange bis du mit deinen eltern besser darüber reden kannst. |
Sillium |
Viel Mit den Eltern viel reden,dann Klappt das auch.
Zumindest bei mir,hab nehmlich auch meine kifferei verbergen müssen bis meine Mutter mein Bong fand,aber nach 2 Tagen war die Sache gegessen und es hat gepasst. Mittlerweile aktzeptieren sie das ich kiffe .Hab sogar schon mit meinem Vater einen geraucht.:-) |
Marx |
Ok danke leutre ich werd heut mittag mal mit meiner Mutter reden. Jetzt gehts für mich mal ab in die schule.
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Sven |
Wäre das nicht eine Chance, Deinem Vater zu zeigen, dass es sich bei Kiffern nicht immer um abgebrannte "Junkies" handelt, sondern dass das in den viel zitierten "besten Familien" vorkommt?! Ich schlage ebenfalls eine Aufklärungsstrategie vor. Beweise ihnen, dass Du in der Lage bist, Dich sachlich, nüchtern und emotionslos mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dann werden sie irgendwann gezwungen sein, das ebenfalls zu tun. Aber tu Dir einen Gefallen. Falls es dazu kommen sollte, dass es Deine Eltern akzeptieren oder gar tolerieren, dann übertreib es nicht gleich. In Deinem Alter gibt es wichtigere Sachen (o;
Was ist mit Fuchs gemeint? Ist das ein Rauchinstrument oder bist Du Jäger? *g |
[user:4666] |
bongwassser |
Meine Eltern haben mal ne Bong von mir gefunden. Dann hab ich ihnen gesagt dass ich gekifft habe. Sie waren dagegen. Is ja klar. Mein Vater kam dann später auf mich zu und teilte mir sein Wissen über Drogen mit. (Umfangreich). Er sagte er könne mich nicht davon abhalten also hat er mir gesagt, dass ich nicht übertreiben soll. Ich erfuhr noch was man nicht machen sollte, (Schadensbegrenzung) und seit dem ist das Thema erledigt. Die Bong steht jetzt offen als Dekoration im Zimmer rum. Is zwar stressig sie nach jedem (unerlaubten) gebrauch zu reinigen und zu polieren aber seit dem gab es das Thema nicht mehr. |
Marx |
So ich hab meiner Mutter jetzt folgenden Text geschrieben und hoff das das mal ok ist würd mich über eure Meinung freun. Es sind in dem text sicherlich Dinge die sachlich nicht korrekt sind allerdings ist das zu teilen mehr als beabsichtigt ;)
gruß Marx --- Also da es ja bislang nicht sehr erfolgreich war als wir über die Problematik geredet haben das ich ab und zu kiffe probier ich die Sache jetzt mal schriftlich zu formulieren, dass du dir ein differenzierteres Bild von Cannabis machen kannst. Ich möchte dir sicher in soweit nicht widersprechen als das ich sagen würde das kiffen nur harmlos ist. Allerdings sehe ich keine Lösung für das Problem indem man nicht darüber spricht oder einem das Kiffen verbietet. Man kann auch nicht sagen das die Droge bei allem Illegalen beginnt. So hat eine Studie („Auswirkungen des Cannabiskonsums“ Dieter Kleiber, Karl-Artur Kovar), welche vom Bundesministeriums für Gesundheit (in Person: Horst Seehofer, CSU) in Auftrag gegeben wurde folgendes ergeben: "Zusammenfassend ist festzuhalten daß die pharmakologischen Wirkungen und psychosozialen Konsequenzen des Cannabiskonsums sich als weniger dramatisch und gefährlich erweisen, als dies überwiegend noch angenommen wird." "Was die Auswirkungen von Cannabis auf die psychische Gesundheit anbelangt, muss aufgrund der vorliegenden Ergebnisse die Annahme, dass der Konsum von Cannabis eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit nach sich zieht, zurückgewiesen werden." "Bezüglich des Abhängigkeitspotenzials der Droge fassen wir zusammen: Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentswicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden." "Ein wichtiges Argument in der Diskussion um Cannabis ist seine mögliche "Schrittmacherfunktion" für den Einstieg in den Konsum von illegalen Drogen bzw. den Umstieg auf härtere Substanzen. Diese These muss nach Analyse der vorliegenden Studien zurückgewiesen werden." "Die These, Cannabis führe mit einer gewissen Regelmässigkeit zu einem amotivationalen Syndrom, kann nicht belegt werden." Ergänzen möchte ich diese Studie um eine Erkenntnis aus einer weiteren Studie welche ergeben hat, dass bei übermäßigem Konsum eine Chronische Bronchitis droht. Wenn man nun aber Cannabis mit einer anderen illegalen oder auch legalen Droge vergleicht, so kommt man zu dem Schluss das Cannabis weitaus weniger schädlich ist als die Vergleichsdroge. Auch das Rauchen von Tabak ist schädlicher da bei der Verbrennung dieses Stoffes weitaus schädlichere Stoffe entstehen welche zu teilen sogar radioaktiv sind. Dies mindert natürlich nicht die Gefahr die von Cannabis, allerdings siehst du zum einen das die Gefahr die von ihr ausgeht nicht so dramatisch ist und zum anderen, dass ich mich mit ihr auseinander gesetzt habe und sie mir bewusst ist. Die oben genannten Fakten haben mich dann weiter motiviert mich einer weiteren Frage anzunehmen welche in dem Buch „Drug, Set, and Setting“ (The Basis for Controlled Intoxicant Use von Norman E. Zinberg, M.D.) beantwortet wurde. Die Frage die ich mir stellte war wieso dann manche Menschen abhängig nach Cannabis werden und andere nicht. In diesem Buch (ich las die Bücher übrigens online) hieß es dazu: „Um zu verstehen, wie und warum bestimmte Konsumenten die Kontrolle verlieren, müssen wir uns insbesondere mit der Frage beschäftigen, wie und warum andere Konsumenten es erfolgreich schaffen, die Kontrolle über ihren Konsum zu behalten.“ Er kam darin zu dem Schluss, dass es damit zusammenhängt wieso jemand Cannabis konsumiert. Es gibt Personen die konsumieren um gelassen zu werden und andere die konsumieren weil sie gelassen sind. Erstere haben enorme Probleme die Kontrolle zu behalten da sie immer mehr konsumieren umso gestresster sie sind du sie da natürlich auch immer eine höhere Menge brauchen. Bei den anderen ist dieses Problem nicht gegeben da sie wenn sie in eine Stresssituation geraten dazu neigen nicht zu konsumieren anstatt zu konsumieren um gelassen zu werden. Da ich nur am Wochenende, und das auch nicht immer, konsumiere kann ich mich mit Sicherheit zu den Personen rechnen die konsumieren weil sie gelassen sind und dieses Gefühl noch verstärken wollen. Ein ganz anderes Problem ist natürlich die Frage der Juristerei. Dazu gibt es auch wieder einige Fakten: 1. Der Besitzt von Cannabis ist strafbar. 2. Der Konsum von Cannabis ist nicht strafbar. 3. Der Handel mit Cannabis ist strafbar. Der Besitzt von Cannabis wird auch in Baden – Württemberg kaum noch geahndet solang der verdacht des Handels nicht besteht welcher erst bei Mengen über 5 – 6 Gramm gegeben ist. Da ich nie solche Mengen besitze und auch sonst recht vorsichtig bin denke ich nicht das ich Konflikt mit der Polizei kommen werde. Weiterhin stellt sich natürlich für dich im besonderen noch die Frage in wie weit das erzieherisch möglich ist zu tolerieren das der eigene Sohn kifft. Nun ja ich kann dazu weder das BMG zitieren noch einen Wissenschaftler aber meiner Meinung nach ist es besser du weißt was ich mach wann ich es mach und mit wem als das du es nur ahnen kannst. Weiterhin hat mich die Tatsache das ich von dir erwischt wurde schon zum Nachdenken und Informieren angeregt was ich nun auch ausgiebig getan habe. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen das es eine nette Abwechslung einmal im Monat ist man es aber nicht zur Gewohnheit verkommen lassen sollte. Ich hoffe, dass du dich jetzt auch mal ein wenig kritisch mit dem Thema auseinander setzt, anerkennst das ich mich damit kritisch befasst habe und mir einräumst das ich selbst evaluieren kann wie weit ich gehen kann und wie weit nicht. Ich hab in diesem „Brief“ absichtlich auf polemische, geschichtliche oder gar philosophische Ansätze verzichtet da diese nicht gerade Licht ins Dunkel bringen aber hier nun noch eine kurze Auswahl: · "Wenn die Prohibition all diese Probleme nicht verhindern kann, sollten wir uns nicht mal die Alternativen ansehen?" · „Hat man in dieser Gesellschaft nicht ein "Recht auf Rausch" verdient?“ So nun bedanke ich mich bei dir das du es gelesen hast und hoffe das du deine Haltung zu Cannabis überdenkst. gruß |
Kantakukuruz |
Nicht schlecht. Aber ich hätte den "persönlichen Teil" ein bisschen ausführlicher gestaltet. Schreib doch, dass du es zu schätzen weißt, dass sie sich Sorgen über dich machen, nur das diese eben unbegründet sind. Und dass dir ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern wichtig ist und du gerne bereit bist, bei weiteren Fragen über das Kiffen Rede und Antwort zu stellen.
Das mit dem "Recht auf Rausch" klingt meiner Meinung nach immer ein bisschen nach "ich will mir die Birne zuknallen". Du hast ja geschrieben, dass es dir nur um einen gelegentlichen Genuss geht. Vielleicht kannst du das noch ein bisschen stärker betonen. |
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Kantakukuruz |
Na, ich meine, dass man den Eltern das Gefühl geben sollte, dass man ein maßvoller Genießer ist und nicht in irgendeine "Scheinwelt" flieht, weil man den Alltag anders nicht erträgt. |
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Ich vermute mal daß das in die Hose geht. Aber jetzt ist mir klar wie Du das gemeint hast. Ich hab damals wohl echt Glück gehabt mit meiner Familie wenn ich so drüber nachdenke. Das einzige was sich nach meinem Coming-Out (oder wie auch immer) geändert hat war daß meine Schwester mir keine selbstgedrehten Ziggis mehr geklaut hat "weil da immer so lustige Sachen drin sind"
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bongwassser |
Ich fand den Beitrag super. Auch wenn die Eltern nicht mit allem einverstanden sind, wird es sie beeindrucken wi du dich über dieses Thema erkundigt hast und wie du das alles zusammengefasst hast. |
Marx |
Danke aber naja ich bin ehrlich ... ich habs ihr noch nicht gegeben... |
Don |
Ich kann dem #5 von kopfsalat nur zustimmen. Da du erst 16 bist nehm ich mal an das du noch in die Schule gehst. Pass auf das du dich auf keinen Fall verschlechterst, glaub mir, deine Mutter wirds sofort aufs Cannabis beziehen genau wie alles andere negative. Das einzige was dir helfen kann ist Zeit. Ich war etwas jünger als 16 als ichs meinen Eltern gesagt habe (mehr Zwang als freiwillig) und sie haben beide sehr geschockt reagiert, verbort, uneinsichtig und überzeugt das ich mich kaputt mache. Jetzt, mehr als 3 Jahre, ständiger Überzeugungsarbeit und zich Gespräche später hab ich dieses Jahr meine Mutter sogar so weit gebracht das ich ihr von meinen Outdoorgrow berichten kann und sogar 2 Pflanzen in meinem Zimmer aufziehen darf. Du siehst, es ist also immer ein Licht am Ende des Tunnels ![]() |
ganjamann on funk |
ich wollte nur mal sagen, dass man das kiffen nicht als lebenseinstelung bezeichnen kann. wenn jemand jeden tag heroin, pep und coca zusammen nimmt, dann ist das ne lebenseinstellung? ich nenn sowas sucht und nichts anderes.
kippen rauchen ne lebenseinstellung? lunge teeren ne lebenseinstellung? ich finds nur schwachsinnig, lachhaft. |
Marx |
Hmmm. Ich kann dir schwer widersprechen weil du nüchtern betrachtet vermutlich völlig recht hast. Es kann auch gut sein das ich zu einem gewissen grad süchtig bin. Und es für mich sicher auch nicht besonders schön wenn ich morgens in die schule komm und alle schaun mich an und wissen das ich schon wieder sooo druf bin. Und ich denke auch nicht das ich nen normalen tag in meinem leben ohne cannabis bewältigen könnte sicher nicht.
Ok jetzt war ich mal so ehrlich und hab die situation nüchtern betrachtet. Wenn ich die sache allerdings aus einer gewissen philosophischen richtung betrachte stell ich mir die frage ob es schlimm ist. Und ich kam zu dem schluß das es nicht schlimm ist. Ich finde meine Sucht nicht besonders schlimm. Sicher es zerstört meinen körper und meinen Geist aber ich denke nicht das mir sowie der welt an diesen dinge großartiges verloren geht. Und darauß begründe ich dann daraus auch meine Lebenseinstellung. Es gibt in meiner Betrachtungsweise nicht nur den körperlichen sondern auch den psychischen schmerz, welcher vermutlich noch schlimmer sein kann als der körperliche. Gegen den körperlichen schmerz wird ohne mit der wimper zu zucken Morphium o.ä. verabreicht. Nun sei es "lachhaft" wenn man den psychischen schmerz Cannabis nimmt. Sicher ich nehme es auch zum spaß hin und wieder aber hauptsächlich damit ich mein leben ertrage. Bitte spiele nun nicht darauf an was einem 16 jährigen schon schlimmes widerfahren kann;es gibt genügend. Und noch eine weitere Bitte: verurteile doch bitte nicht eine aussage als "schwachsinnig" wenn du die ganze wahrheit nicht kennst. Sicher ich bin neuling und auch nicht wirklich in der possition dich irgendwie maßzuregeln es war einfach nur eine freundliche bitte. gruß Marx |
ganjamann on funk |
marx, ich verstehe dich voll und ganz. so ähnlich hab ich auch mal gedacht, nur als ich ne schulkameradin gesehen hab, wie sie ohne kiffen in der schule(!!!) nicht mehr klarkam hat mich das nur noch angeekelt. hatte immer nen komischen gesichtsausdruck,wenn ich sie angesehn hab.
hab mir dann vorgenommen nur noch am wocheende zu rauchen. neulich sind wir in der schule angekommen(mit dem bus) und sie hat gefargt:"kommste mit?" und ich sag:"nein". sie hats als witz aufgefasst und ist 10 meter vorgegangen. kommt dann zurück, guckt blöd und sagt:"wasn jetzt?". ich:"lass man heute, die lezte woche hat mir gereicht". dann isse beleidigt weggegangen. und seit diesem tag isse auch komisch zu mir. sowas find ich zum kotzen.
mir isses eigentlich egal, ob neuling oder member. ich nehm jeden post ernst, wenn er so geschrieben ist wie deiner. klar, nicht ausfallend und gut artikulliert. ich wollte dich auch nicht verurteilen. soll ja bitte jeder machen was er will. is nur nicht mein weg. |
Marx |
So ganz langsam bin ich auch am überlegen ob ichs nicht etwas aufs wochenende verlagern will da ich jetzt ein paar letue kennen gelernt hab die mir recht sympathisch sind aber ständig irgendwelche anspielungen auf meine,etwas langsameren, Bewegungen machen. Und da die weder rauchen noch trinken (alkohol trink ich zwar selber auch kein mehr) hab ich mir überlegt da selber auch mal einzusteigen und bloß noch am wochenende zu kiffen und das Rauchen von Zigaretten ganz aufzugeben.
gruß Marx |
hanfling: DEM ZEBRA DEN TOD! |
ich finde schon, dass man kiffen als Lebenseinstellung betrachten kann. Natürlich ist es eine Droge. Aber eine Bewussteseinsverändernde und -[b]erweiternde[/b] Droge, was man von Nikotin, Alkohol, etc. nicht gerade behaupten kann. Natürlich gibt es auch andere bewusstseinsverändernde Drogen. Aber durch Cannabis-Produkte hat man Ideen und eine Lebensauffasung, welche man niemals durch andere Drogen bekommen würde. Ich rauche zwar nur "selten" (1-2mal im Monat), aber ich würde es trptzdem als Lebenseinstellung sehen. |
kopfsalat |
ich denke, statt lebenseinstellung sollte man eher kultur schreiben und so wie es ne trink- (oder sauf-) kultur gibt, gibt es auch sowas wie ne kiffkultur
aber egal, wie die wirkung einer droge ist, sollte man den gebrauch nicht derartig überbewerten |
Marx |
Ja ich denk mal das trifft den nagel auf den Kopf wobei mir die kiffkultur wesentlich sympathsicher ist als die saufkultur. |
ganjamann on funk |
sagen wir lieber rauchkultur. hört sich irgentwie besser an als "kiffkultur" ![]() |
13hoch7 |
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kopfsalat |
ja, und auch zwischen raucherecke und kaffeekränzchen, kommt halt drauf an, welches verhalten zur wirkung passt |
Marx |
ja man kann auch trinken und dabei seine kultur nicht völlig vergessen... ![]() |
[user:10459] |
MRhemp |
ein bisschen vom thema runtergekommen...aber naja..war trotzdem unterhaltsam diesen text voll breit zu lesen
gute nacht an alle k.net user... peace |
Flake |
Hmm, Ich würde bei dem Brief an deine Mutter noch was ändern:
Nach jedem Zitat von dem Gesundheitsexperten würde ich noch mal die Aussage auf deine Situation beziehen, wie zb: "Bezüglich des Abhängigkeitspotenzials der Droge fassen wir zusammen: Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentswicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden. -Hierzu muss ich sagen, dass ich keinesfalls unter psychischen Problemen leide. Ich denke, du findest auch nicht, dass ich so aussehe. Also ist bei mir die Wahrscheinlichkeit der Abhängigkeit von Cannabis sehr gering" So in etwa würde ich das noch ergänzen, da deine mutter vielleicht nur die zitate überfliegt, anstatt zu lesen... |
-kiffer- |
hallo!!
jetzt mal auf den TEXT zurück zu kommen den du deiner mutter geben wolltest!! hast du ihn abgegeben und was haben deine Eltern dazu gesagT??? ich wuerde mich fuer dich freuen wenn deine Eltern versteandnis haben. mfg -kiffer- |
QubiQ |
Toleranz ist nur Hinauszögerung, hingegen ist Aktzeptanz (der Konsens) die Lösung jedes Problems. Was ich sagen wollte, was heißt "gar tolerieren"? naja, wolln nicht kleinlich sein, wollts nur gesagt haben ^^ Dem Threadersteller kann ich nur raten, hör nicht auf "irgendwelche Leute" in einem Internet Forum, die zufällig auch kiffen, sondern gehe nach Gefühl und Verstand, du selbst kennst deine Situation und Mutter am besten. Nehmt es mir nicht übel Jungx, weiss ja, dass alle nur helfen wollen ;) Meine Tipps: Nicht direkt nach dem kiffen zu den Eltern gehen, ums nicht zu provozieren. Muss auch ein schreckliches Bild für Eltern sein, ihr Kind unter Drogeneinfluß zu sehen ;/ Untertreiben ist immer gut. (sie hätten sowieso keine Ahnung von Dosierung etc., also erschreck sie nicht mit Frequenzen von 5 mal am Tag oder so *g*) Keine Aussagen machen, wenn möglich, so reitest du dich nicht erst rein und sie hat eben nur Vermutungen, mit denen sie nichts anfangen kann. (wie bei der Polizei ;P) Natürlich nur solange sie damit fertig wird.... Aufklärung, wenns irgendwie möglich ist, führt dich wohl als Einziges zum Ziel. Aber das musst du wissen, obs möglich ist usw. Is halt natürlich auch die Frage, inwiefern deine Mutter sich auskennt und Erfahrungen hat. Meine Mutter hält Gras für Koks und Nadeln, aber das is ne andere Geschichte. good luck |