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Kiffen in der Schule?

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suupa
also unsre schule is ziemlich neu (gymnasium inwien) und wir haben nur eine oberstufenklasse . die wissen alle nich mal was kiffen is (wir guckten so nen film, die kinder vom bahnhofzoo und mussten nachher drüber reden, zitat eines schülers:" es gibt leute die spritzen sich 3 mal am tag haschisch, um das zu finanzieren müssen sie analsex mit alten männern haben." löl?")

trotzdem hab ich im sommer ab und zu vor der schule mit meinem freund ne tüte geraucht, dann vergeht der matheunterricht viel schneller und geiler (ich einmal in mathe, als alle grade konzentriert schrieben: "frau professor, bitte singen sie die bundeshymne wenn dann schon auf deutsch, sonst versteh ich ja nichts." lol!)


guten morgen bussal an alle

NUDELS4L4T
ich stimme zu REVOLUTION!!!
aber jeder der in der schulzeit kifft hat doch schon mal in der schule was geraucht...oda???
ABER nur an tagen wo wirklich tote hose ist zB.vorm schwimmen....oda so...
ich hab auch schon ein paar negative erfahrungen gemacht:
-hab fuer 2-3 schulstunden verlernt zu schreiben...ehrlich ich konnte nicht mehr schreiben...wirklich voll der mist.... *breit*
-bin bis jetzt 2mal eingepennt.... *zzz*
-totaler lachflash.... *tränenlach* mein kumpel und ich standen dann die restliche zeit vor der tuer...lol...wie bescheuert *lol*
-vorallem vor der schule....totaler mist....da kommt mann nur zu spät und muss sich dann irgendeinen scheiss einfallen lassen...*ohje*...was wirklich nicht gut geht
-am besten nicht machen das ist totaler shit...ehrlich *vomteufelbesessen*

Otto Natter
also ich war ohne witz"aus versehen" ma breit in der Schule, und das war horror... ich hatte Deutsch-LK(nachmittags), war mit nem Kumpel rauchen und hab mich dann erinnert, dasss ich ja Deutsch hab, und es war echt schlimm, ich hatte sooooo Angst, dass ich was sagen muss oder so...Gottseideank net passiert...webnn ich mir überleg ich wär regelmässig verplant in der Schule gwesen...oh jeh...andererseits muss ich zugeben:hab die 13te wiederholen müssen(ohne gekifft zu haben) und ha dann im Wiederholungsjahr soviel gekifft wie nie und habs dann geschafft...aba, wie so oft muss ich jetzt dagen, da<ss ich da "schon" 22 war und ich hab mein ABI geschafft und das gar net soooo schlecht.
aber kiffen in der bzw. vor der Schule find ich nach wie vor echt extrem bescheuert...klar ma aus Spass, aber net Gewohnheitsmässig... *+prost!!*

NUDELS4L4T
meine rede...meine rede *hand* *grins*

hempsmoker
ich hab mal früher in der schule etwas vertickt und wurde erwischt!!!mein glück war aber das der lehrer der mich erwischt hat,nichts meinen klassenlehrer erzählt hat!!!ich denke mal das der lehrer eifach nur den ruf der schule schützen wollte!!!(war auf ner haubtschule)

von kiffen in der schule halte ich "jetzt" nichts mehr!!!!
bei mir war es nachher so,das ich vor beginn der schule gekifft hab,und nach der ersten stunde schon wieder nachhause gegangen bin!!!
am besten erst abends kiffen!!!!spart viel geld! *freu*

electronica
Als ich in meiner Jugend mit dem Kiffen angefangen habe, dachte ich auch, es wäre das Allheilmittel für alles und würde jede Tätigkeit spaßiger machen.
Also habe ich bekifft gejoggt, bin bekifft essen gegangen, habe bekifft eingekauft, war bekifft in der Uni, habe bekifft gelesen, bekifft im Kino gesessen, bekifft verucht Gitarre zu lernen etc.
Ich war in dieser Zeit so dauerbreit, dass ich mich heute gar nicht mehr an die Personen, die ich dort kennen gelernt habe, an die Bücher, die ich gelesen habe, die Filme, die ich gesehen habe, erinnern kann. Gitarre spielen habe ich übrgens nie gelernt und durch den Fresflash bin ich erst mal richtig fett geworden.

Ich bin froh, dass ich während meiner Schulzeit noch nicht gekifft habe, so habe ich wenigstens die zwei, drei nützlichen Dinge, die ich dort gelernt habe, behalten.

Ich habe es später mit dem kiffen echt übertrieben. Alles drehte sich nur noch darum, ob ich noch genügend da war für meine Morgenpfeife.

Es macht mir Angst, dass es jetzt schon KINDER gibt, denen es genauso geht, die morgens schon vor der Schule ihre erste Tüte rauchen.
Ich habe nur die Jahre von zwanzig bis dreiundzwanzig verloren, was auch nicht so toll ist, aber wenigstens war meine Entwicklung schon abgeschlossen, bei einem elf-, zwölf, dreizehn oder vierzehnjährigen ist das aber nicht der Fall. Erwiesernermaßen kann schwerer THC -Konsum in dieser Zeit dazu führen, dass die Person ihr Leben lang Probleme haben.


Also ich habe mir nach der Lektüre dieses Threats hier vorgenommen, wenn ich bei mir im Unterricht jemanden breit erwische, dann probiere ich es nicht mehr mit netten Gesprächen, sondern schicke ihn direkt wieder nach Hause. Ich komme ja schließlich auch nüchtern in die Schule!
Und sollte ich jemals noch mal in der SEK 1 Unterrichten, würde ich, glaube ich, alles versuchen um THC Konsum bei den jüngeren Schülern zu unterbinden.



Zwürfel - Rated R
electronica, erstmal fnde ich es gut, dass auch Lehrer zu diesem Thema Stellung nehmen. Ich möchte dir auch ncihts vorschreiben, aber sind Gespräche nciht doch hilfreicher? Klar, Gespräche kosten viel Kraft und scheinen oft auf Granit zu stoßen, aber wie sagt man so schön? Steter Tropfen höhlt den Stein

Wnn man Glück hat, dann ist es den Eltern nciht egal und es wird die Ursache des Kiffens bekämpft, aber ob es wirklich hilfreich ist? Dem bekifften Schüler ist es vllt vollkommen egal, ob er nach Hause geschickt wird oder nicht. Am Unterricht scheint er ja eh kein Interesse zu haben.

Du hast Erfahrung mit Cannabis und die Möglichkeiten, die genau zu informieren (wenn nicht schon längst geschehen) und somit die Chance, dem Schüler frei von Vorurteilen deine Bedenken und die Risiken zu vermitteln.

Allerdings hast du die (Berufs-) Erfahrung und deshal kann ich schelcht von außen Ratschläge geben.

Arthur Dent
nee, nee, würfelchen, sie hat's genau auf den punkt gebracht. lass ihr post mal in seiner gänze auf dich wirken.

Ich komme ja schließlich auch nüchtern in die Schule!
wobei ich da auch mal einen musiklehrer hatte...aber das ist eine andere geschichte

Otto Natter
wobei ich da auch mal einen musiklehrer hatte...


liegts am Fach oder waren wir auf der gleichen Schule *???!*

CartMan
Bei mir war der Techniklehrer auch nich immer trocken, besonders weil wir bei ihm nur freitags, die letzten beiden stunden unterricht hatten.

NUDELS4L4T
zu den muiklehrern 2 meiner freunde (gehen beide auf unterschiedliche schulen) haben auch musiklehrer die kiffen.... *???*
das ist bestimmt irgendeine VERSCHWÖRUNG!!!!

Arthur Dent
das der lehrer kifft, ist schon ok, aber das er breit in die klasse kommt imho nicht (auch wenn das schon zu oberstufenzeiten war)

Manati
Oha ... also zu dem Thema kann ich einiges erzählen. Vorweg: Ich bin Lehrerin (nicht hauen!).

Als ich mit 16 anfing zu kiffen, das war 77/78, war ich in der Oberstufe des Gymnasiums und kam grundsätzlich schon morgens um 7:45 Uhr stoned zum Unterricht. In manchen Fächern war das nicht einmal nachteilig - in Deutsch z. B. oder in Philosophie sprudelten dann oft höchst interessante Gedanken aus mir heraus. Und im Kunstunterricht sprühte ich dann nur so vor Kreativität.

Leider nahm jedoch recht schnell das Amotivationssyndrom überhand. Ich saß nur noch angeödet in der Schule rum und träumte vor mich hin; ich hatte keinerlei Bock mehr aufs Lernen, auf Leistung, auf Zukunftspläne. Natürlich fehlte ich dann auch immer häufiger, und letztendlich flog ich ein Jahr vorm Abi von der Schule.

"Null Bock" hatte endgültig die Oberhand gewonnen. Bis ich dreißig wurde (!), hielt ich mich mit Aushilfsjobs (echten Scheißjobs, größtenteils!) und Zeiten der Arbeitslosigkeit über Wasser. Erst dann raffte ich mich endlich dazu auf, das Kiffen zu reduzieren, mein Leben in die Hand zu nehmen und eine Berufsausbildung zu beginnen.

Das Arbeitsamt genehmigte mir eine Umschulung, da ich zum Glück schon genügend Beitragszeiten nachweisen konnte. Während dieser Umschulung habe ich grundsätzlich erst am Abend gekifft, weil mir klar war, daß ich in meinem fortgeschrittenen Alter erstklassige Zeugnisse brauchte, um überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Das Ergebnis war ein Abschluß mit einer glatten Eins.

Und dann fand ich auch einen guten Job. Meine neue Gewohnheit, nur nach getaner Arbeit (und am Wochenende auch mal tagsüber) zu kiffen, behielt ich bei. Und es gelang mir, mich abends weiterzubilden und diverse weitere "Scheine" zu machen.

Inzwischen bin ich als Lehrerin an einer Handelsschule tätig. Meine Klientel ist nicht einfach - durchweg Ex-Hauptschüler, und 90 % von ihnen stammen aus Migrantenfamilien, meistens mit muslimischem Background. Mein Verhältnis zu ihnen ist sehr gut. Ich bin heilfroh, daß diese Schüler nur sehr selten zu Alkoholkonsum neigen, sondern eher kiffen.

Es kommt durchaus vor, daß ich mir am Ende einer Stunde einen Schüler schnappe, der völlig weggetreten im Unterricht saß, und ihm ohne Umschweife sage, daß es mir stinkt, daß er total vollgekifft in den Unterricht kommt. Was er in seiner Freizeit macht, ist seine Sache, aber wenn er bekifft dem Unterricht nicht folgen kann, schneidet er sich ins eigene Fleisch. Meiner Meinung nach hat er die Wahl, und das sage ich ihm glasklar:

1. nur sehr moderat kiffen, so daß er dennoch im Unterricht aktiv sein kann
2. erst nach Schlulschluß kiffen
3. weiterhin völlig zugedröhnt in den Unterricht kommen und sich seine Mittlere Reife (und somit jegliche Chance, etwas zu erreichen, auf das er stolz sein kann) abschminken.

Daß ich selbst kiffe, sage ich den Schülern nicht - ich will meinen Job behalten. Von mir aus können sie sich ihren Teil denken (und das tun sie), aber wenn sie mich (was häufig vorkommt) direkt danach fragen, antworte ich immer: "Ist doch verboten, das weißt du doch", und damit hat es sich für mich erledigt.

 [user:4149]

Manati
Ja, so ist es in der Tat! Wäre Cannabis legal, hätte ich die Möglichkeit, wirklich offen mit meinen Schülern darüber zu sprechen.

Solange ich mich jedoch in die Gefahr begebe, meinen Job zu verlieren, sobald ich offen dazu stehe, selbst Cannabis zu konsumieren, ist das Gespräch mit Schülern über dieses Thema nur sehr eingeschränkt möglich und somit weniger wirkungsvoll. Das finde ich ausgesprochen traurig!

In nicht allzu ferner Zukunft werde ich auch ein solch einer Position sein


Bist du Lehramtsstudent, Peterle, oder Referendar, oder ...?

 [user:13990]

Myghty-Weedsmoker
Habe auch schon vor der Schule gekifft, aber einfach gesagt ist es Scheisse.
Im normalem Zustand ist es doch einfach besser zu lernen und zu begreiffen!
Zeit ich die Abendrealschule besuche wo ich erst um 18 uhr Schule habe, kiffe ich erst so gegen 9 uhr.

Krayzie
Ich habe mit 17 das erste mal gekifft, und dann gings eigentlich Schlag auf Schlag und ich war jeden Tag dauerbreit. Vor bzw in der Schule habe ich auch einige Male gekifft, bis der von electronica beschriebene Matheunterricht-Horrortrip kam. Zwar musste ich nicht an die Tafel, hatte aber das Gefühl das mich jeder anstarrt (ich hatte knallrote Augen), was auch zum Teil der Fall war und Angst das mich die Lehrerin aufruft bzw meine Augen bemerkt. In der zweiten Stunde nahm sie mich dann auch dran. Zum Glück hatte ich da wieder einen einigermaßen klaren Kopf. Ich möchte nicht wissen was passiert wäre, wenn sie das irgendwie bemerkt hätte. Von da an hatte ich absolut keine Lust mehr vor oder in der Schule zu kiffen. Ich wünschte ich hätte da auch schon begriffen, dass es genauso schwachsinning ist, gleich NACH der Schule den ersten Joint zu rauchen, nur um den halben Nachmittag zu schlafen und dann abends wieder zu kiffen. Leider habe ich das erst in den letzten Monaten gemerkt. Was mir jetzt klar geworden ist, ist das meine Entwicklung mit 17 noch ganz und gar nicht abgeschlossen war, und ich mir dermaßen viel versaut habe. Zwar ist es schwierig zu sagen, was für Probleme (ihr wisst gar nicht was man alles für Probleme haben kann) jetzt das Kiffen direkt ausgelöst hat, und sicherlich habe da noch einige andere Faktoren eine entscheidene Rolle gespielt, aber das es ohne Gras wahrscheinlich wesentlich besser gelaufen wäre, weiß ich erst jetzt. Naja, auf Grund dessen kann ich jetzt eine Theraphie machen, um das zu lernen was eigentlich jeder normale Mensch von alleine in seiner eigenen Entwicklung lernt.
Ich lese glaube ich seit ca 3 Jahren in diesem Forum, und immer wieder gabs Threads in denen es hieß "besser früher als später anfangen etc". Was genau das bedeutet weiß ich leider erst jetzt ...schon komisch.

 [user:13990]

Kantakukuruz
Sorry, [user:13990]... aber ich weiß nicht, was daran so komisch ist. Kann ja vielleicht sein, dass du dampfen kannst wie ein Ofenrohr und nie damit Probleme kriegen wirst.
Aber dass es Leute gibt, die durch zu frühes und zu heftiges Kiffen Entwicklungsstörungen bekommen haben, ist Tatsache.
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