kiffer.net

"Genaugenommen sind wir alle Fettköpfe."

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Hille
die Website http://www.jesusfreaks-drogenarbeit.de verbreitet "Fakten" dieser Art auf der Unterseite Die andere Seite von Cannabis. ich weiß zwar nicht, was mit der "anderen" Seite gemeint sein soll, aber ich denke viele der vorgebrachten Thesen sind nicht als solche erkennbar, sie werden wie Fakten präsentiert.

da wird z.B. der "Flashback" als Risiko angeführt, doch jegliche Form von Beleg oder wenigstens Erläuterung fehlt. lapidar heißt es dazu "kommen nach andauerndem Haschischkonsum vor". gerade bei einer so umstrittenen These kann man das nicht als seriös bezeichnen.

ein offensichtlicher Widerspruch wie "Cannabis enthält über 420 verschiedene Stoffe" und "Marihuana enthält über 2000 verschiedene Substanzen" verdeutlicht ein weiteres Mal mangelnde Sorgfalt.

mein subjektiver Eindruck, der natürlich täuschen kann, ist zudem, dass insgesamt eine Assoziation von Cannabis mit harten Drogen gewünscht ist.

ich halte es für unverantwortlich, die Glaubwürdigkeit der Drogen-Aufklärung derart zu gefährden, besonders vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Masse junger Cannabis-Konsumenten mit kritischen Konsummustern.

vor den Risiken des Cannabis-Konsums muss gewarnt werden! damit diese Warnungen auch etwas bewirken, müssen sie glaubwürdig sein!

daher möchte ich mit Euch zusammen den Jesus Freaks dabei helfen, ihre Behauptungen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen abzugleichen.

jeder der mitmachen möchte, postet einfach ein Zitat von der Seite, geht auf einen möglichen Irrtum der Jesusfreaks ein und macht einen Verbesserungsvorschlag, am besten natürlich mit Quellenangabe.

wir fassen das dann zusammen und überreichen das Ergebnis den Jesus Freaks als Zeichen unserer Offenheit und Kooperationsbereitschaft.

offtopic ist in diesem Fred nicht erwünscht. ich halte es für selbstverständlich, bitte ich aber dennoch ausdrücklich um die Vermeidung jeglicher Respektlosigkeiten gegenüber Andersdenkenden.

 [user:165]

Hille
ich finde es sinnvoller, wir beschränken uns erstmal auf die Seite Die andere Seite von Cannabis. sonst verzetteln wir uns nur.

Abraxas
ich habe mir das eben mal angesehen, die haben da sogar ein sog. "Drogen-Forum" in dem sie themen diskutieren... ich habe eben gesehen, dass jemand etwas extrem negatives da rein geschrieben hat, ein mod hat recht schnell und sachlich geantwortet.... also die Diskussionsplattform ist schon mal da.

zumindest radikale christen sind das nicht unbedingt. zwar schlecht informierte, aber keine radikalen
*grins*

Was die da bei "Die andere Seite von Cannabis" schreiben hört sich unwahrscheinlich an, nur leider fehlt mir das wissen diese pseudo-wissenschaftlichen argumente (und es sind ja nicht gerade wenige) zu wiederlegen..

mr.gerrisson
"Keine andere Droge wird vom Menschen gebraucht oder missbraucht, die solange im Körper verbleibt wie Cannabis. Und es gibt keine andere legale und illegale Droge, die jedes wichtige Organ des Körpers angreift. Und jedes System im Körper. Und jede einzelne Zelle im Körper."

na klar, gegen dieses teufelszeug cannabis sind kokain, heroin und weiss der teufel was ziemlich harmlos.

"Genaugenommen sind wir alle Fettköpfe."

eine tolle erkenntis, leider nimmt bei manchen leuten das fett so überhand, dass eine zuverlässige information und belege mit seriösen quellen unmöglich werden, aber jesus liebt uns ja.

"Septum - zum limbischen System gehört das Septum ( Zentrum für Freude), welches THC massiv schädigt. Das Gehirn produziert eine spezielle Sorte natürlicher Freude-Stoffe - Endorphine -, deren Wirkung durch THC blockiert wird."

wenn ich breit bin bin ich der FREUDigste mensch überhaupt *zwinker*

Hille
ok, 30 Minuten Auszeit für mr.gerrisson.
ich halte es für selbstverständlich, bitte ich aber dennoch ausdrücklich um die Vermeidung jeglicher Respektlosigkeiten gegenüber Andersdenkenden.

Quelle: ich


wenn ich breit bin bin ich der FREUDigste mensch überhaupt

Quelle: mr.gerrisson
ein gutes Beispiel dafür, dass Jugendliche die Probleme nicht ernstnehmen.

bitte ab jetzt KEIN offtopic mehr!

phlanze
*cool* Große Idee, Chef.

Mhhh, mal schauen ... Hab nich so viel Zeit und vielleicht ist das was ich jetzt schreib nicht so wie du es dir gedacht hast, aber los geht's:

Das erste was ich gefunden hab ist so sinnlos dass ich es erst überlesen hatte, aber daraufhin bildete sich ein ungewohntes Vakuum in meinem Kopf ... also doch besser mal widerlegen:

Der THC-Gehalt eines Joints ist je nach Länge, Temperatur und Ort der Lagerzeit und je nach Anbaugebiet und Klima unterschiedlich, liegt jedoch in der Regel über 2%.

Quelle: www.jesusfreaks-drogenarbeit.de


Vor allem kommt es auf die verwendete Sorte und die Menge der Cannabisbestandteile im sogenannten "Joint" an.

Sind Sie wirklich der Ansicht dass man in diesem verantwortungsvollen Text den Begriff "Joint" in solch fahrlässiger Weise pauschalisieren sollte? - Wenn dem so ist, gebe ich Ihnen den Rat sich einmal mehr (oder besser gesagt überhaupt) mit diesem Thema zu befassen bevor Sie Ratschläge erteilen möchten. - Denn diese schier aus den Worten fließende Unkenntniss der tatsächlichen Verhältnisse (beziehungsweise das absolut klar erkennbare offensichtliche Desinteresse an der Wahrheit) zwingt selbständig denkende Menschen auch an den fraglos vorhandenen richtigen Fakten in Ihrem Text zu zweifeln. - Und das wiederum könnte unter Umständen dazu führen, daß die von Ihnen an anderer Stelle richtigerweise ausgesprochene Warnungen in den Wind geschlagen werden und Sie somit zwar nicht direkt aber in einem solchen Fall fraglos indirekt mit Schuld an einem möglicherweise schlimmen Schicksal sind. - Durch (teilweise grob) fahrlässigen Umgang mit seriöser Drogenaufklärung.
Texte wie der Ihre drücken den Qualitätsschnitt allgemeiner Aufklärungsbemühungen und geben diese durch beispielsweise oben angesprochenes Zitat der Lächerlichkeit preis. - Zu einem gefährlichen Preis - der Gefährdung durch somit verkannte echte Gefahren.


"Amotivationssyndrom" - Interessenverlust, Leistungsabfall, soziale Isolierung, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisstörungen, verwirrtes Denken, Angstzustände, Depressionen, Selbstmordgedanken, Stumpfheit psychische Erkrankungen - begünstigt die Entstehung von "Geisteskrankheiten" (Psychosen, Schizophrenien), zumindest bei entsprechender Disposition.

Quelle: www.jesusfreaks-drogenarbeit.de

[...] in der Medizin die jeweils spezifische Empfänglichkeit, Anfälligkeit bzw. erbliche Veranlagung eines Organismus für Erkrankungen

Quelle: Wikipedia.de Stichwort: Disposition


"ensprechende Disposition" ist ein, wie ich finde, entscheidender Zusatz zu der Liste möglicher negativer Folgen und den gleich doppelt aufgeführten "psychischen Erkrankungen" ...
Man kann nicht davon ausgehen, dass Ihre (von mir unterstellte) Zielgruppe das Wort Disposition ohne weiteres kennt, und man es bestimmt auch hätte verständlicher schreiben können. - Darum unterstelle ich Ihnen hiermit auch eine gewisse "Verschleierung der Tatsachen". - Sie scheinen Unklarheiten zu ihren Zwecken instrumentalisieren zu wollen.

Halluzinationen

Quelle: www.jesusfreaks-drogenarbeit.de


Da würde ich mir wirklich wünschen eine entsprechende Definition aus christlicher Sicht zu hören. - Kein Kritikpunkt; fänd ich nur interessant.

"Flash Back" - kommen nach andauerndem Haschischkonsum vor

Quelle: www.jesusfreaks-drogenarbeit.de


Definition von "andauernd" bitte. Gibt's nicht so pauschal? Stimmt! - Ich unterstelle Ihnen auch hier Verschleierung der Tatsachen im Sinne von gewollter Unklarheit.

Intellekt - Gedächtnisstörung und Verlangsamung des Denkens als Dauerfolgen

Quelle: www.jesusfreaks-drogenarbeit.de


Auf Grund jahrelanger eigener (teilweise extremer) Erfahrung kann ich hier, Gott sei's gedankt, Entwarnung geben. - Ich kann zumindest bei mir und meinen zahlreichen mir schicksalhaft verbundenen Weggefährten eine klare Steigerung unserer Denkfähigkeit und -schnelligkeit erkennen und bin sehr dankbar dafür.

Mal abgesehen davon ist der Begriff "Dauerfolgen" mehr als schwammig.


... den Rest guck ich mir später noch an ... keine Zeit jetzt, aber eins sprangte mir dann doch ins Äuglein:

"Bewusstseinsveränderung" ist ein Rückfall ins Kleinkindalter mit der Folge der Reizüberflutung.

Quelle: www.jesusfreaks-drogenarbeit.de


Hmmm, kann man das hier vielleicht anwenden?:
Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Quelle: Matthäus 18,3


Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.

Quelle: Matthäus 19,14


Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.
15Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.


Quelle: Markus 10,14


Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

Quelle: Lukas 18,17



Ich guck mir das aber alles noch mal an und mach das nochmal ... vielleicht hab ich das alles nicht so ganz verstanden.


edit: Hey, eben stand hier noch kein einziges Post ... und jetzt schon so viel! *staun*

tronic
"Besonderheit der Hirnregion: Abgestorbene Hirnzellen werden nicht ersetzt."

oh mein gott wir sind alle dumm! *breit* *unprofi*

Hille
60 Minuten Auszeit für tronic.

könnten sich jene, die sich nicht konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzen möchten, bitte einfach zurückhalten? danke.

Joo
Ich finde das eine super gute Idee! *freu*

THC-Wirkung auf das Erleben, Empfinden und Verhalten

"Amotivationssyndrom" - Interessenverlust, Leistungsabfall, soziale Isolierung, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisstörungen, verwirrtes Denken, Angstzustände, Depressionen, Selbstmordgedanken, Stumpfheit psychische Erkrankungen - begünstigt die Entstehung von "Geisteskrankheiten" (Psychosen, Schizophrenien), zumindest bei entsprechender Disposition
Halluzinationen,
"Flash Back" - kommen nach andauerndem Haschischkonsum vor
Intellekt - Gedächtnisstörung und Verlangsamung des Denkens als Dauerfolgen


Interessenverlust, Leistungsabfall, soziale Isolierung, Depressionen, Selbstmordgedanken

Diese Zustände können durchaus auftreten, jedoch nur bei starkem Missbrauch von Cannabis.

Stimmungsschwankungen können bei angemessenem Konsum vorkommen, jedoch auch wen man nicht kifft!

verwirrtes Denken: Es ist nicht verwirrt, es ist nur anders. Während des "bekifftseins" macht man sich zu Dingen Gedanken, zu denen man sich sonst keine Gedanken macht. Diese Dinge müssen nicht immer unwichtig sein.

soziale Isolierung: Auf einem anderen Teil ihrer Homepage findet man unter Wirkung von Cannabis unter anderem Kontaktoffenheit. Dass zeigt, dass sie selbst nicht recht recherchiert haben.


von mir auch einen klienen Beitrag. Dieser Teil hat mich einfach besonders genervt. Man sollte es bestimmt nochmal überarbeiten...

Coach Overgrow³³
"Keine andere Droge wird vom Menschen gebraucht oder missbraucht, die solange im Körper verbleibt wie Cannabis. Und es gibt keine andere legale und illegale Droge, die jedes wichtige Organ des Körpers angreift. Und jedes System im Körper. Und jede einzelne Zelle im Körper." (Dr. Charlton Turner Direktor des White House Drug Police Office)


...THC gilt somit als die "ungiftigste" psychoaktibe Substanz schlechthin. (Das Verhältnis von psychoaktiv wirksamer zu tödlicher Dosis beträgt für: THC ca. 1 : 20.000 (vermutet), LSD, Psilocybin ca. 1 : 1000 (vermutet), Ecstasy (MDMA) ca. 1 : 10, Alkohol 1 : 8, Heroin ca. 1 : 4, Strychnin ca. 1 : 2)
Quelle (letzter Satz)

... Angstzustände, Depressionen, Selbstmordgedanken, Stumpfheit psychische Erkrankungen - begünstigt die Entstehung von "Geisteskrankheiten" (Psychosen, Schizophrenien), zumindest bei entsprechender Disposition

Ich denke der Artikel sagt alles...*zwinker*

"Flash Back" - kommen nach andauerndem Haschischkonsum vor

Wieder mal Contra...
Insbesondere der Satz hier:"Die Behauptung, bei Cannabiskonsum sei regelmäßig mit flash-back-Effekten zu rechnen, ist falsch."

Intellekt - Gedächtnisstörung und Verlangsamung des Denkens als Dauerfolgen


"Eine Studie, die in der Juli-Ausgabe des Journal of the International Neuropsychological Society veröffentlicht wird, kommt zu dem Ergebnis, dass Cannabiskonsum keine bleibenden, ernsthaften Auswirkungen auf geistige Fähigkeiten hinterlässt.


Wissenschaftler des Zentrums für Mediznische Cannabisforschung der Universität von Kalifornien in San Diego (UCSD) werteten bestehende Studien aus, die insgesamt 704 Cannabiskonsumenten und 484 Nichtkonsumenten vergleichen hatten. Untersucht wurde die Funktionsfähigkeit im nüchternen Zustand und nicht unter dem direkten Einfluss von Cannabis. Die Konsumhäufigkeit reichte von mehrmals pro Monat bis mehrmals pro Woche. Es wurden keinerlei Auswirkungen auf Reaktionszeiten, Aufmerksamkeit, Sprachfähigkeiten und motorische Fähigkeiten beobachtet. Lediglich bei Gedächtnistests und bei Lerntests wurden Unterschiede festgestellt, die allerdings so gering waren, dass sie nach Ansicht der Wissenschaftler nicht zu ernsthaften Beeinträchtigungen im Alltag führen würden.


Dr. Igor Grant, der Leiter de Studie, zeigte sich selbst überascht von den Ergebnissen: "Man würde erwarten, dass eine Gruppe von starken Marihuana-Konsumenten mehr Schwierigkeiten haben würde."


Study: Pot doesn't hurt thinking skills [San Diego Tribune, 27.06.2003]

Quelle

So...sorry dass ich hier nur zitiert habe,aber ich dachte das wäre sicher auch ganz hilfreich...ausserdem ist meine Zeit grad ein wenig knapp...

Wo noch was hilfreiches drin stehen könnte ist hier:
http://kiffer.net/cannabis/kiffen/gesundheitliche_risiken/abhaengigkeit/nicht_mehr_kiffen_warum_denn_eigentlich

Zumindest bezüglich Antriebslosigkeit,Selbstbewusstsein,Gedächtnisstörungen...stehen in dem Fred einige Kommentare drin...


Jo ich hoffe das war hilfreich...

Eine Frage hätte ich da noch an Hille:Wie hast du vor das alles den Jesus-Freaks zu präsentieren?
Willst du aus den Kommentaren hier die besten in einem Brief verwenden,oder wie stellst du dir das genau vor?

Na denn...ich muss noch raus bevor es dunkel wird...so long...*Coach*

Edit:Ich weiss dass es eigenartig ist,als Hauptquelle cannabislegal.de zu verwenden;ich werde mich später mal nach anderen Quelllen umsehen,damit das Ganze nicht wie eine Werbung für diese Website wirkt...zudem gibt es ja auch genug Leute die die Seriösität dieser Homepage anzweifeln...

Abraxas
ich finde, eine Seite, die Cannabislegal.de heisst als hauptsächliche Quelle für Informationen zu nehmen irgendwie schräg...

Wenn schon Diskussion dann mit einer Objektiven Grundlage.


sorry für Offtopic, aber dass musste ich mal sagen!

mobo
Bei dem Argument mit den Chemischen bestandteilen kriege ich immer einen Hals.
Ich wage mal zu behaupten, dass Spinat nicht unbedingt weniger bestandteile enthällt.
Ein komplexer Organismus, was eine Pflanze nunmal ist, enthällt zwangsläufig eine vielzahl an Bestandteilen...
Selbst wenn wir nur einzeller rauchen würden ("gestern habe ich mir mal wieder ne Qualle gequarzt") würden wir meherer Verbindungen konsumieren...
Sagt rein gar nichts über Giftigkeit eines Produktes aus.
Ist aber auch ein Argument, dass aus dem amerikanischen Raum übernommen wurde, da glauben das anscheinend mehr Leute.

"Bewusstseinsveränderung" ist ein Rückfall ins Kleinkindalter mit der Folge der Reizüberflutung.

Na und? damit ist der Akute Konsum gemeint.
Selbst wenn man sich Blauwal oder ein Blumentopf fühlen würde, ist das ja noch lange kein Grund, eine Substanz zu verteufeln, solange man sich nach abklinken der Wirkung wieder normal fühlt.



Ausschaltung der Medulla oblongata im Hirnstamm - Zentrum für Brechreizkontrolle: das Ausstoßen toxischer Stoffe durch Erbrechen wird verhindert.

Das will ich mal stark bezweifeln.
Warum kotzen denn manche leute vom Kiffen?



Bei den ganzen Gehirnschäden-argumenten sollte man mal beachten, dass bis jetzt noch keine einzige "nebenwirkung" als Irreperabel bestätigt wurde.



Besonderheit der Hirnregion: Abgestorbene Hirnzellen werden nicht ersetzt.

Das stimmt zu 100%!
Der einzige Haken dabei ist nur, dass THC definitiv nicht Neurotoxisch ist.
Also ist dieser Satz völlig überflüssig in einer Cannabis-Diskussion.
Sieht aber toll aus, wenn man das da hinschreibt.


30 Tage benötigt die Ausscheidung des restlichen THC

Falsch!
THC selbst wird beim Konsum umstruckturiert.
Die abbauprodukte sind in der tat lange im Körper vorhanden, aber da stören sie niemanden, denn sie sind nicht berauschend.


Marihuana enthält über 2000 verschiedene Substanzen, durch Metbolisierung im Körper werden weitere Verbindungen erzeugt.

Was meinen die, wieviele neue Substanzen durch Verdauung (chemischer prozess) im magen entstehen???


Das fiel mir jetzt mal so ein...
By the way: Wie kann man hier quoten?

Jemand
Der Text enthält eine verrückte Mischung aus Tatsachen und Fakten, Verzerrungen und Halbwahrheiten und völligem Schwachsinn gewürzt mit ein paar medizinischen bzw. anatomischen Fachbegriffen welche allerdings meist völlig deplaziert sind. Das ist allerdings genau die gleiche Methode die auch die Pro-Cannabis-Seiten und Organisationen im www anwenden. Heraus kommt am Ende ein ziemliches Durcheinander und ich stimme völlig zu, daß dies nicht im Sinn einer Aufklärung über die Gefahren von Cannabis ist. Leider, denn die Gefahren gibt es und sie werden unterschätzt.
Es würde allerdings eine Menge Zeit und Arbeit kosten den Text wieder zu entwirren und Schwachsinn von Halbwahrheiten und Fakten auseinander zu dividieren.
Nur ein paar Sätze. Es ist richtig, daß Cannabis eine ganze Reihe psychischer Krankheiten und Störungen ungünstig beeinflußen, teilweise auch auslösen kann. Da hilft auch kein Zitat von Cannabislegal.
Andrerseits sind morphologische Schäden, d.h. tatsächliche Zellzerstörungen, d.h. nachweisbare Substanzdefekte in bestimmten Hirnregionen durch Cannabis meines Wissens nach nicht bekannt. Da hat der zwar richtige Satz "zerstörte Nervenzellen werden nicht ersetzt" keine Relevanz.
Richtig witzig ist allerdings die Aufzählung von bestimmten Hirnregionen und deren Funktion. Septum, Zentrum der Freude, das ist nicht übel finde ich. Besser noch ist die Zerstörung des "Hirnlappens" und noch besser der Zusatz mit Aggression usw....welcher Hirnlappen bitte? Und was ist mit der Aggression? (Die gesamte Großhirnrinde wird in mehrere Lappen eingeteilt, einen "Hirnlappen" schlechthin gibt es nicht, man könnte auch schreiben Zerstörung der "Hirnwindung").
Wie auch schon weiter oben im Thread geschrieben, ist es irrelevant wieviele Substanzen in Cannabis enthalten sind. Ein Obstsalat enthält vermutlich genausoviele oder mehr Substanzen. Benzpyren und Kohlenmonoxid sind sehr schädlich und giftig, sie entstehen beim Kiffen aber auch beim Tabakrauchen und beim Rauchen von Pfefferminztee würden sie auch entstehen.
Und ich will nicht hoffen, daß Cannabis wirklich die Medulla oblongata ausschaltet, dann wäre der arme Kiffer dem dies widerfährt leider tot, denn die Medulla oblongate ist ein lebenswichtiger Teil der Hirnstamms welcher Atem- und Kreislaufzentren enthält.

Ich schreibe dies nicht um Cannabis zu verharmlosen, sondern ganz im Gegenteil. Ich denke nur daß solche Texte eher kontraproduktiv sind, wenn es darum geht Personen bezüglich der Gefahren des Kiffens aufzuklären.
Cannabiskonsum birgt eine Reihe von Risiken und Gefahren, welche sicher von der Mehrzahl der Kiffer weit unterschätzt werden! Kiffen ist viel weniger harmlos als es sich viele Kiffer denken und wünschen. Nicht alles was in dem Jesus-Freak-Text steht ist völliger Quatsch und die Vermischung von Fakten, Fachbegriffen und dummen Zeug wird von der Pro-Cannabis Seite mit mindestens der gleichen Intensität betrieben.

Coach Overgrow³³
Also nun meld ich mich nochmal zurück...

Was mich persönlich am allermeisten an der Seite der Jesus-Freaks stört,ist die Menge an zum Teil falscher oder überflüssiger Information die in dem Beitrag vorkommt...
Mein Vergleich zu cannabislegal.de im obrigen Post sollte eigentlich hauptsächlich darstellen,an welche Unterschiedlichen Informationen man beim Thema "Cannabis gelangt...dort zu einem absolut korrekten Bild zu kommen halte ich für mehr oder weniger unmöglich...

Speziell über physische Auswirkungen von Cannabiskonsum kann man sich leicht streiten...wie schädlich Cannabis vom medizinischen Standpunkt aus geshen ist,oder welchen medizinischen Nutzen es hätte,darauf will ich mich gar nicht erst festlegen...

Klar ist dass es in einem gewissen Masse schädlich ist...aber das Hauptproblem sehe ich eher im psychischen als im physischen Einfluss von Cannabis...

Auf der Seite der Jesus-Freaks wird hauptsächlich auf die Wirkstoffe in Cannabis eingegangen,und die Schädigung des menschlichen Körpers;insbesondere des Gehirns...

Da sich diese Behauptungen,durch Gegenbehauptungen (siehe oben) sehr leicht widerlegen lassen,sehe ich das Konzept dieser Seite nicht gerade als sehr erfolgversprechend an...und ich denke da bin ich nicht alleine...

Zudem stellt,meiner Meinung nach,die wichtigste Zielgruppe der Aufklärung bzgl. Cannabis unsere Jugend dar.

Ich glaube kaum,dass man einen Jugendlichen vom kiffen abhält indem man ihm eine Seite voll medizinischer Fakten(?) präsentiert,aus der er darauf schliessen soll,dass man wenn man kifft automatisch schwere Schäden davon zieht.

Vernünftiger wäre es,zu versuchen darüber aufzuklären welche psychischen Folgen Cannabis hat/haben kann.
Es muss einfach klar werden,dass Cannabis nicht harmlos,und schon gar keine Droge für den Alltag ist...

Es muss klar werden,dass Cannabis kein einfaches Mittel darstellt um Glücksgefühle auszulösen...
Ich für meinen Teil würde Cannabis mehr als eine Droge beschreiben,die Gefühle und psychische Zustände verstärken kann;und das auch oft genug tut.

Es gilt vor den "kleineren" Folgen des Cannabiskonsums zu warnen...wie Interessenverlust,Antriebslosigkeit,manchmal Depression...

Wenn man Jugendlichen erzählt Cannabis führe zu Angstzuständen und Paranoia geht man das Risiko ein unglaubwürdig zu werden...
Diejenigen die das Kiffen schon mal ausprobiert haben,kennen vielleicht das *Leck-mich-am-Arsch*-Gefühl,das einen manchmal überkommt...aber die wenigsten kennen davon ausgelöste Angstzustände;und sollte es doch mal vorkommen,macht man sich danach eher darüber lustig,als dass es einen vom Kiffen abhält...

...ich denke jeder hat schon mal nen blöden Spruch über "Paranoia" gehört oder selber abgelassen...

Es muss klar werden,dass Cannabis dazu führen kann,dass man mit seinem Leben nicht mehr richtig klar kommt(da einfach die Motivation fehlt etwas zu ändern;es ist einfacher noch einen zu rauchen--->egal-Gefühl)...sei es bezogen auf die Schule,Ausbildung,Arbeit,Partnerschaft,Freundschaften...Cannabis kann oft dazu führen dass man sich selbst isoliert,und die Aussenwelt nicht mehr richtig an sich ran lässt...

Ich denke dieser Realitätsverlust ist auch vielen Konsumenten bewusst,wird aber aus Gründen der Bequemlichkeit oder was auch immer verdrängt...

Man muss die Leute nicht vor gesundheitlichen oder etwaigen psychischen Schäden warnen,sondern vor Problemen die im Zusammenhang mit Cannabiskonsum am häufigsten auftreten...

...den Leuten muss klar werden dass Cannabis Einfluss auf denken und Handeln hat,und nicht nur in dem Sinne dass es einen euphorisch stimmen kann,sondern auch negativ z.B.demotiviert...

Es muss klar werden dass,ab einem bestimmten Masse,der Konsum von Cannabis,wie auch von anderen Drogen insbesondere Alkohol,starken Einfluss auf das Leben und die Psyche nimmt...genau dieser Punkt sollte nie unterschätzt werden...

Warum ich ausgerechnet mit Alkohol vergleiche hat einen besonderen Grund;es sind die zwei mir geläufigsten Drogen,die man im Alltag konsumieren kann,und dennoch(wenn auch beschränkt)Handlungsfähig bleibt...deswegen bietet sich der Konsum während des Alltages an...

Und gerade bei Cannabis sehe ich eine noch grössere Verlockung,da es einerseits nicht so leicht nachgewiesen werden kann(davon bekommt man ja keine Fahne),und es zudem auch noch verboten ist...
Ich denke gerade in der Pubertät spielt auch oft ein bisschen "Rebellion" mit,wenn, insbesondere vor dem Schulunterricht,gekifft wird...

Na gut...ich hoffe ich konnte mich einigermassen verständlich ausdrücken...

P.S:Der medizinische Aspekt der Aufklärung sollte natürlich nicht ausser acht gelassen werden,aber meinesachtens ein bisschen objektiver dargestellt,und aufs wesentlich reduziert werden...*zwinker*

So long....*Coach*



alfredus
*lachdiabolisch*


hach die jesusfreaks...bei uns anner schule haben wir auch ein paar von diesen idioten! egtl. nur mädelz dabei...! na ja na ja na ja... *breit*

alfredus
*lachdiabolisch*


hach die jesusfreaks...bei uns anner schule haben wir auch ein paar von diesen idioten! egtl. nur mädelz dabei...! na ja na ja na ja... *breit*

Mario
offtopic ist in diesem Fred nicht erwünscht. ich halte es für selbstverständlich, bitte ich aber dennoch ausdrücklich um die Vermeidung jeglicher Respektlosigkeiten gegenüber Andersdenkenden.


hach die jesusfreaks...bei uns anner schule haben wir auch ein paar von diesen idioten! egtl. nur mädelz dabei...! na ja na ja na ja..


30 min für dich, alfredus.

Abraxas
Also, mein Beitrag, fälschlicherweise gelöscht:


Das Septum (bei den jesus-freaks als das "Zentrum der Freude" im Gehirn bezeichnet) ist nichts anderes als die Nasenscheidewand, also dass, wo Stiere ihre Ringe drinne haben. (Quelle: Arbeit & Wikipedia.de)


PS:@Mario: das hätte eigentlich mehr geben müssen, weil wg. offtopic schon einmal 30 und einmal 60 minuten vergeben wurden(und das ohne beleidigung seitens des offtoper)!

Jemand
Ich finde nicht, daß es unglaubwürdig ist zu sagen, Cannabis könne zu Angstzuständen führen. Dies ist eine ziemlich häufige Nebenwirkung (Panikattacken) von Cannabis. Auch paranoid anmutende Gedankeninhalte kommen gelegentlich vor und in seltenen Fällen auch regelrechte psychotische Rauschverläufe, toxische Psychosen.

@Abraxas
Das Septum welches die Jesus-Freaks meinen ist nicht die Nasenscheidewand, sondern ein Teil des limbischen Systems, das Septum ist eine kleine Hirnregion an der vorderen unteren-medialen Seite der Großhirnhemisphären.

Abraxas
@jemand: mist (c; okay, ich kenn mich nicht wirklich aus, aber ich habs in keinem lexikon gefunden... nagut.

Coach Overgrow³³
Ich finde nicht, daß es unglaubwürdig ist zu sagen, Cannabis könne zu Angstzuständen führen.


Das wollte ich damit auch nicht sagen...mir fehlen einfach die typischen Wirkungen,die man von Cannabis kennt,in der Auflistung der Jesus-freaks...
Dort sieht es so aus als würde Cannabis ausschliesslich negative Auswirkungen haben...
THC-Wirkung auf das Erleben, Empfinden und Verhalten

"Amotivationssyndrom" - Interessenverlust, Leistungsabfall, soziale Isolierung, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisstörungen, verwirrtes Denken, Angstzustände, Depressionen, Selbstmordgedanken, Stumpfheit psychische Erkrankungen - begünstigt die Entstehung von "Geisteskrankheiten" (Psychosen, Schizophrenien), zumindest bei entsprechender Disposition
Halluzinationen,
"Flash Back" - kommen nach andauerndem Haschischkonsum vor
Intellekt - Gedächtnisstörung und Verlangsamung des Denkens als Dauerfolgen


Es mag ja richtig sein dass Cannabis Angst oder andere psychische Zustände unterstützen (oder evtl. auch verursachen)kann...jedoch verliert man Glaubwürdigkeit insbesondere bei jugendlichen Konsumenten,wenn man Folgen wie Euphorie,Glücksgefühle,Wohlbefinden usw. weglässt...

Wie soll ein Jugendlicher,der selbst schon einmal Cannabis konsumiert hat,glauben dass Cannabis zu Angstzuständen oder anderen negativen Zuständen führen kann,wenn es dort in der Auflistung so steht als würde Cannabiskonsum unweigerlich dazu führen,er aber gänzlich andere Erfahrungen mit Cannabis gemacht hat?

Jeder Konsument der sich diese Liste durchliest wird die "positiven" Auswirkungen,die Cannabis auf das Empfinden hat,vergeblich dort suchen,und einige werden eben aus diesem Grunde die Liste als Schwachsinn abstempeln...

Wer würde denn noch kiffen,wenn diese Droge ausschliesslich derartig negative Auswirkungen hätte?

Zudem ein Teil der Folgen des Cannabiskonsums meiner Meinung nach sowieso masslos übertrieben dargestellt werden bzw. fälschlich bezeichnet werden.

Jemand
Du erwähnst es ja selber: natürlich wird eine Droge konsumiert weil sie in irgendeiner Form zunä