Diskussion mit meiner Mutter - Fragebogen? |
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Herbarius |
Hallo,
dies ist ein sehr langer Beitrag, ich würde mich trotzdem freuen, wenn ich einige Antworten dazu erhalten würde. meine Mutter weiss seit ein paar Wochen, dass ich kiffe. Sie wusste es eigentlich vorher auch schon, aber seit dem weiss sie es sicher, da wir uns das erste Mal darüber unterhalten haben. Und obwohl ich volljährig bin wohne ich immer noch hier zu Hause (Schule, dann Studium), so dass sie mir zwar nichts verbieten kann (ausser Kiffen im Haus, aber das sehe ich als Selbstverständlichkeit) aber ich gleichzeitig finde, dass es mir nicht völlig egal sein kann, was sie über meinen Cannabis-Konsum denkt. In bisherigen Unterhaltungen mit meiner Mutter über eben jenes Thema stellte ich fest, dass sie dem Ganzen nicht gerade positiv gegenübersteht. Ich habe ihr erzählt wie oft und zu welchen Anlässen ich kiffe (bin "Wochenendkonsument") und seit wann ich das tue und ein paar andere Dinge und ich habe ihr auch ein paar Informationen zu Cannabis genannt und sogar einige Literatur und andere Infos von Websites ausgedruckt und ihr gegeben. Da meine Mutter allerdings nicht viel Zeit hat, hat sie dies bisher nur überflogen, sie weiss aber dennoch ungefähr was darin steht. In den Unterhaltungen fielen mit dann vor allem 3 Tendenzen auf: 1. Sie neigt zu Übertreibungen So spricht Sie zum Beispiel von Abhängigkeit und Kontrollverlust, fragt mich wieso ich "kein Leben ohne Kiffen" ertragen könne und ähnliches. 2. Sie dreht mir das Wort im Mund herum Wenn ich beispielsweise sage, dass mir das Gras-Rauchen Spaß macht, sagt sie später ich hätte gesagt, ich könne ohne Gras keinen Spaß haben (was völliger Blödsinn ist, wie sie selbst weiss, da sie mich ja jeden Tag erlebt und mitkriegt dass ich viel Spass habe auch ohne zu Kiffen) 3. Sie widerspricht sich zum Teil selbst (unbewusst) Wenn ich sie versuche darauf aufmerksam zu machen, redet sie sich heraus oder lenkt ab ("darum geht es doch gar nicht"). So sagt sie z.B. erst, dass sie weiß, dass vom Alkoholkonsum mehr Gefahren und eine höheres Abhängigkeitskeitspotential hervorgeht, später sagt sie dann, dass sie gegen "mal ein Bier" nichts hat, kann jedoch "mal nen Joint" nicht akzeptieren. Da ich von meiner Mutter eigentlich dich Meinung habe, dass sie eine aufgeschlossene und tolerante Frau ist, glaube ich, dass ihr diese 3 typsichen Diskussionsmuster die sie dort anwendet kaum bewusst ist. Zunächst habe ich das darin begründet gesehen, dass sie in ihrem Bekanntenkreis negative Erfahrungen gemacht hat, doch seitdem ich heute eine Diskussion von ihr und meiner Schwester (sie kifft nicht, findet es auch nicht super, aber akzeptiert es) mitgehört habe. Den Grund dafür sehe ich in folgenden Punkten 1. Nichtwissen was die Droge betrifft Dass sie, trotz meiner Informationen, bestimmte Dinge nicht weiss oder die Bedeutung bzw. Tragweite nicht richtig erkennt oder dass sie sogar in einigen Punkten fehlinformiert ist. Es kann auch sein, dass sie den Informationen die ich ihr gegeben habe nicht glaubt. 2. Nichtwissen über mein Konsumverhalten Trotz meiner Eingeständniss und den Erläuterungen bezüglich meines Konsums halte ich es für möglich, dass sie nicht Bescheid weiss darüber, wie viel/oft und zu welchen anlässen/in welchen settings ich kiffe. Das kann daran liegen dass sie mir nicht glaubt und/oder sie einige Dinge falsch interpretiert (z.B. ich gehe mit Freund raus weil gutes Wetter ist oder weil er eine Zigarette raucht ---> sie glaubt wir gehen kiffen). 3. Legal-Illegal-Frage Auch wenn sie betont hat, dass ihr Standpunkt nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass Cannabis illegal ist, glaube ich dass es doch so ist, auch wenn sie es vielleicht nicht merkt. Somit hätte sie ein Vorurteil aufgrund dieser Tatsache getroffen. Ich möchte gar nicht, dass sie das Kiffen gut findet. Sie ist im allgemeinen eine sehr enthaltsame Person, auch was Alkohol betrifft, und deswegen passt es zu ihr, wenn sie es nicht gut findet, dass ich kiffe. Aber sie sollte es neutral finden, so wie sie auch nichts gegen Alkoholkonsum meinerseits sagt, ausser wenn ich es mal wirklich übertrieben habe und sie es an meinem Kater o.ä. merkt. Auf Grund der oben genannten Dinge erkenne ich jedoch, dass sie beim Kiffen diese Einstellung nicht hat und versuche auf dieser Basis mit ihr ins Reine zu kommen. Sie soll quasi eine angemessene Sachlichkeit bewahren und mit ihren Vorurteilen aufräumen. Doch um dies mit ihr zu besprechen muss ich zunächst wissen, welche dieser oben genannten Punkte zutreffen und auch einige Details darüber. Ich muss quasi mit ihr auf einen gemeinsamen Nenner kommen und das kann ich nur, wenn ich diesen kenne, da sie nichts unternimmt um mit mir auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ich brauche sozusagen eine Basis für weitere Gespräche. Naütrlich könnte ich das Thema einfach totschweigen, aber das ist aus meiner Sicht nicht wünschenswert, da für Ehrlichkeit und Offenheit bin, und es würde auch nur noch weitere Provokationen ihrerseits hervorrufen. Meine Idee war, eine Art Fragebogen zu erstellen, den sie ausfüllen kann. So kann sie das ganze schriftlich fixieren. Nicht damit ich sie festnageln kann, sondern da die Diskussionen sonst ewig im Kreis verlaufen und nicht vorankommen, da ich keinen Ansatzpunkt finde. Was haltet ihr von dieser Idee? Was hättest ihr für Anregungen wie dieser Fragebogen aufgebaut und welche Fragen darin enthalten sein sollen? Ich danke all denen, die meinen Beitrag bis hierhin gelesen haben, auch wenn sie selbst nichts dazu zu sagen wissen. Natürlich freue ich mich über jede Antwort. Wenn jemand in einer ähnlichen Situation ist oder war kann das auch von Vorteil sein, sich darüber auszutauschen. HERBARIUS der Aufmerker |
[user:5099] |
Il dudo |
Tolle Idee mit dem Fragebogen, ich kann dir nur viel Glück wünschen.
Das bekommst du schon hin, scheinst ja sehr vernünftig zu sein, das wird auch deine Mama merken.
Morgen schreibe ich dir vielleicht meinen Rat, aber jetzt isses echt ne Nummer zu spät für den alten Don.. ![]() |
Melonenmann |
erstmal ein tip fürs diskutieren:
wenn eltern fakten verdrehen, oder unsachlich diskutieren, dann nicht weil sie einem eins reinwürgen wollen - sondern weil sie sehr besorgt um einen sind! |
der_lustige_pete |
Ein sehr guter Ansatzpunkt wie ich finde, nur verstehe ich nicht genau, was Du Dir für antworten erhoffst. Ich denke es wird schwer, ihr Deine Meinung über Ihr Verhalten zu offenbaren (ohne zu provozieren) und noch schwerer dass Du sie anschließend zu überreden. Das ist wie wenn Du ein Level bei Supermario spielst, und am Schluß kommt ein Endgegner. Es wird viele Gespräche dauern, doch den Ansatz find ich sehr gut. Ich würd Ihr auch die Möglichkeit geben, einen Fragebogen an Dich zu richten, mit Fragen die sie interessieren und die Du ehrlich beantworten solltest. |
Herbarius |
danke für eure ersten antworten, also scheint diese idee doch ganz gut zu sein.
Ich erhoffe mir, aus den Antworten sie besser zu verstehen und vielleicht den Grund/die Gründe für ihre Einstellung zu finden. Dass es viele Gespräche dauern wird, ist mir klar, doch so wie es jetzt aussieht, komme ich nicht über den säure-gefüllten Graben am anfang des levels *g* Dass ich ihr die Gelegenheit gebe, auch einen Fragebogen an mich zu richten ist eine sehr gute Idee. Ich hoffe ich bekomme noch ein paar Vorschläge für die Fragen und Aufbau, ein paar Ideen habe ich schon, aber ich will nicht vorgreifen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Leute in Foren dann nur noch zustimmen und nichts mehr selbst beitragen.b (damit will ich niemanden beleidigen oder so, ich denke jeder hat diese Erfahrung schonmal gemacht, vielleicht nicht hier, aber anderswo (falls er in mehreren Foren aktiv ist)) bis dann HERBARIUS Der Aufmerker |
Herbarius |
Nun gut, da keiner antwortet und mein Modell im Kopf schon etwas gereift ist schreibe ich hier mal meinen Vorschlag.
Ich wollte den ganzen Fragebogen in 3 Teile aufteilen. Das entspricht der Einteilung der Vermutungen die ich in meinem Eröffnungspost dieses Freds aufgestellt habe. Diese 3 Teile sind: 1. Die Droge Cannabis 2. Mein Konsumverhalten 3. Rechtlicher Status Jede dieser 3 Teile möchte ich nochmal unterteilen in Fragen zu a) Wissen b) Meinung Es soll kein Quiz sein, warum dann die Fragen zum Wissen? Weil es mir hilft sie zu verstehen wenn ich weiss was sie weiß/ nicht weiß oder ob sie vielleicht über einige Dinge falsch informiert ist. Diese Wissensfragen möchte ich im Multiple-Choice-Verfahren mit jeweils 4 Alternativen schreiben. Dabei soll eine der Möglichkeiten die Wahrheit sein, eine andere ein Klischee oder ein von mir erdachtes Horrorszenario), ein weiteres eine völlige Verherrlichung/Verharmlosung und noch ein weiteres so in der Mitte zwischen dem Horror-Szenario und der Wahrheit. Dieses Schema kann ich jedoch auch von Frage zu Frage ein wenig variieren. Ich möchte sie auffordern, dass wenn sie sich bei einer Sache nicht sicher ist, zu mutmaßen, allerdings daneben zu vermerken, dass es eine Vermutung ist. Die Meinungsfragen finde ich kann man nicht in Multiple-Choice-Schemata packen, also sollte sie da meistens selbst eine Antwort schreiben. Eventuell mache ich dort zum Teil auch so eine Skala von 1-5 wo 1 "stimme voll zu" und 5 "stimme gar nicht zu" ist und sie da bewerten soll, aber dennoch ne Zeile hat wo sie einen Kommentar abgeben kann. Wenn ihr euch fragt, was denn ein Meinugsteil bei dem Punkt "Die Droge Cannabis" beinhalten soll, da habe ich mir auch Gedanekne drüber gemacht und wollte ihn erst ganz streichen, hab mir dann aber überlegt, dass dort der Vergleich mit anderen Drogen, besonders Alkohol, zur Srpache kommen kann, da man es zum Teil nicht wirklich objektiv sagen kann. Es wäre auch angebracht, dass sie am Ende ein Fazit abgeben kann was sie von dem Fragebogen als ganzes hält und ob sie noch ergänzend was hinzuzufügen hat. Was haltet ihr von dem Aufbau? Hab ihr Verbesserungsvorschläge? Ich würde es sehr begrüßen etwas (konstruktive) Kritik zu bekommen. bsi dann HERBARIUS Der Aufmerker |
~NubGrower~ |
Nun ja...
ich habe auch ein paar mal mit meiner Mum über das Thema geredet. Sie glaubt mir auch einerseits dass Alkohol schädlicher, schneller abhängiger macht.... als Gras. Aber so gesehen: Wenn sich Eltern net um einen sorgen / Sorgen machen, wären sie nicht Eltern^^ Mir geht nur diese (teilweise) versteifte Denkweise auf die Nerven. Was verboten is, is schlecht, alles andere interessiert mich nicht. So kann man auch der Legalisierung keine Chance geben. |
Daniel |
Wenn ich etwas mag, dann sind es Leute mit denen man gepflegt diskutieren kann.
Wenn ich etwas hasse, dann sind es Leute mit denen man nicht diskutieren kann, weil sie ihre eigene Meinung nicht überdenken sondern nur daran festhalten. Dann kann man die stichhaltigsten Beweise, Fakte und Begründungen liefern, solche Personen halten dann wie Pech und Schwefel an ihrer Meinung fest. |
DattyShakaZulu |
also dein erster entwurf deines fragebogens hört sich echt gut an! ich finds ne klasse idee! wie weit bist du denn inzwischen? meinst du, du könntest den fragebogen nach seiner fertigstellung online bringen? ich könnte sowas nämlich auch gebrauchen. vielleicht bist du ja auch schon fertig, wenn ja, hats was gebracht??
bis dann... |
Das Gartenwunder |
so war meine auch mal jetzt findet sie das okay und erlaubt mir anzubauen
WILL ABER WAS DAVON ABHABEN |
[user:3184] |
HRR73 |
grüße
mach es wie ich geh mit ihr zur drogenberatung den experten glauben sie es als eher obwohl ich wetten abschliessen könnte das mein berater damals mehr geraucht hat als meiner einer :-)))) er hat am schluß gesagt machen sie sich keine sorgen schlimmer wär es wenn er trinkwen würde :-)))) |
Herbarius |
www.cannabis-legal.de ist ne relativ gute informationsquelle. alles mit quellen-nachweisen und es ist auch keine "kiffer-website" sondern sie sind sehr seriös. Ansonsten gibt es vieles. Google hilft immer und man kann meist daran sehen, ob es vernünftige Quellennachweise gibt ob es stimmt. Oder man kann auch gut den Quellennachweisen folgen und so zu den original-studien, umfragen, etc. kommen bzw. zu auszuügen daraus.
ich bin mit dem ersten Teil des Fragebogens fast fertig, die anderen beiden muss ich noch machen. Hab lange Zeit nicht damit angefangen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich meine Mutter den ausfüllen lasse, weil wir inzwischen viel mehr darüber geredet haben und ich inzwischen ihren standpunkt viel besser verstehe und umgekehrt auch. Klar gibt es immer noch Misverständnisse, aber dafür wäre der Fragebogen vielleicht etwas übertrieben. ich glaube ich werde sie fragen, ob sie spass dran hätte, den auszufüllen und wenn ja soll sie es machen :D Da die Nachfrage so groß ist, werde ich ihn wohl weiter machen. und online stellen. Was für ein Zufall das ausgerechnet jetzt wieder hier gepostet wurde, wo der Fragebogen tatsächlich langsam Formen annimmt... HERBARIUS der Aufmerker |
Retaliation |
Oh ja, das schwierige Thema!
Ich finde es schon mal klasse, dass deine Mutter weiß, dass du kiffst. Ich denke, das ist normalerweise ein Schritt in die richtige Richtung. Meine Eltern wissen nichts von meinem Konsum, aber da der first cut the deepest ist, muss er auch richtig angesetzt sein, und ich weiß nicht, wie und wann, vor allem aber ob ich das Thema anschneiden soll. Das "ob" stellt sich dir ja nicht mehr, dafür aber die Problematik, die Mauer der Unwissenheit bei deiner Mutter durchbrechen zu müssen/wollen, was beileibe keine einfache Aufgabe ist! Mir ist aufgefallen, dass Cannabis in den meisten Ohren einfach "Droge" bedeutet, ob nun bewusst oder unterbewusst, etwas das bei Alkohol nicht stattfindet, Alkohol ist einfach Alkohol. Der Denkprozess Cannabis=Droge macht alles schwerer, da hinter jedem Pro-Argument für das Kiffen der große Schatten des "ABER" gelegt wird. Aber es ist doch eine Droge... Natürlich ist den Leuten oft klar, dass auch Alkohol eine Droge ist, bewusst ist ihnen das klar, unterbewusst sehen sie Alk jedoch nicht auf dieser Ebene, weshalb sie "mal ein Bier" verstehen können, "mal ein Joint" aber nicht! Irgendwie hat sich in Deutschland so ein Denken gebildet, dass Cannabis einfach als etwas klassifiziert, das nicht klar geht, Alkohol aus dieser Klassifizierung jedoch entfällt. Das "Cannabis=Droge"-Denken ist der Lehm, der die Mauer der Unwissenheit (s.o.) zusammenhält. Ich habe da ein trauriges Beispiel. In Deutsch war das Thema Argumentation an der Reihe. Als Unterthema konnten ein Kumpel und ich "Sollte Cannabis legalisiert werden?" durchsetzen, mit dem Hintergedanken an Aufklärung und Verbreitung von echten Fakten. Hier habe ich sehr viel Zeit investiert, denn Unwissen herrschte mehr als genug. Der Unterricht fokussierte sich mehr und mehr auf mich, und die Opposition schoss wirklich alles an Pseudo-Fakten ab, denen wir wohl alle schon begegnet sind. Argument für Argument konnte ich (dank Cannabis-Legal und co) entkräften, bis am Ende nichts mehr übrig war. Und wirklich alles wurde abgedeckt. Von der Gefährlichkeit von Cannabis über "Einstiegsdroge" und den Vergleich von Cannabis zu Alkohol und Nikotin und der daraus resultierenden fehlenden Gleichbehandlung bis zur Entstehungsgeschichte des Verbotes und den Verbotsbegründungen im Laufe der Zeit. Nun sollte jeder zum Abschluss eine ausführliche Erörterung zu dem Thema schreiben. Und dann begann der Horror, selten lagen Wut, Verzweiflung und Trauer bei mir so nah beisammen. Die Argumentationen waren fast durchgehend richtig und von den Fakten beeinflusst, die ich gesät hatte, und ich schätzte mich schon glücklich, einigen Leuten die Augen geöffnet zu haben, doch von Fazit zu Fazit, dass aufgrund der Argumentation gezogen wurde, wurde es schlimmer und schlimmer. Von "Cannabis darf nicht legalisiert werden, weil es trotz der vielen Argumente für die Legalisierung und der geringen Gefährlichkeit, auch im Vergleich mit Alkohol und Nikotin, immer noch eine DROGE ist." bis zum beliebten "Abschließend ist also zu sagen, dass die Bezeichnung von Cannabis als 'weiche Droge' beschönigend und verharmlosend ist und Cannabis auf keinen Fall legalisiert werden darf." war alles dabei. Die wussten jetzt alles über die Thematik und hatten sich fast 2 Wochen lang damit auseinandersetzen müssten, aber die Argumentation machte das eigene Fazit das daraus gezogen wurde, lächerlich, OHNE DASS ES ÜBERHAUPT BEMERKT WIRD! CANNABIS=DROGE! CANNABIS=DROGE!! CANNABIS=DROGE!!! Der Lehm hält, der die Mauer der Unwissenheit zusammenhält, hält die einzelnen Steine sehr stark zusammen, so morsch und bröckelig sie auch sein mögen. Dieser beschriebene, durch die Gesellschaft implezierte, automatische Denkmechanismus ist tief verwurzelt. Und so lange diese Wurzeln das Wasser aus der Erde der Wahrheit, dem Humus der Gerechtigkeit ziehen, kann keine Hanfpflanze sicher wachsen. JEDES ARGUMENT PRALLT AB, und was offensichtlich ist, wird innerlich geleugnet, und das ist oftmals keine Frage der Intelligenz. Denn wenn es kein vernünftiges Argument gegen die Legalisierung von Cannabis besteht, dann fällt das ganze Kartenhaus um, dann geht etwas kaputt, das nicht kaputt gehen darf, dann wird etwas zerstört, an dem man um jeden Preis festhalten muss. Bei Konfrontration mit der Realität wird der Schutzschild Cannabis=Droge aktiviert, vollautomatisch und hocheffektiv, immer bereit und aufgeladen. Hier liegt das Problem, mit dem wir zu kämpfen haben. Unter anhaltendem Beschuss kann der Schild bei intelligenten und ansonsten toleranten Menschen durchbrochen werden, dumme Menschen haben jedoch noch eine natürliche zweite Schicht, und das ist der perfekte Schutz sowie der Grund, warum Cannabis noch immer nicht straffrei ist. Abschließend sei zu sagen, dass bei Eltern, resultierend aus dem inneren Cannabis=Droge-Denken, der zusätzliche "Besorgnis-um-das-Kind-Mechanismus" aktiviert wird. Wenn dann auch noch Dummheit und Starrköpfigkeit hinzukommen, ist Feierabend. Deine Idee vom Fragebogen gefällt mir sehr gut, Herb (ich darf dich doch Herb nennen, oder? ^^), und ich melde hier auch schon mal mein Interesse an. Ach ja, und sorry wegen der Kommas! EDIT: Erstmal ein bauen jetz, Peazen |
reusch |
Meine Mutter hat vor zwei, drei Wochen 4 g unter meinem Pult gefunden und hat es grad fortgeschmissen. Wir hatten ein langes Gespräch und ich hab ihr versprochen, nie wieder mit Gras in Kontakt zu kommen (ich halte mich zwar nicht dran, aber egal). Ich wollte sie überzeugen, dass man Gras nicht einfach mit anderen Drogen vergleichen kann, aber sie will davon nichts wissen, und jetzt kontrolliert sie ständig. (bin 13) ![]() |
Mike |
13 ???
Ich kann dir zwar nix vorschreiben, aber es wäre besser dich schon dran zu halten! Wenn du vll. 16 oder 17 wärst, hätte deine Mutter sicher ganz anders reagiert! |
[user:12398] |
cAipirAnhA |
herbarius, poste doch mal den fragebogen...
ich kenns auch... |
THChefkoch |
Also ich bin 15 jahre und wollte es meiner Mutter im Laufe meines 17. Lebensjahr (also mit 16) "beichten"...
Wenn sie es vorher erfährt, werde ich ihr versprechen erdtmal nicht mehr zu konsumieren und dies dann auch einhalten, dann würde ich halt mit 16/17 wieder anfangen und ihr das erzählen! Ich bin auch sehr interessiert am Fragebogen, und hoffe du postest ihn bald...! |
| Mo | 03:42 22.11.07 Comic-Stars gegen Drogen (19|602) |
| Dipdido | 14:36 08.02.07 Die Scientology Kirche präsentiert die Wahrheit über Drogen (84|6376) |
| Reallife | 09:34 07.09.06 Cannabiskontrollen sollen verschärft werden (31|2025) |
| Salomo | 13:17 05.03.06 SPD-Wahlmanifest vom 4. Juli 2005 (11|1135) |
| THChefkoch | 00:48 14.01.06 Diskussion mit meiner Mutter - Fragebogen? (20|1856) |
| k.aos | 15:54 31.05.05 cannabis eine "harte droge"? (27|1329) |
| fl0w | 19:35 30.12.04 Don't Legalize it - Drogenprävention in Bayern (62|2470) |
| Grünomat | 01:34 17.12.04 "Wer nicht rauchen kann kann nicht kiffen!" (Mit Quellenangabe) (18|1814) |
| [user:1101] | 19:12 25.10.04 meine freundin, die "expertin" (7|1697) |
| tonythc | 19:56 15.10.04 http://www.neo-tech.com/german-discovery/einflu60.html (31|1543) |