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k.aos
hab mich gerade mit herbal drüber unterhalten und dann nen bischen gegoogelt...
herausgekommen ist zu beispiel das..

http://www.legalizewiesbaden.de/press/l120040406.htm

wie´s aussieht, überlegt man selbst in den niederlanden cannabis als harte droge einzustufen.
wie ist das eigentlich in deutschland (laut gesetz müsste cannabis doch zu den harten drogen gezählt werden..)?
und wie ist eure meinung...

ps:mag sein, dass es schon genügend freds dazu gibt, würde mich aber trotzdem über eine diskusion über dieses thema freuen.

 [user:14414]

Sankt Bruce
wie ist das eigentlich in deutschland (laut gesetz müsste cannabis doch zu den harten drogen gezählt werden..)?


Das deutsche Recht unterscheidet nicht zwischen "harten" und "weichen" Drogen. Cannabis steht in der Anlage I zum Betäubungsmittelgesetz, in der sämtliche Betäubungsmittel aufgeführt sind, die "nicht verkehrsfähig" sind, d.h. jeglicher Umgang steht ersteinmal unter Strafe. Damit hat es sich dann auch schon, wer also in der Anlage I landet ist laut Btmg eine Droge und damit genauso verboten wie andere Drogen auch.

Natürlich ziehen Delikte die mit "härteren" Drogen zusammenhängen auch häufig härtere Strafen nach sich, das steht aber auf einem anderen Blatt.

 [user:433]

Arthur Dent
wie´s aussieht, überlegt man selbst in den niederlanden cannabis als harte droge einzustufen.
es geht dabei aber nur um marihuana-sorten, die einen besonders hohen THC-gehalt haben, und wie gesagt: es wird überlegt.

k.aos
hab ja auch nicht gegenteiliges behauptet...*hab mir dat schon ordentlich durchgelesen* *zwinker*

Pazifist ist Fowler
wo steht, dass cannabis in den niederlanden ein genussmittel ist? das wird als weiche droge nur geduldet, legal ist es nicht.

immer dieses "gras ist heute nicht mehr vergleichbar mit dem aus den 60ern" oder "gras ist heute so stark, dass es eigentlich eine harte droge ist" das ist in meinen augen blödsinn: der durchschnittliche THC gehalt liegt heute 2-3% über dem durchschnitt in den 60ern (oder den 70ern, sollte nicht so den großen unterschied machen), aber auch damals gab es laut zeitzeugen schon "hammersorten". es war damals wohl eher das hasch, das mit heutigem hochgezüchtetem gras vergleichbar war.
ich denke auch, dass man bei gras mit mehr thc einfach weniger raucht, dafür mehr mit tabak mischt (was dann wohl eine großes suchtpotential darstellt, zumindest für nichtraucher wie mich).

ich sehe es auch als resultat der heutigen politik, dass immer stärkeres gras gezüchtet wird: ein konsument, der straffrei nur eine begrenzte menge mit sich führen darf wird immer versuchen aus dieser menge die maximale wirkung zu erzielen.
wäre cannabis legal wäre dieser zwang nicht da. gäbe es mehr cannabisfelder gäbe es kein "sensimilla" (oder nur sehr selten) und die pflanzen hätten deswegen weniger THC.

 [user:10235]

Pazifist ist Fowler
ja, das ist richtig.

 [user:10235]

Don Merino / Motorschaf
Zum Thema "härter als früher" hab ich noch kurz was zu erzählen.

Mein Vater hat vor nem Jahr mal was von nem extrem schlimmen White Widow probiert, das ich da hatte (kam aus erster Hand, direkt vom Bauern), und er meinte n paar Tage später zu mir:
"Ich hab da dreimal gezogen, und dann dacht ich "Warte mal...wie heiß ich nochmal?"...Also, sowas hab ich zuletzt in Marokko erlebt."


Jetzt ist das aber ca 30 Jahre her, dass mein Vater in Marokko war. Wer immer erzählt, dass Gras heute anders ist als in den Siebzigern, vergleicht vermutlich als professioneller Statistiker ganz kommentarlos Hammergras von Heute mit miesem Gras von damals...

Desweiteren hält bei MIR zumindest stärkeres Gras bedeutend länger als schwächeres.
Ist doch auch totaler Käse - die Wirkung verändert doch ihren Charakter nicht, nur weil der Wirkstoffgehalt steigt.

Pazifist ist Fowler
ich hab nur gesagt, dass gras, wenn es auch auf feldern angebaut wird wesentlich weniger thc produziert, weil es eben dann fast zwangsweise bestäubt wird. (wobei das in den städten dann wohl anders sein könnte)

das war eine reaktion auf die these, dass heutiges, stärkeres gras gefährlicher sei. ich habe damit erklärt, dass die entwicklung zu stärkerem gras eine folge der kriminalisierungspolitik ist.
wobei natürlich anzuzweifeln ist, ob heutiges gras wirklich stärker ist als das von 40 jahren (=> Don Merino / Motorschafs post, oder die aussagen diverser alt68er die immernoch kiffen.)

 [user:10235]

Don Merino / Motorschaf

die leute aus den 60er/70er die immer noch kiffen,können meiner meinung nach nicht wirklich beurteilen ob das gras mit der zeit besser geworden ist oder nicht.wenn man regelmäßig kifft,ist die wirkung sowie so geringer als bei gelegenheits kiffern.


Das is natürlich ein Argument. Mein Pa raucht zwar so ca einen Joint in der Woche, aber da dürfte sich auch schon ein gewisser Gewöhnungseffekt einstellen.

war der thc gehalt nicht in den 60er auf 1-2%?

Werte zwischen 1% und 5% werden immer wieder postuliert für diese Zeit, aber ich habe es noch in keinem anderen Zusammenhang gelesen als eben in irgendwelchen Artikeln, in denen behauptet wird, Gras sei heute eine andere Droge als damals.

soviel ich weiß liegt das heutige gras bei 8-12%

White Widow und Blueberry sollen unter Laborbedingungen sogar bis zu 20% THC-Gehalt erreichen.
Nun gut. Vielleicht gibt es heute ja wirklich Gras, das wesentlich stärker ist, als das in den 60ern. Was nach wie vor fehlt, ist ein glaubwürdiger Hinweis darauf, dass das was an der Gefährlichkeit der Droge ändert.
Es ändert sich doch eigentlich nur die Menge an Gras, die man konsumieren muss, um die gleiche Menge an THC aufzunehmen.

Es gibt Rum mit bis zu 80% Alkoholgehalt, und trotzdem trinkt ein Großteil der Alkoholiker meines Wissens in erster Linie Wein.
Natürlich hinkt der Vergleich, denn Wein lässt sich leichter runterkippen als Strohrum, während starkes Gras genauso leicht zu rauchen ist wie schwaches.

Avartarde
Aus medizinischer Sicht sieht das ja eigentlich so aus

Körperlich und Geistig Abhänig machend = Harte Drogen(z.B. Alk Heroin)
Nur Geistig Abhänig machend = weiche Droge( z.B. THC )

Zeigt ja blos das sogar einige Harte Drogen zu 100 % legal sind und so manch weiche Illiegal.

Fruchtpfote
Ich freue mich immer, wenn behauptet wird, das heutige Gras sei viel stärker. Ich meine wenn ich mir am Abend anstatt der 1-3 Köpfe die ich momentan so rauche früher 5-10 hätte reinpfeifen müssen...
Was ist nun bitte schädlicher/gefährlicher?
*zwinker*

Das sage ich auch immer den Leuten, die das als "Anti-Legalisierungs-Argument" vorbringen. Meist sind se dann ruhig.... *tränenlach*

k.aos
Nur Geistig Abhänig machend = weiche Droge( z.B. THC )

so ein schwachsinn!! *nichtpersönlichnehemen* aber das beste4 gegenbeispiel dafür ist koks, was eine unglaubliche psychische abhängigkeit machen kann ohne physisch abhängig zu machen....
*yo*

Pazifist ist Fowler
wie ist "weiche droge" und "harte droge" eigentlich genau definiert? wikipedia unterscheidet sie nur nach physischer und psychischer suchtentwicklung.
(oder auch danach, ob sie in den niederlanden ohne strafe zu erwerben sind)

Avartarde
@Kaos Koks macht physich habhänig und zwar weil eine extreme psychische Abhänig meist zu einer physichen fürt.( ich glaub nicht das eine Thc-Sucht ausgeprägt genug dafür ist)
Körper und Geist kann man in extremeren Fällen nicht mehr so ohne weiteres Trennen, weil weil Körper und Geist wohl doch immer in Wechselwirkung treten.

Hab jetzt aber kein Bock darüber zu diskutieren

 [user:14414]

k.aos
Koks macht physich habhänig und zwar weil eine extreme psychische Abhänig meist zu einer physichen fürt

find mir nur einen einigermaßen klugen menschen auf dieser erde, der DAS unterschreibt...nen link wär auch nicht schlecht.... *abstink* *abstink*

Körper und Geist kann man in extremeren Fällen nicht mehr so ohne weiteres Trennen, weil weil Körper und Geist wohl doch immer in Wechselwirkung treten.

doch! körper und geist kann man trennen *ichmusseswissen...kommt alles in meiner ausbildung vor*
drogen mit einem physischen abhängigkeitspotential:
Eine körperliche Abhängigkeit besteht dann, wenn nach mehrfachem regelmäßigem Konsum einer Droge (v.a. von Alkohol, Beruhigungs-, Schmerz- und Schlafmitteln sowie Opiaten und opiatähnlichen Stoffen) der Körper sich an die Wirkung gewöhnt hat und eine körperliche Toleranz gegenüber der Droge entstanden ist. Eine Toleranzentwicklung gibt es aber bei fast allen Drogen, wenn sie regelmäßig konsumiert werden. Auch bei den Drogen, von denen man "nur" psychisch abhängig werden kann. Daher ist die Toleranzentwicklung zwar ein notwendiges, aber kein hinreichendes Merkmal für eine körperliche Abhängigkeit.

Wegen der Toleranzentwicklung müssen zunehmend größere Mengen von der Substanz konsumiert werden, um die erwünschte psychische und/oder physische Wirkung zu erzeugen. Ein plötzliches Absetzen der Droge bringt den Stoffwechsel des Organismus in Unordnung, wobei Entzugserscheinungen auftreten, die durch erneuten Konsum der Droge vermieden oder gelindert werden.

drogen mit einem psychischem abhängigkeitspotential:
Eine psychische (seelische) Abhängigkeit beinhaltet ein unwiderstehliches, maßloses Verlangen nach der weiteren Einnahme der Droge, um Unlustgefühle zu vermindern und Wohlgefühl herzustellen, auch Craving genannt. Die Kontrolle über den Konsum ist stark eingeschränkt. Bei einer Alkoholabhängigkeit zeigt sich dies beispielsweise dadurch, dass die Betroffenen nicht in der Lage sind, nur ein Glas Bier zu trinken. Sie müssen weitertrinken bis sie betrunken sind. Zu den Merkmalen einer psychischen Abhängigkeit zählt auch die Vernachlässigung anderer Interessen und das Fortsetzen des Konsums trotz schädlicher Folgen. Bei Abstinenz können psychische Entzugserschienungen wie Unruhe, Depression und Angstzustände auftreten. Eine psychische Abhängigkeit ist besonders schwer zu überwinden

mach erst mal deine hausaufgaben ...

Hab jetzt aber kein Bock darüber zu diskutieren

verständlich, den du bist ja im unrecht....aber da muss ich doch ma überlegen, warum du dann hier eigentlich reingepostet hast....
*meditier*
lass dir das hier doch bitte zwei mal durch den kopf gehen, bevor du antwortest....

Herbarius
kaos, sicher hast du in deiner ausbildung auch schonmal was von psychosomatischen Symptomen gehört?
Selbst hier im kiffer.net gab es schon User, die von so etwas berichten!

Jetzt erklär mir nochmal, dass man zwischen Körper und Geist streng trennen kann...!

kaos, sicher hast du in deiner ausbildung auch schonmal was von psychosomatischen Symptomen gehört?
Selbst hier im kiffer.net gab es schon User, die von so etwas berichten!

Jetzt erklär mir nochmal, dass man zwischen Körper und Geist streng trennen kann...!

k.aos
natürlich werden bei uns auch psychosomatische symptome behandelt *leideübrigensgeradeselbstanscheinendaneinem*

deshalb habe ich ja auch gesagt,
körper und geist KANN man trennen

...muss man aber nicht.
da wir aber nicht über psychosomatische krankeitsbilder und symptome reden, sondern über die wirkungen von drogen, war ich eigentlich der annahme, dass das klar is... *abstink*

Avartarde
Äh Drogenabhänigkeit ist eine psyhosomatische Krankheit. Darf ich fragen was du für eine Ausbildung machst ??

Ich schätze mal KFZ-Mechaniker oder so.

Was ist für dich nun eine phychische Abhänigkeit??? In deinen tollen Text darüber geht es um Toleranzbildung und im gleichen Text steht ja auch noch das dies fast alle Drogen betrifft auch die die "nur" psychisch abhänig machen.

Was willst du also damit sagen? Das man Körper und Geist doch nicht so einfach trennen kann ??? *lach*

Desweiteren schreibst du so ah Mist wie "find mir nur einen einigermaßen klugen menschen auf dieser erde, der DAS unterschreibt"

Hör auf mich als depp zu bezeichnen blos weil du meinst mehr zu wissen als ich.

PS: Bin übrings Diplom Biochemiker und kann für mein Wissen keine Internetlinks angeben.

Günne
physich habhänig
psychische Abhänig meist zu einer physichen fürt.
Hab jetzt aber kein Bock darüber zu diskutieren
psyhosomatische
phychische Abhänigkeit

Es heisst meines Wissens "physisch" (körperlich) und "psychisch" (seelisch) sowie "psychosomatisch" und "Abhängigkeit".

Als
übrings Diplom Biochemiker
sollte man doch wenigstens mal gelernt haben, wie man die Begriffe richtig schreibt...

Avartarde
Is doch egal Rechtschreibung ist wirklich keine Stärke von mir *heul*

k.aos
..*kopfschüttelt....*...nenene...du scheinst mir keinerlei ahnung zu haben..*gefährliches halbwissen*

Koks macht physich habhänig und zwar weil eine extreme psychische Abhänig meist zu einer physichen fürt

Bin übrings Diplom Biochemiker und kann für mein Wissen keine Internetlinks angeben.

seit wann gehört dieses wissen zur biochemikerausbildung.....wissen=
gefährliches halbwissen
*unprofi*
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