Alles Schöngelaber!!!!
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[user:1541] |
MonaLisa |
Ist eigentlich soweit nicht dumm was er da erzählt aber nen kleines st+ück überdramatisiert vielleicht schon. |
Luise |
ich glaube nicht das wir uns das schönreden ! ich glaube das sich jeder bewusst ist was er konsumiert ! und die seite dient zur aufklärung und nicht zur verharmlosung ! außerdem wird hier kein minderjähriger einfach so zum konsum aufgefordert ! aber was ist dagegen einzuwenden sich mal nen rausch zu gönnen ? |
Äzk`A´Fl{O_o}wn |
[QUOTE]ein aggressives Verhalten Eltern gegenüber( gerade bei 16 Jährigen),[/QUOTE] Hast Du auch mal dran gedacht, dass sich Jugendliche mit 16 aufgrund der Pubertät oft gegen ihre Eltern auflehnen? (Anmerkung von Stoned Ghost) Aber Auswirkung auf die Entwicklung hat`s schon, schon alleine weil man viel mehr nachdenkt. (War zumindest bei mir so) |
Melonenmann |
der spiegelartikel, auf den du verweist, ist nicht objektiv. die autoren haben sich gezielt ein paar ausnahmen herausgesucht, und dann so geschrieben, als ob es so bei jedem zweiten abgehen würde. im gegenteil glaube ich sogar, dass es einem ziemlich kleinen bruchteil aller kiffer auch nur ansatzweise so geht. natürlich vertehe ich deine argumente (ängste?) hinsichtlich der gefahren von cannabis, ich hab mir ja selbst schon gedanken darüber gemacht. aber trotzdem steht eines für mich fest: nicht die droge (und es ist eine droge, manche verharmlosen es als "genussmittel") an sich ist gefährlich, sondern [b]immer der umgang damit[/b] es gibt massig studien, die aussagen dass cannabis an sich nicht schädlich ist und keine permanenten auswirkungen hat. ich weiss, es gibt auch andere, aber die sind zum grossteil schon ziemlich alt. und falsch. ;-) aber in bezug auf kiffen in der pupertät stimme ich dir zu: jemand, der grade in der wichtigsten reife- und entwicklingsphase seines lebens ist, sollte sich nicht durch übermässigen hanfgenuss von seinen problemen ablenken lassen - wenn er jedoch ab und zu mal raucht, hat das meiner meinung nach keine auswirkungen. [i]Geändert von Delirium[/i] |
Jemand |
Du hast im Grunde recht. Zu dem Spiegel-Artikel, den ich teiweise ein bißchen reißerisch formuliert finde, aber im Grunde richtig, gibt es auch schon einen Thread hier im Forum. Viele hören nur was sie hören wollen, weil nicht sein kann was nicht sein darf. |
Truesp!n |
word mag sein das es ein paar gibt die sich dessen nicht bewusst sind und es (unbeabsichtigt) verschleiern. ich bin 26 jahre alt und hab meine konsum mittlerweile im griff. verhamlosen will ich das ganze wirklich nicht. ich sage ja auch, dass missbrauch nicht okay ist. wer es missbraucht hat ein problem, und sicherlich gibts da einige. aber dies ist nunmal eine pro-kommune. ist doch klar das hier auch hauptsächlich pro gesprochen wird. wir animieren hier auch nicht zum konsum, sondern versuchen diese plattform als erfahrungsaustausch zu benutzen. aber hey, wir sind hier im world wide net, hier kann also jedermann seinen senf dazu geben. das nicht immer alles im unteren rahmen bleibt ist doch klar, und auch okay. ist doch gut, wenn man sich irgendwo informieren kann, ohne etwas ins blaue hinein zu testen, oder?! |
gackterb |
Ich bin manchmal sehr über eure Kiffer community erstaunt; ihr schafft es doch immer wieder, euch kollektiv die scheinbare Harmlosigkeit vom Kiffen einzureden. Jüngstes Beispiel ist dieser Bericht, der stolz auf der Startseite präsentiert wird (Thema: „Cannabinoide löschen unangenehme Erinnerungen“). Ich kann an dieser Meldung nur für kranke Menschen einen positiven Effekt abgewinnen die damit –vielleicht- von einer Phobie geheilt werden können; Für das Parade Beispiel eines Kiffers allerdings,(ein ewiges pubertierendes Bleichgesicht oder zumindest einer, der in diesem Alter angefangen hat zu kiffen) hat das sogenannte Löschen unangenehmer Erinnerungen einen erschreckenden Effekt: Probleme, die Jugendliche in dieser Phase ihres Lebens durchmachen müssen, werden - um es mal milde auszudrücken- in irgendeiner Form vergessen, bekommen eine gewisse Gleichgültigkeit oder werden von emotionalen Aspekten entkoppelt. So stellt sich genau diese Person den Problemen den Eltern gegenüber nicht mehr, lernt seine Grenzen nicht kennen...usw. Ergebnis ist ein Reifeverzögerung und ein aggressives Verhalten Eltern gegenüber( gerade bei 16 Jährigen), genau das belegen auch unzählige Studien. Ja genau, es gibt viele Studien (die durchaus sehr aktuell sind) und Forschungsergebnisse, die Kiffen durchaus als nicht harmlos einstufen. Man kann also das Ergebnis solch einer Forschung nicht immer euphorisch beschreien, wenn es auf den ersten Blick gut klingt. Mal abgesehen von dem Verdrehen von Tatsachen, wird auf dieser site zudem ein sehr selektive Auswahl getroffen, was Berichte zum Thema Kiffen betrifft. Ich verweise deshalb mal auf folgende spiegel page http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,209176,00.html. Versteht mich nicht falsch, ich hab nix gegen einen Joint, den man mal als Teenie probiert oder gegen einen Erwachsenen, der sich ab und zu einen Joint genehmigt; aber das Jugendlich nachhaltige Schädigungen in Kauf nehmen (Schädigungen im neuralen System), weil Tatsachen verschleiert werden ( aus welchen Beweggründen auch immer), kann ich nicht verstehen. [i]Geändert von gackterb[/i] |
Truesp!n |
Hille |
das stimmt natürlich, daß ein Neuling hier einen komischen Eindruck bekommen kann, wenn er solche Threads liest. aber ich lösche ja schon einiges, wenn Du konkrete Threads zu bemängeln hast, SMS an mich, ich kümmer mich dann drum. die Drogenboards mache ich in Kürze dicht, die kommen alle in eines. |
[user:471] |
[user:5322] |
Hille |
[quote]Alles Schöngelaber!!!![/quote] das ist ja nun wohl eher ein rethorischer Reinfall, der Dich gleich zu Anfang den größten Teil Deiner Glaubwürdigkeit kostet. Deine Interpretation, die Nachricht würde auf der Startseite 'stolz' präsentiert werden, ist vollkommen daneben und für mich nur schwer nachvollziehbar. die Tatsache, daß unangenehme Erinnerungen 'gelöscht' werden, bestätigt doch nur andere Berichte, nach denen häufiger Cannabis-Konsum sich nachteilig auf das Erinnerungsvermögen auswirkt. wie bitte soll uns der Artikel als Verharmlosung ausgelegt werden? 'euphorisch beschreien' ist unter diesem Aspekt ja wohl eine lächerliche Formulierung. den Vorwurf, hier würden Tatsachen verschleiert, weise ich scharf zurück! ich sage hier glasklar, daß ich einen täglichen Konsum von Cannabis nicht für einen vernünftigen Umgang mit der Droge halte. und insbesondere bei Jugendlichen halte so häufigen Konsum für schädlich. in Zukunft wird hier im kiffer.net mehr auf verschiedene Konsum-Muster eingegangen werden, und auf die Probleme, die sie bei Erwachsenen und Jugendlichen verursachen können. wir werden auch versuchen, 'Alarmsignale' zu beschreiben, an denen man erkennen kann, ob man falsch mit der Droge Cannabis umgeht. |
Truesp!n |
musha |
pfffts, mal wieder einer, der sich nicht auskennt und aufgrund einer studie gleich glaubt die wahrheit in tüten gefressen hat..... naja jedem das sein. mfg musha |
[user:351] |
Hille |
Kiffen steht hier im Vordergrund, da man sich hier aber über alles unterhalten kann, wird natürlich auch eine Diskussion über andere Drogen nicht verboten oder so. aber sie wird auch nicht gefördert, bzw. ich muss das auf ein kleineres Maß reduzieren. ich kann auch nur dann dafür sorgen, daß dort kein Müll gepostet wird. und word |
musha |
pffftz naja das tierchen ist ja auch ausser sesamstrasse. naja ich weiss net, ich bin müde schlaft gut *wink* mfg musha |
MagicTouch |
Über die von Dir so hervorgehobene Spiegel-Berichterstattung wurde hier übrigens ausgiebig diskutiert und das teilweise mit einer Objektivität, die Du uns abzusprechen scheinst: http://kiffer.net/kommune.cgi?board=ichfindscheisse&job=thread&num=9029 |
Truesp!n |
ich glaube gnackterb liest sich diesen thread gar nicht durch. er wollte nur kurz seinen senf dazu geben und ist schon wieder auf und davon! bissher kam zumindest no response! |
Hille |
nun mal ganz ruhig, ist ja nicht jeder rund um die Uhr online... und ich finds ganz erfrischend, daß auch mal jemand Cannabis gegenüber skeptisch eingestellt ist. |
Truesp!n |
kann natürlich sein. stimmt auffallend. na, dann warten wir mal ab! ![]() |
Granite |
Warum sind so viele Kiffer kritikunfähig? Ich denke weil jede Kleinigkeit sofort von den Prohibitionsbefürwortern als Begründung für das Verbot hergezogen wird. Dabei geht es meistens am Kern der Problematik vorbei: Die Prohibition ist unsinnig, unabhängig davon ob kiffen Gefahren birgt oder nicht. Denn sie polarisiert, verschleiert durch ihre Lügen und die massiven Probleme die sie vielen Leuten bringt die wahren Gefahren, verhindert Aufklärung, zerstört weit mehr Existenzen als das kiffen selber, und hat es in Jahrzehnten nicht geschafft den Konsum einzudämmen. In Ländern in denen die Prohibition den Konsum eindämmt, ist der Missbrauch von legalen Rauschmitteln (Lösungsmittel, Methangas) ein mehrfaches dessen was es bei uns oder in liberaleren Ländern ist. Ausserdem steht die Prohibition in keinem Zusammenhang mit den Gefahren. Süchtig macht viel, und ungesund ist noch viel mehr. Die Problematik von Internet-, SMS-, Kauf- und tausend anderen Süchten steigt seit Jahren, ohne das diese Dinge verboten werden. Der übermässige Konsum von Fernsehen, Computerspielen und unausgewogener Nahrung hat massiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, ohne das ein allumfassendes Verbot mit Gefängnissstrafen angedroht wird. Wenn das Verbot fällt, erst dann ist eine Basis für einen Diskurs mit allen Beteiligten geschaffen. Wer heute noch mit Heroinspritze und Einstiegsdroge rumfaselt und Strafen fordert, verliert bei den Hauptbetroffenen (den gefährdeten Konsumenten) alle Glaubwürdigkeit, und hilft ihnen damit auch kein Stück weiter. |
[user:471] |
Jemand |
Auch Du hast meiner Meinung nach teilweise recht. Ich sage ja auch immer wieder das ich persönlich für eine Legalisierung bzw. Entkriminalisierung bin. Das Verbot hält niemand vom Konsum ab (regt manche vielleicht dazu an), kostet viel Geld und Zeit für die Justiz, richtet im Einzelfall teilweise mehr Schaden an als die Droge vor der es schützen soll usw.. Trotzdem, viele Legalisierungsbefürworter kommen immer wieder mit dem Argument der Harmlosigkeit, bzw. es sei harmloser als Alkohol oder Tabak (was meiner Meinung nach nicht richtig ist, das soll auch nicht heißen Cannabis sei gefährlicher, sondern diese Frage läßt sich nicht allgemein beantworten). Auch die Legalisierungsbefürworter sollten sich gegen Verharmlosung wehren, es ist in ihrem eigenen Sinn, denn sonst geben sie den Gegnern der Legalisierung nur das Argument der Verharmlosung. Eine solche Verharmlosung ist z.B. die Grünen Aktion "ein Joint muß durch Deutschland gehen" u.ä., das gibt den Gegern der Legalisierung vollkommen zu Recht das Argument der Verharmlosung und Aufforderung zum Konsum. Ich halte diese und ähnliche Aktionen für wirklich sehr gefährlich, dumm und kontraproduktiv in der Sache. So gesehen ist der Spiegel-Artikel gar nicht so verkehrt in dem allgemeinen verbreiteten "Schöngelaber". |
[user:1500] |
Jemand |
Schon wieder eine indirekte Verharmlosung: "das weit gefährlichere Drogen wie Alk z.B. legal sind". Alkohol ist nicht "weit gefährlicher" als Cannabis, man kann nicht immer den Alkoholiker mit Leberzirrhose mit dem Wochenendkiffer vergleichen. |
Sankt Bruce |
[QUOTE] Trotzdem, viele Legalisierungsbefürworter kommen immer wieder mit dem Argument der Harmlosigkeit, bzw. es sei harmloser als Alkohol oder Tabak (was meiner Meinung nach nicht richtig ist, das soll auch nicht heißen Cannabis sei gefährlicher, sondern diese Frage läßt sich nicht allgemein beantworten). [/QUOTE] Jemand hat hier sehr recht. Denn wo sind die objektiven Kriterien, mit denen sich die "Gefährlichkeit" von Drogen festlegen lässt? Gras kann riesige Schäden an einer Person verursachen, dia z.T. auch bleibend sind uund nur weil noch niemand an der Doge gestorben ist heisst das nicht dass sie nicht schon einige Leute kaputtgemmacht hat. Ein krasser Stoner kann genauso abhängig von seinem Weed sein wie ein Alki von seinem Stoff. Über Sinn und Unsinn der Prohibition brauchen wir ja wohl kaum diskutieren, ich denke da sind wir einer Meinung. [i]Geändert von Sankt Bruce [/i] |
[user:471] |
Äzk`A´Fl{O_o}wn |
Verinnerliche Dir mal folgendes Szenario... Massenauflauf von Menschen1: Sich untereinander unbekannte Leute sitzen im Kreis, halten sich an der Hand, singen gemeinsam Lieder wie: "Give Peace a Chance" oder "Make Love Not War", eine Tüte wird herumgegeben. Massenauflauf von Menschen2: Sich untereinander unbekannte Leute sitzen im Kreis, disskutieren wild über Gott und die Welt ohne wirklich von der eigenen Meinung abzuweichen, erst wird gepöbelt, dann geprügelt, Bierdosen werden geworfen. Meine Meinung zu Alkohol ![]() |
[user:1500] |
Sankt Bruce |
Ein Glas Rotwein ist aber auch nicht gefährlicher als eine Tüte, Benni, das ist der Punkt. |
Jemand |
Gut, dann bring ich auch ein paar Vergleichsbeispiele: Ein junger Mann (ein Gelegenheitskiffer) wird in die Psychiatrie eingewiesen, es sagt er hätte schon mehrfach "bad Trips" auf Cannabis gehabt, jetzt hat er eine Panikstörung die sich verselbstständigt hat und auch ohne Cannabis auftritt. Noch ein Beispiel: eine junge Frau wird mit einer akuten Psychose in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen, sie gibt selbst an das sie der Meinung ist Cannabis sei der Auslöser, Stimmen im Kopf hatte sie bereits mehrfach im bekifften Zustand gehört nur das es diesmal schlimmer sei und fortbesteht. (Es gibt einen statistisch gesicherten Zusammenhang zwischen schizophrenen Psychosen und Cannabis-Konsum, und zwar ausdrücklich Gelegenheitskonsum: wer seit 30 Jahren kifft wird kaum noch vor einer Psychose im Zusammenhang mit Cannabis Angst haben müssen, dann wäre er längst erkrankt). Diese Fälle sind wirklich real und kommen in dieser Form tatsächlich vor. Dann kommen noch Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme hinzu und zwar nicht nur bei denen die jeden Tag "breit" sind. Eine andere Frage ist ob man diese Gedächtnisprobleme im Alltag selber merkt und ob sie einen stören, das hängt auch davon ab wie sehr man sein Gedächtnis beansprucht. Das alles ist natürlich individuell unterschiedlich ausgeprägt und darf nicht verallgemeinert werden. Ganz zu schweigen von den Dauerkiffern die in den Tag hineinleben, ein Studium beginnen das sie niemals abschließen werden, ihre Probleme aber nicht wirklich ernstnehmen und in einer ungewissen Zukunft enden. Solche Fälle gibt es und ich bin sicher viele hier kennen solche Fälle auch persönlich. Richtig, Alkoholabhängigkeit(!) ist um ein Vielfaches schädlicher als Cannabis-Konsum in jeder Form. Aber schon der gelegentliche Cannabiskonsum hat im Einzelfall Auswirkungen die es beim gelgentlichen(!) Alkohol nicht gibt. Im Gegenteil, gelegentlicher Alkoholkonsum beugt Arteriosklerose vor und ist lebensverlängernd. Das kann Cannabis ebenfalls nicht vorweisen. Jedenfalls kann man nicht sagen "Alkohol ist gefährlicher als Cannabis". |
Sim |
ich muss immer laut lachen, wenn mir jemand von einem cannabis-süchtigen erzählt, der raubt oder sich prostituiert :) sorry, aber *das* kann ich mir nicht vorstellen. manchmal schau ich schon intensiv alle kästen und schubladen durch, ob sich nicht vielleicht irgendwo noch ein brösel dope versteckt... aber für einen ofen meiner mum geld klauen oder meine stereo-anlage verchecken. ![]() was ich sagen will: die meisten 14-16jährigen die ich kenn, die kiffen haben gar nicht genug kohle um sich täglich 5g reinzuziehen. und die story von raub&totschalg nehm ich denen nicht ab. freut mich, dass ihr auch jeder gecheckt hat, dass MJ eine droge ist und gefahren birgt. aber wenn ein artikel so beginnt [quote]Er konnte sich kaum noch auf Gespräche konzentrieren. Wenn der Stoff zur Neige ging, wurde er schnell aggressiv. Die ständige Beschaffung von neuem "Dope" ging ins Geld: Demnächst steht der Ex-Hascher wegen Raub und schwerem Diebstahl vor dem Richter.[/quote] , dann war jemand auf der suche nach raren, quoten-fördernden kiffer-schicksalen. |
Äzk`A´Fl{O_o}wn |
Wollt damit nix verherrlichen, sollte nur meine Einstellung zu Alkohol zu verdeutlichen. Ich halte nicht allzuviel von Alkohol, weil man im Rausch doch schnell die Kontrolle über sich verlieren kann und Alkohol meiner Meinung nach auch die liebsten Menschen aggressiv macht. Zum Cannabis: Ich hab mal eine Studie gelesen in der stand, dass durch Cannabis keine Psychosen ENTSTEHEN, sondern BESTEHENDE Psychosen schneller zum Ausbruch kommen KÖNNEN und aber auch durch Cannabiskonsum verstärkt werden können. |
Jemand |
Du interpretierst die Studie falsch. Wenn eine Person an einer Psychose erkrankt konnte das niemand vorhersehen, das ist unmöglich. Es ist auch unmöglich zu sagen er/sie wäre auch erkrankt wenn er nicht gekifft hätte. Ob jemand die Veranlagung für eine Psychose hat kann weder er noch irgendwer sonst wissen, denn es läßt sich nicht irgendwie messen. Prinzipiell kann also jeder erkranken. Die genetische Veranlagung alleine genügt bei einer schizophrenen Psychose übrigens nicht, denn eineiige Zwillinge erkranken auch nicht immer beide, sondern nur in ca. 40-60%, d.h. es gibt noch zusätzliche (weitgehend unbekannte)Faktoren die den Ausschlag zur Erkrankung geben, ein solcher Faktor könnte Cannabis sein. |
Smoking_Joe |
Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen... Aber die Sache ist doch die, dass sowohl Alk, als auch Cannbis und vieles vieles mehr Stoffe sind, die unseren Gefühlszustand beeinflussen... Und auf jeden Fall ist auch Cannabis nicht ungefährlich, aber meiner Meinung nach doch recht leicht unter Kontrolle zu halten, da keine körperliche Abhängigkeit eintreten kann (anders als beim Alkohol) und die psychische Abhängigkeit erst gar nicht auftritt, wenn man mit Vorsicht und Bedacht an die Sache rangeht. Naja auf jeden Fall finde ich es einfach nur mies, dass der Alki sich ohne Rücksicht auf Verluste die Birne wegsaufen kann und ich (der kein Alokohol trinken will) eben nicht diese Möglichkeit hat abends nach Feierabend gemütlich mit ner Tüte zu entspannen (also legal zumindest). Entweder beides verbieten oder beides legal... Nur müsste dann noch viel mehr verboten werden, Schokolade zum Beispiel. Es gibt tausende Schokosüchtige, die ganz erhebliche körperliche und gesellschaftliche Probleme bekommen!!! Und Cannabis hat in MAßen auch sehr pos. Wirkungen, es hilft auch gegen unzählige Krankheiten (Astma z.b.) und ich benutze es z.b. auch gegen jegl. Arten von Schmerzen (kopfschmerzen z.b.), denn mir ist ein Joint lieber als eine Schmerztablette, denn die sind teilweise schon echte Hämmer... [i]Geändert von Smoking_Joe[/i] |
Äzk`A´Fl{O_o}wn |
Von der Psychologie hab ich natürlich auch net allzuviel Ahnung (hab`s ja net studiert;) Aber trotzdem denke ich, dass ALLEINE durch Cannabis keine Psychose ausgelöst werden kann. Ich denke mal, da spelen auch noch ein paar andere Faktoren eine Rolle bei (z.B. familärer Hintergrund, psychische Labilität etc.) Natürlich kann es gut sein, dass Cannabis ein weitere Faktor sein KÖNNTE, der eine Erkrankung begünstigt. Edit: Ausserdem hab ICH PERSÖNLICH noch nie von jemandem gehört: "Ich brauch jetzt unbedingt mein Gras/Peace. Ohne das kann ich jetzt garnix." Von Kaffee allerdings hab ich das schon VIELE Leute sagen gehört ![]() [i]Geändert von Headhunta[/i] |
Indigo |
Kiffen macht emotional gleichgültig? Scheiss drauf!!! ![]() Alkoholiker vergessen auch einiges... Raucher zünden sich bei jeder Gelegenheit ne Kippe zur Beruhigung an... lass uns doch! Ich denke die meisten von uns kennen sich mit Canabinoiden aus und wissen damit umzugehen und wenn das der fall is seh ich kein Problem! [i]Geändert von Kantenkauz[/i] |
Hille |
Alkohol IST deutlich gefährlicher als Cannabis, auch wenn Cannabis NICHT harmlos ist. es erkranken lange nicht so viele Leute an einer Psychose wie an Krankheiten, die durch Alkohol verursacht werden. es sterben lange nicht so viele Leute an den direkten und indirekten Folgen des Cannabis-Konsums (wenn überhaupt), wie an denen des Alkohol-Konsums. es werden lange nicht so viele Gewaltverbrechen unter Cannabis-Einfluß begangen (wenn überhaupt), wie unter dem Einfluß von Alkohol. ohne Cannabis zu verharmlosen (ich kenne selbst Leute, die durch Cannabis psychotisch wurden oder andere Probleme bekamen), Alkohol ist gefährlicher. ich will auch Gedächtnis-Schäden sowie nachlassende Intelligenz nicht herunterspielen, aber wir sind mündige Bürger und für solche Entwicklungen selbst verantwortlich. (das gilt natürlich nicht für Minderjährige) diese Entwicklungen kommen auch nicht von heute auf morgen, auch die Kiffer müssen halt aufgeklärt werden |